Zittern und Krämpfe nach Conjuring

  • Gleich vorneweg, habe gestern Conjuring im TV gesehen, bin gegen Ende ins Dösen/Halbschlaf verfallen, sodass ich den Ton des Films noch ansatzweise mitbekommen habe. Hatte den Film bereits einmal im Kino und einmal im TV gesehen. Gleichzeitig als er zu Ende war, bin ich ins Bett gegangen und hatte den Eindruck nicht wirklich in Tiefschlaf zu verfallen. Kennt wohl jeder, das Gefühl die halbe Nacht wach zu liegen, aber im Endeffekt schläft man doch. Ich hatte irgendwann ein ganz scheußliches Gefühl, als würde mich eine Kraft von außen zusammendrücken, sodass ich kaum Luft bekam und mich innerlich total verkrampfte. Ich schlafe immer in der Fetalposition. Ich habe mich nicht bewegt, es nicht versucht, bis das halbwegs nachgelassen hatte, so wein ich nicht, ob ich das überhaupt gekonnt hätte. Erst dann habe ich mich auf die andere Seite gedreht, etwas getrunken und bin schlussendlich aufgestanden, um zur Toilette zu gehen. Mir war eiskalt, obwohl es in der Wohnung normal temperiert war. Im Bad stand ich vorm Spiegel, sah aus wie ich es um zwei nachts erwartet hätte, und die Beine haben mir gezittert. Ich hatte in meinen zweiunddreißig Jahren noch nie so Schiss! Außer als ich mich als Kind kurzfristig im Wald verlief vermutlich. Wieder im Bett war die Kälte schlagartig weg, aber das ungute Gefühl blieb. Ich begann innerlich Texte meines Lieblingsmusicals zu rezitieren, beim dritten Lied bin ich eingeschlafen und habe gut bis zum Weckerklingeln durchgeschlafen. Ich habe sonst nie Albträume, jedenfalls keine, die mir hinterher noch Angst machen würden. Ich denke mir nach dem Aufwachen nur immer, was für ein Schwacjsinn. Gruselfilme schaue ich gerne, aber Angut machen sie mir nie. Diesmal hatte ich aber wirklich Schiss.


    Ich kenne mich damit nicht aus, könnte das eine Schlafparalyse gewesen sein? Was es war, ich will es NIE wieder haben!

    "Sucht mich am Himmel dort, wo die Nacht den Tag besiegt.
    Wie jemand neulich sagte, leben heißt zu lernen wie man fliegt.
    Und wenn ich auch allein flieg, wähl ich doch selbst mein Ziel!"

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  • Klingt als waere Dein Blutdruck stark abgesackt. Denke nicht, dass es etwas mit dem Film zu tun hatte, nach Schlafparalyse klingt es fuer mich auch nicht. Kommt schonmal vor sowas. :)

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Ich gebe Tina recht. Es könnte auch Blutzucker sein oder sonst was. Meine Knie zittern auch hin und wieder wenn ich aufstehe. Liegt bei mir meist daran, dass ich einfach zu lange liege.
    Was die Kälte angeht geht es mir genauso. Liegt bei mir daran, dass ich erstens mal immer bei offenem Fenster schlafe und mich zudecke und zweitens wenn ich aufstehe sich mein Körper an die Temperatur gewöhnen muss. Das ist vor allem im Winter unangenehm.

  • Danke euch! Im Nachhinein empfinde ich es auch überhaupt nicht mehr so wild.


    Ich schlafe auch bei offenem Fenster und meine Decke ist sehr warm. Dass ich beim Aufstehen gefroren habe, wird sicher daran gelegen haben. War ja nicht allzu warm draußen.

    "Sucht mich am Himmel dort, wo die Nacht den Tag besiegt.
    Wie jemand neulich sagte, leben heißt zu lernen wie man fliegt.
    Und wenn ich auch allein flieg, wähl ich doch selbst mein Ziel!"