Wesen in schwarzer Mönchskleidung

  • Hallo!



    Ich bin neu im Forum und möchte euch erstmal Begrüßen.



    Ich habe in meinem Leben schon viele Erlebnisse gehabt, die man als Paranormal und Übernatürlich beschreiben kann, mittlerweile habe ich nicht mehr solch große Angst, wenn wieder etwas passiert, aber ich habe gehörige Ehrfurcht. Nun ist es so das ich seit geraumer Zeit, mal wieder spüre das irgendwas in meiner Nähe ist, also das irgendwas in meiner Wohnung ist. Es ist sodass ich eher Fühle und weniger SEHE, es kommt zwar vor, aber es ist wirklich selten, und wenn dann ist es meistens nur für Sekunden... Lange rede kurzer Sinn; in meiner Wohnung geht eine Art Schwarz bekleidetes Wesen um, es hat eine lange weite Kutte und eine Kapuze auf, also so wie man es von Mönchen kennt. Ich spüre eine starke Anwesenheit seine Präsenz, und zwar nicht nur Nachts, sondern auch tagsüber, was bei mir eigentlich ungewöhnlich ist, da ich meistens nur Nachts derlei Erlebnisse habe.



    Was passiert also? Ich höre oft aus dem Badezimmer ein Knallen, es ist laut, es raschelt und es hört sich an, als wäre jemand IM Badezimmer zugange, aber es ist dunkel und leer, wenn ich nachsehe, gleiches passiert auch im Wohnzimmer und Gästezimmer.

    visueller Spuk:

    Was: Schwarze Gestalt, etwa um die 1,80cm groß, mit Kapuze, schwerer Kutte, Kordel um die "Hüften",es ist immer nur Sekundenweise manchmal steht Er/Es einfach nur im Flur und starrt mich an
    Wo: (Badezimmer,Gästezimmer,Wohnzimmer)
    Wann: Nachts eher häufiger aber die akustischen phänomene sind präsenter
    Wie oft: 2-3 mal nachts , Tagsüber weiß ich es nicht weil ich nicht immer Zuhause bin (Arbeit, verpflichtungen etc.)
    Ich wohne allein, d.h ich habe keine Zeugen, außer meine Katze? gruebel.gif



    akustischer Spuk:

    Was: Knallen,Undefinierbare geräusche, rascheln/ hört sich wie das rascheln von kleidung wenn man sich bewegt
    Wo: Wohnzimmer,Bad,Flur,Gästezimmer
    Wann: Nachts/Abends ganz unterschiedliche Uhrzeiten... mal ca 22:00 Uhr , dann 1:00 Uhr , dann auch mal um 3 Uhr Nachts oder um 20:00 Uhr
    Wie oft: fast jede Nacht

    Er/Es kommt nicht in mein Schlafzimmer, auch keine Geräusche wenn ich in mein Schlafzimmer gehe ist das Gefühl dieser aufdringlichen Präsenz weg es scheint so als könne dieses Wesen nicht in mein Schlafzimmer eintreten.

    Bin immer Wach, habe nicht geschlafen oder was getrunken.
    Habe gefragt was Es will, gesagt es soll verschwinden, fenster geöffnet damit es raus kann. Ich hab gehört dass man das machen soll. Kontaktaufnahme habe ich nicht gemacht, da zu viel Angst vor anderweitigen Konsequenzen das es evtl. noch schlimmer werden könnte wenn ich mit Ouja herumhantiere.

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne.


    Jean Paul

  • Hallo Nachtviole,


    darf ich dir eine ernst gemeinte Frage stellen? Wo ist festgelegt, dass Geister vornehmlich nachts aktiv sind? Irgendwie scheint sich das als Regel eingebürgert zu haben, dass die Menschen die meinen, sie erleben außergewöhnliches, dies vornehmlich Nachts tun.

    Warum ist das so? Nun, das liegt in unserem Mensch-sein. Besser gesagt, in unserer Mensch-Werdung. Also so richtig aus der Zeit, als der Mensch noch in Höhlen lebte.

    Da war es wichtig gerade abends, wenn man sich hinlegte, besonders wachsam zu sein. Und ein Rascheln konnte bedeuten dass sie ein Tier, vielleicht eine Schlange oder sonst ein Tier, dem Schlafplatz näherte. Es war also besser darauf zu reagieren und entsprechend alarmiert zu sein. Und daher ist es nicht verwunderlich, dass du auf Raschelgeräusche in deiner Wohnung verängstigt reagierst, sondern nur normal.

    Ursachen gibt es da viele, Häuser sind eben keine Höhlen, sondern Gebäude die arbeiten. Sich bewegen, ausdehnen und zusammenziehen in Wärme und Kälte. Mit kleinen Tieren die in Hohlräumen leben. Man geht davon aus, dass in jedem Haus das länger als 5 Jahre steht, tierische Untermieter leben. Ich hab z.B. Mäuse im Dachstuhl. Die Rascheln immer zwischen den Balken und der Innenwand.


    Was deine optische Wahrnehmung, bevorzugt zur Abendzeit, angeht. Nun auch das hat biologische Ursachen. Deine Augen sind keine Kameras und werden müde. Und gerade Abends, mit nicht tagheller Beleuchtung (die wenigsten haben weißes Neonlicht in der Wohnung) haben es unsere Augen verdammt schwer. Da ist die Auflösung mies, der Kontrast noch viel mieser und unser Gehirn muss richtig viel interpretieren um uns überhaupt ein halbwegs stimmiges Abbild unserer Umgebung bewusst werden zu lassen.

    Und da schleichen sich dann auch schon mal Phantasien ein. Bei dir ist es der "schwarze Abt", es gibt ein Phänomen bei Lokführern, die Stein und Bein schwören sie hätten jemand umgefahren. Aber selbst bei hartnäckigster Suche findet man keinen Körper.

    Das was wir als Umgebung wahrnehmen ist halt leider kein 1 zu 1 Abbild der Realität sondern dass, was unser Gehirn meint, was am passendsten ist.

    Und das durch diese Phantasie auch deine Gefühlswelt beeinflusst wird, und diese dann wiederum deine Wahrnehmung ist ein Teufelskreis.


    Den kannst du nur durchbrechen in dem du dir bewusst machst, da ist nichts. Tritt dem vermeintlichen Spuk entgegen und du wirst sehen, er wird sich in Luft auflösen.

    Beschäftige dich mit Wahrnehmungstheorie und Hirnforschung, da gibt es auch viel was für Laien verständlich ist, und wirst sehen, du kannst dich sogar selber hinters Licht führen.


    Und Ouja, mein Gott, die Dinger gibt´s immer noch? Die sind doch schon vor Jahrzehnten widerlegt worden. Davon solltest du dich nun wirklich nicht beeinflussen lassen.

  • Auch nochmals guten Morgen,


    Scheinbar ist die Nacht doch sehr für „ unrealistische „ Sachen anfällig!


    Meine Mutter ist am Tage verstorben, ich konnte nicht schlafen und war natürlich sehr traurig.

    Dieses ist fast 10 Jahre her!


    Ich saß im Büro, mein Man schlief nebenan!

    Irgendwann in der Nacht hörte ich ein jämmerliches, herzzerreißendes sagen wir Schreien.


    Ich habe es erst ignoriert, aber es hörte nicht auf.


    Es war eine sommerliche, klare Nacht!


    Ich ging raus und schaute in Richtung „ Schreien „ und dort saß ein riesiger Vogel auf dem Nachbardach, den ich zuvor nie gesehen habe.

    Ich kenn mich in der Vogelwelt nicht so aus. Aber nach den Fotos die ich dann gegoogelt habe, war es eine Eule.


    Es kam mir vor als wenn dieses Tier Schmerzen hatte und Hilfe brauchte, also ging ich näher zum Haus um zu schauen.

    Der Vogel sah mich an und flog ein Stück weiter in einem Baum.

    Einige Sekunden später flog er schreiend weiter, und er war weg!


    Dieses passierte Samstag in der Nacht!


    Morgens ziemlich angeknirscht,

    1. vom Tode meiner Mutter

    2. vom schreienden Vogel,


    Sonntagmorgen, mein Mann und ich saßen im Garten beim Frühstück und ich erzählte ihm meine mystische Nachtgeschichte.

    Mein Mann nimmt alles auseinander und ist ein technisch denkender Mensch!

    Er erklärte mir alles, nur dass es nicht sein kann und dieses Mystische in der Nacht, mochte er gar nicht ! Er meinte, ich sei verwirrt vom Tode meiner Mutter.....


    In diesem Moment, wir haben in der Nähe einen großen Kastanienbaum, schrie etwas herzzerreißendes aus diesem Baum!

    Wir schauten beide dorthin und es war dieser Vogel!

    Er flog weg und wir sahen ihn nie wieder!

    Was ich aber sah, einen denkenden Ehemann........


    Abschließend muss ich erwähnen, ich hatte mich am Todestag mit meiner Mutter gestritten und wir sind so auseinander gegangen........


    Ich habe mir nie richtig Gedanken gemacht, was dieser Vogel bedeuten könnte, nur aus dem Kopf ist er mir nie gegangen.

    Allen, den ich diese Geschichte erzählt habe, hatten eine eindeutige Theorie!


    Für mich vielleicht Zufall, wenn auch sehr mystisch und was auch immer!? Oder, der Gedanke flammt auch immer wieder kurz auf meine Mutter, die sich verabschieden wollte? Oder wollte ich es nur so wollen🤔 Wahrscheinlich und gut, dass ich meine Geschichte tagsüber zumindest mit der Anwesenheit des Vogels „ bestätigen“ konnte!


    Nachts so ein Erlebnis zu haben, dass geht einem nahe. Aber erklärt sich nicht!



    Also Silvercloud, soviel zum Thema- Nachterscheinungen- !




  • Also Silvercloud, soviel zum Thema- Nachterscheinungen- !

    Ne, nüchtern betrachtet ist da nix mystisches. Du hast Nachts ne Eule gesehen und morgens nochmal.

    Diese Begegnung erhält nur Bedeutung, weil du sie mit dem Tod deiner Mutter in Verbindung setzt.

    Das ist auch okay. Wenn dir das bei der Trauerbewältigung geholfen hat, dann ist das auch gut so. Ich kann dir da nur empfehlen das auf sich beruhen zu lassen. Sowas kann sonst nur entzaubert werden.


    Zur "Nacht" gilt halt das was Silver sagt.

    Wir sind Tagaktive Wesen. Wir verlassen uns Hauptsächlich auf unsere Augen und die sind auf Farbsehen spezialisiert und brauchen somit Licht. Im Dunkeln funktionieren die halt nur eingeschränkt. Um das Defizit auszugleichen fährt der Körper halt die Wachsamkeit hoch. In der Nacht sind wir viel aufmerksamer, achten mehr auf Geräusche und Bewegungen, etc. Nur um den Verlust der guten Sehfähigkeit auszugleichen.

    In Folge dessen werden Geräusche in der Nacht eher als Bedrohung wahrgenommen, während das gleiche Geräusch am Tag nur ein Geräusch ist.


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Hallo Davy, was du schreibst ist sehr interessant......

    Ehrlich, ja ich denke so es!

    Der Tod, dann noch der Streit.....aber eine schöne Geschichte!

    Danke

    Lg Shirah