Verstorbener im Traum erschienen?

  • Hallo zusammen,


    ich habe mich endlich hier im Forum registriert, nachdem ich die Beiträge schon jahrelang mitverfolge.


    Bei mir haben sich innerhalb von acht Jahren 5 unerklärliche Erlebnisse ereignet, die mir heute noch unter die Haut gehen.

    In diesem Beitrag schildere ich erst Mal meine Vorgeschichte und erzähle euch von meinem ersten - vielleicht paranormalen - Erlebnis.


    Was ihr im Vorraus über mich wissen solltet:


    Meine Mutter hat jahrelang versucht schwanger zu werden. Es war wirklich schlimm für sie, weil sie unbedingt eine Familie mit meinem Vater gründen wollte. Besonders ihr Bruder hat sie in dieser Zeit seelisch unterstützt. Er hatte zu diesem Zeitpunkt schon 2 kleine Töchter. Als er dann mit Krebs diagnostiziert wurde und nur noch 1 Jahr zu leben hatte sagte er meiner Mutter immer wieder: "Du wirst sehen, ein Leben geht und ein neues kommt." Und er hatte recht.

    Meine Mutter war nach einigen Monaten tatsächlich schwanger. Die Freude war riesig, aber je schlechter es ihrem Bruder ging desto schlechter ging es auch ihr.

    Sie konnte es anfangs nicht wahrhaben, dass der Krebs ihn irgendwann besiegt. Sie war fest davon überzeugt, dass er es schaffte. Sie wollte, dass er Onkel wird!

    Von Monat zu Monat ging es ihm allerdings schlechter..

    Eines abends, meine Mutter war im 6. Monat schwanger mit mir, saßen meine Großeltern, meine Mutter, meine Tante und mein Onkel (also Mama's Bruder) zusammen am Tisch und spielten Karten. Mein Onkel hatte immer wieder Phasen, in denen er klar bei Verstand war trotz der ganzen starken Medikation. Sie spielten ein paar Runden, als mein Onkel plötzlich wegnickte. Keine Atmung, kein Puls. Panik brach aus. Die Sanitäter schafften es zum Glück ihn wiederzubeleben woraufhin mein Onkel nur sagte: "Es war so ein schöner Moment zu gehen. Ich habe keinen Schmerz gespürt. Es war warm und so ein helles Licht.. Hättet ihr mich doch gehen lassen."

    Von Woche zu Woche ging es ihm schlechter. Meine Mutter war im 7. Monat, als er dann mit 29 Jahren von uns ging. Es war schrecklich. Die Trauer war groß. (Wichtiger Fakt für später: Ich habe meinen Onkel also nie wirklich kennengelernt bzw. gesehen)

    Den einzigen Lichtblick den sie hatten war.. meine Geburt. Ich kam einen Monat zu früh auf die Welt. Musste einige Wochen im Krankenhaus bleiben, weil sich meine Lunge nicht vollständig entwickeln konnte, aber es ging nach und nach wieder bergauf.

    Nach 1,5 Jahren hat dann auch meine Schwester das Licht der Welt erblickt und nach weiteren 2 Jahren dann meine andere Schwester.

    Der Tod meines Onkels war noch immer nicht ganz verdaut, aber wir fanden viel Trost in unserer Familie.

    Und so verstrichen die Jahren. Wir hatten eine tolle Kindheit, bis auf die Trennung meiner Eltern, als ich 7 Jahre alt war. Dass wir aber alle im selben Ort gewohnt haben, machte die Lage erträglicher.

    Inzwischen lebe ich wieder bei meinem Vater, im Haus in dem ich aufgewachsen bin. Meine Schwestern wohnen noch bei meiner Mutter, jedoch sehe ich sie jeden Tag.


    Eine allgemeine Info, die ihr auch noch über mich wissen solltet:


    Ich hatte als Kind viele luzide Träume. Das heißt, dass ich mir im Traum bewusst war, dass ich nur träume und konnte somit meinen Traum kontrollieren.

    Als Kind habe ich das natürlich nicht spirituell genutzt, weil ich davon keine Ahnung hatte, dafür war aber Justin Bieber meistens zu Gast in meinen Träumen. :D

    Außerdem bin ich eine Person, die sich an die Träume der vergangenen Nacht meist sehr gut erinnern kann.



    Kommen wir zum ersten meiner 5 Ereignissen:


    Ich war in der 9. Klasse der Realschule. Zu diesem Zeitpunkt habe ich nicht wirklich an Paranormales geglaubt. Ich war sehr objektiv, was das alles betraf, bis ich dann diesen einen Traum hatte.

    Es war einer dieser "Filmträume". Ich bezeichne alle meine Träume so, die sich besonders real angefühlt haben. Ich sehe dort immer besonders klar und die Situationen machen auch, nicht wie in manch anderen Träumen, Sinn.

    Und zwar war ich in der Einfahrt des Hauses meiner Großeltern. Ich habe zwei Kinder spielen sehen und ich wusste sofort, dass es meine Mutter und mein Onkel im Alter von 2 und 5 waren. Sie haben mich gar nicht bemerkt, also ging ich nach meinen Großeltern sehen. Ich betrat das Wohnzimmer, als ich sie am Tisch sitzen sah.

    Sie haben sich glücklich mit einem jungen Mann unterhalten, der vor ihnen stand. Meinem Onkel, als er ca. 28 Jahre alt war.

    Als dieser mich bemerkte, strahlte er: "Genauso hab ich mir dich vorgestellt! Ach.. wir kenn uns ja noch gar nicht," Er reichte mir seine Hand. "Ich bin dein Onkel, schön dich endlich mal kennenzulernen. Leider geht es nur über diese Art und Weise, aber immerhin haben wir uns jetzt mal gesehen! Bis hoffentlich bald."

    Im Traum hab ich das natürlich nicht ganz so gerafft, aber als ich danach aufgewacht bin sind mir die Tränen übers Gesicht gelaufen. Es war wirklich schön, aber unheimlich zugleich. Anfangs dachte ich mir, dass das nur ein Traum war, aber was die Jahre danach geschah, lässt mich das nicht mehr ganz so sicher sein.


    --FORTSETZUNG FOLGT--


    In weiteren Beiträgen erzähle ich euch von den anderen Ereignissen.

    Ich muss das leider alles splitten, weil es sonst zu lange wird.

    Zudem versichere ich euch zu 100%, dass das wirklich alles so passiert ist und ich mir da nichts ausgedacht habe.

  • Von einem verstorbenen Verwandten, meine ich auch schon mal geträumt zu haben. Vielleicht mische, oder verwechsle ich das auch mit meinen Erlebnissen beim "Innenweltsurfen". Ich schicke mal ein Suchprogramm in meine Bewußstseinskiste.

    Was ich aber definitiv luzid geträumt habe, als ich real so Mitte vierzig und meinem Traumselbst, welches 10 war begegnete.

    Das war ziemlich abgefahren, hat mich aber mir selbst näher gebracht.