Sehen Haustiere (Katzen/Hunde) Geister?

  • Hallo ihr lieben,


    also erst mal denke ich, dass der test zur erinnerungtäuschung sehr wohl seine berechtigung hat. Ich bin mir ganz sicher, dass unsere psyche sich dinge so zurechtlegt, um sie zu "überstehen".
    Andersherum könnte man mit diesem einwand fast alle dieser themen mit der erinnerungstäuschung in frage stellen, das wäre echt langweilig und jedem würde bdie wahrheit abgesprochen...

  • naja, dieses prinzip ist in der psychologie unstrittig, seine berechtigung hat es deshalb auf jeden fall ;) aber da menschen, und das ist ebenfalls unstrittig, nicht rational denken und handeln, ist uns das prinzip der erinnerungsfälschung eh nicht konstant vor augen, deshalb können und werden wir fleißig weiterdiskutieren über alle hier genannten themen. ich finde allerdings, dass die oben genannte lösung in diesem speziellen fall ganz besonders gut passt. was natürlich nicht ausschließt, dass da wirklich spuk im spiel war...

  • Hallo,


    ich habe auch eine Katze und kann seit den letzten 2 Wochen beobachten das sie jede Nacht am Spiegel kratzt. (Sie macht es nur bei unseren Kleiderschrank der in Schlafzimmer gegenüber vom Bett steht, der Schrank hat 2 Spiegeltüren und 2 normale Holztüren.)


    Sie kratzt nur an den Spiegeln und das jede Nacht! Letzte Nacht habe ich die Tür offen gelassen das sie ggf. in den Schrank gehen kann. (Auch wenn ich vermutet habe das ihr nicht darum geht) Selbstverständlich war sie kurzzeitig im Schrank, aber ich denke das macht die Neugier. Somit war der Schrank die halbe Nacht offen und meine Maus hat dann an der anderen Spiegeltür gekratzt. Ich finde das alles sehr seltsam, da sie es nur Nachts macht. Und Spiegel interessieren sie im Normalfall auch nicht...

  • Hallo


    Ich möchte auch kurz was erzählen .. und zwar zu der Frage ob Katzen Geister / Tote Menschen sehen können...


    Also.. da ich seit zig Jahren mit Hunden und Katzen zusammen lebe und auch das Verhalten von Hunden und Katzen zu verstehen versuche, bin ich er Meinung JA sie können Geister, bzw andere Energien sehen/spüren.


    Als ich damals noch in einer anderen Wohnung lebte passierte folgendes.
    Es war schon recht spät... und wir wollten ins Bett als die Katzen (6 an der Zahl) mit einmal im Korridor halt machten, zur Eingangstür starrten.. nen struppigen Schwanz bekamen .. anfingen zu knurren und sich dann ins Schlafzimmer unters Bett verteilten.
    Mein damaliger Freund und ich standen da.. und überlegten was denn jetzt passiert sei.


    Wir öffneten dann die Wohnungstür, weil wir dachten vielleicht ist etwas draußen im Flur, aber dort war nichts.
    Dann dachte ich, ohje hoffentlich brennt es nicht irgendwo in einer anderen Wohnung oder sogar im Keller... mein Freund ging dann runter um nachzusehen..aber auch wieder NIX.
    Dann gingen wir raus .. dachten vielleicht das da was hätte sein können.. nein alles Still.. und ruhig und kein verbrannter Geruch.


    Es dauerte eine ganze Weile, bis sich ALLE Katzen wieder ausm Schlafzimmer trauten!
    Da ich aber weiß, das in dieser Wohnung damals niemand verstorben war..(kannte den Vormieter), machte ich mir natürlich auch so meine Gedanken!
    Naja.. bis heute keine Erklärung dafür gefunden, aber schon oft gelesen und gehört, das Tiere eh auf einer anderen Bewußtseinsebene Kommunizieren und von daher mehr sehen.. hören und fühlen können, als der Mensch jemals in der Lage sein wird .. ;)

  • Also das Katzen an Spiegeln rumkratzen ist relativ normal.
    Meine machen das auch öfters mal, was damit zu tun hat das sich hinter meinen Spiegeln Schränke verbergen.
    Da die Schranktüren immer zu sind macht es das für Katzen nunmal interessant. Gleiches gilt für Vitrinen oder öhnliches.


    Auch das anknurren von unsichtbaren ist relativ normal, Katzen können sich genauso erschrecken wie wir, wenn aufeinmal ein Gräusch zu hören ist, welches nicht sofort einordbar ist, gehen sie in Abwehrhaltung. Und wenn eine Katze anfängt zu knurren, knurren alle mit.
    Hatte das mit meinen Handy z.b, durch den Vibrationsalarm, der meine Katzen augenscheinlich nervt.


    Katzen reagieren aber teils sehr extrem auf Situationen.
    Vor Jahren ist mein alter Kater in meinen Wohnzimmer verstorben, der Rest meiner Katzen hat sich Tagelang geweigert in das Wohnzimmer zu gehen, selbst tragen ging nicht weil es den gleichen Effekt hatte als ob man versucht eine Katze in eine volle Wanne zu setzten.
    Das hat ewig gedauert das sie den Raum wieder betreten haben und auch dann hat sich keiner von denen auf den Platz gelegt wo der Kater gestorben ist. Erst als ich ein neues Sofa gekauft hatte, legt sich das.


    Was ich damit sagen will ist, das Katzen sehr sensibel mit Krankheit,Tod etc umgehen können. Jeder den es mal schlecht ging oder krank war und eine Katze hat wird dies bestätigen können.

    But now the rains weep o'er his hall,
    with no one there to hear.
    Yes now the rains weep o'er his hall,
    and not a soul to hear.

  • @ Valten


    Ja das kann ich wirklich bestätigen.


    Als damals ein Kater von mir sehr sehr Krank wurde... und den letzten Tag bei uns war, konnte man sehen wie sie sich alle verabschiedeten.
    Damals hatte ich Nachtspeicherheizungen... da lag der krankgewordene Kater oft drauf.


    Einer nach dem anderen sind dann zu ihm hoch, setzten sich kurz neben ihm und schauten leicht abwesend, als wenn sie sich konzentrieren müßten... gingen dann wieder.
    Sie nahmen Abschied! Denn sie wußten was passieren wird.. ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich.. denn ich gab die Hoffnung nicht auf, aber sie zeigten mir es alle!

  • Ja sowas hört man öfters.
    Häufig sieht man wenn Katzen angefahren wurden, andere Katzen daneben sitzen oder stehen. Ist manchmal echt unheimlich.
    Ich denke das Katzen eine eigene Art der Auffassung von Stimmungen haben als wir Menschen.
    Aber die Verhaltensforschung bei Katzen steckt auch noch in den Kinderschuhen, ich habe letztens erst gelesen, das Katzen die Haustiere sind über die wir so gut wie nichts wissen.

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  • Valten


    Das einzige was ich (weiß? ) oder zumindest gelesen und gesehen habe in Dokus, das Tiere unsere Energien wahr nehmen.. deswegen ist es bei Hunden ganz Interessant, meistens hat es Gründe warum sie jemanden nicht mögen.
    Das habe ich bei meinem Rüden (hab zu den Katzen noch 2 Hunde) auf den konnte ich mich bisher immer Verlassen.


    Ich meine, wir Menschen tragen gerne Masken ... und wie es im inneren eines Menschen aussieht, mögen nur wenige von uns sehen/fühlen... ;)

  • Zitat

    Das einzige was ich (weiß? ) oder zumindest gelesen und gesehen habe in Dokus, das Tiere unsere Energien wahr nehmen..

    Energien, aha...
    Ich bin mir zu 100% sicher, dass Hunde und Katzen einige unserer Energien wahrnehmen. So zum Beispiel unsere Wärmeenergie (Körperwärme), weshalb sie gerne zum Kuscheln kommen. Oder auch von uns erzeugte Reibungsenergie, wenn wir ihnen ordentlich den Rücken schubbern.
    Das was du hier wieder mit "Energien" meinst ist schon wieder esoterisches Gemauschel. :P


    Zitat

    deswegen ist es bei Hunden ganz Interessant, meistens hat es Gründe warum sie jemanden nicht mögen.

    Ja, das hat Gründe. Aber nicht irgendwelche esoterischen Energien.
    Hunde gehen stark nach Körpersprache (Tiere ja generell, weil durch die fehlende "wörtliche Sprache" der Körper zur Kommunikation herhält). Menschen mir einer forschen, aggressiven Körpersprache wirken halt auf manche Hunde einschüchternd. Zu zurückhaltende, ängstliche Menschen geben dem Hund das Gefühl "hah, der hat Angst, den krieg ich in der Rangordnung untergedrückt"...
    Auch der Geruch eines Menschens spielt eine große Rolle: welche Pheromone sendet er aus. Angsschweiß?
    Ich bin mir da sicher, das Hunde und auch andere Tiere unsere Emotionen riechen können, weil wir abhänge von unseren Emotionen andere Botenstoffe aussenden.


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • @ Davy Jones


    Ne ne ne.. das hat mit ESO Kram überhaupt nix am Hut.. siehe Cesar Milan, in Amerika als Hundeflüsterer bekannt und seine Sendungen sind wirklich sehr Interessant.
    Gut, was für mich Interessant und gut ist, heißt noch lange nicht, das es von anderen so empfunden wird, aber nur weil hier oft die Rede von Energien sind, muß es ja nicht gleich mit Esozeugs zu tun haben gel ;) :mrgreen:


    Ich muß ja einen ganz schön falschen Eindruck hinterlassen haben bei dir *lach*... bin dabei gar nicht son EsoFan.. mag vielleicht so rüber kommen...da mich das eine oder andere ebenfalls Interessiert .. aber ich bin auf keinen Fall nen Fanat was diese Sache betrifft.

  • Wenn du von irgendwelchen Energien sprichst, die sie spüren, dann ist das für mich einfach Eso-Kram...

    Zitat

    siehe Cesar Milan,

    Du hast aber schon gelesen, was ich noch so geschrieben hab, oder? Der Typ empfängt keine Schwingungen von Hunden, sondern hat einfach eine so bestimmte Körpersprache, dass sofort mit den Hunden klar kommt. Das hat für mich nix mit Magie und Schwingungsgeschwurbel (um mal diese ominöse Bezeichnung "Energie" wegzulassen) tun, sondern ganz einfach mit Verhaltensforschung.


    Zitat

    Ich muß ja einen ganz schön falschen Eindruck hinterlassen haben bei dir *lach*

    Nö, hast du eigenltich nicht, noch nicht zu mindest. ;)


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • @ Davy Jones


    *lächel*


    Na gut.. ich lass es jetzt mal auf sich beruhen .. sonst kommen wir hier vom Thema ab ;)
    Aber natürlich möchte ich nicht damit sagen, das ich es für falsch halte was du schreibst.. nein nein!!
    Ist schon richtig.. aber das was ich meine, ist jetzt schwer zu erklären hier mal eben so.. :nerd: *g*

  • Energien wahrnehmen, Tode spüren...
    Ich denke nicht, dass es sowas gibt. Es werden schlicht und einfach bestimmte Geruchsstoffe sein, die ein Körper kurz vor seinem Tod abgibt. Bei vielen Tieren wie zB. Hunden und eben auch Katzen ist nachgewiesen, dass sie diese Duftstoffe (Gase) riechen können, noch bevor der eigentliche Tod eines Menschen eintritt. Ich könnte mir vorstellen, dass ein solch guter Geruchssinn in der Natur den Zweck erfüllt, am schnellsten bei der Beute sein zu können, noch bevor diese kalt ist. So bleiben Raubtiere mit den reinen Aasfressern konkurrenzfähig.


    Oft wird Trauer auch falsch interpretiert. Eine sehr berühmte Szene ist die hier: http://www.youtube.com/watch?v=fNzPuOYA7bY
    Man kann den Leuten noch so oft erzählen, dass der Katzer hier eindeutiges Paarungsverhalten zeigt, aber das will man einfach nicht hören. Ein bisschen theatralische Musik drunterlegen und fertig ist das Drama.


    Ich finde es gut, dass wir Tieren heute mehr Fähigkeiten zutrauen, die man früher nur Menschen zugesprochen hat, aber man sollte nicht zu weit gehen und Tiere nicht vermenschlichen. Eine Katze, als einzelgängerisches Raubtier hat nichts von Trauer. Sie erfüllt keinen evolutionären Nutzen. Wenn eine Katze ihr totes Baby beschützt hat sie einfach nur noch nicht begriffen, dass es tot ist und spielt weiterhin den Mutterinstinkt auf Endlosschleife ab.


    Liebe Grüße, Sina

    "Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."

    -Edgar Allan Poe


    "Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."

    -Volker Pispers

  • Ich finde es gut, dass wir Tieren heute mehr Fähigkeiten zutrauen, die man früher nur Menschen zugesprochen hat, aber man sollte nicht zu weit gehen und Tiere nicht vermenschlichen. Eine Katze, als einzelgängerisches Raubtier hat nichts von Trauer. Sie erfüllt keinen evolutionären Nutzen. Wenn eine Katze ihr totes Baby beschützt hat sie einfach nur noch nicht begriffen, dass es tot ist und spielt weiterhin den Mutterinstinkt auf Endlosschleife ab.

    Da muss ich dir leider widersprechen, und zwar aus folgendem Grund: die ägyptische Falbkatze, von der unsere heutige Hauskatze mehrheitlich abstammt, ist kein einzelgängerisches, sondern ein Rudeltier. Und Rudel-/Schwarm-/Herdentiere kennen durchaus Trauer (mehr als bloße Verwirrung) beim Tod eines ihrer Mitglieder. Das kann jeder bestätigen, der die Reaktionen von z.B. Krähen, Hirschen oder Hunden auf den Tod eines Mitglieds des eigenen Verbands beobachten konnte.


    So long


    P.S.: Bei dem Video gebe ich dir natürlich uneingeschränkt Recht, das ist eindeutiges Paarungsverhalten.

  • Hallo Librarian und vielen Dank für dein Feedback!


    Woher weißt du denn, dass Falbkatzen im Rudel leben?


    Ich habe es in der Berufsschule zumindest noch gelernt, dass echte Rudel bei den Kleinkatzen nicht vorkommen. Von sozialen Bindungen in Gehegehaltung wird aber oft berichtet, genau wie du sagst.
    Ich hatte dies bisher immer als ein Phänomen der Gefangenschaft eingestuft. Ähnlich der strengen Hirarchie eines eingesperrten Wolfsrudels, welche in Freiheit dagegen in lockeren Familiengruppen leben.
    Ich kann mir auch vorstellen, dass in freier Natur auch soziale Bindungen zwischen WIldkatzen (afr. und eur.) vorkommen, wenn die Lebensumstände, zB. ein reiches Beutevorkommen, dies erlauben. Aber ob man sie dann Rudeltiere nennen kann... :?:


    Kann sich eine Katze in den Zimmern der Bewohner überhaupt frei bewegen?
    Ich kann mich an ein Altenheim bei uns erinnern, indem zwar auch eine Katze durch die Gänge straucht, aber für gewöhnlich sind die Türen zu. Wäre ja auch blöd, wenn die Bewohner zB. eine Katzenhaarallergie haben.
    Als ich nach dieser Frage gegoogelt habe, fand ich dies.
    http://blog.gwup.net/2010/02/1…-hellsichtige-todeskater/
    Auch die Kommentare auf diesen Bericht sind sehr interessant.


    Liebe Grüße, Sina

    "Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."

    -Edgar Allan Poe


    "Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."

    -Volker Pispers

  • Also ich glaube schon, daß Katzen/ Hunde usw. Dinge wahrnehmen, die wir nicht wahrnehmen. Habe auch schon mehrere Doku's gesehen, wo Hunde immer an diesselbe Stelle in einem Raum gestarrt haben und diese Stelle angeknurrt haben, ohne das die Besitzer etwas sehen konnten. Dann haben sie ihre Hunde einfach mal fotografiert, wenn sie sich so merkwürdig verhielten. Und auf den Bildern waren immer Dinge wie Nebel oder Umrisse von Gestalten zu sehen.
    Meine Katze starrt auch immer an diesselbe Stelle unserer Zimmerdecke im Wohnzimmer. Ich schaue dann immer automatisch nach oben, weil ich immer denke das da ne Spinne (ANGST!!!) o.ä. sitzt. Aber da ist nichts. Und das komische daran ist, dass mein Sohn (6 Monate) manchmal an diesselbe Stelle der Decke starrt und dann auch nicht reagiert wenn man ihn anspricht... Gruselig... Aber ich hab mich bisher noch nicht getraut einfach mal die Decke zu fotografieren, wenn di ebeiden das tun. Ich würde durchdrehen, wenn da wirklich was auf dem Foto zu sehen wäre, was da eigentlich nicht hingehört....

  • Hallo


    @ Librarian

    Zitat

    die ägyptische Falbkatze, von der unsere heutige Hauskatze mehrheitlich
    abstammt, ist kein einzelgängerisches, sondern ein Rudeltier.

    Das ist falsch. Katzen haben kein Rudelverhalten wie z. Wölfe oder Löwen. Die Falbkatze hat das selbe Verhalten wie normale Hauskatzen oder andere Wildkatzen.
    Bei ausreichender Nahrung, also sprich keiner Konkurenzsituation haben Katzen ein teils sehr ausgeprägtes Sozialverhalten.
    Es gibt eine sehr gute BBC Doku über dieses Thema.
    Aber eine typisches Rudelverhalten, wie Aufgabenteilung bei der Aufzucht, Jagd etc gibt es bei keiner Kleinkatzenart.Auch keine wirkliche Rangfolge. Das kann an sehr gut an Hauskatzen beobachten.


    @ Corvus Corax


    Zitat

    Wenn eine Katze ihr totes Baby beschützt hat sie einfach nur noch nicht
    begriffen, dass es tot ist und spielt weiterhin den Mutterinstinkt auf
    Endlosschleife ab.

    Das ist so nicht richtig. Viele Tiere knüpfen grade in der Gefangenschaft sowas wie Freundschaften, besser gesagt sie flechten soziale Bande.
    Das wir heute Tieren Fähigkeiten zuschreiben wie du sagst, die früher nur Menschen zugesprochen wurde liegt daran, dass die Forschung über das Sozialverhalten von Tieren nicht mehr auf den Stand von Brahms Tierwelt ist.
    Ein gutes Beispiel ist die Verhaltensforschung bei Affen. Die Auswirkung von Sozialisation auf Tiere im näheren Menschlichen Umfeld ist ein nicht zu verachtener Faktor.


    Zitat Dennis C Turner

    Zitat

    Katzen aber mussten ihr naturgegebenes raubtierhaftes Einzelgängertum in menschenkompatibles Sozialverhalten abändern.

    Zitat Gerd Schlenker, Professor und Geschäftsführender Direktor am Institut
    für Tier- und Umwelthygiene des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien
    Universität Berlin :

    Zitat

    So sollen Hunde und Katzen die Stimmungslage des Menschen empfinden
    können und die Fähigkeit zur Empathie besitzen. „Vielleicht sind
    bestimmte Emotionen bei Tieren sogar ausgeprägter als beim Menschen“,
    gibt Professor Schlenker zu bedenken.

    Dieser Artikel ist sehr interessant :
    http://www.fu-berlin.de/presse…01/08_01_puppe/index.html



    Zitat

    als einzelgängerisches Raubtier hat nichts von Trauer. Sie erfüllt keinen evolutionären Nutzen.

    Das Evolution ein in sich stätiger Wandel ist sollte doch bekannt sein? De Facto sind wir aus biologischer Sicht auch ein Raubtier, somit dürfte Trauer für uns auch keinen nutzen bieten oder?



    Zitat

    Man kann den Leuten noch so oft erzählen, dass der Katzer hier
    eindeutiges Paarungsverhalten zeigt, aber das will man einfach nicht
    hören

    Paarungsverhalten bei Katzen sieht dezent anders aus ;)
    Nicht jede Katze die auf etwas herumtapps will sich gleich paaren, einfach mal Milchtritt bei Google eingeben.
    Das "Getrampel" hat bei Katzen einen ganz anderen Hintergrund als Paarung.


    Zitat

    Es werden schlicht und einfach bestimmte Geruchsstoffe sein, die ein Körper kurz vor seinem Tod abgibt

    Jop, wie beim Menschen auch. Genauso bei Wut,Trauer etc. wurde 1993 wissenschaftlich bewiesen.
    Nur ist unser Riechorgan mittlerweile nicht mehr in der Lage diese Geruchsstoffe wahrzunehmen. Tiere aber sehr wohl.




    Das Katzen Übernatürliches oder Derartiges sehen bzw wahrnehmen steht denk ich mal ausser Frage. Das Katzen und andere Tiere im Empathischen Bereich Fähigkeiten besitzen ist mittlerweile wissenschaftlich anerkannt, es geht nur noch darum in welchen Umfang sie das können.
    Deswegen ist zu Behaupten das Tiere dies nicht können nichts anderes als das ignorieren von wissenschaftlichen Tatsachen.



    Just the Point

    But now the rains weep o'er his hall,
    with no one there to hear.
    Yes now the rains weep o'er his hall,
    and not a soul to hear.

  • Hallo Librarian und vielen Dank für dein Feedback!

    Kein Problem ;)


    Woher weißt du denn, dass Falbkatzen im Rudel leben?

    Ich habe es in der Berufsschule zumindest noch gelernt, dass echte Rudel bei den Kleinkatzen nicht vorkommen. Von sozialen Bindungen in Gehegehaltung wird aber oft berichtet, genau wie du sagst.
    Ich hatte dies bisher immer als ein Phänomen der Gefangenschaft eingestuft. Ähnlich der strengen Hirarchie eines eingesperrten Wolfsrudels, welche in Freiheit dagegen in lockeren Familiengruppen leben.
    Ich kann mir auch vorstellen, dass in freier Natur auch soziale Bindungen zwischen WIldkatzen (afr. und eur.) vorkommen, wenn die Lebensumstände, zB. ein reiches Beutevorkommen, dies erlauben. Aber ob man sie dann Rudeltiere nennen kann... :?:

    Tja, da muss ich dir leider Recht geben; ich habe wohl den Rudelbegriff ein wenig zu weit gespannt; "lockerer Sippenverband" trifft es wohl eher. Das ändert aber nichts an meiner grundsätzlichen Aussage.


    Kann sich eine Katze in den Zimmern der Bewohner überhaupt frei bewegen?
    Ich kann mich an ein Altenheim bei uns erinnern, indem zwar auch eine Katze durch die Gänge straucht, aber für gewöhnlich sind die Türen zu. Wäre ja auch blöd, wenn die Bewohner zB. eine Katzenhaarallergie haben.
    Als ich nach dieser Frage gegoogelt habe, fand ich dies.
    http://blog.gwup.net/2010/02/19/oscar-de…ige-todeskater/
    Auch die Kommentare auf diesen Bericht sind sehr interessant.

    Zum freien Lebensraum der Hauskatze an sich möchte ich mich an dieser Stelle lieber nicht äußern; ich fürchte, zu vielen "Katzenliebhabern" auf den Schlipps zu treten


    Liebe Grüße, Sina


    Liebe Grüße zurück,
    Librarian