Sehen Haustiere (Katzen/Hunde) Geister?

  • huhu,


    ne ich sitze nur nicht 24 Stunden vor dem PC.. ;)


    Deine Frage hatte ich leider letztes mal überlesen, was die Hunde in solchen Situationen machen.


    Naja wie soll ich das auch am leichtesten erklären, einmal sind wir auf der couch gesessen, es war abends, haben TV gekuckt, nichts ausergewöhnliches, als auf einmal eine unsrer Hündinen anfieng die Decke anzustarren, dachten wir uns noch nix bei. Das ging dann paar minuten so. Aufeinmal fing sie von ganz tief unten an zu knurren (Und das obwohl sie keine knurrerin ist), setze sich neben mich, und knurrte die ganze Zeit rauf auf die Decke. Dann fing sie noch zu bellen an, wollten sie beruigen aber keine chance. Sie ist keine ängstliche Hündin, ganz im Gegenteil. Aber aufeinmal hörte sie aprubt auf zu bellen und knurren, duckte sich ganz weit, ja sie hatte richtig panische Angst... dann ging sie wieder nach vor mit knurren usw.


    Zu erklären ziemlich schwierig... und naja ob das die antworten sind die ich haben wollte?.. eigtl. habe ich nie an sowas geglaubt. War für mich immer schwachsinn...


    Dann haben wir im alten Wohnzimmer Engel aufgestellt, nachdem das spiel mit der Hündin, öfter ging, und auch unsere zweite dann anfing solche Sachen zu machen, da uns gesagt wurde, engel können helfen. Und da passierte das unwirkliche, es passierte in diesem Raum nie wieder. Einzieg allein, das Foto fiel dann ständig von der Wand.


    Naja das jeder mal Geldprobleme hat usw. ist mit klar. aber ich bin genau seit 1.tem Jänner arbeitslos, habe gut verdient davor, und trotzallem, seit wir hier im Haus wohnen, haben wir diese Probleme, obwohl wir beide einen Job hatten usw.


    Ja ok schlafstörungen usw. könnte ich auf die Krankheit schieben... da habt ihr recht.. trotzallem habe ich das Gefühl es stimmt mit dem Haus etwas nicht. Wie gesagt meiner Mutter erging es nicht anders wie sie hier gelebt hat.


    lg. und danke schon mal für eure Antworten.

  • Dass irgendein Tier auf dem Dach war oder in der Zwischenwand, was die weit wahrscheinlichere Variante als irgendwas uebersinnliches ist, darauf seid ihr nicht gekommen? Und dass es dann spaeter einfach nicht nochmal wiedergekommen ist, Engel hin oder her?


    Zitat

    Naja das jeder mal Geldprobleme hat usw. ist mit klar. aber ich bin genau seit 1.tem Jänner arbeitslos, habe gut verdient davor, und trotzallem, seit wir hier im Haus wohnen, haben wir diese Probleme, obwohl wir beide einen Job hatten usw.


    Nochmal: Geldprobleme kommen nicht aus dem nichts! Wohin ist das Geld denn gegangen? Wenn ihr vorher genausoviel Geld hattet wie die ganze Zeit, dann muss das Geld ja irgendwohin geflossen sein. Also welche zusaetzlichen Ausgaben hattet ihr? Wie in aller Welt soll das Haus etwas damit zu tun haben? Es sei denn es musste renoviert werden, aber das waer ja nun alles andere als mysterioes.


    Zitat

    trotzallem habe ich das Gefühl es stimmt mit dem Haus etwas nicht. Wie gesagt meiner Mutter erging es nicht anders wie sie hier gelebt hat.


    Bist Du schon mit dem Gedanken ins Haus eingezogen, dass es Deiner Mutter seit dem Auszug besser ging?

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Naja dann schieben wir das "Geldproblem" mal weg.. ;)


    Naja dann würden sie immer an die Decke "bellen" oder knurren oder?? Aber ja warsch. haste recht... ;)


    Nö mit dem Gedanken bin ich nicht eingezogen, weil ich ja nicht wusste das es bei mir dann so sein wird.

  • Zitat von NaDi

    Naja dann würden sie immer an die Decke "bellen" oder knurren oder??

    Nicht wenn der Untermieter zwischenzeitlich ausgezogen ist.
    Sagen wir mal, weil ihm das Gebelle deiner Hunde auf den Senkel ging. ;)


    Was ich persönlich immer seltsam finde:
    Alle sind immer skeptisch und glaube nicht an sowas, aber sobald Waldi die Wand anbellt werden erstmal die Engel aufgestellt. :mrgreen:


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Naja manchmal glaubt man sachen erst wenn man sie selbst erlebt.. haha


    und ich bin beim besten wille keine die sich sowas wünschen würde. Wollte einfach nur mal wissen ob es sein könnte.


    Naja und das es halt zb. am Hund liegt, liegt halt daran, das es sehr eigenartig ist, wenn soetwas ist, und man seine Hunde kennt, und tiere doch etwas feinfüliger sind als wir menschen, und vl. andere "anzeichen" wenn es solche sein sollten, nicht sieht.


    Naja aber wäre der "untermieter" ausgezogen, würde es ja nicht weiter gehen oder? Das meine ich damit? Sie bellen ja oft einfach "irgendwas" irgendwo an.


    Die Engel haben wir nur auf Rat hingestellt, ich hätte an sowas nicht mal gedacht...


    und ich habe ja schon mal gesagt, es muss ja kein "Geist" sein, es gibt doch vieles unerklärliches...

  • Zitat


    Naja aber wäre der "untermieter" ausgezogen, würde es ja nicht weiter gehen oder? Das meine ich damit? Sie bellen ja oft einfach "irgendwas" irgendwo an.


    Das macht jeder Hund. Meiner auch. Haeufig sehe ich dann ein paar Momente spaeter, worauf er reagiert hat bevor ich es sehen konnte. Aber eben nicht immer, und dann kann der Eindruck entstehen, dass ein Hund auf etwas reagiert, was "nicht da" ist. Es ist aber sehr wohl da, nur fuer uns nicht zu sehen oder zu hoeren, fuer den Hund aber schon.



    Zitat

    und ich habe ja schon mal gesagt, es muss ja kein "Geist" sein, es gibt doch vieles unerklärliches


    Ich sehe hier einfach nichts Unerklaerliches. Rein gar nichts.

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


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  • Meine Familie und ich haben auch eine Katze. Manchmal, wenn ich als letztes in die Küche zum essen komme, starrt sie auf einen Punkt hinter mir. Dabei ist ihr Körper total angespannt, ihre Augen weit aufgerissen und ihr Schwanz geht hin und her... :S Würde mich mal interessieren warum.

  • Da ich selber ein paar Pelztiere habe , kann ich die Frage glaub ich recht gut beantworten.
    Katzen starren öfters "Flecken" an Wänden an. Da sie hinter den Flecken Insekten vermuten.
    Mein Kater zum Beispiel hat einen Narren an meiner stark bemusterten Tapete gefressen.(sehr zu meinem Leidwesen)


    In dunklen Räumen auch gerne mal "Restlicht Flecken".
    Also nichts Unheimliches oder übernatürliches. Katzen sind Jäger und beobachten dementsprechend permanent ihre Umgebung.

    But now the rains weep o'er his hall,
    with no one there to hear.
    Yes now the rains weep o'er his hall,
    and not a soul to hear.

  • Danke Valten! Ein Lichtblick im Sumpf.
    Was soll eigentlich dieses vermenschlichen bei den Katzen. Die sehen anders, fühlen anders und verhalten sich anders als Menschen. Die nehmen die Umwelt anders war. Und "anders" heißt nicht Geister! Das Auditorium will hier so zwanghaft den Beweis für Gespenster/Geister das es unterirdisch wird. Jetzt werden Haustiere benutzt. Wie kann ich bitte eruieren wieso sich das Vieh erschreckt. Hat jetzt jeder der ne Katze hat ein Verhaltensforscher-Diplom? Oft geht es eh um Hauskatzen die in einer Wohnung eingesperrt sind (was eigentlich gut ist, dann richten sie keinen Schaden an), insofern eh psychotisch werden.
    Wenn Eure Katze euch bewerten würde, wäre sie wahrscheinlich auch überzeugt ihr seht Geister.


    LG
    Ltkilgor

    Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.
    Nietzsche
    Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.
    Karl Kraus

  • Natürlich hast Du Geister im Haus.


    Ich empfehle, das Du sofort ausziehst, oder jemanden beauftragst, der die Geister "ins Licht " führen kann. Sie (oder falls es sich um einen einzelnen Geist handelt er oder sie...


    Ich meine, hast Du noch keine Beweise genug??


    Deiner Mutter erging es doch genauso!


    Eventuell wohnst Du gar nicht mehr in dem Haus.


    Vielen Dank für Deine Antwort :-)


    Mienue

  • Mal abgesehen davon, dass der Thread nicht gerade der Jüngste ist, frage ich, an mienue und Estebenjo gerichtet, wer von euch näher am Sarkasmus oder an Ironie liegt.


    Das

    Natürlich hast Du Geister im Haus.


    Ich empfehle, das Du sofort ausziehst, oder jemanden beauftragst, der die Geister "ins Licht " führen kann. Sie (oder falls es sich um einen einzelnen Geist handelt er oder sie...

    könnte Ironie sein.


    Und das

    ja, und wenn du jemanden dafür beauftragst, dann wird derjenige nicht nur die Geister ans Licht, sondern dich auch hinters Licht führen

    könnte Sarkasmus sein.


    Bei Zweiterem bin ich mir recht sicher, dass es sarkastisch rüber kommen sollte. Bei Ersterem bin ich mir nicht 100%ig sicher, was es ist. Wenn Ersteres Ironie war, war dann Zweiteres immer noch Sarkasmus oder wurde es dadurch dann auch zur Ironie degradiert? :?


    Ok, und im Fall der Fälle, dass Ersteres ernst gemeint war: Es gibt viele Gruppierungen, die auch kostenlos hinters Licht .... äh ... ins Licht begleiten. Die findet man bereits, wenn man in Google nur "ghosthunter" eingibt. ;)

  • Ach, um Pokemon zu sehen und einzufangen braucht man keine Haustiere mehr. Es reicht schon ein Smartphone oder Tablet und eben die App.

    Äh, ja, sag bloß. Darum gehts, siehe die Bilder. Viecher, die zufälligerweise genau da hin glotzen, wo sich grad in der Spiele-AR Pokemon befinden. Nicht wirklich ernst gemeint, aber als lustiger Einwurf für diesen Thread gut geeignet.
    Scheint zumindest genug "Beweise" dafür zu geben, als dass es evtl. Leute gibt, die glauben, dass was dahintersteckt.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • Nicht wirklich ernst gemeint, aber als lustiger Einwurf für diesen Thread gut geeignet.

    Das hab ich schon so verstanden. ;) Aber der Kumpel von dem ich sprach, der macht es jetzt nahezu professionell und kann von hier aus auch Pokemons in den USA einfangen. Und diese Pokemon-Sache wird demnächst eine richtige Tauschbörse bekommen. Mal schaun, wie lange sich dieser Trend hält.
    Weniger lustig ist es, wenn mann bei der Pokemon-Jagd eine Wasserleiche findet. klick und klick
    Da bleib ich dann doch lieber bei der PS4 und spiele Valkiria Chronicles nochmal durch. Auch wenn ich weiß, dass Isara sterben wird und ich wieder flennen werde. ;) Außerdem brauch ich dafür nicht die Bude verlassen.

  • Hallöchen Leute.
    Ich dachte ich meld mich mal an, um von meinen Erlebnissen zu berichten, die vor fast genau 10 Jahren anfingen.
    Mal sehn was ihr dazu sagt ;)


    Dazu ist meine Kindheit erst mal wichtig:
    Als ich klein war hatte ich genau 0,0 richtige Freunde. Meine Eltern waren gewaltätig und meine Geschwister folgten dem Beispiel der Eltern. Meine Freizeit verbrachte ich quasi bloß am PC oder natürlich mit meinem damaligen Golden Retriever, ich nenn ihn hier mal BB. In meiner Schulzeit gab es viel Mobbing und später erfuhr ich, dass ich an Depressionen litt seit ich klein war und eine Art Schizophrenie hatte. Mit andren Menschen Kontakt aufzunehmen war beinahe unmöglich.


    Also wie schon erwähnt, mein einziger Sozialkontakt war der Familienhund, um den quasi nur ich mich kümmerte, obwohl ich noch klein war. Er hatte eine Art Beschützerinstinkt, war immer lieb und brav, wollte von jedem gegrault werden, griff aber zweimal eine Person an, die auf mich "gefährlich wirkte". Wenn ich weinte oder traurig war, konnte ich mich an seiner Schulter ausweinen.


    Im Oktober vor 10 Jahren passierte dann das Unglück. BB klebte beim Spazierengehen immer an mir und ich konnte ihn immer frei laufen lassen. An dem Tag waren wir im Wald unterwegs und er verschwand plötzlich. Ich schrie nach ihm und wurde mit der Zeit immer panischer. Nach etwa 45 Minuten fing es zu donnern an und als ich ohne BB zuhause ankam, wütete ein kleines Unwetter. Ich wusste sofort, es war etwas schlimmes passiert. BB ging beim Spazieren gehen nie weit weg und wenn ich rief, kam er sofort. Dieses Gefühl dass sich etwas geänder hatte ... niemand konnte mich davon überzeugen dass er wieder auftaucht.
    Wir suchten ihn genau 3 Tage. Als ich und meine kleine Schwester ihn dann schließlich fanden, war es ein großer Schock. Meine kleine Schwester dachte er schläft, sie streichelte ihn und merkte dann dass er kalt war. Ich hatte mich abgewandt, konnte nicht zusehen. Meine Schwester weinte bis wir daheim waren. Als ich dann daheim war fing ich an zu weinen. Meine Schwester musste es der Oma sagen. Und sogar sie fing an zu weinen und ihre genauen Worte waren: "Jetzt können wir alle weinen." BB war unglaublich beliebt und meine Oma sagte nichts mehr und ging in ihr Haus. Ich hatte sie noch nie weinen sehen.


    Ein paar Wochen später war ich alleine im Wald, um den Ort zu besuchen an dem BB starb. Nach 45 Minuten passierte es dann, dass ich das erste Mal etwas
    unnormales feststellte. Ich hatte das Gefühl, etwas rennt auf mich zu.
    Ich weiß nicht ob es mich angreifen wollte oder nicht. Das Gefühl war so
    stark, dass ich, ohne nachzudenken, losrannte. Ich stolperte und hatte
    das Gefühl es hat mich gleich. Ich bin also wieder aufgesprungen und
    weitergestolpert, ein Stück sogar gekrabbelt weil ich nicht hochkam und
    das Gefühl so intensiv war. Ich hörte erst auf zu rennen als ich aus dem
    Wald war.
    Weil ich zu dem Zeitpunkt aber nicht an übernatürliches glaubte, bin ich ein paar Tage später nochmal in den Wald, diesmal mit meinem neuen Hund. Rechts von mir war ein Teil des Waldes mit Laub bedeckt. Und dann sah ich, wie etwas auf mich zukam. Ich sah kein Lebewesen, aber das Laub senkte sich als würde jemand unsichtbares drüber laufen. Ich unterdrückte den Wunsch einfach loszurennen und schaute noch mal hin, aber die Schritte kamen immer näher und es gab einfach keine Erklärung für. Also bin ich wieder geflüchtet und dann tatsächlich jahrelang nicht mehr hin.


    Bis ich mit unsrem Hund nach BB und meiner Schwester im Wald spazieren war. Ich mein, als BB starb war ich 15 und mit meiner Schwester der noch nie etwas im Wald passiert war, fühlte ich mich eigentlich sicher. Ich hatte auch eine Kamera dabei, weil in der Nähe ein Weier war. Ich nahm auf, wie unser neuer Hund, der noch nie geschwommen war, eigentlich Wasser meidet, am Weier zum Sprung ansetzt und reinspringt. Die Kamera nahm auch noch auf, dass er völlig unterging und für Milisekunden weg war. Dann tauchte er auf, voller Panik, als hätte er nicht kapiert dass er schwimmen müsste. Er wollte panisch aus dem Weier, aber auf der Seite die er anpeilte war ein loses Drahtgitter drübergespannt. Vielleicht um Wildtiere abzuhalten oder was weis ich, der Weier war schon sehr mitgenommen und verwarlost. Unser Hund verfing sich also mit Kopf und Vorderpfoten. In dem Moment ließ ich die Kamera fallen und sie nahm nur noch unsre Schreie auf, weil unser Hund drohte sich selbst zu ersticken. Er zog den Draht unter Wasser. Meine Schwester schrie und schrie, ich hab dann irgendwann intuitiv gehandelt und angefangen sie und den Hund zu beruhigen. Dann drückte ich seinen Kopf unter Wasser um den Draht von seinem Hals zu ziehen.


    Ich zeigte das Video meinem Vater, der war sehr überrascht, er dachte ich hätte den Hund vielleicht reingeschubst. Wir riefen meine Mutter dazu, als ich erneut auf Play drückte versagte die Speicherkarte. Alle Dateien waren futsch. Ich konnte sie nicht mehr öffnen. Das war schon extrem verunsichernt.


    Geht aber noch weiter (leider).
    Ich kam dann wegen Depressionen in die Psychiatrie und erzählte da den Ärzten, dass ich vllt ein Augenproblem hätte. Ich sähe nämlich ständig aus dem Augenwinkel einen Schatten, wenn ich aber noch mal hinsehe ist er weg und ich hab ein Gefühl der Sicherheit. Meine Ärzte erfuhren dann von BB und den Vorkommnissen und meinten, es könnte sein dass er mich quasi noch immer beschützen möchte und die seltsamen Vorkommnisse im Wald er war, der nur Kontakt aufnehmen wollte. Weil ich diesen Schatten mehrfach sah und mich danach immer sicher fühlte, wollte ich das nie mit Tabletten behandeln lassen.


    Als unser Hund dann erkrankte während ich noch in der Psychiatrie war, bekam ich einen neuen Begleiter. Als der noch ein Welpe war, war ich mit ihm und nen Kumpel etwas flussabseits im Wald spazieren wo BB starb und diese komischen Dinge passiert sind. Da läuft nämlich ein Fluß und mein kleiner Welpe war sehr wassersüchtig. Beide Hunde (der meines Kumpels auch) waren frei und das ich das letzte Mal im Wald war war schon wieder lange her. Die Hunde rannten jetzt nen Hang runter ans Wasser. Es war Tauwetter, der kleine Bach war gefährlich angeschwollen. Ich rief noch meinen Hund, aber er hörte natürlich nicht und sprang rein. Dann ging er unter und geriet in einen kleinen Wasserfall. Aus dem Strudel kam er nicht mehr raus, manchmal war nur ein Hinterbein oder gar seine Rute zu sehen. Ich war natürlich am Schreien (kann nämlich nicht schwimmen und der Hang war steil). Mein Kumpel reagierte reflexartig. Ohne auf seine Gesundheit zu achten kletterte er den Hang runter und konnte auf einen rausragenden Felsen klettern, von dem aus er meinen Welpen am Nacken zu fassen bekam und ihn rausziehen konnte.


    Erst nach all diesen Vorkommnissen hab ich das mal meinem Vater alles erzählt und wisst ihr was er mir erzählt hat?
    Als er noch ein Junge war, war er mit seinem Hund auch mal in dem Wald spazieren. Da war es aber noch etwas gefährlicher. Soll heißen der kleine Bach war unterirdisch. Ab und zu kam er an die Oberfläche, endete aber auch unterirdisch. Du konntest ihn nicht weiter folgen. Sein Hund trat auf eine lockere Stelle und rutschte mit den Hinterbeinen in das Loch, das den Bachverlauf unterirdisch folgte. Der Hund rutschte so weit, dass nur noch Kopf und Vorderbeine rausschauten. Mein Vater krabbelte hin und schaffte es seinen Hund an den Vorderpfoten wieder rauszuziehen. Hätte er ihn nicht zu fassen bekommen wäre sein Hund wahrscheinlich ertrunken.


    Als ich das erfuhr war mir klar dass da irgendwas sein musste.
    Nachdem die Ärzte mich drauf hinwiesen dass das vielleicht mit BB zu tun hätte, bin ich einfach mal in den Wald, um mich von BB gefühlsmäßig zu verabschieden. Seitdem sah ich nur noch einmal einen Schatten, das war 2012. Auf der einen Seite bin ich deshalb sogar traurig. Ich hab noch immer das Halsband indem er starb. Dieses Halsband durfte 13 Jahre lang keiner meiner Hunde tragen.


    Ich glaub seitdem an vieles, wo ein "Normalo" den Kopf schüttelt und abwinkt. Das Gefühl verfolgt zu werden, der beinahe Tot von mehreren Familienhunden und die Schatten... Der Tod meines besten Freundes BB hat mich zum Atheisten gemacht. Denn ich hatte ein schlimmes Leben zu der Zeit und er war mein einziger Halt. Dass es einen Gott gibt, der so grausam ist und ihn mir nimmt, das kann ich mir nicht vorstellen. Und möchte ich auch nicht. Denn falls ich dem Typen mal begegne brech ich ihm was. Die Einstellung kann mir niemand mehr nehmen, fühlt euch jetzt aber bitte nicht angegriffen weil er dran glaubt. Jeder hat das Recht zu glauben woran er möchte. Ich glaube inzwischen daran, dass BB auch weiterhin auf mich aufpasst. Und wenn ich in den Wald gehe in dem ich ihn verloren hab, fühl ich mich irgendwie geborgen, als würde der Ort uns verbinden.
    Wäre ich an dem Tag an dem er starb, bloß 10 Meter in eine Richtung gelaufen, hätte ich ihn vielleicht helfen oder zumindest beistehen können. Aber er ist an seinem Lieblingsort gestorben. Beim Rumtollen im Wald!


    Vielen Dank fürs Lesen.
    Das musste ich mal loswerden.
    Der zutreffenste Spruch was BB angeht wäre wohl: Ich hatte einen Wunsch und du bist wahr geworden :)


    LG und eine schöne Nacht!

  • Hallo erstmal,


    das mit deinem Verlust tut mir leid. Das du deswegen nicht mehr an einen Gott, bzw an einen gerechten und lieben Gott glaubst ist verständlich, mir geht es da Ähnlich.
    Kommen wir jetzt mal zu deinen Ereignissen. Wegen den Schatten im Augenwinkel. Das Auge ist ein sehr komplexes System und je komplexer ein System ist, um so fehleranfälliger ist es. Schatten im Augenwinkel sind einer der Fehler, welche auftauchen können. Mach dir da keine Gedanken mehr drüber.
    Mich wundert es, dass Ärzte an die Existenz von Geistern glauben. Das du dich an dem Ort wohl fühlst und das Gefühl hast, das dein BB sich dort aufhält, ist auf Gefühlsmäßiger Ebene normal, da du diesen Ort mit ihm verbindest. Wieso so viele Hunde dort verunglücken ist merkwürdig, allerdings auch schwer zu sagen, ohne selber zu wissen, wie das Gelände in besagtem Waldstück ist.
    Bei der ersten Attacke, wie hat sich da das Gefühl des auf dich zurennen geäußert? Rein auf Gefühlsebene, oder hast du etwa gesehen oder gehört? Beim zweiten mal, kannst du dich an die Witterungsbedingungen erinnern?

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.

  • Hey ho!


    Ich hoffe das Thema gehört hier hin, wenn nicht bitte verschieben.


    Ich war gestern bei einer Freundin zum Kaffee verabredet. Sie ist mit ihren Partner vor kurzem in eine neue Wohnung gezogen.


    Mitgenommen haben sie auch ihre Katze, sie ist schon ziemlich alt und daher auch ein wenig träge. Geht auch manchmal raus , aber eher nur kurz. Hobbies sind sonst schlafen, fressen und rumdösen.


    Seit Anfang der Woche benahm diese Katze sich aber recht merkwürdig. Wollte oft raus und hat immer das Nachbars Haus aufgesucht. Saß dort stundenlang vor der Terrassentür und wollte rein, auch nachts ist sie nicht mehr nach Hause gekommen und saß dort. Auf Rufe hat sie auch nicht mehr reagiert. Ungewöhnliches Verhalten für das Tier, hatte es zuvor nie gemacht.


    Zum Ende der Woche kam dann die Nachbarstochter mit der Katze auf dem Arm zu meiner Freundin und fragte sie ob es ihre wäre. Auch die Nachbarin wundert sich über das Verhalten, gefüttert hatten sie die Katze nie.


    Nachts dann würde meine Freundin wach, da ein Krankenwagen vor dem Haus des Nachbarn stand. Nächsten Tag erfuhr sie, dass die Tochter ein Zuckerschock hatte. Leider hat sie es nicht überlebt, sie war Anfang 20. Ob sie eine anerkannte Krankheit hatte weiß ich nicht.


    Seit dem benimmt die Katze sich auch wieder vollständig normal..


    Was denkt ihr darüber? Zufall? Hat die Katze einen 7. Sinn oder spüren Tiere so etwas generell?


    Mfg, Loxa

  • Tiere benehmen sich in unseren Augen oft seltsam, gerade Katzen. Das liegt daran, dass wir sie nicht verstehen. Die Erklärungen sind aber meist ganz einfach und einleuchtend.


    Im Fall der Nachbarstochter könnte es sein, dass die Katze gerochen hat, dass sie krank war (Diabetes). Das wurde schon in wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen. Allerdings erscheint mir hier die Entfernung zu groß, wenn die Katze auf der Veranda saß und die Tochter im Haus war. Außerdem erklärt das nicht das auffällige Interesse an einem fremden Menschen.


    Mehr fällt mir dazu leider nicht ein. Als Katzenliebhaber bin ich gespannt ob jemand hier eine Erklärung hat.

    Wenn ich mit meiner Katze spiele bin ich nie ganz sicher, ob ich nicht ihr Zeitvertreib bin.
    Michel de Montaigne