Sehen Haustiere (Katzen/Hunde) Geister?

  • Also ich gehe davon aus, dass Katzen wie die meisten höher entwickelten Säugetiere mehr als sieben Sinne haben, von daher ja. Wie Callim das schon schön formuliert hat, denken Katzen anders als Menschen, so das diese Dinge tun, welche für uns vielleicht irrational sind. Vielleicht sollte man einmal schauen, ob sie in Zukunft vielleicht wieder solch ein Verhalten zeigt. Wir Menschen können uns schließlich auch ein neues ungewöhnliches Verhalten aneignen, selbst in hohem Alter.
    Tiere haben vielleicht in mancherlei Hinsicht bessere Sinne als der Mensch, aber dadurch einen anstehenden Tot vorhersagen zu können halte ich für fraglich. Vielleicht eher eine Vermutung, aber das können wir Menschen ja auch, wenn eine Person oder ein Tier schwer krank wirkt. Außerdem, was sollte es der Katze bringen auf der Terrasse einer fremden Person auf dessen tot zu warten?

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.

  • Danke fürs Verschieben, musste meinen eigenen Beitrag erstmal suchen... :D ich kann mir vorstellen, dass einige Tiere einfach Dinge mehr oder intensiver wahrnehmen. Oder sogar Dinge, die wir überhaupt nicht realisieren. Oder es war einfach doch nur Zufall.


    Es gibt Hunde, die Diabetes erschnüffeln können, aber doch keine Katzen? Und auch nicht bei diesen Abstand

  • Zitat von Estebenjo

    Also ich gehe davon aus, dass Katzen wie die meisten höher entwickelten Säugetiere mehr als sieben Sinne haben, von daher ja


    Was führt dich zu dieser Annahme? Die Entwicklung eines Sinns beruht ja immer auf der evolutionär-biologischen Notwendigkeit. Das was am meisten benötigt wird, wird ausgebaut, Sinne die weniger benötigt werden, werden nicht so stark entwickelt. Bestes Beispiel der Hund, der überragend gut riechen kann, besser als wir hören aber erheblich schlechter sehen kann.


    DIe erste Frage muss doch sein, welcher Grund würde darin bestehen, einen Sinn zu entwickeln, der für das Überleben nicht notwendig ist? Quasi der 7. Sinn? Und welcher Natur sollte dieser sein? Unsere Sinne verarbeiten nichts weiter als physikalische Eindrücke, die dann vom Gehirn zu einer "Weltsicht" zusammengefügt werden.


    Zitat von Estebenjo

    Tiere haben vielleicht in mancherlei Hinsicht bessere Sinne als der Mensch,


    Und in vielen Bereichen einen erheblich schlechteren Sinn. Im Prinzip hält es sich die Waage.


    Zitat von Loxarde

    Es gibt Hunde, die Diabetes erschnüffeln können, aber doch keine Katzen?


    Richtig, Diabetiker deren Zucker entgleist sondern über die Haut einen speziellen Geruch ab. Die Hunde sind auf die Wahrnehmung dieses Geruchs trainiert. Das passiert auch nicht Tage im Vorhinein, sondern ganz aktuell wenn der Zucker entgleist.


    Zitat von Loxarde

    Seit Anfang der Woche benahm diese Katze sich aber recht merkwürdig. Wollte oft raus und hat immer das Nachbars Haus aufgesucht. Saß dort stundenlang vor der Terrassentür und wollte rein, auch nachts ist sie nicht mehr nach Hause gekommen und saß dort. Auf Rufe hat sie auch nicht mehr reagiert. Ungewöhnliches Verhalten für das Tier, hatte es zuvor nie gemacht.


    Klingt für mich, als sei dort eine rollige Katze. Im Moment hört man nachts wieder überall, zumindest bei uns, Katzen schreien und rufen. Vielleicht war dort auch nur eine Katze zu Besuch oder ist dort rumgeschlichen und hat ihre Duftmarke hinterlassen.

  • *Krächz*


    Bin gerade neu hier, aber habe mich eine Weile durchgelesen.
    Interessante Themen und Meinungen habt ihr hier. ;)


    Dieses Thema sprach mich besonders an.


    Ich denke schon das Katzen und Hunde einen erweiterten Sinn besitzen ,wenn es nicht bloß das viel bessere Hören und Riechen ist,als wir.
    Nein, ich denke es ist schon mehr als Glauben.
    Ich bin mit Katzen aufgewachsen...einige sind sensitiver als die anderen.
    Ich habe schon öfters die Erfahrung gemacht ,das unsere damalige Katze in irgendeiner Form telepathisch mit mir war.
    Ganz oft wenn sie entspannt auf meinem Schoß lag, das ging schon mal zwei Stunden und sich von mir ihren Bauch kraulen ließ...
    kam bei mir irgendwann das Bedürfnis aufs Klo zu müssen.
    Ich machte keinerlei Anstalten...allein der Gedanke von mir bewegte sie dazu plötzlich aufzustehen.
    Meine Mutter erzählte mir das Gleiche..
    Bei Hunden ist das nicht anders...auch sie besitzen ein sehr sensitives Gespür.


    Ich las in diesem Thread ,das irgendeiner Katzen für dumme Tiere hält.
    Dazu kann ich nur sagen:
    Nur weil wir Menschen gewisse Dinge mit unseren mageren 5 Sinnen nicht erfassen können,bedeutet das noch längst nicht ,das sie nicht existieren!
    Das ist bloße menschliche Arroganz und auch Ignoranz.
    Mit dieser Denke versperrt man sich selbst alles.
    Der Geist kann in manchen Fällen auch ein Knastwärter sein.;)

  • Vielleicht wollte die Katze einfach so aufstehen? Ich glaube nicht das du auf Knopfdruck auf die Toilette musstest und die Katze dann sofort aufgestanden ist. Oder vielleicht hat sie sich im Laufe der Zeit daran gewöhnt, dass du regelmäßigen Abständen auf die Toilette musst. Ansonsten müsstest du mir jetzt mal erklären, wie der Gedanke vom eigenen Kopf in einen fremden Kopf kommen sollte.
    Es würde Katzen und Hunde zu unheimlich mächtigen Jägern machen, sollten diese wirklich Gedanken lesen können...aber sie würden irgendwann durchdrehen. Hast du dir schonmal vorgestellt von jedem Lebewesen das Gedanken besitzt diese auch 24/7 zu hören? Ich wurde da durchdrehen :D



    Außerdem hat der Mensch mindestens 6 Sinne, obwohl man sich darüber streiten kann, dass der Mensch sogar an die 10 oder 21 Sinne besitzt. Darüber gibt es hier auch einen Threat, der aus dem hier entstanden ist.
    Sinne haben auch nichts mit der Intelligenz zu tun, sondern dienen der Reizaufnahme von Umweltfaktoren und Abläufen im Körper. Was genau meinst du mit mageren Sinnen?
    Das wir Menschen keine Rezeptoren für gewisse Reize besitzen, bzw. diese derartig verkümmert sind das wir diese nicht sinnvoll nutzen können ist soweit Fakt. Aber ich wüsste nicht das welche Sinne Hunde und Katzen besitzen sollten, welche der Mensch nicht hat.

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  • Aber ich wüsste nicht das welche Sinne Hunde und Katzen besitzen sollten, welche der Mensch nicht hat.


    da wäre Riechen / Hören / Sehen / Tasten / Schmecken ... sind 5 Sinne, die Mensch / Hund und Katze gemeinsam haben = ich persönlich betrachte die Telepathie als 6ten Sinn und da ich dieses am eigenem Leibe erfahre weiß ich zumindest, das der Mensch dazu fähig ist und bei Hund und Katze vermute ich diese Fähigkeit auch.


    es gibt in der Nähe meines Wohnorts einen Zoo in dem in einem großen Gehege mehrere Tiger untergebracht sind ... eines dieser Tiere hat mich voll aufm Kieker... es ist für die Zoowärter unbegreiflich, wie eigenartig sich dieser Tiger in meiner Gegenwart verhält... er folgt mir auf Schritt und Tritt und ist in seinem Blick stets auf mich fokussiert ... komme ich dem Gehege näher legt er sich stets auf den Rücken und streckt die Pfoten angewinkelt nach oben, der Blick aber immer noch fixiert auf meine Person = das macht er nur bei mir und warum das so ist bleibt wohl auf ewig für mich ein Rätsel.


    nun wisst ihr über meine Person ja so einiges, z.B. was an geistige Erfahrungswerten wohl nicht jeder Mensch in dieser Form zu teil wird und ich frage mich ernsthaft, ob das sonderbare Verhalten des Tigers eventuell mit meiner Spiritualität im Zusammenhang steht.


    den siebten Sinn rechne ich allein der Tierwelt an = den Orientierungssinn durch elektro-magnetische Signale ... ich kann zumindest von mir behaupten, dass ich das nicht besitze ;) somit komme ich auf 6 Sinne die ich wahrnehme.

  • Der 6. Sinn ist der Gleichgewichtssinn. Den haben wir Menschen und das ist auch kein Geheimnis. Des weiteren Haben wir Sinne für Temperaturempfinden, Schmerzempfinden und Druckempfinden innerhalb unserer Organe. Also bitte mach den 6. Sinn nicht mysteriöser als er ist. Zumal es keine Reihenfolge gibt in welcher die Sinne genannt werden müssen. Solltest du einen Telepathischen Sinn haben, dann müssten den ältere Verwandte wie deine Eltern, Großeltern auch besitzen. Die Evolution entwickelt nicht von einer Generation auf die Nächste einen vollkommen neuen Sinn.
    Was mich halt wundert, wenn du tatsächlich Gedanken anderer Lebewesen aufnehmen kannst, wie nimmst du diese wahr?


    Ich glaube nicht das etwas wie Telepathie möglich ist, aber will es vorerst nicht ausschließen. Trotzdem würde mich eine These darüber, wie es funktionieren soll interessieren.


    Genau dieser Sinn, durch welchen man Magnetismus wahrnehmen kann, ist einer von denen ich vorher meinte, als ich meinte dass es Tiere gibt, welche diesen haben, aber Menschen nicht. Elektromagnetische Wellen kann der Mensch aber sehr wohl wahrnehmen, in Form von Licht, welches wir sehen. Ansonsten bräuchten wir keine Augen.

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  • Solltest du einen Telepathischen Sinn haben, dann müssten den ältere Verwandte wie deine Eltern, Großeltern auch besitzen. Die Evolution entwickelt nicht von einer Generation auf die Nächste einen vollkommen neuen Sinn.


    Telepathische Fähigkeiten könnte jeder Mensch besitzen, wenn er denn "nur" wolle .... das "Nur" ist aber ein sehr komplexer Vorgang und hat auch etwas mit Esoterik zu tun und wie meilenweit sind wir jetzt vom "verstehen wollen" entfernt?? ... Lichtjahre wahrscheinlich ;)



    Was mich halt wundert, wenn du tatsächlich Gedanken anderer Lebewesen aufnehmen kannst, wie nimmst du diese wahr?

    ich habe nicht gesagt, dass ich das bewusst kann, sondern es geschieht ab und an ganz einfach so .... ich habe als Mensch darauf null Einfluss .... wenn es passiert und ich die Gedanken andere wahrnehme, dann kommt es aus meinem tiefsten Inneren und hat immer, aber auch immer einen tieferen Sinn.

  • Naja gut, aber wir brauchen ja einen Empfänger um äußere Reize wahrzunehmen, ergo Sensoren. Das Auge ist z.B. so ein Sensor, welcher Elektromagnetische Strahlung in einer bestimmten Wellenlänge als Licht aufnehmen kann. Das wäre dann wie du es beschreibst so, als würde man nur hin und wieder etwas sehen und nur wenn man es auch will. Als wäre ich in einem Raum wo ein Tisch mir vier Stühlen steht und ich nur einen der Stühle sehen könnte, obwohl der ganze Raum beleuchtet ist.

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  • Naja gut, aber wir brauchen ja einen Empfänger um äußere Reize wahrzunehmen, ergo Sensoren. Das Auge ist z.B. so ein Sensor, welcher Elektromagnetische Strahlung in einer bestimmten Wellenlänge als Licht aufnehmen kann. Das wäre dann wie du es beschreibst so, als würde man nur hin und wieder etwas sehen und nur wenn man es auch will. Als wäre ich in einem Raum wo ein Tisch mir vier Stühlen steht und ich nur einen der Stühle sehen könnte, obwohl der ganze Raum beleuchtet ist.



    dein Beispiel ist nicht richtig ... ich will eigentlich nichts sehen und nichts hören / möchte gar nicht wissen, wann eine Person stirbt / möchte nichts sehen über Weltuntergangsszenarien, die ich erleben werde / möchte eigentlich nicht stets daran erinnert werden, was ich der geistigen Welt für ein Versprechen gab und man mich diesbezüglich "nötigt" es zu erfüllen ...= ich möchte eigentlich nur Mensch sein, denn diese "Gabe" empfinde ich eher als Belastung (tue ich das wirklich? empfinde ich wirklich so?...ja und nein).... dennoch haben all diese Ereignisse meine Denkweise zur Weltenanschauung verändert und ich weiß über die Bedeutung bescheid = demnach gebe ich gewisse Dinge in diesem Leben als Mensch auf, um später davon zu profitieren.... somit folge ich meinem höheren Ich ... das höhere Ich sehe ich als das Bewusstsein an, was die Schnittstelle zur Seele darstellt.... also = erst ist da der denkende Mensch, der ein Ich-Gefühl entwickelt und das Bewusstsein (das höhere Ich) steht als ein eigenständiges "Anhängsel" zum menschlichen Körper, der ein Teil der Seele darstellt ... Seele hat ein konkretes Ziel und "beauftragt" die einzelnen Bewusstseinszustände ganz spezifische Erfahrungswerte zu sammeln


    diese andere Denkweise erlaubt es mir also, mit meinem höher gestelltem Ich zu kommunizieren ... für mich ist das ein gegenseitiger Austausch von Geben und Nehmen.... ein gegenseitiger Austausch von Gefühlen .... es ist quasi eine Gefühlssprache und bedarf keinerlei Extra-Organ als Empfänger oder Sender.

  • Estebenjo


    Unsere Katze war schon sehr alt.
    Über die Jahre lernt man halt mit seinen Tieren zu kommunizieren.
    Ein Gespür für sie zu entwickeln.Das geschieht auch umgekehrt.
    Ich bin keiner dieser Wichtigtuer ,der hier irgendeinen Müll postet,nur um mitzuquatschen.
    Ich habe es schon so oft erlebt und nicht nur Ich.
    Das passierte unabhängig von der Tageszeit.
    Ich saß entspannt,in Gedanken versunken da,Katzen haben nämlich eine beruhigende Wirkung auf mich.
    Allein wenn dann der besagte Gedanke kam,ich müsste wohl gleich mal aufstehen,hüpfte sie von meinem Schoß.


    Ob du mir das jetzt glaubst oder nicht bzw. dir deine eigene Analyse machst, bleibt dir selbst überlassen.
    Ich teile hier bloß mit was ich wahrgenommen habe und selbst schon kritisch durchdacht habe.

  • Zitat

    Ich saß entspannt,in Gedanken versunken da,Katzen haben nämlich eine beruhigende Wirkung auf mich.
    Allein wenn dann der besagte Gedanke kam,ich müsste wohl gleich mal aufstehen,hüpfte sie von meinem Schoß


    Weil Du vermutlich schon Anstalten gemacht hast, aufzustehen, ohne dass es Dir selbst bewusst war, der Katze aber sehr wohl. Der reicht naemlich schon ein Muskelzucken von Dir.

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Wie deutet ihr das, passt perfekt zum Thema und ich habe bis heute keine Antwort auf mein Erlebnis.


    Entweder die Leute belächeln das oder sie denken ich möchte nur Schauergeschichten erzählen.


    Auf jeden Fall erzähle ich das nur ungern an "nur Neugierige"...



    Als ich 7 Jahre alt war, spielte ich mit meiner Katze in unserem langen Flur in der Wohnung mit einem kleinen Ball, während meine Mutter in der Küche war.


    Ich rollte den Ball den langen Flur runter und die Katze lief hinterher und brachte ihn mir wieder zurück..


    Der Gang war ca. 7m lang, schmal und überall waren die Türen wegen unserem Spiel geschlossen. Am Ende vom Gang ging es ohne Tür links um die Ecke.


    Nach einer Weile rannte sie los und blieb ca. 2 m vor der ecke stehen. Sie richtete ihre Haare auf, stand einfach nur da und starrte jaulend/fachend auf die Ecke in Brusthöhe.
    Ich dachte mir, evtl. eine Fliege oder Spinne hockt an der Wand. Ich schaute hin, nichts. Ich ging zu ihr und rief sie, keine Reaktion - sie war wie erstarrt und starrte immer noch hin. Bei ihn angekommen schaute ich nochmal hin.
    Dort sah ich, wie eine Hand hinter der Ecke plötzlich verschwindet. Es ging so schnell, sie war weiß. Aber nicht als Licht oder angemalt. Ähnlich, wie eine Hand mit überzogenem weißes Latexhandschuh. Die Finger waren gespreizt und sie verschwand ganz schnell. Wie wenn die Hand gezwickt wird und sie schnell weggezogen wird.


    Ich schrie los und rannte zu meiner Mutter in die Küche. Die Katze rannte im selben Moment los wie ich und verkroch sich für ne Weile unter der Couch. Meiner Mutter ging hin und schau nach, nichts. Ausser uns war niemand da.
    Die Katze blieb seit dem nur noch selten im Flur sitzen.


    Das erschreckende ist , dass 2 Tage nach dem Erlebnis mein Onkel einen schweren Verkehrsunfall verursacht hat, bei dem mein 13 Jahre alter Cousin und Spielfreund ums Leben kam.


    Paar Monate später puschte sich meine Angst hoch. Damals lief wohl regelmäßig David Copperfield im TV. Ein paar folgen durfte ich mit anschauen, war ja nichts dabei. Bis zur Folge, als er durch die Chinesische Mauer ging. Ich sehe die Szene heute noch, als hinter dem Laken die Hände als Silhouette hervorgingen. Das sah für mich so grausam aus, wie das, was ich erlebt habe. Es folgten Gespräche mit der Kinder-Psychologin. Sie war der Meinung, ich habe irgendwas nicht verarbeitet. Einschulung ect.. Es sah so echt aus. Ich bin heute noch davon überzeugt, das es etwas Übernatürliches war. Heute mit 33 Jahren fürchte ich mich noch teilweise im Dunkeln und denke, mich beobachtet jemand.


    Die Leute denen ich es erzählt habe, glauben mir nicht bzw. nicken einfach nur anstandshalber...


    Ich bin nicht gläubig, bin aus der Kirche ausgetreten. Aber an so etwas glaube ich, weil ich meine es zu wissen.

  • Hallo Gilles und willkommen im Forum.


    Dein Erlebnis war anscheinend wirklich einschneidend fuer Dich, da Du ja anscheinend noch heute darunter leidest. Ich hoffe, ich kann Dich ein wenig beruhigen!


    Mit 7 Jahren hat man noch eine ueberschaeumende Fantasie. Ich gehe davon aus, dass Du Dir die Hand nur eingebildet hast, bedingt dadurch, dass das Verhalten Deiner Katze Dich verunsichert hat. Sie kann wirklich aufgrund von allem moeglichen so reagiert haben, inklusive deshalb, weil sie in den Waenden oder von draussen etwas gehoert hat. Wie waren denn die Lichtverhaeltnisse im Flur? Gab es Glastueren, oder waren sie alle aus Holz?


    Dass dieser Unfall passiert ist, hat meiner Meinung nach absolut nichts mit Deinem Erlebnis zu tun.


    Hast Du mal daran gedacht, nochmal mit einem Psychologen ueber diese Sache zu sprechen? Es scheint Dich ja wie gesagt bis heute zu verfolgen!

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Hallo Tina,


    das beruhigt mich schon irgendwie, sowas von "Profis" zu hören. Da bin ich ehrlich gesagt froh, dass ich keine Antwort bekommen habe wie "oh mein Gott, das war wirklich ein Geist, der dich jetzt verfolgt, das haben schon einige von uns schon gehabt"


    Die Türen waren alle aus Holz und der Flur hatte keine Fenster. Ob damals vielleicht ein Geräusch von aussen kam, wo meine Katze darauf so reagiert hat, kann ich gar nicht sagen. Das wäre aber eine Möglichkeit, an die ich noch nie Gedacht habe.


    Vielleicht habe ich einfach nicht nach solchen Erklärungen gesucht, weil ich meine das gesehen zu haben.


    Mit den Leuten, wo ich mich darüber unterhalten habe, waren die Gespräche nicht gerade produktiv. Entweder ich erzähle Schauermärchen oder habe eine blühende Phantasie.


    Deshalb habe ich es irgendwann für mich behalten.


    Aber vielleicht wäre es mal an der Zeit sich darüber mit einem Profi zu unterhalten.


    Habe schon mal eine Selbstbehandlung an mir versucht, um die Angst vor der Dunkelheit zu überwinden.


    Vor dem Umbau meines Hauses stand direkt neben dem Haus eine uralte Scheune mit einem Keller aus Ziegelstein. Tagsüber dort runter zu gehen war nie das Problem. Ich beschloss also mal bei Dunkelheit dort runter zu gehen und anschließend die Taschenlampe auszuschalten.


    Der Weg dort hin war schon nicht einfach. Dann das Licht auszuschalten hat mich 5 Minuten Überwindung gekostet. Licht war kurz aus, dann kam hinter mir ein lautes Geräusch. Vor Panik habe ich die Lampe verloren und habe panisch den Ausgang gesucht irgendwie habe ich die Treppe erreicht und rannte wieder hoch. Oben unter der Deckenleuchte habe ich mich mindestens eine viertel Stunde lang sammeln müssen. Dann kam auch die Ursache mit hoch. Die Katze vom Nachbarn...


    Hat natürlich gar nichts gebracht.


    Dazu muss ich noch sagen, dass ich sehr gerne Fotos von verlassenen Häusern mag und auch gerne machen würde. Finde also düstere und trostlose Orte wiederum sehr anziehend. Mit der Angst wird das sicher nichts.

  • Es freut mich, dass ich Dir ein bisschen helfen konnte. :) Ich weiss selbst, dass man sich in dem Alter unglaublich in alles moegliche reinsteigern kann. Die Erinnerung, die Du hast, ist moeglicherweise auch intensiver als das Erlebnis selbst. Vielleicht war es gar nicht so klar, was Du da glaubst gesehen zu haben. Unser Gehirn trickst uns da ganz ganz extrem aus, man sieht manchmal auch, was man erwartet zu sehen! Ich kann mich erinnern, dass Haende fuer mich als Kind auch ein gewisses Gruselpotential hatten (Koerperteile ohne den Rest vom Koerper allgemein).


    Zitat

    Die Türen waren alle aus Holz und der Flur hatte keine Fenster.


    Also war es dunkel! Ein weiterer Faktor, der zu einer Sinnestaeuschung gefuehrt haben kann, speziell wenn Du vielleicht kurz vorher in eine Lichtquelle geschaut hast.


    Zitat

    Aber vielleicht wäre es mal an der Zeit sich darüber mit einem Profi zu unterhalten.


    Schaden kann es nicht, alleine um das Ganze zu verarbeiten.


    Was die Angst vor der Dunkelheit angeht - den meisten ist es im Dunkeln nicht ganz wohl, und das nicht ohne Grund. Die Angst vor der Dunkelheit ist eine Urangst und in gewissem Sinne ueberlebenswichtig, denn im Dunkeln sieht man herannahende Gefahren unter Umstaenden nicht rechtzeitig. Man sollte halt nur keine Phobie draus warden lassen.

    Tina

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  • @ Gilles1983... hallo


    ich finde es erstaunlich, das du dich an ein Ereignis aus deinen siebten Lebensjahr erinnerst... es zeigt auf, wie sehr sich dieses in dein Gedächtnis eingebrannt hat.


    was du und deine Katze dort wahrgenommen habt wird auf ewig ein Rätsel bleiben, das ist dir sicherlich bewusst .... was du dich aber fragst ist = "hat die Hand eventuell etwas mit dem angehenden Tod meines Cousin zu tun?!" = das kann ich dir nicht beantworten, denn ich kann nur für mich sprechen .... das diesbezüglich vorab Warnungen auf ein tragisches Ereignis hin möglich sind habe ich mehrfach am eigenen Leib erfahren, aber = auch wenn du eine Vorahnung hast, mit wem oder was soll man darüber reden?! ... Vorahnungen zu haben können belastend sein, ich kenne das leider zu genüge.



    der David Copperfield verdient seine Brötchen ja bekanntlich mit der Show die er abliefert und das macht er (find ich) ganz gut... das sich so etwas Gesehenes bei einem Kind im Kopf manifestiert und in Kombination zu dem unerklärlichen Ereignisses im Flur Angstzustände auslöst kann ich mir da sehr gut vorstellen.... Angst ist für nichts gut! ... aber die Angst ist meist das Resultat der Unwissenheit.


    :::::::


    wenn du mich festnageln möchtest auf eine Antwort zu deinem Erlebnis dann bitteschön hier mein Fazit = ich bin davon überzeugt, das Tiere über Sinne verfügen, die beim Menschen nicht in diesem Maße geschärft sind ... die Abschwächung der Sinne beim Menschen resultiert aus der permanenten Ablenkung von Außen = ich nenne das "Reizüberflutung" ... das fängt schon morgens mit dem klingeln des Weckers an, um dann der Gesellschaftsnorm per Radio oder Tagesblatt zu folgen... dann die Arbeit usw... = all das ist Ablenkung.... in Kindesalter wird man mit dieser Reizüberflutung noch nicht in dem Masse konfrontiert und gewisse "besondere" Sinne sind noch aktiv und empfänglich.... ein Tier aber folgt seinen Instinkten und diesbezüglich ist der Unterschied zwischen Hund und Katze wie folgt = ein Hund ist dressierbar und in seinen Instinkten manipulierbar, aber eine Katze bleibt in der Regel seinen Instinkten treu.


    nur weil zwei Individuen mit geschärften Sinnen gleichzeitig etwas "gesehen" haben ist es aber kein Beweis, das da wirklich etwas war ... aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass das möglich ist... also das geistige Information (und jetzt wichtig) grob gesagt "im Raum vorhanden war", wobei ich felsenfest davon ausgehe, dass das eine, durch den Verstand erzeugte Halluzinationen war ... die Halluzinationen wohlgemerkt erzeugt durch geistige Aktivität (ist schwer sich SO ETWAS vorzustellen, aber wie gesagt, das ist meine Überzeugung)



    ::::::


    jetzt unabhängig von deinem Erlebnis möchte ich dir folgendes sagen.


    ich bin seit meinem Arbeitsunfall Frührentner (der gefährlichste Job im Leben, den hat noch keiner überlebt :mrgreen: ) aber weißt du was ich bin? = mein eigener Herr... ich tue das worauf ich bock habe und das ist Familie/Natur und Hobbys und keiner schreibt mir das Leben vor wie ich es zu leben hätte... nein, nicht einmal die Nachbarn, die es aber schon wohl versucht haben = ich bin also dem Gesellschafts-System dank meines Unfalls größtenteils entflohen und kann mir so den Luxus leisten, mein Wissen über Geist zu bewahren und es zu hegen und zu pflegen = und obwohl ich ein Verfechter meiner inneren Werte bin, ist der Kampf grenzwertig ... ich bin vor einiger Zeit auch spirituell um einige Level zurück gerudert, denn die Macht, die dahintersteckt, ist enorm ... ich hatte regelrecht ein Suchtfaktor immer mehr Neues zu erfahren und dieses geschah ne Zeitlang fast täglich ....die Sucht entwickelt sich durch die andere Wahrnehmung, wie z.B. in den Astralweten unterwegs zu sein.... diese Erlebnisse sind unbeschreibbar und unbeschreibbar klar in der Wahrnehmung der Realität..... immer wenn ich aus diesen Situationen heraus kam fühlte sich dieses Hier wie aufgesetzt an..... hätte ich so weitergemacht, dann wäre ich wohl heutzutage Single.


    was ich damit sagen möchte ist, das wir in erster Line Mensch sind und wir dieses auch bleiben sollten... hat man aber über geistige Existenz Wissen, kann man eigentlich beides zusammen gut kombinieren , man muss nur für sich selbst eine gesunde Balance finden ... entwickelt man aber Ängste muss man sich helfen lassen, um zumindest als Mensch zu bestehen = das ist auch kein Verrat an sich Selbst, den dein Leib ist dein höchstes Gut ... und wenn du durch Gespräche oder durch Verdrängung deine Ängste im Zaun hältst, so ist das positiv = irgendwann hast du dann aber eventuell später mal eine Lebenssituation erschaffen, die es erlaubt, sich mit dieser Thematik mehr auseinanderzusetzen.... ich wünsch es dir!


    :winks:

  • @ Gilles


    Das Gedächtnis ist sehr Fehleranfällig. Google mal nach Mandela-Effekt.



    @ Eldorado


    Angst ist für nichts gut? Blödsinn! Angst ist überlebenswichtig! Ohne Angst würde es uns vielleicht nicht mehr geben, zumindestens nicht in der heutigen Form.

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    Wer weiß muss nicht glauben.

  • Hallo!
    Ich habe bei mir folgende Situation.
    Ich habe zwei Haustiere. Einen Hund (11 Jahre) und eine Katze (14 Jahre), beide leben von klein auf bei mir. Wir wohnen schon seit 10 Jahren in der Wohnung. Es gab in der letzten Zeit keine wesentlichen Veränderungen in der Wohnung oder Besuch von anderen Tieren oder unbekannten Menschen.
    Von einem Moment auf den anderen wollen beide Tiere nicht mehr in die Wohnung. Es geht sogar soweit, dass die beiden draussen schlafen.
    Ich habe Freunde gefragt ob sie mal durch meine Wohnung gehen können, ob ihnen irgendetwas auffällt. Sie meinten es wäre eine "kalte Stimmung" und irgendwie leblos in der Wohnung.Auch mir ist ständig kalt und ich habe das Gefühl es wäre irgendwie "tot" in meiner Wohnung. Ich kann es mir nicht erklären was mit den Tieren los ist.
    Vielleicht hat ja einer eine Idee was bei mir los sein könnte?
    Vielen Dank!

  • Spontan fallen mir zwei Moeglichkeiten ein, dieses Problem zu loesen:


    1. Einen Tiertrainer konsultieren.
    2. Jemanden holen, der Deine Wohnung auf Schaedlinge, Schimmel etc. ueberprueft.


    Ansonsten ist es verdammt schwer, eine Ferndiagnose zu stellen, aber im Anbetracht der Rubrik wuerde ich sagen, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass es ploetzlich und unerwartet in Deiner Wohnung zu spoken angefangen hat!


    Vielleicht werden Deine Tiere im Alter auch einfach etwas wunderlich!

    Tina

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