Vulkane - Wunderschöne Naturschauspiele

  • Vulkane treten meist in tektonisch aktiven Zonen der Erde auf. Insbesondere in jungen Faltengebirgen längs der Kontinentalränder (z.B. Japan oder Anden), wo sich die Kontinentalplatten der Erde gegeneinander verschieben, oder aber an sogenannten Bruchlinien (z.B. ostafrikanische Grabenzone oder untermeerische Schwellen).


    So sind alle mittelozeanischen Gebirgsrücken vulkanischen Ursprungs und zahlreiche submarine Ausbrüche zeigen an, daß sie auch heute noch aktiv sind. Teilweise erreichen die Eruptionen dieser Vulkane die Meeresoberfläche und neu Inseln enstehen.1963 erst enstand die Insel Surtsey südlich von Island, so wie ganz Island das Produkt vortwährender Lava-Ausschüttungen ist.


    Vulkane lassen sich in verschiedene Typen untergliedern. Angefangen bei ruhigen, explosionslosen Eruptionen, wie etwa der des Hawaityps, bis hinzu gewaltigen Eruptionen welche durch explosionsartiges herausschleudern von glühender Lava riesige Magmakammern entleeren. Stürzt solch eine Kammer ein, so hinterläßt der Ausbruch einen bis 20km durchmessenden Kraterkessel (Caldera). Die hier freigesetzten Energien überschreiten die von Nuklearwaffen.


    Spalteneruptionen lassen basaltisches Material in geschmolzener Form aus teiweise mehrere Kilometer langen Rissen in der Erdkruste austreten. Dünnflüssige Basaltschmelzen werden auch als Stricklava bezeichnet, während kieselsäurereiche Lava (Blocklava) sehr zähflüssig ist und bereits im Schlot eines Vulkanes erstarren kann. Die an die Oberfläche gelangende Lava besitzt Temperaturen zwischen 1000°C und 1200°C


    Häufiger als Lava-Vulkane sind aus einem Gemisch von Lava und Tuff aufgebaute Vulkane sog. Strato-Vulkane (Vesuv).


    Schichtvulkane entstehen im laufe vieler Jahrtausende durch wiederholte Ausbrüche, bei denen immer mindestens eine neue Schicht aus Eruptionsmaterial die bereits bestehenden überlagert. Wird nur Lockermaterial (Asche) zutage gefördert entstehen Aschenkegel und man spricht von Aschenvulkane. In den Schloten von Gas-Vulkanen ( Eifelmaare ) finden sich Trümmer vulkanischer Festgesteine und solche des Nebengesteins.


    Quelle

    Millionen Experimente reichen nicht aus, um die Relativitätstheorie für alle Zeiten abzusichern. Aber eines reicht, um sie zu widerlegen. - Albert Einstein

  • Nun dann zeige ich Euch auch mal ein paar Bilder von Vulkanen aus meiner Gegend.
    Aber zum Glück die eben nicht aktiv sind ansonsten würde es hier ziemlich wackeln.


    Vor 10 000 Jahren herrschte hier ein sehr aktiver Vulkanismus. Heute ist die Eifel ruhig und friedlich, nur wer genau hinsieht, kann die Spuren früherer vulkanischer Tätigkeit entdecken. Bei den Maaren handelt es sich um große Vulkankrater, die mit Wasser gefüllt sind.Wer mal in der Eifel zu Gast ist sollte sich mal auf Erkundungstur begeben.Ist sehr interesannt.






    Bei Interesse einfach mal bei google : Vulkaneifel eingeben


    ^i^

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Ich habe eine Bilderstrecke mit 12 schönen Bildern von Vulkanen gefunden.


    Hier klicken
    _______________________________________________________________________


    Ein paar Infos zu Vulkanen:


    * Vulkan: Arenal


    * Vulkan: Stromboli


    * Vulkan: Ätna


    * Vulkan: Vesuv


    * Vulkan: Gunung Merapi


    * Vulkan: Piton de la Fournaise


    * Vulkaneifel
    _______________________________________________________________________


    Das war ein kleiner Überblick und hier ist noch eine Liste von allen Vulkanen dieser Welt.

  • Hi,


    Vulkane sind wirklich eine faszinierende Sache. Sie beweisen uns immer wieder, wie wenig wir eigentlich von unserer Umwelt wissen.


    Der Mensch meint, dass er weiß, was in seinem Umfeld abgeht, doch das Gegenteil dürfte eigentlich der Fall sein.


    Immer wieder werden wir, egal in welcher Region, von Naturkatastrophen überrascht, die normalerweise nicht stattfinden konnten. Aber wer sagt uns denn, dass sich die Natur daran hält, was der Mensch "Naturgesttze" nennt.


    Das kann us natürlich niemand garantieren. Und somit müssen wir immer damit leben, dass solche Dinge eintreten und unsere Ansicht der Dinge ad absurdum geführt werden.


    mfg


    Hank

  • Vulkane werden eigentlich schon ganz gut verstanden, im Gegensatz zu Erdbeben treten sie ja nicht so ganz plötzlich auf, es lebe die Vorwarnzeit. Das Verhalten der Vulkane orientiert sich maßgeblich an ihrem Magmentyp(rund 20 verschiedene Haupttypen) und an dem vorhandensein von Wasser(ganz böse).

  • Hi Urzeitkrebs,


    Zitat

    Vulkane werden eigentlich schon ganz gut verstanden, im Gegensatz zu Erdbeben treten sie ja nicht so ganz plötzlich auf, es lebe die Vorwarnzeit. Das Verhalten der Vulkane orientiert sich maßgeblich an ihrem Magmentyp(rund 20 verschiedene Haupttypen) und an dem vorhandensein von Wasser(ganz böse)



    Da hätte ich dann doch mal eine Frage:


    Warum ist es eigentlich nicht möglich Vulkanausbrüche verherzusagen?


    Es schenit mir doch so zu sein, dass man aus gewissen Tatsachen Rückschlüsse ziehen kann, wann ein Vulkan vielleicht ausbrechen könnte, doch von Gewissheit kann man da eigentlich nicht reden.


    Und mit den Magmatypen stimme ich Dir zu, doch da ist immer noch das Problem, das die Natur sich sehr wenig um "Gesetze" kümmert.


    Wie ich das sehe, hat sich die Natur eigentlich noch nie an irgendwelche Gesetze des Menschen gehalten und das wird sich auch nicht ändern.


    Die Natur ist meines Erachtens unberechenbar.


    Sollte ich da falsch liegen, dann lasse ich mich mit plausiblen Argumenten gerne eines besseren belehren.


    mfg


    Hank

  • Ein Vulkanausbruch kündigt sich in jedem Fall an, das kann allerdings auch nur eine Woche dauern wie zB beim Etna 2002, die Flankeneruption kam relaiv plötzlich, in dieser einen Woche stiegen Gastemperatur und es traten starke Bebenschwärme auf, zudem hob sich die Flanke durch die aufsteigende Magmasäule an.


    Basaltische Magmen steigen recht schnell an die Erdoberfläche, bei manchen Eifelmagmen geht man davon aus das sie innerhalb weniger Tage aus 30km Tiefe(Grenze Kruste-Mantel, dort befinden sich die tiefsten Magmakammern) aufstiegen.
    Beim Laacher See stiegen etwa 100km³ Basanit aus 30km Tiefe auf, blieben aber in der Kruste stecken, erst nach 100.000 Jahren nachdem sie sich weiterentwickelt haben(zum explosiven Typus Phonolith) wurden 6.3km³ davon vor 12.000 Jahren eruptiert.
    Das bedeutet das Magma welches von der Basis der Kruste aufsteigt(was man messen kann) entweder in wenigen Tagen oder auch erst in hunderttausenden Jahren eruptieren kann, oder eben garnicht wenns ganz steckenbleibt(das sind wohl die meißten Magmen).

  • Hi Urzeitkrebs,


    ich habe ja auch nicht gesagt, dass es für einen bevorstehenden Ausbruch eines Vulkans nicht schon vorher Anzeichen gibt, sondern ich meinte damit, dass diese Anzeichen nicht wirklich als Grundtenor und Fakt bezeichnet werden können.


    Leider hat die Natur den unliebsamen Nachteil, dass sie sich nicht an die Berechnungen der Wissenschaftler hält.


    Habe vor kurzem noch einen Bericht, leider nur bruchstückhaft, über den Laacher See gesehen, in dem es hieß, dass wenn dieser Vulkan ausbrechen sollte, die Regionen bis Koblenz in Mitleidenschaft gezogen würden.


    Ich hoffe, dass dieser Bericht noch einmal wiederholt wird, damit ich diesen dann auch aufziechnen kann.


    Diese ganze Sache interessiert mich natürlich auch.


    Aber es gibt da noch einen Vulkan, der schon einige Zeit. laut Statistik, überfällig ist. Ich denke mal, dass Du weißt, wovon ich spreche.


    Yellowstone.


    Wie ich schon sagte, werde ich mich noch mal auf die Suche nach der Seite machen.


    mfg


    Hank

  • Hi Phobophobia,


    habe noch nicht die Zeit gefunden Deine 10 Posts vollkommen zu sichten, dicg ich denke, dass Du da eine wirklich interessante Zusammenstellung auf die Beine gestellt hast.


    Wie ich schon sagte nur überflogen, doch vermisse ich einen Vulkan dabei:


    den Mt. St. Helens.


    Ich hatte in 2004/5 eine Bekannte, die ca. 65 Meilen vom Mt. St. Helens entfernt wohnte.


    Und mit dieser unterhielt ich mich darüber. Sie erklärte mir, dass sie an diesem Tag ein Erdbeben, ein Grollen und danach einen Ascheregen bemerkten.


    Aufgrund dessen, habe ich mich mal ein wenig kundig gemacht und erfahren, dass es sich bei dieser Explosion fast um dieselben Kräfte gehandelt hat, die beim Ausbruch des Krakatau freigesetzt wurden.


    Natürlich werde ich mich noch mal kundig machen und Links zu den relevanten Seiten posten.


    Meine Meinung ist, dass man gerade diese Naturphänomene nicht zu leicht nehmen sollte.


    mfg


    Hank

  • finde vulkane ja echt faszinierend aber gleichzeitig auch angsteinfloessend (wenn sie aktiv sind). habe mal bei you tube nach vulkanausbruechen geschaut und sah echt hammer aus.