• "dies wiederspricht aber dann vollkommen der begründung wieso der sphinx so langgezogen ist (und der kopf so klein ist). es wird behauptet, daß durch wassererosionen der stein rinnen aufwies, und man darum den körper in die länge strecken mußte damit er nicht auseinander bricht.
    wie passt das jetzt wieder zusammen?"


    Da reden wir ein bsichen aneinander vorbei. Der Sphixn besteht aus drei Schichten, die mittlere Schicht ist dabei von schlechter Qualität. Sie bildet den größten Teil des Rumpfes. Eines der Merkmale dieser schlechten Qualität ist es, dass ein Riss diesen Rumpf durchzieht. Dieser Riss hätte die Ausarbeitung der Hinterpfoten und des Schwanzes behindert, daher zog man den RUmpf in die Länge. Die komische Körperform kommt also von der schlechten Qualität des Gesteins.
    Die vertikalen Erosionsspuren hängen ebenfalls mit der schlechten Qualitöt zusammen, enstanden aber erst nachdem Bau, da der Fels, der heute den Sphingen bildet, zuvor von schützenden Steinmassen umgeben war, mit denen u.a. Sphin- und Taltempel errichtet wurden.


    "ich hab das so verstanden, daß dieser wässrige sand für dich horizontalen!!! erosionen am sphinxkörper zuständig ist. "


    Meine ich auch


    "heist das, daß die pfoten und der "untere" teil des sphinx eigentlich gar nicht "original" sind sondern erst in späterer zeit hinzugefügt wurden?"


    Nein sie wurden in späterer Zeit ersetzt. Einige Element - wie z.B. der Bart - wurden sogar erst im NR geschaffen.
    Hier noch ein Bild der unterschiedlichen Restaurationen:


    "achja... hätte ich fast vergessen. das mit den geologischen formationen und dem standort der pyramiden. hast du das auch so verstanden als ob man behaupten würde, die ägypter wußten genau wo sie ihre pyramiden hingebaut haben?"


    Ja, die Ägypter suchten sich natürlich einen massiven Untergrund. Denn mit shclechtem Untergrund hatte schon Snofru Erfahrung gemacht. Aber bei der Standortwahl spielten viele Faktoren eine Rolle: Platz für ARbeitersiedlung, Nähe zur Resident, Steinbruüche, Nilnähe etc.

  • mit dir zu reden macht spaß PB :D , diese art gefällt mir :klatsch:



    Zitat

    Eines der Merkmale dieser schlechten Qualität ist es, dass ein Riss diesen Rumpf durchzieht


    ich weiß nicht von welchen spalten du sprichst, aber ich rede von dem (vielleicht sinds auch mehrere) den man sieht. sogar auf deinem bild.. und zwar 1,5 cm vor dem knie bez. der schwanzspitze. wenn man sich das auf "originalbildern" ansieht, dann sieht dieser spalt genauso aus wie die "regenrinnen" an den wänden die den sphinx umgeben. deswegen kam ich auf die idee, daß diese rinnen den selben ursprung haben.


    zu deinem bild... das mit den farben und den unterschiedlichen restaurationen ist mir auch nicht ganz klar.. wieso ist da bei jeder jahreszahl GELB????? (warscheinlich bin ich noch nicht geistig auf der höhe heute)


    zu den vertikalen erosionen ist mir noch was eingefallen. hast du eine ahnung wie lange kalkstein wasser ausgesetzt sein muß, damit er so "abbröckelt"? muß ja ziemlich schnell gegangen sein (mit schnell meine ich 100 - 200 jahre). haben die ägypter eigentlich versucht irgendetwas dagegen zu machen? verkleidungen haben ja offenstichtlich nicht viel genützt. ich mein bei der geschwindigkeit muß man ja angst haben, daß der sphinx zusammenbricht (und der sollte doch für die ewigkeit sein).


    zum kopf noch eine frage. ist der jetzt "aufgesetzt" oder tatsächlich aus einer dritten schicht herausgemeisselt?


    Zitat

    Ja, die Ägypter suchten sich natürlich einen massiven Untergrund


    natürlich nehmen sie keinen sandboden - eh klar. aber meine frage war woher sie wußten, daß der untergrund geologisch geeignet war (die werden doch keine tiefenbohrungen gemacht haben oder sonar verwendet haben - ODER?? :lol: ).


    Zitat

    Denn mit shclechtem Untergrund hatte schon Snofru Erfahrung gemacht


    ok, damit wußten sie, daß man "pech" haben kann. aber woher wußten sie wie man es besser macht? nur hinschauen wird warscheinlich nicht ausreichen um den untergrund zu beurteilen (nehm ich mal an)


    Zitat

    Aber bei der Standortwahl spielten viele Faktoren eine Rolle: Platz für ARbeitersiedlung, Nähe zur Resident, Steinbruüche, Nilnähe etc.


    findest du es nicht auch ungewöhnlich, wenn man bedenkt, daß sie trotz dieser vielen faktoren die geologisch "richtigen" stellen gefunden haben?

  • PB

    Zitat

    Aber bei der Standortwahl spielten viele Faktoren eine Rolle: Platz für ARbeitersiedlung, Nähe zur Resident, Steinbruüche, Nilnähe etc.


    1.Plätze für die Arbeitersiedlungen gibt es genug in Ägypten.


    2.Die Steinbrüche waren zum teil weit weg von der Baustelle.


    3.Das sie in der nähe des Nils gebaut haben ist wegen des Schifftransport.

    4.Die Schiffe waren aus Schilf gebaut und konnten meiner Meinung nach nicht tonnenschwere Steine befördern. Kleine Steine für die Sphinx ginge ja noch aber für die Pyramiden.

    Zwei Dinge scheinen unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.

    Albert Einstein

  • @ER:
    "1.Plätze für die Arbeitersiedlungen gibt es genug in Ägypten. "


    Du wirst aber wohl zustimmen, dass dies einer der wichtigsten Faktoren war (auch wenn dieser auf viele Orte zutraf).


    "2.Die Steinbrüche waren zum teil weit weg von der Baustelle. "


    Ja, zum Beispiel für den Aussuangranit. Dieser machte aber nur ein paar Promille der gesamten Baumasse aus. Die meisten Steine wurden vor Ort gebrochen.


    "3.Das sie in der nähe des Nils gebaut haben ist wegen des Schifftransport."


    Habe ich etwas anderes gesagt?


    "4.Die Schiffe waren aus Schilf gebaut..."


    Nur einige Schiffe, es gab auch hölzerne Schiffe (siehe z.B. Cheops Boot)


    "... und konnten meiner Meinung nach nicht tonnenschwere Steine befördern."


    Wenn Du das sagst...
    Die Realität schaut aber leider anders aus. Gerade die schwersten und größten Blöcke der Pyramiden wurden auf dem Nil von Assuan hergebracht. Ist auch viel einfacher einmal die Steine aufzuladen und dann von der Strömung nach Giza transportieren zu lassen, anstatt sie paar hundert Kilometer zu ziehen.
    Dieses Bild
    http://plato.alien.de/temp/boot%20unas.gifplato.alien.de/temp/boot%20unas.gif[/url]
    zeigt den Transport von Säulen von Assuan zur Pyramide des Unas. Laut Beischrift sind die Säulen 20 Königsellen als ca. 10,5m lang
    (Abb. nach Mark Lehner: Geheimnis der Pyramiden, München 1999, S. 202). Leider habe ich keine Gewichtsangaben. Als Vergleich möchte ich den Obelisken Thutmosis` I. in Karnak anbringen. Dieser ist mit 19,6 knapp doppelt so lang, allerdings schmaller als eine Säule. Dieser Obelisk wiegt 143 Tonnen!
    Wenn wir schon beim Thema Obelisken sind: Auch diese wurden von den Ägyptern per Boot transportiert. Der größte jemals aufgerichtete Obelisk befindet sich heute vor dem Lateranspalast in Rom. Er ist 32,18 Meter hoch und wiegt 455 Tonnen. Er wurde in der römischen Kaiserzeit per Boot übers Mittelmeer transportiert - von Karnak nach Rom!
    Folgendes Bild
    http://plato.alien.de/temp/boot%20obelisk.gifplato.alien.de/temp/boot%20obelisk.gif[/url]
    stammt aus dem Totentempel der Hatschepsut und zeigt den Transport von Obelisken per SCHIFF! Der Obelisk befindet sich in Karnak, ist 29,56 Meter hoch und wiegt 323 Tonnen.
    Sie konnten also sehr wohl schwere Steine befördern!


    "Kleine Steine für die Sphinx ginge ja noch aber für die Pyramiden."


    "Kleine Steine für die Sphinx" wurden erst Jahrhunderte später benutzt

  • Hallo Liloo, ersteinmal ein gutes Neues!
    "Ich weiß nicht von welchen spalten du sprichst, aber ich rede von dem (vielleicht sinds auch mehrere) den man sieht. sogar auf deinem bild.. und zwar 1,5 cm vor dem knie bez. der schwanzspitze. wenn man sich das auf "originalbildern" ansieht, dann sieht dieser spalt genauso aus wie die "regenrinnen" an den wänden die den sphinx umgeben. deswegen kam ich auf die idee, daß diese rinnen den selben ursprung haben."


    Habe die Linie auf der Umueichnung gefunden, allerdings habe ich es noch auf keinem Originalbild erkennen können (z.B. hier: http://www.egyptarchive.co.uk/…sphinx/02_sphinx_side.jpghttp://www.egyptarchive.co.uk/images/sp ... x_side.jpg[/url] )


    "zu deinem bild... das mit den farben und den unterschiedlichen restaurationen ist mir auch nicht ganz klar.. wieso ist da bei jeder jahreszahl GELB????? (warscheinlich bin ich noch nicht geistig auf der höhe heute) "


    Müsste am Scan liegen - das Originabild erstreckt sich über 2 DIN A4 Seiten. Es handelt sich dabei um vier unterschiedliche Gelbtöne.


    "zu den vertikalen erosionen ist mir noch was eingefallen. hast du eine ahnung wie lange kalkstein wasser ausgesetzt sein muß, damit er so "abbröckelt"?"


    Dazu kann ich dir leider Nichts sagen


    "muß ja ziemlich schnell gegangen sein (mit schnell meine ich 100 - 200 jahre). haben die ägypter eigentlich versucht irgendetwas dagegen zu machen? verkleidungen haben ja offenstichtlich nicht viel genützt. ich mein bei der geschwindigkeit muß man ja angst haben, daß der sphinx zusammenbricht (und der sollte doch für die ewigkeit sein). "


    Wann der Sphinx sichtbar bröckelte weiß ich nicht. Der Kult an den Pyramiden von Giza lief schon am Ende des AR aus - von Cheops ist ein Totenkult, wenn ich mich nicht irre, bis in die 6. Dynastie belegt. Diese Statue zeigt z.B. einen der Priester des CHeops: http://plato.alien.de/bildarch…=news&ucat=6&start_from=&plato.alien.de/bildarchiv/cutene ... art_from=&[/url]
    Auf dieser Seite habe ich mich leider vertippt - es muss 6. und nicht 5. Dynastie heisen.
    Danach verfiel Giza, wurde u.a. als Steinbruch genutzt (Blöcke aus dem Pyramidenbezirk des Cheops wurden für die Pyramidne in Lisht verwendetet). Erst im Neuen Reich (18. Dynastie) versuchte man durch Restaurationen den Verfall zu verhindern (siehe Abb. in meinem vorletzten Psoting).


    "zum kopf noch eine frage. ist der jetzt "aufgesetzt" oder tatsächlich aus einer dritten schicht herausgemeisselt? "


    Der ist heruasgemeiselt. Im Neuen Reich wurde ihm allerdinsg noch ein Bart aufgesetzt.


    "natürlich nehmen sie keinen sandboden - eh klar. aber meine frage war woher sie wußten, daß der untergrund geologisch geeignet war (die werden doch keine tiefenbohrungen gemacht haben oder sonar verwendet haben - ODER?? ). "


    Die Ägypter haben sehr viel durch learning by doing erfahren. Wenn z.B. die Ägypter unter Snofru negative Erfahrung mit bestimmtem Untergrund gemacht haben, dann haben sich keine weiteren Pyramiden auf Untergund aus dieser oder ähnlichen Steinarten errichtet.
    Vieles bleibt aber dennoch Spekulation, da uns einfach Baupläne etc. fehlen, nach denen die Ägypter den Standort auswählten.


    "ok, damit wußten sie, daß man "pech" haben kann. aber woher wußten sie wie man es besser macht? nur hinschauen wird warscheinlich nicht ausreichen um den untergrund zu beurteilen (nehm ich mal an) "


    Mir fehlt da leider auch nicht viel mehr ein als Hinschauen.


    "findest du es nicht auch ungewöhnlich, wenn man bedenkt, daß sie trotz dieser vielen faktoren die geologisch "richtigen" stellen gefunden haben?"


    Dort steht ja auch, dass zwischen den idealen Baustellen "Lockersediment-Füllungen" gelagert sind - daher frage ich mich ob man nicht einfach anders herum vorgegangen ist: man hat nicht die Baustellen wegen ihrer hohen Qualität gewählt, sondern an den anderen Stellen "Lockersediment-Füllungen" festgestellt und diese daher ausgeschlossen.
    Ich werde mir mal am Montag das Buch von Thomas Aigner durchlesen und schauen wie er sich die Standortwahl vorstellt.

  • @ ER:
    " Mich würde intressieren wieso man in der nähe der Pyramiden nicht Fotografieren darf?"


    In der Nähe der Pyramiden darfst Du soviel fotografieren wie du willst. Seit einiger Zeit gibt es aber von der Ägyptischen Altertümerverwaltung einige neue Regeln. Diese besagen, dass man nicht mehr IN den Gräbern fotografieren darf. Diese Regel wurde nun sogar auf das Ägyptische Museum in Kairo ausgedehnt.
    Diese Regelung wurde eingeführt, um die farbig ausgemalten Gräber der Ägypter und die bemalten Objekte im Museum vor Blitzlicht zu beschützen. Denn trotz Blitzverbot kam es immer wieder dazu, dass Touristen trotzdem ihren Blitz benutzten. Praktischer Nebeneffekt ist, dass sich die Touris dann Postkarten der Objekte und Gräber kaufen.
    Da die Pyramiden zu den Gräbern gehören trifft diese Regelung soweit ich weis, auch nun auf diese zu, obwohl sich in ihnen ja keine Malereien befinden.
    Im Freien und in Nicht-Gräbern kann man NOCH immer fotografieren. Und selbst in gräbern dürfte dies mit ein bischen trinkgeld oder einer Sondergenehmigung möglich sein.


  • auf diesem bild kann man die rinne erkennen... vielleicht find ich noch ein deutlicheres...


    Zitat

    Der ist heruasgemeiselt. Im Neuen Reich wurde ihm allerdinsg noch ein Bart aufgesetzt.


    das heist, wenn jemand von einem "nachträglich" aufgesetztem kopf spricht, dann meint er .. der original kopf wurde umgemeißelt.. oder?


    Zitat

    Mir fehlt da leider auch nicht viel mehr ein als Hinschauen.


    also eine noch unbeantowrtete frage....?!



    Zitat

    "Lockersediment-Füllungen"


    blöde frage.. aber was ist das?

  • @ER:
    "Soviel ich weiss hat man in den Pyramiden noch keine Mumien gefunden."


    Das ist so eine Sache mit den Mumien der Pyramiden. In zahlreichen Pyramiden hatten man Mumien oder Knochenreste entdeckt. Bei vielen dieser Objekte liegt die Entdeckung allerdings soweit zurück, dass man nicht immer sagen kann, ob es sich um eine Nachbestattung oder die originale Bestattung handelt.
    Als Beispiel möchte ich hier kurz die Funde in der Mykerionospyramide in Giza anführen. Vyse (der mit der Entlastunskammer der Cheopspyramide) entdeckte in der Grabkammer 1856 einen dunklen Sarkophag mit Palastfassade, in dem sich ein hölzerner Sarg und die Reste einer menschlichen Mumie befanden. Der Sarkophag versank mitsamt des Trabsportschiffes auf dem Weg nach England. Bei ihm könnte es sich um den originalen Sarg handeln. Der Holzsarg trägt den Namen des Mykerinos, stammt allerdings aus der Spätzeit. Vermutlich gehört der Holzsarg zur einer Restauration der Spätzeit. In dieser Zeit wurden mehrere Tempel und Gräber des AR, MR und NR renoviert und erneuert.
    Das Skelett dagegen gehört zu einer Nachbestattung aus koptischer Zeit.
    Als weiteres Beispiel wäre CHeops zu nennen. Hier sind uns keine Überreste erhalten. Allerdings gibt es arabische Berichte, die von einer Öffnung der Königskammer um 810 n. Chr. berichten und die ENtdeckung von Resten einer Bestattung erwähnen. Aber mit arabischen Geschichten ist das ja so eine Sache.
    Nun aber direkt zu deiner Frage: Für die Nichtexistent von Mumien würde ich folgende Gründe anführen:
    Zum einen wurden die Pharaonen vor etwa 4500 Jahre bestattet. Und dies nicht an einem geheimen Ort, sondern in den größten Gebäuden der damaligen Welt. Kein Wunder, dass sie das Ziel von Schatzsuchern geworden sind. Gegen Ende des AR und in der 1. Zzt. kam es daher bereits zu ersten Plünderungen. Texte berichten davon. Es ist also davon auszugehen, dass die meisten Pyramiden zu Beginn des MR bereist geplündert worden waren. Auch in anderen Epochen, in denen die staatliche Macht zerfiel, waren die Pyramiden Räubern ausgesetzt.
    Zum anderen starb Cheops & Co. zu einer Zeit als die Mumifzierung noch in den Kinderschuhen steckte.
    Des weiteren muss nicht jede Pyramide als reales Grab gedient haben, sondern nur ein Kenotaph gewesen sein.
    Möglich ist es auch, dass die Mumien der Pharaonen des AR von Priestern nach ersten Plünderungen an einen sicheren Ort gebracht wurden (vgl. Mumien des NR)


    "Wieso sind es dann Gräber?"


    Weil Pyramiden - mit Ausnahme der Provinzpyramiden - in Ägypten und den von Ägypten beeinflussten Kulturen Gräber waren. Die Hieroglyphe mr in Form einer Pyramide determiniert zudem Gräber. Zudem existieren in und um die Pyramiden sämtlich Elemente eines Pyramidengrabbezirkes.
    Kommen wir zum Inneren der Pyramiden. In den meisten Pyramiden existiert das Drei-Kammern-System. Zudem fast immer ein Sarkophag.
    Vor der Pyramiden befinden sich die weiteren Elemente:
    - Pyramidentempel mit Statuen etc. für den kgl. Totenkult
    - Umfassunsgmauer
    - Kultpyramiden
    - Bootsgräber (meistens)
    - Taltempel mit Ausstattung für Kulthandlungen
    Um die Pyramidne erstrecken sich des weiteren die Gräber der Verwandten und der Beamten, die auch im Jenseits in der Nähe des Herrscher sein sollten, um ihm weiterhin zu dienen.
    Schließlich gibt es auch zahlreiche Priester, die nach dem Tod des Cheops dessen Totenkult ausführten.

  • @ER
    "Bei der Cheopspyramide wurde ein Bootsgrab entdeckt."


    Es wurden sogar 5 Bootsgruben entdeckt, bislang aber nur ein Schiff geborgen


    "Aber das Boot wurde nicht Cheops zugeordnet. Wieso eigentlich nicht?"


    Woher hast Du das? Vielleicht meinst Du die Abdecksteine der Bootsgrube, die mit dem Namen des Djedefre beschriftet sind. Djedefre war der Sohn des Cheops und des Nachfolger. Er lies die Bootsgruben anlegen, die wahrscheinlich erst nach der Bestattung des CHeops vergraben wurden. Da Djedefre diese Gruben vollenden lies findet man auch seinen Namen.

  • PB
    Hat du uns vieleicht die übersetzung der Steintafel die zwischen den Pfoten der Sphinx gefunden wurde? Ich habe bisher nur immer gefunden das in der 13 Zeile der Name chephren steht.

    Zwei Dinge scheinen unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.

    Albert Einstein

  • Eine Umzeichnung der Stele findest Du hier:
    http://edoc3.bibliothek.uni-ha…/band5/image/03050680.jpgedoc3.bibliothek.uni-halle.de/bo ... 050680.jpg[/url]


    Der bereits erwähnte Gast A hat für das Ägyptologie-Forum ( http://www.aegyptologie.com/http://www.aegyptologie.com/[/url] ) vor kurzem folgendes Dokument ( A. Klug, Königliche Stelen in der Zeit von Ahmose bis Amenophis III, Brepols 2002) gescannt:
    http://www.aegyptologie.com/fo…aumstele_Thutmosis_IV.dochttp://www.aegyptologie.com/forum/attac ... sis_IV.doc[/url]

  • Da ich nicht eine ewigkeit auf die Antwort warten möchte habe ich noch ein bisschen recherchiert. Die Sphinx wurde nach den Ägyptologen von Chephren gebaut. Nach meiner meinung kann man auf der Stelle zwischen den Pfoten nicht genau bestimmen ob Chephren der Bauherr war da zuviel beschädigt ist.
    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,2021966,00.html


    Indizien gegen Chephren
    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,2021967,00.html


    Labyrinth unter der Sphinx?
    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,2021962,00.html
    http://www.earlyworld.de/sphinx.htm


    Allgemeines zur Sphinx


    Auszüge aus dem Chat mit den beiden Autoren


    Peter Glaser ist Drehbuchautor und Schriftsteller und befasst sich seit Jahren mit dem Thema Sphinx und Pyramiden.
    Luise Wagner, die Produzentin und Mitautorin führte Interviews mit den weltweit angesehensten Sphinx-Experten und war bei den abenteuerlichen Dreharbeiten vor Ort.
    Im Anschluss an die Sendung beantworteten die Autoren die Fragen der Zuschauer.
    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/18/0,1872,2023602,00.html

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    Albert Einstein

  • Es gibt allerdings noch die Theorie STadelmanns, die den SPhinx Cheops zuweist. Hier eine von mir verfasste Zusammenfassung seiner Argumente pro Cheops:


    Es gibt keine zeitgenössischen Texte oder Inschriften, die den Sphinx einem bestimmten Herrscher zuweisen. Auch die Lage der Skulptur gibt keinen eindeutigen Hinweis. Sie liegt zwar in Mitten von Cheops` Steinbruch, dafür ist der Sphinx aber in den Pyramidenkomplex des Chephren integriert.
    Die Stilistik dagegen gibt mehr Aufschluss. Beginnen wir beim Kopftuch: Der Sphinx trägt die ältere Version des Tuches, d.h. es fehlt das Stirnband und das gesamte Tuch ist plissiert. Diese beiden Details tauchen nur bei Cheops auf (Boston, MFA 27.1466), während bei den Statuen des Chephren nur die Seitenflügel plissiert sind und die Haube frei von Plissierungen ist. Auch verfügen die Kopftücher bei Statuen des Cheops über ein Stirnband. Die Seitenflügel des Kopftuches des Sphingen widersprechen noch in einem weiteren Detail den Darstellungen des Chephren. Während bei diesem die Seitenflügel gerade sind, verfügt der Sphinx über unterhöhlte Seitenflügel. Bei Darstellungen des Chephren sind des weiteren die Ecken des Nemestuches geschwungen ? anders beim Sphinx. Die Uräusschlange ist erhaben gearbeitet, während sie seit Djedefre immer flacher gestaltet wird. Die Statuen des Chephren zeigen den König mit einem länglichen Gesicht, während der Sphinx eine eher quadratische Gesichtsform aufweist. Auch ist der Bart des Sphinx erst im Neuen Reich geschaffen worden, d.h. im Alten Reich war er bartlos. Chephren ist immer mit Bart dargestellt, während sämtliche Statuen Cheops bartlos zeigen.

  • PB Ich schlage vor du liest das nächste mal die Links durch.

    Zitat

    Da haben wir schon die Theorie Stadelmanns.
    Aber dein bericht ist etwas ausführlicher.

    Zwei Dinge scheinen unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.

    Albert Einstein

  • wenn es noch jemanden Interessiert hier steht noch was wegen unterirdischen Gängen zwischen den Pyramiden.
    http://fischinger.alien.de/Artikel53.html


    Ich wusste garnicht das es einen gang in der nicht vollendeten Kammer in der Pyramide gibt.


    Hier ein bild wie sich manche vorstellen wie das mit den geheimgängen verlaufen soll http://www.earlyworld.de/sphinx.htm
    hier wird auch geklärt das es nicht Napoleon sein konnte der ihr die Nase abgeschossen hat.


    Hier wird geschrieben das wohl geheime Forschungen ein paar einstiegspunkte bei der Sphinx gefunden habe usw
    http://horn.alien.de/atlantis.html