Wo sind all die Eskimos hin?

  • Im November 1930 machte sich der Trapper JoeLa’belle auf zur Eskimo-Siedlung am nordkanadischen Anjikuni-See. Als er ankam stockte ihn der Atem den keiner der ihm bestens bekannten Eskimos war mehr dort. Wie eine Geisterstadt kam es ihm wohl vor, in dieser Stille. Normalerweise tummelten sich hier hunderte Stammesangehörige und folgten ihren Tagesablauf doch an diesen Tag gab es nicht einmal das Bellen der vielen Schlittenhunde zu hören. Über eine Stunde lief er in den Dorf herum schaute in jede Hütte und fragt sich wohin wohl alle verschwunden sein. Das Essen hing in Töpfen über den Offenen Feuerstellen, die Waffen lehnten in den Ecken und das obwohl jeder weiß das, Eskimos niemals ohne ihre Waffen los gehen denn diese sind ihre Lebensversicherung.


    Doch es sollte noch schlimmer kommen, Joe entdeckte bald darauf die toten Schlittenhunde welche verhungert an den Baum gebunden waren. Ein Eskimo ohne Waffe ohne Hunde? So etwas kann es nicht wirklich geben! Eine Reise eines ganzes Dorfes? Unwahrscheinlich denn die Schränke der Hütten sind gut gefüllt, die Nähnadeln stecken noch, die Angeln stehen an den Hütten dies kann keine normale Flucht gewesen sein.


    500 Meilen weiter erstattet Labelle Bericht in der Mountain Police Station in Churchill. Sie kennen Labelle und wissen das er ernst zunehmen ist. Die Ermittlungen im Dorf haben nichts besonderes denn es ist unerklärbar das hunderte Eskimos ihre Waffen – Hunde – Schlitten – und natürlich Anziehsachen zurücklassen um weiter zu ziehen.


    Monatelang forschten die „Mountis“ noch nach, durchsuchten riesige Landstriche, befragten Angehörige, überflogen die Gebiete doch es gab keinerlei Anhaltpunkt auf den Verbleib der Eskimos. Wie hunderte Eskimos verschwinden können ohne Spuren zu hinterlassen bleibt ein Rätsel dieser Welt. Doch das makabere an der Sache ist das nicht nur die lebenden verschwunden waren sondern auch die Toten. Die Grabhügel etwas südlich des Dorfes waren leer. Was ist geschehen? Wo sind die Eskimos geblieben? Lag es an den Lichtern welche häufig über dem Anjikuni-See zu sehen waren? Wurden sie Entführt?

    Millionen Experimente reichen nicht aus, um die Relativitätstheorie für alle Zeiten abzusichern. Aber eines reicht, um sie zu widerlegen. - Albert Einstein

  • wirklich seltsam, am anfang tippte ich auf wanderung aber als ich weitergelesen hab...
    vielleicht wurden sie auch angegriffen von irgendetwas und mussten fliehen und dieses irgenetwas hat sich dann aber die toten genomen. Aber was dann aus dem rest der lebenden blaib... :?:

  • ämmm quelle? *lach*


    übrigens hab ich die geschichte noch ein paar mal gefunden, allerdings nicht ganz gleich....


    The mystery deepened when LaBelle searched his friends’ cemetery where bodies were customarily covered with rocks. One grave had been opened and the body exhumed. .....the stones that had covered it had been removed and neatly piled in two groups beside the open grave


    in mehreren versionen ist zum beispiel nur von einem geöffnetem grab die rede, wobei die steine neben dem grab aufgeschichtet worden sind, also nimmt man an, daß es sich nicht um ein tier gehandelt hat das das grab geöffnet hat.


    auch interessant ist daß sich die ortsangaben teilweise sogar um 250 meilen unterschieden.. ich meine 250 meilen ist doch schon eine gewaltige strecke oder?



    ich frag mich wie oft die geschichte schon nacherzählt worden ist .. stille post

  • wäre ja auch nicht das erste mal, ist doch auf vielen schiffen auch schon passiert, warum dann nicht in entlegenen gegenden


    mag ja weit hergeholt sein, aber wie ich schon mal schrieb: wenn ich ein kleines graues männlein aus dem weltall wäre und dringend menschen entführen muss, dann dort wos keinem auffällt, bzw wo mich keiner sieht

  • Muß ich Ares Recht geben. Das kam mir auch als erstes in den Sinn. Wie ist das eigentlich mit den Eskimos: Die heiraten doch bestimmt oft untereinander, oder? Selten wird wohl jemand von ausserhalb einheiraten? Das heißt gentechnisch gesehen sind die äusserst interessant.


    Mich würde aber auch nicht wundern, wenn irgendeine Geheimorganisation entschliest mal so ein Dorf zu mopsen und mal genauer zu untersuchen. Interessant sind hier auch die Toten, da man genau den Verlauf der Genveränderung über Generationen hinweg beobachten kann.


    Fazit: Weg ist weg, egal wers war. Und das ist schon der Wahnsinn...

    Die größte Illusion ist der Glaube, die Menschheit wäre Einschränkungen unterworfen.


    Robert Allan Monroe

  • Zitat von "dreamland"

    wenn irgendeine Geheimorganisation entschliest mal so ein Dorf zu mopsen und mal genauer zu untersuchen.


    klar, ey! einleuchtende annahme. andererseits: man kann großen, geheimen unternehmen (geheimdiensten, whatever) schon so dies und das zutrauen... und wer klaut sonst ein dorf? - bizarrer fall... :?

  • mal ne frage, ist diese geschichte überhaupt wirklich passiert???
    denn das klingt für mich echt unfassbar das jemand/irgendwas ein ganzes dorf inklusive toten menschen ohne spur entfernt!
    das geht ja wohl nur aus der luft, aber mit nem hellikopter nur aus grosser entfernung, da die rotoren alles aufwirbeln würde!!!


    riesengrosses :?:


    luki

  • also wenn man mal davon ausgeht dass das keine urban legend ist:


    wenn eine geheimorganisation (auch son tolles wort im grunde) beschließt ein dorf mit hunderten menschen zu "mopsen", dann gäbe das ja folgende möglichkeiten:


    O mit ner halben armee da einrücken und alle zwingen mitzukommen.
    ->würden sich 100% einige wehren, verstecken etc, es müssten also in jedem fall spuren bleiben


    O aus der luft irgendwelche granaten mit schlafgas etc runterschmeißen
    ->was ein riesiger aufwand, und man würde niemals alle erwischen, und wenn, dann nicht gleichzeitig. und auch hier: spuren würden in jedem falle bleiben


    O den brunnen oder sonstwas mit schlafmittel versetzen
    -> würde auch nicht alle gleichzeitig erwischen



    fazit hier: unmöglich, und in allen 3 fällen: man erwischt NIEMALS alle, denn eskimos wandern auch mal tagelang in der gegend umher, also sind niemals alle zusammen "da"



    wenn irgendwelche aliens die entführen wollten wäre es das gleiche, welche noch so hoch entwickelte technik sagt einem denn dass alle bewohner anwesend sind?
    außer man beobachtet das dorf jahrelang um alle zu erfassen, markieren etc


    dieser theorie würden aber die geöffneten gräber widersprechen, wenn man bestimmten leuten glauben schenkt, dass die aliens da beamen können etc. dann stellen die sich bestimmt nicht hin, und hacken mit spaten so ein grab auf.



    fazit:
    wenn ich jetzt alles so betrachte erscheints mir immer mehr wie ein märchen

  • @ ares: gut argumentiert


    Aber die Frage bleibt:


    Kennst Du alle Techniken/Kampfmittel, die bei Geheimorganisationen eingesetzt werden? Also ich glaube nicht, daß wir die kennen.


    Also ich ging davon aus, daß die Eskimos im schneebedeckten Gelände leben. Wenn da ein paar Tage niemand vorbei geschaut hat (Hunde sind ja verhungert gewesen) und es nur mal richtig geschneit hat, dann kann man keine Spuren mehr finden. Ein Schneesturm z.B. verwischt Spuren in kürzester Zeit.


    Ich glaube zwar schon grundsätzlich an Ausserirdische... man muß aber nicht immer alles gleich denen zuschieben. Die Regierungen und deren Geheimorganisationen (Speziell die Amis) sind auch zu etlichen Schandtaten fähig.


    Nur so mal ein bisschen "gesponnen": Man sucht ein Ziel für ein neuartiges Kampfmittel, das nur auf Menschen wirkt. Es wird eine Gruppe von Personen ausgewählt, die "entbehrlich" (klingt scheusslich, ich weiss) sind.
    Die Waffe wird ausgetestet und die Eskimos eingesammelt.


    Ältere Beispiele:
    Der Krieg gegen Japan war eigentlich schon gewonnen und die USA warfen trotzdem Atombomben.
    Man testete die Wasserstoffbomben im Bikini-Atoll und die Einheimischen mußten Jahrzehnte dort leben. Man konnte also ohne Probleme die Langzeitfolgen beobachten.
    Im übrigen gibt es weltweit Fälle, wo Menschenmasse "verschwinden" und es kommt noch nicht einmal an die Öffentlichkeit. z.B. in Afrika (Verweis auf die Aussagen des Zulu-Häuptlings).

    Die größte Illusion ist der Glaube, die Menschheit wäre Einschränkungen unterworfen.


    Robert Allan Monroe

  • das stimmt schon, dass man sicherlich nicht alle mittel kennt die spezialeinheiten zur verfügung stehen.


    aber mit spuren meinte ich ja nicht unbedingt stapfen im schnee oder sonstiges, sondern eher in den häusern! alles deutet darauf hin dass die bewohner quasi freiwillig und gleichzeitig gegangen sind, also fallen alle gewalttäigen mittel schon mal aus, weil es in so einem falle ja imemr ausnahmen gibt, sprich welche die sich wehren.


    allerdings gibt es IMMER ausnahmen, die nicht dass tun was die masse macht, nur da nicht, das ist schon merkwürdig.


    und wenn man irgendwelche waffen testen wollte...dann muss das schon ne ecke her sein, wenn man sogar teilweise leichen ausgräbt.


    egal wer es war, man kann ihm auf jeden fall vollständige skrupellosigkeit/grausamkeit vorwerfen. denn wer lässt angebunde hunde verhungern...


    klar, wenn man sie erschossen hätte gäbes ja spuren...

  • Ich kenne mich mit der Kultur der Innuiten nicht so aus, aber kann es vielleicht sein, dass irgendetwas passiert ist, was in ihrer Kultur/ Religion den sofortigen und vollständigen Aufbruch veranlassen könnte? So in der Art, wie wenn plötzlich Jesus auf die Erde kommen würde und sagte alle sollen nach Nazareth kommen. Da würden die Gläubigen doch auch alle hinrennen.

  • ja, der gedanke wäre wohl am naheliegendsten, nur schon die hunde allein widerlegen das. für eskimos sind hunde wie familienmitglieder, ohne die wären sie nichts...die würden die doch in jedem falle mitnehmen würde ich sagen...oder wenn nicht, niemals an nem baum angebunden dem tod überlassen. (was kein normaler mensch tun würde, und die schon gar nicht)

  • Zitat

    gabg es noch ähnliche fälle in anderen dörfern?


    ich habe gehört das es im us-bundesstaat arizona,vor 500 jahren ein anasazidorf gab(ich glaube der ort heißt heute point-of-pines),im den in einer einzigen nacht 20.000 menschen verschwanden ohne eine spur zu hinterlassen.
    was noch seltsam ist das die stadt völlig unversehrt war und die bewohner ihren ganzen besitz zurück gelassen hatten wie er gerade dalag.
    waffen,schmuck,spielzeug usw.
    sie sollen sogar kochtöpfe auf ihren noch brennenden feuerstellen stehen gelassen haben.
    bis heute weiss man nicht wie,wohin und weshalb die bewohner dieses dorfes verschwanden.

    Liebe ist wie Wind,
    rasch und lebendig,
    ruhet nie, ewig ist sie,
    aber nicht immer beständig