Das Todeslied

  • So, habe auch eben "Gloomy Sunday" gehört.


    Tja... Leider hat die Pistole geklemmt...


    Aber so kann ich Euch wenigstens von dem Lied berichten.


    Vielleicht ging allerdings auch die Wirkung des Liedes verloren, weil ich zu faul war, dem Text ordentlich zuzuhören und zu übersetzen...


    Auf jeden Fall kann ich nix paranormales entdecken...

  • Zitat von "MamoChan"

    Mmh, erinnert sich noch jemand an den Film "The Ring"? :mrgreen: Das Videoband wurde dort auch als Mutprobe angesehen.


    Welche Version meinste? Die US Version oder die japanische dreiteilige Version? Ich hab beide gesehen.

  • Ok, für alle die von "Kurenai" (ja sorry, hab mich beim letzten mal verschrieben) noch nix gehört haben:


    Eines Tages wurde der Liedsänger der erfolgreichen japanischen Popgruppe X-Japan tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde (er hing an einem Seil von der Decke) glaubten die Behörden an einen Selbstmord, doch die Fans, ebenso wie die Bandmitglieder waren anderer Meinung.
    Soviel zum mysteriösen Teil der Geschichte.
    Die Band spielte weiter und widmete viele der Songs dem verstorbenen Sänger. Dem Pianisten, der zugleich auch der beste Freund des Toten war, reichte dies aber nicht, und so drückte er seine ganze Trauer in dem Lied Kurenai aus. Die Fans hörten dieses 40s Lied, und verbreiteten sowohl das Video in dem er am Klavier sitzt und das Lied spielt, als auch von den Fans verlängerte Versionen des Liedes im Internet. Seit dem kam das Lied in der (mir als am längsten bekannten Version) mt einer Länge von 6:21min auf vielen Platten der Gruppe vor.
    Die, die mir davon erzählten, sagten das angeblich die Trauer in dem Lied so stark zu spüren sei, dass sich Leute nach dem hören umgebracht haben.


    PS: Leider fallen mir die Namen des Sängers und des Pianisten nicht mehr ein.


    PS2: Hab mir die ganze Nacht hindurch Gloomy Sunday angehört. Man wird zunehmend depressiv und bekommt am morgen nen ordentlichen Migräneanfall!

  • da ist ein lied aber ich weiss nicht ob es kurenai sien kann
    http://www.manyoukai.gr.jp/kurenai.mp3
    es hört sich aber nur ein bischen traurig an eher wie ein marsch


    http://www.jpopzone.de/artists/xjapan.asp ich galub des ist ne interassante seite zu den liedern aber bei mir geht sie nicht auf vlt habt ihr mehr glück


    hier noch ein interessanter text


    Einige berühmte europäische Lieder haben eine sehr seltsame Geschichte. Eines der merkwürdigsten ist jedoch das Lied "Gloomy Sunday". Es wurde an einem Sonntag im Dezember des Jahres 1932 vom ungarischen Komponisten Reszo Seress geschrieben. Einen Tag, nachdem seine Freundin ihre Verlobung mit ihm gelöst hatte. Seress war zutiefst betrübt, als ihm eine traurige Melodie, welche er noch nie gehört hatte, ihm in den Sinn kam. Serres begann die Melodie zu notieren, welche er "Gloomy Sunday" (dt. "Düsterer Sonntag") nannte. Der Text, den er dazu schrieb, erzählte die Geschichte eines Mannes, dessen Freundin vor kurzem gestorben ist und er überlegt, Selbstmord zu begehen, um wieder mit ihr vereint zu sein. Die ersten Plattenfirmen lehnten das Lied ab, da es zu melancholisch war. Eine meinte sogar, dass es besser wäre, die Menschen würden diese Melodie nie hören - und hatten damit wohl nicht so unrecht, denn als das Lied schließlich veröffentlicht wurde, erhielt es bald den Ruf Menschen zum Selbstmord zu treiben. Tane Jacksan berichtete in "The Unknown" (Mai 1987) über die unheilvollen Geschichte dieses Liedes und über weitere Fälle, obwohl keiner der betroffenen Menschen namentlich genannt wurde. Unter den Opfern waren sogar Sänger, die diese Melodie in ihrem Repertoire hatten.


    Der erste Fall ereignete sich im Frühjahr 1933, als ein Jugendlicher, der in einem Cafe in Budapest (Ungarn) saß, eine Band darum bat das Lied "Gloomy Sunday" zu spielen. Nachdem sie das Lied gespielt hatten ging er nach Hause und erschoss sich.


    In einem der aufrüttelststen Fälle brachen sogar Nachbarn eine Wohnung auf, als sie hörten, dass "Gloomy Sunday" unaufhörlich gespielt wurde. Sie fanden die Leiche der Wohnungsbesitzern, einer jungen Frau, die eine Überdosis Drogen genommen hatte. Das Grammophon spielte diese Melodie ununterbrochen. Ende der 1930er Jahre hatte "Gloomy Sunday" in der Öffentlichkeit solchen Schrecken ausgelöst, dass die ungarische Regierung empfahl das Lied nicht mehr öffentlich zu spielen. Viele Musiker waren sehr erleichtert. Viele Radiosender, darunter BBC, überlegten ein generelles Sendeverbot und mehrere Familien, in denen ein Selbstmord mit diesem Lied in Zusammenhang gebracht wurde (mehr als 220 dokumentierte Fälle) versuchten ohne Erfolg, ein völliges Verbot des Liedes zu bewirken.


    Die englische Version von "Gloomy Sunday" stammt von Sam Lewis und 1941 brachte Billie Holliday eine Platte heraus, auf der dieses Lied enthalten war. Um diese Zeit hatte der schlechte Ruf des Liedes jedoch wieder abgenommen. Mit dem Zweiten Weltkrieg waren viel dramatischere Ereignisse ins Leben der Menschen getreten, dennoch verlor das Lied seinen schlechten Einfluss nicht vollständig.


    Gordon Beck aus Salisbury, Wiltshire, der 1946 mit dem Bataillon 76 am britischen Luftwaffenstützpunkt Yeravda in Poona (Indien) stationiert war, erinnerte sich, dass einer der Piloten immer sehr unruhig wurde, wenn er das Lied "Gloomy Sunday" hörte (in einer Version des Artie Shaw Orchestra mit einer Sängerin). Beck dachte sich wenig dabei, bis er selbst zu fliegen begann und zu seinem Schrecken feststellte, das ihm die Melodie des Liedes nicht aus dem Sinn ging. Er hörte sie sogar trotz der dröhnenden Flugzeugmotoren. Beck spielte nie wieder dieses Lied ab.


    Wie kann der unheimliche Effekt dieser gespenstigen Melodie erklärt werden? Vielleicht hatte Seress, wie Tane Jackson meinte, sein tiefes Trauergefühl so erfolgreich in dem Lied umgesetzt, dass es sich bei Zuhörern, die ebenfalls deprimiert sind, noch verstärkt und sie als einzige Möglichkeit, diese Traurigkeit zu vergessen, Selbstmord begehen. Diese Annahme ist nicht so abwegig. In "The Secret Power of Musik" schreibt David Tame, dass Musik eine erstaunliche Wirkung auf Menschen haben kann, dass diese Stress, den Herzrhythmus, die Verdauung und andere Stoffwechselvorgänge und unser geistiges und seelisches Wohlbefinden beeinflussen kann.


    Auch die Menschen, welche für das Entstehen von "Gloomy Sunday" verantwortlich waren, konnten sich seinem unheilvollen Einfluss nicht entziehen. Der Komponist Reszo Seress beging 1968 Selbstmord. Er sprang von einem Gebäude, nachdem er festgestellt hatte, das er vermutlich keinen Hit mehr schreiben konnte. Und das Mädchen, das ihn vor all den Jahren sitzen gelassen hatte, hatte bereits Jahre davor Selbstmord gegangen. Sie wurde tot neben einem Stück Papier aufgefunden, auf welchem sie die Worte "Gloomy Sunday" schrieb.


    Ein weiteres Lied welches angeblich Unglück bringt, ist "I dreamt that I Dwelt in Marble Halls" aus der Operette "The Bohemian Girl" von Rudolf Firml. Dieses Lied bringt angeblich nicht nur bei denen Unglück die es hören, auch bei Sängern (die es teilweise nur sehr wiederwillig aufführten) verursacht das Singen des Stückes Unglücksfälle. Auch von Angstgefühlen beim hören und singen des Stückes wird oftmals berichtet.


    Einige Lieder scheinen, wie zum Beispiel "Gloomy Sunday", nicht bewusst komponiert zu sein. Eines Nachts träumte der italienische Komponist Guiseppe Tartini, dass ihm der Teufel eine wunderbare Melodie auf der Violine spielte. Als er aufwachte versuchte er diese Melodie niederzuschreiben. Daraus wurde sein bekanntestes Werk "Die Sonate mit dem Teufelstriller". Der Autor Ray Coleman behauptet in "Yesterday on Today" , dass auch die Melodie zu einem der berühmtesten Lieder der Welt ihrem Komponisten eines Morgens im Jahr 1963 im Traum erschien. Der Komponist war Paul McCartney und das Lied "Yesterday".
    http://www.lonlygunmen.de/para…ch/todeslied/sonntag.html

  • Trauriger Sonntag dein Abend ist nicht mehr weit.
    Mit schwarzen Schatten teil ich meine Einsamkeit.
    Schließ ich die Augen dann seh’ ich sie hundertfach.
    Ich kann nicht schlafen und sie werden nie mehr wach.
    Ich seh’ Gestalten zieh ’n im Zigarettenrauch.
    Lass mich nicht hier sein mehr länger, ich komme auch.


    Trauriger Sonntag


    Einsame Sonntage hab ich zu viel verbracht.
    Heut mach ich mich auf den Weg in die lange Nacht.
    Bald brennen Kerzen und Rauch macht die Augen feucht.
    Weint doch nicht Freunde denn endlich fühl ich mich leicht.
    Der letzte Atemzug bringt mich für immer heim.
    Im Land der Schatten da werd’ ich geborgen sein.


    Trauriger Sonntag

  • naja der text an sich...ein text halt. aber das lied ist schon traurig, melodie und alles. also mir gefällts wie schon gesagt. musik hat eben einen enormen einfluss.


    moichego, halt mal eben mein bier, dann muss ichs nicht in den kühlschrank stellen :grins:

  • Ey LeUtZ kEnNt JeMaNd EiN lIeD bEi DeM mAnN wEnN mAn Es RüCkWäRtS hÖrT eInEn BeGrIfF hÖrT zUm BeIsPiEl WiE bEi EiNeM lIeD vOn BrItNeY sPeArS :"SlEeP wItH mE iN mY bEd :?:


    Übersetzung: Kennt jemand ein Lied, bei dem man, wenn man es rückwärts hört, einen Begriff hört, wie zB bei einem Lied von Britney Spears: "Sleep with me in my bed"
    Lass den Mist, bitte.
    Grüße, Juvi