Serienmörder: Wer sind sie?

  • Danke für die Blumen.


    ABER - schreibt nochmal keine dazu! Ich hab noch eine zweite Liste. Die ist noch nicht fertig die werd ich aber spätestestens morgen Nacht hochladen.


    Also nur ein bischen warten dann gehts weiter!


    Mindreader

  • In meinen Augen mitunter der fürchterlichste Serienmörder Deutschlands war:


    Jürgen Bartsch


    http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Bartsch


    Ist glaub ich bei Wikipedia nicht so genau beschrieben (habs nicht gelesen wollte den Namen jedoch nicht ohne eine Quelle einwerfen), aber wer die Geschichte
    von Jürgen Bartsch z. B. in dem Buch Mordspuren von Mark Benecke gelesen und
    somit mehr Einzelheiten über die Taten erfahren hat, weiss weshalb ich das denke!

  • Ich glaube nicht,dass Jürgen Bartsch einer der fürchterlichsten war;
    er hat zwar die Kinder grausam abgeschlachtet ,aber es gibt zig Beispiele,
    wo die Täter es übler getrieben haben.(wenn wir schon in Superlativen reden)
    Die Biographie von Paul Moore über ihn ,ist sehr lesenswert!(Briefwechsel)


    Unser Themenersteller lässt sich aber Zeit....?

  • Es kommt darauf an, was einen Serienmörder in den Augen Einzelner fürchterlich macht.
    Beispiel:
    Jürgen Bartsch; tötete 4 kinder auf bestialische Art und Weise
    http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Bartsch
    dagegen
    Luis Alfredo Garavito Cubillos, (soll) mindestens 200 Kinder auf bestialische Art und Weise
    getötet haben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Luis_Alfredo_Garavito_Cubillos


    Ist Letztgenannter jetzt fürchterlicher als der Erstgenannte, weil er mehr Opfer gefordert hat?
    Wer weiss, wieviele Jürgen Bartsch sich noch geholt hätte?


    Oder der "berühmte" Edward Theodore Gein, dessen Straftaten die Vorlage für
    Filme wie Psycho, The Texas Chain Saw Massacre u. v. m. gaben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ed_Gein


    Welche Taten waren jetzt die schrecklichsten?
    Ich möchte und werde nicht ins Detail gehen, was sie (gerade die beiden Erstgenannten) mit ihren noch lebenden Opfern alles gemacht haben bzw. was deren absolute Wunschvorstellung für den Ablauf ihrer Taten war, aber in meinen Augen gibt es sehrwohl gleichgestufte Fälle, aber nichts was das noch toppen kann. Diese Beispiele (u. a.) stehen für mich schon mit ganz oben auf der Skala "wie krank und gestört ein Mensch sein kann".


    Und die Spitze davon krönt die Geschichte der ungarischen Adeligen Elisabeth Bathory
    (Die Grundlage für die Legende der Blutgräfin)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Bathory


    Bei Wiki wird ja alles immer nur angeschnitten, aber es gibt wirklich sehr interessante Bücher darüber, in denen verglichen wird und auf die psychischen Störungen der Täter eingegangen wird.

  • Sorry für den Extrapost, aber mir ist erst im Nachhinein bewusst geworden, dass ich zu weit ausgeholt habe in meinem letzten Beitrag! ^^


    Es geht ja eigenlich nur um deutsche Serienmörder *hust*


    Dazu fällt mir noch ein:
    "Warte, warte nur ein Weilchen, bald kommt Haarmann auch zu dir, mit dem kleinen Hackebeilchen, ..."


    Diese Abwandlung eines bekannten Liedes ist einigen Großeltern von uns bestimmt noch bekannt.
    Diese ist auf einen der bekanntesten Serienmörder Deutschlands zurückzuführen:
    Friedrich „Fritz“ Heinrich Karl Haarmann
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Haarmann

  • Also Laut der "großen Enzyklopädie der Serienmörder" (Verlag: Stocker; Auflage: 3., Aufl. (September 2007)) wurden die Verbrechen tatsächlich - soweit sich das zurückverfolgen ließ - so durch Elisabeth Bathory verübt.
    Hm, von wann war denn der Bericht, welchen Du gesehen hast?


    Allerdings war Lady Bathory keine "Blutgräfin" so wie die Legende es hergibt.
    Die These sie habe in dem Blut Ihrer weiblichen Opfer gebadet um ewig jung und schön zu bleiben ist wohl frei erfunden und hinzugedichtet worden. Das wird in dem Buch auch kurz erwähnt.
    Es sind keine allzu ausführlichen Berichte in dem Buch, allerdings für Wissbegierte dieses Themas als Übersicht recht gut geeignet.

  • Ok,ich mach mal weiter:


    Christman Gropperunge


    geb.: Kerpen?


    gest.:26.Juni.1581 in Bergkessel



    Gropperunge war ein Taugenichts,Raüber,Mörder und alles schlechte was man sein kann.
    Er trieb sein Unwesen in der Nähe von Bergkessel und hatte dort verschiedene Schlupflöcher und Mördergruben.Er konnte von dort und von einer Anhöhe alle Strassen nach Trier,Saarbrücken,Metz überblicken.
    Wer nicht zu dritt,viert oder fünft umherzog,war vor ihm nicht sicher.
    Als er einmal eine Frau angriff,verfiel er ihrer Schönheit und verschonte sie mit der Bedingung
    ihm zu folgen.
    Er hatte mit ihr 6 Kinder ,die er alle ermordete und deren Herzen er frass.
    Seine Frau wollte nun eines Tages zur Stadt und unter Eideszwang ihn nicht zu verraten,durfte sie gehen.
    Als sie klagend über ihr Schicksal in den Strassen umherzog,blieb das nicht unbemerkt und
    schliesslich verriet sie ihn.
    Die Obrigkeit umstellte die Mördergrube und fand ihn schlafend vor.
    Man fand ein Vermögen von vielen Tausen Gulden und ein Mordregister,dass er bei sich führte.
    Dort waren 964 Personen verzeichnet ,die er erwürgt hat.
    Er bekannte ,er wolle nach dem 1000 Opfer aufhören und sich mit der Beute begnügen.


    Am 17.Juni 1581 wurde er in Bergkessel gerädert und starb neun Tage später.

  • Und noch einer:


    Kürten, Peter - "Vampir von Düsseldorf"
    Geb.: 26.05.1883 in Köln-Mühlheim
    Gest.: 02.07.1931 im Kölner Gefängnis Klingelpütz durch Enthauptung


    Seine Eltern zogen nach Düsseldorf als Kürten noch ein Baby war.
    Peter Kürten tötete bereits als Neunjähriger zwei Spielkameraden, indem er sie beim Spielen im Rhein von einem Floß schubste.
    Durch einen Hundefänger aus der Nachbarschaft darauf aufmerksam geworden, machte er seine ersten sexellen Erfahrungen mit Tieren.
    Ein weiteres Schlüsselerlebnis erlebte er in seiner Pubertät, als ihm solch eine Notzüchtigung nicht gelang und er das Tier in seiner Wut
    erstach. Der Anblick des Blutes verschaffte ihm Befriedigung. Die Weichen waren zwar gestellt, doch bis zu seinem ersten Sexualmord an einem Menschen sollten
    noch einige Jahre vergehen.
    In der Folgezeit kam er immer häufiger mit dem Gesetz in Konflikt. Er raubte, legte Brände und überfiel Frauen und Mädchen. Daraufhin kam er ins Gefängnis wo
    er wegen seiner sexuell orientierten Schlachtungsphantasien den Gefängnispsychiater bald um Verlegung in eine Einzelzelle bat, damit er ungeniert seinen Phantasien nachhängen konnte.


    Wieder in Freiheit beging der inzwischen 30jährige im September 1913 seinen ersten Sexualmord an der Schülerin Ch. Klein.
    Kurz nach dem ersten Mord erschlug Kürten eine Frau mit einem Beil und setzte einen Heuwagen in Brand. Dabei wurde er festgenommen.
    Wegen Brandstiftung und Mordversuchen an zwei Frauen wurde er 1916 zu einer achtjährigen Zuchthausstrafe verurteilt.
    Nach Entlassung aus der Haft heiratete er seine Frau Guste, welche selbst fünf Jahre im Gefängnis gewesen war, weil sie ihren Verlobten erschossen hatte.
    Doch die Ehe konnte seine krankhafte Lust an fließendem blut nicht unterbinden.
    Neben mehreren Mordversuchen im Jahre 1925 legte er bis 1928 sieben große Brände. Im Februar 1929 stach er nachts mit einer Schere 24mal auf eine wherlose Passantin ein. Im gleichen Monat tötete er einen betrunkenen 54jährigen Mechaniker inderm er 20mal auf ihn einstach.
    Im gleichen Monat überfiel Kürten die 8jährige R. Ohliger, die er ebenfalls erstach.
    Oft trank er Blut aus den Verletzungen seiner Opfer, was ihm sexuelle Befriedigung verschaffte.
    Im August 1929 tötete er innerhalb kürzester Zeitabstände die 5jährige G. Hamacher und die 14jährige L. Lenzen. Bis Ende 1929 wurden überall in der
    Gegend von Düsseldorf Leichen von Kindern und Frauen gefunden.


    Mitte Mai 1930 wurde die Polizei auf Kürten aufmerksam, weil er seiner Frau Guste gestand, dass er der gesuchte Massenmörder sei, der Düsseldorf in Angst und Schrecken versetzte.
    Am Tag darauf wurde er von zwei Dutzend Kriminalbeamten an der Rochuskirche festgenommen.
    Kürten schwieg zunächst zu den Anschuldigungen. Als ihm der Kriminalbeamte Momberg anlässlich seines 47igsten Geburtstags am 26.05.1930 im Polizeigewahrsam eine Kiste Zigarren schenkte, legte er eine Lebensbeichte ab und gestand 13 Morde, 30 Mordversuche sowie 36 Brandstiftungen.
    Am Morgen des 02.07.1931 wurde Peter Kürten im Kölner Gefängnis Klingelpütz von dem Magdeburger Henker Gröpeler, der auch den Hannoveraner Serienmörder Fritz Haarmann exekutiert hatte, auf der Guillotine enthauptet.




    Offtopic:
    grimcore :
    Sach mal Dein Avatar, ist das´n Hund - so´n Faltenhund oder so -, dem das Gesicht nach hinten gedrückt wird!? Sieht voll witzig aus, kann man aber nicht so genau erkennen! ^^

  • Frank Gust


    Geboren 1969


    Frank Gust war über viele Jahre das Opfer unterschiedlicher Gewalttaten, hierzu gehörte ebenfalls der sexuelle Missbrauch durch pädosexuelle und zum Teil sodomistische Täter.


    In der Entwicklung von Frank Gust gab es zahlreiche Parallelen zu anderen Serienmördern der deutschen Geschichte. Der eigens erlebte sexuelle Missbrauch, eine nicht intakte Familie und frühzeitige Traumatisierungen durch unterschiedliche Personen, bei welchen auch sadistische Taten an Tieren eine Rolle spielten, scheinen hier nicht unerheblich zu sein.


    Zwischen 1994 und 1998 ermordete Frank Gust vier Frauen, darunter zwei Prostituierte, die südafrikanische Anhalterin Kathy Thomson und seine Tante. Den Namen Rhein-Ruhr-Ripper erhielt er von den Boulevard-Medien wegen seiner Vorliebe, die Leichen seiner Opfer aufzuschneiden, zu zerstückeln und Eingeweide zu entnehmen. Frank Gust platzierte die Leichen seiner Opfer an gut einsehbaren Orten, so dass sie schnell gefunden wurden. Einzig die Leiche seiner Tante blieb unauffindbar. Im September 2000 wurde er wegen vierfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.





    Fritz Haarmann


    Geboren 1879
    Gestorben 1925


    Friedrich „Fritz“ Heinrich Karl Haarmann war einer der berüchtigtesten Serienmörder des 20. Jahrhunderts. Er wird auch der Vampir oder der Werwolf von Hannover genannt und als Der Totmacher nach einem gleichnamigen Film tituliert, obwohl dies der Spitzname des Serienmörders Rudolf Pleil ist.


    Im Gerichtsprozess gestand der homosexuelle Haarmann, in den Jahren 1918 bis 1924 24 Jungen ermordet zu haben. Die Zahl der vermissten Jungen belief sich auf 27, alle im Alter zwischen 13 und 20 Jahren. Nach eigenen Angaben hatte er seine Opfer (die er „Puppenjungs“ nannte, eine damals gängige Bezeichnung für männliche Prostituierte) durch einen Biss in den Hals getötet und sie anschließend zerstückelt.


    Es wurde sogar spekuliert, dass er die Leichen zu Wurst verarbeitet hätte. Haarmann hat sich zu dieser Frage nie konkret geäußert. Bekannt ist aber, dass seine Nachbarin ein Restaurant besaß und von ihm Fleisch gekauft hat. Haarmann selbst war Altkleiderhändler. Nach seiner Verhaftung wurde sein Altkleiderfundus ausgestellt und aus dem gesamten Reichsgebiet sollten die Angehörigen von vermissten Jugendlichen nach Hannover reisen um eventuelle Kleidungsstücke ihrer Kinder zu identifizieren. Bei dieser Gelegenheit kam heraus, dass Hans Grans in die komplette Garderobe eines Vermissten gekleidet war.


    Haarmann wurde am 19. Dezember 1924 zum Tod durch das Fallbeil verurteilt und am frühen Morgen des 15. April 1925 im Gefängnishof des Landgerichts Hannover enthauptet. Die Henkersmahlzeit schmeckte ihm so gut, dass er sich ein weiteres Mal bedienen ließ. Sein Kopf wurde der Forschung zur Verfügung gestellt. Zurzeit befindet sich dieser in Göttingen. Vier Hirnschnitte daraus befinden sich in München.


    Die sterblichen Überreste der Opfer des Serienmörders wurden nach einem mehrjährigen Kampf der Eltern der getöteten Jungen mit der hannoverschen Stadtverwaltung um den Wortlaut der Grabinschrift im Jahre 1928 auf dem Stadtfriedhof in Hannover-Stöcken in einem Ehrengrab bestattet (Abteilung 49 D, Nr. 189/192). Ein großer Granitstein in der Form eines Flügelaltars trägt in der Mitte zwischen dem Relief einer Flammenschale und einer geknickten Rose die Inschrift: „Dem Gedächtnis unserer lieben / von September 1918 bis Juli 1924 / verstorbenen Söhne.“ Das Wort „ermordet“ wurde von der Friedhofsverwaltung nicht zugelassen.




    Heilbronner Phantom


    Beim Heilbronner Phantom handelt es sich um eine unbekannte Frau, welche seit 1993 in Europa mit zahlreichen Straftaten in Verbindung gebracht wird, darunter sechs Tötungsdelikten, unter anderem der Tötung einer Polizistin in Heilbronn. Der Zusammenhang zwischen dem Phantom und den Taten konnte nur aufgrund der am Tatort nachgewiesenen DNA ermittelt werden. Das Alter und das Aussehen der Frau sind unbekannt, aus der DNA konnten die Ermittler nur schließen, dass es sich bei dem Phantom um eine Frau handelt. Ihre DNA wurde bis Anfang August 2008 insgesamt 33 Mal an Tatorten in Österreich, Frankreich und Deutschland gefunden.


    Am 25. April 2007 wurde eine 22-jährige Polizistin in Heilbronn getötet und ihr 24-jähriger Kollege lebensgefährlich verletzt. Die Dienstwaffen und Handschellen der Polizisten sind seitdem verschollen. Der aus dem Koma erwachte Kollege der Erschossenen kann sich an die Tat selbst nicht erinnern. In Heilbronn erinnert eine Gedenktafel auf der Theresienwiese an das Verbrechen. Die DNA des Phantoms wurde an folgenden weiteren Tatorten sichergestellt:
    1993 nach der Tötung einer 62-jährigen Rentnerin in Idar-Oberstein
    im März 2001 nach der Tötung eines Rentners in Freiburg im Breisgau
    2005 nach einem Tötungsversuch an einem Mann in Worms
    im Oktober 2006 nach einem Einbruch in ein Wohn- und Geschäftshaus im Saarbrücker Stadtteil Burbach
    im März 2007 nach einem Einbruch bei einem Optiker in Österreich
    von 1993 bis 2007 nach 18 weiteren Einbrüchen in Geschäfte, Hotels und Wohnungen sowie nach Autodiebstählen
    im März 2008 in direktem Zusammenhang mit der Tötung von drei Georgiern in Heppenheim
    nach einem Hauseinbruch in Oberstenfeld-Gronau in der Nacht vom 9. auf den 10. April 2008
    nach einem in der Nacht zum 23. März 2008 verübten Einbruch in ein stillgelegtes Hallenbad in Niederstetten
    nach einem Überfall auf eine Frau am Abend des 9. Mai 2008 in einem Vereinsheim in Saarhölzbach





    Joachim Kroll


    Geboren 1933
    Gestorben 1991


    Kroll wurde als sechstes von acht Kindern eines Bergmanns in Oberschlesien geboren und erhielt lediglich eine fünfjährige defizitäre Schulausbildung. Der stets als Schwächling geltende Bettnässer Kroll, der bei seiner Festnahme einen Intelligenzquotienten von 76 aufwies, begann früh, sich an geschlachteten Tieren zu vergehen.


    Im August 1965 beobachtete Kroll zufällig in Duisburg-Großenbaum Hermann Schmitz bei einem Stelldichein mit seiner Freundin in dessen VW Käfer. Als Kroll die Reifen des Wagens zerstach, verließ Schmitz seinen Wagen und wurde von Kroll attackiert und schwer verletzt. Der Freundin gelang es schließlich, mit ihrem Freund im Auto zu flüchten. Trotz sofort alarmierter Polizei war der Täter nicht mehr auffindbar. Hermann Schmitz verblutete in den Armen seiner Freundin. 1967 versuchte Kroll dann erneut und gezielter, einen Menschen zu töten. Die 11-jährige Gabriele Püttmann, von Kroll schon bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt, überlebte den Angriff jedoch, da sich unerwartet Arbeiter einer nahen Zeche näherten. Es folgten vollendete Morde.


    Ein Jahrzehnt später, im Jahr 1976, wurde Kroll gefasst, nachdem er Marion Kettner, ein 4-jähriges Mädchen aus der direkten Nachbarschaft, entführt und ermordet hatte. Kroll versuchte die Eingeweide des toten Mädchens die Toilette hinunterzuspülen, doch diese verstopfte. Die so aufmerksam gewordenen Polizisten, die das verschwundene Mädchen suchten, fanden in Krolls Dachgeschosswohnung eine Gefriertruhe mit in Plastiktüten abgepackten Überresten. In einem Kochtopf, der noch auf dem Herd stand, schwamm eine Hand des Mädchens in einer Gemüsebrühe.


    Der „Ruhrkannibale“ wurde festgenommen. Während Marion Kettner von dem zuständigen Laarer Pfarrer Dietrich Kuhr, der hier „die Tat eines vom Teufel besessenen Menschen“ sah, beigesetzt wurde, hoffte Kroll noch auf eine baldige Freilassung – vielleicht nach einer Operation





    Peter Kürten


    Geboren 1883
    Gestorben 1933


    Kürten beging seinen ersten Mord bereits am 25. Mai 1913 an einem 9-jährigen Mädchen. Außer weiteren acht Mordversuchen beging er in Düsseldorf in der Zeit zwischen Februar und November 1929 eine Serie von Sexualmorden. Seinen Spitznamen „Vampir von Düsseldorf“ verdankt er der Tatsache, dass er seinen Opfern, denen er zuvor große Gefäße aufgeschnitten hatte, das Blut aus der Wunde saugte. Er wurde am 22. April 1931 wegen Mordes in neun Fällen zum Tode verurteilt und im Juli im Kölner Gefängnis Klingelpütz mit dem Fallbeil hingerichtet.


    Der Film M – Eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang basiert in Teilen auf dem Fall. In der Handlung des amerikanischen Spielfilms Copykill von 1995 werden ebenfalls Bezüge zum Peter-Kürten-Fall hergestellt.





    Thomas Lemke


    Geboren 1969


    Der wegen Brandstiftung, Körperverletzung, Volksverhetzung und illegalem Waffenbesitz vorbestrafte Thomas Lemke fuhr am 16. Juli 1995 mit seiner Freundin Bianka Weidemann und der gemeinsamen Bekannten Dagmar Kohlmann nach Altena, wo er zusammen mit seiner Freundin die Bekannte fesselte, knebelte, in einen Wald brachte und mit einem Seil würgte. Als das Opfer röchelte, schlug Lemke ihr mehrmals einen Klappspaten auf den Kopf und verscharrte die Tote in einem Erdloch. Die Staatsanwaltschaft vermutet, das er seine Freundin zu der Tat zwang um sie "in der Hand zu haben", da er öfters ihr gegenüber gewalttätig wurde und er befürchtete, sie könne ihn anzeigen. Am 2. Februar 1996 fuhr Lemke nach Oberhausen und besuchte seinen Bekannten Marcel Müthing. Zusammen fuhren sie nach Bergisch Gladbach zur Wohnung von Patricia Wright. Lemke hatte sie auf dem Bahnhof in Hagen kennengelernt und wegen eines Aufklebers "Nazis raus" auf ihrer Kleidung als "Linke" eingeordnet. Die arglose Frau öffnete die Türe, wurde gefesselt, entkleidet, von Lemke vergewaltigt, mit einem Schnürsenkel gedrosselt, mit einer Gipsfigur auf den Kopf geschlagen und mit 91 Messerstichen getötet. Am 15. März 1996 erschoss Lemke den 26-jährigen Martin Kemming in einem Stiegenhaus in Dorsten-Rhade. Kemming galt Lemke als Verräter, weil der Aussteiger aus der rechten Szene ihn wegen Bedrohung angezeigt und gegen ihn ausgesagt hatte.


    Er wurde im März 1997 vom Essener Schwurgericht wegen dreifachen Mordes und Vergewaltigung zu lebenslanger Haft, anschließender Unterbringung in der Psychiatrie, sowie Sicherungsverwahrung verurteilt. Mit der Feststellung der besonderen Schwere der Schuld verhängte das Gericht die Höchststrafe. Bianka Weidemann wurde wegen Mordes zu sechs, und Marcel Müthing wegen Beihilfe und Vergewaltigung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.





    Stephan Letter


    Geboren 1978


    Im Vorfeld seiner Tätigkeit im Klinikum Sonthofen absolvierte er von August 1998 bis Juli 1999 im Rahmen seines Zivildienstes eine Ausbildung zum Rettungssanitäter im DRK-Kreisverband Ludwigsburg.


    Am 6. Januar 2003 trat Stephan Letter seine Arbeit als Krankenpfleger in der Klinik Sonthofen in Bayern an. Zwischen dem 2. Februar 2003 und dem 10. Juli 2004 tötete er 29 Patienten im Alter zwischen 40 und 95 Jahren durch Giftspritzen.


    Am 29. Juli 2004 wird er wegen Medikamentendiebstählen und ungeklärten Todesfällen festgenommen. Nach umfangreichen Geständnissen und Exhumierungen erhebt die Kemptener Staatsanwaltschaft am 15. September 2005 Anklage wegen Mordes in 16 Fällen, Totschlags in 12 Fällen, Mord auf Verlangen in einem Fall sowie einmal versuchter Totschlag, zwei Fälle der gefährlichen Körperverletzung und Diebstahl. Am 7. Februar 2006 wird der Prozess vom Landgericht Kempten eröffnet. Am 20. November 2006 wurde Stephan Letter zu lebenslanger Haft verurteilt. Richter Harry Rechner betonte die besondere Schwere der Schuld. Damit ist eine vorzeitige Entlassung aus dem Gefängnis vor 15 Jahren auch bei guter Führung ausgeschlossen. Zudem belegte das Gericht den 28-Jährigen mit einem lebenslangen Berufsverbot.





    Heinrich Pommerenke


    Geboren 1937


    Heinrich Pommerenke (* 1937) ist ein deutscher Gewaltverbrecher und Serienmörder. Seit 1959 inhaftiert, ist er heute der am längsten einsitzende Häftling der Bundesrepublik Deutschland.


    Heinrich Pommerenke stammt aus Mecklenburg und kam 1953 aus der DDR in die Bundesrepublik, wo er im süddeutschen Raum schon in jungen Jahren einfachere Straftaten, Raubüberfälle und Sittlichkeitsverbrechen verübte. Auch im österreichischen Bregenz beging er Raubüberfälle; im schweizerischen Schaffhausen wurde er wegen Vergewaltigung verurteilt.


    Dem späteren Geständnis Pommerenkes zufolge war der Besuch einer Filmvorführung des Streifens „Die zehn Gebote“ von Cecil B. DeMille in einem Kino in Karlsruhe im Februar 1959 der Auslöser für seine Mordserie, der insgesamt vier Frauen zum Opfer fielen. Nach der Darstellung des Tanzes um das Goldene Kalb durch leicht bekleidete Frauen sei er zu der Erkenntnis gekommen, dass Frauen die Ursache allen Übels seien und er die Mission habe, sie zu bestrafen.


    Noch am selben Abend beging er in einem Park in der Nähe des Kinos den ersten Mord; die Leiche seines Opfers, der vergewaltigten und durch Aufschlitzen der Kehle ermordeten 49jährigen Hilde Konter, wurde am 26. Februar 1959 bei der Autobahnanschlußstelle Karlsruhe-Durlach gefunden.


    Im März 1959 mißbrauchte Pommerenke in einer Holzhütte am Rande von Hornberg die 18jährige Karin Wädle, erschlug die junge Frau mit einem Stein und warf ihre Leiche über die Flussböschung am nahegelegenen Bahndamm; ihre Leiche wurde am 25. März am Ufer der Gutach entdeckt.


    Im Verlauf der folgenden Verhöre gestand Pommerenke insgesamt 65 Straftaten, darunter die vier Morde, sieben weitere Mordversuche, zwei vollendete und 25 versuchte Vergewaltigungen, sechs Raubüberfälle, zehn Einbrüche und sechs einfache Diebstähle.


    Der Prozeß gegen Pommerenke begann am 3. Oktober 1960 vor dem Landgericht Freiburg. 38 der von ihm eingestandenen Delikte kamen nicht zur Anklage, da er zum Zeitpunkt der Taten das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte. Die Verfahrensgutachter erklärten den Angeklagten für voll schuldfähig. Am 22. Oktober wurde er zu sechsmal lebenslänglichem Zuchthaus und weiteren 15 (aus Einzelstrafen von weiteren 165) Jahren Gefängnis verurteilt; es war der bis dahin strengste Schuldspruch eines bundesdeutschen Gerichts der Nachkriegszeit[2].


    Ab 1960 war Pommerenke in der JVA Bruchsal inhaftiert; eine Aussetzung der Strafe zur Bewährung wurde mehrfach mit der Begründung verwehrt, daß von ihm weiterhin ein Sicherheitsrisiko ausgehe. Er ist damit inzwischen der am längsten einsitzende Häftling der Bundesrepublik Deutschland.


    Ende 2006 wurde Pommerenke in das Gefängnis auf der Festung Hohenasperg verlegt, wo sich auch das Zentralkrankenhaus des baden-württembergischen Strafvollzugs befindet. Dort unterzieht er sich derzeit einer Sozialtherapie





    Thomas Rung


    Geboren 1961


    homas Rung (* 3. Januar 1961) gilt als der gefährlichste Serienmörder Berlins seit Kriegsende.


    Rung wurde am 3. Januar 1961 als eines von sieben Kindern geboren. In seiner Familie herrschten Gewalt und Strenge. Seine Mutter verließ die Familie, als er zwei Jahre alt war. Rung besuchte die Sonderschule und fiel schon während seiner Schulzeit durch Einbrüche und Körperverletzung auf. Vor seiner Festnahme im Jahr 1995 befand sich Rung schon viele Male vorher wegen verschiedener Delikte in Haft.


    Zwischen 1983 und 1995 brachte er insgesamt sechs Frauen und einen Mann um. Seine Opfer wurden von ihm vergewaltigt, erwürgt, ertränkt oder erstickt. Wegen der unterschiedlichen Vorgehensweisen konnte lange Zeit kein Zusammenhang zwischen den einzelnen Taten hergestellt werden. Zwei der Opfer – seine 77jährige Vermieterin sowie eine 22jährige Studentin – wurden 1983 in der Silbersteinstraße in Berlin-Neukölln ermordet. Für Rungs ersten Mord an seiner Vermieterin wurde ein anderer Verdächtiger irrtümlich verurteilt und sechs Jahre lang inhaftiert.


    Rung wurde 1995 festgenommen und ein Jahr später zu zweimal lebenslänglich mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Er wurde in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Tegel inhaftiert. Dort misshandelte er 2001 einen Mithäftling und wurde deshalb zu zusätzlichen zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Weil Rung 2003 erneut einen Mithäftling – diesmal lebensgefährlich – verletzte, verhängte das Berliner Landgericht 2004 zehn weitere Jahre Haft und eine zweite Sicherungsverwahrung wegen versuchten Totschlags. Rung wurde anschließend in Berlin-Moabit inhaftiert, da die Vollzugsanstalt Tegel sich weigerte, ihn noch einmal aufzunehmen.





    Egidius Schiffer


    Geboren 1956


    Egidius Schiffer (* 1956) ist ein deutscher Serienmörder, der als „Würger von Aachen“ in die Kriminalgeschichte einging. Zwischen 1983 und 1990 ermordete er fünf Mädchen und Frauen im Alter zwischen 15 und 31 Jahren und missbrauchte drei davon sexuell. Seine Taten wurden als „Anhaltermorde“ bzw. „Discomorde“ bekannt. 1985 wurde auch mit der Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ nach ihm gefahnde


    Der erste Mord, den Egidius Schiffer beging, ereignet sich im Juli 1983 in der Nähe von Alsdorf. Die 18-jährige Marion G. steigt an einer Bushaltestelle in das Cabrio des Täters. Als er sie angreift, wehrt sie sich mit ganzer Kraft und zertritt sogar die Windschutzscheibe. Sie kann zwar eine Vergewaltigung verhindern, wird jedoch von Schiffer erdrosselt, entkleidet und in einen Angelweiher geworfen.


    Im Februar 1984 überfällt Egidius Schiffer die 15 Jahre alte Andrea W. in der Nähe von Würselen, als sie gewohnheitsmäßig nach einem Besuch in einer Diskothek nach Hause trampt. Er vergewaltigt die Schülerin, bevor er sie erwürgt und ihren toten Körper an einem Feldweg ablegt.


    Am 31. August 1984 steigt die 17-jährige Angelika S. auf dem Heimweg von der Diskothek "Rockfabrik" an der B 221 nahe Geilenkirchen in den Wagen von Schiffer. Die Leiche der Schülerin, nur mit einem BH und Strümpfen bekleidet, wird in einem Waldstück entdeckt.


    Im Oktober 1987 wird die 18-jährige Marion L. in Aachen verschleppt, vergewaltigt und getötet. Auch sie hatte an einer Bushaltestelle gestanden. Eine Stunde fährt Schiffer mit der Leiche im Kofferraum übers Land, bis er einen Ablegeort gefunden hat. Ihren entblößten Körper deckt er mit Laub zu.


    Am 16. Juni 1990 verschwindet Sabine N. bei Niederkrüchten auf dem Heimweg von der Diskothek "Inside". Egidius Schiffer hatte die 31-Jährige in seinen Mercedes gezerrt, vergewaltigt und erdrosselt. Ihre skelettierte Leiche finden Spaziergänger in einem Wald bei Wegberg

  • Allgeimein sind da recht viele Krasse sachen dabei!


    Und Karl Denke war echt einer von den krassesten! Leute zu Wurst zu Verarbeiten, da muss man schon ganz schön krank dazu sein! Erinnert michj schon fast ein wenig an Sweeny Todd.


    Und auch Gesche Gottfried gibt gut was für nen Film her. ^^


    Mindreader

  • Im Grunde tun doch Serienmörder nur das udn in der eigenen sozailen Gruppe , was Millionen anderer Männer sich erst trauen, wenn sie von "oben" die erlaubnis bekommen ,und als Soldaten und Folterknechte über andere soziale Gemeinschaften herfallen können oder über sozial "geächtete" Minderheiten (siehe Hexenverfolgung,Inquisition,Diktaturen)


    Zitat


    In der Entwicklung von Frank Gust gab es zahlreiche Parallelen zu anderen Serienmördern der deutschen Geschichte. Der eigens erlebte sexuelle Missbrauch, eine nicht intakte Familie und frühzeitige Traumatisierungen durch unterschiedliche Personen, bei welchen auch sadistische Taten an Tieren eine Rolle spielten, scheinen hier nicht unerheblich zu sein.

    wenne s nur die genannten Faktoren wären, müsste es noch weit mehr Serienmörderinnen geben ,aber es sidn fast nur Männer ,was für starke biologische Faktoren spricht , die durch dei soziologische Umstände gefördert oder nicht eingeämmt werden (falls letzteres überhaupt möglich wäre )


    http://216.239.59.104/search?q…=5&gl=de&client=firefox-a


    http://www.br-online.de/br-alp…aeter-ID1208781339078.xml

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Die Berichte sind schon recht heavy. Ich hab grad ein wenig in den ersten reingelesen, is schon recht kompliziert.


    Aber super interessant wenn man sich ein wenig tiefer mit der Materie befassen möchte. Und vor allem ist es eine geniale Ergänzung zu meinem Beitrag, danke @ elperdido!


    Mindreader

  • grosses Lob an den Ersteller dieses Berichts !


    ich hab mir das mal durchgelesen und finde das Karl Denke der krasseste Serienmörder ist von dem ich je gehört habe.der typ hat ja Obdachlose abgeschlachtet ,gabs da in Amerika nicht auch mal sowas Das die regierung oder so Obdachlose ,,verschwinden ,, ließ?



    MfG
    Dark Angel :?:

    Wenn dir jemand eine Grube gräbt warte bis sie groß genug ist um einen Swimmingpool daraus zu machen