Der Graf von Saint Germain


  • Der Graf von Saint Germain gilt als eine der interessantesten Persönlichkeiten des 18.Jahrhunderts. Er hatte ein immenses Wissen auf allen Gebieten der Naturwissenschaften, besonders der Alchimie, sprach mehrere Sprachen fließend, Er beherrschte ein Verfahren zur Herstellung künstlicher Diamanten, stellte etliche Medikamente her und entdeckte unter anderem die Heilkraft von Mineralquellen. Viele Bereiche des menschlichen Lebens wurden von ihm verbessert und erneuert. Er reist fast sein ganzes Leben lang, hauptsächlich in Europa, um die Völker zu verbinden und für den Frieden einzutreten. Sein Leben war äußerst abenteuerlich und geheimnisumwoben.
    Er wechselte so häufig nicht nur seinen Aufenthaltsort sondern auch seinen Namen, um unerkannt zu bleiben. Daher gibt es über sein Leben fast mehr Gerüchte als beweisbare Tatsachen. Selbst die Umstände seiner Geburt und die seines Todes sind rätselhaft. Viele seiner Zeitgenossen hielten ihn für unsterblich und behaupteten, dass er mehrere hundert oder tausend Jahre alt sein solle.


    Er schien nie zu altern, und er behauptete Kleopatra und Jesus
    persönlich gekannt zu haben.


    War er ein Zeitreisender oder konnte er »nur« in die Zukunft schauen? War er ein unsterblicher Alchimist oder »nur« ein super Illisionist?
    Es gibt Berichte aus dem 17, 18 und 20 Jahrhundert über ihn.


    Quelle
    Quelle

  • Habe noch nicht viel über ihn gehört aber um ihn ragen sich viele Geschichten....besonders die Geschichte mit dem "nie altern" ist ziemlich FANTASTISCH.....sein Wissen war undurchschaubar und einfach riesig.


    Habe hier ein paar kleinere Eckdaten........


    Barons von Gleichen


    Zitat

    Rameau und eine alte Verwandte des französischen Ambassadeurs in Venedig haben mir versichert, Saint Germain dort im Jahre 1710 gekannt zu haben mit dem Aussehen eines Fünfzigjährigen. Im Jahre 1759 glich er einem Sechzigjährigen. Er lebte streng diätmäßig, trank nie während des Essens, purgierte sich mit Sennesblättern (aus Ägypten), welche er selber präparierte.


    Friedrich des Großen


    Zitat

    Saint Germain "ein zweites Phänomen, einen Mann, welchen man nie hat enträtseln können". Sein junges Alter von 45 Jahren kam mir schleierhaft vor.


    Madame du Hausset


    Zitat

    Anfangs wurde sie mit der Ernennung einiger Gesandten beauftragt, nach 1757 mit derjenigen der Minister des Inneren und der auswärtigen Angelegenheiten und des Krieges Choiseul-Stainville und Belle-Isle, wobei sie von Saint Germain (ca. 40 Jahre alt) unterstützt wurde.


    sächsischer Resident Kauderbach


    Zitat

    Am 14. März 1760 schreibt der sächsische Resident Kauderbach an den Minister Wackerbart-Salmour in Dresden: "Saint Germain sieht aus wie ein kräftiger Fünfundvierziger, aber er selbst gibt zu verstehen, er habe schon hundert und mehr Jahre gelebt. Feststeht, dass ein jetzt siebzigjähriges Mitglied der Generalstaaten ihn im Hause seines Vaters gesehen hat, als er noch ein Kind war. Sein eigenes Haar ist schwarz und voll, sein Gesicht zeigt keine einzige Runzel. Fleisch isst er nicht, nur etwas Hühnerfleisch, Fisch und Gemüse.


    van Hardenbroek


    Zitat

    Der Graf bewohne das Schloss Ubbergen 1762 (dieses Schloss wurde ca. 1850 niedergerissen). Dort habe er ein großes Laboratorium und gebe allen erdenklichen Dingen die schönsten Farben. Der Mann lebe dort wie ein Philosoph und studiere die Natur, sei angenehm in der Unterhaltung gleich einem spanischen Edelmann.


    Graf Max Lamberg


    Zitat

    Saint Germain behauptet, den Perser Thamas Kuli Kann persönlich gekannt zu haben. In Peking hätte er Zutritt gehabt zu einem Kreis der Mandarinen, ohne dass nach seinem Beglaubigungsschreiben gefragt wurde. "Überall," sagte er, "möchten die Menschen meinen Namen wissen, aber was liegt daran, ob ich Erbse oder Bohne, Cicero oder Piso heiße.


    Correspondance littéraire von F. M. Grimm


    Zitat

    In dieser Stadt, so sagt man, kam er einmal an einer Kirche vorbei, trat ein und wurde ergriffen durch ein prachtvoll gemeißeltes Christusbild. "Ich bin außer mir durch die Ähnlichkeit dieses Christus mit dem ursprünglichen, den ich sehr gut gekannt habe. Wahrlich, es ist täuschend ähnlich." Er erzählte darauf dessen ganze Geschichte. Er wurde nun gefragt, ob er es ernstlich meinte. "Oh, sehr ernstlich." Die Erzählung wurde auf eine so neue, interessante und überzeugende Weise gemacht, dass die Zuhörer die Handlung miterlebten und sich einbildeten, Zeugen zu sein.


    Quelle: Buch "Der Graf von Saint Germain" ISBN 3-925612-22-X

    Millionen Experimente reichen nicht aus, um die Relativitätstheorie für alle Zeiten abzusichern. Aber eines reicht, um sie zu widerlegen. - Albert Einstein

  • Er hat den Stein der Weisen gefunden ?? Woher hast du diese Information? Und woher hast du die Info das er wieder gesehen wurde ???? Ich weiss nur das er zuletzt bei einer Beerdigung gesehen wurde, nach seinem Todeseintrag !!!

    Millionen Experimente reichen nicht aus, um die Relativitätstheorie für alle Zeiten abzusichern. Aber eines reicht, um sie zu widerlegen. - Albert Einstein

  • 12. Januar 1908 berichtete die Reichspost sowie das Freimaurer-Wochenblatt Der Zirkel Nr. 21 vom l. März des gleichen Jahres von einem Besuch des Grafen im Lazzia-Haus am Lugeck, dem so genannten "Felderlhof". Dort kannte man ihn nur als "Amerikaner", weil er stets fesselnd über das Land der un­begrenzten Möglichkeiten sprach. Bald suchte er nach seiner Ankunft ein Labora­torium im heutigen dritten Wiener Gemeindebezirk auf, das sich damals auf der Landstraße hinter dem Krankenhaus befand. Es gehörte den Rosenkreuzern.
    Saint-Germain begegnete dort dem bekannten Wiener Esoterik-Buchhändler Ru­dolf Graff er und seinem Kompagnon Baron Linden. Der Graf führte nun verblüf­fende Experimente orientalischer Wissenschaft vor und überraschte seine Gastge­ber mit einer unerwarteten Kostprobe seines Wissens. Rudolf Gräffers Nachfahre Franz berichtete in den Kleinen Wiener Memoiren darüber:



    "St. Germain war allmählig in eine feyerliche Stimmung übergegangen. Ein paar Secunden lang war er starr, wie eine Bildsäule, seine über allen Ausdruck energi­schen Augen waren matt und farblos. Alsbald aber belebte sich sein ganzes Wesen wieder. Er machte mit der Hand eine Bewegung, wie ein Zeichen der Entlassung; dann sprach er: 'Ich scheide. Enthalten sie sich, mich zu besuchen. Einmal werden Sie mich noch sehen. Morgen Nacht reise ich; man bedarf meiner in Konstantino­pel, dann in England, wo ich zwey Erfindungen vorzubereiten habe, die Sie im nächsten Jahrhundert haben werden: Eisenbahnen und Dampfschiffe. In Deutsch­land wird man derer bedürfen, denn die Jahreszeiten werden allmählich ausbleiben. Zuerst der Frühling, dann der Sommer. Es ist das stufenweise Aufhören der Zeit selber, als die Ankündigung des Untergangs der Welt! Ich sehe das alles. Die Ast­ronomen und Meteorologen wissen nichts, glauben sie mir. Man muss in den Py­ramiden studiert haben, wie ich. Gegen den Schluss des Jahrhunderts verschwinde ich aus Europa und begebe mich in die Regionen des Himalaya. Ich muss rasten, mich ausruhen. Aber in einigen Jahrzehnten werde ich von mir wieder hören lassen - in genau 85 Jahren werden die Menschen ihren Blick wieder auf mich richten. Lebet wohl, meine Freunde, ich liebe euch!"


    Quelle

  • Zitat

    Aber in einigen Jahrzehnten werde ich von mir wieder hören lassen - in genau 85 Jahren werden die Menschen ihren Blick wieder auf mich richten.


    Das wäre 1993 gewesen ..... man sollte mal nachforschen ob es tatsächlich einen vorfall gab..... mhhhh war es wirklich der Graf von St. Germain.....das wär ein Lebendszeichen des 19 Jhd. damit wäre er schon 4. Jahrhunderte schriftlich erwähnt worden....

    Millionen Experimente reichen nicht aus, um die Relativitätstheorie für alle Zeiten abzusichern. Aber eines reicht, um sie zu widerlegen. - Albert Einstein

  • Warum 1993 ?
    Das Datum "1908" ist das Erscheinungsdatum der Artikel in der Reichspost und des Freimaurer-Wochenblatt Der Zirkel.
    Das muss nicht heissen, dass das besagte Treffen auch 1908 stattfand.



    Zitat

    Gegen den "Schluss des Jahrhunderts" verschwinde ich aus Europa und begebe mich in die Regionen des Himalaya. Ich muss rasten, mich ausruhen. Aber in einigen Jahrzehnten werde ich von mir wieder hören lassen - in genau 85 Jahren


    Das würde bedeuten, dass das Treffen vor 1900 stattfand.

  • das letzte mal, als man den "grafen" zu gesicht bekam, war in einer französischen tv-show, in der er zur verblüffung aller unter dem namen richard chanfray ein angebliches lebenselexier zubereitete, und mithilfe eines wasserkochers stein in gold verwandelte..betrug konnte ihm nie nachgewiesen werden, und abschliessend bekundete er, der graf von saint germain zu sein...


    das würde auch gut zu cantors zeitbeispiel passen...

  • Zitat

    bzw. das war 1972...keine edit funktion?


    dann wäre er 1887 im Lazzia-Haus gewesen. das würde dann auch gut mit der aussage passen. wenn es 19xx gewesen wäre hätte er auch sicher eher vom ende des jahrtausend und nicht des jahrhundert gesprochen. klingt ja irgendwie beeindruckender ;)



    ich glaube allerdings eher an trittbrettfahrer. leute die sich intensiv mit dem leben des grafen beschäfftigt haben und sich dann einfach als dieser ausgegeben haben. gibt es bilder von der fernseh show?


    das mit der edit funktion ist mir auch schon aufgefallen. mir wurde aber gesagt das sei absicht :??


    gruß


    IP

  • Zitat von "Irrer-Polterer"

    ich glaube allerdings eher an trittbrettfahrer. leute die sich intensiv mit dem leben des grafen beschäfftigt haben und sich dann einfach als dieser ausgegeben haben. gibt es bilder von der fernseh show?


    IP


    hehe, das dachte ich mir anfangs eben auch, jedoch war dieser gewisse herr mehr als überzeugend...hier einmal ein link dazu:


    Auszug aus "Der Graf von Saint Germain von Peter Krassa



    Bild von der Show hab ich nicht gefunden, ich such aber heute nochmal..


    later ;)

  • Aus der oben zitierten Quelle :


    "Diese Worte finden sich vollinhaltlich in den sogenannten „Kleinen Wiener Memoiren“, die der Okkultist Franz Gräffer im Jahre 1845 veröffentlichte."


    Also 1845, nicht später...sprich, der Vorfall müsste dann 1930 passiert sein...wobei in dieser Quelle diese 85 Jahren nicht explizit vorkommen.



    Bzw. Polterer, ich habe kein video oder ähnliches gefunden, jedoch konnte ihm wie gesagt nie betrug vorgehalten werden;
    Zu seiner behauptung, er wäre 17.000 Jahre alt, und unsterblich, wie sein Freund Ludiwg der XV. ist wohl nicht viel zu sagen, ich glaube mittlerweile auch, dass er ein es nicht so recht mit der wahrheit hatte...geboren wurde er 1940, am 4ten april in Lion und beging 1983 angeblich selbsmord.


    Aber genrell ist festzuhalten, dass es doch extrem viele merkwürdige geschichten um diese person gibt, und geschichtlich bewiesen ist, dass er erstens in den allerhöchsten sich nur vorstellbaren kreisen umgang hatte, ein unglaubliches wissen hatte und nicht alterte :)

  • habe noch ein wenig was gefunden:


    hier steht einiges über den grafen :http://www.egoisten.de/saint-germain.htm


    und hier etwas über den kerl in der tv show (mit bild): http://www.mental-ray.de/Mental-Ray/Templer/fragen.htm


    besonders viel ähnlichkeit hat er nicht mit den alten bildern. wobei die natürlich auch ungenau sein können.


    ich glaube auch kaum, dass der graf so alt ist. sollte er ein zeitreisender sein hat er ja nicht die ganzen epochen miterlebt sonder ist immer nur zu den höhepunkten gereist um dort in erscheinen zu treten.


    allerdings glaube ich noch immer an trittbrettfahrer ;)


    gruß


    IP

  • Weil es grad passt, denn hier wird ja im Zusammenhang mit dem Grafen auch über zeitreisen debattiert.


    Also ich persönlich glaube nicht an Zeitreisen, auch wenn ich weiß das es "mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als isch dern menschliche Verstand erschließen kann".


    Zur Begründung möchte ich einfach auf die damit verbundenen unvermeidlichen Paradoxi hinweisen.


    Zeitreisen müßten per Definition auch in die Vergangenheit möglich sein. Damit aber würde mit jeder Zeitreise die Vergangenheit geändert und zwar egal ob der Zeitreisende irgend etwas tut oder nicht. Allein sein Auftauchen würde dies schon bewirken, denn in der "Originalvergangenheit" hat dieses Auftauchen ja nicht statt gefunden. Klingt logisch, oder?
    Schlimmer wäre noch, wenn er etwas verändert und sei es unabsichtlich. Er könnte zum Beispiel eine Krankheit einschleppen, die es in der Vergangenheit noch nicht gab. die Folgen wären unabsehbar, bis hin zur Vernichtung allen menschlichen Lebens. Damit aber hätte er die zeitreise unmöglich gemacht. Ein klassisches Paradox.
    Bliebe also nur noch die - ich nenn sie mal - visuelle Zeitreise. ein Einblick in vergangene Geschehnisse, so als würde man einen Film sehen.
    Das aber wäre keine Reise, oder?


    Für Reisen in die Zukunft, vor allem in Persona, was bedeuten würde der Reisende taucht auf und kann agieren und reagieren, wird es noch schwieriger. Jede Reise würde - da der Reisende Erkenntnisse und wissen mit in die Gegenwart nimmt, die Gegenwart - oder ist es aus der Sicht der bereisten Zukunft die Vegangenheit - verändern. Und wieder sind wir bei einem Paradox. Mein Beispiel Krankheit ließe sich auch hier anwenden.
    Der hauptgrund für meine überzeugeung liegt aber in einem rein mathematischen Beweis:
    Nehmen wir einmal die kleinste messbare Zeiteinheit und stellen uns vor um diese Zeiteinheit in die Zukunft zu gelangen. Es ergibt sich folgendes Problem: DSer Reisende müßte sich zwischen einer so gut wie unendlichen Anzahl von Zukünften entscheiden. ich will das einmal verdeutlichen:
    Definieren wir einmal alles was geschehen kann in zwei Zustände geschieht/geschieht nicht bzw. verändert sich/verändert sich nicht oder mathematisch 0 und 1. Dies gilt aber für alle vorstellbaren Ereignisse egal ob groß und bedeutend oder klein und eigentlich unbedeutend. Trotzdem ist es jedes mal eine andere Zukunft. Schon für eine einzige Zeiteinheit und für die greinge zahl von 1000 Eeignissen ergeben sich einen unüberschaubare Anzahl von Kombinationen, die jede für sich einen andere Zukunft darstellen.
    Der Reisende der die "qual der Wahl" hätte müßte sich vorkommen wie ein Fernsehzuschauer, der vor einem Gerät sitzt das im Millisekundentakt den Kanal ändert und einen unüberschaubare Anzahl von Kanälen hat. Man stelle sich vor man müßte eine Reise über 10 Jahre auswählen. Ich halte dies für undenkbar.


    Bleibt noch die letzte Möglichkeit: die Zeitreise über den Weg der Unsterblichkeit, das heißt mit der sich verändernden Gegenwart zu reisen. Sicher ein Wesen das dazu in der Lage ist würde unvorstellbares Wissen ansammeln. Aber ist dies auch möglich? Ich weiß es nicht will aber die Möglichkeit dazu nicht ausschließen, denn es gibt Erkenntnisse in der modernen Gereatrie die dies denkbar erscheinen lassen.
    Demnach ist für das Altern der "Leseapparat" zuständig, der bei der zellerneuerung die DNS-Informationen liest. Dieser "Leseapparat" macht, so die Wissenschaft, bei jeder Erneuerung minimale Fehler, die dazu führen, das die neue zelle immer ein wenig schlechter ist als ihre Vorgängerin. Dies ist eine Erklärung für Altern.
    Sollte es eine Mutation geben, die diese "Lesefehler" verhindert, so wäre das ewige lweben vorstellbar.
    Aber müßte es dann nicht viel mehr Unsterbliche geben? Oder sind Unsterbliche - ähnlich wie Mulis - unfruchtbar? Zumindest wenn sich auch Unsterbliche fortrpflanzen können, ist ihre Zahl inzwischen sicher recht hoch. Hier könnte sich Gesprächsstoff für eine neue Verschörungstheorie ergeben *lächel*


    so nun will ihc mal Schluß machen. Alles was hier steht ist meine persönliche Meinung und erhebt keinen Anspruch auf Unfehlbarkeit. Vielleicht aber ist es Stoff zum Nachdenken.


    LG Der Schatten

  • Zitat

    Zeitreisen müßten per Definition auch in die Vergangenheit möglich sein. Damit aber würde mit jeder Zeitreise die Vergangenheit geändert und zwar egal ob der Zeitreisende irgend etwas tut oder nicht. Allein sein Auftauchen würde dies schon bewirken, denn in der "Originalvergangenheit" hat dieses Auftauchen ja nicht statt gefunden. Klingt logisch, oder?


    Genau das ist das was ich bezweifel, denn stell dir blos mal rein logisch vor du könntest garnichts Verändern, weil das Schicksal dies garnicht zulässt! Stell dir mal einfach folgendes Szenario vor:


    Die große Liebe deines Lebens wird bei einem Raubmord Opfer und stirbt in deinen deinen Armen. Du probierst natürlich alles um es Rückgängig zu machen und hast die Mittel und natürlich die nötige Inteligenz um eine Zeitmaschine zu bauen. Du reist also demnach in die Vergangen, und um den Raubüberfall zu entgehen, nimmst du deine große Liebe und gehst mit ihr woanders hin, damit du nicht wieder auf diesen Räuber triffst, deine Freundin will einen Blumenstrauß und du gehst in Blumengeschäft um ihr diesen zu holen und bittest sie in einer belebten Innenstadt stehen zu bleiben, doch plötzlich kippt eine Kutsche um und erschlägt deine Freundin. Nun stellst du eindeutig fest, auch mit dieser Macht lässt sich die Vergangenheit nicht ändern, weil dies Schicksal ist....


    OK, um ehrlich zu sein ist dies die Story des Film "TimeMachine", doch stell dir einfach vor es wäre nicht nur eine reine Fiktion sondern tatsächlich war...Mit deinen Veränderungen kannst du also rein theoretisch nicht bewirken, weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft, weil es alles schon im großen Buch des Lebens geschrieben ist.


    Zitat

    Definieren wir einmal alles was geschehen kann in zwei Zustände geschieht/geschieht nicht bzw. verändert sich/verändert sich nicht oder mathematisch 0 und 1. Dies gilt aber für alle vorstellbaren Ereignisse egal ob groß und bedeutend oder klein und eigentlich unbedeutend. Trotzdem ist es jedes mal eine andere Zukunft. Schon für eine einzige Zeiteinheit und für die greinge zahl von 1000 Eeignissen ergeben sich einen unüberschaubare Anzahl von Kombinationen, die jede für sich einen andere Zukunft darstellen.
    Der Reisende der die "qual der Wahl" hätte müßte sich vorkommen wie ein Fernsehzuschauer, der vor einem Gerät sitzt das im Millisekundentakt den Kanal ändert und einen unüberschaubare Anzahl von Kanälen hat. Man stelle sich vor man müßte eine Reise über 10 Jahre auswählen. Ich halte dies für undenkbar.


    Du machst es dir zu Schwierig denn du gehst gerade hauptsächlich von Parallelwelten aus, welche Millionen von verschiedenen Kombination zulassen zu jeder einzelnen Bewegung, doch du darfst nicht so kompliziert denken, sondern ganz einfach. Du gibst einfach einen Tag ein und befindest dich plötzlich an diesen Tag (vielleicht auch zu einer bestimmten Zeit) an diesen Ort und es gibt blos eine Realität, alles läuft so wie es laufen soll....sagen wir mal du willst ein Familienmitglied vor einem Unfall retten (wegen anderen Dingen lohnen sich ja fast keine Zeitreisen) doch hast du dies getan, stirbt er vielleicht am nächsten Tag durch einen anderen Unfall und dies verändert nicht an der Zukunft....verstehst du was ich meine?


    Zitat

    Sollte es eine Mutation geben, die diese "Lesefehler" verhindert, so wäre das ewige lweben vorstellbar.
    Aber müßte es dann nicht viel mehr Unsterbliche geben? Oder sind Unsterbliche - ähnlich wie Mulis - unfruchtbar? Zumindest wenn sich auch Unsterbliche fortrpflanzen können, ist ihre Zahl inzwischen sicher recht hoch.


    Diese Lesefehler von welchen du sprichst wurden schon bei verschiedenen Wurmarten behoben und das Leben um das 6 fache verlängert, jedoch wird man diesen Prozess niemals ganz aufhalten können, nur verlangsamen. Jedoch glaube ich an eine Art ewiges Leben, aber nicht im Zusammenhang mit dem Grafen von St. Germain, denn hier glaube ich vielmehr an einfache Zeitreisen (einfach klingt zwar überheblich aber trifft es am besten) welche irgendwie funktionieren, wenn man das nötige Wissen und die Technik besitzt!


    Zitat

    das letzte mal, als man den "grafen" zu gesicht bekam, war in einer französischen tv-show, in der er zur verblüffung aller unter dem namen richard chanfray ein angebliches lebenselexier zubereitete, und mithilfe eines wasserkochers stein in gold verwandelte..betrug konnte ihm nie nachgewiesen werden, und abschliessend bekundete er, der graf von saint germain zu sein


    Tatsächlich kann es sich hier eigentlich nur um einen Trittbrettfahrer handeln, weil der Graf von St. Germain soweit ich weiss, sein Aussehen (Frisur) nicht änderte und dadurch immer wieder gleich beschrieben werden konnte, auch glaube ich nicht das der Graf tatsächlich vor einem Millionenpuplikum seine Geheimnisse veraten würde.... Das er 17000 Jahre alt ist kann auch nicht ganz sein, weil ich nicht denke das er so alt ist sondern tatsächlich um die 40 Jahre un eine Art Maschine oder sonstiges entdeckt hat womit ihm diese Dinge möglich sind. er ist vielleicht durch 17 Jahrtausende gereist, aber nicht so alt.....

    Millionen Experimente reichen nicht aus, um die Relativitätstheorie für alle Zeiten abzusichern. Aber eines reicht, um sie zu widerlegen. - Albert Einstein

  • er hat angeblich sehr oft seine haarfarbe und auch frisur geändert, und zwar aus dem grunde, dass er die unter den verschiedensten pseudonymen auftrat zu seiner zeit...


    17.000 jahre, so alt sei er, meinte zumindest der gewisse herr richard chanfray...und auch auf dem französischen königshof wurde eben gemunkelt, er kannte cleopatra und jesus christus persönlich



    meine meinung ist, dass dieser richard chanfray _nicht_ der graf von saint germain war, sondern ein nicht dummer schauspieler....der es eben gekonnt verstand, die leute auf sich aufmerksam zu machen, in dem er in diese geschichtsträchtige rolle schlüpfte


    der graf selber war meiner meinung nach zwar dazu fähig, sein alter durch ca 60 hindurch zu "halten", bzw sein äusseres, war/ist aber keinesfalls unsterblich; er hat nie offiziell zugegeben ein mittel zu besitzen, dass altern aufzuhalten, sondern nur zu verlangsamen...das hat meiner meinung nach auch sehr viel mit seinem lebensstil zu tun, er hat zB nie fleisch gegessen, und wenn er etwas zu sich nahm, dann nur alleine, und wir wissen heute zB, dass reine Obst "zusichnahme" die haut glatt hält wie ein baby popöchen :)

  • Ich hätte eine mögliche erklärung für des Grafen anscheinende unsterblichkeit.Es klingt etwas abwegig aber ich habe mal gelesen das der ständige Indentitätswechsel von Vampieren benutzt werden um ihre unsterblichkeit nicht rechtfertigen zu müssen. So ziehen diese von Ort zu Ort immer unter einer anderen Indentität , leben dort eine Zeit lang und ziehen wieder weiter...
    Keine Ahnung was davon zu halten ist oder ob das jetzt mit dem Graf in zusammenhang steht es wäre jedenfalls eine denkbare wenn auch sehr fantastische erklärung.

  • hab auch noch was über diesen grafen gefunden:
    Das Geheimnis um den Grafen von St.Germain


    Sehr verehrte Freunde und Wissensdurstige,


    was ich Ihnen hier nun enthülle, mag Sie erstaunen, ist jedoch nur die Spitze des Eisberges, der den Glauben an Raum und Zeit zum Sinken bringen wird.


    Diese Person,


    der Graf von Saint Germain hat das wahrscheinlich größte Geheimnis besessen, das man sich vorstellen kann.
    "Seltsamer Ergründer der gesamten Natur, hab ich vom großen All Prinzip und Erde erfahren, habe das Gold im Flußgrund in seiner Macht erkannt, hab seinen Stoff begriffen und seine Hefe erfasst."


    "Die Geschwindigkeit, mit der wir durch den Raum jagen, lässt sich mit nichts anderem, als sich selber vergleichen. In einem Augenblick hatte ich die Sicht auf die unten liegenden Ebenen verloren. Die Erde erschien mir nur noch wie eine verschwommene Wolke. Man hatte mich zu riesiger Höhe emporgehoben. Eine ganze Weile zog ich durch den Weltraum dahin. Ich sah Himmelskörper um mich herum sich drehen und Erdkugeln zu meinen Füßen versinken."


    Ich möchte den Leser nun nicht irritieren. Ich habe an dieser Stelle kein Science-Fiction erzählt, nein, dies war ein Auszug zweier Manuskripte, die der Graf von Saint Germain verfasste.


    Das Leben dieses mysteriösen Zeitgenossen kann man anhand von Unterlagen erst seit dem Jahre 1701 verfolgen. Der nie älter als 50 Jahre aussehende Graf setzte das Fundament unserer heutigen Chemie und Physik. Maler bereiten noch heute ihre Farben nach seinen Rezepten.


    1733 beteiligte sich der Graf an den Entwurfsarbeiten Frankreichs für den Suez- Kanal.


    1745/48 ist er am Wiener Hof.


    1758 ist er wieder in Frankreich, die Hofdame der Madame Pompadour beschreibt ihn etwa als 50jährigen.


    1760 geht er im Auftrage Ludwig XV. nach Den Haag und arrangiert den sensationellen Frieden zwischen Preußen und Österreich. Im gleichen Jahr gibt er ein Violinkonzert in London. Er war nicht nur ein hervorragender Politiker und Wissenschaftler, sondern auch ein begnadeter Künstler.


    1766/69 unternimmt er seine zweite Indienreise.


    1776 wurde er in Hamburg gesehen.


    1780 publizierte Walshin in London Saint Germains Werke für Violine.


    Saint Germain reiste immer unter anderen Namen. So hieß er in Berlin Algarotti, in Rußland Audar, in Italien Montreffat, in Deutschland Graf Welldone. Zwischen den Jahren 1780 bis 1784 wirkte er im Soutterain Eckenförde. Dort versuchte er Eisen in goldähnliches Metall umzuwandeln.


    Angeblich verstarb der Graf, unter mysteriösen Umständen, am 27. Februar 1784 in Eckenförde. Unter Sterberegister Nr. 12 ist folgendes niedergeschrieben: "Am 27.Februar 1784 verstorben und am 2. März begraben. Der sich so nennende Graf von Saint Germain und Welldone, weitere Nachrichten sind nicht bekannt geworden, in hiesiger Kirche still beigesetzt."


    Nun, meine Theorie ist noch nicht am Ende. Am 17. August 1836 wurde die Leiche des 92 Jahre alten Landgrafen Carl von Hessen zu Grabe getragen. Als Trauergast begrüßte man auch den Grafen von Saint Germain, der in einer eigentümlichen, nicht in die Zeit passende Tracht still hinter dem Sarg schritt. Keiner der Beobachter glaubte an eine Täuschung, der Graf von Saint Germain war wieder unter ihnen. Wie ich schon erwähnte, trat der Graf immer unter verschiedenen Namen auf.


    In einem alten Tagebuch eines Landknechtes, das ca. 1618 geschrieben wurde, wird von einem gewissen Grafen berichtet, der zweifellos der Graf von St. Germain war. Dieser Bericht des Landknechtes ist wohl der beste Beweis dafür, dass der Graf ein Zeitreisender war (oder ist).


    Darin wird berichtet, dass ein Graf in einer Gaststube auftauchte und von Autos, Computern, Flugzeugen und allerlei Geräten aus dem Jahre 2000 berichtete.


    Lebt unter uns ein Zeitreisender? Zweifellos.


    Uns interessiert nun weniger die Person des Grafen, sondern seine Zeitreisetechnologie.


    Nach Einsteins Relativitätstheorie ist von einer Relation der Zeit zur Geschwindigkeit auszugehen, d.h. je schneller sich ein Teilchen bewegt, desto weniger Zeit vergeht. Das ist einleuchtend, nicht? Ein schneller Hundertmeterläufer ist früher im Ziel als ein langsamer.


    Das Geheimnis des Grafen von St. Germain ist so einfach wie verblüffend. Wie ich herausgefunden habe, lebte dieser Herr in einem Jodmangelgebiet. Und wie uns allen bekannt ist, führt Jodmangel zu einem verlangsamten Stoffwechsel. Dies war zwar zu jener Zeit noch nicht bekannt, aber werden nicht alle Erfindungen durch Zufall gemacht?


    Eines schönen Sommertages befand sich der Graf in einem kleinen Gasthaus am Meer und bestellte sich, weil sein Magen sehr laut knurrte, eine große Portion Seefisch. Seefisch beinhaltet bekanntlich eine große Konzentration an Jod. Und weil der Graf so hungrig war, aß er gleich mehrere Portionen, trank nach dem reichlichen Mahl nicht weniger als 7 Tassen Kaffee (Koffein wirkt sich beschleunigend auf die Herzfrequenz aus). Und schwupps! Weg war er. Die Wirtin ärgerte sich sehr, dass er die Zeche geprellt hatte.


    Nun verhielt es sich folgendermaßen: durch den jahrelangen Jodmangel war der Organismus des Grafen nicht auf eine derart hohe Jodzufuhr vorbereitet, der Kaffee wirkte logischerweise als Katalysator, was zur Folge hatte, dass der Stoffwechsel des Grafen sich so beschleunigte, dass er nun ungewollt eine Reise in die Zukunft antreten musste. Als die Wirkung des Jods und des Koffeins wieder nachließ, fand sich der Graf irgendwo in der Zukunft wieder.


    Durch jahrelange Beobachtungen muss er wohl herausgefunden haben, welche Dosis ihn wieviele Tage, Monate und Jahre reisen lässt. Das Zurückreisen in die Zeit gestaltet sich etwas schwieriger (aber was bedeutet Zeit denn für einen Zeitreisenden, fragen wir uns lächelnd), muss er doch konsequent auf alle jodhaltigen Speisen und Getränke verzichten, bis sich sein Stoffwechsel enorm verlangsamt. Nun, wenn Sie mich fragen, hat er das nur einmal gemacht (oder auch gar nicht), denn irgendwo in der Zukunft ist er sicher auf einen Wissenschaftler gestoßen, der ihm eine komfortablere Methode des Stoffwechselbeschleunigens und -drosselns nähergebracht hat. Vielleicht war allein seine erste Reise durch Jod und Koffein bedingt und er ist gleich soweit in der Zukunft gelandet, dass man ihm eine bequemere Technologie vorstellen konnte.


    Ich bitte Sie sehr, keinen Selbstversuch mit Jod und Koffein zu starten, nach meinen Berechnungen ist nur einer von 54.872.012 Organismen so beschaffen, in gleicher Weise wie der des Grafen von Saint Germain zu reagieren. Warten Sie mit mir lieber auf einen Besuch dieses Pioniers der Zeitreisen!


    Herzlichst


    Ihr Prof. Dr. Hans Hirtemann


    Quelle: http://www.hirtemann.de/theorien/stgermain.htm