Eine weitere Frage zu Gott

  • Zitat von "Buh"

    Wenn man beweisen könnte, dass Gott NICHT existiert, würdest Du WAS glauben? Bin verwirrt.

    Wenn man beweisen könnte, dass Gott NICHT existiert, dann würde ich erstmal sagen: "Hab ich doch gesagt." :D
    Aber die Frage nach dem "WAS glauben" ist eine Fangfrage. Hier würde ich sagen, dass ich an die Wissenschaft glaube. Glaube nicht im Sinne, wie z.B. ein Moslem der 5 mal am Tag seinen Teppich ausrollt oder ein Christ, der jeden Tag in die Kirche rennt. Sondern so glaube: "Irgendwann wird´s schon ein Ergebnis geben, glaube ich."


    Zitat

    Im übrigen macht es keinen Spaß mit Dir zu diskutieren.

    :cry:


    Zitat

    Im Prinzip sind wir immer ähnlicher, indiskutabler Meinung

    Also bei Religion haben wir ohnehin ein schweres Thema. Das Thema hab ich leider sehr oft in meiner Stammkneipe (ein paar Moslems, ein Hindu und ein Buddhist) und zu Hause mit meiner Mutter (Erzkatholisch). Überzeugungsarbeit zu leisten bzw zu vollenden ist nicht möglich. Wer glaubt, der glaubt. Aber das ist auch bei Geistersichtungen so.


    Zitat

    Trotzdem finde ich Deine Postings immer sehr interessant.

    :D




    Zitat

    Die Gläubigen würden wahrscheinlich nicht umschwenken, es geht ja nicht allein darum, ob Gott existiert oder nicht sondern um Glauben an sich. Ähh...ja...ich hoffe, ihr wißt was ich meine... Es geht ja auch um den Halt den der Glaube im Leben mancher Menschen bedeutet.

    Da gebe ich Dir recht. Mir geht es ja auch nicht darum, einen Christen zu einem Satanisten zu bekehren. Ich will eigentlich nur sagen, dass die Bibel, der Koran, etc nur Anthalogien sind. :wink:


    Zitat

    Manchmal denke ich, gläubige Christen bspw. haben es leichter. Keine Fragen, keine Zweifel, keine Unsicherheit. Auf alles gibt es eine passende Antwort. Na gut, auf fast alles. Aber was soll man machen?

    Vielleicht haben sie es durch "keine Fragen, keine Zweifel, keine Unsicherheit" leichter. Aber dieses Lemmingverhalten ist irgendwie trotzdem nicht mein Ding. Vor einigen Jahren wäre ich vermutlich auf dem Scheiterhaufen gelandet. ;)

  • Um als Christin meinen Senf dazuzugeben.....


    Zitat

    Manchmal denke ich, gläubige Christen bspw. haben es leichter.


    Buh , ich glaube, leichter haben wir es dadurch nicht! (Wäre schön! :) )


    Die meisten Antworten sind ja nicht wirklich Antworten.
    Z.B. es stirbt ein dir nahestehender Mensch, dann wird bei uns in der Kirche gesagt :"Gott hat ihn zu sich geholt". Ist das wirklich eine Antwort?
    Gut, wir wissen zwar wo die Seele des Verstorbenen jetzt ist, aber eine Antwort warum Gott ihn zu sich geholt hat, bekommen wir auch nicht.....ergo.ist unser Schmerz der gleiche wie bei anderen wenn wir einen Menschen verlieren.


    Zweifel und Unsicherheit haben wir auch. Natürlich glauben wir daran, daß Gott bei allem was wir tun bei uns ist, aber ob deshalb alles gut gehen muß, ist eine andere Sache.


    Das einzige was ich als Vorteil euch gegenüber vielleicht (Betonung auf vielleicht)habe, ist die Sache, daß ich jemanden habe, dem ich meine Ängste und Gedanken anvertrauen kann. Oft liege ich Nachts im Bett und teile "Gott" meine Gedanken mit. (gedanklich) Und das tut mir irgendwie gut. Ich könnte das natürlich auch mit meinem Mann tun, aber es gibt immer Dinge, die man so nicht ausprechen kann, und da ist das dann eine kleine Hilfe, wie ich finde, wenn man sich einbildet man hat jemanden, der einem zuhört! :wink:


    Zitat

    ein Christ, der jeden Tag in die Kirche rennt


    Irrwisch : das tun bei uns auch nur die Fanatiker! :lol:


    Zur Frage ob der endgültige Beweis zur Nichtexistenz Gottes für mich was ändern würde?


    - Keine Ahnung! Wie Buh schon sagte, geht es nur ums Glauben an sich!
    Vielleicht sucht man sich dann etwas anderes an das man glauben kann?!?


    Lg Ricya

    _______________________________


    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Wahrscheinlich schweifen wir jetzt ein bißchen ab...


    Ich kenne ein Baptisten-Paar, das voll und ganz auf Gott vertraut. Denen kommen keine Fragen wie "Was mache ich hier eigentlich?" in den Sinn. Und wenn ich die zwei mit mir vergleiche, dann ist es schon einfacher, sich keine Fragen zu stellen und alles hübsch zu glauben, was man vorgesetzt bekommt...


    Die würden bei "Gott hat ihn zu sich geholt" sich nicht überlegen, wohin und warum. Sie würden sich den Himmel ausmalen und Jesus daneben setzen. Fertig. Wenn ich an gläubige Christen denke, habe ich praktisch nur die beiden im Sinn.


    Irrwisch : Die Frage nach dem "WAS" sollte eigentlich nur verdeutlichen, dass ich Deine Aussage nicht verstanden habe und nicht, dass man an irgendwas glauben muss. So weit kommt es noch... :roll:

    Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
    Zitieren? Is nich.
    Smileys? Vergiss es.

  • Zitat

    Irrwisch : Die Frage nach dem "WAS" sollte eigentlich nur verdeutlichen, dass ich Deine Aussage nicht verstanden habe und nicht, dass man an irgendwas glauben muss. So weit kommt es noch...

    Deine Verdeutlichung war mir schon klar, aber trotz allem wurde Deine Aussage wieder zu einer Glaubensfrage.
    Denn wenn ich sage, dass ich an die Wissenschaft glaube, muss die Wissenschaft nicht zwangsläufig richtig sein.
    Ich glaube eben, dass der Apfel immer die Tendenz aufzeigt, nach unten zu fallen und nicht nach oben. Bisher hat mich dieser Glaube noch nicht enttäuscht.
    Wissenschaft heißt aber nicht zwangsläufig "zu wissen". Vor nicht all zu langer Zeit "wußten" die Gelehrten, dass die Erde eine Scheibe ist.


    Wenn mir bewiesen wird, dass Gott nicht existiert, dann berufe ich mich auf das, was ich vorher schon sagte:

    Zitat

    "Hab ich doch gesagt."


    Aber ich GLAUBE, wir drehen uns grad im Kreis. ;) :)

  • Wir drehen uns im Kreis...


    Meine nur (im Post vor diesem), dass man nicht immer "glauben" (im Sinne von "der Glaube") muss... Was dabei der Wahrheit entspricht, ist völlig wurscht.


    Deinen Satz hatte ich nämlich so verstanden: "Wenn es einen Beweis gibt, dass Gott nicht existiert, dann glaube ich an ihn". Und das kam mir komisch vor... Weischt ja, wasch ich mein, oder? Oder anders: "Dann glaubst Du an....was? hä? wie? Verstehe ich nicht..."


    Naja, auch egal... Jetzt hast Du mein Bild von unserer einheitlichen Meinung kaputt gemacht :lol:


    Mann, ist das schwer, die Betonungen hinzubekommen...Smileys allein reichen nicht wirklich.

    Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
    Zitieren? Is nich.
    Smileys? Vergiss es.

  • Zitat

    Deinen Satz hatte ich nämlich so verstanden: "Wenn es einen Beweis gibt, dass Gott nicht existiert, dann glaube ich an ihn".

    Dann hast Du mich wirklich falsch verstanden.


    Zitat

    Naja, auch egal... Jetzt hast Du mein Bild von unserer einheitlichen Meinung kaputt gemacht

    Tschuldigung. :oops: ;)


    Zitat

    Mann, ist das schwer, die Betonungen hinzubekommen...Smileys allein reichen nicht wirklich.

    Da hast Du allerdings recht. :)

  • Gott ist die Liebe.


    Anscheinend denken viele hier, dass Gott die Kirche ist.


    Dem ist mit Sicherheit nicht so. :roll:
    Denn die Kirche steht auf der anderen Seite.


    Das zeigen sie durch ihr Handeln und ihre Symbolik.


    Wer glaubt Satanskult sei eine Minderheit, der irrt gewaltig. :D


    Denn blutige Opfer wird es in Gottes Namen nicht geben.

    Die Links sind nicht von mir verfasst, noch muss meine Meinung mit deren Inhalt übereinstimmen.

  • Hui...
    Wer denkt denn jetzt hier gerade in diesem Thread bei den letzten Postings an sowas?
    Mag sein, dass hier viele glauben, dass Religion und Kirche das selbe sind, aber darum geht es ja auch gar nicht. Hatte bisher jedenfalls nicht den Eindruck, als ob es um die Kirche geht. Thema hier ist "der Glaube" und "Gott". Kirche lassen wir weg...


    Ob "Satanisten" jetzt sooo viele "Blutopfer" starten oder nicht, weiß ich nicht. Nur verhalten sich viele Christen nicht unbedingt so, als ob sie an die "gute" Seite glauben...(wie hier schon erwähnt)


    Auf Deinen Satz "Denn blutige Opfer wird es im Namen Gottes nicht geben" habe ich keine Lust einzugehen. Muss hier schließlich noch arbeiten, will mir mein WE nicht vermiesen und gehört nicht zum Thema. :grins:


    Wie wäre es mit einer Stellungnahme von Dir zum Thema? Wirst DU noch an Gott glauben, wenn es ihn zweifelsfrei nicht gibt? Gehörst Du zu jenen, die keine Fragen stellen (was ja nicht zwangsläufig immer was schlimmes ist)?


    Mal gucken, ob die Betonungen mit den """" besser zu verstehen sind...

    Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
    Zitieren? Is nich.
    Smileys? Vergiss es.

  • Ich bin (was meine Lohnsteuerkarte angeht) römisch-katholisch.
    Trotzdem würde ich mich nicht als Super-Christ oder jemand bezeichnen der an Gott, als solches, wie viele ihn vor Augen haben, glaubt.
    Auch meine Meinung über die Kirche, den Papst und das ganze Hallejulia ist keinesfalls die eines "guten Christen".


    Genug abgeschweift.... also, es ist meiner Meinung nach, nicht möglich, dass man zu 100 % beweisen kann, dass es etwas wie Gott nicht gibt, warum?


    Weil ich der Meinung bin, das der Horizont des Menschen über dieses Wissen zu verfügen zu klein ist.


    Gott ist der Glaube an etwas das über uns steht, oder die Erklärung warum etwas geschieht und wieso.
    Eine Universal-Erklärung der Menschen um mit weniger Ängsten leben zu müssen.


    Die Kirche hat den Begriff "Gott" so weit gedehnt, dass die Frage "Existiert Gott?" so schwierig, wie die Frage nach dem Sinn des Lebens geworden ist.


    Das war sehr schlau, denn so haben sie immer noch eine Hintertür für ein "ja aber" offengelassen, um sich und ihren Glauben rechtferitgen zu können.


    (Tja schade Zeus, Odin und wie sie nicht alle hießen, wären die damals schon darauf gekommen, wer weiß, vielleicht wären uns einige Religionen mehr erhalten geblieben)

  • Zitat von "Dusty"

    Gott ist die Liebe.

    Dieser Satz ist nicht schlecht.

    Zitat

    Anscheinend denken viele hier, dass Gott die Kirche ist.

    Wie Buh schon sagte, ist die Kirche hier nicht das Thema.

    Zitat

    Wer glaubt Satanskult sei eine Minderheit, der irrt gewaltig.

    Satanskult ist eine Minderheit! Da gibt es ja schon mehr Zaratustren und andere Sekten als Satanisten. Satanisten sollten nicht mit Gothics verwechselt werden!


    Zitat

    Denn blutige Opfer wird es in Gottes Namen nicht geben.

    Wenn man Deine Aussage "Gott ist die Liebe" wortwörtlich nimmt, dann klingt es nicht schlecht. Aber damit gibt es auch nur diesen einen Gott, an den alle Völker unweigerlich glauben müssen, wenn sie an einen Gott glauben.


    Und damit kommen wir zum Blutopfer: nenne mir eine Religion, die keine Blutopfer darbringt.
    Auch die Christen bringen noch Blutopfer bei, wenn es auch hier in Europa weniger der Fall ist. Die einen lassen sich ans Kreuz schlagen, die anderen geiseln sich selbst.


    Wenn "Gott die Liebe" ist, dann könnte diese Liebe auch Dich dazu bringen, ein blutiges Opfer darzubringen. Wenn einer Deiner Lieben krank ist, dann machst Du ihm Hühnersuppe. Wenn das mal kein blutiges Opfer ist? Zwar betest Du nicht, während Du kochst, aber die Liebe (Gott) heilt die Krankheit. Wenn auch in Form des Opfers Hühnchen.


    Auch wenn es blöd klingt: nach Blutopferungen war immer noch einiges an Nahrungsmitteln vorhanden, und wenn es auch nur ein Gehirn oder Herz war. Das heißt, die Opferungen waren eigentlich nicht Sinnlos, denn sie haben manchen Stämmen das Überleben gesichert. Es gab Stämme, die die eigenen Eltern auch aufgegessen haben (ich glaub, Indien), andere, die ihre Feinde in die Nahrungskette eingefügt haben (müsste Afrika sein) und wieder andere, die ihre Opferleichen ebenfalls verspeißt haben (Südamerika).
    UND DAS ALLES IN EINES GOTTES NAMEN!