Das Buch Noctemeron

  • Zitat

    Das Thema Vampire hatten wir schön mal hier im PP.


    Was willst du damit sagen :D ?


    Zitat

    Der Mythos entstand wie gesagt in sehr früher Zeit, damals gab es weder elektrischen Strom (somit auch kein Licht) oder eine wirklich überzeugende Wissenschaft. Die Leute waren Arm, der Tot wütete in Form von Pest und Krankheit in vielen Ländern. Viele wahren ständig von Angst und Pein umgeben. Die Menschen konnten sich dieses Elend oft nicht erklären, und versuchten dies mit Ihrer Fantasie zu klären. So enstanden Werwölfe, der reitende Tod und viele mehr.


    Allerdings existiert das Phänomen des Vampirs a) in den unterschiedlichsten Kulturkreisen und b) in allen möglichen Epochen, das jeweils unabhängig voneinander. Das Ganze ist nicht auf Pest, Hungersnot, Rumänien und das Mittelalter zu beschränken, auch in der Kultur der Maya, bei den Römern, den alten Griechen etc., in reichen wie in armen Zeiten, in hellen wie in dunkeln Gefilden finden sich Erzählungen über den Vampir, oftmals mit verblüffenden Ähnlichkeiten. Das soll nun aber gar nichts implizieren, ich wollte es nur mal gesagt haben.


    Nagerfreund : Ist dir aus dem Buch irgendwas besonders in Erinnerung geblieben?

  • ja, hab das buch ebenfalls gelesen, ist aber schon ein wenig länger her. es gab aber auch einige passagen im buch, mit denen ich nichts anfangen konnt. zum beispiel die grüne schrift, die am anfang erwähnt wird und die angeblich so alt sei, hast du eine ahnung was damit gemeint sein könnte?

  • grüne schrift=vampiur chronik? weisst du, was genau das sein soll?


    ich habe mir gestern abend nochmal die medizinischen erklärungen für vampirismus durchgelesen. der autor sagt doch eigentlich nichts anderes, als dass durch das entsprechende virus ein vampir in seiner dna beständig die evolution durchläuft, wobei nach und nach die besonderheiten anderer spezies, die ja trotz allem in unserem erbgut verankert sind, durchlaufen werden. habe ich das soweit richtig verstanden?

  • Zitat

    Ob es sie jemals gab, warum nicht gab auch Dinos den wär ich genauso wenig gerne begegnet. Zumindest den Fleischfressern nicht. Obwohl deren Existenz bewiesen ist.


    auch wenn der eintrag nicht mehr up to date ist,aber ist es nicht etwas anmassend zu behaupten das es vampire und andere erfindungen gegeben haben könnte und es mit den dinosauriern erklärt? :?


    Für Dinosaurier gibt es beweise,fossilien und sogar fossile "scheiße".


    aber was gibt es über vampire für beweise?


    -viele Filme? (jaja bei sovielen filmen muß was dran sein das ist kein zufall)


    -der frei erfundene Roman eines geschlechtskranken Iren?


    -Vlad Tzepec der dazu mißbraucht wurde den roman eines geschlechtskranken iren zu füllen?


    also bitte. :roll:

  • Hi @all


    Leider ist der "Buchkritik.at" ein gravierender Fehler unterlaufen.


    Dort heißt es, dass in den USA ein Junge namens Harry Keogh lebt, das kann ich nicht so gleten lassen!


    Fakt 1: Wenn der Kritiker das Buch wirklich gelesen hätte, würde er festgestellt haben, das London in England liegt.


    Fakt 2: Wie dort auch zu lesen ist, war Harry Keoghs Großvater Ire, der kurz nach dem 1. Weltkrieg von Dublin nach Edinborough auswanderte um dort als "Baumeister" tätig zu werden. Dort lernte er eine russische Aristrokratin kennen und die beiden heirateten dann auch. Also wanderte der Ire nach Schottland aus.

    Ich frage mich, wenn man in einer Buchkritik solch gravierende Fehler hineinbringt, was der Leser davon halten soll?


    Es kann doch nicht sein, dass Alfred Ohswald geographische Gebebenheiten dermaßen vertauscht.


    Ich will ihn nicht angreifen, doch diese relevanten Fehler fallen mir dann doch auf, da ich "Necroscope: Das Erwachen" als Hörbuch habe und es heute nacht noch gehört habe.


    Wenn ich dann solche fatalen Fehler in einer Buchkritik lese, dann frage ich mich, ob dieser Mann weiß, wovon er spricht.


    Aus dem Text geht ja wohl, und das wird jeder bestätigen, der das Buch gelesen oder gehört hat, eindeutig hervor, dass Harry Keogh in GB lebt.




    Hank

  • ich hab den thread grad überflogen, und ich weiß nicht ob sie gefallen sind, die goldenen worte: porphyria erythropoetica.


    der sogenannte vampirismus ist eine schlimme krankheit.

    Religionskrieg ist, wenn Menschen verschiedener Religionen sich darüber streiten, wer den cooleren imaginären Freund hat.

  • Porphyria Erythropoetica ist eine von vielen möglichen Erklärungsansätzen für Vampirgeschichten, da vor allem die äußeren Symptome frapierende Ähnlichkeiten mit dem literarischen Bild des Vampirs haben.


    Trotz allem ist es wie gesagt nur ein kleiner, möglicher Teils des Puzzles, vor allem weil diese Krankheit sehr selten ist und vererbt wird, sich also nicht wie eine Seuche ausbreitet. Es gibt zuviele unterschiedliche und voneinander abweichende Erklärungsmodelle, um sich auf eins festzulegen.

  • gehst du davon aus das sich vampirismus verbreitet wie eine seuche? vielleicht solte ich dazu sagen, dass ich wirklich glaube das die krankheit die einzige erklärung ist, allein schon aus dem grund, dass ich nicht an die klassischen vampirgeschichten glaube, weil die mir einfach zu unglaubwürdig sind. ich gehe auch schwer davon aus das vampirismus RELATIV selten vorkommt, denn ich kenn niemanden, ich kenn auch niemanden der jemanden kennt, ich kenn auch niemanden der jemanden kennt der jemanden kennt, ich kenn auch niemanden der...

    Religionskrieg ist, wenn Menschen verschiedener Religionen sich darüber streiten, wer den cooleren imaginären Freund hat.

  • ich gehe von gar nichts aus :-D außerdem diskutieren wir hier hauptsächlich über das buch noctemeron, was schon ein rätsel an sich ist, weil es wirklich eine gradwanderung zwischen werbegag und einem verdammt clever geschriebenen werk ist.


    aber um auf deinen vorschlag zurückzukommen: es gibt viele krankheiten, die vampirismus erklären könnten. porphyria erythropoetica ist da nur eine von hunderten. du hast sicherlich recht, dass man diese krankheit in betracht ziehen muss, da diese krankheit äußere symptome aufweist, die unserer vorstellung von vampiren sehr nahe kommen. die bluter-zähne, die hautfarbe, die reaktion auf sonnenlicht etc.


    allerdings: die opfer verlieren bei der krankheit weder ihre sinne und werden damit unmenschlich noch ist die krankheit häufig genug, um allein den vampirmythos zu entschlüsseln. porphyria erythropoetica lässt einen weder blut trinken noch sind die erkankten außer sinne.


    die meisten berichte aus alten zeiten über porphyria erythropoetica setzen diese krankheit mit einem fluch oder besessenheit in verbindung, vor allem in europa dachte man bis zu bram stoker gar nicht so recht an vampire, mehr an hexen etc.


    naja, keine ahnung ob vampirismus selten vorkommen, wir wissen ja nichtmal pb er überhaupt vorkommt bzw. sagt uns unsere ratio, dass das ganze eigentlich quatsch ist ;)

  • ulfkirsten ,


    ich beziehe mich eigentlich nur auf Deine Links.


    Allerdings hast Du vollkommen recht, dass ich mich auf "Necroscope, das Erwachen!" beziehe.


    Könnte im Eifer des Gefechts vielleicht falsch rübergekommen sein. Sorry.


    Doch ich denke mal, wenn man eine Buchkritik veröffentlicht, sollte man das Buch auch gelesen haben.


    Sorry, doch wenn ich London in die USA verlege, dann bekommen meine Fußnägel einfach Dauerwellen.


    Das kann ich einfach nicht gelten lassen.


    Hank


    PS: Hier noch der gesamte Text:



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    Brian Lumley
    Necroscope I
    Das Erwachen
    (Necroscope I, 1986)


    Blitz-Verlag
    2000
    Übersetzt von Andreas Diesel
    173 Seiten
    ISBN: 3932171543
    DM 19,90


    amazon.de



    Von Alfred Ohswald am 30.10.2000
    Der Chef einer kleinen Geheimdienstorganisation in den USA, die sich mit übernatürlichen Mitteln bei der Spionage beschäftigte, ist gestorben. Als sein Nachfolger Kyle in dessen Büro Papiere durchsieht, erscheint ihm eine Art Geist und erzählt ihm eine Geschichte.
    Es geht um einen Rumänen, der in seiner Kindheit ein altes Mausoleum im Wald fand und dessen untoter Bewohner ihm die seltsame Fähigkeit verlieh, Wissen aus Leichen herauszuholen. Mit dieser Fähigkeit macht er im kommunistischen Moskau Karriere. Doch er will mehr erfahren, und so kehrt er im Urlaub in seine Heimat zurück um wieder den alten Vampir in seinem Grab aufzusuchen.
    In Amerika lebt zur selben Zeit ein Junge namens Harry Keogh, der ebenfalls mit einer besonderen Gabe ausgestattet ist.

    Mit diesem ersten Teil ist diese erfolgreiche Endlosserie des Engländers Lumley auch in deutscher Sprache gestartet. In diesem ersten Teil, in dem man in erster Linie die Vorgeschichte zweier Charaktere erfährt, bestätigt sich das negative Klischee über Endlosserien zumindest noch nicht. Das Buch kann sich durchaus mit den besseren Horrorromanen der letzten Zeit messen. Sicher kein literarischer Meilenstein aber rundum gelungene, spannende Unterhaltungslektüre für Liebhaber des Genres. Allerdings sollte man nicht empfindlich sein, weil den Leser gleich im 2. Kapitel eine ziemlich deftige Szene erwartet.
    Der Preis ist für gute 170 Seiten allerdings nicht unbedingt günstig. Das Ende kündigt, für eine Serie durchaus passend, die folgenden Geschehnisse an, und lässt den Leser nach dem 2. Teil fiebern, sofern er sich von der Geschichte und ihren Figuren in ihren Bann ziehen ließ.


    Das Buch finden Sie vielleicht auch gebraucht bei:
    abebooks.de


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    Die Autoren sollten sich einfach mal mit der Geogarphie auseinander setzen, da "White Hall" nicht wirklich in den USA liegt.
    Und das kann eigentlich jeder bestätigen, der London schon einmal gesehen hat.



    Hank

  • @ ulfkirsten:


    ich hab sogar gegört das früher von den leuten mit der krankheit behauptet wurde, sie würden blut trinken um ihren eigenen blumangel auszugleichen... total unsinnig, aber die leute dachten es. es gibt nur nicht viel über die krankheit im internet, aber ich glaub sogar das ich etwas im zusammenhang mit knoblauch gelesen hab... (ich weiß, es geht hauptsächlich ums buch, aber mich hat deine umfrage zum nachdenken animiert... sry ;-)

    Religionskrieg ist, wenn Menschen verschiedener Religionen sich darüber streiten, wer den cooleren imaginären Freund hat.