Wie denkt ihr über AKEs - real oder nicht?

  • Außerkörperliche Erfahrungen sind 5

    1. eine besondere Form von Träumen (nicht real) (0) 0%
    2. reale Erlebnisse außerhalb des physischen Körpers (5) 100%
    3. eine Einbildung/Halluzination desjenigen, der sie erlebt (0) 0%

    Hallo Leute,


    mit diesem Thread möchte ich einmal ein generelles Meinungsbild hier im Forum erhalten. Wie denkt ihr über außerkörperliche Erfahrungen (AKEs) - haltet ihr sie für reale Erlebnisse, für besonders intensive Träume oder für pure Fantasiegebilde?


    Gerne dürft ihr an dieser Stelle auch darüber diskutieren, ob es eine "Seele" gibt oder nicht, welche Rolle/Funktion das Gehirn hat, was mit dem Bewusstsein nach dem Tod geschieht, ob es Welten jenseits unserer Wahrnehmung gibt etc.; einfach über alles, was darauf schließen lässt, dass AKEs real bzw. nicht real sind.


    Natürlich könnt ihr auch persönliche Erlebnisse schildern, sofern dies der Diskussion dienlich ist, oder beschreiben, wie ihr zu eurem persönlichen Standpunkt (AKEs sind real/sind fiktiv) gekommen seid!


    Bitte bleibt möglichst sachlich, so dass hier hoffentlich ein großer Fundus an Meinungsbildern entsteht.


    Noch viel Spaß mit diesem Thread wünscht euch
    -- Martouf

  • Als Threadstarter mache ich ich jetzt mal den Anfang:


    Ich persönlich bin davon überzeugt, dass AKEs absolut reale Erfahrungen sind.


    Ich halte das Bewusstsein für unabhängig vom physischen Körper und denke, dass es ihn nur benutzt, damit es Erfahrungen in dieser Welt sammeln kann. Reines Bewusstsein kann schließlich, da stimmen alle Erfahrungsberichte über das Thema überein, keine feste Materie greifen, beeinflussen und so weiter. Deshalb bedient sich das Bewusstsein eines Körpers, der ebenfalls aus fester Materie besteht, damit es mit diesen Umgebungen interagieren und aus diesen Interaktionen wertvolle Erfahrungen gewinnen kann.


    Basierend auf dieser Ansicht bin ich zu dem Schluss gekommen, dass wir den Tod unseres Körpers überleben und danach in den nichtphysischen Ebenen weiter existieren. Meiner Meinung nach wird beim Tod praktisch nur eine Art Verbindung zwischen Körper und Bewusstsein getrennt, so dass wir zwar den Körper nicht mehr benutzen können, aber darüber hinaus keine weiteren Einschränkungen haben werden (und schon gar nicht aufhören, zu existieren).


    Weiterhin halte ich es durchaus für möglich, dass wir nach unserem Tod wieder in einen physischen Körper "hereinschlüpfen" (inkarnieren) können, so dass wir dazu in der Lage sind, einen weiteren "Durchlauf" als Mensch zu machen, wodurch wir wieder an Erfahrung und Wissen wachsen.
    Wenn man diesen Gedankengang als Basis nimmt, könnte man sogar vermuten, dass dieses Leben nicht das erste bzw. einzige ist, das wir führen, sondern dass wir bereits viele Leben geführt haben; über solche "Reinkarnationserlebnisse" wird ja des Öfteren berichtet, es scheint also etwas an der Sache 'dran zu sein.


    Ohne die Sache zu kompliziert machen zu wollen, bin ich ebenfalls davon überzeugt, dass "wir" nicht alles sind, was es an Bewusstsein von uns gibt, sondern dass wir einfach ein Teil eines großen "Über-Bewusstseins" sind, welches das Wissen und die Erfahrung aller ihm zugehörigen Bewusstseine/Leben/Inkarnationen (kann man nennen wie man will) enthält. Diese Überzeugung stütze ich auf die vielen eindrucksvollen Berichte diverser AKE'ler, u.a. von Robert A. Monroe, der diesem "Über-Bewusstsein" übrigens den Namen "Ich-Dort" gab (im Gegensatz zum eigenen Bewusstsein, das er "Ich-Hier" nannte).


    Eine außerkörperliche Erfahrung halte ich also deshalb für real, weil ich davon ausgehe, dass sich einfach die Wahrnehmung unseres Bewusstseins vom Körper wegverlagert und wir anfangen, die nichtphysischen Ebenen wahrzunehmen - ähnlich, wie wenn man ein Radio auf eine andere Frequenz (einen anderen Sender) einstellt, den man dann empfängt.


    Das Gehirn eines jeden Lebewesens hat meiner Meinung nach die Funktion eines "Vermittlers" zwischen dem nichtphysischen Bewusstsein und dem physischen Körper; es macht aus "energetischen" (also immateriellen) Gedanken für den physischen Körper verwertbare Nervenimpulse, Neurotransmitter- und Hormonausscheidungen [etc.].
    Diese Ansicht würde sich gut in das Gesamtbild einfügen, da sie fast die gesamten Prämissen der Biologie für zutreffend erklärt (einige wenige ausgenommen; z.B. kann nach dieser Hypothese das Gehirn nicht alleiniger Sitz des Bewusstseins sein), jedoch eine Erklärung für das Phänomen der außerkörperlichen Erfahrung sowie für viele andere "paranormale" Phänomene bietet.


    Dieses Schema erklärt meiner Meinung nach enorm viel, u.a. auch die diversen "Geister-Phänomene", Erinnerungen an frühere Leben, Engels- und Dämonenerscheinungen [= Kontakt mit anderen Bewusstseinen in den nichtphysischen Ebenen]), von denen ja viel berichtet wird, aber auch diverse Versuchsbeobachtungen (Zettel, die gelesen werden konnten, obwohl dies dem Probanden aus seiner physischen Position heraus völlig unmöglich gewesen war) und - als einen ganz wichtigen Bereich - das Phänomen der Nahtodeserfahrung (dt. NTE, engl. NDE), das momentan zunehmend wissenschaftlich untersucht wird.


    -- Martouf

  • Ich melde mich hier mal als Vertreter der "Unerfahrenen".
    Ich glaube das man sich ohne eine eigene Erfahrung keine objektive meinung bilden kann, daher habe ich noch nicht abgestimmt.


    ich versuche es seit geraumer zeit, bisher noch ohne erfolg, aber ich bin zuversichtlich.


    es jetzt direkt als "einbildung" oder "illusion" abzustempeln, ohne auf erfahrungen zurückgreifen zu können wäre falsch.


    und es für realität zu halten, kann ich ohne eine erfahrung noch weniger.


    deshalb gilt für mich zunächst: erst mal eine erfahrung haben :lol:

  • Durch einige persönliche Erfahrung auf dem Gebiet, denke ich, das es reale Reisen außerhalb des physischen Körpers sind. Zudem sprechen noch unzählige Indizien weltweit für diese Möglichkeit (auch im NDE-Bereich). Um aber die letzten hypothetischen Ansätze für mich in Gewißheiten zu verwandeln, möchte ich vollbewußte AKEs erleben (die letzte, vollbewußte AKE ist leider schon einige Jahre her). Allerdings sprechen alle meine Erfahrungen stark dafür, das es real ist.

  • Ich bin bisher noch nicht sonderlich weit gekommen und übe selbst noch, aber ich habe nach einer NDE, in der ich leider nicht sehr bewußt war, einfach das ganz bestimmte "Wissen" gehabt, daß ich den "Tod" nicht zu fürchten brauche. Das war wie eine Gewißheit, nur daß ich nicht wußte, woher sie kam.


    Doch zum Glück gab es noch andere, die sich ein bißchen mehr damit auseinandergesetzt haben. Bis jezt habe ich zwei Bücher gelesen und angefangen, selbst zu versuchen, meinen Körper zu verlassen und wieder in ihn zurückzukehren. In diesem Jahr ist es mir ein Mal gelungen, meinen Körper zu "vergessen", und mit anderen Sinnen wahrzunehmen. Es war eine interessante Erfahrung, via "geistigem Erfassen" nach oben zur Decke des Zimmers zu schauen und dann erst zu bemerken, daß mein Kopf nach rechts zur Wand schaute. Seit dieser Erfahrung, in der ich ziemlich viel Bewußtsein hatte, weiß ich, daß außerkörperliche Erfahrungen mehr sind, als nur Einbildung.

    Irgendwann ist es einfach zu spät, um noch etwas zu ändern.


    .....................................................................


    R.I.P.:


    ParaPortal
    Aug. 2003 - Okt. 2006

  • Ich habe zwar auch nicht die Erfahrung gemacht aber ich glaube eher das es sich um Träume Handelt.


    Die frage stelt sich nur:
    Kann man das "Band" zwischen seinen körper trennen
    Und nicht mehr zurück in seinen Körper "finden"?
    Das ist die Frage die ich mir mit bedenken stelle.


    Auf jeden fall versuche ich es auch schon seid einigen tagen aber leider ohne erfolg.

  • Zitat von "KrümelMonster"

    Ich habe zwar auch nicht die Erfahrung gemacht aber ich glaube eher das es sich um Träume Handelt.


    Nun, es gibt IMHO wesentliche Unterschiede zwischen Träumen und AKEs. Aber die erkennt man erst, wenn man selbst eine vollbewußte AKE erlebt hat. Zudem verblassen Träume sehr schnell, während man an AKEs noch Jahre oder Jahrzehnte später sehr lebendige Erinnerungen hat (es sei denn, man verdrängt sie).


    Zitat

    Die frage stelt sich nur:
    Kann man das "Band" zwischen seinen körper trennen
    Und nicht mehr zurück in seinen Körper "finden"?
    Das ist die Frage die ich mir mit bedenken stelle.


    Höchstwarscheinlich besteht keine Gefahr. Diese "Silberschnur" scheint zwar wirklich zu existieren, jedoch ist sie nicht während einer AKE "durchtrennbar" (erst wenn der physische Körper definitiv stirbt, z.B. an Krankheit, Verletzungen oder Altersschwäche). Alle "Schreckensberichte" von Opfern aufgrund durchtrennter Silberschnüre (wie sollen die eigentlich darüber berichten?) stammen IMHO stets aus unseriösen Quellen (Okkultismus, "Fast Food"-Esoterik...) oder wurden "um zehn Ecken" erzählt. Jeder weiß, welche Verzerrung ein sowieso schon subjektiver Bericht durch "stille Post"-Methoden erfährt. Die Forscher und Institutionen, welche sich wirklich seriös mit der AKE-Forschung beschäftigen (z.B. Monroe Institut und auch einige Uni-Bereiche) und exakte Protokolle von Experimenten unter Laborbedinungen anfertigen bzw. Statistiken durch Umfragen erstellen, haben noch nie einen Fall von "zerissener Silberschnur" entdecken können (zumindest nicht mit tödlichem Ausgang für den AKEler).


    Zitat

    Auf jeden fall versuche ich es auch schon seid einigen tagen aber leider ohne erfolg.


    Geduld ist wichtig. Man darf es nicht erzwingen. Es kann schwerer sein, als einem Lieb ist. Man muß absolut ungestört von Geräuschen oder Ablenkungen jeglicher Art sein. Auch Zeitdruck und Terminbewußtsein ist bei den Übungen nicht zu empfehlen. Und letztlich muß man die große Hürde namens "Furcht vor dem Unbekannten" überwinden. Manche Leute schafften sofort eine AKE, andere brauchten dafür schon Jahrzehnte. Es kommt IMHO meistens auf den Übungseifer und die äußeren Umstände an.

  • Zitat

    ...Man darf es nicht erzwingen...


    Ich hab schon einiges über Akes gelesen das man sich nicht unter zeit druck setzten solte mache ich auch nicht wen es pasiert dan pasiert es und werde es auch sicher genießen.


    Zitat

    Und letztlich muß man die große Hürde namens "Furcht vor dem Unbekannten" überwinden.


    Habe mich damit abgefunden und mich dazu endschlossen es mal auszprobieren


    Zitat

    Höchstwarscheinlich besteht keine Gefahr...


    Ok, das war meine einsige sorge und niehmt mir auch die Angst kann ich also mit beruhigten gewissen die Akes genießen. (wen es mal soweit kommt)


    Danke auf jeden fall.

  • Also ich habe mal vor langer Zeit ein kleines "Selbstexperiment" durchgeführt, bei dem ich bis zu jener "Schwelle", von der Wingman gerade sprach (die Angst vor dem Unbekannten/Tod), gekommen bin.


    Und das war am Tage in meinem Schlafzimmer. Der einzige begünstigende Umstand war, daß ich allein zuhause war, und von niemandem gestört wurde. Allerdings wußte ich zur damaligen Zeit noch nichts von außerkörperlichen Reisen und kannte auch niemanden, der mir hätte helfen können, meine Fähigkeiten zu verbessern. Der einzige Effekt war, daß ich (wie ich aus heutiger Perspektive betrachtet meine) medial wurde. Ich erkannte auch das nicht, wodurch sich einige Probleme ergaben, die zu meinem Lebensweg, den ich bis heute gegangen bin, führten.

    Irgendwann ist es einfach zu spät, um noch etwas zu ändern.


    .....................................................................


    R.I.P.:


    ParaPortal
    Aug. 2003 - Okt. 2006

  • Zitat

    Danke auf jeden fall.


    Nichts zu danken! Dafür ist dieser Forenbereich ja kürzlich geschaffen worden...:wink:


    Ich werde hier übrigens bald mal meine Erfahrungsberichte reinstellen. Martouf und Abbadon haben auch noch welche, die noch aus Martoufs altem AKE-Forum stammen. Diese werden sie sicherlich auch bald posten. Da wirst du sicherlich einige interessante Ansätze finden. Vielleicht entdeckst du auch etwas wieder, was du vielleicht schonmal erlebt (und vergessen) hast (so ging es mir zumindest bei einigen Erfahrungsberichten von anderen Leuten).

  • Zitat von "Wingman"

    Geduld ist wichtig. Man darf es nicht erzwingen. Es kann schwerer sein, als einem Lieb ist. Man muß absolut ungestört von Geräuschen oder Ablenkungen jeglicher Art sein. Auch Zeitdruck und Terminbewußtsein ist bei den Übungen nicht zu empfehlen. Und letztlich muß man die große Hürde namens "Furcht vor dem Unbekannten" überwinden. Manche Leute schafften sofort eine AKE, andere brauchten dafür schon Jahrzehnte. Es kommt IMHO meistens auf den Übungseifer und die äußeren Umstände an.


    Dazu möchte ich mal was sagen:


    Die Ungestörtheit hinsichtlich externer Reize scheint (zumindest geht es mir so) nur dann eine signifikante Rolle zu spielen, wenn die Reize einer ständigen Veränderung unterliegen. Unsere physischen Sinneszellen arbeiten zum größten Teil phasisch, d.h. sie sind sehr darauf konditioniert, Veränderungen der Umwelt/Umgebung hervorzuheben, weniger auf permanente Informationsweiterleitung. Beispielsweise riecht man, wenn man einen Raum betritt, in dem es unangenehm riecht, jenen unangenehmen Geruch in den ersten Momenten sehr stark, während man ihn nach einer halben Stunde nicht einmal mehr ansatzweise bemerkt.
    Der Schlüssel ist also, sich vor sich verändernden externen Reizen möglichst gut abzuschirmen. Relativ statisch bleibende Reize - z.B. "HemiSync"-Musik [oder allgemein ruhige Musik, z.B. Klassik] - scheinen IMO den Entspannungs- und Trennungsprozess nicht zu beeinträchtigen, fördern teilweise sogar den Entspannungsprozess.


    Der Übungseifer (vor allem regelmäßige Übungen, aber auch der Wille zu einer AKE) hat da einen wesentlich stärkeren Einfluss auf die Resultate; wer eine außerkörperliche Erfahrung nur aus einer Laune heraus erleben will, wird es wesentlich schwerer haben als jemand, der sich tagelang vor dem Zubettgehen fest vornimmt, heute Nacht eine AKE zu erleben. Die "Programmierung" des Unterbewusstseins spielt dabei - meiner Meinung nach - die entscheidende Rolle; man muss den Wunsch nach einer AKE vom bewussten in den unterbewussten Teil des Selbst verlagern.
    So sind schon die kuriosesten Erlebnisse zustande gekommen, beispielsweise ist es einigen Leuten gelungen, ihr Unterbewusstsein "als Wecker zu benutzen"; sie wollten aufwachen, sobald ihr Körper eingeschlafen ist, und ihr Unterbewusstsein hat diesen Job für sie erledigt. Eine sehr effektive Methode zur Einleitung von AKEs, da hierbei die Tiefentspannungsphase nicht willentlich initiiert werden muss! (tritt beim gewöhnlichen Einschlafprozess automatisch auf)


    Und zu guter Letzt mischt - wie du völlig richtig erkannt hast - natürlich auch noch die Furcht mit. Was nützt es, den festen Willen nach einer AKE zu haben, wenn man sich durch die diversen Pre-AKE-Phänomene (summende oder brummende Geräusche, seltsame Lichterscheinungen/-effekte etc.) so verängstigt fühlt, dass man sich einfach nicht entspannen kann? In dem Fall kann man seinen Körper einfach nicht vergessen und verbaut sich so jede Chance auf eine Trennung. Also heißt es, sich diesen Ängsten entgegen zu stellen und sie Schritt für Schritt (nicht alle auf einmal, das geht meist schief!) auszuräumen. Dann steht einem erfolgreichen, vollbewussten Austritt oft nichts mehr im Wege.
    Oder wie Robert Monroe es mal schrieb (Zitat aus "Der Mann mit den zwei Leben"): Und was den Widerspruch noch verschärft, es ist unmöglich, den Zweiten Zustand [die Außerkörperlichkeit, Anm.] zu erreichen, ohne den Selbsterhaltungstrieb in seiner grundlegenden Gestalt völlig zu unterjochen und zu überwinden. - sprich: Es ist unerlässlich, den primären Überlebenstrieb (als die Quelle der meisten Ängste, u.a. auch der Angst vor dem Unbekannten und der Angst vor dem Tode) vollkommen außer Kraft zu setzen, wenn man sich auf außerkörperliche Reisen begeben will, und daran muss man arbeiten. Aber es geht, glaubt es mir! *g*


    Also: Regelmäßig üben (möglichst ungestört), dabei Ängste abbauen und während der Übungen so emotionslos und passiv wie möglich bleiben (nicht: "Hey, was ist das hier für ein Geräusch?" *aufgeregt sei* "Und wieso kann ich mich jetzt auf einmal nicht mehr bewegen?" *Panik krieg'*), dann steht einer vollbewussten AKE eigentlich nichts mehr im Wege.


    -- Martouf

  • Ich glaube ich brauche nicht wirklich zu sagen, für was ich abgestimmt habe :) . Wie schon gesagt, bin ich manchmal selbst noch etwas skeptisch gegenüber AKE, aber ich glaube das brauche ich jetzt nicht wirklich mehr zu sein. Ich habe in den vergangenen Jahr indem ich mich mit AKE beschäftigt habe, schon zwei vollbewusste AKE gehabt (ich weiss, dass ist nicht wirklich viel :roll:) und dann hatte ich noch einige andere, aber mehr unbewusste. Man kann es halt wirklich nur durch eigene persönliche Erfahrung herrausfinden, ob sie nun existieren (AKE) oder nicht. Aber ich will hier mal nicht um den heissen Brei reden :lol: . Ich bin mir sicher das AKE total real sind.


    LG Luisant

    Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr.
    (Albert Einstein)

  • Martouf :
    Wieder mal ein ausführlicher Text in Martouf-Qualität :wink:!


    Das mit den phasischen Sinnesfunktionen hat sicherlich jeder schon selbst erlebt, wenn man z.B. beim Geräusch des PC-Lüfters oder bei Regenprasseln einschläft (bei letzterem gehts bei mir besonders gut *g*). Sogar das monotone Fahrgeräusch im Zug führt zum Einschlafen, jedoch immer nur oberflächlich, da auch ständig wechselnde Geräusche durch andere Leute oder Weichensprünge zu vernehmen sind.

  • Martouf : Dieser Beitrag bekommt von mir mal wieder das "martouf - gütesiegel" :lol:


    Noch ein kleiner anmerk von mir:
    Ich übe jetzt seit ca. 2 wochen (jeden abend vor/beim "schlafengehen" und manchmal untertags.
    ich bin bis jetzt noch nie wirklich in den schwingungszustand reingekommen, immer nur ansatzweise. aber es wird von tag zu tag besser. und nun der eigentliche anmerk :-) : bei mir hat es bis jetzt am besten geklappt, wenn ich früher als gewohnt, also so gegen 22 uhr, mit den übungen begonnen habe (normalerweise geh ich nicht vor 11 ins bett) und ohrenstöpsel reingetan habe, da um 10 bei uns im haus noch längst keine ruhe eingekehrt ist.
    da kann ich mich am besten konzentrieren, da ein sinnesorgan komplett wegfällt.

  • Zitat

    bei mir hat es bis jetzt am besten geklappt, wenn ich früher als gewohnt, also so gegen 22 uhr, mit den übungen begonnen habe (normalerweise geh ich nicht vor 11 ins bett) und ohrenstöpsel reingetan habe, da um 10 bei uns im haus noch längst keine ruhe eingekehrt ist.
    da kann ich mich am besten konzentrieren, da ein sinnesorgan komplett wegfällt.


    Auch die frühen Morgenstunden sollen gut für Übungen geeignet sein (zudem ist die Traumerinnerung bei diesem Zeitpunkt sehr hoch). Damit man nicht direkt wieder einschläft (was man ja gerne früh morgens macht), soll man für einige Minuten aufstehen, um sich geistig wachzumachen (manche AKEler konsumieren in der Zeit sogar etwas koffeeinhaltiges!). Der Körper soll dann jedoch noch recht schläfrig/schlafbereit sein, während der Geist schon sehr wach ist. Das soll die Chancen erhöhen, schnell in den Focus 10-Zustand zu gelangen.

  • Ist es zwingend, sich bei einer AKE selbst sehen zu können? Wenn Ja, wie kann man dann den folgenden Zustand erklären?
    Kurz vor dem Einschlafen fing es an in meinem Körper zu rumoren - ein unbeschreibliches Gefühl - irgendetwas wanderte von oben nach unten - hin und her - holte Schwung und flog nach kurzer Zeit aus meinem Kopf hinaus. ES flog einfach - irgendwohin - ich konnte es gar nicht oder nur mit größter Mühe steuern. Inzwischen haben sich diese "Ausflüge" insofern verändert, daß ich mir beim Einschlafen nur eine Tür- oder eine Fensteröffnung vorstellen muß und schon bin ich unterwegs, um in irgendwelchen fremden Häusern, fremden Straßen oder Städten einfach nur Unsinn zu treiben, Menschen zu erschrecken etc.
    Bitte glaubt jetzt nicht, daß ich irgendwelche Märchen erzähle - ich bin über das Alter, in dem solcher Schabernack evtl. noch Spaß machen würde, weit hinaus.
    Hat irgendjemand in diesem Forum ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich hoffe, ich bin nicht allein.
    Luisa

  • Zitat

    Kurz vor dem Einschlafen fing es an in meinem Körper zu rumoren - ein unbeschreibliches Gefühl - irgendetwas wanderte von oben nach unten - hin und her - holte Schwung und flog nach kurzer Zeit aus meinem Kopf hinaus. ES flog einfach - irgendwohin - ich konnte es gar nicht oder nur mit größter Mühe steuern.


    klingt ganz stark nach dem Schwingungszustand, auf dem Weg zu einem AKE.


    Aber zu den ausflügen kann ch nichts sagen.


    Aber startest du einfach "irgentwo" mit deinen Reisen, oder startest du neben deinem Bett (bzw wo du dich gerade befandest)?

    Mundus vult decipi, ergo decipiatur
    Es gibt kein Gut oder Böse. Es gibt nur verschiedene Ansichten
    Ich hatte einen Traum; ein Hopper hing am Baum. Ich hatte viele solcher Träume, doch nicht genügend Bäume

  • Zitat von "Luisa"

    Kurz vor dem Einschlafen fing es an in meinem Körper zu rumoren - ein unbeschreibliches Gefühl - irgendetwas wanderte von oben nach unten - hin und her - holte Schwung und flog nach kurzer Zeit aus meinem Kopf hinaus. ES flog einfach - irgendwohin - ich konnte es gar nicht oder nur mit größter Mühe steuern. Inzwischen haben sich diese "Ausflüge" insofern verändert, daß ich mir beim Einschlafen nur eine Tür- oder eine Fensteröffnung vorstellen muß und schon bin ich unterwegs, um in irgendwelchen fremden Häusern, fremden Straßen oder Städten einfach nur Unsinn zu treiben, Menschen zu erschrecken etc.
    Hat irgendjemand in diesem Forum ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich hoffe, ich bin nicht allein.
    Luisa


    Klingt stark nach AKEs. Wenn du dich vollbewußt bei den "Ausflügen" steuern kannst, würde das sogar für bewußte AKEs sprechen. Wie meinst du das mit den "Menschen erschrecken"? Erschrecken die sich wirklich (normalerweise dürften die meisten Menschen einen EK nicht sehen können)? Wie äußert sich das genau?


    Zitat

    Ist es zwingend, sich bei einer AKE selbst sehen zu können?


    Nein, nicht unbedingt. Selbst wenn man außerkörperlich sein eigenes Bett sieht, könnte es sein, das man dort anstatt des Körpers nur einen dunklen Schatten, ein Leuchten, eine nebelige Masse oder etwas "unsichtbares" wahrnimmt (niemand liegt da, aber die Bettdecke ist so geformt/eingedrückt, als wenn jemand dort liegt). Schau mal auf Martoufs AKE-Homepage (http://www.martouf.de.vu/) unter "Wissen" und dann "Phänomene" bzw. "Realismus". Dort steht das mit dem "eigenen Körper sehen" irgendwo detailliert beschrieben.


    Zitat

    Bitte glaubt jetzt nicht, daß ich irgendwelche Märchen erzähle - ich bin über das Alter, in dem solcher Schabernack evtl. noch Spaß machen würde, weit hinaus.


    Keine Sorge, obgleich wir (zumindest ich, Martouf und einige andere) nicht naiv sind und alles schlucken, ist uns inzwischen so gut wie Gewiß, das AKEs real sind und keinen Hirngespinsten entspringen (die Studien, Statistiken und Erfahrungsberichte bringen massenhaft starke Indizien, die von einem unbefangenen Menschen nicht einfach wegrationalisierbar sein; dazu kommen noch einige persönliche Erfahrungen).

  • Kann mich Wingman nur anschließen, das Phänomen der außerkörperlichen Erfahrung ist leider ziemlich unbekannt, deswegen versuchen wir - seitdem wir unsere eigenen Bestätigungen für die Echtheit von AKEs erlebt haben (persönliche Erfahrung) - auch, Leute darauf anzusprechen. Es gibt grobe Schätzungen [genau kann man das nicht wissen, da viele Leute darüber schweigen oder es für besonders lebendige Träume halten], wonach ca. 20-30% aller Erwachsenen schon einmal eine AKE hatten. Du bist also definitiv nicht allein und brauchst auch keine Hemmungen zu haben, darüber zu sprechen, genauso wenig wie du Zensur oder Gelächter befürchten musst (vor allem nicht hier im Paraportal).


    Zu deinem Erlebnis, Luisa: Meine Theorie ist, dass das "Etwas", das deinen Körper verlassen hat, dein Energiekörper war. Aus irgendeinem Grund steckte dein Bewusstsein noch in deinem physischen Körper, somit hattest du keine Kontrolle über deinen Energiekörper. Inzwischen scheinst du das jedoch in den Griff gekriegt zu haben, was deine außerkörperlichen Reisen erklärt.


    Was mir jedoch Sorgen macht (sorry, ich äußere jetzt mal meine Bedenken), ist, dass du das Potenzial dieses Zustandes nicht erkennst. Du fliegst umher und versuchst Leute zu erschrecken oder machst irgendeinen Unsinn, okay; aber warum? Du bist dir scheinbar nicht darüber im Klaren, was du alles machen kannst, wenn du außerkörperlich bist!
    Hattest du schon frühere Erfahrungen als Mensch ("Leben")? Wenn ja, wer warst du in deinen früheren Leben und welche Schlüsse konntest du aus ihnen ziehen? Was passiert mit Verstorbenen nach ihrem Tod? Kannst du sie besuchen, mit ihnen reden, ihnen helfen? Was ist der Sinn des Lebens; gibt es ihn überhaupt? Gibt es (abgesehen von anderen AKE'lern) noch weiteres "Leben" in den nichtphysischen Bereichen? Versuche mal, Antworten auf diese und ähnliche Fragen zu finden - du wirst erstaunt und überrascht sein. Wozu da noch Leute ärgern? :wink:
    Ich hoffe, du verstehst, was ich meine: Nutze deine AKEs, um dich weiterzuentwickeln und (spirituell) zu wachsen!


    Abschließend: Lies ruhig mal ein paar Bücher über das Thema, die IMO besten habe ich auf meiner Homepage in der Sektion "Literatur" zusammengestellt (inkl. Rezensionen, Cover-Scan und Bezugsdaten). Alle diese Bücher habe ich selbst gelesen und ich kann sie bedingungslos weiterempfehlen, sie sind alle sehr interessant. Fang am besten mit "Out of Body" an, das enthält nicht nur Techniken zum Erreichen einer AKE, sondern klärt vor allem die Frage nach dem "Warum?", die für dich wichtig zu sein scheint.


    -- Martouf


    P.S.: Wegen dem Sehen des physischen Körpers: Ich vernahm bei einer fast vollständig bewussten AKE vor einigen Monaten mal ein sehr helles, dünnes, längliches Licht an der Stelle im Bett, wo sich eigentlich mein physischer Körper befinden sollte. Wirkte auf mich wie ein Riss in der ZRI-Struktur!

  • Zitat

    ...ein sehr helles, dünnes, längliches Licht an der Stelle im Bett, wo sich eigentlich mein physischer Körper befinden sollte. Wirkte auf mich wie ein Riss in der ZRI-Struktur!


    Sehr interessante Deutung! Vielleicht war es tatsächlich die Wahrnehmung eines "Risses" in der Z/R-I, weil dort praktisch eine "Schnittstelle" zwischen den Energiesystemen war.