Wie denkt ihr über AKEs - real oder nicht?

  • Ich muß mich noch entschuldigen, daß ich mich so einfach in dieses Forum eingeschlichen habe ohne mich vorzustellen. Also: Ich bin 65 Jahre alt, lebe hier auf dem Land (Hessen) mit 6 Katzen (erst waren es nur 2 aber eine hat dann eine Familie gegründet), 2 Hunden, einem Sohn und einer Fast-Schwiegertochter. Ich bin noch berufstätig und werde das auch bleiben (Bildschirmarbeitsplatz). Mein Mann starb vor 13 Jahren nach langjähriger Krankheit und bald darauf begannen meine AKEs.


    Natürlich habe ich immer versucht, damit meinen Mann zu erreichen - was auch sehr oft gelang. Leider habe ich ihn immer wieder als kranken Menschen angetroffen, in einem dunklen Krankenhaus, von Schmerzen geplagt - es war unerträglich, ihn immer noch leiden zu sehen. Irgendwann änderte sich das aber und langsam wurde auch die Umgebung, in der ich ihn antraf, heller und freundlicher. Gleichzeitig wurde es für mich aber auch schwieriger, ihn zu erreichen. Trotzdem habe ich es immer wieder geschafft, bis ich bemerkte, daß er mir gegenüber immer reservierter wurde. Ich konnte mir das erst nicht erklären, eine Freundin hat mir dann aber gesagt, daß es jetzt Zeit wohl wäre, loszulassen, ihn gehen zu lassen. Wie ich das geschafft habe, weiß ich nicht - allmählich hat es aber funktioniert. Aber, wenn ich ihn dringend brauche, ist er immer noch da - zum Glück.


    Und dann fingen diese unkontrollierten AKEs an - Menschen erschrecken, in fremde Wohnungen gehen etc. Ich kann es einfach nicht kontrollieren. Natürlich könnte ich vermeiden, eine Tür oder ein Fenster zu visualisieren - auch das geht nicht. Allein schon der Gedanke daran genügt und ich bin unterwegs. Irgendetwas treibt mich hinaus in meistens düstere Straßen, dunkle Häuser und Wohnungen - ich bin dann auf der Suche nach fremden Menschen, denen ich mich zeigen kann, die ich erschrecken kann indem ich z.B. durch eine Wand fliege und dann plötzlich vor ihnen stehe. Dabei empfinde ich keine Freude an diesem Spuk, im Gegenteil, ich habe eigentlich Angst und vor allem schäme ich mich. Fast immer bleibe ich in dieser düsteren Umgebung stecken - die Lichterstadt in weiter Ferne erreiche ich fast nie.


    Wahrscheinlich könnte man das mit einer latenten Depression erklären, ich bin aber von einer Depression so weit entfernt wie der Mond von der Erde - wirklich! Und ich fabuliere auch nicht - aus diesem Alter bin ich endgültig raus. Ich werde mich jetzt erst mal mit der empfohlenen Literatur beschäftigen. Werde ich darin vielleicht auch eine Erklärung für die zuletzt beschriebenen AKEs finden? Hoffentlich!


    Auf jeden Fall vielen Dank, daß ich hier meinen "Kummer" genau benennen darf ohne für verrückt gehalten zu werden.


    Viele Grüße an alle
    Luisa

  • Klingt sehr nach spontanen AKEs, das passiert schonmal. Aber in der Häufigkeit habe ich davon auch noch nicht gehört - Glückwunsch, viele bemühen sich monate- oder gar jahrelang um einen Austritt aus dem Körper, und du machst das mit einem gezielten Gedanken!


    Der Punkt bei dir ist, dass du die Kontrolle, die du gerne hättest, einfach verlangen musst. Sobald du aus deinem Körper heraus bist, musst du dich dazu bringen, so früh wie möglich "Kontrolle. Sofort!" oder einen vergleichbaren Satz zu sagen. Wiederhole ihn so oft, wie nötig, dann kannst du deine Erlebnisse so gut steuern wie du es möchtest.
    Später ist dann meist nicht einmal dieser Satz mehr erforderlich, da du dann unterbewusst schon an die von dir gewünschte Kontrolle denkst.


    -- Martouf

  • Zitat

    Leider habe ich ihn immer wieder als kranken Menschen angetroffen, in einem dunklen Krankenhaus, von Schmerzen geplagt - es war unerträglich, ihn immer noch leiden zu sehen. Irgendwann änderte sich das aber und langsam wurde auch die Umgebung, in der ich ihn antraf, heller und freundlicher. Gleichzeitig wurde es für mich aber auch schwieriger, ihn zu erreichen. Trotzdem habe ich es immer wieder geschafft, bis ich bemerkte, daß er mir gegenüber immer reservierter wurde. Ich konnte mir das erst nicht erklären, eine Freundin hat mir dann aber gesagt, daß es jetzt Zeit wohl wäre, loszulassen, ihn gehen zu lassen. Wie ich das geschafft habe, weiß ich nicht - allmählich hat es aber funktioniert. Aber, wenn ich ihn dringend brauche, ist er immer noch da - zum Glück.


    Das mit dem Krankenhaus soll öfter nach schwerer Krankheit vorkommen. Es liegt warscheinlich daran, weil die Verstorbenen machmal für einige Zeit glauben, das sie noch krank im Krankenbett liegen. Dadurch projezieren sie diese Umgebung in den unmittelbaren nachtodlichen Bereich, der durch Gedankenenergien leicht formbar ist. Aber irgendwann erkennen sie ihren neuen Zustand und begeben sich auf höhere Energieebenen.


    Einen ähnlichen Bericht schrieb übrigens der Autor und AKE-Pionier Robert Monroe in seinem dritten Buch, wo er eine Frau antraf, die seit kurzer Zeit verstorben war, aber immer noch glaube, schmerzerfüllt in ihrem Krankenbett zu liegen. Monroe konnte sie allerdings davon überzeugen, das sie nun loslassen könne. Kurz darauf verschwand sie in ein höheres Energiesystem.

    Selbsterfahrung - der kleine, aber feine Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.
    - Wingman (2013)

  • Zitat

    Der Punkt bei dir ist, dass du die Kontrolle, die du gerne hättest, einfach verlangen musst. Sobald du aus deinem Körper heraus bist, musst du dich dazu bringen, so früh wie möglich "Kontrolle. Sofort!" oder einen vergleichbaren Satz zu sagen. Wiederhole ihn so oft, wie nötig, dann kannst du deine Erlebnisse so gut steuern wie du es möchtest.
    Später ist dann meist nicht einmal dieser Satz mehr erforderlich, da du dann unterbewusst schon an die von dir gewünschte Kontrolle denkst.


    -- Martouf


    Ich werde es auf jeden Fall versuchen - vielen Dank für den Hinweis. Aber kannst Du mir noch erklären, warum ich fast immer in dieser unangenehm grauen, tristen Umgebung steckenbleibe? Fehlt mir die Kraft?


    Luisa

  • Zitat

    Einen ähnlichen Bericht schrieb übrigens der Autor und AKE-Pionier Robert Monroe in seinem dritten Buch, wo er eine Frau antraf, die seit kurzer Zeit verstorben war, aber immer noch glaube, schmerzerfüllt in ihrem Krankenbett zu liegen. Monroe konnte sie allerdings davon überzeugen, das sie nun loslassen könne. Kurz darauf verschwand sie in ein höheres Energiesystem.


    Das paßt sehr gut - mein Mann war nicht bereit, er hat bis zur letzten Minute gekämpft und dann doch verloren. Wahrscheinlich hat er auch seinen neuen Zustand viel früher akzeptiert als ich und meine jetzt so bedrückenden AKEs sind das Ergebnis. Ich weiß es nicht und ich werde versuchen, mich an den Rat von Martouf zu halten - auf jeden Fall ist es einen Versuch wert.


    Luisa

  • Zitat

    Ich werde es auf jeden Fall versuchen - vielen Dank für den Hinweis. Aber kannst Du mir noch erklären, warum ich fast immer in dieser unangenehm grauen, tristen Umgebung steckenbleibe? Fehlt mir die Kraft?


    Von dieser grauen Umgebung habe ich auch schon gehört. Manche denken, das ist eine Art Energiebarriere zwischen physischem Körper und der "Außenwelt", die manchmal schwer zu überwinden ist und sich in einer Art grauen Wand äußert.


    In einem anderen Fall hörte ich von jemanden, der mal einen Suizidversuch unternahm, das er danach in einer Umgebung feststeckte, die aus "endlosem, grauen Nebel" bestand. Weil diese Person rechtzeitig gefunden wurde, konnte sie wiederbelebt werden und davon berichten. Vielleicht ist es eine eigene Projektion des Gemütszustandes. Grauer Nebel könnte ein manifestierter Ausdruck von innerer Weglosigkeit sein.


    Dazu gibt es einige interessante Deutungen auf den Seiten von Alfred Ballabene: http://www.paranormal.de/para/…astralebenen/unastind.htm


    Dort sind verschiedene solcher Ebenen aufgelistet und beschrieben. Speziell hier (http://www.paranormal.de/para/…benen/astral1/daemmer.htm) wird auch eine "Nebelsphäre" gezeigt (zweites drittel der Seite).


    Vielleicht kannst du was mit diesen Informationen anfangen.

    Selbsterfahrung - der kleine, aber feine Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.
    - Wingman (2013)

  • Danke für den Hinweis, ich werde sofort mal nachlesen. Trotzdem - ich halte mich nicht für depressiv, auch nicht auf dem Weg dahin. Was allerdings sein könnte ist die Tatsache, daß ich irgendetwas in mir fühle, das ich nicht benennen kann - ich weiß, daß es da ist, lasse es aber nicht zu, es mir einzugestehen. Kann das sein? Ich weiß, das klingt ziemlich verworren aber wie soll man diesen Zustand sonst beschreiben?
    Nochmals vielen Dank für den Tip und viele Grüße aus Hessen
    Luisa

  • Zitat von "Luisa"

    Ich werde es auf jeden Fall versuchen - vielen Dank für den Hinweis. Aber kannst Du mir noch erklären, warum ich fast immer in dieser unangenehm grauen, tristen Umgebung steckenbleibe? Fehlt mir die Kraft?


    Hört sich für mich ganz nach einer Energieebene an, die von manchen AKE'lern auch "Geistergürtel" genannt wird. Vorsicht, jetzt wird's ein wenig (grenz)wissenschaftlich, alles nur graue Theorie, damit kann man bis dato aber einiges erklären:


    Man geht davon aus, dass das physische (aus "Materie" bestehende) Universum, das wir für gewöhnlich als einzige Realität akzeptieren, bloß eine Art "Kruste" ist. In Wahrheit ist die physische Ebene nur eine von unzählbar vielen, die zusammen das Universum bilden. Deshalb nennt man das auch die Theorie vom Schichtenaufbau des multidimensionalen Universums.
    Ist wie bei einem Obstkuchen, den man in der Mitte durchgeschnitten hat: oben befinden sich die Streusel, das nennen wir die "physische Ebene". Darunter kommen dann die Früchte zusammen mit der Glasur (erste Energieebene), darunter mehrere Schichten von Teig und Creme (unzählige weitere Energieebenen), bis dann ganz unten der Boden kommt (der uns bisher unbekannte Energieursprung; falls es ihn gibt).


    Soweit alles klar? Das, was wir für gewöhnlich sehen, riechen, hören, fühlen, ertasten können, sind bloß die Streusel eines gigantischen, unendlich tiefen Kuchens.
    Der gesamte Kuchen ist in Schwingungen versetzt, und zwar umso stärker, je tiefer man nach unten geht. Wir Streusel schwingen also sehr langsam, während die ganzen Teigschichten sehr viel schneller schwingen. Materie scheint - nach dieser Theorie - also nichts anderes als eine Form von Energie zu sein, die in Schwingungen versetzt ist. (*)
    Wenn wir unseren Körper "verlassen", transferieren wir unser Bewusstsein (das völlig unkörperlich ist, sich also außerhalb des Kuchens befindet!) auf den Energiekörper der/einer (?) nächsthöheren Energieebene, den wir fortan steuern können. Die Kontrolle geht von einem zum anderen Körper über; was passiert, wenn das nicht präzise klappt, hast du ja selbst erlebt (das nennt man dann "Doppelbewusstsein", wenn ich mich nicht irre).


    Wenn du anstatt deines ersten Energiekörpers (der sich in der Obst/Glasurschicht befindet) allerdings aus bisher noch nicht bekannten Umständen (Fokussierungsstörungen?) den Energiekörper erwischt, der sich zwischen Obst und Streuseln befindet, dann landest du woanders.
    Ich mutmaße hier also, dass es nicht die Abfolge "Physische Ebene -> erste Energieebene" gibt, sondern dass es in Wahrheit "Physische Ebene -> "Geistergürtel" -> erste Energieebene" ist. Warum? Ganz einfach:


    Gedanken scheinen, da sie eine Form von Schwingungsenergie sind, die Fähigkeit zu besitzen, die nichtphysischen Umwelten - da sie ebenfalls aus Schwingungsenergie "bestehen" - umzustrukturieren zu können. D.h., man denkt an etwas, und das manifestiert sich dann. Oder, um in unserem Beispiel zu bleiben: Du sitzt mitten im Kuchen in einer Schicht aus Creme und hättest gerne an dieser Stelle ein paar Früchte; du denkst daran und sofort verändert die Creme ihre Struktur so, dass daraus echte Früchte werden (also keine Creme, die nur so aussieht wie eine Frucht, sondern eine echte Frucht!).
    Physische Ebene und "Geistergürtel" grenzen - nach dieser Theorie - direkt aneinander an. Jetzt stell' dir mal vor, was passiert, wenn die Ängste und Befürchtungen der Menschen die Struktur des "Geistergürtels" formen! Da hast du die Lösung des Problems. Es ist ein Konstrukt, erschaffen von ca. 6 Milliarden Menschen, ohne dass sie überhaupt wissen, dass sie es erschaffen haben und jetzt in diesem Moment auch noch weiter erschaffen.
    Eine weitere Mutmaßung: Da Gedanken Schwingungsenergie sind, schwingen "negative" (= emotionsbehaftete) Gedanken nicht ganz so schnell wie "positive" (= rational-logische). Man konnte beobachten, dass die erste Energieebene ein durchaus angenehmer Ort ist, der ziemlich genauso aussieht wie die physische Ebene (mit einigen kleinen Änderungen, z.B. sind die Möbel andersfarbig oder man hat in seinem Zimmer zwei Schränke anstatt nur einen); jedenfalls scheint dieser Ort - das kann ich selbst bestätigen - einen stark "sachlichen", d.h. rationalen Touch zu haben. Ich hab noch nie von etwas "Schlechtem", d.h. stark Emotionalem dort gehört, geschweige denn, es selbst erlebt. Der "Geistergürtel" hingegen scheint ein Ort zu sein, wo es fast nur solche Emotionskonstrukte gibt und praktisch nichts Rationales.
    Deshalb meine Theorie: Rationale bzw. sachliche Gedanken schwingen schnell, formen deshalb die erste Energieebene. Emotionsbehaftete sind größtenteils nicht schnell genug, um dorthin vorzudringen zu können, deshalb formen sie den Bereich zwischen physischer und erster Energieebene, den "Geistergürtel". Aus diesem Grund ist es auf der einen Ebene sehr furchterregend, auf der anderen recht sachlich; die eine ist ein Manifest aller Ängste, welche die Menschen hegen, die andere ein Konstrukt der Logik.
    Was ich hier nicht mit absoluter Sicherheit sagen kann, ist, wohin "positive" Emotionen gehören, gesetzt, dass sie eine Sondergruppe bilden. Denn wenn man den Schilderungen vom "Geistergürtel" Glauben schenkt, ist jener Ort sehr unangenehm, also ohne jegliche positiven Emotionen. Vielleicht schwingen die schnell genug, um weiter vorzudringen?


    Ein langer und z.T. verwirrender Text, ich weiß, sorry. Ich wollte es mal aufgeschrieben haben, vielleicht kann ich dadurch anderen Leuten einen Denkanstoß liefern, die diese Theorie dann weiterzuentwickeln vermögen.


    Wenn du dich also in jener unangenehmen Energieeebene befindest, verlange zuerst vollständige Kontrolle und dann bitte entschlossen darum, in den Energiekörper zu gelangen, der sich eine Ebene höher befindet. Das müsste eigentlich funktionieren, schreib' mal, ob bzw. in wie fern das funktioniert hat; dann kann man daraus Rückschlüsse darauf ziehen, ob die Theorie richtig oder falsch ist.


    -- Martouf


    (*) Damit ließe sich Einsteins E=mc² in das Modell einpassen: Im Prinzip ist m (Masse) ja dasselbe wie E (Energie), jedoch muss die rechte Seite der Gleichung noch mit c² (Lichtgeschwindigkeit hoch 2) multipliziert werden, damit E herauskommt.
    Und jetzt meine Theorie (bin weder Physiker noch Mathematiker, sorry, ich versuchs einfach mal): E ist die Energie der nächsthöheren Schwingungsebene, m ist die Energie unserer Schwingungsebene (da das gesamte multidimensionale Universum Energie ist, die unterschiedlich stark schwingt). c (die Lichtgeschwindigkeit) ist die maximale Schwingungsrate, die in unserer Ebene möglich ist und somit die oberste Grenze; lässt man etwas schneller als c schwingen, so verlässt es unseren Wahrnehmungsbereich und befindet sich anschließend in der nächsthöheren Energigeebene. Unsere Schwingungsrate ist niedriger als die der (von uns aus gesehen) nächsten Energieebene, also muss man eine Portion unserer Schwingungsenergie (m) mit c² multiplizieren, um eine vergleichbare Portion Energie der nächsthöheren Energieebene (E) zu erhalten.
    Bei einer Atombombe wandelt sich beispielsweise ca. 1% des spaltbaren Materials in Energie um; ich behaupte: Das Zeug wandelt sich nicht um, es erhöht nur seine Schwingungsrate und befindet sich kurzzeitig auf der nächsten Energieebene. Dort kann es sich aber nicht lange halten, "fällt zurück" auf unsere Ebene und der enorme Differenzbetrag (c²) wird als Energie freigesetzt, was die extreme Zerstörungskraft erklärt.
    (alle Angaben wie gesagt ohne Gewähr, ist nur eine sehr vage Vermutung und wird von sämtlichen Mathematikern hier im Forum wohl in der Luft zerrissen werden :wink:)

  • Martouf , Verwirr die Leute nicht so mit deiner Rechnungstheorie :lol: .
    In der Tat ist es schon recht interessant, wie sich unsere Umgebung im Zustand der AK durch unsere Gedanken verändern kann. Zum Beispiel muss ich da auch mal an ein weniger schönes Erlebnis denken: Ich hatte die Schwingungen gespürt und fühlte dann wie ich aus meinem Körper herrausglitt und im Zimmer umher flog. Dabei schaute ich mal kurz auf das Fussende meines Bettes und stellte fest (wer jetzt nicht weiterlesen will muss es nicht), dass da ein abgetrennter Menschenkopf lag, nur war keine Spur von Blut. Das ganze hatte mich wohl so sehr erschreckt, dass ich mit einem Ruck wieder in meinem Physischen Körper war. Als ich dann aufgewacht bin, hatte ich mich immer noch dermaßen darüber geekelt. Und was ich auch immer sehr interessant finde ist, dass, wenn ich mal irgendeinen Raum in meiner Wohnung betrete (im zustand der AK), scheint irgendwie immer das Licht zu brennen :?: . Am meisten habe ich es bis jetzt immer im Flur, Bad und Stube bemerkt.


    LG Luisant

    Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr.
    (Albert Einstein)

  • @ Martouf: Du bist ein Genie :wink:! Nein ernsthaft; der Gedankengang mit der Überlichtgeschwindigkeit ist sehr interessant. Man denke an die Hypothesen vom Hyperraum oder Subraum...


    @ Luisant: Solche grotesken Sachen, wie mit dem Kopf, können natürlich auch vorkommen (in einem sehr realistischen, fast luziden Traum, wurde ich z.B. mal mit Tiereingeweiden beworfen [was ich aus der Größe der "Einzelteile" schließe]). Vielleicht hast du ihn selbst projeziert, oder ein anderes Wesen (z.B. ein niedrigschwingender ex-physischer Mensch) wollte dich erschrecken? Kanntest du denn das Gesicht des Kopfes? Vielleicht war es auch ein "abgefallener" Teil des EK, der aus irgend einem Grund bei der Formung nicht "gelungen" war (bzw. ungenutzte "nicht-physische Materie"). Es könnte viele Erklärungen geben, jedoch tut das dem kurzfristigen Schock bei dem Erlebnis natürlich keinen Abbruch. Jedoch sollte man schon solch appetitliche Sachen erwarten, denn alles ist dort möglich. Hast du eigentlich versucht, den Kopf "wegzudenken"? Vielleicht hätte das geklappt.

    Selbsterfahrung - der kleine, aber feine Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.
    - Wingman (2013)

  • Wingman : Ich kannte den Kopf :lol: , leider nicht im geringsten. Ich konnte nur erkennen, dass er braune Haare hatte und die Augen geöffnet waren. Natürlich hätte ich gerne gewollt das der Kopf verschwindet, aber wie gesagt, bin ich wohl so schnell wieder zurück gekehrt, dass sich das dann im Endeffekt eh erledigt hat.


    LG Luisant


    PS: Ich kann mir vorstellen, dass das bestimmt nicht sehr erfreulich war, mit Tiereingewieden beworfen zu werden :lol: . Aber danke für die Info, jetzt weiss ich wenigstens das ich nicht die einzigste bin, mit solchen, naja, unschönen Erfahrungen :wink: .

    Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr.
    (Albert Einstein)

  • Zitat von "Wingman"

    Hast du eigentlich versucht, den Kopf "wegzudenken"? Vielleicht hätte das geklappt.


    Das halte ich bei all solchen unangenehmen Erlebnissen immer noch für die einfachste und effektivste Methode. Augen schließen, ekliges Objekt wegdenken/in etwas Schönes verwandeln, Augen wieder öffnen - Problem gelöst *g*


    Bei meinen AKEs spiegelt sich übrigens fast immer meine Angst vor dem Unbekannten wieder; die Umgebungen sind oft gar nicht beleuchtet (bzw. nur durch das schwache, silbrig-blaue Eigenleuchten des EK), ich konnte aber bereits bei meiner ersten AKE schon per Gedanken "Licht anmachen" - vorher hatte ich vergeblich versucht, den Schalter zu greifen und packte schlichtweg durch ihn durch :mrgreen:
    Ist aber eine sehr angenehme Möglichkeit, per Gedanken die Umgebung zu beeinflussen. Das ist - klingt doof, ist aber (zumindest bei mir) so - irgendwie "natürlicher"!


    -- Martouf

  • Zitat

    Das halte ich bei all solchen unangenehmen Erlebnissen immer noch für die einfachste und effektivste Methode. Augen schließen, ekliges Objekt wegdenken/in etwas Schönes verwandeln, Augen wieder öffnen - Problem gelöst *g*


    das erinnert mich an diesen Kleinkinder "Gebräuchen". Hände vors Gesicht und alles ist wieder gut :lol:
    Nur: Auf der astralen Ebene funktioniert es (meistens) :roll:

    Mundus vult decipi, ergo decipiatur
    Es gibt kein Gut oder Böse. Es gibt nur verschiedene Ansichten
    Ich hatte einen Traum; ein Hopper hing am Baum. Ich hatte viele solcher Träume, doch nicht genügend Bäume

  • Interessanter Ansatz; kommt dieses Verhalten von Kindern ursprünglich vielleicht daher? Im Hinblick auf das physische Überlebenssystem erfüllt es nämlich keinerlei Funktion, ja es schadet sogar der obersten Devise ("überlebe!") - eigentlich müsste man erwarten, dass Kinder bei unvermeidbaren Gefahr-Konfrontationen einen Angriffsinstinkt anwenden (nach dem Motto: Lieber einen Angriff versuchen, egal wie schlecht die Chancen stehen, als sich seinem Schicksal hinzugeben), tun sie aber nicht. Da bieten AKEs tatsächlich mal physisch nachvollziehbare Erklärungs- und Deutungsansätze [ob das in diesem Beispiel so ist, sie mal dahingestellt].


    -- Martouf

  • Was ich ganz vergessen habe - bei diesen unangenehmen AKEs (Fenster oder Tür visualisieren und schon geht es los) habe ich überhaupt nicht das Gefühl, daß sich in mir irgendeine Energie aufbaut, wie das ja bei den ersten AKEs der Fall war. Es spielt sich allein und ausschließlich in meinem Kopf ab. Aufgefallen ist mir auch, daß ich, wenn ich diesen Austritt unterbreche weil er einfach zu unangenehm ist, hinterher ein ganz dumpfes Gefühl in meinem Kopf habe das auch ziemlich lange anhält.


    Den Tip von Martouf "Kontrolle - sofort" zu verlangen, habe ich übrigens schon beherzigt - es hat funktioniert. Natürlich ist das noch kein Beweis aber es gibt mir Hoffnung, daß sich die Qualität meiner AKEs ändern läßt und sie dann auch nicht mehr belastend sondern angenehm sind. Ich werde auf jeden Fall berichten.


    Luisa

  • Die Phänomene des Schwingungszustandes zu spüren ist definitiv nicht erforderlich, um eine authentische (echte) AKE zu haben! Es gibt Leute, die gehen mehrmals die Woche auf außerkörperliche Reisen und haben noch nie einen Schwingungszustand erlebt. Möglicherweise hat das mit der Übung zu tun; je geübter man ist, umso weniger scheint man den Bewusstseinstransfer wahrzunehmen (und der Schwingungszustand ist einfach eine Interpretation dieses Transfers, soviel scheint sicher zu sein).


    Das dumpfe Gefühl in deinem Kopf könnte (!) evtl. ein Phänomen sein, das nach dem Rücktransfer deines Bewusstseins in deinen physischen Körper auftritt. Kann das jemand hier bestätigen oder widerlegen?


    -- Martouf

  • Zitat

    Das dumpfe Gefühl in deinem Kopf könnte (!) evtl. ein Phänomen sein, das nach dem Rücktransfer deines Bewusstseins in deinen physischen Körper auftritt. Kann das jemand hier bestätigen oder widerlegen?


    Ich habe darüber leider nur theoretisches Wissen. Aber ich denke auch, daß es mit der Rückehr des Bewußtseins in den PK (physischen Körper) zusammenhängen könnte.


    Ich habe mir einmal am Abend, vor dem Einschalfen, zu affimieren versucht, daß ich mich (mein Bewußtsein) in ein Objekt verschiebe, weil das vor längerer Zeit einmal funktioniert hatte. Leider mußte ich feststellen, daß es sehr hohes Konzentrationsvermögen erfordert. Da ich aber zu dem Zeitpunkt nicht über genügend ~vermögen verfügte, schaffte ich es nicht, aus meinem Körper herauszukommen. Als ich am nächsten Tag aufgestanden war, stellte ich fest, daß ich meinen Focus nicht halten konnte bzw. mich schwer tat, bei der Sache zu bleiben. Im Laufe des Tages erinnerte ich mich an die Affirmation der letzten Nacht, und begann, mir zu affimieren, daß ich, in diesem Fall alle meine "Teile", ein einziges sind. Diese Affirmation half dann zum Glück auch und ich meinte wenigstens, einen Energiezuwachs zu verspüren.


    Damit war mir klar geworden, daß meine Affirmation Wirkung gezeigt hatte; auch wenn ich das eigentliche Ziel, die Außerkörperlichkeit, nicht erreicht hatte, so wußte ich doch daß es etwas bewirkt hat.


    Also, wenn dieses "dumpfe Gefühl" wieder auftritt, könnte es vielleicht daran liegen, daß Du "neben Dir stehst", also Dein EK (Energiekörper) nicht ganz "phasengleich" mit Deinem PK ist (schwingt). Also denke Dir am besten eine "Affirmation", das ist eine Art Wunsch oder Bitte (Martouf kann das bestimmt besser erklären, ich bin im Erklären nicht so gut *g*), aus, die Deine Körper auf dieselbe "Phase" bringt.

    Irgendwann ist es einfach zu spät, um noch etwas zu ändern.


    .....................................................................


    R.I.P.:


    ParaPortal
    Aug. 2003 - Okt. 2006

  • Da sagst du wirklich mal was...dieses "neben sich stehen" kenne ich nur zu gut; ich hab es schon quasi mein ganzes Leben lang, alle paar Wochen tritt es mal wieder für ein bis zwei Minuten auf. Es ist, als ob ich meinen PK (im völligen Wachzustand, z.B. auf der Straße stehend!) zunehmend nicht mehr wahrnehme und mein Bewusstsein ("mich") als separate Einheit betrachte. Die Perspektive ist immer noch dieselbe, also durch die physischen Augen hindurch, aber ich habe dabei absolut kein Körpergefühl.
    Neulich trat es nochmal kurz auf, ich dachte mir daraufhin kurz und kräftig "Focus 1!" und sofort war alles wieder vollkommen normal. Dachte dann, ich hätte mir das eingebildet oder es hätte irgendetwas mit meinem Kreislauf zu tun... .


    -- Martouf

  • Zitat von "Luisant"

    PS: Ich kann mir vorstellen, dass das bestimmt nicht sehr erfreulich war, mit Tiereingewieden beworfen zu werde


    Nun, es war nicht so, das ich hinterher mit Gedärmen "behangen" war. Den meisten "Teilen" bin ich gekonnt ausgewichen, aber ein Magen (?) traf mich. Den Aufprall konnte ich richtig spüren. Aber angefaßt hatte ich von dem Zeug nichts :wink:.


    Zitat von "Martouf"

    Da sagst du wirklich mal was...dieses "neben sich stehen" kenne ich nur zu gut; ich hab es schon quasi mein ganzes Leben lang, alle paar Wochen tritt es mal wieder für ein bis zwei Minuten auf.......Dachte dann, ich hätte mir das eingebildet oder es hätte irgendetwas mit meinem Kreislauf zu tun... .


    Ein ähnliches Gefühl kenne ich auch, aber von heftigeren Entgiftungsschüben von der Amalgam-Vergiftung. Dabei spüre ich kaum noch den Körper, obwohl das Bewußtsein noch völlig da ist. Man denkt dann, man kippt jeden Moment um (wenn man gerade geht), aber es kommt nicht soweit. Nach einiger Zeit hört so ein Entgiftungsschub wieder auf und man hat ein normales Körpergefühl. Ist ziemlich schwer zu beschreiben...

    Selbsterfahrung - der kleine, aber feine Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.
    - Wingman (2013)

  • @Martouf: Das erinnert mich an etwas, das ich mal vor Jahren erlebt habe (dieses "neben sich stehen")! Ich war damals ungefähr 15 oder 16 und ging zur Schule, als ich plötzlich das Gefühl hatte, als ob ich (mein Bewußtsein, oder ein anderer Teil von mir) über mir schwebte, während ich (mein PK) meines Weges ging. Weil ich das äußerst interessant fand, versuchte ich dieses "Gefühl" den ganzen Tag lang beizubehalten. Es war für mich nichts störendes; eher eine Bereicherung, auch, oder gerade weil ich noch nicht ganz verstanden hatte, was es war.


    Das muß übrigens in der Zeit nach meinem Experiment mit der "Projektionsmethode" (<- "mich" in ein Objekt verschieben, womit ich damals Erfolg gehabt hatte, bis ich an der "Angstschwelle" einen Rückzieher gemacht hatte) gewesen sein. Aber wie schon erwähnt, wußte ich damals noch rein garnichts von Bewußtseinsforschung, geschweige denn von Grenzwissenschaften.


    Rückblickend betrachtet, wächst in mir der, sich langsam zur Gewißheit verdichtende, Verdacht, daß ich davon schon mein ganzes Leben wußte, es nur nicht mit solcher "Bewußtheit" erkennen konnte, wie es jetzt der Fall ist.


    Ist es einmal verbalisiert, wie es nun der Fall ist, wird einiges klarer, was vorher noch undurchschaubar war. Z. B. stellte ich mir früher die Frage, warum "ich" (was noch keine Definition hatte) durch "meine" Augen sehen kann. Seit ich von anderen gehört habe was der Begriff "Bewußtsein" bedeutet, nämlich jenes Nichtphysische, Unzerstörbare, das schon vor meinem (physischen) Körper existent war; bin ich (subjektiv!) der Antwort auf diese Frage schon ziemlich nahegekommen.

    Irgendwann ist es einfach zu spät, um noch etwas zu ändern.


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