Welches Buch lest ihr gerade?

  • Hey X, wenn du da grade auf dem Trip bist, dann empfehle ich dir "Nordische Mythen und Göttersagen" von Neil Gaiman. Kein Sachbuch, sondern die Edda-Sagen schön in Märchenform dargebracht.

    Als Hörbuch rockt das so richtig.


    lg Davy

    Danke,Mal auf Wunschzettel gesetzt,ja mich interessiert alles rund um die Wikinger

  • Hi Kali

    ich weiss genau, welche baustelle das ist, versteh den titel (auch wenn ich kein italiensich kann) und dieser amorth war oder ist ja so ein exorzist ausm vatikan. wie kommts, dass du dich dafür interessierst?

    Mir sagte mal ein weiser Mensch: "Willst du die Wahrheit wissen, schau zwischen den Extremen".


    Und ein Gabriele Amorth kann man in seiner Ansicht als extrem beschreiben. Dazu kommt noch in unserer Skyp-Diskussionsrunde hatte Pater Paolo öfter von Amorth´s Bücher gesprochen, sodass ich interessiert war mir auch etwas dazu anzulesen.

  • und worum gehts da?

    Nun, ist etwas schwierig für mich, das zu erklären:


    Es spielt in England, Mittelpunkt ist wohl London, gegen Ende des viktorianischen Zeitalters, so ab 1890. (Kleine Info am Rande, viktorianisches Zeitalter 1836-1901). Darin geht es um die Familie Foryste (wohlhabend; jedoch nicht adelig), mit all ihren Mitgliedern und Lebenspartner und um ihr Leben.


    Es beginnt damit, dass sich June Foryste mit einem gewissen Architekten verlobt. Das ist der Beginn von einem gewissen Spalt, könnte man sagen, der durch die Familie geht. Dieser Mann verliebt sich in die (sehr hübsche) Frau eines anderen Forsyte-Familienmitgliedes, die eine unglückliche Ehe führt. Sie selbst verliebt sich ebenfalls in ihn.


    Das führt natürlich zwangsläufig zu ein paar Komplikationen, vor Allem, da der Architekt für ihren Mann ein Haus baut, welches er sich weigert zu bezahlen, da er um ein paar hundert Pfund zu viel in die Ausstattung investiert hat, etc. Nachdem die Sache vor Gericht kommt, ist der Architekt ruiniert und begeht höchstwahrscheinlich Selbstmord, lässt sich von einer Kutsche überfahren. Nach dieser Nachricht trennt sich die Frau von ihrem Mann, mit dem sie selbst nicht glücklich ist. Sie bringt jedoch auch ab und an noch ein Wenig Durcheinander in die Familie.


    Soviel nur zu diesen drei, vier Personen und der "Einleitung", ist wohl ne recht lange Einleitung geworden^^


    Das Oberhaupt der Familie ist der "alte" Jolyon, gefolgt von seinen jüngeren Brüdern, James, Roger, Timothy und Swithin.


    Der alte Jolyon hat einen Sohn, den "jungen" Jolyon, allerdings familiär ausgstoßen, nachdem er nach dem Tod seiner Frau, eine Gouvernante heiratete. Von dieser ersten Ehe stammt June ab, mit letzterer hat er nochmals zwei Kinder.


    Von James (hat auch ne Menge Geld, denkt jedoch ständig, er stünde kurz vor dem Ruin) und seiner Frau Emily stammt Soames ab, das ist der oben erwähnte Mann, der von dem Architekten, Bousinney (hoff,e das ist richtig geschrieben), ein Haus auf dem Land bauen lässt und sich somit erhofft, seiner Frau, Irene, die ihn nicht lieben kann, etwas Zuneigung zu bekommen und ein Wenig Glück in seine Ehe (sie schlafen räumlich getrennt). Da Irene keine Kinder wollte, hat er keine Erben/Nachkommen.


    Den Rest der Familie zähle ich jetzt nicht auf, das sind zu viele und nicht jeder unbedingt wichtig. Jedenfalls zieht sich das durch die Jahre und mit ihnen ihre Kinder, sprich die Geschichte wandelt sich von den Älteren bis hin zu den Jüngeren.


    Man muss noch zu diesen Leuten sagen, sie sind sehr "eigen", vor Allem was Geld anbelangt. Da schauen sie schon sehr kräftig drauf, auch die Zinsen, die sie für ihr Geld bekommen und schauen ebenfalls, dass das Geld, das sie haben und machen stets in der Familie bleibt. "Besitzmenschen" passt sehr gut.


    Ein Beispiel für Besitzmensch ist, bei Soames (zu dem der Begriff recht gut passt), dass, wie es zu der Zeit damals war, seine Ehefrau als Besitz ansieht, wie es wohl auch wirklich war, die Ehefrau als Eigentum des Ehemannes und nachdem sich Irene von ihm getrennt hatte, hat er jahrelang versucht, sie wieder zu ihm zurück zu "locken".



    Allerdings, wie erwähnt, ist der Schreibstil recht seltsam. Aber, ich sehe gerade, dass das zwischen 1906 und 1921 veröffentlicht wurde, von dem her wundert mich das nicht. Was ich mit seltsam meine, sind vor Allem die Ausdrücke, die ich wirklich nicht alle verstehe, die Vergleiche/Allegorien sind total unterschiedlich.

    Eine Szene ist mir im Gedächtnis geblieben, als der alte Jolyon mit seinen Brüdern/Schwestern/Cousinen "deutliche Worte" wechseln wollte, im Grunde jedoch nichts Wirkliches gesagt hatte, aber trotzdem ständig die Rede von seinen "harten Worten" war.



    Ouh, jetzt hab ich doch beinahe einen eigenen Roman geschrieben....

  • boah, voll kompliziert, kann mich gar nicht drauf konzentrieren. das buch, das ich gerade les ist von der story her sehr simpel, aber trotzdem gehobene literatur. bin darauf aufmerksam geworden, da ich die verfilmung auf arte gesehen hab. als ich den titel las dacht ich voll langweilig, aber das womit man da konfrontiert wird, lässt einen die kinnlade runterfallen.


    spielt in der vergangenheit in sizilien im hochadel, aber da gehts gar nicht nobel zu.


    ein kleines mädchen wird von ihrem onkel vergewaltigt und stirbt beinahe daran. anstatt dass der verbrecher für immer in den knast wandert muss er der familie versprechen das mädchen zu heiraten, wenn es 13 ist. dann muss die den alten sack auch tatsächlich mit 13 heiraten und wird dann natürlch weiterhin vergewaltigt, aus der zwangsehe gehen leider mehrere kinder hervor. wegen ihrem trauma wurde das mädchen damals stumm, deshalb auch der titel die stumme herzogin. beschrieben werden dann auch noch die anderen beziehungen und charaktere der sippschaft.

  • Ich werde bald mit der Uhtred Saga anfangen.

    Melancholie Sky

    Hört sich nach sehr viel Liebe an.Wär nicht ganz das richtige für mich

    Nun, ich hab schon andere Dinge gelesen.


    Das Schwierige ist einfach, dass man so viel wie möglich Emotion in so wenig Worten und Taten wie möglich ausdrücken möchte. Wie gesagt, es ist vor 80-90 Jahren erschienen, über eine Zeit, die noch einmal ein bis zwei Jahrzehnte zurückliegt.


    Andere Zeiten, andere Sitten. Die Auffassung von Moral ist halt einfach komplett anders, als es heutzutage der Fall ist.

  • Ich fang

    .... scheint nicht nur

    Ja , stimmt

    Nun, ich hab schon andere Dinge gelesen.


    Das Schwierige ist einfach, dass man so viel wie möglich Emotion in so wenig Worten und Taten wie möglich ausdrücken möchte. Wie gesagt, es ist vor 80-90 Jahren erschienen, über eine Zeit, die noch einmal ein bis zwei Jahrzehnte zurückliegt.


    Andere Zeiten, andere Sitten. Die Auffassung von Moral ist halt einfach komplett anders, als es heutzutage der Fall ist.

    Stimmt natürlich auch