Vorsatz für's neue Jahr: Jeden Tag eine AKE-Übung!

  • Hallo Leute,


    da ich persönlich (ich will ja ehrlich zu euch sein) in den letzten Monaten ziemlich wenig geübt habe, hab ich mir gedacht, daraus einen Neujahrsvorsatz zu machen, um die Chance auf eine AKE stark zu erhöhen und hoffentlich bald wieder was Interessantes zu erleben.


    Deshalb schlage ich vor: Ab dem 1.1.2006 jeden Tag eine AKE-Übung!


    Wer macht mit? :)


    -- Martouf

  • Zitat

    Deshalb schlage ich vor: Ab dem 1.1.2006 jeden Tag eine AKE-Übung!


    Was ähnliches hatte ich mir auch vorgenommen. "Jeden Tag" wird sicherlich nicht gehen, aber wann immer ich Zeit habe. Heute habe ich aber wieder eine Runde Hemi-Sync (Kondition A) gemacht, und dabei bemerkt, wie sehr ich außer Übung bin (bin fast viermal eingeschlafen und meine Konzentration wurde ständig durch Gedankensalat abgelenkt) :wink:.

    Selbsterfahrung - der kleine, aber feine Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.
    - Wingman (2013)

  • guter vorsatz. ich werde versuchen mitzuhalten ;)

    Mundus vult decipi, ergo decipiatur
    Es gibt kein Gut oder Böse. Es gibt nur verschiedene Ansichten
    Ich hatte einen Traum; ein Hopper hing am Baum. Ich hatte viele solcher Träume, doch nicht genügend Bäume

  • Kurzprotokolle der Übungen wären vielleicht aufschlussreich, vor allem, wenn alle mitmachen. Ich mache mal den Anfang:


    01.01.2006:
    Am späten Abend, ca. 23:00, eine Visualisierungsübung gemacht. Keller des Kumpels vorgestellt, bei dem ich Silvester gefeiert hatte. Schwierig, die Konzentration zu halten. Viel "Gedankensalat", der sich nur schwer unter Kontrolle bringen und ordnen lassen konnte. Muss wohl zu müde und zu unkonzentriert gewesen sein; Entspannung war durchaus einfach zu erlangen gewesen, aber nur Unsinn im Kopf. Während der ganzen Übung keine Anzeichen einer Trennung verspürt. Bin dann, schätzungsweise nach zehn Minuten, einfach eingeschlafen.


    02.01.2006:
    Lange geschlafen, ohne Hilfsmittel aufgewacht (kein Wecker, kein externer Reiz etc.) An meinen guten Vorsatz gedacht und - ohne mich auch nur einen Zentimeter zu bewegen - versucht, Tiefentspannung zu erlangen. Weiße, leuchtende, flüssige, warme Energie vorgestellt, die von oben in meinen Kopf eindringt und dann langsam, wie eine zähflüssige Flüssigkeit, nach unten in Richtung Füße fließt. Immer, wenn die Flüssigkeit an einem markanten Punkt (Hals, Arme, Magen, Hüften etc.) angekommen war, affirmiert, jener Körperteil solle sich vollständig entspannen. Als die Flüssigkeit unten angekommen war, visualisiert, wie sie aus meinem Körper austritt und mich umgibt. Starkes Wärmegefühl empfunden, sehr realistisch. Noch gerade eben wahrnehmbare Schwingungen traten auf. Mehrmals auf sie konzentriert und versucht, sie zu verstärken - keine Reaktion, schade. Versucht, den großen Zeh zu bewegen, um aus der Tiefentspannung herauszukommen, mit Erfolg. Dann gut erholt aufgestanden, Übung muss wohl ca. 20 Minuten gedauert haben.


    -- Martouf

  • Bin gerade im (ersten) Buch von William Buhlman beim Technikteil angelangt. Wer weiß, vielleicht werde ich einiges davon jetzt jeden Abend (wenn möglich) ausprobieren. Jedenfalls hat Buhlman eine sehr motivierende Schreibweise, die dieses Buch wirklich auszeichnet.


    Martouf :
    Apropos Schreiben: Diese "Affirmation durch mehrfaches aufschreiben von Zielen jeden Abend"-Technik klingt interessant. Hast du damit schonmal experimentiert?

    Selbsterfahrung - der kleine, aber feine Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.
    - Wingman (2013)

  • Zitat von "Wingman"

    Apropos Schreiben: Diese "Affirmation durch mehrfaches aufschreiben von Zielen jeden Abend"-Technik klingt interessant. Hast du damit schonmal experimentiert?


    Bisher leider noch nicht, momentan möchte ich nochmal "von vorne anfangen", also damit beginnen, herauszufinden, welche Technik für mich am geeignetsten ist, d.h. die besten Resultate bringt sowie angenehm durchzuführen ist (klingt doof, aber Spaß an der Sache zu haben ist wirklich wichtig für die Motivation, denn Spaß führt zu regelmäßigerem Üben und somit zu mehr AKEs in kürzerer Zeit und mit weitaus weniger Aufwand!).
    Das Aufschreiben von Affirmationen soll ja intensiver sein als das bloße Aufsagen oder Denken, steht ja auch in "Out of Body" drin...hm, irgendwie habe ich jetzt Lust, das heute Abend mal auszuprobieren, bin gespannt! :D


    Hier noch das Kurzprotokoll von heute Morgen.


    03.01.2006:
    Sehr lange geschlafen, deshalb nach dem Aufwachen extrem ausgeruht. Vollkommen entspannt und aufmerksam. Aus Unachtsamkeit und Gewohnheit leider nicht liegengeblieben, sondern auf die Uhr geschaut (11:35) und danach wieder hingelegt. Affirmation im Geiste aufgesagt (d.h. gedacht): "Jetzt bin ich außerkörperlich."; dabei darauf geachtet, ruhig und konzentriert zu bleiben und wirklich davon überzeugt zu sein, was ich da sagte. Nie auf die Worte geachtet, sondern auf den Inhalt der Worte, auf das, was sie bedeuten. Leider immer wieder in unwichtige Gedankengänge "abgerutscht", aber sobald ich das bemerkt habe, immer wieder sofort mit der Affirmation fortgefahren. Nach ca. 10 Minuten Tiefentspannung erreicht, starkes Taubheitsgefühl in jedem Winkel meines Körpers. Wohl noch keine Schlafstarre (alle physischen Sinne funktionierten noch), aber auf dem Weg dazu. Habe im Verlauf der Übung für einige Sekunden das Gefühl gehabt, als ob die störenden Außengeräusche - leider waren meine Eltern wach, was aber um die Uhrzeit mehr als verständlich ist :lol: - spürbar leiser wurden, als ob jemand die Lautstärke wesentlich leiser gedreht hätte. Sobald ich mich darauf konzentrierte, wurde es aber wieder lauter. Merkwürdig, aber nichts Beängstigendes, deshalb angefangen, dieses Phänomen zu ignorieren.
    Nach unbestimmter Zeit plötzlich das Gefühl gehabt, als ob meine Füße in Wasser treiben würden; sie bewegten sich, ohne, dass ich das wollte. Zuerst nach links und rechts sowie nach oben und unten, später auch vor und zurück, wobei ich bei jedem "zurück" das Gefühl hatte, als würde jemand an meinen "verflüssigten Füßen" ziehen und sie würden sich deswegen verlängern. Vielleicht spüre ich da meinen Energiekörper? Ach ja, die Affirmationen...mit "Jetzt bin ich außerkörperlich." fortgefahren, aber von dem seltsamen Phänomen hinsichtlich meiner Füße so abgelenkt gewesen, dass sich nichts Besonderes mehr tat und auch das Phänomen auf der Stelle verschwand. Das Gefühl gehabt, dass sich heute nichts Interessantes mehr ereignen würde, großen Zeh bewegt, Körper wachte binnen Sekunden vollständig auf. Auf die Uhr geschaut, 12:02. Wenn man die Übung dazuzählt, ca. 12 Stunden geschlafen, aber ich habe mich so gefühlt, als wäre es das Doppelte gewesen; dieses Gefühl stellte sich aber erst nach Ende der Übung ein, direkt nach dem Aufwachen war es interessanterweise nicht vorhanden.


    -- Martouf

  • werde mich jetzt auch wieder stärker dahinterklemmen.


    als ich angefangen habe, waren erste erfolge recht schnell zu verzeichnen, wobei ich dann später bei jeder übung einfach eingeschlafen bin.


    ich werde nun wieder mit neuem elan an die sache rangehen

  • Ich habe beschlossen ab sofort ein AKE Tagebuch zu führen. Hab gehört das soll auch sehr gut sein, da es schon fast etwas von einer schriftlichen affirmation gemein hat

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  • @Topic: Schöner Vorsatz fürs neue Jahr :D .


    Ich habe mir vorgenommen meine Schwingungszustände ab diesem Jahr besser zu nutzen um auch mal öffters aus treten zu können. Dann werde ich auf jedenfall auch immer meine Erlebnisse (ob es jetzt nur ein Schwingungszustand ist oder eine AKE) versuchen, für mich festzuhalten.


    LG Luisant

    Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr.
    (Albert Einstein)

  • 04.01.2006:
    Habe mich gestern Abend vollkommen müde hingelegt und aufgrund dieser Müdigkeit (und Faulheit :mrgreen:) die verkürzte Affirmation "AKE" benutzt. Am nächsten Morgen konnte ich mich recht gut daran erinnern, dass ich nach dem Einschlafen ein starkes Rauschen gehört und ein leichtes Vibrieren gespürt habe, ohne dabei Angst zu empfinden [interessant!]. Ich erinnere mich nur an Beruhigung und an eine Art diffuses "Das ist angenehm..."-Gefühl. Im Nachhinein betrachtet muss ich mich im Anfangsstadium des Schwingungszustandes befunden haben, allerdings hatte ich ein stark traumähnliches Bewusstsein, d.h. ich habe leider nicht realisiert, was zu dem Zeitpunkt gerade mit mir los war.
    Interessant finde ich die ausgesprochen starke Wirkung der verkürzten Affirmation; könnte es sein, dass sich das Bewusstsein leichter auf kurze Konstruktionen wie "AKE" als auf komplexere wie "Jetzt erlebe ich eine außerkörperliche Erfahrung und bleibe dabei frei von Furcht." fixieren kann?


    05.01.2006, 06.01.2006, 07.01.2006:
    An diesen drei Tagen habe ich, jeweils Abends vor'm Einschlafen, die "HemiSync"-ähnliche CD "Das Seil" gehört. Im Vergleich zu regulären AKE-Übungen, die ich grundsätzlich immer ohne solche Hilfsmittel durchführe, trat die Tiefentspannung überraschend schnell und leicht ein. Am 05.01. fühlte ich beim Versuch, mich mithilfe des visualisierten Seils herauszuziehen [was Bestandteil des CD-Übungsablaufes ist], ein starkes Kribbeln, gepaart mit irgendeiner Art von Aufregung; man könnte es eine Mischung von Aufregung, Neugier und Vorfreude mit einem Schuss Angst nennen. Bei den anderen beiden Übungen blieb dieser Effekt leider aus, vermutlich aufgrund von übersteigerter Selbstkonditionierung ("Heute muss ich es aber unbedingt schaffen..."). Dennoch interessant, wie schnell die Erfolge per Hemisphärensynchonisation auftreten können.


    -- Martouf

  • Bei mir war auch was interessantes (wenn auch nicht so spektakulär). Wir waren am Samstag ganz spontan in "Jarhead". Da geht es u.a. um Marine Sniper im ersten Irak-Krieg. Jedenfalls kannte ich vorher weder den Trailer, noch ein Making of. Allerdings habe ich Freitag Nacht eine ganz kurze Traumszene gehabt, wo ich völlig zielsicher ein Gewehr repertierte (mit klassischem Repertierhebel). Ob das eine Vorahnung war, oder Zufall, oder gar eine "Erinnerung", kann ich nicht beurteilen (das Gewehr war eher älter, als in dem Film; wie im ersten oder zweiten Weltkrieg). Jedenfalls fand ich daran interessant, das es nur diese spezielle Traum-Szene war, ohne irgendwas vom Umfeld zu bemerken. Sowas hatte ich IMHO noch nie...

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    - Wingman (2013)

  • 08.01.2006:
    Am Abend diesmal keine CD gehört, sondern stattdessen wieder die Affirmation "AKE" benutzt. Affirmation ca. eine Viertelstunde lang intensiv in Gedanken aufgesagt, dann aufgrund der Müdigkeit umgedreht und ganz normal eingeschlafen.


    Zu Beginn [meiner Erinnerung] habe ich nur unwesentlichen Schwachsinn geträumt, durch den sich ein eher konfuser und dünner Handlungsfaden zog (Universitätsbesuch). Während dieser Traumsequenz sprach ich mit einigen "Professoren" (keine Männer im Kittel, sondern gut und "nobel" angezogene Personen, die Ahnung von ihrem Fach hatten) über das Phänomen der außerkörperlichen Erfahrung. Ich versuchte, sie zu überzeugen, dass jenes Phänomen real ist und nach weiterer Erforschung verlangt, sie lehnten diese Meinung jedoch strikt ab und glaubten mir nicht, hörten aber interessiert zu. Danach habe ich entweder eine Zeitlang nichts mehr geträumt, oder ich hatte einen - zugegeben recht langen - Blackout.


    Die Erinnerung setzt wieder ein, als ich aufwachte; in meinem Bett, geweckt vom hellen Tageslicht, das durch das Fenster schien, da die Rolläden bereits hochgezogen waren. Zudem muss es schon Mittag gewesen sein, zumindest später Vormittag. Ich stand auf und wunderte mich, warum es nicht dunkel war, früh am Morgen, die Rolläden herunter gelassen waren und ich vom Wecker geweckt worden war. Muss über ziemlich viel Bewusstsein verfügt haben. "Das ist eine außerkörperliche Erfahrung!", schoss es mir einige Momente nach dem Aufstehen durch den Kopf, "Deshalb ist hier alles anders..." (Anm.: war es natürlich nicht, aber ich dachte es zuerst). Mein Blick schweifte über meinen Tisch, auf dem sich kein Computer mitsamt Equipement befand, sondern eher "gewöhliche, für einen Schreibtisch typische Sachen", die allesamt über dem Tisch verstreut lagen. Fasziniert zugeschaut, dann auf den Flur gegangen. Alle Türen waren geöffnet, die Betten meiner Eltern waren gelüftet, aber es war niemand zuhause. Mein Blick verschwomm kurz, und ich weiß nicht, wie oft ich daraufhin energisch "Klarheit, sofort!", "Volles Bewusstsein, sofort!" und "Kontrolle, sofort!" verlangt habe; fünf- bis zehnmal bestimmt...der Effekt war aber relativ gering, viel geringer als erwartet, dennoch besserte sich meine Wahrnehmung und die Menge an Bewusstsein sowie meine Kontrolle - ich wusste, wer ich bin, was ich da gerade tat, aber ich war irgendwie nicht vollbewusst, sondern nur kurz davor. Seltsam zu beschreiben. Wollte dann zwei Guides treffen, rief diesen Gedanken laut aus, und etwas Schwarzes bewegte sich daraufhin unter meinem Bett im Dunklen. Bekam starke Angst, war aber neugierig. Amüsiert festgestellt, dass es das schwarze Fell meines Hundes war, der unter dem Bett hervorkam (passte größenmäßig gerade noch darunter :mrgreen:)! Hund und ich gingen durchs Haus, kamen an den gelüfteten Betten vorbei, woraufhin mein Hund freudig auf die frischen Oberbetten sprang (was er sonst nie tun würde) - da wurde ich aufmerksam und bemerkte, dass es einer meiner Guides sein musste, der die Form meines Hundes angenommen hatte. Er guckte mich auf diesen Gedanken hin nur erwartungsvoll und freudig an. Kurz darauf rief mein Stiefvater durch den Flur, dass er wieder zuhause sei - da waren also meine zwei Guides! Anschließend riss die Erinnerung ein...hätte wohl nochmal Klarheit, Kontrolle und Bewusstsein verlangen müssen.


    Jedenfalls ein interessant-realer Traum, der leider nicht den Realitätsfaktor einer AKE besaß, aber durchblicken ließ, dass die Umgebung zwar kreiert war, aber dennoch "wirklich" bzw. real. Eine sehr angenehme und freudige Erfahrung, die eine gute Erinnerung hinterlassen hat und "Lust auf mehr" macht! Stellt euch vor, ihr müsstet eigentlich früh morgens zur Schule und erwacht stattdessen gut erholt am Mittag in eurem Bett, das eigentlich gar nicht euer Bett ist, in eurem Zimmer, das eigentlich gar nicht euer Zimmer ist, aber es ist trotzdem so wunderschön...eine befreiende Erfahrung, könnte man es auch nennen.


    Ich kann an dieser Stelle wirklich nur jeden dazu anspornen, es mal zu versuchen, auch wenn dabei "nur" ein quasi-luzider Traum wie dieser hier herauskommt :)


    -- Martouf

  • Martouf :
    Interessante Erfahrung. Ich habe mir auch schon manchmal überlegt, ob Personen im "Traum" nicht auch Guides sein könnten, wenn sie ein auffällig rationales Verhalten an den Tag gelegt haben (z.B. wenn diese sehr tiefsinnige Dinge von sich geben, die der "projezierten" Person eigentlich nicht zuzutrauen wären *g*). Leider fehlt mir meistens die Erinnerung an Dialoge, aber dennoch ist in solchen Fällen oft das Gefühl da, das es ein tiefsinniges, beinahe schon "erhabenes" Gespräch war.

    Selbsterfahrung - der kleine, aber feine Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.
    - Wingman (2013)

  • Zitat von "Martouf"

    Stellt euch vor, ihr müsstet eigentlich früh morgens zur Schule und erwacht stattdessen gut erholt am Mittag in eurem Bett, das eigentlich gar nicht euer Bett ist, in eurem Zimmer, das eigentlich gar nicht euer Zimmer ist, aber es ist trotzdem so wunderschön...eine befreiende Erfahrung, könnte man es auch nennen.


    ist es dann nicht umso deprimierender, wenn man 5 min später tatsächlich aufwacht und in die schule muss? :lol:
    (wobei ich kaum glaube das du am 8. in der schule warst :wink: )


    Ich bin mit meinen übungen im neuen jahr leider noch zu keinen ergebnissen gekommen. mir fehlt es irgendwie am nötigen "biss".
    ich mache jeden tag beim einschlafen die üblichen affirmationsübungen, aber nachdem dann nach 10min nichts passiert und ich auf dem rücken liegend, wie ich die übungen immer mache, nicht schlafen kann, drehe ich mich dann auf den bauch, was das sofortige ende meiner wachphase einleitet.


    an meine träume kann ich mich leider nicht lange detailiert erinnern, außer das sie sehr häufig über dinge gehen, die ich am tag zuvor gemacht habe (dvd geschaut -> wirrer traum in mittelerde :wink: etc.)


    aber ich kann mich an einen traum aus der kindheit noch dermaßen gut erinnern, dass ich davon überzeugt bin, dass AKE´s real sind. ich bin damals aufgewacht und war völlig perplex und hab zunächst versucht stundenlang nochmal einzuschlafen, um wieder "dorthin" zu kommen, leider ohne erfolg. dieser "traum" hat mich damals dann wochenlang verfolgt und ich wollte ihn unbedingt weiter träumen, hat aber nie geklappt. es war ein dermaßen schöner traum, ich bin damals mit einem sowas von guten gefühl aufgewacht. es war einfach irgendwie anders.


    naja das jahr 2006 ist jung und bietet noch viel zeit zum üben

  • Zitat von "Wishbone"

    ist es dann nicht umso deprimierender, wenn man 5 min später tatsächlich aufwacht und in die schule muss? :lol:
    (wobei ich kaum glaube das du am 8. in der schule warst :wink: )


    Da hast du das Datum missverstanden. Ich nehme grundsätzlich immer den Tag als Datierung, an dem die Übung stattfand oder, falls sie die Schwelle zwischen zwei Tagen überschreitet (z.B. eine Übung, die von 23:45 bis 0:15 dauert), den Tag, an dem ich sie begonnen habe. Das eigentliche Traumerlebnis fand zwar ziemlich sicher in der Nacht zum 9. statt, also nach Mitternacht, aber die Übung, auf die ich jenen Traum zurückführe, fand definitiv noch am 8. statt.


    Zitat von "Wishbone"

    Ich bin mit meinen übungen im neuen jahr leider noch zu keinen ergebnissen gekommen. mir fehlt es irgendwie am nötigen "biss".


    Motivation ist sehr wichtig, sonst gerät man mit der Regelmäßigkeit der Übungen in Verzug und ärgert sich im Nachhinein darüber, wie man sehr gut am ersten Beitrag dieses Threads sehen kann :mrgreen:
    Falls dir Affirmationen nicht zusagen sollten, versuche es doch einfach mit einer anderen AKE-Technik. Ich probiere heute Abend beispielsweise (endlich...) den Tipp von Wingman aus, sich die Affirmationen vor dem Zubettgehen auf ein Blatt Papier mehrfach aufzuschreiben, um sie konkreter festzuhalten. Visualisierungen können übrigens auch sehr unterhaltsam sein! Probier' einfach ein Bisschen herum und finde heraus, was dir gefällt. Nichts anderes habe ich seit dem 1.1. getan! Sobald dir eine Übung gefällt und erste Erfolge zeigt, bleib dabei.


    Zitat von "Wishbone"

    an meine träume kann ich mich leider nicht lange detailiert erinnern, außer das sie sehr häufig über dinge gehen, die ich am tag zuvor gemacht habe (dvd geschaut -> wirrer traum in mittelerde :wink: etc.)


    Das Phänomen kennt wohl jeder von uns. Ich habe beim intensiveren Beobachten festgestellt, dass (zumindest ist das bei mir so) man fast immer von Dingen träumt, die man während der Wachphase nur minimal beachtet hat. Ein flüchtiger Blick auf ein Nietzsche-Buch in meinem Bücherregal, ohne darüber richtig nachzudenken, führte einmal zu einer Traumkonversation, in der ich mit Nietzsche diskutierte *g*
    Basierend darauf habe ich mir angewöhnt, morgens beim Duschen ein paarmal intensiv leise zu sagen: "Heute Nacht werde ich eine außerkörperliche Erfahrung haben.", bzw. seit neuestem die Kurzform "AKE", die ich auch vor'm Einschlafen benutze. Im Moment ist es nur ein subjektiver Eindruck, aber irgendwie scheint das erste Erfolge zu verzeichnen, da es die abendlichen Affirmationen irgendwie zu verstärken scheint. Ich kann mich da natürlich auch täuschen :wink:


    Zitat von "Wishbone"

    es war ein dermaßen schöner traum, ich bin damals mit einem sowas von guten gefühl aufgewacht. es war einfach irgendwie anders.


    Ziemlich genau dieses Gefühl hatte ich heute, als ich gegen 3 Uhr aus meinem Traum (von dem ich oben berichtet habe) aufgewacht bin. Wirklich sehr angenehm! Ich schätze, genau da liegt der Schlüssel zum Erfolg; sich dazu durchringen, solange zu üben, bis man die ersten tollen Erlebnisse gemacht hat, und dann geht alles wie von selbst, da man weiterübt, um unbedingt wieder so ein Erlebnis zu haben :)


    Zitat von "Wishbone"

    naja das jahr 2006 ist jung und bietet noch viel zeit zum üben


    Sicherlich; was ist schon ein Jahr intensives Üben, wenn man dadurch die Fähigkeit erlernt, AKEs erleben zu können, und diese Fähigkeit vergleichsweise einfach für den Rest seines Lebens anwenden kann? Deshalb lasse ich mir auch soviel Zeit hinsichtlich Ängste-Überwindung etc.; es steht einfach in keinem Verhältnis zu meiner wahrscheinlichen Lebenserwartung (liegt glaube ich für einen männlichen Deutschen momentan bei ca. 75 Jahren), es gibt einfach keinen Grund dazu, schluderig zu sein, deshalb mache ich's lieber gründlich, das erspart hoffentlich späteren Ärger :lol:


    -- Martouf

  • Zitat von "Martouf"

    Sicherlich; was ist schon ein Jahr intensives Üben, wenn man dadurch die Fähigkeit erlernt, AKEs erleben zu können, und diese Fähigkeit vergleichsweise einfach für den Rest seines Lebens anwenden kann? Deshalb lasse ich mir auch soviel Zeit hinsichtlich Ängste-Überwindung etc.; es steht einfach in keinem Verhältnis zu meiner wahrscheinlichen Lebenserwartung (liegt glaube ich für einen männlichen Deutschen momentan bei ca. 75 Jahren), es gibt einfach keinen Grund dazu, schluderig zu sein, deshalb mache ich's lieber gründlich, das erspart hoffentlich späteren Ärger :lol:


    genau so seh ich das auch.
    die fähigkeit und die daraus resultierenden erkenntnisse sind die übungszeit mit sicherheit wert. gerade wenn man daran denkt, mit was für belanglosigkeiten man schon seine zeit verschwendet hat, scheint dies doch geradezu optimal.


    ich werde nun mal konkret die visualisierungsmethode versuchen, die bisher nur "gestriffen" habe


    mal schauen ob ich morgen etwas zu berichten habe. gute nacht 8)

  • Ich bin momentan Abends leider zu ausgelaugt, um eine regelmäßige Übung zu machen. Ersatzweise habe ich mir einfach affirmiert: "Ich werde mich an meine Träume erinnern". Das hat schon vor einigen Monaten gut geklappt und heute morgen hat die Affirmation wieder ihren Dienst getan (als ich sie einige Wochen wegließ, konnte ich mich tatsächlich kaum an Träume erinnern). Aber mehr, als ein wirrer Traum (interessanterweise fast mit einer Flugeinlage, aber es war mehr ein " hüpfendes stolpern" über einen stark abfallenden Weg), war leider nicht zu dabei (obwohl da interessanterweise auch Leute vorkamen, die ich noch nie im Leben gesehen habe, was schon recht selten vorkommt).


    Nunja, vielleicht werde ich mich heute Abend mal wieder durchringen (trotz Müdigkeit), Buhlman weiterzulesen (bin bei Kapitel 6: Techniken) und eine der dortigen Techniken zu probieren.

    Selbsterfahrung - der kleine, aber feine Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.
    - Wingman (2013)

  • Zitat von "Wingman"

    Ich werde mich an meine Träume erinnern


    Genau das ist es. Kann mich gut erinnern an das "Fliegen üben", damals.
    Es dauerte trotzdem zwei Jahre, bis ich dann zum ersten mal "out" war.
    Und das ist nun schon etwa fünfzehn Jahre her. Mindestens. Das Zeitgefühl macht sich selbstständig bei solchen Sachen.


    Gute Idee, dieser Vorsatz fürs neue Jahr. Wer es schafft macht einen riesen Schritt vorwärts.
    Es gibt allerdings, weiss ich auch aus eigener Erfahrung, eine nicht unerhebliche Gefahr dabei. Es ist die Gefahr das materielle Leben zu stark abzuwerten. Wir sind aber h i e r - nicht d o r t.


    Die Unerbittlichkeit der grobstofflichen Naturgesetze mit ihren zuverlässigen Ergebnissen (damit ist die einfache Physik des täglichen Lebens gemeint) ist eine notwendige "Grundausbildung". Und da die Grobstoffliche mit der Feinstofflichen Welt verknüpft ist, sehr einfach gesagt, fehlt uns "nachher" etwas, bei Vernachlässigung dieser Grundausbildung.


    Wünsche gut zu üben - in beiden Welten.
    :)
    Wasserträger

  • Zitat von "wasserträger"

    Es gibt allerdings, weiss ich auch aus eigener Erfahrung, eine nicht unerhebliche Gefahr dabei. Es ist die Gefahr das materielle Leben zu stark abzuwerten. Wir sind aber h i e r - nicht d o r t.


    Wenn man mit der richtigen Einstellung an die Sache rangeht, sollte es diesbezüglich keine Probleme geben (zumindest sehen das einige der bedeutensten AKE-Autoren so). Ich persönlich sehe das folgendermaßen:


    Durch die Erfahrung, das es noch mehr als die physische Welt gibt, und die Gewißheit, das man aus ganz bestimmten (Lern)Gründen im physischen Lebenssystem ist, läßt den Aufenthalt hier wesentlich bedeutsamer erscheinen, als vorher. Es ist nicht mehr nur ein zufälliges "in die Welt geworfen werden", sondern eine Art Mission, die primär zur persönlichen Bewußtseinserweiterung und Erfahrungssammlung dient.


    Dadurch nimmt man seine Umwelt (Menschen, Natur, Veränderungen in jeglicher Hinsicht...) intensiver und vor allem bewußter wahr. Zudem weiß man jeden Informations- und Erfahrungsinput (auch, wenn er qualvoll und fordernd ist) auf irgend eine Art zu würdigen. Denn man weiß, das es nicht alles umsonst ist und die Hürden bzw. Qualen sich letztlich auf unschätzbare Weise auszahlen.


    Zitat

    Die Unerbittlichkeit der grobstofflichen Naturgesetze mit ihren zuverlässigen Ergebnissen (damit ist die einfache Physik des täglichen Lebens gemeint) ist eine notwendige "Grundausbildung". Und da die Grobstoffliche mit der Feinstofflichen Welt verknüpft ist, sehr einfach gesagt, fehlt uns "nachher" etwas, bei Vernachlässigung dieser Grundausbildung.


    Du sprichst warscheinlich von der im physischen Lebenssystem auf intensive Weise zu erlernenden Rationalität, die bei der Schaffung und Bewertung von neuem Bewußtsein absolut notwendig ist. Das ist IMHO einer der Hauptgründe, warum wir uns in so ein forderndes Lebenssystem begeben: Das Erlernen und Anwenden des "Polarität-Prinzips" (der bestmögliche Weg zwischen Naivität und Befangenheit; Chaos und Ordnung; Entropie und Stagnation etc...).


    Von diesem Punkt ausgehend hast du natürlich recht. Wenn jemand nur als "Partyspaß" oder "Chill-Out" AKEs durchführt, und keine Erkentniss daraus ziehen will, kann sowas wie "Realitätsflucht" natürlich passieren (z.B. bei Leuten, welche nicht analytisch an die Erlebnisse rangehen und alles nur als "ist einfach so" hinnehmen).

    Selbsterfahrung - der kleine, aber feine Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.
    - Wingman (2013)