Die Bestie von Gevaudan (Frankreich)

  • Was solche Raubtiere gibts?? Das ist ja beängstigend!!
    Woher weißt du das?? Das würde mich interessieren!


    O__O tja vlt liege ich doch falsch...

    Though I know I should be wary,
    Still I venture someplace scary!
    Ghostly hauntings I turn loose...
    Beetlejuice!
    Beetlejuice!!
    Beetlejuice!!!

  • ich habe letztens- ich glaube im zdf war es- eine doku über das monster gesehen. dort meinten sie, dass es zwei bestien gab. einen menschen und einen wolf. angeblich wurde damals ein sehr großer wolf gefangen. dieses tier hatte teils die anatomie eines hundes aber auch die eines wolfes. es fiel auf, dass dieses es besondes groß für einen hund und für einen wolf war.
    nachdem das tier gefallen war, hörten die grausamen morde auf.
    so, zu dem menschen:
    sie sagten auch, dass manche opfer schnittwunden aufwiesen, die von einem messer stammen mussten.
    alles sehr mysteriös...

  • Bagira
    Ich schaue schon seit meiner Kindheit gerne Tierdokus und hab das in der einen oder anderen Sendung mitbekommen. Ist also nur "Hörensagen", wie der Anwalt sagen würde.
    Vielleicht kann sich der eine oder andere hier im Board auch noch erinnern, wie die Sendungen hießen, oder kennt einen Link dazu.
    Eigentlich möchte ich nicht so gerne im iNet über "Menschenfresser, Innereien und ermordete Frauen und Kinder" nachrecherchieren. Mir graut vor dem, was ich da finden könnte :(
    Sorry

    Was sagt ein Eichhörnchen, um einen am betreten seiner Nahrungsvorräte zu hindern?
    "Geh mir nicht auf die Nüsse!"

  • Andererseits muss nicht alles wahr sein was im net steht.
    ..Tierdokus? muss mir mal welche anguggen...

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  • Hi Frank E. Meyer


    Zitat

    Vor alledingen vergewaltigen Tiere keine Menschen!


    Da wäre ich mir nicht so sicher ...männliche Delfine zb bedrängen in ihrer aggressiven sexuellen natur so ziemlich alles was weibliche Pheromone verströmt ...auch Robben oder Schwimmerinnen , auch gibt es berichte von Vergewaltigungen durch menschenaffen , und Hunde wurden zb gezielt dazu abgerichtet , um so weibliche Gefangenezb in südamerikanischen diktaturen zu foltern ...

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • ...denkbar wäre auch , dass deie rsten Fälle von einem Tier stammen , dei dann ein menschlicher sadistischer "Trittbrettfahrer" benutzte um seine neigungen auszuleben , oder dass auch vieles dazugedichtet wurde ...aus 5 opfern werden dann mal schnell 30 ...dann noch ein paar sadistische und sexuelle Details dazugedichtet , die Zuhörerschaft zu fesseln ..Sex and Crime verkaufte sich schon immer besser als die wahrheit ...

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • hey,
    aber weicht das nich nen bisschen sehr vom thema ab?
    ich meine keiner weiss was damals passiert is und ich denke auch das man es nie mit sicherheit sagen kann, aber was du da sagst passt genau zu dem inhalt des buches...aber dnkst du wirklich das das glaubhaft is?
    :?::?::?::?::?:

  • Also ich würde jedem einmal empüfehlen den Wikipediaartikel dazu zu lesen. Natürlich weiß ich nicht, ob auch wirklich alles darin stimmt, aber das, was da steht, ist ziemlich aufschlussreich und interessant.


    Zitat

    Am 16. August beschuldigten zwei königlich vereidigte Wildhüter die beiden Brüder Chastel, sie in ein Schlammloch geführt zu haben, wo sie angeblich fast den Tod gefunden hatten; die beiden Chastel hätten daneben gestanden und nichts unternommen. Sie wurden Ende August verhaftet. Erstaunlicherweise blieb das Biest während der Haftzeit der beiden untätig.


    Diese Tatsache würde zumindest die These unterstützen, dass in irgendeiner Art Menschen beteiligt gewesen sind.


    Auch sehr interessant :


    Zitat

    Im September 1765 schoss der persönlich Beauftragte des Königs einen stattlichen Wolf. Antoine wollte wegen des Kopfgeldes sicher sein, auch die richtige Bestie erlegt zu haben. Er wartete daher einige Wochen, ob sich weitere Taten ereigneten. Als nichts geschah, reiste er ab, um sich in Paris feiern und belohnen zu lassen.


    Das würde zum einen nochmals die These, dass ein Mensch involviert ist, unterstützen, denn es wäre natürlich ein kluger Schachzug, die Bestie dann einige Monate nicht mehr freizulassen, damit zum die ganzen Jäger wieder abziehen und man dann wieder weitermachen kann, was ja auch im Dezember des selben Jahres passiert sein soll. Zum anderen würde es auch erklären, warum ein Wolf ( wie am Anfang des Threads gesagt) in einem Museum als die Bestie ausgestellt wird.


    Und zum Film "Pakt der Wölfe" : Also ich finde, dass dieser Film wirklich gut gelungen ist und er zählt zu einem meiner Lieblingsfilme und ich glaube, dass ziemlich viel von den Überlieferungen mit eingearbeitet wurden, zumal der Drehbuch Autor sich mit den alten Dokumenten befasst hat.


    Zitat

    In der Rahmengeschichte schreibt der alte Marquis d'Apcher an seinen Memoiren, die dann in die eigentliche Handlung des Filmes hinüberführt, die sich zum Teil an den wahren Geschehnissen orientiert. Die einzige frei erfundene Figur im Film ist der Indianer Mani (dargestellt von Mark Dacascos), der Wegbegleiter des Protagonisten.

  • Zitat

    Diese Tatsache würde zumindest die These unterstützen, dass in irgendeiner Art Menschen beteiligt gewesen sind.


    Wobei dieser Fall aber aus der Reihe fällt, da die Bestier hauptsächlich Frauen und Kinder tötete und vor bewaffneten Männern flüchtete. Das scheinen mir eher die erwähnten Trittbrettfahrer gewesen zu sein.
    Ich glaube ja auch, das zu solchen Taten, wie die beschriebenen, kein Tier von sich alleine aus fähig wäre und das mindestens ein Mensch mitbeteiligt war.


    Zitat


    Und zum Film "Pakt der Wölfe" : Also ich finde, dass dieser Film wirklich gut gelungen ist und er zählt zu einem meiner Lieblingsfilme und ich glaube, dass ziemlich viel von den Überlieferungen mit eingearbeitet wurden, zumal der Drehbuch Autor sich mit den alten Dokumenten befasst hat.


    Den Film finde ich auch ansprechend, ich mag ihn, aber leider ist er sehr kommerziell gemacht und hält sich nur begrenzt an die wahren Begebenheiten. Als Reverenz für den echten Fall würde ich ihn nicht nehmen.

    Was sagt ein Eichhörnchen, um einen am betreten seiner Nahrungsvorräte zu hindern?
    "Geh mir nicht auf die Nüsse!"

  • Also für mich ist es klar, dass ein Mensch die Finger im Spiel gehabt haben muss, denn anders kann ich es mir kaum erklären, mal von den abgeschnittenen Köpfen und entkleideten Körpern abgesehen.
    Das Tier wurde oft genug angeschossen und trat dann nur ein paar Wochen später wieder kerngesund auf. Ich zumindest kenne kein Tier, bei dem das von Natur aus so ist, außer vielleicht bei einem glatten Durchschuss, aber es wäre schon ein großer Zufall gewesen, wenn alle Treffer Durchschüsse waren.


    Ich persönlich bin von der Theorie überzeugt, dass Jean Chastel, der Wildhüter, die Wurzel allen Übels ist in diesem Fall. Als Wildhüter hätte er das nötige Wissen, um besagte Schusswunden zu versorgen, haben können. Ich denke er hat das Tier entweder irgendwo bei irgendwem erstanden, sei es nun ein Züchter oder irgendein anderer Händler gewesen, oder es selbst gezüchtet und es auf perverse Weise so trainiert, dass es zu dem wurde, was es war, eine mordende Bestie.


    Natürlich bleibt da die Frage, warum das Ganze ?
    In den Berichten wird er als eigensinniger, unchristlicher Einsiedler beschrieben. Möglicherweise wollte er sich so rächen. Oder aber einen Trieb, den er nur so ausleben konnte, befriedigen (-> abgetrennte Köpfe, entkleidete Tote).
    Vielleicht wollte er der Gesellschaft auch nur beweisen, was für ein großartiger Held er ist. Denn wer hat am Ende die Bestie erlegt ? Richtig, Jean Chastel, und zwar mit nur einem Schuss, kein Problem, wenn man das Tier aufgezogen hat.


    Für mich bleibt nur die Frage offen, wie er es geschafft hat, dass das Tier zu einem regelrechtem Berserker wird. Immerhin ist es oft angeschossen worden und konnte dann dennoch als wäre nichts gewesen. Zuerst dachte ich an irgendwelche Amphetamine, nur wurden die erst wesentlich später entwickelt.
    Vielleicht kann mir einer von euch diese Frage beantworten :D

  • Zitat


    Zuerst dachte ich an irgendwelche Amphetamine, nur wurden die erst wesentlich später entwickelt.
    Vielleicht kann mir einer von euch diese Frage beantworten Very Happy


    Ich glaube ich hab es schon in einem Ägypthologie Threat erwähnt.
    Die Emphedrapflanze die fast überall in Europa wäckst enthalt chemische Substanzen die der der Kokapflanze entsprechen. Ebenso gibt es die Alraunenwurzel welche Wahnzustände und Haluzinationen hervorruft.
    Die hätte man dem Tier verabreichen können.


    Aber was wäre den wenn die angeschossenen Tiere alle später verendet sind. Ein Mensch hatte sicherlich seine Hände mit im spiel. Hinter allem könnte ein Mensch stecken welcher sich eine große aggresive Rasse von Wolfs/Hund Hybriden gezüchtet und dressiert hat. Nach dem eines der Tiere angeschossen und verendet war hat er einfach eine anderes aus dem Zwinger gelassen.

    Die Aufklärung ist die Befreiung des Menschen aus seiner selbstverschuldten Unmündigkeit

  • Und was, wenn da überhaupt kein Tier mit beteiligt war? Zu der damaligen Zeit war die Angst vor Geistern und Monstern so groß, dass es wahrscheinlich schon genügte, sich ein Bärenfell überzuhängen und jeder hielt einen für eine Bestie.
    Unter so einem Fell kann man auch gut eine Rüstung tragen, die einen vor Kugeln und Pfeilen schützt.

    Was sagt ein Eichhörnchen, um einen am betreten seiner Nahrungsvorräte zu hindern?
    "Geh mir nicht auf die Nüsse!"

  • Zitat

    Aber was wäre den wenn die angeschossenen Tiere alle später verendet sind. Ein Mensch hatte sicherlich seine Hände mit im spiel. Hinter allem könnte ein Mensch stecken welcher sich eine große aggresive Rasse von Wolfs/Hund Hybriden gezüchtet und dressiert hat. Nach dem eines der Tiere angeschossen und verendet war hat er einfach eine anderes aus dem Zwinger gelassen.


    Daran habe ich auch schon gedacht, nur wo hätte man eine ganze Zucht von den Tieren verstecken können ? Immerhin war das Tier recht groß und das gesamte Gebiet wurde ja mehr als nur einmal durchsucht...


    Zitat

    Und was, wenn da überhaupt kein Tier mit beteiligt war? Zu der damaligen Zeit war die Angst vor Geistern und Monstern so groß, dass es wahrscheinlich schon genügte, sich ein Bärenfell überzuhängen und jeder hielt einen für eine Bestie.
    Unter so einem Fell kann man auch gut eine Rüstung tragen, die einen vor Kugeln und Pfeilen schützt.


    Möglich, nur wie hätte ein Mensch den oft berittenen Reitern entkommen können ?

  • Zitat


    Möglich, nur wie hätte ein Mensch den oft berittenen Reitern entkommen können ?


    Das kann daran liegen, dass der Hauptverdächtige Wildhüter war.
    Frag mal einen Förster, wie schnell man im Wald unsichtbar werden kann, wenn man weis wie.

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  • Unsichtbar ja. Aber die Jäger haben auch mit Spürhunden gearbeitet.
    Vielleicht kamm man menschlichen Verfolger entkommen wenn man unsichtbar wird aber auch unriechbar?


    Zitat


    Daran habe ich auch schon gedacht, nur wo hätte man eine ganze Zucht von den Tieren verstecken können ? Immerhin war das Tier recht groß und das gesamte Gebiet wurde ja mehr als nur einmal durchsucht...


    Nun Gevaudan liegt schon fast im Zentralmassiv die Gegend ist heute noch eher dünn besiedelt. Damals waren es noch viel weniger Leute die dort siedelten. Eine soilche Zucht erfordert von vorne herein einmal Kapital also war, wenn diese Theorie so stimmt, der Mann Adeliger oder zumindest reich. Wenn ein Gebäude wie z.B. ein Jagdschloss lag in dem sich der Zwinger befand hätte, wäre im vorrevolutionären Frankreich es niemand erlaubt gewesen dieses zu Durchsuchen. Bis auf direkten Befehl des Königs vielleicht.


    Selbst wenn nicht hätten die Leute, die ja von einem alleinigen Tier ausgegangen sind, wohl sehr leich Gebäude bei der Durchsuchung ausgespart. Eine wilde Bestie sucht man halt im Wald und nicht un Wohn- oder Geschäftshäusern.

    Die Aufklärung ist die Befreiung des Menschen aus seiner selbstverschuldten Unmündigkeit

  • Zitat

    Unsichtbar ja. Aber die Jäger haben auch mit Spürhunden gearbeitet.
    Vielleicht kamm man menschlichen Verfolger entkommen wenn man unsichtbar wird aber auch unriechbar?


    Es gibt auch Methoden, Spürhunde zu täuschen. Aber ich bestehe nicht umbedingt auf die richtigkeit meiner Theorie. Wie gesagt, wir werden es wohl nie erfahren.

    Was sagt ein Eichhörnchen, um einen am betreten seiner Nahrungsvorräte zu hindern?
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