lebendig begraben

  • ich hab mal vor einigen jahren ,als ich mich als austausch schülerin, in moskau befunden hab, eine dortige legende gehört.


    sie handelt über den berühmten russischen schriftsteller Gogol.
    der hat zeit seines lebens im wahnvorstellungen gehabt und mit seinen erfundenen charakteren geredet als seien sie real.


    auf jden fall hatte er immer große angst gehabt lebendig begraben zu werden (was ja zu seiner zeit nicht ungewönlich war).
    irgendwann starb er ja dann auch. als dann später der friedhof auf dem sich sein grab befand ferlegt worden ist, wurde auch sein sarg geöffnet. und man musste entsetzt feststellen das seine leiche nicht mehr so dar lag wie man die menschen für gewöhnlich beerdigt.


    jetzt kommt das interessante:


    das hat dann (angeblich) der begründer des Nobel preises, Alfred Nobel, gehört.
    und auch panik bekommen, das er lebendig begraben werden könnte. deswegen hat er dafür gesorgt, das nach seinem tod ein teil seines vermögens nicht nur für diesen bekannten preis gestiftet wird. sondern das dafür gesorgt wird, das wenn ein artzt ihn für tod erklärt, das ihn bevor er beerdigt wird, ihm die pulsadern aufgeschnitten werden. um wirklich sicher zu sein das er tod ist.


    was haltet ihr von der geschichte?

  • Zitat

    Leichen, deren Grab nach einiger Zeit wegen übernatürlicher Verdachtsmomente geöffnet wird, liegen darüber hinaus hin und wieder in einer Körperstellung, die nicht mehr der bei der Einsargung entspricht. Der Grund: Leichengase haben die zeitweise geblähten Glieder verrutschen lassen.


    Quelle

    Ein kluger Herrscher überlegt gründlich, bevor er Gewalt gegen jemanden anwendet, dessen Worte ihm nicht gefallen.


    -Lord Vetinari

  • Das hörte man doch aus alten Zeiten immer wieder... darum hat man den Leuten in früheren Zeiten auch diese komischen Totenhörner mit ins Grab gelegt, damit sie, falls sie im sarg aufwachten, sich wieder bemerkbar machen konnten

  • Stimmt, das habe ich auch schon gelesen.


    Es gab auch Erfindungen, damit man auf sich aufmerksam machen konnte, falls man lebendig begraben wurde, z.B. ein Bindfaden wird um den Finger des Toten gewickelt und führt nach draußen, wo ein Glöckchen aufgehängt ist - falls er noch lebt, zieht er einfach am Faden und läutet um Hilfe.


    Heute würde man wohl ein Handy in den Sarg legen :wink: Aber nicht vergessen, den Akku vorher voll aufzuladen und einen Platz am Friedhof wählen, wo man auch Empfang hat. :lol:



    Daß die Position der Leiche anders ist, kann wirklich durch Verwesungsgase erklärt werden. Auch sehen manche Tote aus, als hätten sie geschrien. Das ist auch auf Verwesungsprozesse zurückzuführen - die Haut zieht sich zurück, der Mund steht offen und das Gesicht gleicht einer schreienden Fratze. Durch das Zurückziehen der Haut (wegen Austrocknung) sehen die Fingernägel oft länger aus, als sie zum Zeitpunkt des Todes waren, was dazu führe, daß die Menschen lange glaubten, daß die Fingernägel nach dem Tode noch weiter wachsen würden. Stimmt natürlich nicht.

  • Zitat

    Heute würde man wohl ein Handy in den Sarg legen Aber nicht vergessen, den Akku vorher voll aufzuladen und einen Platz am Friedhof wählen, wo man auch Empfang hat.


    Das gibt es in der Tat heute :)


    Hm..Soulwind das mal wo gepostet hat aber weis eben nicht wo :)

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Bei Mythbusters wollten sie einer solchen Legende nachgehen, doch fanden sie heraus, dass, wenn man spätestens nach 2 Stunden (wenn ich mich richtig errinere) nach Schliessung des Sarges, nicht "entdeckt" worden ist, man an Sauerstoffmangel stribt :?

  • Naja, wenn man bednkt, was ein Sarg vür ein Volumen hat, daß ja auch noch durch den eigenen Körper sehr geschrumpft wird, kann man sich das bißchen herausleiten.


    Was aber dann noch hinzukommt, daß der Körper in seine Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, daß der Mensch in Panik gerät, dadurch die Atmungsaktivität zunimmt, etc.


    Also halte ich die 2 Stunden durchaus für sehr realistisch. Kommt natürlich auf die Person im speziellen an, auf deren Gemütszustand, physische und psychische Konstitution, etc.

  • Zitat von "Tina"

    Mir graut fast vor der Frage, aber: Wie haben die das getestet?


    Sie hatten (soweit ich noch weiss) ein "Loch" ausgehoben und obenrum Glaswände aufgestellt (wenn etwas schief laufen würde, könnte man sie zerschlagen, damit die Erde"rausläuft"). Der eine mit dem Schnurrbart ( :grins: ) wollte, das ganze testen, und sie haben sich einen stabilen Sarg ausgesucht (wegen, dem Druck der, auf dem Sarg lastenden, Erde, einen aus Stahl) Für den Notfall, hatte er eine Sauerstoffflasche, sowie Kamera und eine Verbindung nach draussen zur Verfügung.
    Als erstes machten sie eine "Trockenübung", ohne den Sarg einzugraben. Dann die richtige "Beerdigung". Nach über einer Stunde wurde ihm schwindelig, wegen Sauerstoffmangel. Ausserdem, würde ein herkömlicher Sarg schon wegen der Wucht und der Last der Erde, einfach in sich zusammenbrechen.
    Hoffe es ist etwas verständlich :wink: , die Folge ist schon etwas länger her.


    Zudem habe ich heute im Radio gehört, dass FunBury im Moment sehr "In" ist, noch besser als Fallschirmspringen und co. . Man wird, bis zu einer Stunde, lebendig begraben. Das Ganze hat ein Holländer erfunden und sol dort der Renner unter den Jugendlichen sein :roll::D