Zeitreisen

  • Ich muss sagen, vergessen wir mal den Laser, aber die theorie bzw. die Überlegung ist nicht übel.
    Ich meine, die Gravitation war (davon geh ich jetzt einfach aus) auch schon vor ewigen Zeiten da, und die damaligen Menschen haben sie auch wahrgenommen. Sie haben sie aber einfach nicht hinterfragt.
    Vielleicht sehen wir auch Dinge die wir einfach nicht kritisch hinterfragen sondern nur "wahrnehmen" die aber schon auf Zeitreisen hindeuten.


    Allerdings...wäre jetzt ne gute Frage welche Dinge das sein sollten.


    Klar auch, mit der derzeitigen Physik können wir nur schwer in die Vergangenheit reisen.
    Trotzdem ist das nicht unumstösslich, ich denke aber trotzdem dass es im Endeffekt nur auf eine sagen wir mal "Verbesserung" der derzeitigen Physik rauslaufen würde, nicht aber darauf dass die komplette Physik über Bord geworfen wird. So wie Einstin praktisch auch die Newton'sche Mechanik erweitert und sie damit nicht grundsätzlich widerlegt, sondern prinzipiel nur genauer gemacht hat.
    So müssen wir Menschen uns eben langsam vorantatsten, ein Quantensprung wird wohl nicht kommen. Aber wenn schlaue Menschen immer neue Dinge beweisen, die Physik zwar als Basis aber nicht als unumstösslich betrachten, sind wir vielleicht nach noch einigen dieser kleinen Schritte insgesamt einen Riesenschritt gegangen der uns dann auch nachvollziehbar und logisch die Möglichkeit einer Zeitreise erlaubt.
    Gedankenmodelle wie wir sie grade in einem anderen Thread hatten mögen witzig sein, aber man sollte in meinen Augen einen Schritt nach dem anderen gehen, da ist dann die Gefahr dass man völlig falsch abbiegt auch wesentlich kleiner. Eine Treppe geht man eben am besten rauf indem man eine Stufe nach der anderen nimmt, vielleicht mal eine überspringt.

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  • Guten Morgen.


    Tut mir leid, ich hatte nicht mitbekommen dass sich das auf meinen Beitrag bezog, sonst hätte ich eher geantwortet.


    Zitat

    D.h. ich kann garnicht in eine "meiner" Vergangenheiten reisen, da ich ja nicht linear von einem Punkt zu einem unendlichen Raum gehen kann.


    Das kommt aber nicht ganz hin. Wenn man eine dreidimensionale Zeit voraussetzt (ich bleibe da jetzt mal bei deinem Beispiel), dann befindest du dich ja am Startpunkt auch in einem solchen. Du reist ja nicht von einem Punkt x in einer eindimensionalen Zeit zu y in einer dreidimensionalen.



    Zitat

    ..sonder auf einer "Zeitkurve" die mit jeder Entscheidung eine andere Richtung annimmt.


    Warum? Deine Zeitlinie (und damit deine "reale Gegenwart") bleibt doch linear. Was du in einer Zeitspanne erlebst bleibt ja für dich ein kausal-linearer Zeitablauf.


    Zitat

    D.h. ich wüsste garnicht wo ich bei einer Reise in die Vergangenheit landen würde, die Chance in der Zukunft zu landen wäre dieselbe wie die Chance in der Vergangenheit zu landen.
    Weiter noch, es wäre unlogisch dass ich durch Zufall überhaupt einen Zeitpunkt treffe in einem unendlichen Raum der einen vorigen Zeitpunkt meiner Zeitkurve schneidet.
    D.h. ich würde mit einer Wahrscheinlichkeit die praktisch grenzwertig gegen unendlich strebt in einer völlig anderen Zeitkurve landen die mit meiner absolut nichts zu tun hat.


    Um eine Zeitmaschine zu bauen, die funktioniert, müsste man vorher das Konzept der Zeit erstmal vollkommen verstehen. Das tut momentan aber wohl niemand. Ich kann dir nicht sagen wie es möglich wäre dann auch wirklich den Zeitpunkt in der Vergangenheit/Zukunft zu treffen, wo man auch hinwollte. Dazu bräuchte man die Zeitmaschine, die wir aber nicht haben. Solange ist das alles Spekulation..


    In einer Zeitkurve landen die mit deiner nichts zu tun hat ist auch eher unwahrscheinlich. Mal die Existenz dieser Kurven vorausgesetzt, in dem Moment wo du in einer landest hätte sie ja was mit deiner zu tun, da sie Teil deines "erlebten" und deiner Gegenwart wird.


    Zitat

    Viele kennen den Versuch mit dem Flugzeug und den Atomuhren, dieses Flugzeug hat praktisch eine Zeitreise gemacht in die Zukunft, schliesslich verging die Zeit ja langsamer als auf der Erde.


    Dazu kann ich nichts sagen, ich kenne den Versuch nicht.


    Zitat

    Das problem ist nur, wenn ich die Zeit als dreidimensional annehme und in jedem unendlich kleinen Zeitabschnitt unendlich viele Richtungen habe in die mein nächster Zeitpunkt sich bewegt bekomme ich eine Kugel die mir praktisch nach einem bestimmeten Zeitpunkt eine Auffenhaltswahrscheinlichkeit im dreidimensionalen Zeitkoordinatensystem angibt ausgehend von der Jetztzeit.


    Hm, hast du unendlich viele Richtungen, in die er sich bewegt, oder hast du unendliche Richtungen in die er sich bewegen könnte? Das ist ein Unterschied.. Und den zweiten Teil des Satzes versteh ich gerade nicht. Kannst du das genauer erläutern?


    Zitat

    Ein Schnittpunkt der Zeitkurven würde aber bedeuten dass für diesen einen Moment zwei unterschiedliche Zeiten treffen. Das ist aber nicht wirklich erklärbar und zeigt eine weitere nicht logisch nachvollziehbare Konsequenz der MWT.


    Ist das nicht sowieso permanent der Fall? Ich denke, das ist eine Frage des Betrachtungspunktes. Vorausgesetzt, jeder Mensch hat so eine Zeitkurve, dann schneiden sie sich doch schon in dem Moment wo zwei Personen zusammentreffen. Weitet man das jetzt auf sämtliche Dinge innerhalb des beschriebenen Zeitkonstruktes aus, finde ich das durchaus nachvollziehbar und gar nicht so unlogisch.


    Zitat

    Der Zeitreisende in der MWT hat also bevor er in die Vergangenheit reist schon die Entscheidung in der Vergangenheit getroffen dass er sich für x,y oder irgendwas entscheiden wird. Das würde aber vorraussetzen dass er die Entscheidung in die Zeitmaschine zu steigen auch schon getroffen hätte. In dem Moment in dem er vor der Zeitmaschine steht und entscheiden soll ob er in die Vergangenheit reist oder nicht hätte er also eben KEINE Entscheidungsfreiheit.


    Das muss nicht zwangsläufig der Fall sein. Auch da kommt es auf den Betrachter an. Wenn ich entscheide, in die Vergangenheit zu reisen, ist für mich diese Entscheidung der massgebliche Punkt. Für einen Aussenstehenden wäre es vielleicht eher der Punkt in der Vergangenheit, der durch was auch immer dazu geführt hat, dass ich in die Zeitmaschine steigen kann. Wann da die Entscheidung getroffen wird, ist eine Frage der Perspektive, aber getroffen wird sie ja. Andersrum geht es ja gar nicht, wenn ich mir durch die Taten in der Vergangenheit die Entscheidung verbaue, in die Zeitmaschine zu steigen, kann ich die Sachen in der Vergangenheit ja gar nicht getan haben und damit wäre das alles nicht passiert.


    Zitat

    Zudem, und dass ist die leichteste Frage zur Multiweltentheorie...
    Ist es denn nicht etwas überheblich eine Entscheidung eines Menschen jedesmal eine komplett neue Realität schaffen zu lassen?
    Steckt da nicht nur der Wunsch dahinter wahnsinnig wichtig zu sein?


    Passt zwar nicht wirklich zum Thema da es eher philosophisch ist, aber trotzdem ein interessanter Ansatz. Wie definierst du denn Realität? Ich sehe da nichtmal einen Unterschied zur Einweltentheorie. Du erschaffst dir deine Realität doch selbst mit dem was du wahrnimmst. Und mit jeder Entscheidung verändert sich diese. Das ist nunmal kein statisches Konzept, egal ob wir da von einer oder mehreren Welten ausgehen.



    PS: lasst jetzt endlich mal das streiten hier.



    Viele Grüsse,
    Grey..

  • Zitat

    Stimmt eindeutig! Du landest wieder in deiner gewohnten Gegenwart, in der es den WK2 wirklich gegeben hat.


    Dazu reicht dann das Reisen vorwärts durch die Zeit nicht aus, sondern man müsste zudem noch von der "Welt" mit der modifizierten Zeitlinie in die "Welt" mit der unmodifizierten Zeitlinie wechseln. Das wäre Voraussetzung damit das funktioniert. Nur in die Zukunft reisen reicht dann nicht.
    Und selbst wenn man beliebig zwischen den Welten der "Multiwelten" wechseln könnte, dann enstehen dieselben Paradoxen wie bei der "Einwelttheorie", da ich dann die Möglichkeit hätte in jeder dieser Welten nach belieben zu manipulieren.

  • Hallo, Daedalus,


    ich stelle dir eine einfache Frage und du verweigerst unbegründet die Antwort!
    Gleichzeitig pißt du mir ziemlich ungehörig ans Bein, als du ziemlich unhöflich noch obendrauf, von mir genauere Darlegungen zu meinem Theorem einforderst. :mrgreen:


    Das da irgendwas mit deiner Wahrnemung der Wirklichkeit und der Fairnis nicht stimmen kann, fiel mir vorher schon auf. Aber ab diesem Moment wurde es ätzend nervig. :mrgreen:


    Ich bin gerne bereit, mit dir weiter über das Thema zu diskutieren, sofern du endlich bereit bist, die Einweltntheorie hier genauso als Postulat offenzulegen, wie ich meine Theorie offen gelegt habe. Mehr verlange und erwarte ich nicht! Nur laß diesen besserwissrigen Ton, der dich leicht dümmlich erscheinen läßt. Das schadet zum einem der Diskussion, zum anderem läßt es mich zweifeln, ob es richtig war, dich zu tolerieren und deine Meinung (die in meinen Augen falsch ist) zu akzeptieren.


    Im Moment bin ich derjenige, der nicht auf Argumente, sondern auf deine Darlegung der Einweltentheorie wartet. Also bist du in Zugzwang. Da du aber anscheinend dafür keinerlei Argumentation, geschweige denn nachvollziehbare Beweise anbringen kannst (Greyghost hat dir wieder wunderbar offenkundig geantwortet!), wundert es mich nicht, das du das Theorem, das du hier so laut vertrittst, nicht wieder geben kannst.


    Meine Theorie ist wenigstens ein Ansatzpunkt zum Verständnis der Zeit und wie Zeitmaschinen (rein der Logik) funktionieren müßten. Den anderen beantworte ich ja auch ihre Fragen, wie du weiter oben ja hast feststellen können! Ich mache dir also keinen Vorwurf daraus (obwohl du mir ständig einen andichten willst), das du nicht argumentieren kannst. Weitere Munition werde ich dir nicht liefern, da suche dir bitte einen Dümmeren und Ungebildeteren.


    Nochmal zum Thema zurück: Die MWT hat nichts mit der Wichtigkeit des Individuums zu tun, sondern zeigt nur auf, welche Möglichkeit besteht, solche irrigen Probleme wie das Paradox umgeben, und dennoch in der Zeit agieren zu können. Deine Wiedergabe dieses Bereichs des Postulats ist nicht nur schrecklich mangel-, sondern schwer fehlerhaft. Anscheinend hast du einen Teil der MWT nicht verstanden - was ehrlich gesagt keine Schande ist!


    Ich möchte dich also hier höflich bitten, die EWT vorzutragen, damit wir endlich zu Potte kommen. Damit hier zumindest beide Weltbilder einen Gleichstand haben, wie wohl dir dies nicht gefällt. Aber ich bin sicher, wenn die anderen die EWT gehört haben, wird es eine weitere Argumentation geben. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, das du mir weitere Munition lieferst, um dich hier endgültig zu widerlegen. Greyghost hat mit ihren Ausführungen wieder komplett Recht, auch wenn dir dies noch weniger zusagt.


    MfG


    Ps.: Und unterlaß bitte den beleidigenden Ton, du deklassierst dich damit - nicht meine Person. Ich habe nichts gegen dich und schätze dich sogar als relativ hochgebildet ein. Aber wenn man eine Diskussion verloren hat, sollte man genügend Rückgrat haben, es auch zuzugeben.


    Pps.: Ich will keinen weiteren Streit hier! Dieses Posting dient nur der weiteren Übersichtlichkeit in der Thematik.

  • SoulWind


    Zitat

    Dazu reicht dann das Reisen vorwärts durch die Zeit nicht aus, sondern man müsste zudem noch von der "Welt" mit der modifizierten Zeitlinie in die "Welt" mit der unmodifizierten Zeitlinie wechseln. Das wäre Voraussetzung damit das funktioniert. Nur in die Zukunft reisen reicht dann nicht.


    Im Prinzip spielt es keine Rolle, in welche Richtung er seine Zeitreise antritt!
    Er wird, solange er seinen originären Zeitindex besitzt, immer wieder in seiner eigenen, gewohnten Welt landen. Dabei spielt es keine Rolle, ob er in der Vergangenheit oder in der Zukunft Manipulationen vornimmt, seine Wirklichkeit wird dann nur mit einem Punkt in der Zukunft oder Vergangenheit direkt verbunden. Dies löst, da das Ereignis bereits bei seinem Start passiert ist, somit auch kein Paradox aus. Selbst wenn er etwas ändern würde.

    Zitat

    Und selbst wenn man beliebig zwischen den Welten der "Multiwelten" wechseln könnte, dann enstehen dieselben Paradoxen wie bei der "Einwelttheorie", da ich dann die Möglichkeit hätte in jeder dieser Welten nach belieben zu manipulieren.

    Nein, du kannst kein Paradox auslösen, selbst wenn du es mutwillig probierst, da du nach jeder Rückkehr in deine Zeit wirklich wieder in deine Zeit zurückkehrst und keinerlei Zugang zum modifizierten Universum hast, das du schufst. Du wirst auch niemals, rein technisch, dieses neu geschaffene, auf dem 'anscheinenden' Paradox basierende Universum besuchen können, da die Zeitindizes zu weit auseinander liegen. [Hier greift wieder das räumliche Verständnis der Zeit, das auch schon von Anderen hier angesprochen wurde.]


    MfG


    Ps.: Sorry für das Doppelpost.

  • Zitat

    Im Prinzip spielt es keine Rolle, in welche Richtung er seine Zeitreise antritt!
    Er wird, solange er seinen originären Zeitindex besitzt, immer wieder in seiner eigenen, gewohnten Welt landen.


    Und durch was wird er das?
    Wenn er in die Vergangenheit gereist ist, dort etwas verändert so dass eine "neue Welt" entsteht bzw. er sich dann in dieser befindet, würde ein reines Zurückreisen in die Zukunft (zu dem Zeitpunkt wo er herkommt) ihn nur durch die Zeit bewegen, nicht aber in seine ursprüngliche "Welt" wechseln lassen.
    Wenn man sich nur durch die Zeit bewegt, dann innerhalb seiner "Welt/Realität". Wenn man zusätzlich noch die "Welt" wechseln will, was Voraussetzung ist damit man in die Welt zurückkomt die man nicht manipuliert hat, reicht das reine Bewegen durch die Zeit innerhalb der Welt in der man ist nicht mehr aus. Wie soll also dieser zusätzlich nötige Weltenwechsel funktionieren?

  • SoulWind
    Das sind auch meine Probleme mit dieser MWT.
    Ich verstehe einfach nicht wie du in einer Theorie die praktisch unendliche Zeitstrahlen oder Kurven als Grundvoraussetzung ansieht überhaupt in eine "deiner" Vergangenheiten reisen willst. Die Wahrscheinlichkeit ist nahe Null dass Du wenn du in irgendeine Richtung reisst "zufällig" einen Punkt auf der Vergangenheit oder Zukunft deiner eigenen Zeitkurve landest.
    Das heisst die Wahrscheinlichkeit in irgendeiner Zeit, auf einem völlig anderen Zeitstrahl der mit deinem nichts zu tun hat zu landen geht gegen unendlich.
    Aber, ich brauch nicht meinen vorigen Post widerholen, den kann jeder lesen.
    Widerlegen kann ihn bisher keiner, obwohl er sicherlich nicht 100% wasserdicht ist.


    Zitat

    Aber wenn man eine Diskussion verloren hat, sollte man genügend Rückgrat haben, es auch zuzugeben.


    Du bist echt beinhart.
    Du hast meine Argumentation nichtmal ansatzweise widerlegt, siehst Dich aber als "Sieger" dieser Diskussion.
    OK, gut...hast gewonnen, bis dann!
    Ich sehs leider echt nicht mehr ein diesen Kindergarten mit Dir weiter mitzumachen, geschweige denn das noch 1000mal zu widerholen.
    Meine Argumente sind nach wie vor lesbar auf der Seite davor, das einzige was Du machst ist zu sagen "du verstehst die Theorie nicht", ok, aber wenn ich sie nicht verstehe müsste es ein leichtes sein für dich meine Argumente zu widerlegen. Nichtmal dazu bist Du immstande, also brauchen wir an diesem Punkt nicht weitermachen.


    Zitat

    da suche dir bitte einen Dümmeren und Ungebildeteren


    Einen der meine Argumentation noch weniger widerlegen oder verstehen kann?
    Du bist hier, dass muss man leider ganz klar sagen, nur darauf aus Leute auf die Palme zu treiben und deine Meinung hier einfach reinzudrücken ohne auch nur ansatzweise Interesse an einer Argumentation oder Diskussion zu haben. Ich habe jetzt zum Vergleich auch mal andere Posts von Dir gelesen und bin daher der Überzeugung dass Du die typische "Internetidendität" bist. Du bist nur solange imstande zu diskutieren bis zu dem Zeitpunkt an dem Du widerlegt wirst oder auch nur kritische Fragen auftauchen die Du ja ganz offensichtlich nur mit Phrasen wie "Ne, jetzt sag Du erstmal deine Theorie" oder "Das verstehst Du nicht" kontern kannst.
    Kindergarten halt, "Ne, sag ich nich, sag ich nich...aber ich weis es"
    Ich hab mir jetzt seit 3 Seiten die Finger wundgeschreiben und warte nach wie vor auf eine Antwort und darauf dass Du meiner Argumentation nachweisst an welcher Stelle sie unlogisch ist. Aber da kann ich noch ewig schreiben und die Hoffnung ist mittlerweile auch gestorben.

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  • Hallo, Daedalus,


    das du unwissend bist, hat gerade dein letztes Posting bewiesen.


    Anstatt mir mit irgendwelchen dummen Ausreden zu kommen, habe ich dich nur höflich darum gebeten, endlich einmal die EWT hier einzustellen, anstatt dich weiterhin über eine Thematik lustig zu machen, von der du anscheinend doch weniger Ahnung als ich zu haben scheinst. Sorry, man kann sich immer mal irren.
    Aber mit einem Streithammel, wie dir, habe ich es nicht notwendig, mich innerhalb dieses Themas abzugeben, wenn du nicht einmal in der Lage bist, für einen fairen Gleichstand der Theoreme zu sorgen. Und dann noch weiterhin auf deinen Aussagen beharrst, die längst widerlegt sind.


    Ich habe es dir angeboten, entsprechende Argumentation zu liefern, du schlägst es aus, weil du meinst, du weißt schon alles. Nun, wenn du alles weißt, warum schreibst du es dann nicht hier? :mrgreen:


    So was nenne ich echt oberpeinlich. Vor allem dann, wenn man, wie du es zu sein scheinst, absolut nicht in der Lage ist, die Antworten, die ich inzwischen anderen hier gebe, wirklich zu lesen. Wie gesagt, ich toleriere und akzeptiere deine ignorante Art der Wahrheitsfindung, da bei dir anscheinend wirklich Hopfen und Malz zu einer vernünftigen und vor allem sachlichen Diskussion verloren ist. Was ich echt traurig finde, da ich dich eigentlich für jemanden hielt, mit dem man hier normal reden kann.


    Auch habe ich nichts dagegen, wenn du einen anderen Standpunkt einnimmst als ich. Das spreche ich dir nicht einmal ab - du mir jedoch schon. Und das ich hier alles zehnmal erklären soll, während du uns hier immer noch auf die EWT warten läßt, ist nicht nur unfair, sondern zeigt deine Unfähigkeit, sich einmal wissenschaftlich mit einem Problem ernsthaft auseinander zu setzen.


    Das du nicht bereit bist, mir weitere Munition gegen dich zu liefern, schrieb ich ja schon weiter oben. Also bitte ich dich, steck' dir deine Anmachen dorthin, wo kein Mondlicht hinscheint und laß' mich in Frieden. Da du eindeutig von temporaler Mechanik doch nicht so den Plan hast, wie du vorgibst.


    Zitat

    Ich verstehe einfach nicht wie du in einer Theorie die praktisch unendliche Zeitstrahlen oder Kurven als Grundvoraussetzung ansieht überhaupt in eine "deiner" Vergangenheiten reisen willst. Die Wahrscheinlichkeit ist nahe Null dass Du wenn du in irgendeine Richtung reisst "zufällig" einen Punkt auf der Vergangenheit oder Zukunft deiner eigenen Zeitkurve landest.


    Noch einmal zum Mitschreiben: Es geht hier nicht um Zeitstrahlen und -kurven. So was gibt es innerhalb der Zeit nicht - und da beginnt ja schon der Fehler in deiner Argumentation. Du kannst nicht einen Zeitstrahl postulieren, wo keiner ist. Zeit ist variabel und wird zumeist subjektiv wahrgenommen.


    Aber genau jene subjektive Wahrnehmung der Zeit ist es, die einiges entscheidet. Ob dies direkt mit dem Zeitindex zu tun hat, kann ich nicht sagen. Aber das ist eine der Vermutungen, die sich automatisch aufdrängt. Die Bezeichnung Zeitstrahl ist schon einmal sachlich falsch, da die Zeit nicht an Raum/Zeit-Koordinaten gebunden ist. Zeit existiert als nur sehr schwer wahrnehmbare 4. Dimension (wegen mir auch 5., aber das tut nichts zur Sache!)


    Die alte Zeitstrahllegende ist ein Teil der fehlerbehafteten EWT, weil diese gleichzeitig auch postuliert, das jede Einmischung in die Vergangenheit zwangsläufig zu einem Paradox oder einer Zeitschleife führt. Laut EWT kannst du nur auf deinem Zeitstrahl reisen, jedoch keinen anderen besuchen. Dummerweise würde dieses Postulat gleichzeitig dazu führen, das du nichts in der Vergangenheit (nicht einmal in deiner eigenen) ändern kannst. Soviel zur Glaubwürdigkeit der ETW, da sie sich an dieser Stelle bereits selbst widerlegt.


    Zitat

    Das heisst die Wahrscheinlichkeit in irgendeiner Zeit, auf einem völlig anderen Zeitstrahl der mit deinem nichts zu tun hat zu landen geht gegen unendlich.


    Die EWT sagt ja aus, das es so ist. Und hier beginnt der erste Fehler.
    Die MWT kommt ohne Zeitstrahl aus, in dem absolut alles vorherbestimmt ist. Jedoch sagt die MWT gleichzeitig, das jede Manipulation in der Vergangenheit bereits passiert ist und einen neuen Ast am Baum der Zeit schaffen würde (ich weiß, das dieses Bild fehlerhaft ist, da es den eigentlichen Kriterien nicht entspricht). Jedoch kann man die neu geschaffene Wirklichkeit nicht besuchen. Zumindest laut gängiger MWT nicht.Aber unser Superhirn Daedalus findet da bestimmt wieder ein Gegenargument, das so nicht gültig ist. Man kann durch seinen Zeitindex nur immer wieder in die Zeit zurückkehren, aus der man auch gestartet ist. Aber keine alternative Gegenwart besuchen.


    Zitat

    Aber, ich brauch nicht meinen vorigen Post widerholen, den kann jeder lesen.
    Widerlegen kann ihn bisher keiner, obwohl er sicherlich nicht 100% wasserdicht ist.


    Ja, weil du ihn bereits selbst widerlegt hat. Da ersparen wir anderen uns die Luft, uns weiterhin damit herumzuquälen,da wir alle auf die EWT von dir warten! :mrgreen::mrgreen::mrgreen: Die du uns nach wie vor schuldig bleibst.


    Zitat

    Meine Argumente sind nach wie vor lesbar auf der Seite davor, das einzige was Du machst ist zu sagen "du verstehst die Theorie nicht", ok, aber wenn ich sie nicht verstehe müsste es ein leichtes sein für dich meine Argumente zu widerlegen.


    Was hiermit zum xten Male geschehen ist. Ich kann ja auch nichts dafür, das du meine Argumentation nicht annimmst und mich ständig von der Seite anmachst. Noch so eine Anmache und ich setz dich auf Ignore, weil mir dein Rumgehampel hier echt auf den Zeiger geht! :mrgreen:


    SoulWind

    Zitat

    Wenn er in die Vergangenheit gereist ist, dort etwas verändert so dass eine "neue Welt" entsteht bzw. er sich dann in dieser befindet, würde ein reines Zurückreisen in die Zukunft (zu dem Zeitpunkt wo er herkommt) ihn nur durch die Zeit bewegen, nicht aber in seine ursprüngliche "Welt" wechseln lassen.


    Falsch!
    Das sagt die EWT aus. Da die ETW davon ausgeht,das jedes Paradox neu geschaffen wird und nicht schon Teil des Insgesamtuniversums ist. Ich versuch das nun schon seit Tagen Daedalus ins Hirn zu hämmern, damit er es begreift, das genau da der Denkfehler der EWT sitzt.
    Nein, er kehrt in seine angestammte Zeit zurück. Und dort ist alles so, wie er es verlassen hat, da laut MWT kein Paradox stattfinden kann, da das Ereignis bereits in seiner eigenen 'sogenannten' Zeitlinie bereits passiert ist. Also kein Paradox, nicht einmal eine Zeitschleife, da es so oder so passiert wäre, unabhängig davon, ob nun Daedalus durch die Zeit gereist ist oder ein anderer. Der Effekt wäre der Selbe. Nämlich effektiv gar keiner! Den ultimativen Beweis könnte jedoch nur eine Zeitmaschine erbringen, dann wissen wir genau, welches Postulat das richtige ist.


    Zitat

    Wenn man sich nur durch die Zeit bewegt, dann innerhalb seiner "Welt/Realität". Wenn man zusätzlich noch die "Welt" wechseln will, was Voraussetzung ist damit man in die Welt zurückkomt die man nicht manipuliert hat, reicht das reine Bewegen durch die Zeit innerhalb der Welt in der man ist nicht mehr aus. Wie soll also dieser zusätzlich nötige Weltenwechsel funktionieren?


    Wer spricht von einem zusätzlichen Weltenwechsel außer Daedalus, der das Theorem nicht verstanden hat?


    Noch einmal, damit es auch wirklich ankommt: Selbst wenn du in der Vergangenheit eine Manipulation begehst, hat dies keinerlei Einfluß auf deine Gegenwart. Dort bleibt alles wie gehabt. Keine Veränderung feststellbar, da die Manipulation zu deinem eigenen Zeitbild gehört. So sagt es die MWT.


    Die EWT sagt jedoch aus, das jede Manipulation in der Vergangenheit automatisch zu einem Paradox führt und deine gewohnte Wirklichkeit (sprich Realität & Gegenwart) zerschreddern würde. Diese löse sich auf und eine andere Wirklichkeit träte an deren Stelle.


    An dieser Stelle wiederum frage ich mich, wo will das Universum die dafür benötigte Energie (auch laut Energieerhaltungssatz) auftreiben, um so was zu bewerkstelligen? Da klingt, meines Erachtens nach (und dafür haßt mich der gute Daedalus ja schon), die MWT bedeutend logischer, da diese von einem unendlichen Energiereservoir für das Universum ausgeht und somit nichts unmöglich ist. Also die andere, künstlich geschaffene Wirklichkeit bereits da ist. Auch verändert sie nicht ihren Platz und ist für uns nicht zu bereisen, da der Zeitindex, den wir besitzen, dies automatisch verhindert. Wir können quasi alle Zeiten aufsuchen, außer jenen, die aus unseren Veränderungen in der Vergangenheit resultieren. Und dies klingt für mich sehr logisch - und nachvollziehbar.


    MfG

  • Sorry, kann nicht mehr editieren und würde gern auf den Post von Grey noch eingehen, wider Doppelpost, ich weis :P


    Zitat

    Das kommt aber nicht ganz hin. Wenn man eine dreidimensionale Zeit voraussetzt (ich bleibe da jetzt mal bei deinem Beispiel), dann befindest du dich ja am Startpunkt auch in einem solchen. Du reist ja nicht von einem Punkt x in einer eindimensionalen Zeit zu y in einer dreidimensionalen.


    OK, das ist aber nicht ganz verständlich.
    Ich bfinde mich in der Jetztzeit an einem Punkt in dem Zeitkoordinatensystem.
    Bei einem Punkt macht es aber keinen Untscheid ob er sich im Raum oder auf einer Linie befindet.
    Zudem ist das für meine Argumentation sowieso egal....
    Ich sage, wenn du auf deiner Zeitkurve in der Jetztzeit bist, dann befinden wir uns ja unstrittiger Weise an einem Punkt. Das Problem ist jetzt, wenn ich von diesem Punkt in meine Vergangenheit reisen wollte, müsste ich aber den genauen Verlauf der Zeitkurve die vor mir ist kennen.
    Da diese aber in eurer Theorie praktisch aus einer aneinanderreihung von unendlichkeiten besteht, geht die Chance meine "eigene" Vergangenheit zu treffen gegen Null.
    D.h. ich lande mit an Sicherheit grenzender Wahrschienlichkeit garnicht in meiner eigenen Vergangenheit.


    Zitat


    Warum? Deine Zeitlinie (und damit deine "reale Gegenwart") bleibt doch linear. Was du in einer Zeitspanne erlebst bleibt ja für dich ein kausal-linearer Zeitablauf.


    OK, also nehem wir das mal an.
    Ich befinde mich auf einem kausal linearen Zeitablauf...aha, ok, bin ich einverstanden, aber wie passt das zu der MWT? Die MWT gibt mir jedesmal mit jeder entscheidung eine möglichkeit den Zeitstrahl quasi in eine andere Richtung zu lenken. Wenn das nicht möglich wäre dann könnte ich ja nicht in der Vergangenheit meinen Vater töten und zurückkehren. Den wenn der Zeitablauf linear wäre würde ich dass nicht machen können. Laut eurer Theorie würde ich damit praktisch einen zweiten Zeitstrahl erschaffen (mit der Entscheidung in der Vergangenheit). Dieser kann dann aber nicht linear sein, denn wenn er linear wäre würde er ja in dieselbe Richtung gehen wie mein eigener, d.h. er wäre gleich. Wenn er nicht in die gleiche Richtung geht dann wäre er ja logischweise nicht linear zu der bis dahin verstrichenen Vergangenheit.


    Zitat

    Ist das nicht sowieso permanent der Fall? Ich denke, das ist eine Frage des Betrachtungspunktes. Vorausgesetzt, jeder Mensch hat so eine Zeitkurve, dann schneiden sie sich doch schon in dem Moment wo zwei Personen zusammentreffen. Weitet man das jetzt auf sämtliche Dinge innerhalb des beschriebenen Zeitkonstruktes aus, finde ich das durchaus nachvollziehbar und gar nicht so unlogisch.


    Ja, also ich finds halt unlogisch. Das setzt voraus dass ALLES was eine Entscheidung treffen kann absolut unendlich oft existiert. Denn, wenn ich jetzt eine Entscheidung treffe bin ich ja auf einem neuen Zeitstrahl, nehme auf diesen Zeitstrahl aber alles das komplette Universum mit, und das unendlich oft in unendlich kleiner Zeit. Das kann man glauben, aber was daran logisch ist bleibt mir rätselhaft. In einem unendlichen Raum, mit unendlich vielen Zeitlinien haben wir wie gesagt eine unendlihce hohe wahrscheinlihckeit das sich Zeitlinie schneiden. D.h. es müsste permanent Zeitreisende hier geben auf meinem Zeitstrahl, und der Logik folgend auch welche die dann sogar auf meinem Zeitstrahl mit mir gehen die paar Milisekunden bis die Wahrscheinlichkeit aufgrund der unendlichkeiten wieder nahe Null ist das sie in die gleiche richtung gehen wie ich.


    Zitat

    Hm, hast du unendlich viele Richtungen, in die er sich bewegt, oder hast du unendliche Richtungen in die er sich bewegen könnte? Das ist ein Unterschied.. Und den zweiten Teil des Satzes versteh ich gerade nicht. Kannst du das genauer erläutern?


    bewegen könnte, sorry mein Fehler.
    Der zweite Teil geht schon in die Richtung Quantenphysik, obwohl ich davon zugegeben nicht so extrem viel Ahnung habe.
    Also ausgehend von der Jetztzeit, könnte ich mich in 10min, natürlich maximal 10min auf meinem Zeitstrahl bewegen, eine Zeitreise mal aussen vor gelassen. d.h im koordinatensystem bekomme ich eine Kugel mit dem Radius 10min. Diese gibt quasi an wo ich mich überall befinden könnte.


    Zitat

    Das muss nicht zwangsläufig der Fall sein. Auch da kommt es auf den Betrachter an. Wenn ich entscheide, in die Vergangenheit zu reisen, ist für mich diese Entscheidung der massgebliche Punkt. Für einen Aussenstehenden wäre es vielleicht eher der Punkt in der Vergangenheit, der durch was auch immer dazu geführt hat, dass ich in die Zeitmaschine steigen kann. Wann da die Entscheidung getroffen wird, ist eine Frage der Perspektive, aber getroffen wird sie ja. Andersrum geht es ja gar nicht, wenn ich mir durch die Taten in der Vergangenheit die Entscheidung verbaue, in die Zeitmaschine zu steigen, kann ich die Sachen in der Vergangenheit ja gar nicht getan haben und damit wäre das alles nicht passiert.


    Umgekehrt ist es aber so, wenn ich auf meinem linearen kausaulen Zeitstrahl, in der Vergangenheit etwas getan habe, dann kann ich auf meinem eigenen Zeitstrahl nicht entscheiden ob ich in die Vergangenheit reise. Dass ist eigentlich mein Punkt. Logisch, wenn ich davon ausgehe dass ich für einen anderen schon in der Vergangenheit bin, dann habe ich aus seiner Sicht diese Entscheidung schon getroffen. Da kommt aber die Sache ins Spiel dass ich ja permanten neue zeitstrahlen erschaffe, dass heisst, meine zukunft entsteht erst durch meine Entscheidungen. Einen Betrachter aus der zukunft kann ich also zumindest auf meinem Zeitstrahl nahezu ausschliessen.
    Also bin ich im hier und jetzt und habe bei meiner Zeitreise eine Woche zurück mir selbst einen Lottoschein gegeben mit den richtigen zahlen. Problem ist jetzt, das bringt mir ja nichts, da ich entweder auf meinen eigenen Zeitstrahl wieder zurückgehe, da hab ich aber dann trotzdem nciht im Lotto gewonnen, da ich ja mit meiner Reise in die Vergangenheit diese Verändert habe, also meine eigene Lottogewinner-Zeit ist praktisch ein anderer Zeitstrahl als der auf den ich zurückkehren könnte würde ich einfach wieder linear vorwärts auf dem angestammten Zeitstrahl reisen. Alernative ist, ich bleibe in der Zeit und existiere 2 mal, blöd irgendwie, aber dafür gewinn ich ja auch im Lotto.
    Da gibt es jetzt das problem ob ich wirklich zweimal auf einem einzigen Zeitstrahl existieren kann. Dass will ich nicht abstreiten, ist diskutierbar. Das zweite Problem ist... Mein Zweites ich muss (!) ja jetzt wenn wir wieder an dem Zeitpunkt sind an dem ich in die Zeitmaschine gestiegen bin auch wieder in die Zeitmaschine steigen. Aber wie soll das möglich sein. Ich verändere ja durch meine Anwesenheit die Realtiät unendlich oft, also ist die Wahrscheinlichkeit das "Er" (mein "altes Ich) in der Woche genau die selben Entscheidungen trifft wie ohne meine Anwesenheit absolut gesehen relativ klein. Ich hab natürlich keinen Bock permanent wöchentlich in die Zeitmaschine zu steigen und so mein Leben auf einer endlosschleife ala "und täglich grüsst das Murmeltier" zu verbringen. Zweitens ist dass ja der Job meines alten Ichs, ich habs ja schon gemacht. Also müsste er praktisch einsteigen, da dieses Ereignis in meinem Zeitstrahl, also pratisch in dem Moment in dem ich die Zeitmaschine aktiviert habe schon passiert ist. Jetzt kommt die Situation das er also praktisch nicht entscheiden kann, da ich ja in meiner Vergangenheit schon entschieden habe, also muss er jetzt einsteigen, da es ja schon passiert ist und in meiner Vergangenheit feststeht. Jetzt meine Frage:
    Wenn mein altes Ich nicht entscheiden konnte dass es in die Mschine steigt weil es ja aus meiner Sicht Vergangenheit ist, wie soll ich dann sicher sagen können dass ich damals eine freie Entscheidung getroffen habe als ich in die Maschine stieg?


    Und vor allem, wo ist der Anfang? Wer war das erste "Ich" dass diese Reise gemacht hat? Wie bestimme ich den Startpunkt einer Unendlichkeit?


    Grüsse


    D


    Aristoteles
    Neue Fakten, irgendetwas das meine Theorie bzw. meine Annahmen wieder legt: 0
    Aso, hab ich vergessen, nur zu sagen das etwas nicht stimmt, ist kein Argument, als Info mal am Rande.

    Zitat

    An dieser Stelle wiederum frage ich mich, wo will das Universum die dafür benötigte Energie (auch laut Energieerhaltungssatz) auftreiben,


    Hmm, ja und wo soll die Energie herkommen in jeder Milisekunde unendlich viele Zeitstrahlen zu schaffen? Also bei der MWT hast du einfach unendlich viel Energie, aber nur (!) da, alle anderen müssen erklären wo die Energie herkommt, du erschaffst sie einfach durch deine Theorie, super Argument!

    Zitat

    wir alle auf die EWT von dir warten! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Die du uns nach wie vor schuldig bleibst


    Sorry aber die Tour...ich kann deine Fragen nicht beantworten, ich will von Dir erstmal "X" hören, zieht bei mir nicht. Zweitens kannst du das "wir" streichen, da Du der einzige bist der die EWT scheinbar nur vom hörensagen kennt.

    Zitat

    Zeit existiert als nur sehr schwer wahrnehmbare 4. Dimension (wegen mir auch 5., aber das tut nichts zur Sache!)


    Ja, das ist aber schön schlau von Dir, aber wieviele Dimensionen ist denn die "4." oder "5." Dimension. Das wäre eine Dimension, und jetzt überlege Dir das nochmal...bitte.

    .W I D E R S T A N D.
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  • so, jetzt aber mal schluss hier. hier verhalten sich wirklich einige wie im kindergarten!


    bin gespannt wer nun sagt: *nehh... ich nicht, nur der da...*


    ok, wir sollte vielleicht mal bei nem anderen punkt anfangen.


    wir wollen in die vergangenheit reisen. das heißt doch, das wir entweder


    a) alle prozesse in der raumzeit umkehren müssen, und uns von dieser zeitumkehr isolieren müssen, oder
    b) wir reisen nicht in der zeit, sondern springen durch die zeit.


    a) ist schier undenkbar und eine idee zur verwirklichung überschreitet wohl den intellekt eines menschens in unserer zeit.


    also


    b) wie wollen wir das machen? werden bestehende "brücken" in der raumzeit genutzt oder schafft man manuell eine?


    wie will man manuell so eine brücke in der raumzeit schaffen?
    oder nun gut, vielleicht existieren solche brücken ja schon. vielleicht aber nur sehr selten. (wurmlöcher)
    und nehmen wir mal an, so ein wurmloch wäre ausreichend groß und stabil um z.b. mit nem raumschiff durchfliegen zu können (wovon ich nicht ausgehe, denn die theorie sagt etwas vollkommen anderes), so hätte man den zeitsprung geschafft. ohne jetzt wieder auf die probleme dabei einzugehen (vater-sohn-paradoxon und co.) ... kann man doch jetzt die hauptfrage des threads beantworten:


    1. manuelle übergänge in der raumzeit schaffen - auf keinen fall bald möglich.
    2. bestehende übergänge nutzen - auch in ferner zukunft nicht möglich.


    also:


    NEIN....


    hoffe ich hab damit ein wenig den fred wieder beruhigt...

  • Zitat

    Falsch!
    Das sagt die EWT aus. Da die ETW davon ausgeht,das jedes Paradox neu geschaffen wird und nicht schon Teil des Insgesamtuniversums ist.


    Hier bin ich von der/Deiner MWT ausgegangen.


    Zitat

    Nein, er kehrt in seine angestammte Zeit zurück.


    Die Zeit ist ja nicht das Problem. Dass das Zeitreisen theoretisch funktionieren würde, setzten wir ja hier voraus.
    Es reicht aber nicht aus sich zu einem bestimmten Zeitpunkt zu bewegen um an seinen "Startort" (inkl.Zeit) zurückzukommen, wenn man sich in einer anderen/alternativen Welt befindet, sobald man etwas in der Vergangenheit manipuliert hat.


    Zitat

    Und dort ist alles so, wie er es verlassen hat, da laut MWT kein Paradox stattfinden kann, da das Ereignis bereits in seiner eigenen 'sogenannten' Zeitlinie bereits passiert ist.


    Eben. Die "Welt" in die er zurückreist ist nicht die, die er durch seinen Trip in die Vergangenheit manipuliert hat. Es ist alos nicht die Welt, in der er sich befand als er zurückreisen wollte. Also muss er ausser in die Zukunft zurückzureisen noch irgendwie in seiner ursprüngliche Welt/Universum zurückwechseln. Macht er das nicht, und reist nur in die Zukunft, dann reist er in die Zukunft in der Welt/Universum in der er ist.



    Zitat

    Noch einmal, damit es auch wirklich ankommt: Selbst wenn du in der Vergangenheit eine Manipulation begehst, hat dies keinerlei Einfluß auf deine Gegenwart. Dort bleibt alles wie gehabt. Keine Veränderung feststellbar, da die Manipulation zu deinem eigenen Zeitbild gehört. So sagt es die MWT.


    Das ist schon klar.
    Ich denke wir reden aneinander vorbei.


    Vielleicht ist ein Beispiel einfacher um sich besser zu verstehen:
    - Fritz erfindet 2050 eine Zeitmaschine.
    - Er reist zurück ins Jahr 1999
    - Er manipuliert nun etwas. Nun haben wir eine andere/alternative Welt, in der die Manipulation stattfand. Dies ist nun eine andere Welt als die, in der Fritz 2050 aufbrach, da Du postulierst, dass sich dort nichts durch den Eingriff verändert hat.
    - Fritz befindet sich nun in dieser anderen/alternativen Welt/Universum/Wasauchimmer. Wenn er sich nun durch die Zeit bewegt um ins Jahr 2050 (zurück)zukommen, bewegt er sich in der Welt in der er ist durch die Zeit.
    Wenn er nicht (durch was auch immer) die "Welt" wechselt, bleibt er in dieser Welt in der er ist, und reist lediglich dort durch die Zeit.
    Um in ein unmanipuliertes 2050 zurückzukommen, müsste er zusätzlich in die andere (unmanipulierte) Welt wechseln. Das Reisen durch die Zeit reicht nicht aus, da man das innerhalb der Welt in der man ist macht.



    Also gibt es nun zwei Möglichkeiten:
    - Man beherrscht "nur" das Zeitreisen. In dem Fall kann man nicht in seine unmanipulierte Welt zurückkehren.
    - Man kann nicht nur durch die Zeit reisen, sondern auch beliebig die "Welten" wechseln. Sollte das der Fall sein, muss man sich wieder mit den Paradoxen rumschlagen, da man dann in jeder Welt zu jeder Zeit manipulieren könnte.



    Zitat

    Die EWT sagt jedoch aus, das jede Manipulation in der Vergangenheit automatisch zu einem Paradox führt und deine gewohnte Wirklichkeit (sprich Realität & Gegenwart) zerschreddern würde. Diese löse sich auf und eine andere Wirklichkeit träte an deren Stelle.


    An dieser Stelle wiederum frage ich mich, wo will das Universum die dafür benötigte Energie (auch laut Energieerhaltungssatz) auftreiben, um so was zu bewerkstelligen?


    Genau daher, wo auch momentan die Energie kommt für Veränderungen. Die andere Wirklichkeit hätte es in dem Fall ja nie gegeben, und die Welt sich entsprechend der Manipulation weiterentwickelt, so wie sie es jetzt auch tut ohne das irgendwer dazu Zeitreisen muss. Sie wird nicht dann erst in der Zukunft mit einem Ruck verändert. Daher stellt sich das Energieproblem nicht, da nichts verändert werden muss.



    Zitat

    Da klingt, meines Erachtens nach (und dafür haßt mich der gute Daedalus ja schon), die MWT bedeutend logischer, da diese von einem unendlichen Energiereservoir für das Universum ausgeht und somit nichts unmöglich ist.


    Nicht für ein einzelnes Universum, sondern für aller Universen zusammen, da es dann unendlich viele davon geben könnte (nämlich soviele, wie durch Manipulationen als "alternative Universen" entstanden sind).

  • Zitat

    Nicht für ein einzelnes Universum, sondern für aller Universen zusammen, da es dann unendlich viele davon geben könnte (nämlich soviele, wie durch Manipulationen als "alternative Universen" entstanden sind).


    Es wirft eben auch die Frage auf ob die Entscheidung nichts zu tun auch schon reicht eine neue Dimension zu erschaffen oder nicht. Und wie oft treffe ich die Entscheidung jetzt Wasser aus dem Wasserhahn zu lassen. Nur einmal? Unendlich oft während der Hahn läuft?
    Wieviele Dimensionen erschaffe ich denn in der Vergangenheit wenn ich dort manipuliere. Und meine Anwesenheit an sich ist ja schon eine Manipulation, also erschaffe ich praktisch in jedem Moment in dem ich dortbleibe unendlich viele Dimensionen nur durch die Tatsache dass ich nicht entscheide wieder zurückzureisen. (das von Dir und mir schon erwähnte Problem dass wahrscheinlich so einfach garnicht in meine "echte" Zeit zurückkehren kann mal aussen vor)
    Wir haben es eben permanent mit unendlichkeiten zu tun.


    Zitat

    Man kann nicht nur durch die Zeit reisen, sondern auch beliebig die "Welten" wechseln. Sollte das der Fall sein, muss man sich wieder mit den Paradoxen rumschlagen, da man dann in jeder Welt zu jeder Zeit manipulieren könnte.


    Die unendlichkeit der Welten/Dimensionen ist in meinen Augen noch ein viel grösseres Problem. Wie sollte ich eine Koordinate, also die Koordinate meiner "Realität", der Dimension und Zeit in der ich losgereist bin, denn in einem in unendlich kurzer Zeit unendlich expandierendem Dimensions/Zeit Gefüge bestimmen, wenn meine derzeitige Position nicht bestimmbar ist da ich mit jeder Entscheidung die Dimension wechsle.

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  • Also, Daedalus & Soulwind,


    noch einmal, damit ihr es auch wirklich versteht.
    Teilweise, habe ich ja gesehen, habt ihr es verstanden.


    Zuerst zu Soulwind:

    • Das Zeitlinientheorem gehört zur EWT und hat nichts mit der MWT zu tun. Es gibt keine Zeitlinie auf der du reist. Es gibt nur so etwas wie ein Zeitindiz, für den Zeitpunkt, an dem du aufgebrochen bist. [Der Index existiert also nur ab dem Abschnitt, in dem ich mich auf Zeitreise begebe. Vorher ist er im multidimensionalen Weltbild absolut vernachlässigbar.]
    • Die MWT läuft stellenweise mit der Quantentheorie konform. Obwohl man als kleinste Zeiteinheit wohl Marconi (ich glaube so heißt der) und seine Theorie der Zerfallzeit kleinster Teilchen als Grundlage nehmen sollte. Übrigens interessanter Stoff und sehr gut verständlich, wer sich mit Quantenproblemen rumschlägt.
    • Der Index ist nur während und nach deiner Zeitreise aktiv. Ob und wie lange er gültig bleibt, ist bisher noch nicht getestet worden, da keine Zeitmaschine zur Verfügung steht.
    • Das Energieproblem existiert in der MWT nicht, in der EWT schon, da in dieser zuerst das Ursprungsuniversum vernichtet werden muß, aus dem der Zeitreisende kommt, bevor ein neues geschaffen werden kann, das die entsprechende Änderung enthält. Laut MWT sind die Universen der Wahrscheinlichkeiten alle in einem Überraum eingebettet. Die EWT bestreitet einfach die mögliche Existenz eines Hyperraums.
    • Haben die Kosmologen bereits 19 Dimensionen für unser kleines, unscheinbares Universum hier postuliert. Nicht nur mathematisch, im Moment wird noch daran gearbeitet, den absoluten Nachweis dafür zu erbringen. Und nach deren Definition ist die Zeit die 4. oder 5. Dimension (habe den Text nicht mehr so gut in Erinnerung).


    Das Universum ist kein Zeitstrahl oder sonstirgendwas, was mal in den 50er Jahren postuliert wurde, um eine gedankliche Grundlage für Zeitreisen zu schaffen. Sondern das Universum existiert immer im Hier und Jetzt. (Wieder das Beispiel mit der subjektiven Wahrnehmung, aber das wurde von Daedalus gleichfalls ignoriert.)


    Bei einer einfachen Zeitreise (egal ob Zukunft oder Vergangenheit) nehmen wir unseren Zeitindex mit, der sich an Ort und Stelle, laut MWT entsprechend anpaßt. Anpassungszeitraum ist noch unbekannt, da keine Zeitmaschine vorhanden!


    Und jetzt noch einmal zu eurem Beispiel zurückzukommen.
    Ok, wir haben einen Zeitreisenden, der im Jahre 2050 in die Zeitmaschine steigt und ins Jahr 1999 reist.
    Er tut dies wirklich. Da sich nur subjektiv für ihn die Zeit verändert.
    Alle Menschen seiner Zeit bleiben dort und kriegen die Änderung nicht mit.
    Nun führt der Zeitreisende in der Vergangenheit eine Manipulation aus.

    • EWT: Sein Herkunftsuniversum mit seiner Zeitkonstante wird geschreddert und muß der neugeschaffenen Variante Platz machen. [Laut EWT richtig, aber sachlich leider falsch.]
    • MWT: Sein Herkunftsuniversum verändert sich absolut nicht, da die Manipulation ja bereits in der Vergangenheit passiert ist.


    Endergebnis dieses Gedankengangs: Bei der EWT findet er eine völlig neue Welt vor, bei der MWT kehrt er einfach in seine Zeit, die in seinem Index vorgegeben ist, zurück, ohne das auch nur die geringste Änderung statt gefunden hat.


    Und ich betone nochmals: Er kann die von sich geschaffene Alternativwirklichkeit niemals aufsuchen. Auch dies postuliert eindeutig die MWT. Je mehr ich also in der Vergangenheit herumpfusche mit irgendwelchen Einflußnahmen, umso mehr Universum schaffe ich damit direkt. Aber ich werde keines besuchen können mit meiner Zeitmaschine. Ich kann sie nur besuchen und in ihnen leben, wenn ich in der Vergangenheit bleibe und die Zeit bis zu meinem Zeitindex Vor Ort nachlebe!


    Ich verstehe nicht, was daran sooo schwer zu verstehen ist, ist dies doch zwingend logisch. Ansonsten kann ich die geänderte Wirklichkeit niemals betreten. Ach ja, für den ganz schlauen Daedalus noch eine kleine Anmerkung, bevor wieder etwas unqualifiziertes von ihm kommt (wie wir ihn ja kennen). Wenn ich einige Zeit in der von mir neu geschaffenen Wirklichkeit lebe (so ein, zwei Jahre), kann ich mit der Zeitmaschine auch nur zu dem Moment zurück, an dem ich die Änderung vornahm, da wir dort quasi eine Weiche vor uns haben. Reise ich weiter zurück als diesen Moment, kann es passieren, das ich wirklich von meinem angestammten Zeitindex getrennt werde - und dann ist fraglich, ob ich als Zeitreisender dann noch weiter existiere.


    Ich wollte dies hier nur an dieser Stelle noch vermerken, damit es hinterher nicht heißt, ich hätte keine Ahnung von der Problematik. Den Rest habe ich schon vorher beantwortet, also brauche ich dazu nichts mehr zu sagen. Jetzt warte ich nur noch auf seine EWT, die er hier so angepriesen hat!


    Kommt sie nicht, ist er nur ein Wichtigtuer, der seine eigenen Theorien, die er vertritt, nicht versteht. Und das ist echt Schade. Und für mich untragbar.


    MfG

  • res


    Zitat

    @Mr.T
    du hast mir immer noch nicht erklärt wie sich die Zeit schließen soll. Also dass es einen stetigen Übergang gibt. Also dass Teilchen sich nicht plötzlich umwandeln oder irsinnige Sprünge machen müssen.


    Die Zeit könnte sich am Ende (und somit wieder am Anfang schließen), sprich beim Urknall (und Endknall, wo man hier ausgehen muss).
    Selbst die Energie des Zeitreisenden verschwindet nicht. Sie ist ja weiterhin im alten Universum verfügbar (nur ungleich schneller).
    Aber wie gesagt: Mein Problem ist, wie sich nun meine "Eigenenergie" beim Endknall (und somit Urknall) verhält, sprich ob sie mit aufgeteilt wird (was sie ja logischerweise müsste). Vieleicht findet ja jemand anderes hier eine Lösung, oder meinen Denkfehler im Rest der Theorie.


    @Ari
    Wenn du keine Fehler an deiner Theorie findest, warum veröffentlichst du sie nicht und quälst (?) dich weiterhin mit uns Dummen hier in einem Forum herum oder fragst nicht einfach mal anerkannte Physiker, was sie davon halten?
    Und: Daedalus hat zu keinem Zeitpunkt die EWT vertreten sondern nur, völlig unabhängig von seinem Standpunkt, deine Theorie hinterfragt.


    MfG Mr.T

  • Zitat

    MWT: Sein Herkunftsuniversum verändert sich absolut nicht, da die Manipulation ja bereits in der Vergangenheit passiert ist.
    Endergebnis dieses Gedankengangs: Bei der EWT findet er eine völlig neue Welt vor, bei der MWT kehrt er einfach in seine Zeit, die in seinem Index vorgegeben ist, zurück, ohne das auch nur die geringste Änderung statt gefunden hat.


    Und ich betone nochmals: Er kann die von sich geschaffene Alternativwirklichkeit niemals aufsuchen.


    Genau hier sind doch dieselben Knackpunkte wie zuvor immer noch:
    Um von dem "alternativen Universum" das erst durch sein Handeln geschaffen wurde zurück in sein "Herkunftsuniversum" zu kommen, reicht es nicht innerhalb des Universums in dem er sich befindet durch die Zeit oder sonstwie zu reisen. Er muss zusätzlich das Universum wechseln, da er sich nichtmehr in seinem "Herkunfstuniversum" befindet.


    - Karl reist innerhalb von Universum a von Zeitpunkt x zurück zu Zeitpunkt y
    - Durch die Manipulation entsteht/befindet sich Karl nun zu Zeitpunkt y im Universum b. Universum a soll ja nicht verändert werden laut der Theorie.
    - Nun reicht es für Karl nicht aus nur durch die Zeit zu reisen um zurück zu Zeitpunkt x in Universum a zu kommen. Dazu müsste er nun zusätzlich von Universum b in a wechseln können.


    In der von Dir geschilderten MWT reicht also ein Reisen durch die Zeit nicht aus. Für die Rückreise ist dann ein Universumswechsel nötig um in das unmodifizierte "Herkunfstuniversum" zurückzugelangen.



    Zitat

    Ich verstehe nicht, was daran sooo schwer zu verstehen ist, ist dies doch zwingend logisch.


    Daran ist nichts schwer zu verstehen. Daher wundert mich ja dass Du den Knackpunkt einfach ständig übersiehst, und das ganze "drumherum" neu schilderst ohne auf den Knackpunkt selber einzugehen.

  • Zitat

    Vielleicht sehen wir auch Dinge die wir einfach nicht kritisch hinterfragen sondern nur "wahrnehmen" die aber schon auf Zeitreisen hindeuten.


    Allerdings...wäre jetzt ne gute Frage welche Dinge das sein sollten.


    Das ist es ja, was könnten das für Dinge sein? Vielleicht "getarnt" als seltsame Lichtphänomene auf der ganzen Welt oder sogar UFOs als Zeitmaschine :ufobeam:


    Habe da noch ein Bsp. wenn heutiger Zeit eine Rakete startet sagen wir "es startet eine Rakete". Währe das vor 300 Jahren passiert hätte man wahrscheinlich gesagt "ein großer Wagen hebt sich hinauf in das Himmelreich des Gottes mit Feuer und Qualm", ALSO das Wort "Rakete" wahr noch nicht erfunden. Vielleicht sind es eben diese Dinge mit Zeitreisen wo wir heute sagen "seltsame Lichter und UFOs habe ich gesehen, es flog einen Zickzackkurs, usw.",
    oder sagen eben Zeitmaschine und in 400 Jahren entstehen vielleicht für das Phänomen neue Wortschöpfungen die heute noch unvorstellbar sind. Die Urmenschen hätten auch das Wort "Gravitation" nicht gekannt aber hatten dieses Phänomen auch schon beobachtet.


    Hoffe mein Bsp. ist verständlich

  • Da ist man ein paar Stunden weg und schon quillt der Thread über, aber was solls.


    Jetzt wird das einwenig komplizierter als ich dachte. Du personalisiert den Zeitindex zu sehr. Ich dachte der Zeitindex bezieht sich im Prinzip auf die Welt selbst also auf alle Teilchen in ihr. Also ich und meine Kleidung und was ich mitführe ist an meinem Zeitindex gebunden. Aber jetzt wird ein Teil von mir in der Vergangenheit zurückgelassen (meine ausgeatmete Luft, vielleicht auch Extremente wenn es mal länger dauert) und ich nehme etwas aus der Vergangenheit wieder zurück in meine Gegenwart (Luft, Essen).
    Zu Hitler, meiner Meinung nach hat das ganze Universum seinen Zeitindex und es spielt keine Rolle ob ich Hitler töte oder ihn nur eine Sekunde anschaue, ich ändere die Vergangenheit in seinem Zeitindex so oder so (den Teilchen wird es ziemlich egal sein ob ich ein paar Photonen aufnehme oder ihn eine Kugel reinjage).

    Zitat


    Stimmt eindeutig! Du landest wieder in deiner gewohnten Gegenwart, in der es den WK2 wirklich gegeben hat.


    Wobei ich nach der Quantenmechanik sowieso nicht exakt zum gleichen Zeitpunkt zurückkehren kann an dem ich gestartet bin.

    Zitat


    Gut, du gibst deinen Lottoschein ab. Löst du ihn auch nach der erfolgreichen Ziehung direkt in diesem Zeitfenster ein? Oder wartest du die Woche ab?
    [Das sind alles Fragen, die man nicht direkt pauschal beantworten kann, wenn die Fragestellung ein wenig variabel ist. Wodurch sich ja in meiner Formel das V=K-Problem ergab. Du kannst nur mit Konstanten arbeiten, nicht mit Variablen.]
    Im Klartext würde ich hier aber dennoch davon ausgehen, das du dadurch deinen eigenen Zeitindex ebenfalls abändern kannst. Nur ob du den Lottogewinn bekommst, halte ich dabei mehr als fraglich. Ich tippe eher darauf, das du ihn wieder nicht bekommst! :mrgreen:


    Wie lautet denn die Formel, ist etwas schwierig wenn du plötzlich mit Buchstaben kommst ohne zu erklären was jetzt Konstante und Variable hier bedeuted.
    Eigentlich ist es nur die Frage ob etwas passiert wenn ich früher ankomme. Ob ich jetzt eine Pfurz ablasse oder einen Lottoschein abgebe spielt doch keine Rolle. Wenn es doch eine Rolle spielt, dann kann etwas mit der Theorie nicht stimmen!

    Zitat


    Da eine Zeitreise nicht innerhalb des eigentlichen Universums möglich ist, bleibt dein Zeitindex nach meiner obigen Theorie auf dem Wert, den du beim Start deiner Zeitmaschine hattest. Bei einer Reise in die Zukunft würde sich da nichts ändern, da nicht der Änderungsfaktor deines Zeitindizes bekannt ist. Bei der Reise jedoch selbst verändert er sich nicht!


    Wenigsten hier ne klare Antwort ;-)


    Zitat


    Wenn du dies entscheidest, nachdem du bei Hitler eingegriffen hast, ändert sich nada, niente, es sei denn du hinderst dich in der Vergangenheit daran, den Eingriff zu machen. Das jedoch würdest du wissen, da du dir in der Vergangenheit mit zwei verschiedenen Zeitindizes begegnet wärst.
    Was deinen Rentenantritt angeht, solange man den nicht mit dem Zeitindex koppelt, zählen nur die Jahre, die man wirklich gearbeitet hat :D (altklug klingt)! Also würde dir dies rein gar nichts bringen.


    also bin ich von der Zeit Abflahrtzeit zur Vergangenheit bis Ankunftzeit meiner Rückreise nicht im meiner eigenen Zeit?

    Zitat


    Solange du diese Reisen mit einem normalen Aufenthalt in deiner Endzeit (ich weiß nicht, wieviele Tage man braucht, um Hitler davon zu überzeugen, das Angebot van Pappens nicht anzunehmen) pro Zeitreise auf das Maß hältst unterhalb des Faktors, den es braucht, bis dein Zeitindex sich angepaßt hat, hast du immer den ursprünglichen und originalen Zeitindex.
    Du wärst also während der gesamten Reise gegenüber, auch mit diesen vielen Zwischenstationen, T_res!
    Kritisch wird es nur, wenn sich unterwegs dein Zeitindex ändert und deine Zeitkennung sich an die Zeit anpaßt, in der du dich da aufhältst. Welche Auswirkungen dies auf dein Umfeld hat, kann ich nicht bestimmen. Leider gibt die Formel, was das angeht, auch nichts her ^^.-


    T_res ist hier aber auch noch T_mein_ursprüngliches Universum?

    Zitat


    Ich hoffe das hat geholfen, ansonsten die gebrachten Beispiele ein wenig detailreicher beschreiben, damit ich dir genau sagen kann, inwieweit es sich auswirkt. Das war jetzt reichlich grob und kann fehlerhaft sein (offen zugeb). Jedoch dürfte es der Theorie an für sich nichts aussetzbares mehr finden lassen - da der Umwandlungsfaktor des Zeitindizes in einen anderen noch nicht bekannt ist. Hätten wir diese Konstante, könnten wir die restlichen in den Beispielen vorhandenen Variablen sehr leicht zu Konstanten umformen und alles wäre sehr leicht berechnebar! (nach altklüger klingt)


    was passiert eigentlich wenn ich überhaupt nicht zurückkomme weil Hitler meint mich erschießen zu müssen, nachdem ich ihn einen scheiß Nazi gekannt habe?


    @Mr.T
    wie es aussieht wird das Universum sowieso nie Enden, egal ob es wieder ineinanderstürzt oder für ewig ausdehnt. Wenn es ewig ausdehnt ist ja alles sowieso klar.
    Wenn es sich wieder zusammenzieht wird es in ein riesiges Schwarzes Loch sich umwandeln, dass langsam zerstrahlt (und immer schneller wird) und sich von der Strahlung her wieder ewig ausdehnt.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Zitat

    # Haben die Kosmologen bereits 19 Dimensionen für unser kleines, unscheinbares Universum hier postuliert. Nicht nur mathematisch, im Moment wird noch daran gearbeitet, den absoluten Nachweis dafür zu erbringen. Und nach deren Definition ist die Zeit die 4. oder 5. Dimension (habe den Text nicht mehr so gut in Erinnerung).


    ich glaub das hättest du weglassen sollen....



    man sollte nicht über etwas reden von dem man keine ahnung hat. ;)

  • Ok, ich antworte der Reihe nach ...


    Mr. T .
    Da ich nicht der alleinige Urheber des Theorems sind, darf ich sie nur mit ausdrücklicher Genehmigung meines damaligen Kollegen veröffentlichen. Und dieser verweigert mir dies nach wie vor. Wird wohl noch einige Jahre brauchen - wenn er tot ist, kann ich es veröffentlichen, solange werde ich aber leider aus urheberrechtlichen Gründen warten müssen.


    Ach ja, was Daedalus und seine EWT angeht. Er vertritt sie hier andauernd. Ich bin vielleicht noch nicht so lange hier im Forum aktiv. Aber er hat sie hier eingebracht, weigert sich aber, sie hier klar verständlich darzulegen - auch nach mehrfachem Bitten nicht. Da sein gedankenbild vollkommen auf der EWT aufbaut, wäre es doch ein leichtes, uns andere damit zu überraschen, wenn er sie endlich nachliefert. Was er aber nicht kann, da er sie nicht versteht! Und diese Meinung über dieses Thema, vor allem über ihn, hat sich erst in den letzten Tagen in dieser starken Form herausgebildet. Er vertritt diese Theorie (benutzt sogar Schlüsselworte daraus), also sollte er sie auch entsprechend darstellen.


    SoulWind
    weiß, klingt jetzt schwer verständlich. Aber folgendes:

    Zitat

    Um von dem "alternativen Universum" das erst durch sein Handeln geschaffen wurde zurück in sein "Herkunftsuniversum" zu kommen, reicht es nicht innerhalb des Universums in dem er sich befindet durch die Zeit oder sonstwie zu reisen. Er muss zusätzlich das Universum wechseln, da er sich nichtmehr in seinem "Herkunfstuniversum" befindet.

    ist eine komplett falsche Ansicht der Dinge.
    Da du dich nur auf subjektiver Zeitebene bewegst, und keinen längeren Aufenthalt zu Zeitpunkt X innerhalb der Vergangenheit hast, ändert sich dein Zeitindex nicht und du kehrst wieder in deine angestammte Zeit zurück. Selbst wenn du einige Minuten früher da bist, ändert sich nada, niente, nichts, da dieses Ereignis ja bereits passiert ist. Es findet eindeutig kein Wechsel zwischen einem anderen Universum statt. Da du das Universum, in dem du die Veränderung vornimmst (was am Abtrennungspunkt noch mit deinem ident ist) niemals betrittst. Also kannst du es folglich auch nicht aufsuchen, zwar schaffen, aber nicht betreten. [Habe ich auch schon mehrfach ausgeführt mittlerweile.]


    res

    Zitat

    Jetzt wird das einwenig komplizierter als ich dachte. Du personalisiert den Zeitindex zu sehr.


    Der Zeitindex ist nur personengebunden. So herum hat sich das damals bei der Ausarbeitung des Theorems ergeben.

    Zitat

    Ich dachte der Zeitindex bezieht sich im Prinzip auf die Welt selbst also auf alle Teilchen in ihr. Also ich und meine Kleidung und was ich mitführe ist an meinem Zeitindex gebunden.


    Nein, er bezieht sich einzig und allein auf die Person. Auf die lebende Person.
    [Erinnere dich bitte an die Terminatorfilme. Nur etwas biologisches kann damit durch die Zeit geschickt werden, tote Materie wird abgelehnt. Warum dann dennoch der T-1000 und der T-X es durch die Zeit schaffen, ergibt dann keinen Sinn. Oder aber John Connor hat an dieser Stelle schon gelogen! :mrgreen: ]
    Der Zeitindex bezieht sich nur auf die lebende Person, auf nicht mehr oder weniger.

    Zitat

    Aber jetzt wird ein Teil von mir in der Vergangenheit zurückgelassen (meine ausgeatmete Luft, vielleicht auch Extremente wenn es mal länger dauert) und ich nehme etwas aus der Vergangenheit wieder zurück in meine Gegenwart (Luft, Essen).


    Zitat

    Hat keinerlei Auswirkungen, da dies direkt den Zeitindex der Zeit annimmt, in der du dich aufhältst. Es ist ja tote Materie!
    Zu Hitler, meiner Meinung nach hat das ganze Universum seinen Zeitindex und es spielt keine Rolle ob ich Hitler töte oder ihn nur eine Sekunde anschaue, ich ändere die Vergangenheit in seinem Zeitindex so oder so (den Teilchen wird es ziemlich egal sein ob ich ein paar Photonen aufnehme oder ihn eine Kugel reinjage).


    Ihn anzuschauen ist keine direkte Interaktion, hat somit keinerlei Konsequenz. Erst, wenn du aktiv handelst, veränderst du etwas. Dein Auftauchen allein reicht nach der Theorie nicht, um ein neues Universum zu schaffen.

    Zitat

    Wobei ich nach der Quantenmechanik sowieso nicht exakt zum gleichen Zeitpunkt zurückkehren kann an dem ich gestartet bin.


    Wobei ich wiederum jetzt hier annehme, das du auf die atomare Zerfallsrate als Zeitvorgabe anspielst. Da muß ich dir Recht geben. Aber rein theoretisch steht ja deine Zeit still, solange du dich in der Vergangenheit oder Zukunft aufhältst, solange du noch den Zeitindex trägst, bei dem du gestartet bist. Für uns andere würde die Zeit weiter laufen.
    Rein theoretisch würde dies mit der Quantenmechanik aber auch bedeuten, das du, unabhängig ob du in die Zukunft oder die Vergangenheit reist, nur dann weiterreisen könntest, wenn du zwischenzeitlich stoppst. Du reist zu Hitler zurück, legst ihn um, reist dann aber nicht direkt nach Hause, sondern landest kurz bei 1955 zwischen.- Dann könnte sich vielleicht etwas geändert haben. Fährst du jedoch durch, ist deine Reise automatisch bei deiner Startzeit zuende!


    Zitat

    V=K-Problem


    Übersetzt: Variablen = Konstanten-Problem. Ich wollte es nicht ausschreiben, um nicht noch eine weitere Stunden an dem Posting zu sitzen.


    Zitat

    Eigentlich ist es nur die Frage ob etwas passiert wenn ich früher ankomme. Ob ich jetzt eine Pfurz ablasse oder einen Lottoschein abgebe spielt doch keine Rolle.


    Es spielt keine Rolle, ob du früher ankommst oder nicht, da dies bereits geschehen ist! Die MWT ist da eindeutig.


    Zitat

    T_res ist hier aber auch noch T_mein_ursprüngliches Universum?


    Ja, richtig! Genau das ist es.


    Zitat

    was passiert eigentlich wenn ich überhaupt nicht zurückkomme weil Hitler meint mich erschießen zu müssen, nachdem ich ihn einen scheiß Nazi gekannt habe?


    Gute Frage!
    Hitler verfügt über eine funktionierende Zeitmaschine.
    Aber dies wäre dann, rein der Theorie nach, auch bereits geschehen! Und du würdest normal in deinem gewohnten Zeitfenster geboren. Für dich hat dies keine Änderung, nur das du in einer Zeitschleife drin steckst, die immer mit deinem Tod durch Hitlers Hand endet und gleichzeitig neu beginnt! :mrgreen:
    Hier liegt jedoch kein Paradox vor, sondern eine Zeitschleife. Übrigens die erste sichere Zeitschleife in dieser ewig langen Diskussion.


    Realist2
    Ach so,
    deshalb sagst du hier nix mehr. Gut das zu wissen.


    Aber sag' mal, wieviel Dimensionen haben sie nun wirklich für dieses Universum postuliert?


    MfG

  • ich verstehe schon was du meinst. aber raketen sind möglich, aber vergangenheitsreisen nicht.


    :mrgreen:


    die idee hatte ich vor k.a. 5 jahren auch, aber von meinem heutigen wissenstand heraus betrachtet, sind vergangenheitsreisen aller wahrscheinlichkeit nach nicht möglich, bzw. hätte man kein grund sie durchzuführen.


    WARUM reisen denn ufos in unsere zeit?
    was wollen sie hier, was es in paar hundert tausend jahren nciht gibt?


    touristik die mehr energie verschlingt als ganze universen an energie besitzen?
    bei dem aufwand kann man sich auch gleich ne komplette erde selbst erschaffen... um urlaub zu machen ;)