Rätsel der weichen Steine

  • der britische urwaldforscher Percy Harrison Fawett erzählt in seinem buch "geheimnisse im brasilianischen urwald" (1953) eine geschichte die er von einem engländer zu hören bekam:


    im chuncho-gebiet am pyrene-fluss in peru gibt es eine pflanze, etwa einen fuß hoch mit dunkelroten blättern, deren saft gestein aufweichen kann. die indianer verwendeten sie in früherer zeit dazu, steine
    sogar vögel sollen sich diese pflanze zunutze machen um sich damit wohnhöhlen aus dem stein zu "reiben".


    wie das funktioniert? bis jetzt hat keiner eine ahnung aber...


    Doch auch in Ecuador wurden neben einem Skelett eine Flasche mit einer gelblich-öligen Flüssigkeit gefunden, wie der Wiener Ausstellungsmacher Klaus Dona 2005 zu berichten wusste. Diese soll die Eigenschaft haben, Steine zu erweichen, so dass man sie von Hand verformen kann. Ein Teil der Flüssigkeit befindet sich nun zur Analyse in Österreich.
    Quellen: www.freenet.de/freenet/wissensch ... ch/02.html



    was meinst ihr dazu? jemand eine idee wo diese "probe" zur analyse stecken kann?

  • Ich wüsste ja schon gerne,wie das theoretisch funktioniert/funktionieren soll.


    Ich habe noch nie von einem Saft gehört,der die starken Atombindungen (und die anderen weniger stärkeren Bindungsarten) eines harten Steines einfach so lockert.

  • Das sind Pflanzen, ka warum die so heißen, gibs in jedem Blumengschäft.


    Ich denke mal die Probe von dem Zeug ist irgendwo verschollen...

    Though I know I should be wary,
    Still I venture someplace scary!
    Ghostly hauntings I turn loose...
    Beetlejuice!
    Beetlejuice!!
    Beetlejuice!!!

  • OT: nun, ich kenne "lebende steine" nur aus der aquaristik. das sind korallenbruchstücke die feucht transportiert werden und dann ins seewasser-aquarium eingesetzt werden. dadurch bleiben die meisten tiere an dem stein leben. das ist sozusagen der filter im aqiuarium und hilft das ganze system stabil zu halten.


    @T: habe beim googlen auch nichts gefunden. den link den liloo als quelle angiebt kann ich übrigens nicht mehr aufrufen. bin aber über den google cache speicher drauf gekommen. ich hoffe es gibt noch mehr informationen dazu.


    gruß


    IP

  • Hmm, zwar gibt es Säuren die bestimmte Steine auflösen können aber das geht langsam voran und dabei wird der Stein zersetzt.


    Aber Steine weich machen klingt ziemlich unwahrscheinlich. Wie soll die Flüssigkeit in den Stein gelangen? Es muss sich dabei um ein ziemlich poröses Gestein handeln ansonsten würde es, denke ich zu lange dauern bis sich der Stein vollkommen mit der Flüssigkeit vollgesogen hat.
    Dazu soll die Flüssigkeit noch ölig sein? Das würde dann Wochen bis Monate dauern bis man einen Stein von der Größe eines Koffers soweit mit der Flüssigkeit durchwirkt hat das man ihn formen könnte.


    Und Vögel sollen sich damit Höhlen bauen? Wie sollen die darauf gekommen sein? Wenn man davon ausgeht dass es alleine bei porösen Gestein etwas länger braucht bis es mit der Flüssigkeit durchwirkt ist und man hunderte von Blättern pflücken muss, um bei einer Pflanze die "einen Fuss" hoch ist genügend Flüssigkeit zu bekommen, glaube ich nicht das irgendein Vogel die Beobachtungsgabe besitzt oder die Geduld um sich einen solchen Vorgang anzulernen und dann anzuwenden.

  • Man müsste wohl eher danach fragen was das für eine chemische Verbindung sein soll die zusammen mit den entsprechenden Mineralien eine solche Reaktion hervorruft. Ist es eine chemische Reaktion ? Ich kann mir nicht vorstellen dass der Stein da aufgeweicht wird wie einen Keks den ich in den Kaffee tunke. Außerdem bleibt fraglich welche Mineralien überhaupt betroffen sind, und bei welchen Steinen das ganze nicht wirkt. Stein ist nicht gleich Stein, alles unterschiedliche Verbindungen und Elemente...


    „Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Beleidigung.” ~ De Sade
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