Monster um Kinder zu ängstigen

  • Zitat von "JD"

    aber wenn es kindliche Ahnungslosigkeit ist, wie sollen sie dann das Böse sehen? Für ein Kind ist doch eigentlich alles immer erst "gut"; bis es dann etwas besseren belehrt wird.


    Da hast Du schon Recht. Erklären kann ich es mir allerdings auch nicht.
    Überdrehte Phantasie, oder was steckt dahinter? Wobei man sagen muss, dass sich negative Phantasie doch erst aufgrund von negativen Erfahrungen entwickeln kann.
    (Oder irre ich mich da?)

    -
    Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken. Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken.
    Die Mannschaft lauter meineidige Halunken, der Funker zu feig' um SOS zu funken.

  • Kinder sind einer Flut von Reizen ausgesetzt und es ist wirklich nicht so, daß sie in einer rosaroten Welt aufwachsen. Es wird ihnen sehr wohl bewußt, daß es viel Grausames und fürchterliches in der Welt passiert.
    Zeitung, Film, Fernsehen und das was man von anderen hört prägt einen.
    Aber es ist auch eine gewisse Portion Angst natürlichen Ursprungs die in uns schlummert. In der Dunkelheit wird man in der Wildnis leicht zum Opfer nachtaktiver Jäger. Da ist es verständlich daß sich eine natürliche Angst zur Dunkelheit entwickelt hat. In der Dunkelheit fühlen wir uns hilflos und ungeschützt. Mein Sohn ist 6 Jahre alt. Jeden Tag lese ich ihm Geschichten vor dem Schlafengehn vor. Es sind harmlose Geschichten, nichts von Monstern oder schwarzen Männern. Auch sonst käme ich nie auf die Idee, ihn mit solchen Geschichten zu belasten. Trotzdem besteht er drauf, die Tür einen Spalt offen zu lassen, damit es nicht zu finster in Zimmer ist. Und er mag auch keine Stofftiere in seinem Bett.
    Alles in allem ist er aber nicht wirklich ängstlich. Ich führe das zurück auf
    die Liebe die wir ihm täglich spüren lassen, die Sicherheit die er in unserer Familie spürt und auch auf das Fehlen jeglicher Geschichten die Eltern oft anwenden um ihren Kindern Angst einzujagen.
    Ich selbst hatte nicht so eine unbeschwerte Kindheit, ich hatte auch keinen Vater, den der hat uns kurz nach dem ich geboren war verlassen.
    Ich wuchs bei meinen Onkeln und Tanten auf, und die gingen nicht immer zimperlich mit mir um. Ich weiß z.B. noch wie mich einer meiner Onkel zum Film "Der Weiße Hai" mitgenommen hat. Ich war keine 8 Jahre. Das war vielleicht ein Schock. Danach war ich bis weit ins Teenageralter davon geprägt - ich hatte im Wasser immer ein schrecklich mulmiges Gefühl, sogar im Freibad. Jeder Schatten im Wasser, auch die Linien haben mir Angst eingejagt. Bis heute habe ich ein wenig komisches Gefühl, wenn ich in Meer oder einem großen See schwimme. Tauchen oder Schnorcheln würde ich nicht probieren wollen. Davor hätte ich echt Schiß.

  • Zitat von "antonio1111"

    Aber es ist auch eine gewisse Portion Angst natürlichen Ursprungs die in uns schlummert. In der Dunkelheit wird man in der Wildnis leicht zum Opfer nachtaktiver Jäger. Da ist es verständlich daß sich eine natürliche Angst zur Dunkelheit entwickelt hat.

    Damit kannst Du durchaus Recht haben.


    Wenn ich an meine Erziehung denke, dann gab es keine Monster im Schrank oder unterm Bett. Meine Oma erzählte nur was von nem vogelartigen Vieh, das mir die Augen rauspickt, wenn ich mich Nachts am Fenster blicken lasse. Das hat mich dazu veranlasst, immer wieder mal raus zu linsen. Jetzt bin ich kurzsichtig. :?


    Im nachhinein denke ich, dass Eltern den Kindern immer auf abstrakte Art etwas beibringen wollen. Das fängt mit der Babysprache an, und irgendwann fährt ein Zug oder ein Flugzeug beim Essen in den Mund ("Hier kommt das Flugzeug" blabla).


    Meine Eltern haben da wohl einen Fehler gemacht, als sie mir das Aufräumen beibringen wollten: "Mach´s wie die Heinzelmännchen." Tja, seitdem warte ich auf die Heinzelmännchen, damit sie endlich mal meine Bude wieder aufräumen. 8)


    Ansonsten bestand meine Erziehung auch in den "Struwwelpeter"-Horror-Stories. Da konnte man echt gut erfahren, warum man seine Suppe essen soll, nicht mit Feuer spielen darf, usw. Wow, war das hart. :shock:

  • Ich denke mir aber, das manches schon Sinn macht.
    Wie willst du einem Kleinkind erklären dass es nicht (wie erwähnt) mit Feuer spielen darf, oder viele andere Dinge die man als Kind nicht als gefährlich einstuft. Bis man es natürlich auf eigene Haut rausgefunden hat. Sicher müssen Kinder auch mal hinfallen (im übertragenen Sinn) um das Aufrappen für das spätere Leben zu lernen. Aber manchmal kann ein Kind sich durch Unwissenheit eben auch für den Rest seines Lebens zeichnen. Mir wurde zwar keine Phantasiegeschichte aufgetischt damit ich es besser verstehe, aber ich wurde genauso angemeckert oder gewarnt vor eventuellen Verletzungen etc.


    Und ich habe auch nicht immer auf Dinge gehört die man mir versucht hatte beizubringen. Bis ichs dann am eigenen Leib selber für mich feststellte. Und ich denke mal, dass viele Eltern einfach aus Sorge um ihr Kind dieses verhindern wollen. Deshalb erfinden sie dann irgendwelche Geschichten. Sind natürlich manchmal übertriebene Sachen dabei, die ungewollt das Kind nur noch mehr ängstigen. Aber der Sinn des Ganzen erscheint mir schon plausibel. Denn in den wenigsten Fällen kannst du einem Kind erklären dass er etwas nicht darf, weil die Eltern es einfach verbieten. Deshalb kommen dann irgendwelche Storys um es für das Kind begreiflicher zu machen. Wobei vieles natürlich nur dem Zweck der Eltern dient. Damit Kinder zB. nicht herumschreien, rechtzeitig schlafen gehen und und und.


    Ist natürlich alles eine fragwürdige Methode. Aber scheinbar sehr weit verbreitet unter den Eltern.

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  • Zitat von "Nonstop"

    Ich denke mir aber, das manches schon Sinn macht.

    Mit Sicherheit. Ansonsten wäre die Menschheit vermutlich nicht soweit entwickelt.


    Zitat

    Wie willst du einem Kleinkind erklären dass es nicht (wie erwähnt) mit Feuer spielen darf, oder viele andere Dinge die man als Kind nicht als gefährlich einstuft. Bis man es natürlich auf eigene Haut rausgefunden hat.

    Was soll ich dazu sagen? Ich hab in einem Alter, als ich kein Wickelkind mehr war, getestet, ob ein Ofenrohr warm wird. Holla, das war warm. :x


    Zitat

    Sicher müssen Kinder auch mal hinfallen (im übertragenen Sinn) um das Aufrappen für das spätere Leben zu lernen.

    Natürlich. Mal ein bissel Sand essen gehört dazu.


    Zitat

    Aber manchmal kann ein Kind sich durch Unwissenheit eben auch für den Rest seines Lebens zeichnen. Mir wurde zwar keine Phantasiegeschichte aufgetischt damit ich es besser verstehe, aber ich wurde genauso angemeckert oder gewarnt vor eventuellen Verletzungen etc.

    Aber hier ist die Art der Übermittlung wichtig. Also die Erzählung vom Suppenkasper wird wohl kontraproduktiv sein.


    Zitat

    Und ich habe auch nicht immer auf Dinge gehört die man mir versucht hatte beizubringen. Bis ichs dann am eigenen Leib selber für mich feststellte.

    Learning by doing.


    Zitat

    Und ich denke mal, dass viele Eltern einfach aus Sorge um ihr Kind dieses verhindern wollen.

    Was nicht immer als positiv einzustufen ist.

    Zitat

    Deshalb erfinden sie dann irgendwelche Geschichten. Sind natürlich manchmal übertriebene Sachen dabei, die ungewollt das Kind nur noch mehr ängstigen. Aber der Sinn des Ganzen erscheint mir schon plausibel.

    Es geht nicht darum, das Kind ungewollt zu ängstigen, sondern nur darum, dass das Kind ruhig ist. Da wäre vielleicht ne Umfrage interessant, wer als Kind geschlagen wurde, und wer Monster unter dem Bett hatte.


    Zitat

    Denn in den wenigsten Fällen kannst du einem Kind erklären dass er etwas nicht darf, weil die Eltern es einfach verbieten. Deshalb kommen dann irgendwelche Storys um es für das Kind begreiflicher zu machen.

    Okay.

    Zitat

    Wobei vieles natürlich nur dem Zweck der Eltern dient. Damit Kinder zB. nicht herumschreien, rechtzeitig schlafen gehen und und und.

    Treffer! Mein "Vogelvieh" war eigentlich nur Nachts draussen. Trotzdem musste ich immer um 19 Uhr ins Bett (auch im Sommer).


    Zitat

    Ist natürlich alles eine fragwürdige Methode. Aber scheinbar sehr weit verbreitet unter den Eltern.

    Liegt wohl daran, weil alle Eltern immer erstmal üben. Die späteren Kinder habens dann besser. 8)

  • Also die Struwelpeter-Stories habe ich auch meinem Sohn schon vorgelesen, ich denke, da muß jeder durch ;-)
    Ein paar Szenen sind schon etwas krass, aber vielleicht durchaus sinnvoll um die Gefährlichkeit von Feuer, Scheren usw. bildlich darzustellen.


    Jedoch nur damit er rechtzeitig ins Bett geht würde ich ihm keine
    Gruselstories erzählen.
    Übrigens : neulich hat er mir etwas erzählt, da ist mir selbst fast ein wenig
    gruselig geworden. Er hatte einen Albtraum. In diesem hat er seine Mama mit ganz weissen Augen gesehn und furchtbare Angst bekommen. Daraufhin ist er aufgewacht und wollte aufs Klo, traute sich aber nicht mehr auf den Gang hinaus. Er hatte Angst, die Mama wandelt da draussen im Dunkeln..
    Da hat er mir so leid getan, ich habe ihm erklärt, wenn er einmal Angst hat ABends, soll er einfach sofort zu mir laufen und mich aufwecken.
    Wir haben unser Schlafzimmer ohnehin gleich nebenan.
    Anscheinend war dieser Albtraum aber ein Einzelfall.


    Ich frage mich woher kleine Kinder solche Bilder haben. Ich kenne sie nur aus schlechten Horrorfilmen. Ich schließe aber nicht aus, daß ich mal beim Grimassen schneiden die Augen verdreht habe. Das ist ihm vielleicht hängen geblieben :-)

  • Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind Maerchen und dergleichen ueberhaupt nicht beaengstigend fand, man macht sich da ueberhaupt keine Gedanken darueber, wie grausam manche eigentlich sind. Der Struwwelpeter hat mich nie sonderlich beeindruckt, genausowenig die die grausamen Strafen, die Boesewichter in Maerchen regelmaessig erleiden muessen.


    Mir wurden auch nie Geschichten erzaehlt um mich irgendwie ins Bett zu bringen oder so etwas, trotzdem hatte ich vor einigen Dingen einfach Angst, zum Beispiel Puppen, die sprachen oder sich bewegten, oder (weiss bis heute nicht warum!) der Berberil-Werbung, die immer in der Apotheke im Schaufenster ausstand.

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • lol Irrwisch


    Du bist der Erste der etwas von mir auseinandernimmt in diesem Forum. Fürwahr, es ändern sich die Zeiten. Danke.

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    Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken. Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken.
    Die Mannschaft lauter meineidige Halunken, der Funker zu feig' um SOS zu funken.

  • Hm, seltsam - genau wie JD und nonstop habe ich keine "bösen" Geschichten zu hören bekommen - aber ich bin wahrscheinlich die Einzige, die sich nicht fürchtet.


    Weder vor Dunkelheit - wir haben oft im dunklen Keller Verstecken oder Blinde Kuh gespielt. Nachts gehe ich im Dunkeln auf's Klo - das habe ich schon als Kind getan (leider bin ich ab und zu auf den schlafenden Hund getreten) - Licht würde mich einfach "zu" wach machen.


    Monster unter dem Bett oder im Schrank hatte ich auch noch nie - die Schranktüren mache ich trotzdem zu, damit es nicht reinstaubt. Mich verfolgen keine schwarzen Männer oder rote Augen oder sonstiges.


    Grimm's Märchen habe ich ab und zu vorgelesen bekommen (oder als Hörspielkassette), aber die haben mir nie richtig Angst gemacht - meine Mutter hat sie mir auch nie richtig erklärt - ich glaube, ich werde meinem Kind erklären, WAS man aus der Geschichte lernen kann oder was man daraus lernen soll - aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit gesundem Menschenverstand.


    Ich überlege schon die ganze Zeit, weshalb ich mich vor "natürlichen" Dingen nicht fürchte, sondern eher vor "anerzogenen" Ängsten, wie krank zu werden oder verlassen zu werden.
    Vielleicht hat es mit meiner mangelnden Phantasie zu tun (dies ist mir mehrfach bestätigt worden) - bin halt eher ein rational denkender Mensch - möglicherweise konnte ich mir die "Monster" nicht vorstellen. Weiß auch nicht, aber irgendeinen Grund muß da schon haben.


    Aaaaah, jetzt ist mir doch was eingefallen, wovor ich mich in der Kindheit gefürchtet habe (aber nur in dem Moment, wo ich es sah). Auf der Wies'n (Oktoberfest in München) gibt es eine Geisterbahn, wo vorne eine riesige, sprechende Puppe in Form eines Gorillas drauf ist - wahrscheinlich soll das KingKong sein. Und so mit 3 Jahren habe ich mir fast in die Hosen gemacht, wenn ich dran vorbei gehen mußte. Ein paar Jahre später, so mit 9, waren wir mal in Wien und im Prater steht genau die gleiche Geisterbahn - mein Bruder hat mich so lange belabbert, bis ich mit ihm reingegangen bin - ich habe mich köstlich amüsiert und seitdem stehe ich auf das ganze mystische Zeug. Ulkig, oder?



    Ansonsten stimme ich Antonio zu:

    Zitat

    Ich führe das zurück auf die Liebe die wir ihm täglich spüren lassen, die Sicherheit die er in unserer Familie spürt und auch auf das Fehlen jeglicher Geschichten die Eltern oft anwenden um ihren Kindern Angst einzujagen.


    Urvertrauen stärkt Kinder und Liebe ist einfach das Allerwichtigste!!!!

  • Hallo Gutemine :)


    Zitat

    aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit gesundem Menschenverstand.

    ...damit kannst du nichmal was bei manchen erwachsenen was ausrichten :) und kinder denken erst ab einer bestimmten individuellen Entwicklungsphase logisch und Angst war leider schon immer der beste helfer der mesnchlichen Entwicklung , den wer keine Angst hatte ...lebte auch nicht sehr lange ...

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Hallöchen. :D

    Zitat von "elperdido"

    denn wer keine Angst hatte ...lebte auch nicht sehr lange ...


    Klar, den hat gleich der Säbelzahntiger zerfleischt! :wink:


    Ich sag ja auch nicht, daß man z.B. was Unvernünftiges tun sollte, wie auf Bahngleisen balancieren, S-Bahn-Surfen oder über dichtbefahrene Straßen laufen. Da ist eine gewisse Angst oder besser Respekt angebracht.


    Ich glaube, ich war ein sehr vorsichtiges Kind und habe auch nur die Sachen mitgemacht, die ich mir zugetraut habe. Z.B. bin ich meinem ganzen Leben nur 2x über Bahngleise gegangen (also da wo es verboten ist), aber in dem Sinne nicht aus Angst, sondern aus der Logik heraus, daß Züge manchmal einfach schneller da sind, als man kucken kann.
    Auf Bäume bin ich dafür sehr gerne geklettert, weil ich es konnte! Ich hatte nie Angst, herunter zu fallen. Höhenangst ist mir ebenso fremd.



    Trotzdem finde ich es falsch, Kindern solche Schauergeschichten zu erzählen, nur um sie gefügig zu machen!!! Man sieht ja, was man davon hat - die Leute fürchten sich teilweise heute noch davor.

  • Hi Gutemine


    Tja ...leider ist der mensch sehr verschieden ...gerade in der Erziehung , kann , was für den einen nützlich und wichtig ist , bei seinem Geschwisterchen aufgrund dessen charakterlicher Veranlagung alles genau verkehrt sein ...aber wenn man es bemerkt ist es dann zu spät ...es gibt leider noch kein Frühwarnsystem , wie jemand charakterlich geprägt ist :( und wie er sich entwickeln wird ...In der erziehung kann man eigentlich kaum etwas richtig , aber viel verkehrt machen ;)

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • [Aaaaah, jetzt ist mir doch was eingefallen, wovor ich mich in der Kindheit gefürchtet habe (aber nur in dem Moment, wo ich es sah). Auf der Wies'n (Oktoberfest in München) gibt es eine Geisterbahn, wo vorne eine riesige, sprechende Puppe in Form eines Gorillas drauf ist - wahrscheinlich soll das KingKong sein. Und so mit 3 Jahren habe ich mir fast in die Hosen gemacht, wenn ich dran vorbei gehen mußte. Ein paar Jahre später, so mit 9, waren wir mal in Wien und im Prater steht genau die gleiche Geisterbahn - mein Bruder hat mich so lange belabbert, bis ich mit ihm reingegangen bin - ich habe mich köstlich amüsiert und seitdem stehe ich auf das ganze mystische Zeug. Ulkig, oder? ]


    So was ähnliches hatte ich auch. nd zwar inder Hollywood Tour
    vom Phantasia Land Köln (gibt es die noch?).
    Da war eine Riesen Kin Kong Figur ( ich glaube ich war 7 Jahre alt)
    vor der habe ich mich so sehr gefürchtet das ich mich im Fussraum des
    Wagongs verkrochen habe wenn wir in der Anlage an ihm vorbei fuhren.


    Die schlimmste Angst hatte ich, als meine größeren Brüder mich
    (ich war ca 9 Jahre) am Strand
    in eine sogenannten Muschelfalle steckten ( eingebuddelt bis zum Kopf in Sand, Ich habe gehört das Piraten früher so hingerichtet worden sind)
    Auf jedenfall war ebbe gewesen. Meine Brüder wollten mir nur Angst machen. Doch ich hielt es für bare Münze und bekam Panik. ich bildete
    mir auch ein das Insekten unter dem Sand an mir herum krabelten.
    Pfui! :x
    Ich weis nicht wie lange sie mich daliesen. Es kam mir aber vor wie ne Ewigkeit. Die Flut kam immer näher.Ich schrie auf jedenfall wie am Spies
    bis die Vollidioten vich mal freigelassenhaben. Danke!

  • Meine Eltern haben mir immer vom schwarzen Mann erzählt.Und das er in der Waschküche unter einer großen Eisenplatte lebt.Wenn ich mal nicht ins Bett gehen wollt ,hat mein Vater oder meine großen Brüder immer feste auf die Eisenplatte getrampelt,danach war ich schnell im Bett.
    Und ich hatte so eine Panik,da habe ich immer gepfiffen,wenn ich runter gehen sollte.

  • Tut mir Leid aber ich persönlich halte es für pervers seinen Kindern derartiges zu erzählen, und womöglich noch Spaß daran zu haben. Nichts gegen eure Eltern, aber ich bin froh dass ich die nicht hatte, und meine mir niemals derartiges erzählt hätten.


    „Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Beleidigung.” ~ De Sade
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  • Meinem bruder und mir wurde immer von der "Nachtfrau" erzählt,eine alte Dame,die durch die Lande zieht und kleine Kinder fängt,die noch draussen sind,wenn es dunkel wird.

    Das Genie im Wahnsinn liegt darin,keinen etwas merken zu lassen - weder vom einen,noch vom anderen.