Monster um Kinder zu ängstigen

  • Die Oma von ner Freundin sagte immer zu ihr, dass, wenn man mit nassen Haaren nach draussen geht, stirbt... Erzählt meine Freundin immer wieder gern... Ach ja, man stirbt auch, wenn man zu viel Eis isst :mrgreen:

  • Ich habe früher immer gerne im Garten unter den Sträuchern gesessen. Natürlich war ich später voller Dreck und Zecken und was weiß ich nicht alles. Daraufhin erzählte mir meine Mutter, dass der Buhmann unter den Sträuchern wohnt. Und wenn ich nachsehen wollte, ob das stimmt, kam sie von hinten und hat mich böse erschreckt...
    Hat geholfen, ich habe, bis ich 12 war, einen großen Bogen um die Büsche und Sträucher gemacht... :?


    Meiner Cousine wurde erzählt, wenn sie sich nach dem Baden nicht abtrocknet, holt sie sich den Tod. Was eher beiläufig gesagt wurde, führte dazu, dass sie nach dem Baden aus der Wanne sprang und so schnell sie konnte durch die Wohnung rannte, damit sie der Tod nicht einholt. Und das dann so lange, bis sie trocken war.
    Wie die Wohnung danach aussah, ist zu erraten...


    lg

  • so was gewöhnt man sich an und dann hat man auch als erwachsene probleme damit mir wurde immer erzählt wenn ich nie schlafen gehe dann aber einschlaf holt mich der schwarze mann mit in dem traum und ich komme nie zurück und so was muss man sich als kind anhören

  • naja, wirklich geschichten hat man mir früher auch nicht erzählt, so was ähnliches kam allerdings schon vor. in dem dorf, wo wir im sommer oft waren, gab es einen bach, der irgendwie mitten durch einen kleinen wald floss, von dem niemand wusste, wer ihn angelegt hatte. meine tante hat mir und meiner cousine aus scherz damals nur erzählt, es wäre eine art monster gewesen, der sich drei frauen aus dem dorf mitnahm und sie in bäume verwandelte, um so seinen eigenen wald zu pflanzen, und mädchen, die sich im dunkeln dort hintrauten, eben genauso in bäume verwandelte und seinen wald immer weiter ausbreitete.


    das ging bei uns irgendwann so weit, dass wir uns im dunkeln überhaupt nicht mehr rausgetraut haben, und an den bach nicht einmal bei tageslicht, weil wir uns die geschichte (eben kindliche fantasie), immer weiter ausmalten, mit allen details, und uns somit nur noch mehr angst machten.
    seitdem bin ich auch der ansicht, dass man kindern keine geschichten erzählen sollte, sondern ihnen, wenn nötig, lieber beibringt, sich an bestimmte regeln zu halten. uns war damals natürlich nicht klar, dass wirklich manchmal angetrunkene männer oder so in dem wald übernachteten, und dass dort wirklich einmal eine frau angegriffen worden war, hätten wir wohl auch nicht verstanden.


    trotzdem find ich, es ist auch für kinder leichter, eine reale gefahr zu akzeptieren, als dass man sie mit irgendwelchen grausamen geschichten ängstigt.

    "weiter vorne liegt mein gewissen in hundertsiebzehn geborstenen stücken -
    und mit zitternder hand baue ich labile brücken
    von hier nach da."

  • Also meine Eltern habe mir
    von der :twisted: KOPFLOSEN FRAU :twisted:
    erzählt die in mein zimmer kommt und mich holen würde
    wenn ich nicht schlafe seitdem kann ich nicht mehr ohne
    Licht schlafen :oops: