Rapa Nui: Die Osterinsel

  • Hallo zusammen!


    Ich stelle mir schon lange die Frage, warum unter allen Kulturen weltweit immer nur diejenigen von der PS als von extraterrestrischen Einflüssen berührt angesehen werden, die A) ihre Blüte bereits soweit in der Vergangenheit hatten, dass wir uns heute noch schwer tun, allein ihr Alltagsleben zu rekonstruieren, oder B) starke Entwicklungsdefizite bezüglich zeitgleicher terrestrischer Kulturen aufweisen.
    An dieser Stelle möchte ich gerne ein paar Beispiele, vor allem zu Punkt B, nennen:


    1. Die Nazca-Kultur:
    Laut PS haben hier südamerikanische Ureinwohner ihren "fliegenden Göttern" nicht nur Landebahnen in den unebenen Boden der Andenausläufer gegraben, sondern auch noch riesige Scharrbilder geschaffen, damit eventuell zurückkehrende Über- oder Ausserirdische auch gleich wissen, wo sie ihre Gläubigen erwarten (überspitzt formuliert).
    Das finde ich einigermaßen interessant. Die Nazca-Kultur wird von Archäologen auf den Zeitraum zwischen 200 v. Chr. bis 800 n. Chr. datiert. Als die Akropolis in Athen schon längst gebaut war, Alexander das Perserreich längst zerschlagen hatte und Rom zu einer Weltmacht aufgestiegen war, beschlossen also extraterrestrische Besucher, nicht eben diesen für ihre Zeit sehr fortschrittlichen Kulturen einen Besuch abzustatten, sondern wandten sich sofort richtung Neue Welt, wo sie die dortigen, noch (annähernd) in der Steinzeit gefangenen Kulturen lehrten und unterwiesen (in was genau eigentlich?). Warum?


    2. Die Maya:
    Für diese gilt das unter Punkt 1 genannte mehr oder weniger uneingeschränkt, da deren Kultur ihre Blüte etwa zur selben Zeit erlebte. Während in Europa also Rom die selbsterklärte Weltherrschaft antritt und unter Kaiser Trajan seine größte flächenmäßige Ausdehnung erreicht, während sich der Islam in Asien und Afrika auszubreiten beginnt oder während Karl der Große das erste souveräne Reich nach dem Untergang des mächtigen Rom errichtet suchen sich unsere ausserirdischen Besucher gerade eine mittelamerikanische Kultur aus, um sie zu lehren und zu unterweisen (in was genau eigentlich?).


    3. Die Osterinseln:
    Während bei uns in Mitteleuropa gerade Luther seine Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg nagelt, während Spanien die Reiche der Inka und Atzteken zerschmettert (16. Jhdt.) haben ET und Konsorten nichts besseres zu tun, als einem "rückständigen" Inselvolk dabei zu helfen, anachronistische Statuen zu errichten? Wozu?


    Drehen wir den Spieß doch einmal um:
    Wir befinden uns im 4. Jahrtausend n. Chr. Die Menschheit hat ihre irdischen Fesseln abgestreift und es irgendwie fertig gebracht, Raum und Zeit zu überwinden. Ein irdisches Forschungsschiff erreicht einen bis dato unbekannten Planeten, auf dem (mehr oder weniger) intelligentes Leben existiert, allerdings in unterschiedlichen regionalen Entwicklungsstadien. Welcher Kultur würden sich unsere irdischen Forscher wohl zuwenden? Irgendeiner "rückständigen" Kultur, oder der modernsten? Die Frage dürfte ganz einfach zu beantworten sein...


    MfG,


    Tankred

  • Interessant und gut durchdacht..Nur warum sollten sich all diese Kulutren so einen Mist ausdenken ?
    Deren Beschreibung zeigt Parallelen zur vergangenen bzw. folgenden Kutlur auf o. Kulturen die keinen richtigen Bezug zueinander hatten, beten fast die gleichen Götter an, dies finde ich auch sehr komisch...
    Es wurden Reliquien gefunden, die Abbildungen aufweisen die derart gleiche Gottheiten darstellen das dies kein Zufall sein kann.
    Warum ausgerechnet "niedrigere" Kulturen gewählt wurden, kann ich dir leider auch nicht beantworten. Obwohl man die Maya z.B. nicht als unterentwickelte Zivilisation bezeichnen kann bzw. darf, der Begriff Hochkultur ist da passender. Deren Schwerpunkt war nicht militärisch wie bei den Römern, es lag ihnen nicht im Interesse andere Kutluren zu unterwerfen..
    Ihre Geschichte reicht von 2000 v. Chr. bis 900 nach Chr, in der sie sich politisches, gesellschaftliches, landwirtschaftliches Wissen aneeigneten das nicht mit den Römern zu vergleich ist.

  • Schnelle Antwort, das muss ich dir lassen ;)


    Zitat

    Nur warum sollten sich all diese Kulutren so einen Mist ausdenken ?


    Was für einen Mist haben sich diese Kulturen ausgedacht? Nach meinem Wissen hat keine einzige dieser Kulturen behauptet, von Ausserirdischen besucht worden zu sein. Den "Mist" denken sich gewisse PS-Autoren aus, indem sie versuchen, die Leistungen eben dieser Kulturen durch ausserirdischen Einfluss zu erklären und damit zu schmälern.


    Zitat

    Deren Beschreibung zeigt Parallelen zur vergangenen bzw. folgenden Kutlur auf o. Kulturen die keinen richtigen Bezug zueinander hatten, beten fast die gleichen Götter an, dies finde ich auch sehr komisch...


    Ich bitte um Beispiele...


    Zitat

    Es wurden Reliquien gefunden, die Abbildungen aufweisen die derart gleiche Gottheiten darstellen das dies kein Zufall sein kann.


    Hierbei bitte ich ebenfalls um Beispiele.


    Zitat

    Obwohl man die Maya z.B. nicht als unterentwickelte Zivilisation bezeichnen kann bzw. darf, der Begriff Hochkultur ist da passender.


    Um eines klarzustellen: ich betrachte die Maya ebenfalls als Hochkultur. Nur im Vergleich mit anderen zeitgenössischen, v.a. europäischen Kulturen ziehen sie leider den Kürzeren. Und nur darauf kam es mir an.


    Zitat

    Deren Schwerpunkt war nicht militärisch wie bei den Römern, es lag ihnen nicht im Interesse andere Kutluren zu unterwerfen..


    Oh doch, genau darauf kam es ihnen an. Keine andere mittelamerikanische Kultur war auch nur annähernd so militärische ausgeprägt und organisiert wie die der Maya! Das kannst du selbst in den schlechtesten Abhandlungen über dieses Volk nachlesen, von wirklich guten ganz zu schweigen...


    Zitat

    Ihre Geschichte reicht von 2000 v. Chr. bis 900 nach Chr, in der sie sich politisches, gesellschaftliches, landwirtschaftliches Wissen aneeigneten das nicht mit den Römern zu vergleich ist.


    Man kann alles miteinander vergleichen, und kulturhistorisch ziehen die Maya gegenüber den Römern eben leider den Kürzeren. Wobei ich deren Leistungen keinesfalls herabsetzen möchte, ganz im Gegenteil; für ein Volk, dass nicht einmal die Metallverarbeitung gemeistert hat, haben die Maya schier Unglaubliches vollbracht! Ich zolle dieser (und anderen) Hochkultur (-en) meinen allergrößten Respekt!


    MfG,


    Tankred

  • Zitat

    Welcher Kultur würden sich unsere irdischen Forscher wohl zuwenden? Irgendeiner "rückständigen" Kultur, oder der modernsten?


    Also ich denke eher der "rückständigen" Kultur.


    1. Weil sich unser "Erscheinen" dann nicht so schnelle rumsprechen würde wie bei der höher entwickelten Kultur, die schon über ähnliche Medien wie z.B. Zeitung, TV oder Radio verfügen könnte.
    Unsere Erscheinen wäre dann also erstmal nur im kleinen Greise bekannt.


    2. Weil ein Verschwinden einer Person der "rückständigen" Kultur weniger auffallen würde, weil die sich das Verschwinden mit Verlaufen, Verdursten, Beute eines Raubtieres etc. erklären würden.
    Außerdem sollte eine Entführung ansich auch viel leichter durchzuführen sein, als bei der höher entwickelten Kultur.


    3. Wenn diese Aggressiv reagieren würden, wären sie eine viel kleiner Bedrohung als die höher entwickelte Kultur.


    4. Würde uns diese Kultur wohl eher als "Götter" oder so ähnlich deuten und man könnte ihr auch sonst viel mehr "Storys" erzählen.
    Bei der höher entwickelten Kultur wäre das wohl schwieriger, weil diese schon über andere Forschung, Beobachtungstheorien etc. verfügen.


    Erst wenn ich die "rückständigen" Kultur erforscht habe, würde ich mich an die höher entwickelte wenden.....oder auch nicht. Je nachdem was ich für Erfahrungen gesammelt habe.

  • Hallo Aristan!


    Du reisst meinen Kommentar zwar aus seinem Zusammenhang, bietest aber trotzdem interessante Überlegungen zu diesem Thema an.


    Zitat

    Also ich denke eher der "rückständigen" Kultur.


    1. Weil sich unser "Erscheinen" dann nicht so schnelle rumsprechen würde wie bei der höher entwickelten Kultur, die schon über ähnliche Medien wie z.B. Zeitung, TV oder Radio verfügen könnte.
    Unsere Erscheinen wäre dann also erstmal nur im kleinen Greise bekannt.


    Greise? Was für alte Menschen meinst du denn? Ich habe nie von irgendwelchen Greisen gesprochen... Nein, Scherz beiseite, ich bin in meinem Beispiel von einer ähnlichen Situation ausgegangen, wie sie bei uns (auf der Erde) so um den Beginn unserer Zeitrechnung vorhanden war. Also keine weltweiten Medien á la Zeitung, TV, oder Radio. Ich dachte, das wäre aus meinem Beitrag hervorgegangen...


    Zitat

    2. Weil ein Verschwinden einer Person der "rückständigen" Kultur weniger auffallen würde, weil die sich das Verschwinden mit Verlaufen, Verdursten, Beute eines Raubtieres etc. erklären würden.
    Außerdem sollte eine Entführung ansich auch viel leichter durchzuführen sein, als bei der höher entwickelten Kultur.


    Glaube ich kaum. Gerade in unserer Gesellschaft fällt es kaum auf, wenn jemand einfach spurlos verschwindet. Die Anonymität steigt mit der Einwohnerzahl von Ortschaften bzw. Landstrichen, sinkt jedoch nicht. Kleines Beispiel gefällig? In einer deutschen Großstadt dauert es wesentlich länger (z.T. mehrere Wochen), bis ein verstorbener Rentner ohne Angehörige in seiner Wohnung tot aufgefunden wird als in einem Dorf (zumeist beschwehren sich die Nachbarn über den Gestank). Der soziale Zusammenhalt ist in kleineren Gemeinschaften wesentlich höher als in großen. Ergo: ein "Entführter" fällt in kleinen Gemeinschaften weit eher auf als in großen.


    Zitat

    3. Wenn diese Aggressiv reagieren würden, wären sie eine viel kleiner Bedrohung als die höher entwickelte Kultur.


    Nehmen wir einmal an, wir würden einen bewaffneten Erkundungstrupp in das Jahr 0 zurückschicken. Wie aggressiv sollten die der damaligen Zeit Angehörigen reagieren, dass unser Spezialeinsatzkommando diese denn nicht zur Räson bringen würde? Ein einziges MG-Nest würde genügen, um eine ganze römische Legion auszulöschen. Wie drastisch müssten sich erst die Mittel einer uns auch heute noch weit überlegenen Zivilisation auswirken?


    Zitat

    4. Würde uns diese Kultur wohl eher als "Götter" oder so ähnlich deuten und man könnte ihr auch sonst viel mehr "Storys" erzählen.
    Bei der höher entwickelten Kultur wäre das wohl schwieriger, weil diese schon über andere Forschung, Beobachtungstheorien etc. verfügen.


    Bei der Suche nach intelligentem Leben im Universum geht es doch wohl in erster Linie darum, mit einer möglichst weit entwickelten Kultur Kontakt aufzunehmen, und nicht darum, etwaige Minderwertigkeitskomplexe dadurch auszugleichen, von primitiveren Kulturen als "gottgleich" verehrt zu werden...


    MfG,


    Tankred

  • 1.

    Zitat

    Nein, Scherz beiseite, ich bin in meinem Beispiel von einer ähnlichen Situation ausgegangen, wie sie bei uns (auf der Erde) so um den Beginn unserer Zeitrechnung vorhanden war. Also keine weltweiten Medien á la Zeitung, TV, oder Radio.


    Nun gut dann gehen wir halt davon aus, das höher entwickelte Kulturen zumindest über einen sehr großen Handel verfügen. Somit hätten sie auch zu anderen Ländern Kontakt und dadurch würde sich das ganze viel schneller rumsprechen.
    Dadurch würde es dann eine VIELZAHL von Schriften, Gemälden, vieleicht sogar Beweisen geben....
    Damit wäre es sehr schwierig für uns, unseren kleinen Besuch geheim zu halten.
    Vieleicht würde dann zu dieser Zeit sogar eine rießige Panik ausbrechen.


    Das mit dem TV etc war nur ein Beispiel...Handel und damit eine rießige Mundpropaganda würden es auch tun....


    2.
    In Punkt 2 gebe ich dir Recht.
    Außer das sich die Entführung selber, bei einer höheren Kultur, als Risikoreicher darstellen würde, weil die Gefahr entdeckt zu werden größer ist.



    3.
    Da habe ich mich falsch ausgedrückt....ich meine das anderst.
    Du schreibst ja selber von einem "Erkundungstrupp". Ich nehme doch mal an (hoffe) das wenn wir einen Planeten mit "intelligentem" Bewohnern finden würden, dann wollen wir diese erkunden, erforschen.....von ihr lernen. Wir wollen sie doch aber so weit es geht unberührt lassen und den Dingen ihren eigenen Lauf überlassen (soweit das geht).
    Große Mächte neigen dazu auf Unbekanntes, was vieleicht sogar bedrohlich wirkt, sehr aggressiv zu reagieren. Es geht ja fast immer um Macht, der König fühlt sich vieleicht bedroht.
    Da greift dann also ne rießige Armee an (mit Schwertern, Schildern, Pfeil&Bogen.... ;-) ) und wir Bomben die weg. Tausende wären vernichtet.
    Das ließe sich doch unmöglich vertuschen, erst recht bei einer Kultur die in Kontakt mit vielen anderen steht.


    Bei einem einer "kleineren Stadt" einer "rückständigen" Kultur wären die Verluste weitaus weniger und das alles würde sich viel einfacher vertuschen lassen, weil es sozusagen im Kreise dieser Kultur bleibt.


    4.

    Zitat

    Bei der Suche nach intelligentem Leben im Universum geht es doch wohl in erster Linie darum, mit einer möglichst weit entwickelten Kultur Kontakt aufzunehmen, und nicht darum, etwaige Minderwertigkeitskomplexe dadurch auszugleichen, von primitiveren Kulturen als "gottgleich" verehrt zu werden...


    Also da hast du mich jetzt wohl vollkommen falsch verstanden (ich hoffe doch nicht mit Absicht?).
    Ich meine damit, dass man diese Kultur leichter unterwerfen könnte.
    Weil man ihnen leichter weiss machen könnte, das wir Götter sind; sie das "auserwählte" Volk sind, das sie dieses Geheimnis für sich behalten muss etc.


    Ich will doch auch nicht die Entwicklung dieses Planeten stören.
    Deswegen das Erscheinen so unauffällig wie möglich gestalten und dann weitersehen.


    Also.....
    Kontakt zu einem kleinen Kreis der zu erforschenden Lebewesen aufnehmen. Diese erforschen, beobachten wie sie auf das Zusammentreffen reagieren, von ihnen lernen (Umgangsformen, Sprache etc.)....wenn man dann noch Sinn darin sieht mit "höheren Kulturen" Kontakt aufzunehmen, kann man das tun. Dann hat man sich aber vorher schonmal ein Bild gemacht, weiss wie man am besten an sie herantritt, vieleicht sogar ein Mitglied der "rückständigen" Kultur als eine Art "Kontaktmann" benutzen?


    So würde ich es jedenfalls als Sinnvoll betrachten und nicht mit einem Raumschiff mitten in einer großen Stadt landen und sagen "Hi hier sind wir!" und somit den halben Planeten erschrecken.


    Also kurz gesagt.....erst mit einem kleinen Schritt beginnen, bevor man den großen wagt ;-)

  • Hi Aristan


    Zitat

    ch meine damit, dass man diese Kultur leichter unterwerfen könnte.
    Weil man ihnen leichter weiss machen könnte, das wir Götter sind; sie das "auserwählte" Volk sind, das sie dieses Geheimnis für sich behalten muss etc.


    Ich will doch auch nicht die Entwicklung dieses Planeten stören.
    Deswegen das Erscheinen so unauffällig wie möglich gestalten und dann weitersehen.


    ...Da wiedersprichst du dir aber selber um 100 % ;-) wollen wir sie unberührt lassen (aufgrund unserers bis dahin erreichten ethischen Kulturstandes ) oder sie unterdrücken und ausbeuten ?!


    Zitat

    Bei einem einer "kleineren Stadt" einer "rückständigen" Kultur wären die Verluste weitaus weniger und das alles würde sich viel einfacher vertuschen lassen, weil es sozusagen im Kreise dieser Kultur bleibt.

    denke ich nicht ,da auch kleinere ansässige kulturen nicht losgeöst leben , und meist in direktem Kontakt zu höheren Kulturen stehen ...Beispiel ...hätten zb Aliens im 19 jahrhundert kontakt zu einem nordamerikanischen Native stamm aufgenommen , hätten dass auch dei amerikaner sehr schnell spitz gekriegt :) ...ausser sie hätten sich wirklich einen noch unentdeckten Amazonasstamm ausgesucht ...der adnn allerdings wenig darüber aussagt , wie man mit dem rest der zivilisationen auf diesem planeten umgehen muss ...<Wenn Aliens heute die Stammesbräuche der Yanomani Indianer studieren würden , würde ihnen dass beim kontaktaufnehmen mit dem rest der Welt und deren sitten sehr wenig helfen ;)

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Zitat

    ...Da wiedersprichst du dir aber selber um 100 % ;-) wollen wir sie unberührt lassen (aufgrund unserers bis dahin erreichten ethischen Kulturstandes ) oder sie unterdrücken und ausbeuten ?!


    Ich habe geschrieben:
    "Deswegen das Erscheinen so unauffällig wie möglich gestalten und dann weitersehen."
    Also uns nicht gleich dem ganzen Planeten zeigen, sondern erstmal nur einer relativ kleinen Kultur.


    Mit "unterwerfen" meine ich, das sie uns nicht bekämpfen.
    Wenn man erstmal ihr "Militär" etc ausgeschaltet hat, "hören" sie einem erst richtig zu (sie müssen uns "zuhören"). Und wir können ihnen unsere Absichten "mitteilen".


    Verluste würden sich so oder so kaum vermeiden lassen (außer der Planet waret geradezu auf "Besucher"), aber man kann versuchen diese klein zu halten und so unauffällig wie möglich zu sein.

  • Zitat

    denke ich nicht ,da auch kleinere ansässige kulturen nicht losgeöst leben , und meist in direktem Kontakt zu höheren Kulturen stehen ...Beispiel ...hätten zb Aliens im 19 jahrhundert kontakt zu einem nordamerikanischen Native stamm aufgenommen , hätten dass auch dei amerikaner sehr schnell spitz gekriegt


    Natürlich leben sie nicht völlig losgelöst, aber es ist immernoch unauffälliger als wenn sie mitten in Amerika landen!



    Jetzt muss ich doch mal ein Beispiel aus der heutigen Zeit nehmen...sry.
    [@ Tankred...am besten du überliest das ;-) )


    Was würde wohl passieren wenn ein UFO mitten in Berlin landet?


    - Es würde keine Stunde dauern, dann weiss es die ganze Welt


    - Man würde, aus Vorsicht, das Militär hinschicken


    - Manche Leute würden sich umbringen, weil sie denken das Ende der Welt steht nun bevor


    - Viele Menschen würden hingehen, um das Spektakel "Live" mitzuerleben und alles andere "liegen lassen"


    -.....


    Kurz gesagt, der ganze Planet wäre in Aufruhr!


    Dann bleibe ich doch lieber so unauffällig wie möglich und gehe die Sache erstmal ein bisschen langsamer an.

  • Hi Aristan :)


    klingt sehr nach der ersten Direktive der StarTreck-flotte :)
    agber du hast da nicht unrecht , da kann man auch ganz im geheimen bleiben ..aber dann lande ich nicht in Kornfeldern , renne nackt durch die Gegend , entführe aus Spass leute , zerlege Rinder odre lasse meine angestürzten Raumschiffe liegen oder sogar meine Kollegen in amerikanischer Gefangenschaft ...da postiere ich hochauflösende Kameras im Orbit (oder weiter weg ;-) bei der Technik) und ein paar automatische Sendeanlagen :) ...

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Hallo


    Das ist eine interessante Diskussion, die ihr da führt. Ich vertrete dabei mehr die Meinung von Aristan als die von Tankred, obwohl ich sagen muss, dass auch Deine Argumente ganz gut sind.


    Es liegt eben in der Natur des Menschen sich zuerst den einfachen Dingen zu widmen, bevor man sich an etwas schwierigere Sachen heranwagt. Dafür gibt es tausende von Beispielen. Deshalb klingt es für mich äusserst logisch sich zuerst mit einer primitiven Kultur zu beschäftigen um sich dann, nachdem man einige Erkentnisse gewonnen hat, sich der höherentwickelten zuzuwenden. Die Frage ist dann, was wohl in der Natur der Ausserirdischen liegt? :D


    Mir ist da noch etwas anderes eingefallen was man vielleicht nicht ganz ausser Acht lassen sollte. Die Menschen gehen immer davon aus, dass die Aliens viel höher entwickelt sind und dementsprechend auch über höher entwickelte Technologien verfügen. Das klingt ja auch irgendwie logisch, denn wie sollten die sonst intergalaktische Reisen unternehmen können. Andererseits wäre es vielleicht doch möglich, dass wir ihnen in allen anderen Bereichen überlegen sind, nur den entsprechenden Antrieb nicht entwickeln können, weil uns die dazubenötigten Ressourcen fehlen.


    @ elperdido


    Zu den Kornfeldern, nackt durch die Gegend laufen und so..... Man weisst halt nicht, was von all den rätselhaften Sachen ihnen tatsächlich zuzuordnen ist und was nicht. Es gibt eben viel zu viele unseriöse Geschichten diesbezüglich, so dass man sich kein einheitliches Bild machen kann.


    Zitat

    ...da postiere ich hochauflösende Kameras im Orbit (oder weiter weg ;-) bei der Technik) und ein paar automatische Sendeanlagen


    Wer sagt, dass sie das können und die entsprechende Technik dazu haben? Ausserdem, würde das nicht irgendwann auffallen?

  • Hi Vaanir


    Zitat

    Deren Beschreibung zeigt Parallelen zur vergangenen bzw. folgenden Kutlur auf o. Kulturen die keinen richtigen Bezug zueinander hatten, beten fast die gleichen Götter an, dies finde ich auch sehr komisch...
    Es wurden Reliquien gefunden, die Abbildungen aufweisen die derart gleiche Gottheiten darstellen das dies kein Zufall sein kann.


    Dies beruht auf der überholten behavoristischen Linie der Psychologie , alles was Mensch könne , sei allein erlernt und von Kultur und Sozilisation beigebracht , heute wissen wir , daß jeder Mesch bereits genetisch programmierte Grundeigenschaften besitzt , die das Verhalten aber auch Befähigungen umfaßt ...oder wie ein Mensch denkt und Reize einordnet oder fühlt . Auch Kunst unterliegt dieser genetischen Programmierung ...einige sind musisch begabter als andere ...andere sprachlich , wieder andere bildlich ...oder mathematisch abstrakt ..egal wo und wie ein Mesch großwird , diese Befähigungen sind da und können gefördert oder unterdrückt werden , und sie haben eine Ur-Programmierung ...egal wie ein Sprache entsteht , sie hat ein Grundmuster , daß es jedem anderen Menschen ermöglicht diese zu erlernen , so wie auch Musik ain Grundmuster besitzt um von anderen Menschen verstanden und interpretiert zu werden ,und vergleichst Du zb erste Kinderzeichnungen , so wirst du auch dort ein grundmuster feststellen , egal wie und wo dieses Kind sozialisiert oder kulturell beeinflußt wird , es ist daß Grundmuster usnsere menschlichen Denkens ... so wie auch zb die Egenheit , egal wie und wo eine Gesellscahft entsteht , Menschen durch kleidung oder Kopfschmuck versuchen sozialen Rang zu symbolisieren , oder aus der Masse heraus zu ragen , oder wie sich zb Masken und Helme entwickelten , um den Gegner zu erschrecken oder zu beeindrucken neben der Schutzfunktion oder etwas zu symbolisieren und dies wird sich auch in den bildlichen Wiedergaben finden , weshalb sich Darstellungen aller Kulturen in bestimmten Dingen immer ähneln werden , oder symbole wie zb daß swastika , oder der kreis , was überall auf der welt bekannt ist , in allen Kulturen ...so wie auch ein webervogel genau so sein Nest baut wie alle webervögel , oder tiere bestimmte warmuster als gefährlich Klassifizieren ohne dass es ihnen jemand beibringt ...

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Zitat

    klingt sehr nach der ersten Direktive der StarTreck-flotte


    BITTE sage sowas nicht.....ich habe diese Serie noch nie geschaut....genauso ähnliche Dinge wie Enterprise.....*schauder* *schüttel* *gähn*


    Zitat

    agber du hast da nicht unrecht , da kann man auch ganz im geheimen bleiben


    Nein, ganz im Geheimen würde ich nicht bleiben. Ich würde schon zu einem kleinen Kreis von Leuten Kontakt aufnehmen....so wie ich es ja jetzt (weiter oben) beschrieben habe!
    Nur nicht gleich dem ganzen Planeten!


    Zitat

    aber dann lande ich nicht in Kornfeldern , renne nackt durch die Gegend , entführe aus Spass leute , zerlege Rinder odre lasse meine angestürzten Raumschiffe liegen oder sogar meine Kollegen in amerikanischer Gefangenschaft ...


    So ein Schwachsinn sollte man natürlich vermeiden! ;-)
    Deswegen glaube ich ja genau an solche Storys auch nicht! Die sind für mich Schwachsinn!!! Zerlegte Rinder, Kornkreise, in Gefangenschaft geraten??? Son Quatsch *kopfschüttel*

  • Also gut, ich sehe, dass die meisten hier die gleiche Sprache sprechen ;)


    @ Aristan:


    Zitat

    Nun gut dann gehen wir halt davon aus, das höher entwickelte Kulturen zumindest über einen sehr großen Handel verfügen. Somit hätten sie auch zu anderen Ländern Kontakt und dadurch würde sich das ganze viel schneller rumsprechen.


    Das hatten z.B. die "alten Kulturen" à la Ägypten, Kreta, Sumer auch. Dementsprechend würde ich dann auch davon ausgehen, dass diese über den Handel miteinander kommunzierenden Kulturen in etwa die gleichen Götter verehrt hätten. Haben sie aber nicht! Ich weiß, dass das mit unserer eigentlichen Diskussion nichts zu tun hat (oder nur eingeschränkt), aber die PSler behaupten ja (auch) eben dies ;)


    Zitat

    Dadurch würde es dann eine VIELZAHL von Schriften, Gemälden, vieleicht sogar Beweisen geben....
    Damit wäre es sehr schwierig für uns, unseren kleinen Besuch geheim zu halten.
    Vieleicht würde dann zu dieser Zeit sogar eine rießige Panik ausbrechen.


    Moment! Dass "wir" (in unserem kleinen Beispiel) uns der fortgeschrittensten Kultur zuwenden würden, heißt ja nicht, dass wir uns allen Angehörigen dieser Kultur offenbaren oder auch nur einem Großteil. Dazu würden allein die "Staatsführer" ausreichen.


    Zitat

    In Punkt 2 gebe ich dir Recht.
    Außer das sich die Entführung selber, bei einer höheren Kultur, als Risikoreicher darstellen würde, weil die Gefahr entdeckt zu werden größer ist.


    Das sehe ich leider genau anders herum. Je höher entwickelt die Kultur, desto mehr Einwohner leben (innerhalb dieser Kultur) auch auf kleinerem Raum => höhere Anonymität.
    Wenn z.B. in einem Dorf mit ca. 500 Einwohnern in der BRD ein Rentner in seiner Wohnung verstirbt, ist die Zeit, die bis zu der Auffindung seines Leichnams verstreicht, erheblich kürzer als in einer Großstadt. Ergo fällt das Verschwinden von Menschen umso weniger auf, je mehr Einwohner auf die bewohnte Fläche kommen.


    Zitat

    Also da hast du mich jetzt wohl vollkommen falsch verstanden (ich hoffe doch nicht mit Absicht?).
    Ich meine damit, dass man diese Kultur leichter unterwerfen könnte.
    Weil man ihnen leichter weiss machen könnte, das wir Götter sind; sie das "auserwählte" Volk sind, das sie dieses Geheimnis für sich behalten muss etc.


    Da habe ich dich wohl wirklich falsch verstanden, allerdings völlig unabsichtlich! Diese (deine) Erläuterung war aus deinem Beitrag allerdings auch nicht ganz herauszulesen ;)


    Zitat

    Also kurz gesagt.....erst mit einem kleinen Schritt beginnen, bevor man den großen wagt ;-)


    Dass wäre allerdings fast einmalig in der Menschheitsgeschichte ;) Allerdings gewinne ich mehr und mehr Respekt vor deiner moralischen Einstellung.


    @ Martin_II:


    Zitat

    Es liegt eben in der Natur des Menschen sich zuerst den einfachen Dingen zu widmen, bevor man sich an etwas schwierigere Sachen heranwagt. Dafür gibt es tausende von Beispielen. Deshalb klingt es für mich äusserst logisch sich zuerst mit einer primitiven Kultur zu beschäftigen um sich dann, nachdem man einige Erkentnisse gewonnen hat, sich der höherentwickelten zuzuwenden. Die Frage ist dann, was wohl in der Natur der Ausserirdischen liegt?


    Das wir uns richtig verstehen, möchte ich ein kleines Beispiel bringen und dich gleichzeitig um deine Meinung dazu bitten:
    Sagen wir einmal, wir befänden uns im Jahre 30000 n.Chr.. Unsere Kultur ist auf (zumindest) technologischem Gebiet soweit fortgeschritten, dass es uns allen (heute Lebenden) die Tränen vor Neid in die Augen treiben würde. Ein interstellares Expeditionscorps erreicht einen fremden Planeten, auf dem eine Kultur z.B. soweit entwickelt ist, wie es die römische zum Beginn unserer Zeitrechnung war, eine mögliche andere ist noch in der Steinzeit. Und du glaubst wirklich, unsere zukünftigen "Antropologen" würden sich der weniger weit entwickelten zuwenden, weil sie es gewohnt sind, "in kleinen Schritten" voranzukommen?


    @ elperdito:


    Wir verstehen uns. Ich bin wirklich froh, wenigstens einen Mitstreiter hier gefunden zu haben ;)


    MfG,


    Tankred

  • Hallo Tankred


    Ja, genau das glaube ich. :)


    Das erste Anliegen der zukünftigen Forscher, wenn sie auf eine fremde Zivilisation stossen, wäre doch sicherzustellen, dass diese Zivilisation keine Gefahr für uns darstellt und falls doch, wie gross wäre die Gefahr von dieser Zivilisation in einem offenen Konflikt womöglich ganz vernichtet zu werden. Das muss die oberste Priorität haben. Der Sachverhalt wäre ganz anders wenn man ganz sicher wäre, dass die "Fremden" ein friedliebendes Volk sind. Dann wäre nämlich die Forschung und die Befriedigung der Neugier die oberste Priorität, folglich würde man sich dann der "höherentwickelten" Kultur zuwenden, aber auch nur dann. Man widmet sich zuerst also der "unterentwickelten" Kultur, weil von der weniger Gefahr ausgeht. Aus den gewonnen Erkentnissen, kann man dann Schlüsse auf den Entwicklungsstand der "höherentwickelten" Kultur ziehen, ohne sich unnötig in grössere Gefahr begeben zu müssen.


    Und wie Artisan bereits erwähnte ist das Studium der primitiven Kultur einfacher, weniger gefährlich und die Entdeckungsgefahr ist geringer. Dem muss ich einfach zustimmen, da es äusserst logisch klingt. Es wäre also mehr als fahrlässig sich gleich der am höchsten entwickelten Kultur zuzuwenden ohne keinerlei Kenntnise über sie zu besitzen.


    Zurück zur Erde...


    Dein Beispiel mit der Annonymität mag zwar zutreffen, ist jedoch nebensächlich, da man das in einem grösseren Zusammenhang sehen muss. Wir gehen doch davon aus, dass man unentdeckt bleiben will. Dabei ist die Annonymität in einer Grossstadt nur ein Faktor von ganz vielen, die eine wichtigere Rolle spielen und somit unbedeutend. Ganz krasses Beispiel:


    Ein Raumschiff landet irgendwo im Dschungel in einem kleinen Dorf, die Aliens steigen aus, jeder kann sie sehen. Sie schnappen sich 10 Dorfbewohner und fliegen wieder weg. Wen interessiert`s? Es wird keiner von denen zu den Medien gehen und selbst wenn, dann wird es ihnen keiner glauben, wiel es nur "Leute aus dem Busch" sind. Vermutlich werden sie selbst nicht einmal wissen, dass es Ausserirdische waren.
    Wenn man dieses Szenario auf ein Dorf in Deutschland überträgt, zeigt sich doch sofort was eine grössere Gefahr für die Entdeckung der Aliens darstellt.


    Grüsse,


    Martin

  • Hi Martin :)

    Zitat

    Das erste Anliegen der zukünftigen Forscher, wenn sie auf eine fremde Zivilisation stossen, wäre doch sicherzustellen, dass diese Zivilisation keine Gefahr für uns darstellt und falls doch, wie gross wäre die Gefahr von dieser Zivilisation in einem offenen Konflikt womöglich ganz vernichtet zu werden. Das muss die oberste Priorität haben.


    Die fortschrittlichere Zivilisation wird aber die am ersten entdeckte sein weil sie am weitesten verbreitet ist ...wie lange haben wir denn selbst gebraucht , um jede "primitivere" Kultur hier auf Erden zu entdecken ? und da stolpert einen extraterrestrische expedition ausgerechnet gleich über die zahlenmässig kleinste und technologisch rückständigste Ziv ?


    Zitat

    Man widmet sich zuerst also der "unterentwickelten" Kultur, weil von der weniger Gefahr ausgeht. Aus den gewonnen Erkentnissen, kann man dann Schlüsse auf den Entwicklungsstand der "höherentwickelten" Kultur ziehen, ohne sich unnötig in grössere Gefahr begeben zu müssen.


    Also wenn Aliens ein Pygmäen Volk besuchen oder australische Aborigines ...welche Schlüsse können sie daraus auf unseren Entwicklungstand und unsere Technologie schliessen ? das ist mir ein Rätsel?!


    Zitat

    Und wie Artisan bereits erwähnte ist das Studium der primitiven Kultur einfacher, weniger gefährlich und die Entdeckungsgefahr ist geringer. Dem muss ich einfach zustimmen, da es äusserst logisch klingt. Es wäre also mehr als fahrlässig sich gleich der am höchsten entwickelten Kultur zuzuwenden ohne keinerlei Kenntnise über sie zu besitzen.


    und wie will man an Kenntnisse über die höheren kulturen kommen , wenn man nur die kleineren Zivis besucht ? nochdazu reden wir über eine Alienkultur , die uns technologisch um Jahrhunderte voraus ist , die müssten auf diesem Planeten keine Zivilisation fürchten ...selbst ein kleines Expeditionskorps könnte mit geringen Mitteln unsere gesamte Zivilisation auslöschen ...das wäre ja wohl Drohung genug für jede höhere Zivi , die Füsse still zu halten :) ? ein paar Viren , Nanobots oder ein nettes kleines Gecshoss , was gezielt mit kosmischer Geschwindigkeit in eine Hauptstadt einschlägt ..ein aus der abhn gelenkter Planetoid ...dass alles dürfte für die Aliens dann kein großer Kraftakt sein, und wir sind ja auch nicht unbewaffnet auf Expedition gegangen , sondern immer bis an die Zähne bewaffnet .

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Die Osterinsel in der Südsee besaß einmal eine hoch entwickelte Kultur, die bei der Ankunft der ersten Europäer jedoch weitgehend untergegangen war. Berühmt sind noch heute riesige menschliche Steinstatuen, die auf Plattformen stehen, den Rücken aber meist dem Meer zuwenden und in das Innere der Insel blicken. Daneben gab es auf der Osterinsel eine eigene Schrift, die heute niemand mehr lesen kann. Nur noch 25 Rongorongo-Tafeln mit Schriftzeichen sind erhalten. Einzelne Zeichen konnten mit Symbolen auf der Insel in Verbindung gebracht werden. So gibt es Hinweise auf eine Palme, die tatsächlich einmal existierte, heute aber ausgestorben ist.


    Ein anderes Schriftzeichen verweist auf ein fischähnliches Wesen, das die Wissenschaft keiner bekannten Art zuordnen kann. Das Rätselwesen wurde von den Bewohnern der Insel "Niuhi" genannt und soll etwa 10 m lang gewesen sein, dazu habe es arm- und beinähnliche Körperanhänge getragen. Vergleicht man die Hinweise auf das "Niuhi" mit anderen Beobachtungen, dann könnte das Rätselwesen tatsächlich existieren. Aus dem Jahr 1890 liegt aus Queensland in Australien die Beschreibung einer Lehrerin vor, die an der Küste ein fremdartiges Wesen von rund 10 m Länge mit flossenartigen Beinen gesehen haben will. Den Ureinwohnern von Queensland war dieses Rätselwesen sogar bekannt, sie nannten es "Moha-moha". Die Lehrerin erkundigte sich später bei ihnen und erfuhr, dass das fremdartige Tier manchmal sogar gejagt und gefangen wurde. Möglicherweise war das Rätselwesen einmal im gesamten südlichen Pazifik verbreitet und "Niuhi" und "Moha-moha" könnten identisch sein. Wegen der arm- und beinähnlichen Körperanhänge handelte es sich evtl. um einen Meeressäuger, andere Spekulationen vermuten sogar einen letzten Meeressaurier. Heute werden "Niuhi" und "Moha-moha" nicht mehr beobachtet und man vermutet, dass das Tier möglicherweise vor seiner offiziellen Entdeckung bereits ausgestorben ist. Das Bildzeichen der Osterinsel wäre somit die einzige bildliche Darstellung des unbekannten Tieres.



    Was haltet ihr davon?

    Eine Weisheit der Dakota Indianer: Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!


    Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum
    bin ich mir nicht ganz sicher.
    A. Einstein