Engel: Erzengel, Schutzengel & Co.

  • Was du schreibst stimmt schon.
    Allerdings ist es nur eine Seite der Münze. Der biologisch/physische Aspekt.
    Das menschliche Gehirn ist aber um einiges komplexer als das der Tiere. Wir sind ja permanent
    umgeben von zahlreichen Lügen und Hochstapeleien. Vielleicht auch Ideen, die zunächst richtig
    erscheinen, aber sich mit wachsendem Wissen als "Lügen" herausstellen. Da gibt es dann auch Unterschiede
    zwischen böswilliger Lüge, Notlüge, etc..
    Eine Frage könnte sein, ob diese Gebote dem Zweck dienten Machtstrukturen aufrecht zu erhalten oder
    ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen, obwohl das Eine das Andere dabei ja nicht ausschließen muß.
    Es ist z.B. so, dass die meisten Serienmörder auch pathologische Lügner sind.
    Auch interessant ist es vielleicht, ob es mehr Sinn macht sein Gehirn mit etlichen Lügenkonstrukten zu füllen, denn
    wenn man diese aufrecht erhalten will muss man weiterspinnen, oder ob man mehr Interesse daran hat, wie
    die Welt, etc. tatsächlich funktioniert, wobei man da wohl auch in der Art der "Lüge" unterscheiden muss.
    Zu der Begierde und dem evolutionären Vorteil sei gesagt, dass im Extremfall(da hab ich ja paar links gesetzt)
    die rohe Gewalt wohl die Heimtücke letztlich übertrifft. Allerdings gipfelt es auch zum Nachteil aller Beteiligten.
    Obwohl das auch verschieden gelagert sein kann.
    Die genetische Vielfalt ist zwar mit mehreren Partnern ausgedehnter, bzw. es gibt einfach noch mehr Menschen, aber
    gewährleistet ist sie nicht durch viele verschiedene Partner, sondern durch Partner die sich gegenseitig unterscheiden.
    Also, naja die Frage ist auch wie erstrebenswert eine Gesellschaft ist, in der Lüge, Ehebruch, usw. und die daraus folgenden
    Begebenheiten den Alltag bestimmen....,oder haben wir das schon längst?
    Hier dann noch was zum lesen:


    lesen
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  • Puh....elperdido, du hast so viel geschrieben.....
    ...aber du hast ja vollkommen Recht mit all dem, was du geschrieben hast. Natürlich ist es uns genetisch veranlagt, uns zu vermehren und das ganze Machtgehabe der Männer und auch der Frauen hat schon seinen instinktiven Ursprung. Dem will ich dir gar nicht widersprechen.


    Nur berücksichtige doch auch mal unsere heutige Zeit. Heute ist es absolut nicht mehr sinnvoll, möglichst viele Kinder von möglichst vielen Frauen in die Welt zu setzen.
    Erstens könnte sich der Mann wohl kaum um diese Frauen und Kinder kümmern; in einigen Ländern würden sie sogar elendig verhungern. Wir haben doch schon eine viel zu hohe Weltbevölkerung. Weil wir Menschen ausser unserem Instinkt, den wir ja wirklich haben, das streite ich gar nicht ab, aber auch noch unseren Verstand haben, wissen wir heute, dass es ziemlich leichtsinnig wäre, sich heute dermassen unkontrolliert fortzupflanzen.


    Und das ist der springende Punkt. Das ist der Grund, warum es das Gebot gibt "du sollst deines Nächsten Weib nicht begehren". Es ist kein Verbot, es ist eine Richtlinie. Und diese Richtlinie wurde von Gott gegeben, weil er weiss, dass es für uns nicht gut wäre, wenn wir dies tun würden.


    Und ich denke, dass sehr viele Männer ihren instinktiven sexualtrieb heute kontrollieren können; mein Freund zumindest kann es und ist mir treu. Was er gedanklich sich manchmal ausmalt, wenn er eine hübsche Frau sieht, das weiss ich nicht. Aber er kann sich zumindest so beherrschen, dass er solche Gedanken, wenn er sie hat, im Keim erstickt und daher nicht auslebt.
    Warum tut er wohl dies? Weil er ausser seinem Instinkt seinen Verstand nutzt. Er weiss, dass es nicht gut wäre, wenn er diesen Gedanken ausleben würde.


    Das soll ja nicht heissen, dass wir nicht diese Gedanken haben. Im Gebot steht "du sollst nicht..." Das heisst, es ist keine Sünde, wenn in jemandem dieser Gedanke aufkommt. Was wir nur tun sollen, um dieses Gebot einzuhalten ist, diesen Gedanken zu erkennen, zu erkennen das es nicht gut ist und folglich diesen Gedanken sofort wieder verwerfen.


    Ausserdem wird hier immer vom natürlichen Instinkt, dem Sexualtrieb, geredet. Dieser ist ja gar nicht angesprochen. Es geht lediglich um des Nächsten Weib. Es geht darum, dass man im Allgemeinen nicht das begehren sollte, was der beste Freund oder ein Familienangehöriger, sprich; die Person die einem am Nächsten steht, besitzt. Denn wenn man diesen Gedanken zulässt und ihn sich dadurch verstärken lässt, bis dahin, dass man sich nicht mehr kontrollieren kann, dann würde man die Person, die man eigentlich lieben sollte, ziemlich verletzen.


    Aber zurück zum Instinkt. Das Gebot hätte auch verallgemeinert dargestellt werden können und es hätte genauso gut heissen können: Du sollst nicht nur nach deinem Instinkt handeln, sondern deinen Verstand, den ich, Gott, dir als einziges Lebewesen auf der Welt gegeben habe, nutzen. Dann wirst du erkennen, dass es nicht gut ist, seines Nächsten Weib zu begehren.


    Der Knackpunkt; die Frage, die ihr euch dabei stellt, ist auch klar:
    Ihr fragt euch, warum wir überhaupt diesen Instinkt bekommen haben.
    Nun, der Instinkt ansich ist ja nicht schlecht. Natürlich brauchen wir ihn, um uns zu vermehren, um uns zu ernähren, zu schützen....etc.
    Und natürlich müssen wir uns einen Partner suchen, um nach unseren Instinkt zu leben. Und um diesen zu finden, müssen wir natürlich auch begehren. Aber nicht des Nächsten Weib, sondern einen Partner, der frei ist; damit wir niemanden verletzen.


    Wir haben nunmal durch göttliches zutun mehr, als die Tiere auf der Welt. Wir haben beides; den Instinkt und den Verstand. Wenn wir diese beiden Eigenschaften richtig kombinieren würden, dann hätten wir das perfekte Leben.

    Ihr werdet sehen, aber nicht schauen können und ihr werdet hören, aber nicht verstehen können. Luk 8:10, Mat 13:14, Jes 6:9, Joh 12:40

  • Hallo liebe Verkündung


    wie ich sehe , unterscheiden wir uns gar nicht SO sehr in der Ansicht der Welt ;-)


    Du hast da völlig Recht ...statt uns mit dem Intellekt über die Instinkte zu erheben , benutzen viele ihren , um ihre Instinkte gnadenlos auszuleben ...udn das schlimme ist , sie haben damit Erfolg ...weil wir ebenfalls instinktmässig darauf reagieren und uns ihnen unterordnen wie vor 100 000 Jahren , und immer die selben fehler machen ....


    was mich an dem "Du sollst nicht begehren deines nächsten Partner" stört, ist das der Partner da gar kein Mitspracherecht hat


    :P vieleicht würde es ihm/Ihr mit dem neuen Partner viel besser ergehen , und wartet nur auf jemanden , der Ihn/Sie errettet
    ...und wenn wir nicht den begehren würden, wofür dann all der Aufwand? wofür versuchen mittels hoher sozialer Stellung (und damit ressourcensicherung) andere Partner anzulocken
    welche Ziele gäbe es überhaupt noch für den Menschen ? wenn kein wettstreit mehr bestünde , dessen Grundlage das verlangen nach möglichst vielen Fortpflanzungspartnern ist
    Jene , die dieses Verlangen nicht haben ,werden meist auch nicht beachtet, füllen als Hilfspersonen eine für die Gruppe nützliche Funktion als sozialer "Kit" aber ansonsten haben sie nur Nebenrollen und keinen großen Einfluss, alles was an entwicklung erfolgte geht immer von den Alphas und Betas aus
    ...sie treiben andere an , sie bewegen etwas, und werden dafür mit Erfolg belohnt ...ohne diesen wettstreit würden wir wohl in unserer ökologischen Nische geblieben sein, und schon lange ausgestorben , so wie so viele weniger aggressive Menschenaffen vor uns...
    Neid, und Missgunst ist leider der Grant für Fortschritt und Erfolg ...wer andere vertreibt , zwingt sie neue Lebensräume zu suchen und sich anzupassen ...und trägt damit unbewusst zur Verbreitung der eigenen Gattung bei , genauso wie der, der Risokobereit neue Lebensräume sucht um seine Ideen zu verwirklichen (ob nun gute oder schlechte) oder es tut um höheres soziales ansehen zu erreichen ...und damit wieder Paarungsmöglichkeiten ...dazu kommt das sich viel mehr Männchen in einem Alter von 12-90) viel weniger Weibchen in fortpflanzungsfähigen Alter teilen müssen (8-40) denn je älter die Frau, desto höher auch die Risiken bei der Geburt...da ist konflikt vorprogrammiert...Und leider hat ja das Experiment der freien Liebe gezeigt, dass es nicht funktioniert, dass über kurz oder lang Konflikte um Hirarchie , sozialer Status und Ressourcenversorgung entstehen ...weil die Instinkte doch stärker sind und unser handeln und denken so prägen ...


    wir reden uns so schön ein, wir würden mit unserem Verstand über unsere Triebe herrschen , benutzten dafür erst Religion später Psychologie für immer neue gedachte Bestätigungen dafür ...aber wir verstecken nur unsere wahre Identität hinter diesen , beutzen sie um anderen etwas vorzumachen und doch rein instinktiv unseren Vorteil daraus zu ziehen ...die wenigen die es erkennen bleiben allein und ungehört oder werden ignoriert und bekämpft ...weil man nicht wirklich den Menschen ändern möchte bzw nur die anderen , nicht sich selbst ...um Vorteil daraus zu ziehen

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Zitat von "elperdido"

    was mich an dem "Du sollst nicht begehren deines nächsten Partner" stört, ist das der Partner da gar kein Mitspracherecht hat vieleicht würde es ihm mit dem neuen viel besser ergehen . wartet nur auf jemanden , der Ihn/Sie errettet


    Dann sollte es jedoch so sein, dass dieser Partner sich zuerst von seinem jetzigen befreit. Wenn er dann wieder "frei" ist, dann ist er nicht mehr deines Nächsten Weib (oder Mann) und dann kannst du ihn/sie auch begehren. Nur dann wäre immer noch offen, dass du deinen Nächsten vielleicht trotzdem damit verletzen würdest, wenn du aufeinmal mit seinem Ex-Partner zusammen bist.
    Wenn du dich allerdings dann an das allererste Gebot halten würdest; nämlich "liebe deinen Nächsten wie dich selbst", dann würdest du aus Liebe zu deinem Nächsten letztendlich doch darauf verzichten. ;)


    Jesus hat es klar definiert:
    Wenn wir nur das erste Gebot einhalten würden, "liebe deinen Nächsten wie dich selbst", dann würden wir automatisch alle anderen Gebote auch einhalten und bräuchten uns keine Gedanken mehr darum zu machen ;)



    Darf ich dich auch einmal kritisieren, elperdido? Mach doch bitte mal Absätze zwischen deinen Sätzen. So ist es sehr schwer, den eigentlichen Sinn deiner Aussagen zu verstehen. Nicht bös gemeint ;)

    Ihr werdet sehen, aber nicht schauen können und ihr werdet hören, aber nicht verstehen können. Luk 8:10, Mat 13:14, Jes 6:9, Joh 12:40

  • Hallo Verkündung
    ..nur schnell zur Sintflut ;-)
    da gab es wirklich keine globale Flut , nur kleine lokale Fluten zu unterschiedlichen Zeiten
    Abgesehen von Jahresringen in fossilen und antiken Hölzern , über Korallenriffe , bis hin zu enthnologische Fakten(viele ältere Kulturen kennen keine flutmythen) , sowie geologischen , physikalischen Beweisen ...gäbe es heute dann kein Leben auf dem Festland , keine Regenwälder und Süßwasserökosysteme ...Noah hätte nie im seinen leben auch nur einen Bruchteil der Arten auf diesen Planeten sammeln können , von Pflanzen ganz zu schweigen , dazu hätte er sie ernähren müssen , Terrarien und Aquarien benötigt , mehr als 2 Paare von jeder Art , wesentlich mehr Pflanzenfresser als Räuber (sonst Inzucht , von Fortpflanzungsstörungen ganz zu schweigen ) , er hätte sie noch lange nach der Flut ernähren müssen (da keine Pflanzenwelt mehr vorhanden )und wieder mühsam auswildern müssen ... dazu kommen unterscheidliche Fortpflanzungsgeschwindigkeiten und Krankheiten ,d ei das gesamte Ökossystem gekippt hätten


    ausserdem hat Gott ja schon im ausrotten Erfahrung gehabt (mehrere Großen Massensterben vor dem menschen)...da hätte er es nicht mit einer flut versucht , sondern zb eher mit einem schnellen Virus für den Menschen ;-)


    Zitat

    Nur dann wäre immer noch offen, dass du deinen Nächsten vielleicht trotzdem damit verletzen würdest, wenn du aufeinmal mit seinem Ex-Partner zusammen bist.
    Wenn du dich allerdings dann an das allererste Gebot halten würdest; nämlich "liebe deinen Nächsten wie dich selbst", dann würdest du aus Liebe zu deinem Nächsten letztendlich doch darauf verzichten. ;)

    ..könnte amn auch umdrehen , der nächste könnte ja aus Liebe für seinen Partner und mich , auf seinen partner verzichten ;-) udn wenn dieser seinen Partner schlecht behandelt und versklavt, also den menschen ,der zu schwach ist sich zu lösen, in der Sklaverei belassen ?...aber wpürde sich ja bei 1 : sowiso erledigen, denn keiner wäre ja länger mit dem anderen zusammen , als wie er ihn liebt ...udn würde ihn dann zu Wohl des anderen selbst zu einem anderen Partner drängen ..und wenn man sich liebt , hätte ja auch kein anderer einne Chance , egal wie der/die Nachbar/in einen begehrt ;-) ...ich würde jedenfalls lieber meine Partnerin in den armen eines anderen glücklich sehen , als unglücklich an meiner Seite ...eigentlich würde sich Liebe sowiso nur noch geistig manifestieren, dass körperlich sexuelle wäre nicht der wichtigste Aspekt, denn kidner würden nicht mehr als gentische perönliche Replik und "Besitz" betrachtet , sondern als Gemeinsames Glück, es wäre egal wer welches Kind mit wem großziehen würde und wessen Eltern es hätte , es gäbe eigentlich keinen Partner eines anderen mehr ...nur noch Partner und Kinder..eine schöne Utopie :P

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • ..die unausführbar ist , denn dazu müssten aj alle Menschen gleichviel füreinander empfinden ...jeder müsste jeden gleich Lieben ...das klappt erst , wenn wir keinen biologischen körper mehr haben ...klingt ansonsten sehr nach Huxleys schöner neuer Welt :cry: die nur mit diktatur aufrecht zu erhalten wäre, da unser Hormonsystem gnadenlos darüber entscheidet , für wem wir was empfinden ,und wem (auch für welches Geschlecht ;-))wir mögen und damit unser denken bestimmt ...wir könnten uns natürlich willentlich über die diktatur der Hormone hinwegsetzen , aber wären dann unglücklich , würden psychische störungen erleiden , Depressionen ...Suizid ...oder Hass und Neid entwickeln etc oder in der Psychose enden ...Göttin Natur gab uns diese Hormone aus gutem Grund , und lässt sich nicht einfach so austricksen ...

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Das mit dem "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" ist sowieso so eine Sache. Gerade notorische Gewaltverbrecher und Psychopaten haben oftmals ein sehr geringes Selbstwertgefühl, dass sich bis zum Selbsthass steigern kann. Und wenn sie ihren Opfern dann Gewalt antun, dann lieben sie diese sehr wohl genau wie sich selbst, nämlich garnicht. Im Grunde bin ich der Meinung, dass dieses Gebot bereits eingehalten wird. Jeder behandelt den anderen so, wie er sich selbst auch sieht. So gesehen wäre dieses Gebot absolut ungeeignet, um Friede, Freude, Eierkuchen zu stiften. Auch hier scheint Gott mal wieder gepfuscht zu haben.

  • Wenn ihr nicht die dafür schon vorhandenen Threads für dieses Thema nutzen könnt, dann ist das eure Sache. Ich beantworte Beiträge zum Thema Gott, Gebote und Bibel jetzt nur noch in den dafür vorgesehenen Threads! Wenn du deinen Beitrag also nochmals im "die Bibel hat nicht Recht"-Thread wiederholst, dann antworte ich dir gerne.
    Hier geht es jedoch nicht um Gott und Bibel, hier geht es um den Kontakt zu Engeln!
    "schlechtes Gewissen hab gegenüber Nisay31" :oops:

    Ihr werdet sehen, aber nicht schauen können und ihr werdet hören, aber nicht verstehen können. Luk 8:10, Mat 13:14, Jes 6:9, Joh 12:40

  • Zitat

    Das mit dem "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" ist sowieso so eine Sache. Gerade notorische Gewaltverbrecher und Psychopaten haben oftmals ein sehr geringes Selbstwertgefühl, dass sich bis zum Selbsthass steigern kann. Und wenn sie ihren Opfern dann Gewalt antun, dann lieben sie diese sehr wohl genau wie sich selbst, nämlich garnicht.


    Hallo Niesel


    Da nmuss ich leider wiedersprechen (auch wenn einige psychologische Thesen früher gerne Täter zu Opfern gemacht haben ) ...die allermeisten dieser Täter haben ein völlig überhöhtes selbstwertgefühl , ..sie fühlen sich Gottgleich ...sie haben von ihrer Veranlagung keinerlei emphatischen Fähigkeiten , soziologische Emotionen finden bei ihnen nicht statt ...sie fühlen sich unangreifbar und demonstrieren ihre Macht mit Brutalster Gewalt um allen zu zeigen , wie Mächtig sie sich fühlen ...Angst ,Ekel Schmerz befriedigt sie , sie wollen Herr über Tod und Schmerz sein , und angebetet werden ,alles sollen sich ihnen unterwerfen , wer dies nicht tut ,wird gnadenlos beseitigt und die andern mittels Abschreckender Gewalt gefügig gemacht ...für ihr Wohl und ihre Machtposition gehen sie über jetwede Leiche und begehen jede denkbare Grausamkeit ...sie sind Alphas und wollen so behandelt werden

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Da muss ich dir leider widersprechen, elper. Gerade von Vergewaltigern weiß man, dass sie oftmals ein gestörtes Verhältnis zu Frauen haben, was meist darin begründet liegt, dass sie in der Vergangenheit von ihnen nicht die Behandlung erfahren haben, die sie sich wünschten. Das hat dann in einem gewaltigen Knacks in ihrem Selbstwertgefühl resultiert. Und jetzt leben sie ihre Minderwertigkeitskomplexe eben an allen Frauen aus. Sie wollen sich zwar als Alphas fühlen, tun es aber nicht. Und die Schuld daran geben sie den Frauen. Deshalb tun sie alles, damit sie sich so fühlen können. Und das geht in ihren Augen eben nur, indem sie Gewalt an ihnen ausüben. Das gibt ihnen für den Moment zwar das Gefühl von Macht, aber das ist eben nicht von Dauer. Deshalb schlagen Vergewaltiger eben auch häufig mehrmals zu, wenn man sie nicht stoppt.

  • Ihr braucht euch gar nicht zu wiedersprechen.
    In beiden Fällen liegen psychische Störungen oder Abnormitäten
    zu Grunde, allerdings verschiedene. Dafür führen aber beide
    Täterprofile zu ähnlichen Verbrechen, welche man gemeinhin als
    verachtenswert bezeichnen kann, also beides nix mit Friede, Freude, Eierkuchen.
    Aber heutzutage gibt es ja psychische Fehl-, Um- und Überleitungen in Hülle und Fülle...,naja.
    Darüber hinaus ist es der Natur der Sache nicht immer, oder selten (gar nicht)verträglich, bei
    einem Ideal von einem "Ist"zustand auszugehen.

  • Ich wollte damit auch nur andeuten, dass dieses "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" auch ziemlich böse nach hinten losgehen kann. Um zum gewünschten Erfolg zu führen, muss man davon ausgehen, dass jeder Mensch sich selbst liebt. Das ist aber zweifellos nicht der Fall. Und wenn jemand sich selbst hasst, was oft genug vorkommt, dann wird er, wenn er diesem Grundsatz folgt, seinen Hass auf andere projezieren. Dieser Leitspruch ist also denkbar ungeeignet, um die Welt in ein Paradies voller Freude, Glückseeligkeit und niedlicher, kleiner Hoppelhäschen zu verwandeln.

  • Ja, dann müssen wir wohl noch ein Gesetz erfinden, dass vorschreibt in welchem Maße der
    Mensch sich selbst zu lieben hat, und natürlich den dazu passenden Sicherheitsdienst.
    Der darf dann aber das mit der Nächstenliebe und so auch ruhig mal außen vor lassen...
    Das mit der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit funktioniert ja auch nicht wirklich, weder
    aus philosophischer Betrachtung und biologisch schon gar nicht.
    Ob sich entsprechende Begründer daran gehalten haben ist auch schwer zu sagen, aber
    mindestens der stete Versuch ist für dessen Glaubwürdigkeit vorteilhaft.
    Im Nachhinein ändern sich dann auch die Auslegungen je nach Grundlagen usw., z.B. so
    dass aus einem Apfel auch mal ein Ei werden kann... und was ham wir jetzt davon?
    Ich hab die Pointe vergessen... :stirnhau: ;|.
    Ausnahme und Regel, bis die Ausnahme zur Regel wird? und neue Regeln und neue Ausnahmen...
    (rote Woche) oder so ähnlich.

  • Ach Intruder, irgendwie solltest du mal was anderes rauchen. Du wirkst in letzter Zeit ziemlich... naja wirr halt. ;)


    Zitat von "Die_Verkuendung"

    Jesus hat es klar definiert:
    Wenn wir nur das erste Gebot einhalten würden, "liebe deinen Nächsten wie dich selbst", dann würden wir automatisch alle anderen Gebote auch einhalten und bräuchten uns keine Gedanken mehr darum zu machen


    Und genau das bezweifle ich eben. Warum ich das tue, habe ich nun schon ausführlich dargelegt. Ich kann es dir notfalls auch aufmalen. Aber bevor du nicht deinen Rausch ausgeschlafen hast, habe ich wenig Hoffnung, dass es etwas bringen würde. :P

  • Zitat

    Aber bevor du nicht deinen Rausch ausgeschlafen hast,...

    :roll:


    Zitat

    Ja, dann müssen wir wohl noch ein Gesetz erfinden, dass vorschreibt in welchem Maße der
    Mensch sich selbst zu lieben hat, und natürlich den dazu passenden Sicherheitsdienst.
    Der darf dann aber das mit der Nächstenliebe und so auch ruhig mal außen vor lassen...


    Das war purer Sarkasmus.
    Das kann man z.B. auf verschiedene Machtstrukturen anwenden.

    Zitat

    Das mit der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit funktioniert ja auch nicht wirklich, weder
    aus philosophischer Betrachtung und biologisch schon gar nicht.


    Das beinhaltet ähnliche Ideale wie das gerade betrachtete Gebot. Auch ist ersichtlich, dass
    es dennoch ein Ideal ist und somit nicht ohne weiteres mit der Realität vereinbar.

    Zitat

    Ob sich entsprechende Begründer daran gehalten haben ist auch schwer zu sagen, aber
    mindestens der stete Versuch ist für dessen Glaubwürdigkeit vorteilhaft.


    Hier könnte man sich Gedanken über Hintergrund, Nutzen und vieles mehr solcher Ideale machen.

    Zitat

    Im Nachhinein ändern sich dann auch die Auslegungen je nach Grundlagen usw., z.B. so
    dass aus einem Apfel auch mal ein Ei werden kann...


    Hier wiederum könnte man herauslesen, dass mit sich ändernden Machtstrukturen auch die
    Auslegung der Gründungsideale verändert werden kann, bzw. auch völlig zweckentfremdet.
    (wenn wir eine ehrliche Motivation der Begründung annehmen)
    Die der franz. Rev. z.B. treffen keines Wegs mehr ideele Werte, da entsprechende einfach im großen "Stil"
    gekauft, etc. werden. Eine ähnliche Entwicklung könnte man bei den Geboten annehmen, wo auch ein erheblich
    längerer Zeitraum dazwischen liegt. Es ist natürlich fraglich in wie Weit jeweilige überhaupt jemals zutrafen.


    und was ham wir jetzt davon?

    Zitat

    Ich hab die Pointe vergessen...
    Ausnahme und Regel, bis die Ausnahme zur Regel wird? und neue Regeln und neue Ausnahmen...
    (rote Woche) oder so ähnlich.


    Das war dann die etwas erweiterte Pointe.
    Sind Fehler dazu da, um daraus zu lernen? Dann müsste man sie aber erst einmal begehen.
    Wie soll man aber daraus lernen, wenn mit aller Macht versucht wird sie zu rechtfertigen und
    schönzureden, statt sie einzugestehen?
    Von einem anderen Ausgangspunkt könnte man sich fragen, was Ausnahme bzw. Regel ist.
    Ist die "Liebe" aus der Sicht des Masochisten oder Sadisten eher Ausnahme oder Regel?


    Zitat

    (rote Woche) oder so ähnlich.


    Hier könnte man einerseits die Regel der Frau hineininterpretieren. Andererseits, da diese
    recht blutig ist, könnte man annehmen, dass verschiedene Fälle von Ausnahmen und Regeln
    auch ziemlich blutig oder nicht wünschenswert o.ä. ausarten können.


    Zitat

    Die_Verkuendung hat geschrieben:
    Jesus hat es klar definiert:
    Wenn wir nur das erste Gebot einhalten würden, "liebe deinen Nächsten wie dich selbst", dann würden wir automatisch alle anderen Gebote auch einhalten und bräuchten uns keine Gedanken mehr darum zu machen


    Das habe ich dann wohl irgendwie überlesen oder so.
    Ich weiß auch nicht wie da diese Liebe konkret definiert wurde und ob obiges Zitat tatsächlich in der Bibel steht, weiß ich auch nicht.
    Ließe sich aber rausfinden...


    Zitat

    Und genau das bezweifle ich eben.


    Das kannst du gerne machen, ist sogar nachvollziehbar.
    Aber man kann das Ganze auch aus verschiedenen Perspektiven betrachten und die müssen sich
    noch nicht mal gegenseitig ausschließen, wenn man versucht eine gewisse, realitätsnahe Objektivität
    vorauszusetzen. Vor allem ist dabei die Perspektive des Typen, der diese Gebote von sich gab sehr
    interessant bis entscheidend.
    (ich glaub nochmal erläuter ich mein Geschriebenes nicht mehr, dann bleibts halt "wirr")
    naja...

  • Sorry, war nicht gegen dich persönlich gerichtet. Du weißt, ich mag und schätze dich. Und du weißt auch, dass das in meinem Fall vor allem hier im Forum nicht selbstverständlich ist. Aber in letzter Zeit schau ich beim Lesen deiner Beiträge oftmals wie ein Schwein ins Uhrwerk. Ich bin zwar dafür bekannt, gern mal um die Ecke zu denken, aber bei dir bekommen sogar meine Gedanken Knoten. ;)

  • Meine Güte; ihr wollt es wirklich wissen oder? Ich dachte, euch interessiert Gott und die Bibel nicht, weil ihr eh nicht daran glaubt? Dafür diskutiert ihr hier aber schon heftig.... :P


    Nun gut. So kann ich das hier nicht stehen lassen, da ich mich selbst berichtigen muss. Ich habe folgendes nicht richtig dargestellt:

    Zitat


    Jesus hat es klar definiert:
    Wenn wir nur das erste Gebot einhalten würden, "liebe deinen Nächsten wie dich selbst", dann würden wir automatisch alle anderen Gebote auch einhalten und bräuchten uns keine Gedanken mehr darum zu machen


    Wie gesagt, ich bin auch nur ein Mensch und kann mich irren. Um es richtig zu erklären, habe ich mal folgende Sätze herausgesucht:


    Zitat

    Wieso ist das Gebot Gott zu lieben, das grösste Gebot? Weil es dazu führt, dass wir alle anderen Gebote auch halten. Wer Gott wirklich liebt, der wird nicht sündigen.


    Quelle: http://www.jfrs.de/storch/blog…008/03/02/markus-1228-34/


    Und:

    Zitat

    Die Gebote
    Warum nennt Jesus das Gebot, einander zu ieben, „neu“?
    Ein einziges Mal nur bezeichnet Jesus ein Gebot als „neu“. Am Abend seines Leidens sagt er zu den Jüngern: „Ich gebe euch ein neues Gebot: Liebt einander. Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben“ (Johannes 13,34). Inwiefern ist dieses Gebot neu? Die gegenseitige Liebe wird schon im Alten Testament verlangt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Levitikus 19,18). Jesus gibt der Liebe ein neues Maß. Er sagt „wie ich euch geliebt habe“, in jenem Augenblick, in dem er aus Liebe alles gibt.


    Quelle: http://www.taize.fr/de_article296.html


    So. Und nun könnt ihr fleissig weiter diskutieren ;)

    Ihr werdet sehen, aber nicht schauen können und ihr werdet hören, aber nicht verstehen können. Luk 8:10, Mat 13:14, Jes 6:9, Joh 12:40

  • Die Diskussion ist zwar schon seit einiger Zeit beendet, aber das Thema ist zeitlos und daher möchte ich noch Folgendes anhängen.


    Über den Satz "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst'" hab ich mir auch schon so meine Gedanken gemacht und ich glaube, dass hier ein bedeutungsvolles Komma oder ein Gedankenstrich "ver(ge)gessen" wurde, nämlich vor dem "wie".
    Wenn man schreibt: "Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst", bekommt er einen viel tieferen Sinn, denn das Wörtchen "wie" steht dann für "wie auch/sowie/und".


    Es handelt sich dann also nicht (nur) um einen Vergleich des Maßes an Liebe, das ich mir und meinem Nächsten zukommen lasse, sondern es geht (auch) darum, dass ich mich selbst nicht vergesse zu lieben.


    Ich behaupte nichts Neues, wenn ich sage, dass jemand, der sich selbst nicht aufrichtig liebt und dafür sorgt, dass es ihm gut geht, auch nicht in der Lage ist, dazu beizutragen, dass es einem anderen gut geht.
    Kurzfristig gesehen vielleicht schon, aber nicht langfristig!
    Diese Problemverlagerung hat meiner Meinung nach dazu geführt, dass letzten Endes alles aus dem Gleichgewicht geraten ist bzw. die natürlichen Kreisläufe am Zusammenbrechen sind.


    Wen wundert da noch, wenn er hört, dass 90 Prozent aller psychischen Probleme auf mangelnder Selbstliebe beruhen und wenn er weiß, welche ungesunde Verhaltensweisen für die Umwelt (Mitmenschen, Tiere, Pflanzen, Erde) daraus resultieren.


    Bleibt die Frage - wenn es denn so ist - wer das Komma hier ausgelöscht hat (oder evtl. das Wörtchen "auch" hinter dem wie).
    Mit dem, was elperdido im Folgenden geschrieben hat, kann sich, glaub ich, jeder diese Frage selbst beantworten, wenn er den vorletzten Satz im Hinterkopf behält.

    Zitat

    die allermeisten dieser Täter haben ein völlig überhöhtes selbstwertgefühl , ..sie fühlen sich Gottgleich ...sie haben von ihrer Veranlagung keinerlei emphatischen Fähigkeiten , soziologische Emotionen finden bei ihnen nicht statt ...sie fühlen sich unangreifbar und demonstrieren ihre Macht mit Brutalster Gewalt um allen zu zeigen , wie Mächtig sie sich fühlen ...Angst ,Ekel Schmerz befriedigt sie , sie wollen Herr über Tod und Schmerz sein , und angebetet werden ,alles sollen sich ihnen unterwerfen , wer dies nicht tut ,wird gnadenlos beseitigt und die andern mittels Abschreckender Gewalt gefügig gemacht ...für ihr Wohl und ihre Machtposition gehen sie über jetwede Leiche und begehen jede denkbare Grausamkeit ...sie sind Alphas und wollen so behandelt werden


    Zum Abschluss noch zwei Grundsätze, die meiner Interpretation ("Liebe deinen Nächsten, wie auch dich selbst") nahe stehen:
    - "Jeder fange bei sich selber an" (Verfasser unbekannt)
    - "Schadet nicht euch selbst noch anderen" (ein Ausspruch des Propheten Mohammed, der einen Teil dessen ausdrückt, was in Sura 4:29 steht: "Und bringt euch nicht selbst ums Leben; siehe, Allah ist barmherzig gegen euch").


    Liebe Grüße
    Elke

  • Hallo Paraportaler,


    ich habe eine Frage zu den Unterschied zu Cherubim und Seraphim.


    Kurze Erklärung:


    Cherubim ist ein Engel der direkt Gott unterstellt ist. Er hat eine Gestalt von einem Fabelwesen und 2 Flügel, sowie einen Menschenkopf. Seine Aufgaben sind Bewachen und Beschützen. Er kündigt Gottes Anweesenheit an.


    Seraphim:


    Ist auch ein Engel. er hat 6 Flügel und eine Menschengestalt mit Armen und Beinen. Er ist ein 2niedrigerer Engel" und erledigt niedrigere Aufgaben.


    Meine Frage: Was macht denn nun Seraphim? Was macht Cherubim noch an "höheren Aufgaben?" Sind die Seraphim wirklich Engel 2. Klasse? leider habe ich nichts wirklich genaues im Internet gefunden, leider.




    (Andere Frage: Kennt jemand ne Internetseite vom man bezahlbare Kopien von Antiken Gegenständen erwerben kann? Sowas wie die Taube von Sakkara oder eben Cherubim und Seraphim?)



    Danke


    Ralf