• Also ich mus sagen...bisher fand ich keines von Stephen Kings Büchern langatmig...
    Ich schätze eigentlich alles was er so schreibt und wirr fand ich Puls gar nicht. Ich finde es ist wie bei den japanischen Horrorfilmen: Man muss die Situation einfach hinnehmen und nicht lange nach einer Erklärung suchen (Is bei King aber öfter so, vielleicht mag ich ihn desahalb so gerne).


    Also mit dem packend geschrieben hast du auf jeden Fall recht, ich war richtig happy mal wieder was Langes von ihm lesen zu können (davon abgesehen mag ich auch seine Kurzgeschichten *g*).

  • Zitat

    bisher fand ich keines von Stephen Kings Büchern langatmig...


    Urgh, das finde ich schon. Ich weiß nicht ob du "Der Talisman" (& "Das Schwarze Haus") kennst, aber durch solche Bücher muss ich mich bei ihm echt durchkämpfen. Vorallem eben jetzt bei den neueren Sachen.
    Hingegen hat er aber auch viele richtig, richtig geile Bücher geschrieben. Man muss nur irgendwie das Glück haben, beim drauf los lesen, eines von denen zu erwischen.


    Zitat

    Man muss die Situation einfach hinnehmen und nicht lange nach einer Erklärung suchen


    Grade deswegen fande ich die Story recht irrsinnig. In meinen Augen sind King's Bücher oftmals so aufgebaut, dass die vorhandene Situation zwar Horror ist, aber doch oftmals nicht wirklich auf die Realität übertragbar. Das war jetzt von mir auch nicht wirklich als Minuspunkt gemeint, hat auch seinen Charme, aber das fiel mir bei diesem Buch irgendwie so ins Auge.

    "Es hört doch jeder nur, was er versteht."
    Goethe
    ________


    Ja, guck' mal. Der Stein da, der liegt einfach so da. Der existiert einfach nur so, Wahnsinn, wie viel wir gemeinsam haben, oder?

  • Hey Chloe.


    Na ja, was einem gefällt hängt ja immer vom Geschmack ab :)
    Ich persönlich mag z.B. auch Sheakespeare, obwohl man von klassischen Stücken ja immer behauptet sie seien langatmig...


    Leider hab ich "der Talisman" und "Das schwarze Haus" noch nicht gelesen, aber ich kenne auch andere Bücher von Peter Straub´, also kann ich mir Langeweile dort nicht wirklich vorstellen...Muss es aber erstmal lesen.


    Ansonsten gehöre ich zu den Leuten, die nicht alles hinterfragen, wenn die Handyvizierten plözlich Psy-Kräfte haben, dann ist das halt so :wink:


    Das einzige was mich nervt, ist wenn schon x-mal abgehandelte Klischees schlecht noch mal aufgewärmt werden... Das ist aber bei King zum Glück (jedenfalls was ich bisher gelesen hab) noch nicht der Fall gewesen...


    Wie gesagt, ich mag King einfach...er ist mir sehr sympathisch :)

  • Zitat

    Ich persönlich mag z.B. auch Sheakespeare, obwohl man von klassischen Stücken ja immer behauptet sie seien langatmig...


    Ich liebe Shakespeare, und finde auch ihn keineswegs langatmig.


    Und klar, ist alles Geschmackssache. Will auch niemanden meine Meinung aufzwingen. Nur mir drängt sich dieser Eindruck von Kings Büchern so auf, glaube ich, weil der Schreibstil in diesen Büchern, die ohnehin schon nicht soo spannende Story, noch langweiliger werden lässt. Manchaml schreibt er sehr spannend und holt aus einer Handlung alles raus, andere Male hat man eine sich relativ langhinziehende und ereignislose Handlung, die nicht einmal vom Schreiben her aufgepeppt wird.

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    Goethe
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    Ja, guck' mal. Der Stein da, der liegt einfach so da. Der existiert einfach nur so, Wahnsinn, wie viel wir gemeinsam haben, oder?

  • Habe Puls auch vor einiger Zeit gelesen.


    Puls ist nicht schlecht, aber ich bin WEITAUS besseres von King gewohnt.


    Puls ist ein kurzer und schneller Lesespaß.
    Es fängt gleich sofort rasant an und die Spannung läst fast nicht nach.


    Jedoch ist es nichts umwerfendes, es hat etwas von nem B-Movie Film.


    Also Puls ist ok, aber nach "King-Maßstäben" bewertet zählt es eher zu den Schlechteren Romanen.

  • Tja...King ist und bleib in mienn Augen der grossartigste Autor aller Zeiten. Vor allem "Shining", "Wahn" und "Es" sind zum niederknien.


    Und "Puls"...wieder einmal grandios ABER: die Sache mit dem B- Movie stimmt irgendwie...trotzdem ein tolles Buch.


    Auch sei neuesetes Werk, "Wahn" sollte meiner Meinung nach in jedem Buchregal stehen.

  • Tja wahn kenn ich noch nit.Aber was langatmig angeht,da musste ich mich durch 2 seiner Buecher regelrecht durchqualen: Love und der Buick(der fuer mich ein Christine-Abkatsch ist)diese beiden Buecher waren echt langatmig um nicht zu sagen langweilig.Puls fand ic als Zombie-fan(und resident Evil-Gamer) absolut geil.Endlich nach laengerer zeit mal wieder ein spannendes Buch von ihm.jetzt bin ich am uberlegen ob ich puls zu meinen lieblings nr1 king-buch machen soll(im moment ist es Christine)oder nicht :lol:

  • Im Ernst, kauf dir "Wahn". Soweit ich weiss, liegt doch "Love" sogar eine Leseprobe davon bei, oder?
    Ich habe mir "Love" auch gekauft, und des gegört zu den beiden einzigen Kings, die ich aufgegeben habe(das 2t war "Dead Zone"). Echt langatmig! :?


    Aber "Wahn" ist wirklich grandios. Volle Kaufempfehlung.

  • Äh...nein nicht ganz :D


    Es geht eher um einen schwer verunglückten Mann namens Edgar Freemantle, der bei einem Unfall mit einem Kran seinen rechten Arm verloren hat.
    Nach der Amputation hat er mit sehr schweren Aggressionen und zeitweiligen Denkaussetzern(verwechseln von Wörtern, Blackouts usw.) zu kämpfen, er greift sogar seine Frau an. Diese lässt sich daraufhin von ihm scheiden, was nicht gerade zu seiner seelischen Heilung beiträgt.


    Auf Anraten seines Psychologen und auch, soweit ich mich erinnere, seiner beiden Töchter zieht er auf eine kleine malerische Insel namens Duma Key, um dort einer seiner früheren Hobbys zu fröhnen, der Malerei(davon erhoffen sich sein Psychologe und er eine Besserung seines psychischen Zustandes).


    Allerdings zeigt sich schliesslich, dass die Insel eine Art Macht auf ihn aussübt, eine Gewalt, der er sich nicht entziehen kann. Und auch mit seinen Bildern scheint etwas nicht zu stimmen...


    Gruss Lermar

  • Meiner Meinung nach ein gutes Buch, in der Art von "Ein Geschichtenerzähler erzählt eine Geschichte".


    Ein Stephen-King-Buch, das auch zartere Gemüter gut vertragen und vorm Schlafen gehen lesen können.
    Andererseits - besser nicht, man kann nämlich nicht aufhören. ;)


    Lg,
    dge1

    Echte Freunde sitzen beim Weltuntergang neben dir - lachen, saufen und wetten, wer zuerst abkratzt.

  • Wow, die Serie zu Der Nebel (1980) war echt Mist. Ähnlicher Fail wie Under The Dome, nur nicht ganz so übel. Der Film (2007) ist meiner Ansicht nach einer der besten Horrorfilme überhaupt, und zwei Stunden eignen sich auch erstaunlich gut um 130 Seiten abzudecken - Außerdem hat King in der Vergangenheit betont, dass das neue Ende des Films derartig gut ist, dass er sich ärgert, dass er es nicht selbst benutzt hat.
    Die Serie basiert nur noch insofern auf King, als dass plötzlich Nebel auftaucht in den man lieber nicht reingehen sollte, außerdem zwischenmenschlicher Konflikt halt.
    So viel zwischenmenschlicher Konflikt. So wenig Horror-Szenen; manche Folgen haben eine, andere keine. Ich kann den ganzen modernen Horror-Stoff der Art echt nicht mehr ab; Walking Dead ist ne Soap Opera in der seltenst mal Zombies relevant sind, und so weiter. Natürlich gehört der Konflikt auch in so Survival-Kram rein, aber man kann auch n bisschen balancieren - wie das z.B. im Film zu Der Nebel stattfand. Es muss auch echt nicht jeder Stoff ne Serie sein.
    Bin auch kein Fan davon, dass die Serie nichts mehr mit Lovecraft-Style Eldritch-Horror zu tun hat, sondern eher religiöse Parabeln fährt - etwas, was auch in der Vorlage n Ding war, aber da war es explizit ne falsche Vermutung der menschlichen Gegenspieler.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
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