• Phaeton : Könntest du auch bitte zu deinem Posting etwas schreiben ?


    Zitat

    Mache deutlich was du meinst!


    Klick :!:

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Froscher meinen dass sie mit der Stringtheorie die Gravitation, mit der Quantentheorie zu verbinden. Strings sind eindimensionale, ausgedenhnte Objekte, die nur Länge besitzen. Sie bewegen sich durch den Raumzeithintergrund. Verschiedenen schwingzustände der Strings werden als verschiedene Teilchen interpretiert. Je nachdem welche Dimensin Strings haben, entsprechen sie dem Schwingzustand Bosonen oder Fermionen. In diesem Fall heben sich die positiven und negativen Grundzustandsenergien so exakt auf, dass keine Unendlichkeiten übrig bleiben- auch nicht von der kleineren Art. Die Theorie solcher supersymmetrischen Strings oder Superstrings, sei die allumfassende >>Theorie für alles<<



    Quelle: Stephen Hawking, Das Universum in der Nussschale.

  • aha,danke dir.das ist aber ziemlich schwer zu verstehen.Sie haben in dem bericht auch erwähnt,das wenn 2 solcher strings aufeinander prallen so etwas wie der urknall entsteht und das zur zeit wieder 2 solcher teile sich wieder aufeinander zubewegen und man bei uns dadurch einen neuen urknall erwartet,da eines dieser 2 teile unseres sein soll.hast du das auch mitbekommen?und wann ist es ungefähr soweit?eine zeitangabe machten die forscher in diesem bericht nicht.Thx :D

  • Ich habe es von einem Thread aus einer anderen Community kopiert, finde das Thema sehr interessant:



    Beantwortet einfach die Fragen im Zitat. :grins:


    Habe die Ehre,
    Mortax

  • Das "Problem" ist schon, dass der Fragesteller davon ausgeht, dass der Urknall eine Art "Explosion" war wie man es von Sprengstoff etc. kennt.


    Bei so etwas wie einer Sprengstoffexplosion hat man eine Explosion bzw. Verbreitung im Raum.
    Beim Urknall ist aber der Raum selber mit expandiert. Das war also keine Ausdehnung des Universums in einem bereits bestehenden Medium, sondern der Raum selber ist mit expandiert.
    Demnach gibt es dann kein "Zentrum des Universums" wo der Urknall stattfand, sondern er fand überall statt.

  • Das nächste Problem ist, das es kein Zentrum des Universums gibt. Die Ortsangabe "Zentrum des Universums" ist ungefähr so sinnvoll wie "Die Mitte der Oberfläche auf der Erde". Die Erde selber hat natürlich nen Mittelpunkt irgendwo im Erdkern. Aber auf der Oberfläche einer Kugel gibt es keine Mitte. Genauso siehts mit dem Universum aus, das ist keine Kugel, deren Rand man erreichen kann. Bewegst Du Dich im Universum fort ist es so, als ob Du Dich auf der Oberfläche einer Kugel bewegst. Du würdest nie einen Rand finden. Und wenn Du Dich nur lange genug fortbewegst, kämest Du wieder da an, wo Du los bist.


    Grundsätzlich jedoch müssten sich Urknallereignisse (Mehrzahl!) durchaus beobachten lassen können. Das Licht, das damals emitiert wurde, muß halt nur einen passenden Weg gefunden haben. Geht aber nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nach dem Urknall - das Universum war eine Weile nicht durchsichtig, und die vier Grundkräfte waren in einer einzige Kraft vereint. Beobachtungen dieses Zustands dürften wohl schwer möglich sein; bestensfalls seine Auswirkungen kann man betrachten.


    Ein schönes Beispiel dafür, wie man die Auswirkungen des Urknalls betrachten kann ist das lauschen am kosmischen Hintergrundrauschen. Dessen Fluktuationen lassen Rückschlüsse auf die Natur des Urknalls zu.


    Als Fazit liesse sich also sagen, die Auswirkungen lassen sich durchaus belauschen, das machen wir gerade. Und das Urknallereignis liesse sich theoretisch (höchst theoretisch!) auch beobachten, jedenfalls bis zu einem gewissen Punkt. Die "Sekunde 0" jedoch wird uns wohl immer verborgen bleiben - ausser, so etwas wie die Brane-Theorie trifft zu und wir finden eine abgefahrene Möglichkeit, diese Physik zu bestätigen. Nur dann könnte es weitergehen.


    ciao


    JM

  • Ein Problem wird es sein die ersten 300.000 Jahre nach dem Urknall zu beobachten, da sich erst zu dieser Zeit die Atome sich rekobiniert haben (also die Atomkerne Elektronen eingesammelt haben). Davor wurden Photonen an den Teilchen gestreut.
    Aber für die Zeit davor gibt es ja Teilchenbeschleunigerexperimente.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Es sei denn es gab den Urknall wirklich....
    Was ich eher nicht glaube. Was soll denn explodiert haben? Oder was war denn die Ursache für dieses Urknall? :shock::lol:

    Empty your mind. Be formless, shapeless. Like water. You put water into a bottle and it becomes the bottle. You put in a teapot, it becomes the teapot. Water can flow, or it can crash. Be water, my friend!

  • Ich glaube, man sollte sich von der Vorstellung einer Explosion verabschieden. Ist es nicht eher eine Implosion gewesen?


    Angeblich haben Forscher den Urknall hörbar gemacht.


    [quote]Eine "Visualisierung" der Kompressionswellen in der heißen Materie (Plasma/Hydrogen-Medium) ca. 100.000 bis 700.000 Jahre nach dem Urknall (Big Bang). Die Dichte war wohl etwas dichter als Luft. Die Frequenzen wurden bei der Simulation dem menschlichen Gehör in der Frequenz angepasst, die Originalwellen wären für den Menschen nicht hörbar (zu niedrig).


    Quelle: The Sound of the Big Bang http://faculty.washington.edu/jcramer/BBSound.html


    Auch http://faculty.washington.edu/jcramer/BigBang/BBSnd100.wav zu hören. Hört sich nett an, man muss nur den Sound aufdrehen.

  • auch Implosion ist falsch. Es ist eine rasche Ausdehnung des Raums und nicht eine Explosion oder Implosion von Teilchen im Raum.
    Hinweise, dass es einen Urknall gibt ist die Hintergrundstrahlung, die sich entfernenden Galaxien im Universum die umso stärker ist umso weiter sie entfernt sind.

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  • Meines Wissens ist die Urknalltheorie in den Gegenden der Welt, die na sagen wir an Schöpfungsreligionen glauben am stärksten verbreitet, während in Gegenden mit anderen Religionen diese angezweifelt wird.


    Da ich selber an keine der beiden glaube, und ich zumindest mal gelesen habe, das der Dopplereffekt bei Licht nicht bewiesen ist, tendiere ich eher zur das Universum war schon immer Theorie.


    Dementsprechend wirds schwer den Urknall zu beobachten ;)

  • bis Hubble dachten auch Christen und Juden an ein ewiges Universum. Allerdings bringt ein ewiges Universum einige Probleme mit sich, wie etwa, dass die Schwerkraft es langsam zusammenschrumpfen würde. Einstein hat zwar die kosmologische Konstante eingeführt, aber auch diese würde das Problem kaum lösen, da nur eine winzige Änderung im System eines von beiden dominieren würde (Systeme mit mehr als 2 Massen sind schon chaotische Systeme).
    Der 2. Satz der Thermodynamik verhindert auch ein unendliches Universum, indem wir noch existieren, da die Entropie des Universums dann auch unendlich wäre.
    Glaubst du auch die Sonne existiert schon ewig, oder sind es doch nur 4,5 Mrd Jahre? Beobachtungen von Supernovae zeigen auch, dass das Universum sich entwickelt. Die Entstehung von Sternen hat immer mehr abgenommen, da die benötigten Gase immer weniger werden.
    Sobald man sowas unendlich lang machen will kommt man ständig zu immer mehr Problemen.
    Erkläre mir wie das funtionieren soll ohne die Grundsätze der Physik zu verletzen.


    BTW ich bin Atheist
    und auch ein unendlich lange existierendes Universum könnte einen Schöpfer haben (man muss sich nur die Zeit als ein Teil des Universum zu betrachten).

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
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  • Hm ich gestehe ich bin nicht sonderlich firm in den physikalischen Zusammenhängen.


    Mithin einer der Gründe warum ich schrieb ich tendiere zur vom Urknall abweichenden Theorie.


    Noch dazu habe ich mich auch sicher nicht ausreichend mit der Materie beschäftigt.
    Daher kann ich auf deine Argumente auch eher nicht eingehen.


    Ob du Atheist bist oder nicht wäre im Zusammenhang allerdings egal, da du in einem religiösen Hintergrund aufgewachsen bist. Will sagen dein Wissen stammt von religiös geprägten Menschen, was erstmal kein Nachteil sein muss.


    Ich fands nur interessant, das bei anderen Religionsformen anscheinend die herrschende Lehrmeinung nicht so anerkannt ist.

  • Du schreibst was von einer Theorie, aber du hast bis jetzt nur geschrieben, dass es kein Urknall war. Wie stellst du dir nun das Universum vor? Oder wie stellen sich die Nicht-Schöpfer-Religionen sich das vor? Jetzt ganz ohne Physik.

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