• In einem Buch über Indigo Kinder habe ich gelesen das diejenigen auf die die meisten punkte zutreffen eine vorstufe der indigos sind. Diese personen zu denen auch ich gehöre haben um ihre Aura einen streifen aus Indigo farbe.


    Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen sind heute sehr weit verbreitet. Dazu hat vorallem beigetragen das die symptome auf fast jeden zutreffen. Schlimm ist vor allem die verschreibung von Ritalin. In der USA werden Eltern schon durch Gerichtsbeschlüsse dazu verurteilt ihren Kindern Ritalin zu geben. Die Us Army nimmt schon keine Leute mehr die über einen bestimmten Zeitraum Ritalin bekommen haben.
    Da sieht man was Ritalin bewirkt diejenigen die es bekommen haben sind nicht mal mehr in der lage einfache Befehle zu befolgen.
    Unsere Zukunft wird nur noch aus Drogenabhängigen bestehen.
    So tief sind wir gesunken.

    Zwei Dinge scheinen unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.

    Albert Einstein

  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, wenn ich mich nicht irre. Das ist genau das, wonach es sich anhört: Jemand benimmt sich wie ein "Zappelphillipp", kann die Konzentration nicht halten, handelt oft irrational und unüberlegt, hat Schwierigkeiten beim Verstehen komplexerer Sachzusammenhänge etc. ADS gibt es in verschiedenen Abstufungen, von kaum spürbar bis hin zu extremer Ausprägung.


    ...und was das Ritalin bzw. die zwanghafte Verabreichung irgendwelcher vom Körper in seiner natürlichen Form nicht benötigten Stoffe angeht: Das soll ruhig mal jemand bei mir versuchen (auch wenn ich nicht an ADS leide)! In dem Fall würde ich mich auf die Erklärung der Menschenrechte berufen, genauer gesagt auf die Passage: "Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.", auf die ich laut "Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied [...]" Anspruch habe, auch wenn ich geistig gestört wäre. Demzufolge würde die "Freiheit und Sicherheit der Person" beeinträchtigt werden, wenn man dazu verdonnert werden würde, Ritalin oder sonst irgendein Medikament zu nehmen. Das Ganze hat nur eine einzige logische Grenze, und die beginnt da, wo man ohne die Einnahme des Medikaments nachweislich anderen Menschen (die ja auch den Anspruch auf Freiheit und Sicherheit der Person haben) schaden würde.


    Ich finde es nur wieder erschreckend, wie leicht wir Menschen jemanden oder sogar ganze Gruppen ("ADS-Erkrankte") um diese Rechte bringen wollen. Sowas mache ich nicht mit - wenn ich irgendwelche Pillen schlucke, dann aus eigenem, freien Willen heraus.


    -- Martouf

  • Zitat

    Ich finde es nur wieder erschreckend, wie leicht wir Menschen jemanden oder sogar ganze Gruppen ("ADS-Erkrankte") um diese Rechte bringen wollen. Sowas mache ich nicht mit - wenn ich irgendwelche Pillen schlucke, dann aus eigenem, freien Willen heraus.


    Solange das nicht im größeren Maße ins öffentliche Bewußtsein gelangt, werden weiterhin "besondere" Fälle als unfreiwillige Versuchskaninchen für "wissenschaftlich anerkannte" Medikationen herhalten müssen. Manche der Verantwortlichen sch**ßen ganz bewußt auf das Menschenrecht, um a'la Dr. Mengele ihrer Karriere (oder ihrem Profit) Vortrieb zu gewähren. Andere (wohl der weit überwiegende Teil) tun diese Dinge aus "guter Absicht", da sie bedingungslos der Schulmedizin und deren Elite vertrauen, da diese ja wissen müssen, was für die Patienten das Beste ist (außerdem kann man ja schön unterschwellig die Verantwortung auf die Entwickler der "wissenschaftlich anerkannten" Medikationsverfahren schieben, sollte ein Patient mal wieder zum Wrack werden).


    Vielleicht mache ich den Eindruck, das ich durch meine Kommentare der Schulmedizin und der "seriösen" Wissenschaft unrecht tue. Es soll jedoch nicht ultimativ pauschal gemeint sein. Die meisten Mediziner und Hilfskräfte sind nur leider äußerst euphorisch und gutgläubig in Bezug auf die Schulmedizin, welche sie anwenden und haben deshalb selten Bedenken, ob die angewandten Verfahren nicht doch falsche Lösungen sein könnten. Aus Unwissenheit und "guter Absicht" sind schon viele fatale Dinge in der meschlichen Geschichte getan worden (nicht nur in der Medizin). Die Menschen sollten endlich mehr Verantwortung für ihr Tun übernehmen, und diese nicht auf irgendwelche administrativen Leute, Götterbilder oder das "Schicksal" schieben.

    Selbsterfahrung - der kleine, aber feine Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.
    - Wingman (2013)

  • ADD oder ADHD stand da


    ADS Syndrom soll ich angeblich haben , mir wurden Tabletten verschrieben die ich nehmen sollte , aber ich habe sie nie genommen ich fing an mich einfach zu konzentrieren versuchen stil lda zu sitzen . Ich zappelte immer mit dem Fuss und redete schnell . seit ich mich darauf konzentriert habe es nicht zu tun hab ich es nicht mehr getan .
    Aber ich bin immer noch lkeicht reizbar das gehört glaube ich auch dazu aber das bekom m ich einfach nicht unter kontrolle . Ich rasste regelrecht aus wen nwas nicht funktioniert wie es soll , das muss ich noch unter Kontrolle bekommen .


    Aber ich glaube ich kan nsagen ich bin ein guter Mensch :D

  • mal ein bisschen aus dem zusammenhang gerissen aber auch so ein beispiel wo der arzt sich einfach über den patienten hinwegsetzt und ich will ihnen nicht mal unterstellen, daß das in böser absicht sondern teilweise auch durch unwissenheit gemacht wird.


    viele leute (ob mans glaubt oder nicht) bekommen psychopharmaka verschrieben wegen sog. panikattacken (herzrasen, schwindel, unscharfes sehen, atemnot, beklemmungsgefühl......). und das leider ohne finden einer ursache. ich kenn jetzt mittlerweile vier leute (mich eingeschlossen, blos hat bei mir niemand die chance mir einzureden dass das eine psychische störung ist sondern ich weiß ja von was es kommt!) wo ärzte mit einer vorschnellen oder ungenauen diagnose einfach mal benzodiazepine oder dopaminagonisten oder weiß der teufel was verschrieben haben/ verschreiben wollten. abgesehen davon, daß es zwar die symtopme mildert, hat das sowas von nichts mit der ursache zu tun und macht blöderweise auch noch abhängig, mit mega entzugserscheinungen wenn man wieder davon loskommen will.
    die ursache (sicher nicht in allen fällen aber warscheinlich in vielen) ist nichts anderes als muskelverspannungen entlang der wirbelsäule. die können sogar so schlimm sein, daß der sympatikus bzw. parasympatikus beeinflußt wird und eben genau diese symtome hervorruft.


    das wesen unserer westlichen medizin ist nun mal "leider" die symptombekämpfung und nicht die ursachenforschung (die meiner meinung nach am anfang einer behandlung stehen sollte).

  • Zitat

    das wesen unserer westlichen medizin ist nun mal "leider" die symptombekämpfung und nicht die ursachenforschung (die meiner meinung nach am anfang einer behandlung stehen sollte).


    Davon kann ich ein Lied singen! Es ist dieser unglückliche Mix aus profitgeilen (vermutlich auch korrupten) Pharmaunternehmen und einer zu euphorischen und naiven Mediziner-Landschaft, welche die Medikationsmethoden der Pharmaindustrie kaum in Frage stellen.


    Zwar irgendwie Off-Topic, sollte jedoch in dem Zusammenhang erwähnt werden:


    Meine schlechten Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem zogen sich vermutlich über die letzten 12 Jahren hin, aber die Wahrheit erkannte ich erst vor einigen Monaten. Ich leide an einer Amalgam-Vergiftung, welche durch Amalgam-Zahnfüllungen verursacht wurde. Seitdem ich sie kürzlich alle unter Schutzmaßnahmen rausbohren ließ und Algentabletten zur Entgiftung nehme, stellen sich (sehr) langsam Besserungen ein.


    Aber erstmal zur Geschichte der Sache (ich schreibe das in der Hoffnung, das vielleicht auch andere Leute ihre gesundheitlichen Beschwerden auf Amalgam zurückführen können). Vor ca. 12 Jahren mußte bei mir gebohrt werden und ich bekam drei Amalgamfüllungen (übrigens die einzige Füllugsart, welche damals die Krankenkassen übernahmen; quasi eine Pflichtversorgung) in die Backenzähne. Ohne das ich es mit den Füllungen in Zusammenhang bringen konnte (die warscheinliche Bedenklichkeit des Amalgams war damals in Deutschland noch kaum in den Medien vertreten und fast alle Leute vertrauten den Gegenstimmen der Pharmaindustrie, welche in Talkshows und Boulevard-Magazinen Einspruch einlegte), kamen nach einigen Wochen/Monaten merkwürdige Symptome zustande. Zum einen bekam ich seltsame Wahrnehmungsstörungen (man könnte es als "Brett vorm Kopf", Gehirnnebel oder "neben sich stehen" [nicht im Sinne von AKE :wink: ] beschreiben, aber jemand der nicht daran leidet, wird es kaum nachvollziehen können. Es kommen zwar noch alle Inputs der Außenwelt im Hirn an, aber irgendwie "vernebelt". Fast gleichzeitig bekam ich eine Art "Kloß im Hals", welcher sehr druckempfindlich war (bei der kleinsten Berührung, glaubt man gewürgt zu werden) und das Atmen sehr erschwerte. Ich versuchte beides meinen Eltern zu beschreiben, aber bei der Wahrnehmungsstörungssache kann man die Symptome als 11-jähriger kaum eloquent beschreiben (mir standen nur nichtssagende Worte wie "Müdigkeit" oder "Konzentrationsschwierigkeiten" zur Verfügung, wobei das als Schlafmangel gedeutet wurde; völliger Unsinn, da es unabhängig von der Schlafzeit chronisch auftrat).


    Irgendwann gab ich es auf, nachzuhaken, da keiner die Symptomatik verstand. Bei der Halssache hingegen wurde eine Ultraschalluntersuchung gemacht und es kam (wohl nebenbei, wie ich es heute sehe) raus, das meine Schilddrüse leicht vergrößert war. Ich bekam Jodtabletten dafür, aber selbst als die Schilddrüse durch die Medikation wieder normal war, blieb der manchmal fast unerträgliche Halsdruck. Auf Ultraschallaufnahmen konnte nie etwas ungewöhnliches gesehen werden (ich nehme heute an, falsche Stelle). Ich gab mein damals geliebtes Hobby, das Tauchen, auf, da der Halsdruck unerträglich wurde, wenn ich einen Taucheranzug anhatte, welcher ja auch den Hals völlig umschließt. Da jedoch meine gesamte Umgebung auf das Gesundheitssystem vertraute, machte sich keiner Gedanken über meine Berichte, da es wohl alle auf die Schilddrüsen schoben.


    Da es mir damals auch hier an Eloquenz und Durchsetzungsvermögen mangelte, akzeptierte ich die Bürde und mußte mit dem Frust und der Qual des ständig zugeschnürten Halses leben. Das und die Wahrnehmungsstörungen, gepaart mit immer mehr unterschwellig auftretenden Erschöpfungssymptomen (konnte körperlich und ausdauermäßig nicht mehr bei anderen mithalten, und verstand nicht, wieso; dadurch u.a. Minderwertigkeitskomplexe) verursachten sehr oft niedergeschlagende Gemütszustände, welche ich heute als schwere Depressionen bezeichnet hätte. Ich sagte jedoch schon lange nichts mehr, da ich sowieso unterbewußt die Meinung hatte, das es keine Hilfe gab (aus stiller Verzweifelung aufgrund der früheren Erfahrungen). Ich dachte, die Symptome kämen von Gehirnschäden (verursacht durch eine schwere Geburt mit Sauerstoffmangel), und ich müsse für immer damit leben. Das vor dem Amalgam eigentlich "alles fit" und die Wahrnehmung nahezu exzellent war, hatte ich wohl längst verdrängt.


    So quälte ich mich durch die ganzen Jahre. Nebenher traten immer wieder noch weitere Symtome auf, wie z.B. massive mathematische Lernschwierigkeiten (Diskalkulie), unerklärliche Entzündungen und Ausschläge, generelle Denkschwierigkeiten (da ich schon immer sehr wißbegierig und belesen war, fiel das wohl in solchen Phasen kaum auf, außer durch mangelnde Schulleistungen), wechselhaftige Stadien von Sprach- und Formulierungsschwierigkeiten, Durchsetzungsprobleme, Verschlossenheit, sozialdynamische Anpassungsschwierigkeiten etc... Mit 13 oder 14 wäre ich fast auf einer Sonderschule gelandet, da die Symtome mich derartig einschränkten. Dann kam ich zum Glück von einer Gesamtschule auf eine Hauptschule, da glücklicherweise irgendein Heilpraktiker (der mich nebenher zufällig mal kennenlernte) meinte, ich wäre viel zu intelligent für eine Sonderschule (meine Probleme im großen Umfang hat er jedoch auch nicht erkannt). In der Hauptschule wurde es dann besser, da ich so akzeptiert wurde, wie ich war (dort gab es auch mehr Leute mit Lernschwierigkeiten).


    Nach der Hauptschule ging ich in ein Berufsbildungswerk und machte einen Föderlehrgang. Dort konnte ich verschiedene Berufe "antesten" und entschied mich letztlich fürs Kaufmännische, da der Berufsberater meine Computerfähigkeiten dort für wertvoll hielt. Vorher besuchte ich noch zwei Jahre lang die Handelsschule und konnte mir damit, neben grundlegenden kaufmännischen Kentnissen, die mittlere Reife ergattern. Dann bekam ich die Chance, ein Praktikum in einem Rechenzentrum zu machen. Dort war man mit meinen Fähigkeiten zufrieden und ich konnte meine Ausbildung dort beginnen (das war im Jahre 2003). Ich litt natürlich immer noch unter allen Symptomen, habe mich jedoch immer härter durchgebissen. Dadurch begann ich zu erkennen, das man, trotz harter Barrieren, mit Willenskraft viel erreichen kann. Ich begann, trotz der körperlichen Strapazen, viel Sport zu machen (Joggen, Karate, Schwimmen und Kraftsport), wodurch leichte Besserungen aufzutreten schienen.


    Doch dann, im Spätsommer 2004, brachen plötzlich eine Menge extrem beunruhigender und lästiger Symptome aus. So bekam ich ein merkwürdiges Schwindelgefühl (nicht im Sinne von "Drehschwindel") und es fühlte sich immer so an, als ob mein Kopf "nach hinten" gezogen würde. Danach bekam ich, neben immer stärkeren Erschöpfungszuständen, besonders krasse Empfindungs- und Nervenstörungen. Ich hatte ein zittriges Gefühl, obwohl kein außergewöhnliches Zittern sichtbar war, und meine Gliebmaßen fühlten sich taub (aber nicht im Sinne von "eingeschlafen") an. Es war jedoch wieder eine Sache, die man Außenstehenden kaum anschaulich beschreiben konnte. Kurz darauf bekam ich eine sehr schmerzhafte Gürtelrose (diese könnte aber auch Zufall gewesen sein, da Gürtelrosen meist duch ruhende Windpockenerreger entstehen) und ging endlich zum Arzt. Der wußte nichts mit den Symptomen anzufangen (außer der Gürtelrose, die wurde medikamentös innerhalb einer Woche eliminiert) und wollte es zuerst auf zu hohen Blutdruck zurückführen (welcher zu dem Zeitpunkt wirklich vorherrschte). Jedoch kamen mir die Empfindungen schon äußerst absurd für Blutdruckgeschichten vor (manchmal war es auf einer Körperhälfte viel mehr als auf der anderen, was noch beunruhigender war und tatsächlich auf eine Nervensache schließen ließ). Ich maß darauf hin mehrmals jeden Tag einen Monat lang meinen Blutdruck, welcher schon kurz nach dem Arztbesuch wieder völlig normal wurde. Die Empfindungen blieben aber erhalten. Da der Arzt im Angesicht der Symtome, trotz mehrmaliger Blutuntersuchung und EKG, immer noch ratlos war (das kann man ihm auch nicht verübeln, er ist nur Allgemeinarzt), wurde ich zum Neurologen überwiesen. Kurz vor dem Neurologentermin schienen die Symtome jedoch aufzuhören, und ich sagte den Neurologentermin ab (im guten Glauben, das alles irgendwie überstanden war). Doch einige Wochen später ging es wieder von vorne los und ich machte doch einen neurologischen Termin. Dort wurden lange Gespräche und alle möglichen Tests (EEG, Nervenmessung mit Elektroschocks, Kernspintomographie...) durchgeführt, doch es wollte nichts rauskommen.


    Inzwischen hatte ich mich im Internet auf Selbstrecherche gemacht. Neben vielen erschreckenden Diagnosemöglichkeiten für extrem gefährliche Krankheiten, fand ich irgendwann eine Auflistung von vielseitigen Symptomen einer Amalgamvergiftung. Diese trafen fast alle auf meinen Zustand zu. Ich brachte das beim Neurologen zur Sprache, aber der meinte, es gäbe keine wissenschaftlichen Beweise, das Amalgamfüllungen schädlich wären (obwohl es da aus anderen Ländern viele eindeutige Langzeitstudien gibt [z.B. Universität von Kalifornien] ) und es würde darüber viel Unsinn geschrieben. Schließlich kam beim Neurologen nichts raus und ich wurde damit abgespeist, das ich ja froh seien könne, das ich "nichts" habe (klang für mich fast wie der Vorwurf, ich würde mir seit über 10 Jahren alles einbilden). Darauf ging ich wieder zum Allgemeinarzt und trug ihm die Möglichkeit einer Amalgamvergiftung vor. Dieser sagte auch offen und ehrlich, das er da nichts tun könne und ich mich an Spezialisten wenden müsste. Er warnte mich jedoch, das die Krankenkasse in solchen Fällen die Kosten nicht übernehmen würde und ich aufwändige Untersuchungen selbst zahlen müsste.


    Dann fing ich wieder an, weiter im Internet zu recherchieren und fand bald diverse Communities zum Thema. Viele von denen hatten ähnliche Erfahrungen gemacht und ich merkte erstmals, das eine große Zahl von Menschen davon betroffen ist. Da unser Gesundheitssystem jedoch nur Symptome, und keine Ursachen bekämpft (sehr zur Kontovergrößerung der Pharmaindustrie), würden Amalgamvergiftungen so gut wie nie erkannt. Zusätzlich reagieren Menschen verschieden auf die Schwermetallgifte im Amalgam. Manche Leute haben den ganzen Mund voller Amalgam und werden nie im Leben damit Probleme haben, da ihr Körper das Gift sofort ausscheiden kann. Bei der größeren Hälfte jedoch lagert sich das Quecksilber aus dem Amalgam schleichend überall im Körper (Organe, Bindegewebe, Zellen, Gehirn...) ab und verursacht die vielfältigen chronischen Symptome. Kurz darauf ließ ich meine Füllungen ausbohren (danach durch Kunststoff ersetzen) und fing an, mit Algen zu entgiften.


    Heute (ca. ein Monat nach dem vollständigen Ausbohren) fühle ich mich schon etwas besser, aber fast immer sehr müde (eine derartige Entgiftung kostet dem Körper gewaltig Kraft, da Zellen, Verdauungssystem, Leber und Nieren auf Hochtouren arbeiten, um die Gifte zu mobilisieren und auszuleiten). Die Wahrnehmungsstörungen ("Gehirnnebel") sind immer noch da und schwanken in unterschiedlichen Intensitäten. Ich werde wohl noch rausfinden müssen, wie das Gehirn entgiftet werden kann (falls überhaupt möglich). Der "Kloß im Hals" läßt sich IMHO auf stark vergrößerte Nebenmandeln zurückführen (kleinere Mandeln im Hals, welche unter den Mandeln im Rachen liegen). Meine beobachtbaren Rachenmandeln sind nämlich schon seit Jahren unnatürlich groß und ich habe kürzlich gelesen, das die Mandeln vermutlich Entgiftungsorgane sein könnten. Wenn diese nun ständig versuchen den Körper mitzuentgiften, schwillen sie an. Daher habe ich vor allem in der aktuellen Entgiftung mit Algen einen enorm einengenden Halsdruck. Aber ich habe nun endlich einen Anhaltspunkt, was mich da die ganzen Jahre gequält hat.


    Abschließend sei gesagt, das ich so ziemlich alles selbst rausfand und kein Untersuchungsergebnis bis Heute die Vergiftung bestätigt (da ich auf Deutsch gesagt, kein Bock mehr auf die Rennerei zwischen Ärzten hatte). Nur durch die (auch von vielen anderen Leuten und der Literatur berichteten) Reaktionssymptome auf die Entgiftung mit Algen habe ich meinen persönlichen Beweis, das ich eine schwere Amalgamvergiftung hatte (habe). Es ist ungewiß, ob ich je das ganze Gift aus dem Körper bekomme und wie lange es dauern könnte (nach 12 jähriger Dauervergiftung). Aber ich werde jedenfalls weiter kämpfen und stehts ein kritisches Auge auf unser Gesundheitssystem werfen.


    Ich bin froh, das ich am Ende die Eigeninitative ergiffen habe. Viele Leute in dem Stadium wenden sich in ihrer Verzweiflung an alle möglichen Ärzte, bis diese den Patienten wegen "Konversationsneurose" ("ich weiß leider nicht, was sie haben...") mit Antidepressiva vollstopfen oder sie gar in psychiatrische Anstalten stecken, da alle Symtome als psychosomatisch eingeordnet werden (wollen).


    Daher halte ich die Amalgamverabreichung, neben den ganzen zweifelhaften Psychopharmakageschichten für ADS'ler und Co., für das größte Verbrechen, welches unser Gesundheitssystem je begannen hat (oder weiterhin begehen wird).


    PS: Wußtet ihr, das Amalgam in Deutschland Anfang der 1930'er fast schon verboten gewesen wäre, bis Hitler es als Pflichtfüllung für die Deutschen verordnete (was sich im Grunde bis heute nicht geändert hat)? Interessante Anekdote finde ich...

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    - Wingman (2013)

  • in der DDR gab es keine hyperaktivität oder ADS - o. + .das war da völlig fremd und heute bin ich schon etwas zu alt für diese diagnose.


    und haste es jetzt begriffen.
    beim nächsten mal lese genauer und hintergründiger. :idea:

  • Schnippisch musst Du deshalb nicht werden!
    Habe ich irgendwo gelesen, dass es in der DDR Indigo-Kinder gab? Offen gesagt kann ich mir solche Gedanken in diesem System nur schwer vorstellen!

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Zitat

    in der DDR gab es keine hyperaktivität oder ADS - o. + .das war da völlig fremd und heute bin ich schon etwas zu alt für diese diagnose.


    und haste es jetzt begriffen.
    beim nächsten mal lese genauer und hintergründiger.


    Warum fährst du denn so aus der Haut (hmm, schon wieder eine AKE-verdächtige Redewendung :wink: )?


    Das klingt ja als wärest du gerne in deiner Jugend so diagnostiziert worden. Aber warum? Um jetzt hier in den Kreis der potentiellen Indigos zu gehören? Selbst wenn du früher die Anzeichen hattest, sei froh das du nicht an gewöhnliche westliche Mediziner damit geraten bist. Die hätten dich warscheinlich aus Ratlosigkeit oder Selbstsicherheit mit irgendwelchen psychoaktiven Mitteln vollgepumpt, was ja aus den Erfahrungen einiger Mitglieder hier hervorgeht.


    Nutze doch deine Besonderheiten und erkenne dich selbst. Vielleicht findest du Aspekte in diesem Bereich, welche wirklich ausbaufähig sind. Aber unkontrollierte emotionale Ausbrüche wird der Selbsterkentniss nur im Wege stehen.


    Nicht zu persönlich nehmen, aber das Posting war halt irgendwie merkwürdig und klang ein bisschen paranoid :roll:.

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    - Wingman (2013)

  • Zitat von "mandy"

    in der DDR gab es keine hyperaktivität oder ADS - o. + .das war da völlig fremd und heute bin ich schon etwas zu alt für diese diagnose.


    und haste es jetzt begriffen.
    beim nächsten mal lese genauer und hintergründiger. :idea:


    Die Indigos erschienen erst nach 1950 langsam auf der Bildfläche(das waren die Vorgänger um unsere Systeme auf sie vorzubereiten,da haben unsere Systeme ganz klar versagt), nach 1987 kam die 2 Welle(der reinen indigos), nach 2000 kommen die Kristall Indigos.
    Hyperaktivität, ADS, ADHD usw. werden durch die Gesellschaft ausgelöst da diese versucht alles in ein Muster zu pressen. Und alles was der Gesellschaft nicht passt ist nicht normal, die Gesellschaft versucht dann alles wieder richtig zu stellen(egal durch Medikamente oder anderen Massnahmen). Solche Leute sind Systemsprenger dazu gehöre auch ich. Ich muss mir auch immer sachen anhören wie z.B. Du musst der Gesellschaft ihren teil wiedergeben oder andere solche sprüche.
    Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

    Zwei Dinge scheinen unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.

    Albert Einstein

  • Hmm wenn ich mir diese Syndrome durchlese, passt das zu mir!
    Meine Noten sind so lala, muss immer in bewegung sein! kann kaum still sitzen! Aber bis jetzt (20 jahre) hat mir das noch keiner gesagt, bin auch ziemlich schüchtern! Ärtzte haben das bei mir bloss noch nie diagnosiert!
    Ich kann mir kaum dinge merken, spreche manchmal sehr schnell!
    Hmmmm ich glaube habe ADS! Was soll ich tun zum arzt oder wie oder was?

  • Zitat

    Hmmmm ich glaube habe ADS! Was soll ich tun zum arzt oder wie oder was?


    Wenn du es wissen willst, steht einem Arztbesuch nichts im Wege, aber du musst vorsichtig sein wenns um chemische Pillen ala Psychopharmaka geht (nur als Vorwarnung *g*). Manche Ärzte greifen sehr schnell und unbedacht zu sowas. Bei mir war das der Fall: Haben mir die Pillen wie Bonbons verschrieben und erst im letzten Klinikaufenthalt kam heraus, dass ich die gar nicht brauche. Lass dir dann lieber erstmal was pflanzliches verschreiben, wenn sie dir sowas geben wollen. Z.B. Johanniskraut (Tee oder Draggees) - hilft gegen Nervösität, wenn man halt viel rumzappelt. Und wenn das nicht wirkt, kann man immernoch über chemische Sachen nachdenken :)

  • da fällt mir gleich ein...


    vorsicht bei johanniskraut (tee) und sonne.... davon kann man ganz ekelige flecken auf der haut kriegen. johanniskraut macht die haut sehr empfindlich gegenüber sonnenlicht, genauso übrigens z.b. tetrazykline (ein antibiotikum).

  • Mit einem Arztbesuch würde ich zwar nicht zögern, jedoch würde ich mir sehr gründlich überlegen, ob ich Medikamente nehmen würde...solange man weiß, dass man keinen allzu heftigen Nachteil hat, würde ich es lassen. Du bist schließlich - gesetzt, dass du tatsächlich ADS hast - dein ganzes Leben wunderbar damit zurechtgekommen; warum solltest du jetzt Pillen schlucken? Weil ein Arzt dir das gesagt hat? Diesbezüglich kann ich nur Wingmans Post bzgl. seiner Amalgamvergiftung empfehlen - da siehst du mal, wie es wirklich ist. Ich kenne auch solche Fälle, deshalb bin ich Ärzten auch eher abgeneigt. Man muss selbst wissen, was man für richtig hält - "gesunder Menschenverstand" (im ursprünglichen Sinne) ist da wirklich die beste Arznei, die es gibt!


    -- Martouf

  • Hmm zum Artzt werde ich nicht gehen, n bissel auf die ernährung achten, ich glaube Wasser trinken und joggen gehen ist glaub ich ganz gut, nur manchmal abends ist das so das ich auf mein fuss ein druck spüre, als würde er ein bisschen bewegung gebrauchen! Naja muss noch ma überlegen ob ich zum artzt gehe, der tischt mir bestimmt irgendwelche medikamente auf! Da google ich noch n bissel und gucken was man da noch so gegen tun kann! :)

  • schlagzeugspielen ist auch gut. oder überhaupt musik oder etwas anderes einnehmendes, kreatives machen. ich vermute, die starke zunahme von ADS und ähnlichen "krankheiten" hängt auch mit dem zunehmenden mangel an bewegung und einer unzureichenden bewusstseinsförderung zusammen (man denke allein an die rasant wechselnden inhalte des fernsehprogramms, das man noch dazu völlig tatenlos rezipiert).
    es wäre viel gegen ADS und für die "allgemeine indigohaftigkeit" in der gesellschaft getan, wenn der einzelne mensch besser gefördert würde, oder sich auch selbst besser förderte - denn man ist ja auch als erwachsener noch zur veränderung fähig.

  • Zitat

    es wäre viel gegen ADS und für die "allgemeine indigohaftigkeit" in der gesellschaft getan, wenn der einzelne mensch besser gefördert würde, oder sich auch selbst besser förderte - denn man ist ja auch als erwachsener noch zur veränderung fähig.


    Man müßte den Kindern und der Jugend beibringen, wie sie sich selbst erkennen und somit sich selbst fördern können. Leider können das aber nichtmal die meisten erwachsenen Menschen (hochintellektuelle Menschen verfangen sich auch oft in Verbohrtheit ihre Ansichten betreffend). Wer kann es somit vermitteln? Ein neues Schulfach mit in der "Selbsterkentniss" geschulten Lehrern wäre ein guter Ansatz für die Verbesserung unserer Gesellschaft. Der altmodische Indoktrinations... äh Religionsunterricht hat IMHO inzwischen ausgedient und vermittelt nur simplifizierte Werte, welche in unserer komplizierten Zeit für die überfrachtete Jugend kaum erkennbar und anwendbar sind.


    Mit der "Selbsterkentniss" als Basis können nun die wirklich großen Themen (objektive Sicht von Religionen, Sinn der Existenz, Wissenschaft und Grenzwissenschaft, Bewußtseinsforschung etc...) angeschnitten werden, ohne das es in Gelächter oder Desinteresse untergeht. Das ethisch / moralische Bewußtsein könnte dadurch auch effektiv gesteigert werden, da eine höhere Perspektive entsteht, welche diese Werte wirklich lebenswert machen kann (im Gegensatz zu schwer deutbaren, mit unserer Zeit unzureichend übereinstimmenden Versen aus der Bibel etc...).


    Leider erkennt auch unsere Wissens- und Lehrelite sich meist nicht selbst (...und landet in Befangenheit), womit diese Art von Unterricht wohl weiter eine idealistische Vorstellung bleiben mag...

    Selbsterfahrung - der kleine, aber feine Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.
    - Wingman (2013)

  • Diesbezüglich kann ich nur sagen: Kein Unterricht der Welt kann das erreichen, was du beschrieben hast, Wingman. Eben weil fast alle Menschen - inkl. der meisten Lehrer - über viel zu wenig Selbsterkenntnis verfügen.


    Ich kenne da (aus eigener Erfahrung, glücklicherweise) nur einen Weg: Man muss selbst an sich arbeiten. Nicht lehren/beibringen lassen, sondern selbst lernen. Das bringt IMO sehr viel persönlichen Fortschritt!


    -- Martouf

  • Zitat

    Diesbezüglich kann ich nur sagen: Kein Unterricht der Welt kann das erreichen, was du beschrieben hast, Wingman. Eben weil fast alle Menschen - inkl. der meisten Lehrer - über viel zu wenig Selbsterkenntnis verfügen.


    Ich kenne da (aus eigener Erfahrung, glücklicherweise) nur einen Weg: Man muss selbst an sich arbeiten. Nicht lehren/beibringen lassen, sondern selbst lernen. Das bringt IMO sehr viel persönlichen Fortschritt!


    -- Martouf


    Deine Beschreibung ähnelt sehr der Philosophie von Bruce Lee. Er schloss seine Kampfkunstschulen, nachdem er erkannte, das man die ultimative Kampfkunst nicht lehren, sondern nur in sich selbst entdecken und herausarbeiten kann (da jeder Mensch unterschiedliche Eigenschaften im Physischen sowie im Geistigen hat).


    Wie soll man der Welt aber beibringen, das sie sich selbst kennenlernen soll? Aber vielleicht passiert das eines Tages von selbst. Wer weiß, was es noch für Einflüsse außer dem Bewußten gibt :wink:. Wir werden abwarten müssen (laut Monroe etwa bis 3500 :lol:)...

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    - Wingman (2013)