Gefahr in der Eifel - Forscher warnen vor Vulkan

  • Droht in der Eifel ein Vulkanausbruch? Die Fachwelt vertritt erstmals offensiv die These, dass es binnen Monaten zu einer solchen Katastrophe kommen könnte. Überwacht werden die Vulkane im Rheinland nicht. Ein Experte schlägt vor, Ameisen als Frühwarnsystem einzusetzen.


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    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • hmmm interressant....
    Ich halte es zwar für nicht sehr wahrscheinlich, dass es bei uns in der Eifel(is doch nach "Vulkanistischem Prinzip" bei mir gleich um die ecke, wenn selbst Lava bis in die Niederlande kommt usw. ein Vulkanausbruch stattfinden wird, aber möglich ist alles. Wenn der letzte schon wirklich 11.000 Jahre zurück liegt....na ja aber von sowas lass ich mich nicht so leicht aus der ruhe bringen...die leute verursachen immer mehr Panikattacken und so....is doch voll mies.....
    aber ich glaube wie gesagt NICHT das bei uns in Deutschland ein Vulkanausbruch stattfinden wird....

  • lief auch bei galileo vor einiger zeit, ne?! stimmt, ich erinner mich das es unglaublich theatralisch wurde in der sendung, wie immer. untergangsszenarien und immer wieder die frage: sieht so das ende aus? :lol: aber gruselig ist die vorstellung allemal!

    Religionskrieg ist, wenn Menschen verschiedener Religionen sich darüber streiten, wer den cooleren imaginären Freund hat.

  • Es geht ja eigentlich ja auch darum, das man Ameisen als Frühwarnsystem einsetzen könnte.
    Ich finde das eigentlich gar nicht so schlecht die Überlegung

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Um auf deine sache einzugehen engelchen :wink: das ist mal eine biologische Methode Ameisen als Warnsystem einzusetzen und ich finde sie sehr interessant.In den Usa setzen sie glaube ich schon wespen oder waren es bienen ein um Drogen aufzuspüren.hast du davon auch schon was gehört? 8)

  • Hi @all!


    Wenn ich daran denke, dass schon einige Vulkane, die schon seit Jahrtausend eigentlich als erloschen galten, urplözlich wieder ausgebrochen sind, dann könnte ich mir auch vorstellen, dass es in der Eifel oder auch im Hegau, diese beden Regionen sind durchaus zu vergleichen, innerhalb einer gewissen Zeitspanne wieder zu Ausbrüchen kommt. Natürlich kann keiner sagen, wann es dazu kommen wird.


    Doch bevor wir uns einem solchen Szenario zuwenden, sollten wir uns bewusst werden, dass es noch einige andere Vulkane gibt, die sich auch schon lange nicht mehr "gemeldet" haben, aber trotzdem eine latente Gefahr darstellen.


    Der, für mich, wichtigste Vulkan ist eigentlich ein "Supervulkan". Und zwar der "Yelleostone".


    Nach der Statistik ist dieser schon seit ca. 20.000 Jahren überfällig. Können auch schon 40.000 Jahre sein. Doch es ist den Vulkanonogen immer noch nicht wirklich möglich, einen genauen Termin für den Ausbruch eines solchen Vulkanes vorauszusagen.


    Gewisse Anzeichen deuten daraufhin, dass dieses Szenario sich innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne realisiert, doch denke ich, dass man in dieser Hinsicht vielleicht positiver denken sollte.


    Ich bin mir im klaren, dass sich das nun ein wenig naiv anhört, aber, die von einer solchen Eruption ausgelösten Schäden und Folgeerscheinungen möchte ich mir im Moment gar nicht vorstellen.


    Das soll heißen, dass ich nicht wissen will, wann, wo und wie sich eine solche globale Katastrophe abspielen und vor allen Dingen, wie sie sich auf die Menschheit auswirken wird.


    Da ich mich mit diesem Thema beschäftigt habe, erfüllt es mich einerseits mit Angst, dass es zu meiner Zeit dazu kommen könnte, andererseits hoffe ich, dass es noch mindestens 1.000 Jahre auf sich warten läßt.


    In dieser Hinsicht, und das gebe ich auch gern zu, bin ich eben ein Feigling.


    Auf die "Supervulkane" bin ich eigentlich auch nur hier im Netz aufmerksam geworden, doch was dort geschrieben wurde, konnte ich eigentlich, nachdem ich mich ein wenig kundig gemacht hatte, auch nachvollziehen.


    Meines Wissens brach in der indonesiesechen Inselwelt, ich muss mich da noch mal schlau machen, einer dieser "Supervulkane" aus und das hatte die Folge, diess die damalige "Menschheit" auf 11 - 12.00 Exemplare reduziert wurde.


    Mit nachdenklichem Gruß


    Hank

  • Nun ja, daß die Eifel vulkanisch noch aktiv ist, ist eigentlich keine neue Erkenntnis. Jeder Eifelaner weiß das. Kleinere Erdbeben sind da ganz normal und locken keinen hinterm Ofen vor. Ich habe selbst mehrere Jahre dort gelebt. Am bekanntesten ist sicher der Laacher See. Dort fand übrigens der hier erwähnte letzte Ausbruch in der Eifel statt. :)


    Diese mit Wasser gefüllte Kaldera blubbert auch heute noch munter vor sich hin. Man kann dort zwar herrlich baden (auch wenns gelegentlich nach faulen Eiern riecht), sollte aber besser nicht zu weit hinausschwimmen. Gelegentlich aufsteigende Gasblasen verringern den Auftrieb des Wassers ganz plötzlich und lassen schwimmende Objekte sozusagen in ein Luftloch fallen. Und da geht's immerhin 57 m tief nach unten. Genug Weg also, um jämmerlich zu ersaufen. :)


    Die Frage ist also, wie bei vielen immernoch aktiven Vulkanen, nicht, OB es in der Eifel wieder einen Vulkanausbruch geben wird, sondern vielmehr WANN. Und das kann eben niemand beantworten. Trotzdem sollte man deswegen nicht in Panik geraten. Sonst müßte man ja gleich vorsorglich das mittlere Rheinland, die Eifel und Teile der Pfalz evakuieren. Wenns wirklich knallt, kann man sowieso nix mehr machen. Also abwarten, Tee trinken und den Platz in der ersten Reihe genießen. ;)

  • nuja so schlimm ists nun auch nicht am Laacher See, die paar Bläschen die dort rauskommen riechen auch nicht soo stark nach faulen Eiern, nur leicht.


    Bei der Eifel handelt es sich um zwei räumlich getrennte Vulkanfelder, das Westeifel Feld besteht aus etwa 200 Schlackenkegeln und 70 Maaren, das Osteifel Feld aus etwa 100 Schlackenkegeln und 3 Calderen. Jeder Vulkan stellt eine einzige Eruption(monogenetischer Vulkan) von wenigen Tagen/Wochen dar, dazwischen war dann hunderte bis tausende Jahre lang Ruhe! Einen "richtigen" Vulkan(wie zB Ätna) gab es in Deutschland nur vor ca.15Millionen Jahren am Vogelsberg und am Kaiserstuhl.


    Der letzte Ausbruch in der Eifel fand übrigens 2000 Jahre nach der großen Laacher See Eruption(Osteifel) mit der Bildung des Ulmener Maars(Westeifel) statt.


    Intressant sind jedoch die Entgasungen der Vulkanfelder, in der Westeifel treten pro Tag 200 Tonnen CO2 aus, in der Osteifel sogar täglich über 1000 Tonnen.

  • Urzeitkrebs ,



    man kann auch Dinge verharmlosen! Aber genau diese "paar Bläschen" sind es doch, die noch auf Aktivitäten schließen lassen. Und genau damit sollte man nicht spaßen.


    Wenn es wirklich mal bei uns rummsen sollte, dann hoffe ich, dass ich nicht gerade in der Nähe bin.


    mfg


    Hank

  • hmm diese Mofetten treten in einem aktiven Vulkanfeld durchweg auf, sie zeigen an das in der Tiefe Magma steckt. Ein Mofettenstadium kann hunderttausende von Jahren anhalten ohne einen Ausbruch anzukündigen. Sind Fumarolen zu sehen(austritte über 100°C) bedeutet dass sich Magma in ziemlicher Oberflächennähe befindet, dass ist dann gefährlich.


    Bis auf die Eifel und dem Westerwald(2 Ausbrüche in den letzten 500.000 Jahren) sind alle anderen Vulkanfelder(Siebengebirge, Rhön, Vogelsberg, Niederhessische Senke, Sprendlinger Horst, Rheingraben, Hegau, Urach-Kirchheim, Kaiserstuhl, Heldburger Gangschar, Oberpfalz) in Deutschland erloschen.


    Der Yellowstone Vulkan ist im übrigen nicht überfällig, ich weis nicht wo diese Rechnung herkommt. Der erste Ausbruch fand vor 2.1mio Jahren statt, dann vor 1.3 mio Jahren und zuletzt vor 640.000 Jahren. Vom ersten bis zum zweiten Ausbruch waren es 800.000 Jahre, vom zweiten bis zum letzten 660.000 Jahre, macht im Schnitt 730.000 Jahre was uns noch 90.000 Jahre zeit gibt.

  • Urzeitkrebs ,


    habe diese Daten im Netz gefunden.


    Unter anderem war davon auch in einer Doku der BBC, das Jahr weiß ich nicht mehr, die Rede.


    Kann auch sein, dass ich das vielleicht falsch verstanden habe. Aber nichts desto Trotz ist ein solcher Ausbruch nicht gerade als das zu bezeichnen, was sich 1980 am Mt. S. Helena stattgefunden hat.


    Ich muss mich noch einmal kundig machen, da ich meine Links durch einige Abstürze verloren habe.


    Aber ich kenne da eine Seite, die sich "Rote Pille-Blaue Pille" nennt. Dort sind auch sehr viele Links zu anderen Seiten, die sich mit dieser Thematik beschäftigen, vorhanden.


    Es lohnt sich, sich áuf dieser Seite einmal unzusehen.


    mfg


    Hank

  • das ist wieder mal so eine theorie, kann passieren, aber muss nicht, und so weiter und so fort...


    es "kann" auch ein asteorit die erde treffen
    es "kann" auch ein atomkraftwerk in die luft gehen
    es "kann" ein starker hurricane deutschland treffen...


    solange nichts bestätigt ist, bemühe ich mich nicht um sorgen! :smokey:

  • Zitat

    Einen "richtigen" Vulkan(wie zB Ätna) gab es in Deutschland nur vor ca.15Millionen Jahren am Vogelsberg und am Kaiserstuhl.


    Was versteht man unter einem "richtigen" Vulkan ? Bitte korrigiere mich, wenn meine Ansicht hier falsch ist. Aber ich glaube, das es in Deutschland sehr wohl noch mehr echte Vulkane gibt. Ich stelle mir laienhaft einen Vulkan so vor:


    Vulkankegel, Schlot....


    Nach dieser Definition gibt es rund um meine Heimatstadt einige Vulkane. Bestes Beispiel der Wilisch (bei Kreischa/Dresden). Ein typischer Vilkankegel. Man kann heute noch in den Schlot hineinklettern und sieht dort an den Wänden wunderbare sechseckige Basaltsäulen. Wie gesagt, ich habe wenig Ahnung von der Materie, deshalb frage ich hier mal so naiv, ob das nun ein "echter" Vulkan ist.


    Grüße aus Dresden
    Peter

  • Hallo Winbooster


    Du hast völlig recht , auch dein Wilischvulkan ist ein echter , aus dem Tertiär und es war hier vulkanmässig einiges am kochen
    :winks:


    www.wasistwas.de/wissenschaft/eu ... ?tx_ttnews [backPid]=1311


    www.vulkane-infos.de/4.html


    und zum Yellowstone..


    da iste s momentan wieder sehr aktiv, einige gebiete mussetn schon gesperrt werden , es kann sein, dass diese nun die nächsten 10000 jahre gesperrt sind, oder morgen schon "Yelli" hochgeht


    www.welt.de/wissenschaft/article ... umort.html
    www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=712
    www.focus.de/wissen/wissenschaft ... 28158.html

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Vorbereitet sein auf sowas kann man effektiv eigentlich nicht, ich meine was will man denn bitteschön gegen einen möglicherweise aktiven Vulkan vor der eigenen Haustüre machen?
    Unsere Rettungskräfte sind auf einen Katastrophenfall dieses Dimension nicht vorbereitet, und auch nicht ausgerüstet.


    -Zum einen ist es eher unwahrscheinlich das in den nächsten Jahren oder Jahrzenten mit einem Ausbruch zu rechnen ist(jedenfalls legt das die Regierung so dar, die ja gerne mal die Forscher und ihrer Ergebnisse außer acht lässt)
    -Und zweitens läßt sich überhaupt nicht vorhersagen wie Stark, lange, und in welche Richtungen der Ausbruch gehen wird, so das es recht schwierig sein wird effektive Gegenmaßnahmen im Vorfeld zu planen.
    -Und zum anderen könnten die Rettungskräfte erst nach Ende der Eruption effektiv in Aktion treten, also dann wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, das heißt es wird sowieso das passieren, was die Forscher an Horroszenarien vorhersagen, und keiner kann etwas dagegen tun, außer die Reaktoren ausschalten, das Rheintal möglichst schnell evakuieren, aber auch das sind Maßnahmen die (bis auf den Notaus der Reaktoren), erst nach dem Ende der Eruption erfolgen können.


    Und was wenn eine Lavabombe auf einen Reaktor fällt, unwahrscheinlich, aber dennoch möglich.
    Ihr seht, alles was wir gegen einen Vulkan tun können, ist ihn zu ertragen, und zu hoffen der Ausbruch kurz ist, und nicht so viel Schaden anrichtet, alles andere die Rettungsmaßnahmen kommen alle erst danach.(jedenfalls die Großangelegten Rettungsaktionen)


    Ums mal so zu sagen "shit happens!"wanns passiert, passiert es eben, wenn nicht, dann nicht.


    Grüße Schattenkanzler :winks: