Gedichte und Lebensmottos

  • Passend zum Wetter, weil bei mir gerade so schön die Sonne scheint. Der Name des Autors ist mir leider entfallen.


    Frühling, Frühling ist´s geworden,
    der Vogel seinen Schöpfer preist.
    Auf den Bänken Pennerhorden,
    von Hand zu Hand die Flasche kreist.
    Und ich denk´ beim Abendwein:
    Vogel oder Penner sein.

    Wenn ich mit meiner Katze spiele bin ich nie ganz sicher, ob ich nicht ihr Zeitvertreib bin.
    Michel de Montaigne


  • Die Kunst des Verlierens studiert man täglich.


    So vieles scheint bloß geschaffen, um verloren zu gehen und so ist sein Verlust nicht unerträglich.


    Lerne zu verlieren, Tag für Tag.


    Akzeptiere den Aufruhr um Schlüssel, die du verlierst.


    Ich verlor zwei Städte, verlor zwei Flüsse, einen Kontinent.


    Ich vermisse sie, aber es war nicht unerträglich.


    Selbst dich zu verlieren, deine scherzhaften Worte;


    eine Geste, die ich liebe.


    Sogar hier wird es wahr sein.


    Ich werde sehen, die Kunst des Verlierens studiert man täglich.


    Auch wenn es einem vorkommt, als wär's (schreib's auf!)


    als wär's unerträglich.

  • sagen wir doch einfach "alles ist relativ!" und schon sind die Verhältnisse je nach Standpunkt verschieden, aber den Umständen nach gerechtfertigt....
    ich bin relativ, du bist relativ, er ist relativ = auf den Standpunkt kommt es an....bekanntlich haben auch Fabrikanten unter Minderwertigkeitskomplexen zu leiden....
    die Sorgen eines Universitätsprofessors und eines Fließbandarbeiters sind natürlich relativ....ja und sogar Unmenschlichkeit kann relativ sein....
    Geld oder kein Geld ....Eigentum, Arbeit, Gesundheit, Krieg oder Frieden = alles ganz einfach relativ.


    ;)