Sind Hollywood-Filme die besten Filme???

  • Sind Hollywood-Filme die besten Filme? 1

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    Vor ein paar Tagen hatte ich mit einer Freundin eine Diskussion: sind Hollywood-Filme wirklich die besten Filme?


    Ich finde: JA. Ich bin ein unglaublicher Hollywood-Fan. Ich liebe die ganzen Effekte und die hohe Bildqualität. Keine anderen Filme sind - finde zumindest ich - damit vergleichbar.
    Ich liebe es im Kino zu sitzen, mit Dolby Surround und einem guten Hollywood-Blockbuster der mir mit teuren Special-Effects und einmaligen Schnitttechniken die Haare zu berge stehen lässt.
    Dagegen finde ich z.B. Bollywood-Filme sind nur ein billiger Abklatsch. Auch mit Europäischen Filmen kann ich schwer was anfangen.


    Viele von euch werden anderer Meinung sein denke ich...also haut kräftig in die Tasten!! :D

    Religionskrieg ist, wenn Menschen verschiedener Religionen sich darüber streiten, wer den cooleren imaginären Freund hat.

  • ja, meiner meinung nach sind hollywood-filme die besseren.
    bollywood-filme haben immer dieselbe langweilige liebesgeschichte als handlung
    und mir kommts so vor als gab dort nur 3 schauspieler, die in allen b.-filmen mitspielen.
    es gibt zwar einige ausnahmen, aber normalerweise können europäische filme
    nich mit hollywood mithalten.


    bei serien siehts jedoch anders aus. da gibts sehr gute deutsche
    z.B. Stromberg

  • Ich habe NEIN angeklickt. Den typischen Hollywood- Schauspielern kann ich überhaupt nichts abgewinnen. Außerdem ist mir immer zuviel Amerika dabei.


    Über Bollywood sage ich gar nichts, auch nicht über deutsche Filme.


    Die beste Trilogie der Welt (Herr der Ringe) hat ja auch nichts mit Hollywood zu tun, obwohl ich gestehen muss, dass einige H- Schauspieler dabei sind.



    Hoffen darf man auf chinesische Filme.

  • Na ja, das Herr der Ringe die beste Trilogie ist... hier muss ich dir widersprechen!! Ist aber wieder eine Geschmacksfrage, für mich ist die beste Trilogie Blade, und da hatte Hollywood seine Finger im Spiel

    Religionskrieg ist, wenn Menschen verschiedener Religionen sich darüber streiten, wer den cooleren imaginären Freund hat.

  • Hmmh, also ich finde ja, dass es von beiden Seiten sowohl gutes wie auch schlechtes gibt, und man (bzw. ich) es deshalb nicht so pauschal beantworten kann.


    Hollywood hat gute Filme, es gibt auch ein paar Bollywood Filme die ich mag, und es gibt auch Europäische Filme die ich mag. Es kommt ja auch immer auf die Handlung an :wink:

    "Es hört doch jeder nur, was er versteht."
    Goethe
    ________


    Ja, guck' mal. Der Stein da, der liegt einfach so da. Der existiert einfach nur so, Wahnsinn, wie viel wir gemeinsam haben, oder?

  • Ich habe angeklickt, dass die Frage nicht generell beantwortet werden kann.


    Was liefert denn Hollywood derzeit?? Remakes aus dem asiatischen Bereich!! The Ring, The Grudge, usw.


    Und sonst? Remakes aus dem eigenen Bereich!! The Hitcher, The Hills have Eyes, Haunted House, usw.


    Europa bietet dagegen neues: Fabelhafte Welt der Amelie, Tanguy, Adams Äpfel, Das Experiment, Pans Labyrinth usw.


    Derzeit bietet Hollywood nur gute Animationsfilme, wobei aber England mit "Flushed" schon sehr dicht an qualitäten a la "Shrek" dran ist.


    In letzter Zeit waren die guten Filme, die Hollywood brachte, die Filme, die sich an wahren Begebenheiten orientierten. Mit Herz und Hand, Blood Diamond, Hotel Ruanda, Shooting Dogs, usw.


    Ansonsten scheint Hollywood zu versuchen, den letzten Waggon des SAW-Zuges noch zu erwischen. Wobei meiner Meinung nach dieser Zug schon nach dem verpatzten 2ten Teil abgelaufen ist.

  • Gerade Herrd er ringe ist für Hollywood ein sehr schlechtes Beispiel :) Pter Jackson ist ...Neuseeländer , der film wurde gedreht ...in Neuseeland , die meisten schauspieler ...sind keine Amis :) in Hollywood gibt es weder neue Ideen , noch neue Konzepte , sondern fast nur noch Film Fast Food , in denen die Fantasie und Intelligenz des Menschen durch Effekte abgetötet wird ...beste Beispiele "Van helsing" - "Spider Man" ...die neue Star Wars Triologie , ind er keine gute Story mehr erzählt werden muss , sondern die schauspieler nur noch effektbeiwerk sind

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Davon abgesehen, dass die Frage ein wenig nach: "Igitt! Wie kann man nur Erdbeereis essen?" klingt: In der heutigen globalisierten Welt kann man nicht mehr streng nach Längern/Regionen trennen. Genau so wenig, wie ein VW, der in Wolfsburg vom Band läuft, ein rein in Deutschland hergestelltes Produkt ist, fließen zB in Hollywood (um bei diesem Terminus zu bleiben) vor allem aus Frankreich und Deutschland horrende Gelder. Das liegt leider daran, dass es neben Steueraspekten ímmer noch einen gewissen Ekel vor "unterhaltenden" Filmen bei uns gibt. Statt zB "Resident Evil" oder "5th Element" als Hollywood-Blockbuster zu finanzieren, hätten die deutschen bzw. französischen Geldgeber lokale Projekte stemmen können - immerhin war Europa einmal führend bei Filmen, und Klassiker wie "Metropolis" sind heute noch am. Filmfans ein Begriff.
    Außerdem ist das, was bei uns in die Kinos kommt, nur ein schmaler Ausschnitt des amerikanischen Film-Outputs. Verschämt laufen im Fernsehen auch mal "normale" Produktionen, zB von am. TV-Sendern oder privaten Mäzen, und da ist man mitunter ganz schön überrascht, wie verspielt, subtil und "kunstbeflissen" am. Filme sein können.
    Der größte Unterschied zwischen Hollywood und Europa liegt darin, dass in Hollywood Filme Geld einspielen müssen, während bei uns Steuergelder - und das sage ich ganz bewusst! - verschwendet werden, um Hirnschwurbeleien eitler Fatzkes zu bedienen. "Schuh des Manitu" wurde damals von der Filmförderung abgelehnt - gut, ich finde den Film scheiße und unlustig, aber er war enorm erfolgreich, und das überrascht nicht. Die Leute wollen solche Filme sehen!
    Nur: Solange Film als "Kunstform" gesehen wird, die es von Horrorfilmen oder Fantasy usw. abzuschotten gilt, und die ohnehin von unserem Steuergeld finanziert wird, egal, ob das die Zuschauer interessiert oder nicht, wird sich an der überwältigenden Dominanz der am. Filmindustrie nichts ändern.

  • @ Rainer:


    Ja, heutzutage kann man schon bei den meisten Dingen eine nahtlose Grenze ziehen, das ist schon ein Problem. :roll:
    Aber es geht mir um die "grobe" einteilung. Klar, ist spätestens seit der Globalisierung kein Film frei von Einflüssen einer anderen Nationen, aber die meisten wissen was ich mit meiner Frage meine.



    @ Irrwisch:


    Es kommt auf die Schwerpunktsetzung an. Du legst den Schwerpunkt sehr stark auf den Inhslt des Films (der ja natürlich auch wichtig ist!!! ist unumstritten :wink: ). Aber mir ist auch die Realisierung des Films wichtig. Für mich ist Kino ein richtiges Erlebnis, dass für mich (in Sachen Hollywood) mit einer richtigen "Reizüberflutung" verbunden ist (Sound, Schnitt, Effekte, ...) Verstehst du was ich meine?! Ist nicht ganz so einfach nachzuvollziehen glaub ich... :grins:

    Religionskrieg ist, wenn Menschen verschiedener Religionen sich darüber streiten, wer den cooleren imaginären Freund hat.

  • Sry wg. Doppelpost :oops:



    @ Elperdido:


    Du hast recht, in vielen Holywood-Filmen bleibt die Story liegen, und wie ich eben schon gesagt habe, geht es mehr um die Effekte dabei. Bei dir ist das als Kritik gemeint, bei mir sind diese Effekte genau das, was Holywood für mich so besonders macht. Hier gehen die Meinungen auseinander :wink: . Aber wenn es mir um die Story geht, lese ich grundsätzlich lieber ein Buch!

    Religionskrieg ist, wenn Menschen verschiedener Religionen sich darüber streiten, wer den cooleren imaginären Freund hat.

  • Es gibt gute Filme aus Amerika (SAW, The Ring) und es gibt gute Filme aus Europa (High Tension), und anderen Ländern (Bis auf Indien, dieses "Bollywood" ist imo zum kotzen).
    Ich denke, man kann das nicht so pauschal beantworten. Und eigentlich ist es doch egal, wo der Film herkommt, oder?

  • Zitat

    Aber wenn es mir um die Story geht, lese ich grundsätzlich lieber ein Buch!

    Oh Gott! Was hast denn du für eine Einstellung? Das sind zwei verschiedene Medien, die Intelligentes wie Unterhaltsames bringen. Es gibt Bücher, die legen keine großen Wert auf die Story, verkaufen sich aber extrem gut. Dagegen gibt es Filme, die ohne Effekte auskommen und dagegen eine packende Story liefern. man sollte das nicht trennen. Ein Buch mit einer guten Story zu finden ist genauso schwer wie ein Film mit einer packenden Handlung.


    Aber wenn du nur Hollywood schaust, ist es klar, dass du wenig Filme mit intelligenter Handlung kennst.

  • @ feanor:


    Sorge dich nicht um meine Einstellung. Ich studiere Literaturwissenschaft. Ich kenne mich mit guten Büchern aus. Es gibt viel mehr gute Bücher als gute Filme falls du es noch nicht wusstest :roll:


    Bücher - die völlig hirnlos sind - und sich trotzdem gut verkaufen, sind kein Indiz dafür das ich es auch gleich kaufen und lesen muss. Ganz im Gegenteil... Ich lese keine Bücher deren Autor Dieter Bohlen oder Naddel ist...und von Eva Herrmann will ich auch nix wissen... Also, wenn ich ein Buch lese, dann achte ich sehr wohl nicht nur auf die Story, sondern auch auf den Plot und die literarische Tiefe anstatt mich stupide berieseln zu lassen. Aber Filme sind - für mich - ein ganz anderes Medium!! Gab es überhaupt je einen Film, der das Buch überboten hat? Aber das geht jetzt in den Off-Topic-Bereich. Ich wolte nur sagen, dass Bücher - für mich - ein geistig anspruchsvolleres Medium sind als es - für mich - Filme sind.

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  • Zitat

    Ich studiere Literaturwissenschaft

    Bin gerade dabei meinen Fuß aus dem Fettnäpfchen zu ziehen...


    Zitat

    Es gibt viel mehr gute Bücher als gute Filme falls du es noch nicht wusstest

    Eigentlich, würde ich sagen, wuste ich das schon. Allerdings denke ich, dass Filme eine Möglichkeit bieten, gute Storys auf eine andere Art und Weise rüberzubringen als ein Buch, und allein deswegen, halte ich Filme mit guten Storys für etwas Interessantes.


    In gewisser Weise sind diese auch anspruchsvoll, oder könnten es zumindest sein, aber eben auf eine ganz andere Art und Weise.


    Gut, dann habe ich dich wohl falsch verstanden. Dein erste Aussage hörte sich für mich einfach so an, also ob dich bei Filmen die Story nicht interessieren würde. Anscheinend scheint das nicht zu stimmen, also Sry.





    Nach wie vor glaube ich aber, dass Hollywood- Filme die Handlung eher etwas in den Hintergrund stellen und den Zuschauer mit immer wiederkehrenden Themen und Special- Effects berieseln- und ihn damit anscheinend immer noch begeistern können. Für das Image der Filme als Anspruchsloses Medium ist Hoolywood aber sicher zum größten Teil selbst verantwortlich.

  • Zitat

    Sorge dich nicht um meine Einstellung. Ich studiere Literaturwissenschaft. Ich kenne mich mit guten Büchern aus. Es gibt viel mehr gute Bücher als gute Filme falls du es noch nicht wusstest


    Ich studiere keine Literaturwissenschaft, (auch wenn ich's gerne mal tun würde später), bin zwar derselben Meinung - trotzdem finde ich, dass das Ansichtssache ist. Ich lese viel, viel lieber, a) weil ich's halt gern mach und b) weil ich der Meinung bin, dass man Bücher zum Größtenteil einfach nicht so gut umsetzten kann in Filmen.
    Aber Menschen die nicht so gern lesen und gern Filme gucken, sehen das sicherlich anders. Zumal die dann ja relativ wenig Bücher kennen werden, und im gegensatz dazu Filme (; Ich denke dass kommt einfach darauf an, was man lieber tut.

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    ________


    Ja, guck' mal. Der Stein da, der liegt einfach so da. Der existiert einfach nur so, Wahnsinn, wie viel wir gemeinsam haben, oder?

  • Zitat von "butterfly"

    Es kommt auf die Schwerpunktsetzung an. Du legst den Schwerpunkt sehr stark auf den Inhslt des Films (der ja natürlich auch wichtig ist!!! ist unumstritten ). Aber mir ist auch die Realisierung des Films wichtig. Für mich ist Kino ein richtiges Erlebnis, dass für mich (in Sachen Hollywood) mit einer richtigen "Reizüberflutung" verbunden ist (Sound, Schnitt, Effekte, ...) Verstehst du was ich meine?! Ist nicht ganz so einfach nachzuvollziehen glaub ich...

    Der Inhalt ist im Film überlebenswichtig. Was bringen mir gute Schnitte, tolle Maske, teure Schauspieler und großer Sound, wenn die Story keinen Sinn macht und nur tröge dahinplätschert? Dir würde ich den Film "Dogville" empfehlen. Da kann man sehen, mit wie wenig Aufwand eine spitzen Geschichte in 2 einhalb Stunden erzählt werden kann. ;)


    Zitat

    Gab es überhaupt je einen Film, der das Buch überboten hat?

    Natürlich. Z.B. "Forrest Gump" oder diverse Grisham-Verfilmungen.

  • @ Irrwisch:


    Nein ganz egal ist der Inhalt ja wie gesagt NATÜRLICH nicht...und es geht auch nicht darum einen Film vollzustopfen mit Effekten...aber sie sind mir wichtig. Um es so auszudrücken: bei einem Buch ist eine lahme Story finde ich viel schlimmer als bei einem Film, weil der Film eine Menge von Sinnen auf trab hält und so wiederum den Mangel der Geschichte kompensieren kann...wenn die Story natürlich ultra-ultra-light ist, kann man ihn auch dadurch nicht retten. Bei einem Buch aber darf das nicht passieren! Wenn da der Geist nicht voll auf trab gehalten wird, allein durch Geschichte und literarische Mittel, dann ist hier Ende Gelände!




    Zitat

    Zitat:
    Gab es überhaupt je einen Film, der das Buch überboten hat?


    Natürlich. Z.B. "Forrest Gump" oder diverse Grisham-Verfilmungen.


    Na das möchte ich doch bezweifeln... :wink:

    Religionskrieg ist, wenn Menschen verschiedener Religionen sich darüber streiten, wer den cooleren imaginären Freund hat.

  • butterfly


    Zitat

    und es geht auch nicht darum einen Film vollzustopfen mit Effekten...aber sie sind mir wichtig.

    Gerade Effekte können einen Film zerstören. "Haunted Hill", "Das Geisterschloß" oder "Boogeyman" als Beispiele. Alle diese Filme wurden durch die Effekte zerstört, die der Regiesseur unbedingt reinbasteln musste.

    Bei "Bordertown" haben die schnellen Schnitte und verwackelten Bilder den Film kaputt gemacht. Da konnte selbst die Story nicht mehr helfen. Das man mit solchen Effekten auch gute Filme basteln kann, das hat ja schon "City of God" gezeigt. Und dort hat nichtmal ein gelernter Schauspieler mitgewirkt, sondern nur Straßenkinder.


    Ich empfehle Dir immer noch "Dogville". Entweder, Du schaltest nach 20 Minuten ab, oder aber Du ziehst ihn bis zum Ende durch. Ich brauchte auch 2 Anläufe für den Film. ;)



    Zitat

    Na das möchte ich doch bezweifeln...

    Na nehmen wir einfach mal "Die Jury" und "Die Firma". Beide Bücher sind extrem langweilig. Man kann ihm zugute halten, dass er da erst mit Schreiben begonnen hat. Hoffentlich wird "Der Verrat" nicht verfilmt. Das war das letzte Buch, das ich von Grisham gelesen hab, weil er so langweilig schreibt.
    Und was "Forrest Gump" angeht: Der Film ist absolute Spitze. Das Buch ist absoluter Mist.