Lebensspuren auf dem Mars

  • Zu aller Erst möchte ich einmal sagen dass ich diese Theorie einmal aufgeschnappt habe. Ich habe keinerlei Punkte um sie zu belegen, noch weiss ich nicht woher ich sie kenne. Spielt aber keine Rolle, denn ich finde den Gedanken an sich interessant und es soll in keinster Weise heissen, dass da auch nur ein Funken Wahrheit dahinter steckt (Was ich aber nicht ausschliese)


    Nun zur Theorie:


    Angeblich soll es einmal in unserem Sonnensystem neben den Bekannten Planeten einen Weiteren gegeben haben. Es war wie die Erde ein blauer Planet und auch der Mars war ein Blauer Planet. Er hat sich von der Erde aus gesehen hinter dem Mars befunden. Durch einen Meteoriten einschlag, hat sich die Atmosphäre des Planeten verabschiedet und der Planet ist in einer Supernova komplett detoniert. Dabei war er dem Mars nahe und hat die Atmosphäre zerstört. Die Sonne hat nun den ungeschützten Planeten zu dem gemacht, was er heute ist und die Reste des Planetens, sind wohl ein sehr grosser Bestandteil des sog. Hauptgürtels (Ein Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter). Das würde erklären, warum es auf dem Mars Wasser gibt (sofern dies erwiesen ist).


    Ich weiss nicht genau wie eine Supernova ensteht, oder ob man andere Spuren finden könnte, jedoch finde ich die Theorie an sich interessant und würde gerne eure Meinung dazu hören.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • @ Ragnarsson


    Zitat

    Er hat sich von der Erde aus gesehen hinter dem Mars befunden. Durch einen Meteoriten einschlag, hat sich die Atmosphäre des Planeten verabschiedet und der Planet ist in einer Supernova komplett detoniert.

    Ich denke dass eine Supernova nur bei Sternen entstehen kann, ein Planet "explodiert" nicht einfach so da ist glaube ich eine Fusion nötig.


    Zitat

    (Ein Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter).


    Zitat von "Wiki"

    Es wird heute allgemein angenommen, dass der Asteroidengürtel gleichzeitig mit dem restlichen Sonnensystem aus einem präsolaren Urnebel hervorgegangen ist und aufgrund der Einwirkung des Jupiter nicht zu einem Planeten zusammenwachsen konnte. Eine in der Vergangenheit populäre These, nach der es an der entsprechenden Stelle einmal einen kleinen Planeten – genannt Phaeton – gab, der aber durch die Kollision mit einem größeren Asteroiden in Stücke gerissen wurde, wird heute kaum noch vertreten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Asteroideng%C3%BCrtel]Quelle[/url]



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Der Mars hatte in der Tat früher eine Atmospähre, die zumindest theoretisch erdähnlich gewesen ist. Verloren hat der Mars sie jedoch nicht durch eine "Explosion" oder dergleichen, sondern wahrscheinlich durch das Kollabieren des Magnetfelds, welches wie auch bei der Erde, Sonnenstürme etc. "abwehrt". Der Grund dafür liegt wiederum daran, dass der Marskern flüssig ist (nicht wie auf der Erde fest). Der Erdkern rotiert und da er fast nur aus Eisen besteht, entsteht ein Dynamoeffekt und so das Magnetfeld. Beim Mars geht das nicht, da der Kern eben flüssig ist und es allenfalls Strömungen gibt, die jedoch nicht mehr ausreichen, um ein dichtes Magnetfeld zu verursachen. Dadurch hat im laufe der Zeit jeder Sonnensturm ein Stück der Atmosphäre des Mars regelrecht weggeblasen. Auch wenn es durchaus möglich wäre, dass der Marskern durch Abkühlung irgendwann wieder fest wird und so wieder ein Magnetfeld bekäme (Was wiederum theoretisch eine dichtere Atmosphäre möglich machen würde.)

  • Zitat

    Es war wie die Erde ein blauer Planet und auch der Mars war ein Blauer Planet. Er hat sich von der Erde aus gesehen hinter dem Mars befunden.


    Jenseits der Marsbahn ist es leider zu kalt für flüssiges Wasser, er wäre also nur ein Eisplanet gewesen.


    Zitat

    Er hat sich von der Erde aus gesehen hinter dem Mars befunden.


    Hinter dem Mars befindet sich der Asteroidengürtel. Der ist da auch nicht ohne Grund, denn dort wirkt bereits die enorme Gravitation des Jupiter und verhindert, dass sich dort allzu große Objekte bilden können. Alle Asteroiden zusammengenommen haben übrigens eine Gesamtmasse, die kleiner ist als die unseres Mondes. Auch wenn man die Gravitation des Jupiter unbeachtet lässt, können sie deshalb nicht als Überreste eines erdgroßen Planeten angesehen werden.


    Zitat

    Durch einen Meteoriten einschlag, hat sich die Atmosphäre des Planeten verabschiedet und der Planet ist in einer Supernova komplett detoniert.


    Lexi hat es schon richtig gesagt, nur Sterne können in einer Supanova explodieren. Planten können höchstens ausenanderbrechen. Dazu müssten sie aber schon mit einem anderen Planeten kollidieren, ein Meteorit wäre dafür einfach zu klein. Die Planetentrümmer würden dann aber nicht einfach auseinanderfliegen, sondern sich dank der Gravitation wieder zusammenformen. So etwas ist unserer Erde in ihrer Entstehungszeit schon einmal passiert: Dabei entstand als "Nebenprodukt" unser Mond.


    Zitat

    Dabei war er dem Mars nahe und hat die Atmosphäre zerstört. Die Sonne hat nun den ungeschützten Planeten zu dem gemacht, was er heute ist und die Reste des Planetens, sind wohl ein sehr grosser Bestandteil des sog. Hauptgürtels (Ein Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter). Das würde erklären, warum es auf dem Mars Wasser gibt (sofern dies erwiesen ist).


    Der Mars hat seine Ozeane wohl eher dadurch verloren, dass er eine zu schwache Gravitation hat, um auf Dauer eine dichte Atmosphäre zu bilden. Dadurch hat sich das meiste Wasser ins All verflüchtigt. Zum Asteroidengürtel siehe oben.


    Zugegeben, eine sehr verlockende Theorie, die auch eine Zeit lang in der Wissenschaft ernsthaft diskutiert wurde (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Phaeton_%28Planet%29). Mittlerweile ist sie leider erledigt, erfreut sich aber bei UFO-Jüngern nach wie vor großer Beliebtheit.

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

  • Ragnarsson schrieb:

    Zitat

    Ich weiss nicht genau wie eine Supernova ensteht, oder ob man andere Spuren finden könnte, jedoch finde ich die Theorie an sich interessant und würde gerne eure Meinung dazu hören.


    Zuerst einmal sind Supernovae auf Sterne beschränkt, Planeten sind bis auf die Gasplaneten wie Saturn(der aus verflüssigten Gasen besteht, die aufgrund der niedrigen Temperaturen flüssig sind, etwa wie flüssiger Stickstoff), sind meist auf festem Material wie die Erde, diese Planeten sowie die Gasplaneten können nicht in einer Supernovae explodieren.


    Kommen wir zu den Sternen, ein Stern wie unsere Sonne, oder kleinere, Sterne haben nicht genug Masse um in einer Supernova zu explodieren, wesentlich größere Sterne ab etwa 15 Sonnenmassen sind Kandidaten für so einen explosiven Abgang, in die ewigen Jagdgründe.
    Supernovae passieren dann, wenn Sterne ihren Brennstoff den Wasserstoff, der ja in einer Kernfusion in Helium umgewandelt wird verbraucht haben, dann schaltet der Stern eine Stufe hoch, und so werden aus Heliumatome, durch Kernfusion zu Kohlenstoff und dann später zu anderen Materialien wie Sauerstoff usw, bei sehr großen Sternen geht das hoch bis zu Eisen, je schwerer das Material ist, um so kürzer ist die Periode in der der sterbende Stern noch Energie aus der Fusion der Atome ziehen kann. Bei Eisen dauert dieser Prozess nur noch 2 Tage..


    Ganz am Ende sieht der Stern dann aus, wie eine Zwiebel, die verschiedenen Elemente sind in verschiedenen Schichten innerhalb des Sterns gelagert, und dann wenn Eisen entsteht, bricht die Kernfusion im Stern zusammen und die Gravitation zieht das Material nach innen, irgendwann ist ein kritischer Punkt erreicht, und der Stern schleudert in einer gigantischen Explosion seine Hülle in den Raum, was übrig bleibt ist der Kern eines Stern, der sich unterschiedlich entwickeln kann, mal zu einem Neutronenstern, mal zu einem schwarzen Loch, oder seltener zu einem Pulsar(wobei diese Schlussfolgerung noch wissenschaftlich umstritten ist). Zurück bleiben dann auch die Stellaren Nebelwolken, die aus der Fortgeschleuderten Hülle des explodierten Sternes besehen, in denen sich dann in Jahrmilliarden, aus freien ungebundenen Wasserstoff, und den Elementen aus dem Vorgängersternen, dann neue Sterne samt Planetensystemen bilden.


    Nebenbei:
    Unser eigenes Sternensystem übrigens verdankt übrigens seine Existenz einem solchen Stellaren Nebel, alle Atome aus die Welt, und somit auch wir bestehen, sind vor Jahrmilliarden einmal von Sternen erbrütet worden, die schweren Elemente Gold, Uran, usw entstehen während der Supernovae, denn nur dort herrschen die extremen Bedingungen in denen diese schweren Elemente entstehen können


    Du sieht also das diese Gesichte mit dem Planeten der in einer Supernova vergeht, absoluter Blödsinn ist ;). Hier kanst du das alles nochmal genauer nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Supernova


    useless schrieb:

    Zitat

    Der Mars hatte in der Tat früher eine Atmospähre, die zumindest theoretisch erdähnlich gewesen ist. Verloren hat der Mars sie jedoch nicht durch eine "Explosion" oder dergleichen, sondern wahrscheinlich durch das Kollabieren des Magnetfelds, welches wie auch bei der Erde, Sonnenstürme etc. "abwehrt".


    Das ist korrekt :)


    Die Venus hat auch eine Atmosphäre aber dort herrscht eine gigantischer Treibhauseffekt, verursacht durch Kohlendyoxid, und Methan (wer nicht an die Klimaerwärmung glaubt, sollte sich mal die Gesichte der Venus zu Gemüte führen ;)), diese Atmosphäre ist sehr heiß, weit mehr als 400 Grad, und sie ist bis zu 90 mal dichter als die Atmosphäre der Erde :).


    Kommen wir zum eigentlichen Kern der Gesichte, es gibt den Meteoritengürtel zwischen Mars und Jupiter(dem größten Planeten des Sonnensystems), man könnte also auf den Gedanken kommen das dieser Meteoritengürtel, sich aus einem zerstörten Planeten entwickelt hat, der durch eine ungeheure Katastrophe in Millionen Bruchstücke zerfetzt wurde.
    Doch neuere Untersuchungen zeigen, das die Gravitation des Jupiters vermutlich jegliche Planetenbildung zwischen Mars und Jupiter von vorne herein verhindert hat, diese Planetoiden und Asteroiden sind somit Überbleibsel aus der Frühzeit des Sonnensystems, die zum Teil aus primitiver nicht entmischter Materie bestehen, genaueren Aufschluss werden zukünftige Sondenmissionen zu einzelnen großen Objekten im Planetoidengürtel bringen :).
    (wie der Wikitext dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Asteroideng%C3%BCrtel


    Du siehst also diese Märchen ist ein Märchen, und da ist vermutlich nix dran.



    Grüße Schattenkanzler :winks:

  • Jop, hab ja nie gesagt dass ich dran glaube ^^


    Es ist auch durchaus möglich dass ich die Theorie anders gehört habe, und ursprünglich keine Supernove enthalten war. Mein Astrologisches Wissen ist nicht stark ausgeprägt, aber ich danke für die Erklärungen.


    Ich fand die Theorie einfach nett und durch lesen hier im Forum ist sie mir wieder in den Sinn gekommen (wohl mit einigen Verwechselungen meinerseits.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Vielleicht noch als Anmerkung:


    Bei einem Sonnensystem dem unseren ähnlich gibt man einen Radius um das Zentralgestirn an, in dem biologisches Leben auf Wasserbasis möglich ist. Innerhalb dieses Radius liegt die Erde und der Mars am äußeren Ende. Das Problem des Mars ist seine nichtvorhandene Atmosphäre auf Grund der geringeren Dichte des Mars. Wieso das so ist, ist übrigends nicht ganz klar, da der Mars auch kein schützendes Magnetfeld um sich hat, geht man davon aus, das diesem Planeten der vollmassive Eisenkern im inneren fehlt, den die Erde hat.

  • Wissenschaftler haben kürzlich herausgefunden, dass das gemessene Methangas in der Atmosphäre des Mars nicht unbedingt wie bisher angenommen von Lebewesen stammt, sondern auch von aktiven Vulkanen oder von Meteoriteneinschlägen auf dem Planeten herrühren könnte.


    Seit 2003 debattierten die Wissenschaftler über ein gefundenes Spurengas auf dem roten Planeten. Das Gas gilt als Biomarker, da es auf der Erde zu 90% von Lebewesen produziert wird.


    Hier dervollständige Artikel dazu.


    War's das jetzt mit dem Leben auf dem Mars? Oder könnte es trotzdem Leben geben?

    "Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
    Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren."
    - Albert Einstein

  • Nicht nach keiner schlechten Erklärung. Auch wenn immer mal wieder solch "sensationelle" Neuigkeiten von Forschern kommen und nicht unbedingt richtig sein müssen.


    Leben auf dem Mars kann es meiner Meinung nach trotzdem geben. Warum auch nicht?
    Ich glaube nicht dass das von den Gasfunden abhängt und ob das Methan von ihnen kommt oder nicht^^
    Irgendwo im Weltraum gibt es sicherlich Leben. Ob auf dem Mars... ich sage weder ja, noch nein.

    "Wir ziehen in den Krieg. Die Elfen sind im Begriff unseren Wald zu verlassen. Und wir werden im Triumph heimkehren - oder gar nicht."

  • Selbstverständlich gibt es auf dem Mars Leben.
    Extremophile ganz sicher. Die gibt es fast auf allen Planeten in unserem so großen Universum.
    Selbst auf Monden.
    Nur intelligentes Leben ist dort nicht vorhanden.
    Allerdings gibt es ganz sicher auch höher entwickeltes Leben irgendwo schon in unserer Galaxie, und erst recht im Universum.
    Finde es immer wieder amüsant, wenn der Mensch denkt, wir sind die einzigen.
    Da lange ich mir immer an den Kopf. Sorry :!:

  • Extremo... Bestimmt gibt es die.... Aber bisher sind. Mir keine bekannt! Kann methan durch vulkanismus entstehen? Ich dachte bisher immer es wäre ein zerfallprodukt biologischer stoffe.... Ich zähle jetzt mal bäume früchte und blumen auch als lebewesen.,. Zumal pflanzen ohne andere lebewesen wie insekten und kaum überleben dürften.,. Was war also zuerst da.,. Hier auf der erde.,pflanzeN oder einzeller?/


    Ich finde unsere momentane raumfAhrt so träge und unproduktiv wie die luftfahrt zu zeiten der zeppeline. Ob wir noch antworten zu unseren lebzeiten bekommen scheint mehr als unglaublich!


  • was meinst du mit nicht intelligentes leben? pflanzen?

  • Methan selbst würde ich jetzt auch nicht als Beweis von Leben sehen, da es als relativ einfaches chemisches Produkt auch auf andere Art und Weise entsteht. Allerdings ist Methan der Ausgangsstoff für viele organische Stoffe. Somit ist Leben auf einem Planeten, auf dem auch Methan vorkommt, sehr viel wahrscheinlicher.

    Wenn jedermann mit mir übereinstimmt, habe ich stets das Gefühl, dass ich unrecht habe.
    Oscar Wilde

  • Wegen dem Mars kann ich nur sagen..............


    Werde ich ein paar Informationen, die sagen wir mal nicht so bekannt sind zusammentragen.
    Sind allerdings auch keine "Esoterik - Infos"


    Also viel Spass bis dahin

    Sorry, aber das klingt jetzt nach Wichtigtuerei.
    Also Hose auf und Prügel auf den Tisch! ;)


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther