Todesstrafe

  • Bitte wer 3 mal jemanden umbringt, weil er es nicht verhindern kann, hat ein ernsthaftes Problem. Und deswegen bin ich weiterhin dagegen Menschen dafür zu bestrafen dass sie dieses "Problem" haben, so blöd wie das klingt. Auch wenn sie es selbst nicht merken oder das töten gut finden, "gestört" ist das allemal, dafür kann aber niemand etwas..
    Schließlich gibt es auch kein Gut und Böse, und das normale Morden ist eine Einrichtung der Natur.
    Klingt drastisch aber ich beeziehe mich hier auf unseren (Menschheit) Anspruch geistige Überlegenheit besitzen zu wollen. Für diese geistige Überlegenheit müssen wir uns von der Natur abgrenzen, wir können aber nicht diejenigen die die Abgrenzung von Mutter Natur nicht erreichen mit "primitiven" und natürlichen Mitteln bestrafen. Das wäre ein doppelter Schritt zurück in natürliche Zwänge. Mörder und Vergewaltiger sind krank, allerdings nur in unserem modernen Verständnis, die wahre Abnormalität ist der Mensch der sich vom Natürlichen distanziert. Das soll das Morden nicht als positiv hinstellen, und den modernen Menschen nicht als negativ. Aber wir müssen an unserer Sichtweise arbeiten und positiv und negativ abschaffen wärend wir an ein gemeinsames Ziel denken, dass da heißt: friedfertige Zivilisation.
    Heißt im Klartext, wir kämpfen gegen die Natürlichkeit, aber zu drastisch.
    Doch wo hört Natürlichkeit auf und wo entspringt das Verbrechen dem modernen Menschen an sich, ich weis es nicht. Natur ist jedenfalls das was nicht von menschenhand geschaffen wurde, das wurde die menschliche Psyche ebenfalls nicht. Denn kontrolliert werden wir von niederen Zwängen, dem Trieb, der allgegenwärtig und unterbewusst mitspielt. Die Verbrechen entspringen keinem reinen Geist, ohne die Motivation der ältesten (und natürlichsten) Instanz ginge nichts. Wir bestrafen aber Verbrechen die aus Beweggründen enstanden sein sollen die nicht existieren: "Er hat die Frau völlig bewusst ermordet - er ist voll schuldfähig"
    Mag ja sein dass das Über-Ich eine Entscheidung fällt, aber das sagt nichts über einen "krankhaften" (natürlichen) Antrieb aus.
    Und dieser beginnt bereits beim menschlichen Streben nach eigenem Besitz, und eigenem Überleben, wie stark diese Bedürfnisse sein dürfen schreibt uns eine künstliche Gesellschaft vor, die trotz dem Streben nach Intelligenz derart dumm in Schwarz und Weiß einteilt.


    „Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Beleidigung.” ~ De Sade
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  • Bei bestimmten Fällen ist es sicherlich sinnvoll, jemanden im Maßregelvollzug unterzubringen, statt in einem Gefängnis, z.B. bei sexuellen Triebtätern.
    Bezüglich verminderter Schuldfähigkeit durch psychische Stöungen habe ich jedoch deutliche Bedenken, wenn dies immer mehr zur Verteidigung angewandt, bzw. von Gerichten auch anerkannt und damit legitimiert wird. Denn damit, wird es übertrieben, öffnet man doch die Türen zu einem Staat, der immer mehr Verbrecher als psychisch Kranke behandelt. Kann das der Sinn der Sache sein?
    Die Krux an dem Ganzen ist sicher, dass es keineswegs immer leicht ist, zu erkennen, ob jemand nach freiem Willen gehandelt hat oder nur durch die Krankheit. Auch Triebtäter haben ein gewisses Mindestmaß an freiem Willen.


    Ich bin selbst gegen eine Todesstrafe, einmal aus dem Grund, dass man nicht Gleiches mit Gleichem vergelten sollte. Ein anderer wichtiger Grund sind Justizirrtümer. Einem Toten wird der Schadensersatz kaum noch helfen können und einer toten Person kann man schlecht posthum die Freiheit wiedergeben. Leider gibt es immer wieder diese Irrtümer.


    Nebenbei gesagt halte ich eine Gefängnisstrafe für viel abschreckender als eine Todesstrafe. Der dauerhafte Entzug von Freiheit ist etwas sehr unangenehmes für jeden Menschen, der ein Leben in Freiheit als selbstverständlich ansieht. Das die Todesstrafe nicht wirklich abschreckt oder die Anzahl der Morde verringert, sieht man gut an der Kriminalität in den USA. Vielmehr sind es oftmals soziale Begleitumstände, die Mörder und andere Arten von Kriminellen heranzüchten.

    Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun.


    (Oscar Wilde)

  • Kann mir nicht vorstellen, dass Verurteilte mit einer Todesstrafe glücklicher sind, als mit einer Lebenslänglichen Haftzeit.


    Ich finde, dass die Todesstrafe, wegen der dazukommenden "Todesangst", viel viel höher anzurechnen ist.


    Ausserdem sagen die 10 Gebote "Du sollst nicht töten".

  • Zitat

    Kann mir nicht vorstellen, dass Verurteilte mit einer Todesstrafe glücklicher sind, als mit einer Lebenslänglichen Haftzeit.


    Ich finde, dass die Todesstrafe, wegen der dazukommenden "Todesangst", viel viel höher anzurechnen ist.


    Ja, gut, Cooky, das ist natürlich auch eine Einstellungsfrage, bzw. wie man damit umgehen kann. Es gibt jedoch immer wieder Menschen, die schon bei relativ kurzen Haftstrafen im Gefängnis einen Selbstmordversuch machen. Die einen fürchten den Tod, die anderen die Gefangenschaft. Wobei man die Warterei auf die Vollstreckung der Todesstrafe bei jenen, die den Tod fürchten, fast schon als Folter bezeichnen kann - das ist wahrscheinlich sogar schlimmer als alles andere.


    Mir ging es zudem darum herauszustellen, dass man nicht nur durch Abschreckung die Kriminalitätsrate verringert, sondern durch Perspektive und soziale Absicherung. Bestimmte Großstädte, z.B. in den USA, sind sicher ein Paradebeispiel dafür, wie schlecht es laufen kann, und das Abschreckung kaum Wirkung zeigt, bei fehlender Perspektive, wenn man praktisch kaum die Wahl hat.

    Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun.


    (Oscar Wilde)

  • Also wenn du ein durch Hetzpropaganda aufgebrachtes aufbrausendes Volk entscheiden lassen würdest, würde ein Kindermörder wohl bei lebendigem Leibe aufgeschlitzt werden und man würde seinen offenen Leib in der Sonne verenden lassen.


    Aber genau deswegen lässt man das Volk nicht entscheiden, was meiner Meinung nach auch gut ist, weil, wenn überhaupt, Fachmänner (Sprich Juristen) über Leben und Tod abwägen sollten (Wobei ich ein strikter Gegner der Todesstrafe bin).

  • Wirkliche Abschreckung kann niemals erreicht werden , die einen lassen sich schon durch geringe Restriktionen abschrecken (sonst würde wohl kein Verbrecher versuchen seine Tat zu verbergen !) , andere durch keinerlei Restrikitionen dieser welt , weil sie sich zu mächtig fühlen , oder sich als zu überlegen und clever empfinden ...Massregelvollzug ist sicher die beste Lösung , nur deren Anwendung ist sicher nicht des Pudels Kern , da sie erhebliche risiken aufweist , da


    1: ein enges Verhälniss zwischen patienten und Therapeuten entsteht , was dem Patient ermöglicht den Therapeuten zu manipulieren , schlisslich sind gerade die patienten meist die besseren Psychologen , da es für sie überlebenswichtig war , ihre Umwelt manipulieren und irreführen zu können...bekanntester Einzelfall und spektakulärster dürfte die Fluchthilfe des "heidemörders" durch seine Therapeutin sein


    2: Hängen viele Therapeuthen noch völlig veralteten "Therapiethesen" an , und haben natürlich auch einen hohen persönlichen Erfolgsdruck , der sie mitunter Risiken eingehen lässt , die sie nicht überschauen können . Viele Therapeuthen sind zu sehr von sich überzeugt und ihren Behandlungsmethoden


    dazu :
    www.inkultura-online.de/fbi.htm


    3: Kann man Menschenkenntnis nicht an der Universität lernen , sondern sie entwickelt sich im Laufe der Jahre und durch viele Fehlschläge ..die in diesem speziellen Fall , dann zerstörte Leben in physische und psyschischer hinsicht bedeuten ...


    4: hat Gerade die Genetik und Biochemie die meisten Thesen der Psychologie , über theraphiefähigkeit und Diagnose sehr stark in Frage gestellt


    5: besteht keine langzeit beobachtung von diesen Tätern , wenn sie positiv prognostiziert werden , und 5 Jahre in kein Verbrechen zur Last gelegt wird , gelten sie als geheilt , oder wenn sei eine emotionale Bindung zu einer Partnerin aufbauen gilt dies als positives Zeichen , dabei wird die Partnerin nicht über die Starftaten des partners aufgeklärt ...da kann ein Pädophill Veranlagter sich eine Partnerin suchen , 8vieleicht mit Kindern?!und diese werden dann zu testobjekte für 5 jahre ...wenn in der zeit nichts passiert ...=geheilt, berücksichtigt man , dass die meisten Missbrauchstaten (wenn überhaupt ) erst nach vielen Jahren zur Anklage gelangen... nicht umsonst beträgt die verjährungszeit für Missbrauch 10 Jahre ab dem 18 lebensjahr des opfers , und bei vergewaltigung (also dass einführen von Körperteilen oder Gegenständen in den Körper des Opfers ) 20 jahre ...
    Man sollte auch die große Anzahl ungeklärter Verbrechen im Auge behalten ..schlisslich verschwinden allein 1000 personen in Deutschland jedes Jahr spurlos , die meisten sind Frauen und kinder ,, oder die Verlagerung von deliquenten Taten ins Ausland.


    dazu ein Zitat eines Fachmanns


    Löffler, Herbert
    Sexualstraftäter: Erfahrung - Alle Therapie war und blieb vergebens
    Deutsches Ärzteblatt 98, Ausgabe 36 vom 07.09.2001, Seite A-2260 / B-1950 / C-1816
    BRIEFE
    Zu dem „Seite eins“-Beitrag „Weghören – für immer“ von Sabine Rieser in Heft 28–29/2001:


    Meines Erachtens sollte man doch den Vorschlag von Bundeskanzler Schröder bezüglich schlimmster Triebtäter nicht sofort ablehnen. Immerhin sind derartige Sexualtriebtäter, die abschließend noch das Leben des missbrauchten Opfers auslöschen, jederzeit bereit, ein solches Verbrechen zu wiederholen. Ich verweise auf das Lehrbuch von Lembke/Rennert (Neurologie – Psychiatrie) in dem es heißt: „Psychotherapeutische Maßnahmen sind häufig wenig aussichtsreich, vor allem wenn der Trieb auf das abnorme Ziel schon lange fixiert ist. Viele Triebgestörte (wenn auch nicht alle) fühlen sich in ihrer perversen Neigung, die ja dominierende Lustquelle für sie darstellt, bestätigt.
    Sie behalten sie oft bei trotz Strafverfahren, Haft, Ächtung durch die Gesellschaft . . .“ Ähnlich äußert sich Prof. Dr. Huber in seinem Lehrbuch „Psychiatrie“. Sicher ist das Kapitel über sexuelle Deviationen, Variationen, Transsexualität usw. sehr vielschichtig, auch sind derartige Morde relativ selten – obwohl das Schicksal einer ganzen Reihe von verschwundenen weiblichen Personen bisher unaufgeklärt blieb.
    Meines Erachtens sind diese Täter, die ihre Persönlichkeitsstruktur aus sadistisch-aggressiv geprägter Sexualität mit minimaler Empathiefähigkeit durch entsprechende Verbrechen dokumentiert haben, lebende Zeitbomben! Die wider alle Erfahrungen fortgesetzt behauptete generelle Therapiefähigkeit drängt die Frage auf, ob nicht etwa Angst vor wegbrechender Klientel Motiv zur so genannten Behandlungsfähigkeit darstellt.
    Ich habe in meiner langjährigen Tätigkeit als Neurologe und Psychiater die Erfahrung gewonnen, dass alle Therapieanstrengungen bei ausnahmslos allen vergeblich waren und blieben. Ich stimme der Bemerkung der Autorin ohne jede Einschränkung zu, dass der „normale“ sexuelle Missbrauch von Kindern durch vertraute Erwachsene sehr viel häufiger ist als diese bestialische Art von Verbrechen.
    Dr. med. Herbert Löffler, Solinger Straße 7, 08280 Aue




    Was die Justizirrtümer angeht ...da müsste man alle Strafen ja abschaffen , auch wenn jemand 25 jahre in haft war , und von seinen Mithäftlingen gefoltert und vergewaltigt wurde, kann man dies nicht rückgängig machen oder wiedergutmachen .

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • US-Häftling nach fast 20 Jahren im Todestrakt hingerichtet


    Im US-Bundesstaat Arizona ist ein Häftling hingerichtet worden, der ausdrücklich auf Versuche zur Revision seines Todesurteils verzichtet hatte.


    Der wegen Mordes verurteilte Robert Comer sei am Dienstag nach einer Giftinjektion gestorben, teilte ein Gefängnissprecher mit.
    Comer hatte bereits vor neun Jahren erklärt, dass er sein Urteil nicht anfechten und statt dessen hingerichtet werden wolle.


    Nach der Verurteilung wurde Comer mehrere Jahre in einer fensterlosen Einzelzelle eines Hochsicherheitstrakts in Arizona gefangen gehalten.
    Seine Verteidiger argumentierten, dass diese Haftbedingungen den psychischen Zustand Comers verschlechtert und seinen Todeswunsch befördert hätten.
    Seine Hinrichtung war die 20. in diesem Jahr in den USA.


    Quelle: [url=http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/prozesse/4063470-US-Haeftling-nach-fast-20-Jahren-im-Todestrakt-hingerichtet,cc=000000160300040634701xtb1c.html]Klick[/url]



    Dazu fällt mir folgendes ein:


    „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“



    Der Artikel gilt in Amerika natürlich nicht, aber ist es nicht Strafe genug, wenn man 20 Jahre lang in einer Zelle ohne Fenster auf seinen Tod wartend verbringt?


    Mich schockiert das ehrlich gesagt und mich schockiert es noch viel mehr, wie sich Leute Gedanken darüber machen wollen, wie man effektiver exekutieren kann.


    Genau bei diesem Fall hätte man vor vielen Jahren schon einiges effektiver gestalten können.


    Man hätte "kurzen Prozess" damit machen können.


    Was bringt es, jemanden 20 Jahre einzusperren, ihn bereuen zu lassen und ihm am Ende doch das Leben zu nehmen?


    Na ja...



    Gruß, Phobo. ;)

  • Ich bin für die Todesstrafe WELTWEIT und auch für ein der Tat angepasstes Hinrichtungssystem. Wenn ein Mörder jemande qualvoll tötet sollte er qualvoller sterben als sein Opfer.


    Wenn ein Schwerkrimineller hingerichtet wird geht keine Gefahr mehr von ihm aus. Ethik und Moral gehen zumindest ir vollkommen am Arsch vorbei, somit ist für mich die Todesstrafe nichts verwerfliches, sondern ein Mittel zur vollkommenen Gefahrenabwehr des betreffenden Verurteilten.


    Ich versteh auch nicht wie einige Menschen diesen humanoiden Abschaum bemitleiden können! Dekt nicht an den Täter der sine gerechte Strafe verdient, sondern denkt eher an die Menschen dessen Leben er versaut hat bzw. dessen Leben er genommen und welche Familien er zerstört und verletzt hat! Eine Art der Hinrichtung die ich befürworte ist ähnlich wie eine in islamischen Ländern. Die Familien der Opfer bzw. die Opfer selbst dürfen die hinrichtungsmethode auswählen und selbst durchführen sofern sie dazu selbst in der Lage sind. Quasi nach dem Prinzip Täter gefesselt und geknebelt und Familie des Opfers in ein Zimmer, Tür abschließen und warten bis die Familie oder das Opfer selbst den Kriminellen umgebracht hat.


    Jedem das was er verdient :!:

  • Zitat

    Die Familien der Opfer bzw. die Opfer selbst dürfen die hinrichtungsmethode auswählen und selbst durchführen sofern sie dazu selbst in der Lage sind. Quasi nach dem Prinzip Täter gefesselt und geknebelt und Familie des Opfers in ein Zimmer, Tür abschließen und warten bis die Familie oder das Opfer selbst den Kriminellen umgebracht hat.


    Und was tun sie da?


    Genau! Sie stellen sich auf die selbe niveaulose Stufe wie der Täter.


    In dem Fall wird das Opfer selbst zum Mörder und ist somit zum Abschaum der Gesellschaft.


    Diese Last würde ich nicht mit mir herum schleppen wollen, für sowas gibt es Henker.


    Schade, das Gerechtigkeit so teuer ist und schade, das der kleine Bürger für das Resozialisierungsprogramm aufkommen muss.


    Ich denke, was das Thema betrifft, wird die Welt nie auf einen Nenner kommen


    Es gibt nur ein "entweder" und ein "oder".



    Gruß, Phobo. ;)

  • Da fällt mir ein Zitat von Liloo (wieso ist er/sie eigentlich weg?) ein:


    Zitat

    Töten für den Frieden ist wie f***** für die Jungfräulichkeit


    Nun gut... über die Formulierung kann man meckern, aber es ist wahr!



    Zitat von "samil"

    Wenn ein Mörder jemande qualvoll tötet sollte er qualvoller sterben als sein Opfer.


    Kannst du mir nur einen Nutzen nennen? Ichd achte bei der Hinrichtung geht es darum, den Täter ´"unschädlich" zu machen. Ich sehe in diesem Satz nur blinden Hass...


    Zitat von "samil"

    und welche Familien er zerstört und verletzt hat!


    Und wie siehts mit der Familie des Hingerichteten aus?


    Bin gegen die Todestrafe! Die Menschen fühlen sich so besonders, sodass sie denken, dass sie selber über Leben und Tod entscheiden können. Verdammt nein!!!
    Wer gibt uns das Recht??? Keiner!! Auch nicht dem Täter, aber wie schon sooooo oft gesagt stellen sich die Leute, die für den "Frieden" töten in dem gleichem Niveau des Mörders. Das ist das gleiche als ob man Feuer mit Feuer bekämpfen würde. Keiner sagt, dass der Täter unbestraft bleibt, aber gleich über das Leben urteilen, als wäre das etwas völlig wertloses??


    Die ganze Sache regt mich voll auf... :roll:


    Zitat von "Phobophobia"

    Ich denke, was das Thema betrifft, wird die Welt nie auf einen Nenner kommen


    Denke ich auch. Es gibt halt immer verschiedene Meinungen, die durch verschiedene Blickwinkel enstehen.

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Ich bin für die Todesstrafe. Wer einem anderen das Leben nimmt, hat sein eigenes nicht mehr verdient. Das ist was ich glaube...
    Und wenn ich diese Kinderschänder sehe, die aufgrund ärtzlicher Gutachten, immer wieder raus kommen bis sie ein Kind töten... dann wird mir echt schlecht.
    Mir ist egal welche Argumente dagegen sprechen.
    Manche Menschen müssen einfach von der Öffentlichkeit ferngehalten werden und ich will keine Steuern bezahlen damit ein Kinderschänder im Gefängnis noch schön sein Abendessen kriegt.


    LG
    Billy

  • Man muss sie fernhalten. Da gebe ich dir vollkommen Recht, aber umbringen muss man sie doch nicht gleich.


    Die Todesstrafe ist barbarisch und zeigt doch nur wie versessen Menschen auf Rache sind. Ja, Rache und nicht "Vergeltung".


    Ich teile Mörder stets in zwei Kategorien auf:
    Rational denkende Menschen und Psychopathen.


    Von der ersten Gruppe bin ich fest davon überzeugt, dass sie sich ändern kann. Nehmen wir an, jemand wird jahrelang von einem Verwandten terrorisiert oder gar vergewaltigt und diese Person entschließt sich dazu ihren Peiniger umzubringen ---> Für das Gericht ist es Mord, dennoch glaube ich, dass diese Person nicht noch ein zweites Mal töten wird.


    Zweite Gruppe:
    Ich persönlich denke, dass psychisch gestörte Menschen, die andere >ohne Grund< töten, nicht geheilt werden können. Es handelt sich hierbei in den meisten Fällen um primitive Triebe, die das Morden verursachen; Libido und Destrudo wie Freud einst sagte. Eine unkontrollierte Libido kann, in meinen Augen, zu Vergewaltigungen führen und die Destrudo zum eigentlichen Mord. Die Heilungschancen stehen schlecht, dennoch sehe ich mich nicht im Recht diesen Menschen ihr Leben zu nehmen.


    Eine dritte Gruppe, die mir grade noch eingefallen ist:
    Glaubensmorde und kulturbedingte Morde.
    Zum Beispiel sehe ich kannibalische Völker nicht als Mörder an. Natürlich ist es falsch Leute zu töten, aber was kann jemand dafür, dass er in einer Gesellschaft aufwuchs, in der das Töten mehr oder minder "gang und gäbe" ist?



    Außerdem sehe ich nicht wie die Todesstrafe der Familie des Mordopfers helfen sollte. Die Leute sitzen bis zu zwanzig (!) Jahre herum und werden mit dem Tod des Angehörigen konfrontiert. Ich stell mir das echt klasse vor. Anstatt dass ich die Sache in Ruhe verarbeiten kann, muss ich mir von allen Seiten anhören: "Ja wann wird er/sie denn endlich hingerichtet?", "Wirst du zur Hinrichtung erscheinen?" etc.
    Die Tötung eines Mörders macht den Mord an dem Angehörigen nicht ungeschehen.
    Wenn jemand eine andere Person "aus Versehen" tötet, z.B. durch einen Autounfall, dann wollen wir als Angehörige doch auch keine Vergeltung, oder? Wir müssen dann auch so mit der Situation klar kommen.
    Wenn ihr "Zahn um Zahn" wollt, dann müssten wir den Unfalverursacher töten. Klingt archaisch und unangebracht? Ist es auch.


    @ Billy
    Und ich will keine Steuern zahlen, damit Bankräuber und Betrüger ein Dach überm Kopf haben.
    So, ihr wisst ja was zu tun ist. Lasst uns alle Menschen umbringen, die uns irgendwann mal irgendwas angetan haben. Mit Stehlen fängt's an und endet mit dem Töten anderer Menschen! Schwachsinn? Nein, Präventivschlag!
    Wenn das Volk nach härteren Strafen ruft, dann soll es auch härtere Strafen erhalten.



    Man sollte nicht vergessen, dass auch Mörder Familien haben (Bsp.: Auftragskiller. Morgens Vater, abends Mörder). Wer gibt mir das Recht, dass ich einer Familie ein Mitglied entreißen und töten darf?
    Die Regierung?
    Die Regierung, die das Morden anderer verbietet, aber durch Hinrichtungen selbst zum Mörder wird? Die Regierung, die ihre eigenen Gesetze über internationale Menschenrechte stellt?
    Großartig :roll:

    &quot;Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.&quot; - Anonym

  • Zitat

    Schade, das Gerechtigkeit so teuer ist und schade, das der kleine Bürger für das Resozialisierungsprogramm aufkommen muss.

    Resozialisierung von Asozialen ********** ? Da Lob ich mior doch die USA! Schwerkrim,inelle werden bewusst isoliert und nicht "resozialisiert" und die Bevölkerung der Gefahr das der Täter rückfällig wird ausgesetzt! Klasse!


    Zitat

    Kannst du mir nur einen Nutzen nennen? Ichd achte bei der Hinrichtung geht es darum, den Täter ´"unschädlich" zu machen. Ich sehe in diesem Satz nur blinden Hass...

    Das kann ich! Ein Mörder der sein Opfer Tötet oder vergewaltigt weiß in sehr vielen Fällen nicht wie sehr sein Opfer wirklich leidet bzw. gelitten hat! Damit er es selbst Erfährt sollte man diesen Schritt gehen.


    Zitat

    Keiner sagt, dass der Täter unbestraft bleibt, aber gleich über das Leben urteilen, als wäre das etwas völlig wertloses??

    Das Leben von Kinderschändern, Mördern, Sexualstraftätern und Drogendealern ist wertlos!


    Zitat

    Die Todesstrafe ist barbarisch und zeigt doch nur wie versessen Menschen auf Rache sind. Ja, Rache und nicht "Vergeltung".

    Meine Gott, wir sind doch alles nur Tiere.


    Zitat

    Nehmen wir an, jemand wird jahrelang von einem Verwandten terrorisiert oder gar vergewaltigt und diese Person entschließt sich dazu ihren Peiniger umzubringen ---> Für das Gericht ist es Mord, dennoch glaube ich, dass diese Person nicht noch ein zweites Mal töten wird.

    Ich als Gesetzgeber würde das nicht unter Strafe stellen. Selbst Notwehr ist heut zu Tage nicht mehr so einfach - ich sprech aus Erfahrung!


    Zitat

    Die Leute sitzen bis zu zwanzig (!) Jahre herum und werden mit dem Tod des Angehörigen konfrontiert.

    Ich hatte ,al ein Brieffreund der ein Polizisten erschossen hat als der das Auto durchsuchte und die 300gr Kokain in dr Sporttasche fand. Das war 1987, er sitzt noch heute...wegen Drogenhandel hat er 33 Jahre und 3 Monate Haftstrafe gekriegt, für den Polizistenmord (Mord ersten Grades) die Todesstrafe. Laut Gesetz muss er erst die Haftstrafe komnplett absitzen bevor der Hinrichtungstermin festgelegt wird.


    Zitat

    Lasst uns alle Menschen umbringen, die uns irgendwann mal irgendwas angetan haben.

    Gerne :)

  • Das hier ist ein schwieriges Thema... das weis jeder.
    Aber bitte bleibt sachlich hier und diskutiert im ruigem Ton.


    Merci

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Fakt ist doch einfach, dass man als Mensch niemals darüber entscheiden sollte wer lebt oder wer stirbt....


    Ich selber bin für die Todesstrafe, da ich Mördern keine Gnade entgegen bringen kann. Ein MOrd ist ein geplanter Totschlag und sich der Mörder über die Konsequenzen im KLaren war. ZU Kinderschändern kann man nicht immer alle über den gleichen Kamm kehren, da bei einigen starke psychische Störungen vorliegen und man da noch Gnade walten lassen kann meiner Meinung nach.. Aber das abzuwägen ist natürlich sehr schwierig und sowieso handelt es sich natürlich um ein delikates Thema

    Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.


    Mahatma Gandhi (02.10.1869 - 30.01.1948)
    indischer Freiheitskämpfer

  • Zitat

    Fakt ist doch einfach, dass man als Mensch niemals darüber entscheiden sollte wer lebt oder wer stirbt....


    Ich selber bin für die Todesstrafe, da ich Mördern keine Gnade entgegen bringen kann.


    ÄHM :?:
    Das widerspricht sich doch, mMn. Im Falle der Todesstrafe entscheiden auch Menschen über das Leben eines Menschen. Und das nur unter dem Deckmantel von Gesetzen, die ebenfalls von Menschen gemacht wurden...