Spukorte und ihre Geschichten rund um die Welt

  • Kinderschreie in Reculver


    Im Dorf Reculver in Kent, war früher eine römische Siedlung gelegen. Eric Maple, ein Volkskundler und Sammler gespentischer Manifestationen, befragte die Menschen des Dorfes bezüglich seltsamer Vorkommnisse, von denen die Bewohner schon lange zu berichten hatten. In einer nicht weit entfernten Baumgruppe, sollen die Geister einiger Babys spuken, deren klägliches Geschrei in Winternächten ertönte. Viele von Maples Informanten waren Zeuge und beteuerten die traurigen Laute gehört zu haben. Mit Händen und Füssen wehrten sie sich dagegen, sich dem "Kinderwald" zu nähern.


    Eine umfassende archäologische Ausgrabung, die in den sechziger Jahren in Reculver statt fand, wurden zahlreiche Hinterlassenschaften der römischen Siedlung freigelegt. Als Eric Maple die Ausgrabungsstätte besuchte, wurde er Zeuge, wie mehrer Kinderknochen- und Schädel geborgen wurden. Anhand einer Analyse wurde festgestellt daß es sich hiebei um sterbliche Überreste handelte, die mindestens ein Alter von 1500 Jahren aufwiesen. Ein vollständiges Skelett eines Kindes wies darauf hin, daß dieses Kind wohl einer rituellen Tötung zum Opfer gefallen war, und von gallischen Soldaten in den Grundmauern begraben wurde.



    Dieser Fund bestätigte daß der schauerliche Brauch, der damals in vielen Teilen des vorchristlichen Europas weit verbreitet war, den Göttern beim Bau eines Gebäudes ein Opfer zu bringen, insgeheim noch immer vollzogen wurde obwohl er offiziell als abgeschafft galt. Es erhob sich hierbei die Frage der Ursache und Wirkung.


    Konnten die Knochenfunde in Reculver die Berichte über die Schreie von Kindern im Walde bestätigen, oder hatten lediglich die Erzählungen von den Morden eine Vorstellung geschaffen daß Kinder in dem kleinen Wäldchen weinten?






    heftig oder? :shock:

  • Das "Wichtig" erscheint automatisch wenn man einen Thread nach oben pinnt, damit er nicht weiter nach unten rutscht.
    Und das haben wir deshalb gemacht, weil es ja irgendwann eine laaaaange Liste von bekannten Spukorten werden soll, die sich User einfach zur Info durchlesen können. Es soll jetzt eigentlich kein großartiger "Diskutierthread" werden!


    Lg Ricya

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    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • St. Patrick´s College/Maynooth/Irland




    Das St. Patrick´s College wurde im Jahre 1795 gegründet. Lange Zeit war es das wichtigste Ausbildungszentrum für katholische Geistliche.
    Auf dem Grund des heutigen Areals, existierte schon vorher ein College, daß im 16. Jahrhundert vom Grafen von Kildare gegründet wurde.


    Nun ragt sich eine gruselige Legende um das St. Patrick College:


    In den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts, wurde das Zimmer Nr. 2 im House of Rhetoric, einem Gebäude links vom Haupthof, einem Studenten zugeteilt.
    Dieser armselige Junge soll sich im Zimmer, nahe des Fensters, mit einem Rasiermesser das Leben genommen haben.


    Kurz darauf bezog ein anderer Student das Zimmer. Auch dieser, tat, wohl unter einem unwiderstehlichen Zwang, dasselbe wie sein Vorgänger.


    Da die Collegeleitung bei diesen tragischen Ereignissen nur an einen unglücklichen Zufall dachte, bekam ein dritter Student den Raum zugewiesen.
    Beinahe hätte ihn das gleiche Schicksal ereilt, wie die anderen Beiden. Nur stürzte er sich aus dem Fenster, bevor "die fremde Macht" Besitz von ihm ergriff. Schwer verletzt überlebte er.


    Schließlich soll ein Priester zur Nachtwache in das Zimmer degradiert worden sein. Angeblich, wurde er am Morgen darauf mit weiß gewordenen Haaren gefunden.


    In dem Spukzimmer sollen auch Blutflecken an der Wand und ein Fußabdruck auf dem Holzboden gefunden worden sein........


    Ob wahr oder nicht, fest steht, daß 1860 eine Resolution verabschiedet wurde, in der es hieß: "Der Präsident ist autorisiert, das Zimmer Nr. 2 im oberen Flur des Rhetoric House in eine Kapelle zu Ehren von St. Joseph umzugestalten".


    Ob dies mit den Ereignissen in Zimmer Nr. 2 zusammenhängt, ist nirgendwo vermerkt. Dennoch, wurde die Korridorwand des Zimmers abgerissen, das Fenster verriegelt und ein Schrein zu Ehren von St. Joseph aufgestellt. Noch heute ist dieser Raum so vorzufinden.


    Quelle: Buch, Irland, die Welt der Geister von John J. Dunne


    Das College:
    http://www.maynoothcollege.ie/


    Lg Ricya

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  • In Maastricht gibt es die Mergel-Grotten, unter der St. Pietersberg.
    Es gibt viele Geschichten die sich dort abgespielt haben.
    Es ist so ein kompliziertes Höhlen-Netzwerk, das man ohne Professionelle Führung den weg nicht mehr zum ausgang findet.
    Dabei ist es ohne Licht so dunkel das man gar nichts mehr erkennen kan.
    Im zweiten weltkrieg sind viele Juden usw. untergetaucht in den Grotten, es hatt dort auch viele Gefechte gegeben zwischen Soldaten.
    Und immer wieder haben sich Leute verrirt, und den Ausweg nicht mehr gefunden, sie sind dan irgendwann Tod aufgefunden worden.
    Noch nicht vor so lange Zeit Haben sich 2 jungs verirrt in den Grotten.
    Sie sind aus einem geschlossenem Internat geflohen, und wollten sich dort verstekken. Ihre Lampe is kaputt gegangen, und sie haben den ausweg nicht mehr gefunden, 72 Stunden später hatt man sie Tod aufgefunden. Morgen gehe mein Freund und ich mit einer Führung mit, ich bin mal gespannt ..... Ich werde naturlich auch Foto´s machen.

    Die ganze Kunst des Redens besteht darin, zu wissen, was man nicht sagen darf.
    George Canning


    Alles liebe,


    eure Daniela.

  • Hier noch weitere Infos zu den Mergel-Grotten:



    http://www.lipinski.de/menschenleer/grotten/grotten_set2.htm


    http://www.vvvmaastricht.nl/Dagjeuit/?lang=du


    Zitat

    Die berühmten Grotten von St. Pieter sind durch die Gewinnung von Mergelstein als Baustein entstanden. Dies ergab im Laufe der Jahrhunderte ein Labyrinth mit über 20.000 Gängen.


    Wir freuen uns auf die Fotos, Daniela_Carlotta! :wink:


    Lg Ricya

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  • bei uns im schloss Bronnen (nahe dem im tread genannten burg wildenstein) gibt es sehr aktive geister, in form von weißen lichtgestalten, die im schlosshof immer über einer stelle stehen und so aussehen als ob sie sich unterhalten würden.
    Ebenfalls wird von umherfliegenden Steinen und plötzlich angehenden Kerzen in der Schlosskapelle berichtet. es gibt noch weitaus mehr.
    ich hab sie selber noch nicht gesehen da dass Schloss leider bewohnt ist. Es gibt allerdings sehr detailiierte Zeugenberichte in unserer Stadtchronik darunter auch die eines pfarrers.

  • Gormanston College/Irland



    Dieses von Franziskanern betriebene College befindet sich in der Grafschaft Meath in Irland. Das Haupthaus des Gebäudekomplexes besteht aus einem Schloß, daß im 19.Jahrhundert anstelle eines Gutshofes (der niedergerissen wurde) gebaut wurde, und das Gormanston Castle genannt wurde.


    Das Anwesen war seit 1363 Wohnsitz der Familie Preston, der Viscounts von Gormanston. Und um eben diese Familie rankt sich die Legende, die im 17. Jahrhundert ihren Ursprung nahm.


    Der damalige Viscount, soll bei einer Jagd das Leben einer Füchsin und ihres Nachwuchses geschont haben. Als er dann im Sterben lag, soll sich ein Rudel Füchse vor dem Anwesen versammelt haben um mit lautem Jaulen auf den Tod des Viscounts zu warten.


    Seitdem sollen die Füchse immer wieder erschienen sein, wenn der Tod eines Viscounts von Gormanston bevorstand. 1820, als Jenico der 12. Viscount im Sterben lag, kamen sie Paarweise aus dem Dickicht, setzten sich unter das Fenster des Sterbenden und winselten und jaulten. Erst am Morgen nach seinem Tod, schlichen sie, durchs Gras geduckt, in den Wald zurück.


    1907 starb der 14. Viscount. Als in der Familienkapelle Totenwache gehalten wurde, hörte man bald winselnde und kratzende Geräusche von draußen. Die Seitentüre wurde geöffnet, wieder saß eine Schar Füchse da.


    Die Sage der Füchse befindet sich auch in der Familienchronik der Familie Preston, und wegen ihrer Besonderheit, wurden die Füchse auch ins Familienwappen aufgenommen. (Leider fand ich im Net kein Bild davon)
    Edit Ricya: Dank Angeleyes kann ich nun doch ein Bild des Wappens präsentieren:
    Klick


    Das erstaunliche aber ist, daß es sich hier nicht um Geisterfüchse handelt, sondern um Tiere aus Fleisch und Blut, denen es anscheinend von Generation zu Generation weitervererbt wurde, den Tod eines Viscounts von Gormanston zu "beweinen".


    Laut den Mönchen, die im College wohnen, wird diese Sage heute noch ohne Wenn und Aber geglaubt. Sie selbst machen oft viele Sichtungen von Füchsen auf dem Gelände.


    Quelle: Buch, "Irland die Welt der Geister" von John J. Dunne
    und das Buch"Spuk und Gespenster" von Simon Marsden


    Lg Ricya

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  • Burg Trausnitz in Landshut/Bayern




    Diese stattliche Burg ist das Wahrzeichen unserer schönen niederbayerischen Hauptstadt Landshut. :) Erstmals erwähnt wurde sie um 1150 wo sie eigentlich nicht mehr als eine kleine Wehranlage war.
    Erst 1204 fand die Burg ihren Anfang, so wie man sie heute sieht. In diesem Jahr wurde die Stadt Landshut von Ludwig den Kehlheimer gegründet.


    Erst im 16. Jahrhundert erhielt die Burg ihren heutigen Namen: "Trausnitz". Vorher wurde sie nur die "Landeshuata" genannt, was soviel bedeutete wie: Hut/Wacht des Landes.


    Und eine alte Burg, wie die Trausnitz hat natürlich ihre Geister:


    In der Burg befindet sich die sogenannte "Narrentreppe", die heute berühmt ist, für ihre italienischen Malereien an den Wänden.
    Und wie die Treppe zu ihrem eigenartigen Namen kam, ist laut Sage folgende Geschichte:


    Herzog Georg besaß, wie alle adligen der damaligen Zeit, einen Leibnarren, der zu seiner Belustigung angestellt war. Dieser Narr aber hegte mit der Zeit starken Groll gegen seinen Herren. Daher heckte er den Plan aus, den Herzog des Nächtens zu vergiften. Damit keiner bemerkt wie er sich zur Kammer seines Herren schlich, beschloß er, die kleine Wendeltreppe nach oben zu nehmen. Trotz aller Vorsicht, wurde er erwischt und hingerichtet.


    Der Sage nach, soll er als Geist immer wieder die Treppe hochschleichen, wobei man seine Glöckchen am Gewande klingeln hört.



    (Die Narrentreppe)


    Quelle:
    http://www.sagen.at/texte/sage…r/hofnarrzutrausnitz.html
    und das Buch: "Niederbayerische Sagen" von Emmi Böck


    Außerdem erzählen sich die Landshuter noch die Geschichte von einem Nachtwächter, der in der Burg angestellt war. Eines Nachts soll ihm im Burghof der Geist eines alten Mannes erschienen sein, der ihm seinen Tod voraussagte. Prompt starb der Mann Tage später....



    (Der Burghof)


    Man kann die Räume der Burg für verschiedene Festlichkeiten mieten. Trotzdem berichten Anwohner der Burg, daß auch an Tagen, an denen in der Burg niemand ist, Lichter in den Fenstern aufflackern sollen, wie von Kerzen und schemenhafte Schatten durch die Zimmer huschen.


    Quelle: Eine Freundin von mir, die in Landshut wohnt, und mir die Geschichten erzählte


    Die Bilder stammen von:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Trausnitz


    Da ich nicht weit weg von Landshut wohne, war ich schon oft in der Burg, und habe sämtliche Besichtigungen mitgemacht. Deshalb gehört auch diese Burg zu einem meiner Lieblingsspukorte. :wink:


    Lg Ricya

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    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Der Geistertrommler von Cortachy Castle



    In Tayside, Schottland, existiert ein bekannter Verkünder des Todes. Es handelt sich hierbei um den Geistertrommler der im Sitz des Grafen von Airlie, Schloß Cortachy, sein unwesen treibt.


    Laut einer Geschichte soll e sich hierbei um einen Angehörigen des Leslie-Clans handeln, der gekommen war um mit den Ogilvys, (Ogilvys ist der Familienname des Grafen) den Gegnern seines Clans, einen Waffenstillstand auszuhandeln. Allerdeings wurd er, noch bevor er seine Botschaft des Friedens überbringen konnte, getötet.


    Eine weitaus romantischere Version der Geschichte besagt, daß der geheimnissvolle Trommler ein Trommler eines Highland Regiments war und eine Liebesbeziehung mit Lady Airlie hatte. Der Graf nahm in darauf hin gefangen und stieß ihn, wohl aus Missgunst, aus einem Turmfenster. Seither soll sein Ruheloser Geist im Schloss umherspuken und seine Ankündigung kundtun, sobald ein Familienmitglied in naher Zukunft mit dem Tod konforntiert wird.


    Aus dem 19. Jahrhundert existieren 4 gut belegte Berichte die daraufhindeuten, daß das Phantom seine Warnungen wirksam überbringt. In den vierzieger Jahren wurde der Phantomtrommler, von den Mitgliedern des Haushaltes, vor dem Tod der Gräfin von Airlie gehört. Kurz darauf heiratete der Graf erneut und gab im Jahre 1848 ein Fest. Zu diesem war auch Miss Margaret Dalrymple geladen. Am ersten Abend, während des Essens,machte Miss Dalrymple eine Bemerkung über eine seltsame Musik die vor ihrem Fenter zu hören gewesen sei. Sie konnte, während sie sich ankleidete, den Klang einer Querpfeife, gefolgt von einem Trommeln, vernehmen. Der Gastgeber und dessen Frau erbleichten vor Schreck und einer der Gäste erzählte nach dem Essen die Legende des Geistertrommlers und was es mit ihm auf sich hatte.


    Am darauffolgenden Morgen befand sich das Dientmädchen von Miss Dalrymple, Ann Day, allein im Schlafgemach. Sie war gerade dabei die Kleidung ihrer Herrin vorzubereiten, als sie hörte das ein Wagen im Hof vorfuhr. Außerdem hört sie ein lautes Getrommel dabei. Ann kannte die Legende des Phantomtrommlers nicht und wurde von panischer Angst erfasst, als sie feststellte daß niemand sich im Hof befand, das Trommeln jedoch nicht aufhörte. Miss Dalrymple konnte das Trommeln am Tag darauf hören und entschied daß jetzt genug damit sei. Lady Airlie starb kurze Zeit darauf in Brighton. In einer Mitteilung, die sie hinterließ, schrieb sie daß sie sich sicher sei daß der Geistertrommler ihren Tod vorhersagte.


    Kurz vor dem Tod des Grafen, im Jahre 1853, vernahmen gleich mehrere Personen das Trommeln. Auch wurde dieses prophetische Trommeln 1881 von 2 Verwandten vernommen, die sich auf Schloß Cortachy aufhielten, während sich der damalige Lord Airlie in Amerika befand. Einige Tage darauf erreichte sie die Nachricht über das Ableben des Lords.


    Quelle: http://www.geister-und-gespens…r_von_Cortachy_Castle.htm

  • Ardachie Lodge/Loch Ness



    (Loch Ness)


    Bei Ardachie Lodge handelte es sich um ein Jagdhaus, das am Ufer des Loch Ness stand. Im Dezember 1952 übernahm das Ehepaar McEwan das große Gebäude um dort eine Schweinezucht einzurichten.


    1953 beschlossen sie, sich jemanden einzustellen, der ihnen dabei zur Hand gehen sollte. So zog am Abend des 17. August das Ehepaar McDonald in Ardachie Lodge ein. Nachdem ihnen von den McEwans ihr Zimmer gezeigt wurde, beschlossen sie, gleich zu Bett zu gehen......


    Und da fing der Spuk an. Mrs.McDonald schreckte hoch, weil sie Schritte zu hören glaubte. Sie weckte ihren Mann und nach langem Suchen kamen sie zu der Erkenntnis, das die Geräusche aus der Wand kommen mußten.
    Sofort suchten sie die McEwans auf. Die konnten sie wieder beruhigen und schickten sie wieder zu Bett.


    Doch schon eine Stunde später war wieder das ganze Haus auf den Beinen. Die McDonalds behaupteten nun, von lauten Klopfgeräuschen geweckt worden zu sein, die nicht mehr aufhörten.


    Die McEwans wollten das verängstigte Paar in ein neues Zimmer verlegen, doch schon beim Betreten des Raumes, eilte Mrs. McDonald zum gegenüberliegenden Kamin, legte ein Ohr an die Wand und sagte: "Sie ist hier. Eine Frau ist in diesem Zimmer!" Plötzlich erstarrte sie.
    Als sie wieder zu sich kam, erklärte sie, sie hätte eine alte Frau mit strähnigen Haaren und einer Haube in der Zimmerecke erblickt.


    Wieder wurde den McDonalds ein neues Zimmer angeboten. Doch auch hier kam man gar nicht dazu den Raum zu betreten, da Mrs. McDonald schon am Türrahmen stehenblieb und rief:" Da ist sie wieder! Seht ihr sie denn nicht? Sie krabbelt auf allen vieren und hält eine Kerze in der Hand!"


    Das war genug. Die McDonalds wurden für diese Nacht zu Mr. McEwans Vater ausquartiert. Doch auch in den nächsten Nächten kehrte keine Ruhe ein! Mr. McEwans, der Mitglied der Society for Psychical Research war, (Eine Gesellschaft zur Erforschung paranormaler Aktivitäten (SPR) ) rief seine Kollegen zu Hilfe.


    Ein Mr. Ross und ein Mr. Mathesen reisten an. Sie mußten nicht lange warten. Als man Abends zusammen in der Küche saß, stellten sich die Klopfgeräusche ein. Mrs. Mc Donald erstarrte vor Angst. Später schrie sie laut auf, und behauptete, sie hätte die Gestalt der alten Frau hereinkommen sehen.


    Diese Nacht verlief für Mrs. McDonald sehr unruhig. Ständig murmelte sie im Schlaf etwas von einem "Rosenstock" und "Vernachlässigung".
    Als sich in den nächsten Nächten immer noch nichts verbesserte, beschloß man die McDonalds zu entlassen. Die McEwans verkauften das Anwesen wenig später.


    Doch Mr. McEwans ließ es keine Ruhe und so begann er bei Nachbarn Erkundigungen einzuziehen. Es stellte sich heraus, daß die Vorbesitzerin des Hauses eine gewisse Mrs. Bruen war. Ein alte Dame mit strähnigen Haaren, die meist eine Haube trug. In der letzten Zeit hatte Mrs. Bruen an schwerer Arthritis gelitten, weshalb sie nur noch durchs Haus gekrochen war. Auch war sie dem Wahn verfallen, ihre Bediensteten würden sie bestehlen und ihr Diebesgut hinter der Vertäfelung an den Wänden verstecken, weshalb sie immer und immer wieder die Wände abklopfte......


    Mrs. Bruen wurde in ein Pflegeheim in Inverness gebarcht, wo sie auch starb.


    Sonderbar war auch die Tatsache, daß Mrs. Bruen sehr an ihren Rosenstöcken hing, von denen ein besonders großer im Gewächshaus stand. Dieser Stock befand sich auch noch im Gewächshaus als die McEwans einzogen. Mr. McEwan beauftragte jedoch den Gärtner ihn ins Freie zu pflanzen, worauf die Rose einging.


    Mrs. McDonald sagte später aus, sie habe noch nie übernatürliche Wahrnehmungen gehabt, auch in der Zeit nach Ardachie Lodge nicht mehr!


    Ardachie Lodge wurde an einen Tierarzt verkauft, der das Gebäude aber abreissen ließ um dem "Geistertratsch" ein Ende zu bereiten.


    Im Net habe ich nur noch folgenden Vermerk zu dem Spuk gefunden:
    http://www.paranormaldatabase.…=1&totalRows_paradata=139


    Zitat

    Crawling Woman


    Location: Fort Augustus - Ardachie Lodge (no longer standing)
    Type: Haunting Manifestation
    Date / Time: 1950s
    Further Comments: This ghost could be heard knocking on the walls at night, and when it materialised, took the form of a grey haired lady crawling around the room on all fours. The family which had moved in left after twelve days, and the building demolished ten years later.


    Und das hier:
    http://www.imdb.com/title/tt0630160/


    Anscheinend wurde ein Film über den Spuk gedreht.



    Lg Ricya


    Edit Ricya: Quelle: Das Buch "Geistererscheinungen" von Brian Innes

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  • @Heffernan,


    zeige mir einen Ort in England, Schottland oder Irland, wo es nicht spukt!
    :wink: :lol:


    Vielleicht läßt sich Nessie deshalb nicht mehr blicken! :D


    Nein, Spaß beiseite. Ich habe noch eine Geschichte auf Lager, die am Ufer des Loch Ness spielt, aber da muß ich erst noch etwas an Fakten zusammentragen, bevor ich sie hier poste! :wink:


    Lg Ricya

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