Doppelgänger

  • Na hör mal, was DU behauptest muss ja auch nicht immer zwingend richtig sein oder? Brauchst hier nicht so rumzumosern. :X


    Wie bereits schon gesagt wurde. Es ist wissenschaftlich UNMÖGLICH, dass zwei Menschen, auch wenn sie noch so eng miteinander verwandt resp. Zwillinge sind, den gleichen Fingerabdruck haben. Dass sie sich ähneln ist gut möglich. Ein Arzt kann das ja vom schnell hinschauen nicht beurteilen. Polizisten vielleicht auch nicht. Die Profis aber können euch sicher auseinanderhalten. :mrgreen:

    "Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
    Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren."
    - Albert Einstein

  • Es lohnt nicht über 100% Wissenschaftliche Fakten zu streiten :!:
    Da es in diesen Fall keine Grundlage gibt .
    Es stimmt einfach nicht. Soviel zu Fingerabdrücke (2 Gleiche).

    (Fast immer) Tolleranz in gegenseitigen einvernehmen . . .


    und wenn nicht erst noch mal bei einen Kaffee & Zigarillo drüber sinnen !!!

    Mit vorzüglicher Hochachtung . . .

  • sorry wenn das schon jemand geschrieben hat


    ich wollte jetzt nicht alles durchlesen...


    ich denke, wenn es so wär, dann wäre da schon aufgefallen :D


    Es kann ja sein, dass viele menschen in unterschiedlichen zeiten, zB. hat vor 300 Jahren eine gelebt, die so aussah wie ich,


    doppeklgänger haben. ;)

  • Exakte "Doppelgänger" gibt es sicher nicht, dazu ist die Spanne der möglichen Physiognomien zu groß und die Anzahl der Menschen zu klein. Das, was wir als Gesicht verstehen, ist aber in erster Linie eine Interpretationsleistung unseres Gehirns, die sich im Laufe der Sozialisationsgeschichte evolutionär herausgebildet hat - wir sind gut darin, Gesichter rasch zu erkennen, bekommen dabei aber nur ein oberflächliches Bild der Personen, das sich erst nach und nach verfeinert. Wenn man die nächstbeste Oma auf der Straße aussucht, dann wird man in jeder Großstadt auf Anhieb ein Dutzend Personen finden, die ihr scheinbar ähnlich sind; sucht man hingegen nach Doppelgängern der eigenen Großmutter, wird man nicht fündig. Es kommt also letztlich darauf an, wie exakt das Gehirn ein Gesicht erfasst und ab wann man von "Doppelgängern" sprechen kann.


    Das gilt aber nur für unser Universum. Nach der Multiversums-Theorie von Andrei Linde und Alexander Vilenkin könnte tatsächlich jeder Mensch einen Doppelgänger in einem anderen Universum besitzen, genauer gesagt: unendlich viele Doppelgänger. Denn einem unendlichen Multiversum stünde nur eine beschränkte Zahl möglicher Ereignisse gegenüber. Mehr dazu in Vilenkins Buch "Kosmische Doppelgänger".

  • Ein Doppelgänger ist ein geisterhaftes oder, in einigen Fällen, ein physisches Ebenbild einer Person.


    Umgangssprachlich wird das Wort „Doppelgänger“ auch für ähnlich oder gleich aussehende Personen genutzt.
    Im traditionellen Glauben ist das Sehen seines eigenen Doppelgängers ein böses Omen und ein Vorzeichen für den baldigen Tod. Ebenfalls soll nur der Besitzer eines Doppelgängers, seinen eigenen sehen können. Jedoch kann ein Doppelgänger von Familie oder Freunden gesehen werden und stiftet damit Verwirrung.
    Die volkstümlichen Doppelgänger werfen keinen Schatten und haben keine Reflektion in Spiegeln oder auf der Wasseroberfläche. Ein Doppelgänger soll seiner Person, welche er abbildet, eigentlich Ratschläge erteilen. Doch können diese Ratschläge die Person in die Irre führen.


    Laut der Parapsychologie handelt es sich bei einem Doppelgänger um das exakte Abbild einer Person zu einer bestimmten Zeit seines Lebens, oder seiner Zukunft. Das Aufeinandertreffen mit einem Doppelgänger tritt auf, wenn eine Version rückwärts im Zeitstrom reist und dabei auf eine jüngere Version trifft.



    Berühmte Doppelgänger


    Es gibt einige Fälle von Doppelgängern, welchen sehr berühmten Persönlichkeiten widerfahren sind.


    Guy de Maupassant war ein französischer Schriftsteller. Er wurde von seinem Doppelgänger mehrmals kurz vor seinem Tod heimgesucht. Einmal wanderte sein Doppelgänger ins Zimmer herein und setzte sich ihm gegenüber an den Tisch. Dann begann es ihm zu diktieren, was er gerade schrieb.


    Percy Bysshe Shelley war, bis heute, einer der größten Poeten Englands. Er traf auf seinen Doppelgänger in Italien. Wortlos deutete die Erscheinung auf das Mittelmeer. Kurz darauf, ein paar Tage vor seinem 30. Geburtstag im Jahre 1822, starb Shelley bei einem Segelunfall – er ertrank im Mittelmeer.


    Abraham Lincoln, der 16. Präsident der Vereinigten Staaten, sah seinen Doppelgänger zum ersten Mal am Abend seiner Wahl zum Präsidenten. Er hatte sich auf ein Sofa in seinem Büro gelegt. An der gegenüberliegenden Wand hing ein großer Spiegel. Während Lincoln gedankenverloren in den Spiegel schaute, erschien ihm sein Kopf mit zwei Gesichtern. Das eine Gesicht war jedoch viel blasser als das Andere. Als er aufstand um nachzusehen, verschwand die Erscheinung. Durch seine Arbeit als Präsident vergaß er die Begegnung. Eines Tages kam die Erscheinung jedoch wieder. Lincoln erzählte es seiner Frau. Diese meinte, es wäre ein Zeichen, dass er wiedergewählt werden würde, aber seine zweite Amtszeit nicht überleben würde. Seine Frau behielt Recht.


    Queen Elizabeth I. bekam einen Schock, als sie ihren Doppelgänger ausgestreckt auf ihrem Bett sah. Kurz darauf verstarb sie.


    John Donne, englischer Poet aus dem 16. Jahrhundert, begegnete nicht seinem eigenem Doppelgänger, sondern dem seiner Frau, während er gerade in Paris war. Die Gestalt hielt ein neugeborenes Baby im Arm. Zur selben Zeit, wie der Doppelgänger erschien, brachte Donne’s Frau ein totes Kind zur Welt.


    Johann Wolfgang von Goethe begegnete seinem Doppelgänger während er mit einer Kutsche in Richtung Drusenheim fuhr. Plötzlich erschien ihm gegenüber sein Doppelgänger, trug jedoch andere Kleider - einen grauen Anzug mit goldenen Stickereien. Acht Jahre später, fuhr Goethe erneut die Strecke, jedoch dieses Mal aus der entgegengesetzten Richtung. Da fiel ihm auf, dass er dieselben Kleider trug, welche er acht Jahre zuvor bei seinem Doppelgänger gesehen hatte.


    Emilie Sagée
    Die Geschichte der Französin Emilie Sagée ist wohl der berühmteste und am meist beobachtete Fall von Doppelgängern unserer Zeit. Sie wurde vom US-amerikanischen Autor Robert Dale Owen in seinem Buch "Footfalls on the boundary of another world" (1859) nieder geschrieben. Dieser erhielt die Geschichte von Julie von Güldenstubbe, einer ehemaligen Schülerin von Sagée, während ihrer Zeit am Pensionat von Neuwelcke.


    Emilie Sagée war Lehrerin am Mädchenpensionat von Neuwelcke, in der Nähe von Wolmar, im heutigen Lettland, um die Zeit zu 1845. Obwohl die Schulverwaltung sehr mit der Leistung der jungen Lehrerin zufrieden war, wurde sie bald zum Hauptthema der Schule.
    Sagée hatte einen Doppelgänger, welcher des Öfteren aus dem Nichts vor den Schülerinnen auftauchte und wieder verschwand.


    Mitten im Unterricht, als Sagée etwas an der Tafel notierte, erschien ihr Doppelgänger neben ihr. Dieser kopierte exakt die Bewegungen Sagées, während sie schrieb, doch fehlte die Kreide in der Hand. Dieser Vorfall wurde von 13 Schülerinnen beobachtet. Ein ähnlicher Fall ereignete sich bei einem Abendessen. Auch dort erschien der Doppelgänger Sagées hinter ihr und ahmte ihre Bewegungen nach, ohne jedoch das Besteck in den Händen zu halten.


    Doch nicht immer mimte der Doppelgänger die Bewegungen von Sagée. Einige Male wurde Sagée an einem Ort gesehen, obwohl man wusste, dass sie sich eigentlich an einem anderen Ort befand.


    Der größte Vorfall ereignete sich vor allen 42 Schülerinnen des Pensionats im Sommer 1846. Die Mädchen waren zu ihrem Handarbeitsunterricht versammelt, in dessen Raum gerade ein anderer Lehrer die Aufsicht hatte. Als sie alle am großen, langen Tisch saßen und arbeiteten, konnten sie Sagée draußen im Garten sehen, wie sie Blumen pflückte. Als der aufsichtshabende Lehrer den Raum verließ, um etwas mit der Schulleiterin zu besprechen, erschien Sagées Doppelgänger auf dem Stuhl des Lehrers – während Sagée noch immer im Garten stand.
    Die Schülerinnen bemerkten, dass die Bewegungen der echten Sagée träge wirkten; der Doppelgänger saß regungslos auf dem Stuhl. Zwei mutige Mädchen kamen auf die Gestalt zu und berührten es, doch sie fühlten einen merkwürdigen Widerstand. Eines der Mädchen stellte sich dann zwischen dem Stuhl und dem Tisch und trat durch die Erscheinung hindurch. Der Doppelgänger blieb weiterhin regungslos, bevor er sich langsam auflöste.


    Emilie Sagée sagte, dass sie ihren Doppelgänger selbst noch nie gesehen habe. Doch fühle sie sich immer müde und schlapp, wenn man ihr sagte, dass der Doppelgänger erschienen sei. Sogar ihre Hautfarbe schien zu solchen Zeiten extrem blass.


    Es dauerte nicht mehr lange bevor sie gekündigt wurde. Bereits vor den Ereignissen im Mädchenpensionat war sie als Lehrerin angestellt, und zwar an weiteren 18 Schulen. Von allen Schulen wurde ihr gekündigt, einzig und alleine auf Grund ihres Doppelgängers. Da sie das Phänomen des Doppelgängers nicht los wurde, ging sie frühzeitig in den Ruhestand.

  • Also ich habe schonmal eine Person an mir vorbeifahren sehen, die mir zumindestens aus der Ferne sehr ähnlich sah, also sehr sehr ähnlich. Ich habe auch mal gehört, dass jeder Mensch einen Doppelgänger auf der Welt hat. Was dran ist an dieser Sache weiß ich allerdings nicht. Das Doppelgänger einem den Tod voraussagen ist mir allerdings neu.

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.

  • Hi und erstmal Herzlich Willkommen,



    danke für diesen super Beitrag. Auch ich kann hier n bisschen Beisteuern:


    https://www.youtube.com/watch?v=z5CObcriDEc mal eine Reiserische Präsentation. Die Berichte zu den Doppelgänger beginnen ungefähr bei 14:50 Minuten. Hier wird auch das von Lincoln mit erwähnt.


    Hier auch mal der Wiki Artikel dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelg%C3%A4nger


    Was in diesem Zusammenahng auch relativ interessant ist finde ich ist die Wechselbalg Thematik in einigen Kulturen.


    Gibt aktuell auch ein paar lustige Doppelgänger von Prominenten wie z.B. Obama. https://www.google.de/search?q…I6O27zUyMcCFYS0FAod2owN8Q


    grüße


    Black Crow

    "You believe that the Strong exist to cull the weak. To use them as Food. But you are Mistaken. The strong exist, not to feed off the weak, but to protect them!" - Rurouni Kenshin (Film)


    To Fear Death is a Choice - Charles Vane Black Sails

  • Vielen Dank für diesen Artikel, von sowas hab ich noch nichts gehört, wenngleich mir bekannt war, dass jeder Mensch auf der Welt einen Doppelgänger haben soll.


    Zitat

    Laut der Parapsychologie handelt es sich bei einem Doppelgänger um das exakte Abbild einer Person zu einer bestimmten Zeit seines Lebens, oder seiner Zukunft. Das Aufeinandertreffen mit einem Doppelgänger tritt auf, wenn eine Version rückwärts im Zeitstrom reist und dabei auf eine jüngere Version trifft.


    Wie ist das möglich ?

  • Eine Version reist in der Zeit zurück? Sorry, das ist Unsinn. So wie es geschildert wurde, warnten die jeweils "Reisenden" Versionen ja ihre Pendants vor Gefahren oder dem Tod. Wie soll das gehen? Sie wären dann ja quasi schon tot. Und teilweise erheblich gealtet in der Zwischenzeit, damit wären es dann aber keine Doppelgänger mehr im klassischen Sinne.
    Ich frage mich, woher stammt denn diese Definition, was ein "Doppelgänger" ist?


    Das Menschen sich ähneln ist doch klar. Bei mehr als 7 Milliarden Individueen auf dieser Welt ist es nur logisch zu vermuten, das man dem einen oder anderen mehr oder weniger ähnlich sieht. Lustig wird es, wenn weitere Ähnlichkeiten dazu kommen. So hatte ich mal massive Probleme mit einer ehemaligen Freundin, die meinte ich sei mir meinem Auto an ihr vorbeigefahren und habe sie ignoriert. Dabei war ich zu dem Zeitpunkt nachweislich an der Uni. Trotzdem hat sie es mir bis heute nicht geglaubt das ich es nicht war. Sie war allerdings nicht die einzige, die mir berichtete an dem fraglichen Ort gäbe es einen Doppelgänger von mir. Leider ist er mir selber nie über den Weg gelaufen, aber ich weiß sogar seinen Spitznamen, da ich öfter mit ihm verwechselt wurde.


    Also, Doppelgänger sind einfach eine natürliche und zu erwartende Variation des Aussehens bei einer entsprechend großen Anzahl von Individueen.

  • Zudem kommt der Umstand zum Tragen, dass wir alle uns genetisch betrachtet relativ ähnlich sind. Damit meine ich, dass es einen relativ kleinen Genpool gibt aus dem wir resultieren. Es ist nur wenig übertrieben, wenn ich sage das wir alle buchstäblich Brüder und Schwestern sind. Man korrigiere mich bitte, wenn dieser Kenntnisstand nicht korrekt ist.
    Die Anzahl der "Doppelgänger" müsste auch deutlich über dem Wert "1" liegen, eben weil wir uns genetisch noch nicht allzuweit voneinander entfernt haben.

  • @ manetuwak


    Aber es spielt ja auch die Individualentwicklung mit rein. Also ähnlich aussehende Menschen gibt es viele, wobei ähnlich ja schon ziemlich schwammig ist. Wirkliche Doppelgänger, die einem optisch gleichen, sind möglich aber ich glaube recht selten. Denn man kann nicht 7 Milliarden als Maßstab nehmen. Ethnische Gruppen gibt es immernoch und ich werde dem afrikanischen Typ niemals ähnlich sehen, da kann ich mich noch so sehr anstrengen und in die Sonne legen um Farbe zu kriegen.

    Fürwahr, was ich lernte in diesem Leben.

    Was eben noch warm ist und am Beben,

    wird als bald nur mehr starr und kalt.

  • Knurzhart
    Ja, dann nehmen wir Deutschland, rund 80 Millionen Menschen, davon etwas mehr Männer als Frauen, ziehen wir die Altersgenossen heraus, sind wir bei rund 10-20 Millionen potentiellen Menschen, die dir ähnlich sein könnten.


    Jetzt muss man wissen, wie Menschen einander erkennen. Es erfolgt eben kein "Pixelvergleich" von Punkt zu Punkt. Vielmehr erkennen wir andere Menschen an bestimmten Gesichtsverhältnissen. Also Winkeln und Verhältnissen von Größen zueinander. Unterstützt wird das dann von Augenbrauen und Haarfarben. Augenfarbe ist schon nicht mehr ganz so wichtig.


    Sagen wir, 1 Promille aller potentiell möglichen Männer haben deine Haarfarbe und Größe: Noch 10.000 Männer
    Davon wieder ein Promille, also eine Wahrscheinlichkeit von 0,0000001, dann sind wir bei 10 potentiellen Männern in Deutschland, die dir so ähnlich sehen werden, das man dich mit ihnen verwechseln kann. Doppelgänger sind viel häufiger als man meint. Wenn dein Doppelgänger aber irgendwo in einem bayerischen Bergdorf wohnt, wirst du ihn wohl nie zu Gesicht bekommen.


    Man läßt sich leicht durch bestimmte Zahlen blenden. Bei forensischen Analysen wird z.B. oft eine Zahl von 99-99,5% angegeben für eine Täterwahrscheinlichkeit bei einer DNA Analyse. Das bedeutet in Deutschland aber, das es rund 80.000 Menschen gäbe, die die gleichen Merkmale der Erstanalyse in sich tragen.


    Deswegen wird zu einer Verurteilung auf Grund von DNA Analysen mittlerweile eine Genauigkeit von 99,9999% erwartet. Liegt die Genauigkeit darunter, darf in Deutschland kein Mensch nur auf Grund eines DNA Profils verurteilt werden. Diese Genauigkeit ließe sich noch steigern, diese Areale der DNA sind aber so instabil, das sie oft schon bei lebenden Menschen mutieren.


    Also, um auf die Doppelgänger zurück zu kommen, statistisch sind die gar nicht so selten. Man begegnet ihnen nur selten ;-)

  • Das mit der 99,5% hast du leider komplett falsch interpretiert silver. Es bedeutet nämlich dass die Probe A mit Probe B zu 99,5% übereinstimmt. diese 0,5% können durch messfehler usw resultieren, das bedeutet NICHT dass 80.000 Menschen in Deutschland zu der Probe passen.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Sehe ich es falsch oder wird der Thread falsch interpretiert. Geht es um physische Doppelgänger oder um paranormale Doppelgänger?
    Zum ersteren gebe ich den meisten Recht, weil irgendwo ein Mensch lebt, der einem ähnlich sieht. Immerhin soll Charlie Chaplin bei einem Look-Alike-Contest angeblich nur den 3ten Platz belegt haben.


    Wenn es aber um die Doppelgänger-Erscheinungen geht, wovon ich ausgehe, dann sieht die Sache anders aus. Es gibt diverse Berichte von Doppelgängern, die teilweise Leben retteten. Da gab es einen Fall 1947 in Wyoming, einen Fall 1944 in Holland, einen Fall in Württemberg um 1890 rum, usw. . Aber das ist eigentlich nicht weiter tragisch. Interessant ist eher, dass sich Wissenschaftler experimentell der Sache angenommen haben, wie z.B. Tyrrell, Mayer oder Moody. Aber mal abgesehen von den Experimenten zeichnet sich ein paranormaler Doppelgänger aus, wenn er zur selben Zeit an einem anderen Ort gesehen wird. Es gibt Berichte von Müttern, die ihre Söhne gesehen haben sollen, während sie in einem anderen Eck der Welt waren. Tyrrell behauptet, dass sich eine Versuchsperson in sein Haus "projizierte". Raymond Moody benutzte das sogenannte "Psychomanteum", was auch recht erfolgreich gewesen sein soll.


    Quellen:
    "Das große Buch der Geistererscheinungen", ISBN 3-8094-0594-9
    "An den Grenzen der Erkenntnis", ISBN 978-3-7945-2922-3
    "Geistererscheinungen und Vorzeichen", ISBN 3-451-04542-7


    Was ich davon halte, lasse ich mal dahingestellt. Vielleicht sind es Halluzinationen, vielleicht Krisenerscheinungen, oder was weiß ich.


    Edit:
    Filmtipp: The Devil´s Double
    Dabei geht es um das Double von Saddams Sohn Uday. Nach der wahren Begebenheit und der Autobiographie von Latif Yahia.

  • Lustigerweise glaube ich ist das der erste Thread im Paranormalen Bereich zu dem ich sogar eine Geschichte beitragen kann ;)


    Bei uns in Saarbrücken gibt es das Saarspektakel, eine Art Stadtfest die Saar entlang, eine gute Freundin war vorletztes Jahr dort und rief mich etwas aufgelöst an, weil ich angeblich dort rumlaufen würde und sie ignorieren. Ich war zu diesem Zeitpunkt aber bei nem Kumpel auf der Couch. Offenbar war mein "Doppelgänger" beschäftigt mit Bier ausschenken, ignorierte aber die Menschen um sich herum. Guter Doppelgänger, weiß wie man Prioritäten setzt!

    'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
    'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'


    Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister



    Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor


    Johann Wolfgang von Goethe ~ Faust, der Tragödie erster Teil

  • Lustigerweise glaube ich ist das der erste Thread im Paranormalen Bereich zu dem ich sogar eine Geschichte beitragen kann

    Wobei das halt auch wieder ne normale Story über wen ist, der einem ähnlich sieht. Ich war auf der Arbeit mal mit den Kindern im Rahmen eines Ausflugs in nem Museum; am Empfang saß ein fetter Metalhead mit Bart und Brille; alles übereinstimmend mit mir, und die Kinder fragten mich erschrocken, ob das mein Bruder sei. Ist ja auch normal, dass es auf diesem Planeten diverse Leute gibt, die einem ähnlich sehen. Hier gehts ja eher um geisterhafte Doppelgänger, wenn ich das richtig deute; wie Irrwisch auch schon sagte. Ich werde einfach mal den Threadtitel anpassen, sonst bleibt das weiterhin verwirrend.
    Fälle, in denen jemand durch eine medizinische Kondition andere Versionen von sich selbst vor sich stehen sieht, sind mir spontan nicht bekannt, und das Capgras-Syndrom funktioniert anders. https://de.wikipedia.org/wiki/Capgras-Syndrom
    Geht man also davon aus, dass die genannten Personen nicht wirklich von Geister-Doppelgängern heimgesucht wurden, müsste man überlegen, wie es zu der Illusion kam.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • Fälle, in denen jemand durch eine medizinische Kondition andere Versionen von sich selbst vor sich stehen sieht, sind mir spontan nicht bekannt,

    Geht man also davon aus, dass die genannten Personen nicht wirklich von Geister-Doppelgängern heimgesucht wurden, müsste man überlegen, wie es zu der Illusion kam.

    Bei den Experimenten ging es nicht darum sich selbst zu sehen, sondern darum, woanders gesehen zu werden (würde ich allerdings eher als Bilokation bezeichnen, auch wenn der Unterschied fließend ist). Oder jemand anderes zu sehen, der bewiesenermaßen existiert(e). Aber ich glaub, Elvis Presley wurde ausgeschlossen. ;)



    Bei spontanen Erlebnissen kann es sein, dass man sich selbst beobachtet. Inwiefern man es einer Illusion zuschreiben kann, ist fraglich, da bei diesen Geschichten meist kein Zeuge anwesend ist. In einem Fall sah sich ein Mechaniker selbst, wie er ein Auto reparierte. Als er später nachschaute, was er am Auto reparierte, stellte er fest, dass da wirklich etwas faul war am Auto und konnte es daher reparieren. Hier stellt sich die Frage, ob es ein Tagtraum war und er unbewusst schon vom Schaden wusste.


    Bei anderen spontanen Erlebnissen sehen, wie erwähnt, die Angehörigen die Person. Wobei man allerdings auch selten Zeugen benennen kann. In einem Fall hat eine Mutter nachts ihren Sohn gesehen, der zur Toilette ging und vernahm daraufhin "Kotzgeräusche". Als sie nachschaute war niemand da. Der Sohn übernachtete bei einem Kumpel. Es stellt sich hier also die Frage, ob es nur ein Schatten aus dem Augenwinkel war und die Geräusche hinzugedichtet wurden.


    Das einzig Sichere, was man zu Doppelgänger-Erscheinungen sagen kann, ist, dass es viele Berichte, Erzählungen, Geschichten dazu gibt.



    P.S. @ Rônin:
    Danke für den Capgras-Link. Der dortige Hinweis zum Film "The Broken" rettet mir den Abend. Kenne den Film zwar schon, und weiß auch wie er aus geht und um was es geht. Aber den Film könnte ich mir mal trotzdem wieder anschauen. ;)