Stein der Weisen & Alchemie

  • Die Wissenschaft kann heutzutage fast jedes Material herstellen. Du kannst aus nem Kilo Kohle einen Diamten machen. Allerdings nicht einfach so mit Knopfdruck. Es kostet Energie. Und die kostet Geld.


    Wenn ich also für einen Diamten im Wert von 1.000 € Energie im Wert von 3.000€ benötige rentiert es sich nicht das künstlich herzustellen. Vielleicht werden Diamanten mal seltener und der Wert steigt auf 5.000 € an. Dann würde man die wohl auch künstlich herstellen.


    Das ist wohl mit allen möglichen Rohstoffen (auch mit Öl) so.


    JE

  • @ Jagd Elite


    Nach deiner Rechnung nach müsste aber dann ein künstlich erschaffener Diamant teurer sein als ein natürlich entstandener.
    Das kann aber nicht sein!!


    Diese Schlussvolgerung schließe ich daraus das in der Metallverarbeitenden Industrie Kunstdiamanten in "Massen" eingesetzt werden.


    Gleiche Härte, wesentlich billiger.
    Billig ist relativ, mir hat ein Vertreter von Spezialbohrern mal eine Preisliste vorgelegt.
    Eine Vibrationsarme Bohrstange(D=60mm L=300mm) kostet mit Diamantbestückung knapp 80.000€!!


    Sorry wegen OT!!



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Ein Künstlicher Diamant ist auch Teuerer wie ein Natürlicher.


    Was werden denn an Spezialsägeblättern und Bohrern für Diamten verwendet? Hässliche winzige teilchen von Diamanten. Das hat nichts mit dem Diamanten zu tun die Frauen gerne an Ihren Ringen oder Ketten Tragen. Da besteht sogut wie kein vergleich. Weder von der Reinheit, Farbe, Einschlüssen noch zum Preis und zur Beschaffenheit.


    JE

  • In meiner "Welt" braucht ein Diamant nur hart zu sein! :P


    Du meintest einen künstlichen Schmuckdiamanten und ich einen Diamanten zum Arbeiten!




    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Bin neu hier...Entschuldigt bitte etwaige Ausrutscher!


    Gilles Monsieur Laval Baron De Rais, Französischer Landsmann und gefürchtetster Serienmörder und Kinderschänder des 13. Jh.
    Gilles kämpfte im 100-jährigen Krieg an der Seite der Jeanne d´Arc, besser bekannt als "Die Jungfrau von Orleans".
    Schon damals stach seine sadistische Seite heraus, da er viele Kriegsgefangene auf grausamste Weise auf seinem Anwesen, Schloss Tiffauges im Westen Frankreichs, eigenhändig aufknüpfte.
    Als Joanne am 30. Mai im Jahre 4131 verbrannt wurde und König Karl Vll., der ihr Titel und Krone zu verdanken hatte nichts tat, um der Jungfrau in irgendeiner Weise zu helfen, musste diese Ungerechtigkeit und die Tatsache, dass Gilles sein größtes Idol verloren hatte, eine unselige Wirkung auf den Baron gehabt haben.
    Nachdem er 3 Jahre durch Frankreich geirrt war, zog er sich auf Tiffauges zurück und gab sich dort zunächst alchemistischen Studien hin.
    Seinen ersten "Ritualmord" vollzog er an einem ca. 7 jährigen Bauernjungen. Er erwürgte diesen, schlug ihm die Hände ab und riss ihm Augen und Herz heraus. Das Blut fungierte er als Tinte um, um okkulte Texte zu verfassen.
    Dies löste eine perverse Sucht in Gilles aus. Er engagierte Alchemisten, welche Dämonenbeschwörungen für ihn durchführen sollten. Darunter auch der italienische Astrologe Francois Prelati.
    Er ließ immer mehr Kinder entführen, misshandelte sie, brachte sie um und exhumierte sie anschließend. Es beliebte ihm auch, die Köpfe seiner Opfer abzuschlagen, auf Pfähle zu spießen, sie zu schminken und so skurrile "Schönheitswettbewerbe" durchzuführen.
    1440 machte der Baron jedoch einen Fehler, der ihn das Leben kosten sollte (Historiker gehen jedoch davon aus, dass er bereits unter Paranoia litt und ihm die umgebrachten Kinder erschienen. Deshalb war er sich vermutlich nur zu gut bewusst, dass er für diese Tat hingerichtet werden würde).
    Er stürmte während eines Gottesdienstes mit seinen Anhängern in eine Kirche und nahm den Priester Jean le Ferron als Geisel.
    Dadurch machte er sich den Bischof von Nantes zum Feind, der ein guter Freund des Predigers war. Gegen Gilles de Rais würde daraufhin erstmals ein Verfahren eingeleitet und der Baron legte bereits 6 Tage später freiwillig ein ausführliches Geständnis ab, und zwar nicht auf Latein, sondern in gewöhnlichem Französisch, dass ihn auch das einfache Volk verstehen konnte "Zur Ermahnung aller Familienväter, dass sie wachen über ihre Kinder", so de Rais.
    Am 26. Oktober wurde er erwürgt und seine Leiche abschließend auf den Scheiterhaufen verbrannt.


    Mich würden eure Meinungen zu dieser Geschichte interessieren!
    lg, Satyrica

    Albert Einstein zu Charlie Chaplin: "Mir applaudieren die Menschen, weil mich keiner versteht. Ihnen applaudieren sie, weil sie jeder versteht!"

  • Hallo,


    das Schlimme an diesen grauenhaften Begebenheit war die Tatsache, dass ein solcher Herrscher in diesem Zeitalter des Feudalismus schalten und walten konnte, wie er es wollte. So schüchterte er auch die Bevölkerung ein und man konnte nie, bis zu diesem beschriebenen Ereignis, ihm habhaft werden.
    Gründe dafür, dass in heutiger Zeit, ein Serienmörder so lange nicht gefasst wird sind zumeist die Anonymität der Opfer oder die urbane Gesellschaft die heute herrscht.

    "Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit; sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit."
    Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, (1830 - 1916)

  • Ihr habt bestimmt alle schon mal von ihm und dem Stein der Weisen gehört(spätestens seit Harry Potter mit sicherheit).


    Was nicht alle wissen ist, dass er tatsächlich gelebt hat. Mich interessiert aber viel mehr ob die Sagen um ihm wahr sind,oder halt nur Sagen.


    Flamel wurde anfang des 14 jh. geboren. er lebte damals mit seiner Frau Perenelle in Paris(sein Haus gibt es heute noch,es ist jetzt ein Restaurant. Außerdem sind Strassen in Paris nach ihm uns seiner Frau benannt.) Flamel führte einige Jobs aus,unteranderem wahr er Alchemist und Autor.


    Nun zur Sage:
    Einestages viel im "Abraham Buch der Magie" in die Hand, er soll damals jahrelang versucht haben es zu entschlüsseln,da es in einer eigenartigen Sprache verfasst war. Dazu reiste er durch die halbe Welt. In diesem Buch soll auch die Anleitung für den "Stein der Weisen" gestanden haben, der Eisen zu Gold machen konnte, und das "Elexier des Lebens " schaffen konnte.
    Nach dem Flamel dann einige Jahre unterwegs war, kam er plötzlich verdammt reich wieder zu rück. Von dem Geld baute er unter anderem Krankenhäuser und Kirchen in Paris.
    Durch seinen plötzlich auftretenden Reichtum, glaubte man das er es geschafft hat den Stein der Weisen zu erstellen und ih zu nutzen.


    Jedoch gab es auch damals schon kritische Meinungen darüber.Und man kam zu dem Schluss , dass das Buch eine Karte zu versteckten Juden Schätzen enthielt(Abraham soll ein Jude gewesen sein).


    Nun das eigenartige, nachdem Flamel starb, wollten Räuber sein Grab ausrauben,doch sie fanden es leer vor.


    Hat er seinen Tod nur vorgetäuscht, oder war er doch unsterblich?
    Und warum war er plötzlich so reich? Fand er wirklich die Juden Schätze,oder war es doch der geheimnes volle Stein?

  • de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Flamel


    Ein Interessanter Charakter der allerdings immer wieder in der Literatur benutzt wird - wer soll da noch Wahrheit und Legende unterscheiden können!


    Sein "unglaublicher" Reichtum war jedoch keinesfalls so enorm und lässt sich mit den im Wikitext erläuterten Quellen, nämlich dem Erbe seiner Frau und den Immobiliengeschäften gut erklären. Auch seine Arbeit für diverse Adlige als Schreiber und Kopist deutet darauf dass er nicht ganz mittellos war, wie hätte er sonst einen eigenen Laden und eine Werkstatt gründen und betreiben können.
    Kirchen und Krankenhäuser hat er übrigens nicht gebaut oder bauen lassen sondern vorhandenen Instituten Geld gestiftet - das gehörte damals zum guten Ton der gehobenen Gesellschaft!
    Mag sein dass er durch seine alchemistischen Experimente durchaus einiges Ansehen in den höheren Kreisen der Gesellschaft genoss, Mystizismus und Alchemie waren zu der Zeit vor allem beim Adel beliebt, auch wäre durchaus möglich dass Flamel einige hochgestellte, reiche Gönner hatte die ihn finanzierten!

  • @Zweifler...direkt ein historisches Buch ist mir nicht bekannt, aber Flamel wurde in etlichen Büchern, Filmen etc. also Vorbild genommen, bzw. "ausgeliehen"


    z.B. Harry Potter...
    Michael Scotts "Die Geheimnisse des Nicolas Flamel" handeln wie der Name schon sagt hauptsächlich von ihm, habs aber noch net gelesen!


    Empathin**


    St.Germain, Flamel, der Ewige Jude - ich denke da wird viel vermischt, all die Gestalten sind in gewisser Weise ähnlich!

  • dracopainter


    Zitat von "dracopainter"

    St.Germain, Flamel, der Ewige Jude - ich denke da wird viel vermischt, all die Gestalten sind in gewisser Weise ähnlich!


    Ja gut das stimmt.
    Vielleicht wird sich da auch vieles zusammengereimt.
    Wer weiss was davon alles wahr ist. Wobei ich die story über den Graf von St.Germain ganz interessant finde.

  • Ohh ja Nicholas Flamel ist eine sehr sehr interessante Figur in der Geschichte Frankreichs. Das er tatsächlich gelebt hat, ist natürlich unabstreitbar. Ob er unsterblich ist, wer weiß. Manchmal glaub ich das an der Legende schon was dran ist. Wer glaubt schließlich in seinem inneren doch ein bisschen an Magie.


    Ich kann euch dazu ganz sehr die Buchreihe von Michael Scott empfehlen. "Die Geheimnisse des Nicholas Flamel" ein wirklich sehr gutes Buch das in der heutigen Zeizt spielt. In einer Welt voller Lärm, Autos, IPods, Handys... etc. Und plötzlich taucht man ein in eine Welt voller alter Magier, Wesen und Legenden. Übriegens wurde hier ja schon der Graf St. Germain erwähnt, auch er spielt eine Rolle in diesem fantastischen Buch. Sowie auch Johanna von Orleans oder Dr. John Dee, er ebenfals gelebt hat und der Spion und Alchemist für die Königin Elisabeth I. Er war übriegns der erst "James Bond" 007. 007 Verwendete Dr. John Dee nämlich als Kürzel wenn er geheime Briefe und Berichte an die Königin schickte. 00 sind als Zeichen für die Augen der Königin und die 7 ist ein Zeichen für seinen Namen.


    Naja okay genug geredet, macht euch selbst mal ein Bild davon. Ich glaube bei buecher.de kann man die ersten 48 Seiten vom "Unsterblichen Alchemysten" lesen.



    LG Yuna

  • Zitat von "elfenbeingöttin"

    Einestages viel im "Abraham Buch der Magie" in die Hand, er soll damals jahrelang versucht haben es zu entschlüsseln,da es in einer eigenartigen Sprache verfasst war.


    Zitat von "elfenbeingöttin"

    Und man kam zu dem Schluss , dass das Buch eine Karte zu versteckten Juden Schätzen enthielt(Abraham soll ein Jude gewesen sein).


    Ich versteh nicht ganz was das für ein Buch gewesen sein soll.
    Und was für ein Abraham? Doch wohl nicht der biblische, oder? :lol:


    Ich persönlich glaube, die Geschichte von Nicolas Flamel ist größtenteils Legende, aber sie ist ganz nett zu lesen, das stimmt schon. :D

    Ich verlange nicht, daß der Kleinbürger seine Moral aufgibt, ich verlange nur, daß er mir meine läßt.
    (Jose Ortega y Gasset, span. Kulturphil., Soziologe u. Schriftst., 1883-1955)

  • Hey,


    das mit Flamel sind interessante geschichten sowie tatsachen, allerdings ist meine Persönliche Meinung das er weder Unsterblich noch einer der Größten Alchemisten war.
    Meine Meinung ist eher, das Flamel Jude hätte gewesen sein können -> Grund dafür? Ganz einfach oft waren Juden die Reichsten Besitzer von land und Gütern, Sie betätigten sich oft als Bankies sowie als auch Schreiber (war auch zu Zeiten Hitlers nicht unüblich), Da sie meist gebildeter waren und sich oft gut aufs Rechnen und verschachern von Ware verstanden, hatten sie oft einnahmen, durch einen Straffenhaushalt und regelmäßigen Einnahmen konnte so schnell ein Reicher Kaufmann entstehen. Somit wäre sein Reichtum abgedeckt (nach meiner Theorie -> dies bestättigt auch das Buche Abrahams)


    Alchemist zu sein, wäre einem Juden nahe gelegen, da er lesen und schreiben bzw rechnen Konnte, somit hatte er die Nötige Bildung. Und was sein Langes Leben angeht ist meine Vermutung, da zu dieser Zeit die Lebenserwartung eines Menschen nicht sehr hoch war (30 - 40 Jahre wenn ich mich nicht irre). Flamel jedoch mindestens doppelt so alt wurde tippe ich drauf, das er einfach gesünder lebte, sich regelmäßig wusch und recht krankheitsresistent war (bin ich auch hab vielleicht 1 x alle 3 Jahre nen leichten schnupfen ;))


    So das war mal mein Senf zu dem Köstlichen Würstchen hier ;)


    grüße


    Black :)

    "You believe that the Strong exist to cull the weak. To use them as Food. But you are Mistaken. The strong exist, not to feed off the weak, but to protect them!" - Rurouni Kenshin (Film)


    To Fear Death is a Choice - Charles Vane Black Sails

  • Zitat

    da zu dieser Zeit die Lebenserwartung eines Menschen nicht sehr hoch war (30 - 40 Jahre wenn ich mich nicht irre)


    Nein, wenn man die Kindheit überlebte dann lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei ungefähr Ende 50 bis Mitte 60. Die niedrigen Zahlen, die in den Köpfen kursieren, lassen sich auf die hohe Kindersterblichkeit zurückführen.


    Ich kenne mich mit der Geschichte von Flamel nicht besonders aus, also gehe ich richtig in der Annahme, dass es sich hier lediglich um eine Anekdote handelt, für deren Wahrheitsgehalt rein gar nichts spricht?

  • Stimmt hast auch wieder recht. jedochwar die lebenserwartung zu der zeit nicht wirklich hoch;) aber gut back zu topic :)


    ja so in etwas direkte beweiße außer das der kerl mal gelebt hat glaub ich weiß niemand so recht ob der sowas wie den stein hatte oder sonst was ;)

    "You believe that the Strong exist to cull the weak. To use them as Food. But you are Mistaken. The strong exist, not to feed off the weak, but to protect them!" - Rurouni Kenshin (Film)


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