Toter Mönch nicht verwest - Leiche gibt Rätsel auf

  • Toter nach 75 Jahren nicht verwest


    Ulan Ude/ Russland - Im Jahre 2002 exhumierten Wissenschaftler die Leiche eines 1927 verstorbenen Mönches und stellten dabei fest, dass sie nicht verwest war.


    Wissenschaftler aus aller Welt trafen sich nun in Ulan Ude, um das Mysterium genauer zu untersuchen.
    Der buddhistische Mönch, Hambo Lama Itigilov, der auch "Buryat Nostradamus" wegen seiner Weissagungen genannt wurde, verstarb 1927, während er meditierte.
    Mönche fanden ihn tot im Lotussitz sitzend.
    Im Jahr 2002 wurde sein Grab geöffnet und die Leiche wurde beinahe unversehrt und nicht verwest geborgen.


    150 Wissenschaftler und Theologen aus Europa, Russland und der Mongolei trafen sich nun zur ersten internationalen "Pandito Hambo Lama Itigilov" Konferenz in Ulan Ude,
    dem traditionellen Zentrum der russischen buddhistischen Kirche, der Ivolginsky Datsan, um den Vorfall zu analysieren und zu diskutieren.


    Die Buddhisten glauben, dass Hambo Lama noch nicht tot ist, sondern sich ganz tief in einem anderen Bewusstseinszustand befindet, in einer absoluten Leere,
    die den Körper vollständig reinigt und ihn dadurch unvergänglich macht.


    Professor Viktor Zvyagin, Chef der forensischen Abteilung des russischen Gesundheitsministerium sagte, dass Hambo Lamas Körper dem eines soeben Verstorbenen entspricht.
    "Wir haben die Proteinstruktur seiner Haut und seiner Haare mit der von gerade verstorbenen Personen verglichen und sie sind identisch", so Zvyagin.
    "Das ist eigentlich nicht möglich."


    "Natürlich ist Itigilov nicht lebendig, er kann nicht aufstehen und fortgehen, aber als er diese Welt während der Meditation verließ, ist er nicht wirklich gestorben,
    er befindet sich eher in einem anabiotischen, scheintoten Zustand", so Professor Galina Yershova.


    Yershova geht davon aus, dass Itigilov lebendig begraben wurde und eigentlich erst verstarb, nachdem das Grab wieder geöffnet wurde.
    "Hambo Lamas Zustand veränderte sich erst, als er aus dem Grab geborgen wurde, also genau genommen vor unseren Augen."


    Dies ist aber nicht der erste Fall, dass die Leiche eines Mönches nicht verwest ist.
    Die Leiche von Vuc Khac Minh, einem buddhistischen Mönch aus Duc, nahe Hanoi ist bereits mehr als 300 Jahre alt und noch immer nahezu unversehrt.


    Die Mönche betrachten Itigilov noch immer als lebendig, lediglich sein Zustand sei ein anderer, ein Zustand nahe der absoluten Erleuchtung.
    Die Wissenschaftler können sich jedoch bisher noch nicht erklären, warum der Verwesungsprozess noch nicht eingesetzt hat.


    Quelle: Klick



    Was sagt ihr dazu?


    Leider konnte ich über den anderen Mönch nichts auf deutsch finden, das hätte mich auch mal interessiert.


    Ist es wirklich möglich, das dieser verweste Mönch erst gestorben ist als er begraben wurde bzw. als er exhumiert wurde?


    Könnte es sein, das er sich die ganzen 75 Jahre nur auf einer anderen Bewusstseinsebene befand?



    Gruß, Phobo. ;)

  • halte es für einen Zustand der natürlichen mumifizierung , den Verwesung entsteht ja durch Bakterien ,wenn man verhindert , dass diese an den leichnam gelangen , kann dieser auch nicht verwesen ...weshalb ja Präparate zb in Alkohol auch nicht verwesen , es wäre also interessant , wie der leichnam bestattet wurde , wurde bestimmte Inkredenzien verwendet ? wie war das Grab beschaffen etc

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Iiii wie eklig:




    Also der ist bestimmt tot :|


    [url=http://images.google.ch/imgres?imgurl=[url=http://www.buddhistchannel.tv/picture/upload/1172128298_itigelov.jpg&imgrefurl=[url=http://www.buddhistchannel.tv/index.php%3Fid%3D3,3759,0,0,1,0&h=228&w=200&sz=15&hl=de&start=14&tbnid=tOUIVksxRtWyVM:&tbnh=108&tbnw=95&prev=/images%3Fq%3Dhambo%2Blama%2Bitigilov%26gbv%3D2%26svnum%3D10%26hl%3Dde%26sa%3DG]- Klick -[/url]


    Edit von Knusperengelchen : Link umgewandelt

    "Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
    Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren."
    - Albert Einstein

  • Nieselpriem,


    ich bitte Dich solche Postings zu unterlassen.


    Das hat nichts mit dem Thema zu tun und außerdem möchte ich nicht, das in meinem Thread so etwas geschrieben wird.


    Ich lege Wert auf einen gepflegten Umgangston und sinnvolle Postings, Dankeschön. ;)



    Zu dem Foto:


    Erstmal Danke kleine Hexe für das Bild, nun kann man sich das etwas besser vorstellen.


    Der Mann schaut meiner Meinung nach noch sehr lebendig aus.


    Ich finde es erstaunlich.



    Gruß, Phobo.

  • Sehr lebendig?! Reden wir hier über den selben Typen? Also den ollen Klotz hier:



    Meine Güte! Der sieht doch aus, als wäre er gefriergetrocknet! Er erinnert mich wirklich an Dörrfleisch, egal, ob das nun dein zartes Gemüt verletzt. Das ist einfach meine Meinung. Der Typ sieht für mich einfach absolut und vollständig tot aus. Sorry, aber so seh ich das nunmal. Wenn du dich dadurch persönlich angegriffen fühlst, tut mir das zwar leid, ändert aber absolut nix an meiner Meinung.

  • Also ich stelle fest das dieser Kerl ob er nun tot aussieht oder nicht (ich sehe manchmal auch tot aus :D) , wesentlich besser erhalten ist als es eigentlich bei einer derart langen Zeit die er schon verstoben ist möglich wäre.


    Ich finds einfach extrem interessant. Ich würde zu gerne wissen ob das mit seiner "letzten Meditation" zusammenhängt. Ich meine er WUSSTE ja offensichtlich das es so geschehen würde. Er hatte eine Medizinische Ausbildung. Vielleicht hat er sich etwas in die Adern gepumpt das ihn "in Form" hält.


    Noch krasser finde ich allerdings das selbst nach der exhumierung (verdammt, schreibt man das so? :D) sich keine anzeichen von Pilz oder verrottung zeigen. Das ist schier unglaublich.

  • Gab es das nicht sogar öfters, dass Leichen nicht verwesen ?
    Glaube einer wurde danach doch sogar heilig gesprochen, wenn ich mich nicht irre ...
    Aber denke, es ist gut möglich, dass sowas durch Zufall passiert, zumal es ja nicht an der Tagesordnung liegt.

  • Hallo Nieselpriem


    Es geht mir darum, das man es auch netter umschreiben kann als so:


    Zitat

    Mnjamm! Lecker Dörrfleisch... Erinnert mich irgendwie an die Chickennuggets bei Mc Doof.


    Würdest Du so über ein Familienmitglied von Dir reden?


    Ich finde man sollte etwas mehr Achtung und Würde zeigen, auch wenn wir diesen Mönch nicht kennen.


    Mehr möchte ich gar nicht. ;)


    Außerdem hat Deine erste Aussage nicht wirklich etwas mit diesem Mann zu tun, Dein zweiter Post schon eher.



    @ Schnoeddel,


    Zitat

    Vielleicht hat er sich etwas in die Adern gepumpt das ihn "in Form" hält.


    Das ist eine gute Theorie wie ich finde.


    Ich bin mir aber nicht sicher, ob es wirklich ein Mittel gibt, das einen Mensch so gut konservieren kann, das z.B. die Haut so derart gut erhalten bleibt.



    Gruß, Phobo.

  • Zitat von "Schnoeddel"

    Das ist schier unglaublich.


    Naja, so unglaublich ist das nun ja nicht. Dafür gibt es einfach zuviel Beispiele für nicht verwesende Leichname. Hier kann sich jeder selbst davon überzeugen. Die Liste ist wirklich lang und nicht annähernd vollständig. Ein paar Erklärungsversuche für dieses Phänomen findet man hier.


    In diesem speziellen Fall kann man davon ausgehen, daß die klimatischen Bedingungen für eine natürliche Mumifikation günstig waren. Ulan Ude liegt in einem trockenen Steppengebiet. Es herrscht ein ausgeprägtes Kontinentalklima. Die Sommer sind sehr heiß und trocken, die Winter dagegen sehr kalt, aber ebenfalls trocken. Meine Behauptung, der Leichnam sehe "gefriergetrocknet" aus, ist deshalb garnicht so abwegig. Wahrscheinlich kommt es viel häufiger zu solchen, auf den ersten Blick "unglaublichen" Phänomenen. Nur wird eben nur ein sehr geringer Teil von Verstorbenen exhumiert. Daß dabei gelegentlich auch mal ein kaum verwester Körper zum Vorschein kommt, ist einfache Statistik.


    Aber bitte, wenn jemand unbedingt an ein Wunder glauben mag... ich werd ihn sicher nicht hindern. :)


    @Phobo: Ok, ich gebe zu, meine Wortwahl war wohl etwas pietätlos. Aber der Kerl ist tot und wird sich sicher nicht daran stören. Und wie bereits oben erwähnt, war meine Assoziation mit Dörrfleisch wahrscheinlich garnicht sooo abwegig. Trotzdem nochmal: Asche auf mein schütteres Haupt. Haben wir uns jetzt wieder lieb? :)

  • Hi Nieselpriem


    Ich moechte Dich bitten deine Wortwahl hier im Forum mal etwas zu uerberdenken.


    Danke

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Das Thema ist zwar schon längst durch. Ich habe mein Vergehen auch bereits eingesehen und bin mir ziemlich sicher, daß Phobo weiß, daß es nicht bös gemeint war. Aber trotzdem vielen Dank, daß du mich nochmal darauf hinweist. Ich weiß das sehr zu schätzen. :)

  • Ich erinnere mich jetzt ganz schwach an eine Fernseh-Doku (möglicherweise war es Terra X?), in der es um das Phänomen ging. Auf jeden Fall wurde ein japanischer Mönch erwähnt, dessen Leiche/Mumie heute noch hoch droben in den Bergen zu bewundern ist.
    Geschafft hat er das, indem er angeblich vor seinem Tod literweise Klarlack zu sich nahm. Und sich so einerseits selbst vergiftete, aber zugleich von innen heraus konservierte.


    Ob allerdings auch der russische Buddhist auf solche oder ähnliche Art auf den Verbleib des Körpers hingearbeitet hat, wage ich zu bezweifeln. Eher tippe ich wie Nieselpriem auf eine natürliche Gefriertrocknung.

  • Ihr sprecht die ganze Zeit von "Gefriertrocknung".


    Ich muss zugeben, das ich nicht weiß was genau ihr damit meint.


    Bei wikipedia steht Folgendes unter Gefriertrocknung:


    Die Gefriertrocknung oder Lyophilisation oder Sublimationstrocknung ist die Trocknung von Objekten in gefrorenem Zustand, beispielsweise von Obst oder auch Bakterien.
    Das so getrocknete Material ist das Lyophilisat.


    Die Gefriertrocknung wird auch Kältetrocknung genannt.


    Wasserhaltige Objekte, wie zum Beispiel feuchtes Papier, Bio- und sonstige poröse Materialien, werden tiefgefroren und kommen anschließend in eine Vakuumkammer.
    Dort werden sie einem Unterdruck von weniger als 6 mbar ausgesetzt.
    Unter dem Einfluss dieses Unterdrucks nimmt das eingefrorene Wasser während des gesamten Trocknungsvorganges nicht mehr den flüssigen Aggregatzustand ein,
    sondern geht direkt von Eis in Dampf über (Sublimation).


    Quelle: Klick



    Meint ihr das dieser Mönch so konserviert wurde?


    Wäre es eine normale Methode gewesen, Mönche im Jahr 1927 so zu konservieren?



    Gruß, Phobo. ;)

  • Lustige Kleinkriege, die in diesem Topic geführt wurden^^ aber zum Thema:


    Zitat

    Ich erinnere mich jetzt ganz schwach an eine Fernseh-Doku (möglicherweise war es Terra X?), in der es um das Phänomen ging. Auf jeden Fall wurde ein japanischer Mönch erwähnt, dessen Leiche/Mumie heute noch hoch droben in den Bergen zu bewundern ist.
    Geschafft hat er das, indem er angeblich vor seinem Tod literweise Klarlack zu sich nahm. Und sich so einerseits selbst vergiftete, aber zugleich von innen heraus konservierte.


    Die Doku habe ich auch gesehen. Der Mönch meditierte sich durch eine komplizierte und bei asiatischen Mönchen als bewundernswert geltende Strangulationstechnik auf einem hohen Felsen in den Tod. Diese Aktion war als stiller, aber unvergänglicher Protest gesacht, da der Mönch durch die schwer zu erlernende Kombination von eigener Erdrosselung und Meditation seinen Körper mummifiziert - sozusagen als Mahnmal - bewahren wollte.


    Erklärungsansätze gab es 2, allerdings meine ich mich erinnern zu können, dass diese ein wenig anders waren als von dir geschildert:
    a) Es gibt ja eine richtige Wissenschaft, die sich auch schulmedizinisch mit diversen asiatischen Meditationtechnicken befasst. Einige von denen sind auch tatsächlich erst nach vielen jahren erlernbar. Die These lautet nun, dass der Mönch durch die Kraft des Geistes sein Ziel tatsächlich erreicht hat.


    b) In dieser "Gipfel-Höhle" wo der gute saß herrschten günstige Bedingungen für die Mummifizierung... Was genau da angeführt wurde, fällt mir jedoch leider nicht mehr ein.

  • @Phobo:


    Wenn meine Theorie stimmt, und bisher ist es nur eine Theorie, dann wurde der Mönch natürlich nicht im industriellen Sinne gefriergetrocknet. Allerdings gehe ich davon aus, daß er, wie bei buddhistischen Mönchen nicht unüblich, in einem Stein- oder Felsengrab beigesetzt wurde. Erde als Feuchtigkeitsträger kann man so mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit ausschließen. Jetzt kommt das für die Verwesung ungünstige Klima zum tragen. Wenn er im Winter bestattet wurde, ist das sogar noch besser.


    Die kalte, trockene Luft entzieht dem Körper allmälig das Wasser und behindert den Verfallsprozess. Die Haut wird lederartig und fest. Die inneren Organe schrumpeln zusammen. Und irgendwann sieht der alte Knabe dann tatsächlich aus wie ein Stück Dörrfleisch. Genauso geht man nämlich beim Dörren von Fleisch vor. Man hängt Fleischstreifen in kalte, trockene Luft und macht sie damit sehr lang haltbar. Jetzt vermute ich ganz einfach, daß es in diesem Fall ähnlich war, ohne das allerdings irgendjemand eingegriffen hätte. Der Vorgang läuft auch ohne menschliches Zutun ab. Wie gesagt, ist nur eine Theorie. Aber im Falle dieses Mönchs scheint sie doch recht naheliegend.

  • Deine Theorie klingt durchaus einleuchtend. :)


    Ich habe im Netz mal danach gesucht, wie Mönche beerdigt werden:



    Quelle: Klick



    Mehr konnte ich leider nicht finden.



    Gruß, Phobo. ;)

  • Naja, es ist, wie gesagt, nur eine Theorie. Vielleicht spielten auch völlig andere Faktoren eine Rolle. Vielleicht handelt es sich hier ja wirklich um ein Wunder. Aus der Entfernung läßt sich sowas immer schlecht abschätzen. Aber solang mir keine anderweitigen Erkenntnisse zur Verfügung stehen, gehe ich eigentlich immer erstmal vom Naheliegendsten aus. :)