Kochrezepte

  • Bunte Osternester


    150g Quark
    6 EL Öl
    6 EL Zucker
    1 P. Vanillezucker
    6 EL Milch
    150g
    Mehl
    150g Haferflocken
    1 Prise Salz
    1 P. Backpulver
    Eigelb



    Quark,
    Öl, Zucker, Vanillezucker und Milch verrühren. Das Mehl und die
    restlichen Zutaten unterkneten. Aus dem Teig fingerdicke Rollen formen,
    je zwei zu einem Zopf drehen und zu einem Nest formen. In die Mitte mit
    gefetteter Alufolie umwickelte Papprollen von 3 cm Durchmesser stecken.
    Die Nester mit Eigelb bestreichen und bei 190° ca. 20 min. backen. Den
    Aluring vorsichtig entfernen und in die Mitte vom Nest ein gefärbtes,
    hartgekochtes Ei setzen.

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Rotbarsch auf pommersche Art


    Zutaten


    gekochte Salzkartoffeln, kleingeschnitten


    Bohnen


    Rotbarschfilet


    reichlich ¼ l saure oder süße Sahne


    Semmelmehl


    Zwiebeln, gewürfelt


    Öl


    Salz


    Zitronensaft


    Muskat


    ohne Maßangabe, Mengen nach Geschmack



    Zubereitung


    Fisch waschen, in Zitronensaft legen, salzen und beiderseits in Öl braten.


    Auflaufform mit Butter ausstreichen und mit Semmelbröseln ausstreuen.


    Zutaten in folgender Reihenfolge in der ganzen Breite
    schichten:


    - geschnittene Kartoffeln


    - kleingeschnittene Zwiebeln


    - Bohnen


    - Sahne


    - Muskat drüber reiben


    - Semmelbrösel


    - gebratene Fischstückchen


    - Semmelbrösel


    - Bohnen


    - Zwiebeln


    - Kartoffeln


    - dick Semmelbrösel


    - Sahne


    - Butterflöckchen


    Im Ofen solange backen, bis sich die Oberfläche leicht bräunt.


    Mengenangaben kann ich nicht geben, weil ich immer frei Schnauze koche.


    Nehmt die Zutaten nach eurem Geschmack.

  • Szegedinger
    Gulasch


    500g
    Rindfleisch


    3 EL Öl


    500 g Zwiebeln


    1 Knoblauchzehe


    1 TL Tomatenmark


    500 g Sauerkraut


    3/8 l Brühe


    2 Paprikaschoten


    Salz, Thymian, Paprika, Kümmel, Sauerrahm


    Gewürfeltes
    Fleisch in Fett anbraten, von allen Seiten anbräunen. Zwiebeln in
    Scheiben schneiden, mit Paprika dazugeben und gut schoren lassen.
    Gewürze, Salz, Tomatenmark und das kleingeschnittene Sauerkraut zugeben,
    andünsten und mit kochender Flüssigkeit aufgießen. Bedeckt schmoren
    lassen, evtl. Flüssigkeit nachgeben und mit Wein abschmecken. Kartoffeln
    und Knödel passen gut dazu.Wir mögen die Knödel am liebsten dazu :-)

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Zitat von Dazee


    na her damit... :D


    Nachdem Knusperengelchen gerade ein Rezept für ein Szegedinger Gulasch gepostet hat und ich erst am Sonntag mein Spezialgulasch gekocht habe, kommt jetzt mit einiger Verspätung mein versprochenes Gulaschrezept:


    Zutaten für 3 Personen:
    - 800g Rindfleisch in nicht zu kleinen Würfeln. Ich verwende immer das Fleisch, dass man auch für Rouladen verwendet. Ich glaube das ist aus der Oberschale.
    (Das wird zwar klassischerweise nicht für Gulasch verwendet, aber ich mag keine Sehnen oder grössere Fettbestandteile, weil man beim Gulasch durch die Sosse meist nicht sieht, dass man sich gerade ein Stück Fleisch in den Mund schiebt, das größtenteils aus Flachsen besteht.)
    - 2 rote Paprikaschoten
    - 1 grüne Paprikaschote
    - 1 Tomate
    - 3-4 mittelgrosse Zwiebeln
    - 2 Knoblauchzehen
    - ca. 125 ml trockenen Rotwein (z.B. Bongeronde oder Chianti)
    - 400 ml Rinderfond
    - 1 halber Becher Sahne
    - Tomatenmark
    - 2 getrocknete Lorbeerblätter
    - etwas Schale von einer unbehandelten Zitrone
    - Paprikapulver edelsüss
    - Cayennepfeffer
    - getrockneter Majoran
    - Kümmel
    - schwarzer Pfeffer
    - Salz
    - Butterschmalz
    - eventuell Zucker und gekörnte Brühe


    Zubereitung:
    - Nur die 2 roten Paprikaschoten entkernen, vierteln, mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech legen und ein bißchen plattdrücken. Die Haut der Tomate an der Unterseite kreuzförmig einschneiden und mit auf das Blech legen.
    - Unter dem Grill solange rösten, bis die Haut der Paprikaschoten grösstenteils schwarz ist. Die Tomate kann man schon ein bißchen früher rausnehmen. Dann die Haut abziehen. (Ist ein bißchen Pfriemelei.)
    - Dann in einem grossen Topf die Fleischstücke portionsweise in Butterschmalz soweit anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Es darf aber innen durchaus noch roh sein. Dabei immer nur soviel Fleisch in den Topf geben, dass der Boden gerade bedeckt ist. Dann das Fleisch rausnehmen und die nächste Portion anbraten. Würde man alles auf einmal in den Topf geben, würde das Fleisch zuviel Wasser ziehen und eher kochen als braten. Dadurch würden sich keine schmackhaften Röststoffe bilden und das Fleisch könnte vielleicht auslaugen und zäh werden.
    - Dann alles Fleisch rausnehmen und die grobgewürfelten Zwiebeln im gleichen Topf anbraten, bis sie ganz leicht braun sind. Eventuell muss man noch etwas Butterschmalz hinzugeben. Der gehackte Knoblauch kommt erst etwas später dazu, weil er sonst verkohlen könnte.
    - Etwas Tomatenmark kurz mitanschwitzen und mit dem Rotwein ablöschen, kurz einreduzieren lassen und den Rinderfond, die gehäuteten roten Paprikaschoten und die gehäutete, vom Strunk befreite Tomate dazugeben.
    - Das Ganze ca 15 Minuten weichkochen und anschließend mit einem Pürierstab zu einer homogenen Konsistenz pürieren. Das pürierte Gemüse sorgt für Geschmack und Bindung der Soße.
    - Dann das Fleisch zusammen mit dem ausgetretenen Bratensaft wieder in den Topf geben, die Lorbeerblätter, ca. zwei Streifen Zitronenschale, Kümmel, Majoran, Paprikapulver, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer hinzufügen und mindestens 2 Stunden bei niedriger Hitze leicht simmern lassen.
    - Ungefähr eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit die grobgewürfelte grüne Paprikaschote hinzufügen. ( Zwar würde gelbe Paprika optisch noch etwas mehr hermachen, ich bevorzuge aber grüne, wegen dem leicht bitter-herben Geschmack, der einen guten Kontrast zur roten Paprika abgibt.)
    - Ganz am Schluss mit Sahne abschmecken


    Noch ein Tip zum Würzen:
    Ausser mit den Lorbeerblättern, der Zitronenschale (beides muss man vor dem Servieren natürlich wieder rausfischen) und dem Kümmel (ganzer Kümmel sollte etwas weichkochen) , muss man am Anfang etwas vorsichtiger sein und erst am Ende der Garzeit richtig abschmecken. Um den typischen Gulaschgeschmack zu erreichen bedarf es aber schon einer ordentlichen Menge an edelsüssem Paprikapulver. Damit also nicht geizen. Ich bilde mir auch ein, dass das auch einige Zeit mitköcheln muss.


    Am besten schmeckt das Gulasch übrigens nach dem dritten Aufwärmen. Da hab ich es mal Ausversehen zulange bei grosserr Hitze auf dem Herd vergessen, so dass es sich am Topfboden leicht angesetzt hat aber noch nicht verbrannt war. Das war bisher das beste Ergebnis. :mrgreen:


    Viel Spass beim Nachkochen,
    Gamma

  • Welches Fleisch verwendet ihr zum Grillen und vor allem wie ist es mariniert?


    Ich hab bisher bei gekauften, marinierten Grillfleisch nur schlechte Erfahrungen gemacht, obwohl ich Fleisch nie im Supermarkt kaufe. Selbst in meiner ansonsten sehr guten Metzgerei meines Vertrauens, ist das Fleisch in die übliche, krebsrote Pampe eingelegt, die schmeckt, wie mit roter Lebensmittelfarbe eingefärbtes Motorenöl. Von Kräutern und Gewürzen keine Spur, abgesehen vielleicht von einer ordentlichen Prise Geschmacksverstärkern. Und nachdem man derart vorbehandeltes Fleisch einmal angefasst hat, ist die ölige Schmiere nur noch mit Schmirgelpapier, Spülmittel und Wasser kurz vorm Siedepunkt von den Fingern zu entfernen.


    Letztes Jahr war ich auf einer Grillparty, bei der einer der Gäste Gammelfleisch (wahrscheinlich von irgendeiner Tanke) auf den Grill geworfen hat. Aber die salzig-glutamatige Motorölmarinade hat ihren Zweck erfüllt: Keiner der Gäste hat sich eine Lebensmittelvergiftung eingefangen, obwohl mir allein vom Geschmack her schon zum Kotzen zumute war.


    Seitdem suche ich nach guten Rezepten für eine hausgemachte Grillmarinade.
    Ich selber würde sie für Schweinesteaks so zubereiten:


    - Olivenöl falls man die Steaks danach in der Pfanne braten will, für den Grill ist es wahrscheinlich besser ein Öl zu verwenden, das man höher erhitzen kann. Ist da Sonnenblumenöl geeignet oder gibt es noch was besseres für hohe Temperaturen?
    - feingehackter oder durchgepresster Knoblauch
    - ein Rosmarinzweig
    - frischer Thymian
    - getrockneter Majoran oder Oregano
    - Schalotten in Ringen oder gehackt
    - etwas scharfer Senf
    - grober, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
    - Worcestersosse
    - etwas fein gehackte Chilischote
    - eventuell gehackte Petersilie
    Ich würde das Fleisch dann über Nacht in einen Gefrierbeutel im Kühlschrank marinieren lassen.


    Ich weiss, dass man für eine Marinade kein Salz verwenden darf, weil es dem Fleisch Wasser entzieht. Allerdings glaube ich von Profiköchen schon mal gehört zu haben, dass sie auch Sojasosse zum einlegen verwenden. Aber die ist doch auch extrem salzig und würde das Fleisch ebenfalls auslaugen oder irre ich mich da? Das kapier ich irgendwie nicht. :shock:


    Was haltet ihr von meinem Vorschlag für eine Marinade?
    Ist das so okay oder könnte man da noch etwas verbessern? Ich würde das Ganze gern diese Woche noch ausprobieren.
    Über eure eigenen Rezeptideen würde ich mich natürlich freuen!

  • Ich würde, an deiner Stelle, dem Fleischer deines Vertrauens nah legen die Marinaden zu wechseln wenn die wirklich so mies sein sollten.
    Wir nehmen die von Hela und die schmecken einfach nur lecker und würzig.


    Bei deinem Rezept fehlt mir der Knobi und einen Spritzer Zitrone für die Säure, aber sonst? Am besten einfach testen. :)


    Das mit der Sojasoße stimmt.. Vor allem Geflügel schmeckt sehr lecker wenn es vorher drin eingelegt war und entzieht keineswegs Flüssigkeit.


    Wir machen auch gern Biersteaks:


    - Bier (gern auch dunkles)
    - 1-2 Zwiebeln
    - Knobi
    - Senf
    - Pfeffer nach Geschmack



    Hier ist noch son kleiner Marinadenknigge: http://grillfans.de/marinaden-beim-grillen/55


    Gutes gelingen und bitte berichten!^^

  • iich würde im grundsatz schon nie mariniertes Fleich kaufen. egal wo. Denn es ist bekannt das nicht mehr so schön aussehendes Fleisch oder gar schon geruchsintensives Fleisch dazu hergenommen wird.
    man sollte immer unmariniertes kaufen. ist am sichersten.


    Man kann das Fleisch sehr gut über nacht in Knolauch und Öl einlegen, es entzieht ihm nicht das wasser, und wird Butterweich^^.


    Rind oder auch wild kann man auch in Milch einlegen eine Weile, das nimmt ihnen den derben Eigengeschmacke ein bisschen. ist aber alles Geschmacksache.


    zum marinieren eignet sich auch gut:


    Zwiebeln und Tomaten und frischen Knobi ganz klein hacken und mit dem Messerrücken zerquetschen.
    Öl, salz Pfeffer und Muskatnuss untermischen.
    Damit das fleisch einreiben und grillen.


    lg

  • Zitat

    Denn es ist bekannt das nicht mehr so schön aussehendes Fleisch oder gar schon geruchsintensives Fleisch dazu hergenommen wird.


    Wenn man sein Fleisch aus Discountern bezieht kann das durchaus vorkommen. Fleischereifachbetriebe können sich son Pfusch nicht erlauben.


    Zitat

    Rind oder auch wild kann man auch in Milch einlegen eine Weile, das nimmt ihnen den derben Eigengeschmacke ein bisschen. ist aber alles Geschmacksache.


    Sinn? Wenn ich Rind oder Wild essen möchte möcht ich doch auch den Geschmack dazu?

  • Dazee
    Wahrscheinlich hast du überlesen, dass in meinem Rezeptvorschlag der Knobi schon mit drin ist. Ohne den gehts natürlich nicht.
    Vor längerer Zeit hab ich schon mal mit Grillmarinaden experimentiert und dabei auch Zitronensaft verwendet. Aber der Geschmack passt einfach nicht zu gegrillten Schweinefleisch. Überhaupt bin ich der Meinung, dass Grillfleisch keine Säure benötigt.


    Aber vielen Dank für den Tip mit der Soyasosse. Anscheinend kann man die tatsächlich mit gutem Gewissen auch zum Marinieren verwenden. Ich werd mir die aber doch eher für Geflügelfleisch aufheben und für die geplanten Schweinesteaks lieber ein paar Spritzer Worcestersosse verwenden.


    Zitat von AndreaTPF

    ich würde im grundsatz schon nie mariniertes Fleich kaufen. egal wo. Denn es ist bekannt das nicht mehr so schön aussehendes Fleisch oder gar schon geruchsintensives Fleisch dazu hergenommen wird.
    man sollte immer unmariniertes kaufen. ist am sichersten.


    Genau!

  • Du hast recht, das hab ich in der Tat überlesen! Asche auf mein Haupt.. :O


    Zitat

    Ich werd mir die aber doch eher für Geflügelfleisch aufheben


    Zitat

    Vor allem Geflügel schmeckt sehr lecker wenn es vorher drin eingelegt war und entzieht keineswegs Flüssigkeit.


    :P


    Wers einfach und schnell möchte kann auch einfaches Grilltrockengewürz mit Öl verrühren. :)

  • Für Türinger Rostbrätel gibt es folgende Grundmarinade, die nach Geschmack noch variiert werden Kann:


    flach plattierte, zwei bis drei Zentimeter dicke Nackenkoteletts (mit oder ohne Knochen) werden in folgende Marinade eingelegt:


    Pilsener Bier,
    Zwiebeln,
    Knoblauch,
    Erfurter Born Senf,
    Kümmel,
    Thüringer Majoran,
    Ursalz
    grober schwarzer Pfeffer



    Die Rostbrätl werden für 12 bis 48h im Kühlschrank oder gut kühl gestellt mariniert.


    Holzkohlegrill ist Pflicht!
    Während des Bratens öfters wenden. und mit Bier bespritzen.


    Beim Grillen nie vergessen, zwischendurch zu probieren, ob das Bier noch gut ist! ;)

  • So, ich als begeisterte maggi-tütchen Köchin will hier mal eins der Lieblingsrezepte von mir reinwerfen, die ich ohne Maggis Hilfe kochen kann:


    Nudeln mit Pesto (aus irgendeinem Kochbuch einer Freundin, glaube ich)


    Zutaten für 4 Portionen:
    1 Bund Basilikum
    50g geriebener Parmesan
    2 EL Pinienkerne
    400g Nudeln (Spagetti oder Bandnudeln oder sowas)
    3 Knoblauchzehen
    1/8 l Olivenöl
    Salz (fürs Nudelwasser)


    Basilikumblätter, Knoblauchzehen (die vorher kleinhacken) und Pinienkerne im Mixer Pürieren, die Pinienkerne kann man vorher leicht anrösten, muss man aber nicht. Dann mixt man abwechselnd eßlöffelweise Olivenöl und Parmesan unter. Nudeln kochen und 3 oder 4 Eßlöffel Nudelwasser unters Pesto rühren. Wenn die Nudeln abgegossen sind das Pesto dazugeben. Fertig. Ist superlecker und dauert gar nicht mal lange.

    Smile, it confuses people


    Ich gehe nie wütend ins Bett. Ich bleibe wach und plane meine Rache