Beiträge von Oliver Deberling


    Hallo Rainer,
    die Sache mit der Bagdad-Batterie hat schon für einige Verwirrung gesorgt. Tatsächlich sind Tongefäße mit Papyrusblättern gefunden worden, die aber nicht mit den echten Batterien verwechselt werden dürfen. Bei den im Irak gefundenen Batterien wurde der Eisenstab am Boden der Vasen befestigt, war von einem Kupferzylinder umgeben und überragte den Vasenrand um einige Zentimeter. Die Vasenöffnung wurde durch Aspalt verschlossen und der Eisenstab mit Blei überzogen. In den Vasen fand man Reste einer säurehaltigen Flüssigkeit. Ein Archäologe sagte mir ernsthaft, die Fundstücke seien zwar eindeutig Batterien, wurden aber versehentlich und zufällig hergestellt. Ich lasse diese Aussage einmal so stehen.
    Zu den Steinen von Ica: Kollege v. Däniken war vor einigen Jahren vor Ort. Ihm wurde ein Stein zur Untersuchung überlassen: Ergebnis: Der Stein ist eindeutig mehrere Jahrtausende alt. Es gibt echte und gefälschte Steine. In den Medien ist jedoch nur von gefälschten Steinen die Rede. Es wird nicht differenziert. Die gefälschten Steine wurden in Misthaufen gelagert, um eine entsprechende Patina zu erzeugen. Diese Patina jedoch läßt sich leicht von den echten Kristallisierungsspuren unterscheiden. Der Eisenmantel bei den erwähnten Felsbildern dagegen läßt sich nicht fälschen.
    Die Dino-Fußspuren am Paluxy-River sind echt und nicht natürlich entstanden. Man kann aus ihnen sogar noch die Gangart der Tiere ableiten. Einige Spuren finden sich unter fließendem Wasser und sind im Laufe der Zeit bereits erodiert, aber immer nicht gut erkennbar: Zehen usw. Wer einmal dort war, bekommt ein neues Weltbild.
    Ich glaube nicht an einen Schöpfungsakt, sondern daß unser Zeitbild falsch ist. Die Menschheit ist vermutlich viel älter als behauptet und die Dinos lebten länger. Ich weiß von Paläontologen, daß die Meteroritengeschichte bald zu den Akten gelegt wird.
    Es herrscht Verwirrung über den Hammer. Hier noch einmal einige Fakten:
    Er wurde 1934 gefunden. (Nicht 1936)
    Er wurde nicht bei London/Texas gefunden, sondern bei und nicht in Glen Rose: Aus London /Texas stammt die Familie Hahn, die den Hammer gefunden hat.
    Die C 14 Methode ist nur bei organischen Stoffen anwendbar. Der Stiel des Hammer ist jedoch versteinert und mineralisiert und ethält keine organischen Stoffe. Eine C 14 Untersuchung kann hier zu keinen vernünftigen Ergebnissen führen.
    Vorsicht bei englischen Texten. Ich weiß nicht warum, aber solche Beiträge stecken voller Fehler


    Hallo Rainer,


    ich bin ganz Deiner Meinung und halte auch nichts von Kreationisten. Aber hier muß man differenzieren. Der mißrauch durch Kreationisten sagt nichts über die Relevanz eines Fundes aus. Der Hammer stammt nicht aus einer Kohlegrube, sondern wurde aus einem massiven Felsen geschlagen. Der Stiel ist versteinert - eindeutig. Ich habe das Ding in Amerika in der Hand gehalten. Dr. Baugh der Leiter des Creation Evidences Museum ist Kreationist, aber kein Betrüger.
    Die versteinerten Fußspuren sind echt, auch wenn immer wieder das Gegenteil behauptet wird. Einige der Dino- und Menschenspuren wurden in Anwesenheit vonKamerateams unter dickem Felsgestein freigelegt. Haben Betrüger das Gestein vorher dorthin gebracht? Quershnitte einiger Spuren zeigen, daß das das Gestein unter der Verse zusammengepresst ist. Die Fußspur wurde also in den noch weichen Schlamm gepresst, der dann versteinerte. Fälschung unmöglich! Es gibt uralte Felsbilder, die einen Eisenmantel tragen. Fälschung unmöglich! Man könnte stundenlang weitermachen. Ich habe alte Bücher in denen noch behauptet wird, der moderne Mensch sei vor 15.000 Jahren entstanden, inzwischen gehen Wissenschaftler von bis zu 300.000 Jahren aus.
    Zu den Batterien. Ich beschäftige mich beruflich mit diesen Dingen und kenne die Ausreden. Die Batteren tragen Asphaltstöpsel, aus denen der Eisenstab herausschaut. Diese Objekte können nicht auf die genannte Weise genutzt worden sein. In indischen Mythen gibt es Beschreibungen solcher Objekte, aus denen eine göttliche Kraft entsprungen sei usw.

    Zitat von "Moichego"

    Ist das wieder einer dieser Funde, welcher nicht nachgewiesen und gefunden werden kann? Oder weiss man, wo diese Funde sich heute befinden?


    Oliver Deberling : Nennst du dich einfach so oder bist du der Oliver Deberling, welcher das Buch schrieb?


    Ich benutze kein Pseudonym. Das Buch habe ich geschrieben. Um den Hammer geht es dabei nur am Rande. Eigentlich handelt mein Buch vom Verbleib der Bundeslade.


    Der Hammer ist im Creation Evidences Museum bei Glen Rose an der texanisch-mexikanischen Grenze zu besichtigen.





    Der Hammerstiel ist versteinert, auch wenn dies auf dem Bild nicht gut erkennbar ist. Mann sollte Fundstücke nicht nach Bildern beurteilen. Das machen einige Wissenschaftler sehr gerne.




    Mineralische Ablagerungen können unter Umständen in einigen Jahrzehten
    Gesteinseinbettungen bilden. Dazu sind jedoch bestimmte Voraussetzubgen erforderlich, die im extrem trockenen Klima bei Glen Rose nicht vorliegen. Wie soll in wenigen Jahrzehnten ein Hammerstiel versteinern? Dies bestätigen die schriftlichen Gutachten eines wissenschaftlichen Instituts. Der Kopf besteht aus einem Eisen, das bislang nicht hergestellt werden kann. Vor Jahrzehnten etwa doch?
    Eine kritische Haltung finde ich gut, nur sollte man kuriose Funde nicht von vornherein ablehnen, weil sie nicht ins wissenschaftlich Weltbild passen.
    Der Hammer steht nicht allein. Es gibt Duzende ähnliche Funde. Alles Fälschung? Alles vor Jahrzehnten weggeworfene Gegenstände. Wie die antiken Batterien im Irak? Von denen wurde das Gleiche behaupten, was längst widerlegt ist.




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    Edit by SoulWind:
    Hallo Oliver Deberling, willkommen hier im Forum :)
    Bitte nicht für jede Antwort auf einen Beitrag einen extra Beitrag anlegen. Habe Deine 3 Beiträge zu einem zusammengefügt.
    Danke! :)

    Im Juni 1934 befanden sich Emma Hahn und ihre Familie auf einer Wanderung durch den Llano Uplift, ein Gebirgszug, der an der texanisch-mexikanischen Grenze verläuft. Nach einigen Kilometern stießen die Spaziergänger auf einen seltsam geformten Findling, der wiederum auf einem größeren Felsbrocken thronte. Als sie näher kamen, entdeckten sie ein Stück Holz, das aus dem Stein ragte. An Ort und Stelle begannen sie das merkwürdige Fundstück freizulegen und hielten bald einen von Felsgestein eingeschlossenen Hammer in den Händen. Die Familie stand vor einem Rätsel: Der Hammer mußte älter als die Gesteinsformation sein, von der er eingeschlossen wurde. Jene Gesteinsformation jedoch war offensichtlich Millionen Jahre alt und stammte aus einer Zeit, in der es keine Säugetiere geschweige denn Menschen auf der Erde gab.
    Nachdem lokale Wissenschaftler die Auffassung vertraten, daß der kuriose Fund keinerlei Bedeutung hätte, wanderte er völlig unbeachtet in ein Heimatmuseum. Erst rund 50 Jahre später wurde man wieder auf den versteinerten Hammer aufmerksam. Er wurde in ein Metallurgisches Institut nach Columbus/Ohio (Battelle-Institut) gebracht und gründlich untersucht. Das Ergebnis war eine Sensation: Der Hammerkopf besteht aus beinahe reinem Stahl. Verunreinigungen und Beimengungen, die bei der Stahlerzeugung selbstverständlich sind, konnten kaum nachgewiesen werden (2,6% Chlor und 0,74% Schwefel). Silizium und Kohlenstoff, die während der Stahlerzeugung entstehen müssen, fehlten völlig. Selbst mit modernen Methoden könnte niemand ein solches Metall herstellen. Unglaublicherweise war der Stiel des Hammers nicht nur versteinert, sondern im Inneren teilweise in Kohle übergegangen. Niemand konnte dies bislang erklären, denn die Verkohlung und Versteinerung von Holz sind zwei völlig unterschiedliche Prozesse. Versteinertes Holz entsteht als Ablagerung in Flüssen und Seen, während bei der Verkohlung Pflanzenteile zunächst in Torf verwandelt werden.
    Nach Auskunft von Geologen muß der verkohlte und versteinerte Hammerstiel mindestens 130 Millionen Jahre alt sein. Zu dieser Zeit gab keine Menschen auf Erden und erst recht niemand, der Stahl nach einem bis heute unbekannten Verfahren herstellte. Wer aber fertigte den Hammer an, wenn es keine Menschen waren?
    Einige Wissenschaftler behaupten angesichts eines solchen Fundes, der unser gesamtes Weltbild buchstäblich auf den Kopf stellt, es könne sich nur um eine Fälschung handeln. Ein Fälscher hätte demnach einen versteinerten und verkohlten Holzstiel anfertigen müssen, um anschließend einen Hammerkopf nach einem Verfahren herzustellen, das es bislang nicht gibt. Heute ist der Hammer im Creation Evidences Museum bei Glen Rose zu besichtigen, das von Dr. Carl Baugh geleitet wird.
    Ähnlich rätselhafte Funde machte man auch im Havasupai-Canyon (Teil des Grand Canyon). Dort entdeckte man an einer Felswand die perfekte Ritz-Zeichnung eines Tyrannosaurus Rex, der vor rund 65 Millionen Jahren ausstarb. Auch hier kann eine moderne Fälschung ausgeschlossen werden, den die Felsgravur ist von einer Eisenoxidschicht bedeckt, die in Millionen Jahren aus dem Gestein austritt. Wieder stellt sich eine zentrale Frage: Wer schuf jenes Bild vor Jahrmillionen und damit zu einer Zeit, als es noch keine Menschen gab.


    Literatur/Quellennachweis: Oliver Deberling: Das größte Geheimnis der Templer, Rottenburg 2005