Beiträge von ulfkirsten

    Wenn die meisten Theorien ( zum Beispiel die Drake – Gleichung http://m.fr.de/wissen/drake-fo…-geben-a-1074610.amp.html) und Statistiken darauf hinweisen, dass es eigentlich eine Menge an intelligentem Leben im Weltall geben müsste, so ist es doch höchst verwunderlich, dass die Aliens sich noch nicht bei uns gemeldet haben. Auch hierzu gibt es viele Theorien (
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fermi-Paradoxon). Eine dieser Theorien beschäftigt sich mit der Frage der Lebenszeit von fortgeschrittenen Zivilisationen. Letztendlich geht es im Kern darum, wie lange sich eine Zivilisation überhaupt hält, bevor sie sich selbst - sei es durch Krieg, Ressourcenverbrauch oder ein technisches Problem - zu Grunde richtet oder ihr Planet beziehungsweise das Sonnensystem das für sie übernimmt. Diese Theorie wurde nun von einem deutschen Physiker ergänzt, dieser hat nämlich berechnet, dass die meisten bewohnbaren Supererden deutlich stärkere Anziehungskräfte als unsere Erde haben, sprich das Entwickeln von Raketen mit chemischem Treibstoff gar nicht möglich wäre beziehungsweise nichts bringen würde. Wir Menschen hatten es auf unserem Planeten Erde also extrem einfach, überhaupt in die Raumfahrt einzusteigen. Auf anderen Planeten scheint das mit chemischen Treibstoffen viel schwieriger wenn nicht gar unmöglich zu sein. Durchaus interessant, wie ich finde. Natürlich gibt es auch andere Antriebsarten, doch selbst wir haben ja noch keine vernünftige Alternative entwickelt und sind noch weit von der interstellaren Raumfahrt entfernt – fraglich, ob eine Zivilisation diesen ersten Schritt einfach so überspringen könnte. Was denkt ihr?



    https://www.grenzwissenschaft-…neten-ungeeignet20180423/


    https://www.businessinsider.de…ben-gefunden-haben-2018-4

    Hi Silver, ich hatte den Thread damals aufgemacht, den Eintrag über den Grabstein aber tatsächlich nicht gesehen. Danke für den Hinweis! Der Express ist halt das rheinische Boulevard-Pendant zur BILD

    Bin heute auf einen Artikel im Focus gestoßen, der überraschend unkritisch war. Er handelt von außerirdischem Kontakt mit der Menscheit in der Vergangenheit. Dabei werden zwei Ereignisse aus der Bibel zitiert und ein Erlebnis des sumerischen Königs Etana beschrieben. Die Interpretation läuft jeweils auf den Besuch Außerirdischer hinaus, die in "Aufzügen" auf die Erde kamen. Der Autor betont, die Parallelen in den antiken Schriften seien "erstaunlich". Im folgenden ein Zitat des Artikels, es lohnt sich aber, den untenstehenden Link anzuklicken und den ganzen Artikel zu lesen. Wie gesagt, ungewöhnlich unkritisch für den Focus^^:



    "Als Jakob, der Enkel Abrahams, von Beerscheba nach Haran wanderte, wurde
    es dunkel, und er legte sich schlafen. „Und ihm träumte, und siehe,
    eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel,
    und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder.“ Auch Jakob
    kletterte hinauf. Oben stand dann Gott und versprach, ihm und seinen
    Nachkommen das Heilige Land zu geben. So schildert die Bibel in der
    Genesis 28, 10-19, den Traum Jakobs von der Himmelsleiter.


    Auch
    die biblischen Figuren Henoch und Baruch berichten von einem Turm, der
    hoch über die Erde hinausragte. Laut Baruch verdoppelten sich beim
    Aufstieg die Abstände von einer Station zur nächsten, dabei wurde er
    „wie von Flügeln emporgehoben“. Auf einer Station – im „zweiten Himmel“ –
    traf er „Menschen, deren Aussehen dem von Hunden glich, und die
    Hirschfüße hatten“. Sein Begleiter erklärte ihm: „Das sind die, die den
    Rat gegeben haben, den Turm zu bauen.“ Ein ähnlicher Text findet sich
    auch im hebräischen Talmud.


    Der sumerische König Etana („der zum
    Himmel aufstieg“) kündet von einer Himmelsreise, bei der er die
    Endstation in zwölf Stunden erreichte, und im indischen Mahabharata-Epos
    flogen die Vimanas – das sind Fahrzeuge, mit denen sich Götter und
    Helden durch den Himmel bewegen – mit 400 Yojanas pro Stunde, das
    entspricht je nach Umrechnung des Längenmaßes, für das es verschiedenen
    Werte gibt, zwischen 2400 und 6000 Kilometer pro Stunde."


    ...


    Gewagte Hypothese: Die Außerirdischen kommen via Weltraumaufzug -
    weiter lesen auf FOCUS Online:
    http://www.focus.de/wissen/wel…aumaufzug_aid_886686.html

    Ich glaube @mottech74 ist der einzige hier, der den Artikel tatsächlich gelesen hat ;) @misterx - Nachdem ich mit dem Artikel durch bin hätte ich sogar Verständnis dafür, wenn die Existenz von fremden Besuchern geheim gehalten wird. Die gesellschaftlichen Folgen wären, je nachdem um was für eine Art von Kontakt es sich handelt, tatsächlich revolutionär-einschneidend. Jedenfalls klingen die Thesen des Autors recht plausibel.


    @mittech74: Bei mir im Kopf spielten sich auch einige Szenarien ab, allerdings ebenfalls abseits jeglicher Verschwörungstheorien. Die nüchterne Art des Artikels regt zum Glück auch zu einem unaufgeregten, nüchternen Nachdenken über diese Thematik an. Man entwickelt eine gewisse Empathie für diejenigen, die in einer solchen Situation handeln müssen.http://www.paraportal.org/user/107558-mottech74/http://www.paraportal.org/user/107558-mottech74/

    Ich bin gestern abend auf einen spannenden Artikel auf Focus-Online gestoßen. Der Titel lautet "Was wäre, wenn wir eines Tages Außerirdische entdeckten?" - Natürlich eine sehr spekulative Frage. Der Artikel wirft die These auf, dass die Folgen einer solchen Entdeckung ungeheure soziale,
    psychologische, religiöse und politische Konsequenzen hätte: Je nachdem, wie direkt die Begegnung wäre (Von Fernkontakt über außerirdische Artefakte bis hin zum direkten Kontakt werden verschiedene Situationen angesprochen) und wer den Kontakt erlebt (das Militär, Wissenschaftler, einzelne Staaten) wären die Folgen eines solchen Szenarios extrem unterschiedlich. In den meisten Fällen, so die These des Autors, wäre ein Zusammentreffen jedoch ein "existenzieller Schock", gegen den keine Gesellschaft wirklich gewappnet sei. Der Artikel ist in vier Kapitel auf vier Seiten gegliedert und stellt einige heikle Fragen in den Raum, regt zu großem Kopfkino an und lässt über die Frage sinnieren, ob eine Nation überhaupt eine andere Wahl hätte, als ein direktes Zusammentreffen vor der Bevölkerung geheimzuhalten. Ich lege euch die fünf Minuten Lesearbeit wärmstens ans Herz:


    http://www.focus.de/wissen/wel…ntdeckten_aid_314181.html


    Nun, zufällig bin ich auch Historiker, sogar spezialisiert auf alte Geschichte (wenn auch nicht unbedingt auf diese Fragestellung). Dass die historischen Wurzeln des Weihnachtsfestes einen seminarfüllenden Forschungsdiskurs darstellen, weißt du als Historiker ja sicherlich. Fast alle Aspekte des Weihnachtsritus haben ihre Wurzeln in griechischen und römischen Gebräuchen und Religionen. Eine Riten entstammen sogar dem ptolemäischen Ägypten. Ich habe irgendwo auf meinem Laptop noch eine 3 Jahre alte Powerpoint liegen, die am althistorischen Seminar der Uni Köln beim Jahresausklang am letzten Abend vor den "Weihnachtsferien" von einem Kollegen gehalten wurde. Bei Interesse einfach eine PN mit Email schicken, ich lasse dir die PPT gern zukomme (Gesteh mir nur Zeit zum Suchen zu). Aber vorab schonmal soviel:


    Der 25. Dezember, der Tag der Sonnenwende, war in vielen Kulturen ein besonders wichtiger Tag. Im vorderasiatischen Mithraskult wurde an diesem Tag die Geburt des indischen Lichtgottes gefeiert. Bei den Ägyptern wurde mit dem Isiskult die Geburt des Horus auf diesen Tag gelegt. Die Römer begingen ihre feierlichen Sarturnalien zu Ehren des Gottes Saturn, des unbesiegbaren Sonnengottes. Die Germanen feierten im norddeutschen Raum bis hinauf nach Skandinavien ihr Mittwinterfest oder Julfest, zugleich ein Toten- und Fruchtbarkeitsfest. Um diese Feste ranken sich allerlei Geisterglauben, der sich in der Tradition, gerade in abgelegenen Gegenden wie beispielsweise in den Alpen, bis heute gehalten haben. Da sowohl das römische als auch das asiatische und ägyptische Fest mit grossem Pomp gefeiert wurde, versuchte Papst Hyppolit bereits um 217 das Fest der Geburt Christi auf diesen Tag, den 25. Dezember, zu verlegen. Es gibt (sehr) unterschiedliche Auffassungen darüber, welche Kultur nun wie stark für welche Rituale verantwortlich ist, aber zumindest die Frage, dass es enorm viele Parallelen gibt, ist eigentlich nicht zustellen.


    @Ltkilgor Natürlich schicke ich auch dir gern eine Ausarbeitung zu diesem Thema zu. Aber wie gesagt: Zu dem Thema gibt es so viele akademische Publikationen, du musst nur die Wuchwörter in eine akademische, geisteswissenschaftliche Suchmaschine eingeben und du wirst mehr zu dem Thema finden, als du lesen kannst. Deshalb habe ich auf eine bestimmte Literaturangabe verzichtet, zumal ich selbst nicht ausgezeichneter Experte in diesem Diskurs bin, sondern eher mit solidem Mitläuferwissen glänze^^

    Ich verstehe immer noch nicht ganz, wie du zwei völlig voneinader unabhängige Religionen ("Alt"ägyptische und Chrsitentum) in einen Topf werfen kannst um dir daraus eine mehr als nur wirre Proto-Proto-Hypothese zu basteln.


    Jeder Historiker wird bestätigen, dass hier keine Unabhängigkeit vorliegt. Alleine das Weihnachtsfest ist altägyptisch durch und durch. Zur Not einfach mal in eine historische Bib in einer Uni deiner Wahl gehen ;-)


    Ansonsten find ich den Text des Autors fabelhaft faziniertend, aber eben auch "fabel"haft schwer vorstellbar. Aber wenn alles stimmen sollte, hätte ich kein Problem damit. Hört sich gut an! Was mich aber noch interessiert:


    1. Woher weiß der Autor all das? 2. Was passiert mit den "schlechten" Menschen? Werden die dort oben auch empfangen? Von einer Hölle hast du immerhin nichts erwähnt. 3. Meinst du, dass der ideale Lebenspartner neben einem aufwacht? Weil der ideale Lebenspartner in den meisten Fällen bestimmt nicht der eigentliche Lebenspartner war. So eine perfekte Zivilisation geht ja in der Regel vom Optimum aus. Was passiert dann mit den nicht perfekten, irdischen Lebenspartnern, die man zu Lebzeiten sicherlich für perfekt gehalten hat?

    Bei Wikipedia findet sich zur der Aussage aber keine Quelle, wenn ich recht sehe. Damit steht die Aussage völlig aus der Luft gegriffen frei im Raum. Bram Stokers Dracula ist in der wissenschaftlichen literatur keine kleine Nummer. Literaturwissenschaftler, Gender-Studies, Psychologen, Historiker - das Angebot ist enorm dicht. Ich habe damals ein ganzes Semester mit der Thematik vebracht und bin nie über diesen Namen gestolpert. Ich gestehe, dass ich freilich nicht nach diesem Aspekt gesucht habe und ihn vielleicht übersehen haben könnte, aber irgendwas hätte eigentlich bei mir hängenbleiben sollen. Wenn ich in absehbarer Zukunft ein wenig mehr Zeit habe, werde ich zu diesem Thema nochmal Nachforschungen anstellen, evtl. finden wir ja etwas heraus!

    James Cameron ist nach seinem Tauchgang sicherlich der beste Ansprechpartner für die Geheimnisse des Meeresgrundes :-D Das Bild schaut sehr gefaked aus und von der Theorie höre ich zum ersten Mal, auch wenn sie sicherlich ein schönes Kopfkino anregt!

    Wikipedia schreibt: "Vámbéry war der Impulsgeber für den Roman Dracula von Bram Stoker, der 1897 erschien. 1890 traf Stoker mit Vámbéry zusammen, der ihm von der Legende des rumänischen Prinzen Vlad III. Drăculea erzählte; aus diesem Charakter entwickelte Stoker die fiktive Figur des Vampirs Dracula." Ich habe damals ein Gender-Seminar an der Uni zu dem Vampirmythos gegeben und vor einigen Jahren als Student eine Seminararbeit zu den psychologischen Aspekten des Romans Dracula verfasst, weshalb ich mich intensiv mit Stoker und dem Vampirmythos auseinandergesetzt habe. Ich habe so ziemlich alles an wissenschaftlicher Fachliteratur verschlungen, was der deutsche und englischsprachige Markt hergibt. Das Zitat ist meiner Meinung nach eher ein Gerücht, zumindest gibt es keine konkreten Hinweise auf besagtes Treffen oder gar die Inspiration. Vlad III wird sowieso überschätzt, seine Bedeutung für den Charakter oder gar das Setting des Romans sind eher spekulativ, tatsächlich gibt es andere Gründe für die Idee des Romans, die wesentlich plausibler erscheinen. Trotz allem schein Vambery ein interessanter Charakter zu sein. Weiß jemand mehr über ihn oder hat sich sogar jemand intensiv mit ihm und seiner Beziehung zum Vampirmythos auseinandergesetzt?

    Das mit den Ungerechtigkeiten stimmt selbstverständlich


    Diese Behauptung stimmt nicht. Es gibt keine Studie, die das belegt. Gerade im Bildungsbereich sollte man Studien mit besonderer Vorsicht genießen und auf die jeweiligen Auftraggeber achten. Es gibt Studien, die diese These widerlegen und belegen, aber beide Seiten haben bisher keine signifikanten Aussagen getätigt. Dieses Thema ist sehr differenziert und man sollte dieser Komplexität schon gerecht werden, um hier zu konstruktiven Ergebnissen zu kommen... ;-)

    ich möchte einfach mal die These in den Raum werfen, dass die Schulform Makulatur ist. Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gemeinschaftsschule, Gymnasium - In NRW haben wir ein sehr differenziertes Schulsystem. Allerdings spielt das gar keine Rolle. Entscheidend ist vielmehr das Investitionsvolumen, das in die Bildung fließt. Wir brauchen mehr Lehrer und, wie es andere Nationen erfolgreich vormachen, Psychologen und Sozialpädagogen an unseren Schulen. Alle drei Bereiche kosten erheblich mehr Geld, verkleinern allerdings die Klassenstärke und intensivieren die Betreuung. Wenn eine nahe Schülerbetreuung gegeben ist, spielt die Schulform keine Rolle mehr. Dann ist es egal, ob unser Schulsystem achtgliedrig oder eingliedrig ist. Schulformen an sich sind nur Ideologie. Da Ideologie nichts kostet, können die Parteien sich das prima auf die Fahnen schreiben. Investitionen hingegen erfordern hartes Cash, und da hört der Spaß auf. Was verrückt ist, denn die Bildungsrendite ist im Schulbereich (im Gegensatz zum Hochschulbereich) enorm.

    Ich finde Aufklärung und Prävention allemal besser als Prohibition. Wir sind doch angeblich mündige Bürger, die ihr eigenes Handeln reflektieren und verantworten sollen. Deshalb sollte sich die Politik nicht einmischen, wenn ich mir mal einen rauchen will. Solange die gesundheitlich und volkswirtschaftlich gefährlichere Droge, der Alkohol, legal ist, wird der ideologische Beweggund in dieser Debatte einfach zu offensichtlich.


    Neben der ideologischen Schiene würde man verhindern, dass unbescholtene Bürger sich ihr Zeug auf der Straße kaufen müssen, aufgrund verunreinigten Shits evtl. dem Gesundheitssystem zu Last fallen und zudem völlig unnötig kriminalisiert werden. Ganz zu schweigen von den möglichen Steuereinnahmen, die ein geordneter Verkauf mit sich bringen würde.

    Ich möchte in diesem Zusammenhang auf eine Seite der Bundeskanzlerin hinweisen, auf der über dieses Thema rege diskutiert und abgestimmt wird! Wens interessiert: Link anklichen und mitmachen!


    https://www.dialog-ueber-deuts…node.html?cms_idIdea=2070


    Und nebenbei noch eine interessante Anregung, die ich auf dieser Seite in den Kommentaren aufgeschnappt habe:
    Mittermeier wünscht sich "Kiffer-Wies'n"


    Hamburg - Wenn es nach Michael Mittermeier ginge, könnte auf dem
    Oktoberfest statt Alkohol auch Marihuana verkauft werden. Warum das für
    den Komiker ein interessantes Experiment wäre:


    Der Komiker und Autor Michael Mittermeier findet Marihuana nicht
    gefährlicher als Alkohol. “Ich möchte das Kiffen auf keinen Fall
    verharmlosen, aber mich stört schon lange die Hetze, die in der
    deutschen Öffentlichkeit betrieben wird: Jeder Kiffer gilt als
    Drogensüchtiger, während auf dem Oktoberfest, beim Fasching und Karneval
    lustig vor sich hin gesoffen wird“, sagte der 45-Jährige dem
    Zeit-Magazin.


    Er stelle sich gerne vor, “es gäbe ein zweites Oktoberfest, genauso
    groß, mit den gleichen Besucherzahlen, eine Art Gegen-Wies'n. Dort
    würden anstelle von Bier nur Joints verkauft.“ Am Ende sollten dann die
    beiden Oktoberfeste miteinander verglichen werden. “Wo gab es mehr
    Gewalt, wo mehr Verletzte, Kollabierte, Kranke und Vollrauschzombies.
    Ich wette, da würde die Kiffer-Wies'n besser abschneiden.“