Beiträge von toham


    Hast du meine Anfangspost/Folgeposts gelesen? Dachte hab ich dort schon verständlich beschrieben, warum es gefählich ist.
    Wo genau stimmst du da nicht mit mir überein?
    Es geht doch darum, dass es gefährlich ist, wenn der Nutzers von Wahlomat kein fundiertes politisches wissen besitzt und somit die Antworten nicht der Kopf, sondern der Bauch gibt. Wenn man dem Nutzer zuvor die Konsequenzen einer bestimmten Wahl erklären würde, so hätte er evtl. bei vielen Fragen anders entschieden.

    Zitat von "Gamma"


    Falsch!
    Der Halbwissende endscheidet sich hoffentlich nicht, eine These zu überspringen, sondern wählt im Falle mangelnder Sachkenntnis oder weil er sich nicht festlegen will, die Option "neutral"!
    Schließlich gibt es wohl keine Partei, die in ihrem Wahlprogramm zu allen 38 Fragen explizit Stellung bezieht!


    Ich habe den Wahlomat bereits getestet. Mit dem Ergebnis, dass auf dem ersten Platz die Partei stand, die ich ohnehin vorhatte zu wählen.


    Wiederum Falsch!
    Du kannst nicht zu einer Sache neutral stehen, von der du keine Ahnung hast! Neutral kann nur das Ergebnis sein, wenn du über eine Sache bescheid weißt, aber weder der These zustimmen noch ablehnen kannst (oder wie du sagst man sich nicht festlegen will). Bei Unkenntnis der Konsequenzen kann nur ein Überspringen korrekt sein.
    Folglich ist dein Wahlomat Ergebnis verfälscht/inkorrekt.
    Btw: Bei mir kam die favorisierte Partei auch an erster Stelle. Wenn ich mich aber mit jeder These genau auseinandergesetzt hätte und dadurch einige Thesen nicht übersprungen hätte, so wage ich zu bezweifeln, dass das selbe Resultat herausgekommen wäre.

    Die Bundestagswahlen stehen an und man weiß nicht sorecht was man wählen soll.
    Aber da gibt es ja den sogenannten Wahl o mat. Anhand 38 Fragen
    zu aktuellen Themen wird eine Wahlempfehlung - auch wenn der Wahlomat dies ausdrücklich verneint - ausgesprochen.


    Aber für wen ist dieser Wahlomat überhaut interessant?


    Politisch gut gebildete Menschen sollten die Standpunkte der einzelnen Parteien, sowie ihre eigene kennen
    und benötigen keine Unterstützung.


    Wie sieht es dann mit dem Durschnittsdeutschen aus. Er bekommt hin und wieder etwas von Politik mit und
    kann die Standpunkte der einzelnen Parteien einigermaßen einordnen. Mit diesem Halbwissen jedoch entsteht
    schon eine kleine Gefahr. Denn der Wahlomat hat einen Schwachpunkt: Er führt nicht die Vor- und Nachteile
    der Konsequenzen für eine Zustimmung oder Ablehnung einer These auf.
    "Die Mehrwertsteuer soll abgeschafft werden" - Boaah geil! Wer würde nicht gern 19% weniger zahlen?
    Aber die Konsequenzen? Der Staat wird handlungsunfähig! Bei entwas kniffligeren Thesen erscheint das
    vielen Menschen aber nicht so offensichtlich.


    Kennt man sich nun mit einem Thema nicht so gut aus, so entscheident der Halbwissende hoffentlich die
    These zu überspringen (was ja möglich ist). Die Aussagekraft des Resultats sinkt aber je höher die Anzahl
    übersprungenen Thesen ist. In meinem Fall war die NPD noch vor der CDU (aber natürlich nicht an erster
    Stelle) - und ich bin definitiv kein NPD-Wähler.


    Zu guter Letzt fehlen noch die Politikmuffel. Ich bezweifle, dass diese bei mehr als eine der Thesen den
    Konsequenzen ihrer Wahl bewusst sind. Und wieder ist die Wahlempfehlung nutzlos.


    Wie könnte aber der Wahlomat mehr an Bedeutung gewinnen? Zu jeder These wie oben beschrieben
    die Vor- und Nachteile nennen? Wer bestimmt aber diese? Wissenschaftler? Nicht immer unparteiisch!
    Die Parteien? Bringt nichts, da deren Aussagen nicht korrekt sein können!


    Fazit: Der Wahlomat bleibt ein Spielzeug, dass man nicht sehr ernst nehmen sollte. Ansonsten könnte
    er zum gefährlicehn Spielzeug werden.


    Was meint ihr?

    Ich denke Teils ist das angeboren. Viele Menschen sind von Grund auf neugierig oder auf schwäbisch gesagt "wonderfitzig". Es stößt aber natürlich an die Grenzen, wenn dadurch Hilfskräfte behindert werden oder Hilfeleistung unterlassen wird. Es ist aber auch schon schlimm genug wenn man sich vor ein brennendes Haus setzt, während die Eigentümer über ihr Hab und Gut weinen.

    Volksentscheide zu ganz bestimmten Themengebieten können ganz ok sein. Aber wenn für jeden kleinen Gesetzesentwurf eine Volksabstimmung notwendig ist, so ist das nicht nur aufwendig, sondern das Volk verliert sehr schnell die Lust am andauernden abstimmen.


    Wenn es dann eine Wahlbeteiligung von knapp über 50% gibt, wobei nur ein Bruchteil dessen die Kompetenzen besitzen zu wissen, was für weitreichende Konsequenzen das für- oder dagegenstimmen hat, ist das einfach nicht für Gut zu heißen.


    Volksentscheide lassen auch viel Platz für Manipulation anhand der Fragestellung.


    Zweifler Ich denke der Grund, warum die Volksvertreter/Politiker nicht nach deinem ok fragen, liegt an den vielen Nachteilen von Volkseintscheide.

    Zitat von "eskay173"

    Vorsicht. Hier, glaube ich, verwechselst du Bildung mit Intelligenz. Eine gute Schule macht natürlich einen intelligenten Menschen zu einem gebildeten, intelligenten Menschen. Wer aber ganz einfach doof ist, dem hilft auch die beste Schule nichts.


    Nicht ganz. Die Intelligenz wird nicht nur genetisch weitergegeben, sondern wird auch durch das Leben bestimmt.
    Hierzu:


    Zitat

    Turkheimer hat darauf hingewiesen, dass bei der Erblichkeit der Intelligenz die soziale Klasse eine große Rolle spiele. Während Intelligenz in der Mittelschicht zu einem großen Teil erblich sei, sei sie dies in der Unterschicht nicht. Der Grund: Die schlechten Umweltbedingungen in der Unterschicht führten dazu, dass die Kinder ihr genetisch vorgegebenes Potential nicht entwickeln konnten. Auf einer Skala von 0,00 bis 1,00 sei der IQ in der Mittelschicht zu 0,72 von den Genen bestimmt, in der Unterschicht jedoch nur zu 0,10, so Turkheimer


    Quelle: www.hartford-hwp.com/archives/45/297.html


    Von daher kann man durch eine frühe Förderung von Kinder die Intelligenz positiv beeinflussen.

    @ Zweifler

    Zitat

    egal was aus uns wird. ob dumm oder intelligent, ob faul oder über trainirter kypernetik körper ob hässlich oder schön. es bleibt evolution.


    Verstehe was du meinst. Aber finde die Evolution im Sinne von Mutationen bleibt zwar erhalten, aber die natürliche Selektion wird ausgehebelt.
    Stattdessen könnte man jetzt die gesellschaftlichen und sozialen Fortschritte auch als (künstliche) Evolution sehen. Aber leider sind die letzten beiden Punkte nicht vollständig in unseren Genen verankert, sondern werden durch die Generationen mündlich/schriftlich weitergegeben.

    Hallo,


    ich bin der Meinung, dass der immer bessere medizinische und und technologische Fortschritt die Evolution des Menschen bremst. Früher starben junge Menschen, weil sie z.B. an Diabetis erkrankt sind. Heute kann Gott sei Dank solchen Menschen geholfen werden. Denn sonst könnte ich wahrscheinlich selbst diese Zeilen nicht schreiben. Dennoch geht man dadurch den Kompromiss ein, dass die erkrankte Person sich nun fortpflanzen kann und das Risiko besteht den Gendefekt (sofern dass die Ursache ist) weiterzugeben. Dieses Beispiel lässt sich auch auf andere Krankheiten übertragen.


    Aber nicht nur Krankheiten bremsen die Evolution. Auch der Sozialstaat, welcher bedürftige oder schwache Menschen auffängt, ermöglicht jedem Menschen sogut wie möglich zu leben. Ob reich oder arm, ob intelligent oder zurückgeblieben, ob krank oder gesund - heutzutage muss sogut wie keiner (zumindest in Deutschland) um seine Existenz bangen.


    Aber bitte versteht mich nicht falsch - dieser Text soll in keinsterweise nationalsozialistisches Gedankengut darstellen! Ich bin sehr froh über den Fortschritt und dass jeder Mensch ein Recht auf Leben besitzt und erhält. Dennoch muss man auch im Hinterkopf haben, dass man dafür auch einen Preis zahlt.


    Könnte es in einigen Jahrhunderten nicht sein, dass ein Mensch von Geburt an etliche Tabletten schlucken muss, um all die Erbkrankheiten im Schacht zu halten? Sicherlicht sind wir aber bis zu diesem Zeitpunkt in der Lage Kinder mit den perfekten Genen zu (er)zeugen.


    Was meint ihr?

    Zitat von "res"

    Ein Photon ist doch eine Welle und keine Kugel auch wenn man es als Paket sehen kann.
    Verdammt schon wieder ein Einsatzposting (ohne diesen Satz).


    Ein Photon ist sowohl Welle als auch Teilchen.
    Ebenfalls bewegt sich ein Elektron! und sogar (alle?) Atome wellenförmig fort.
    Dies lässt sich über das Doppelspaltexperiment beweisen.


    Das Paradoxe daran ist, dass wenn man nachweisen möchte, dass sich ein Photon/Elektron/... wellenförmig fortbewegt so erhält man die gewollte Eigenschaft. Möchte man beweisen, dass das Photon ein Teilchen so stellt es sich als Teilchen dar.


    Es ist also immer abhängig wie es bzw. ob es beobachtet wird. Sobald man nämlich ein Photon beobachtet bricht die Wellenfunktion zusammen und es stellt sich als Teilchen dar.

    Zitat von "Realist2"


    jap, allerdings versagt die "festigkeit" auf atomarer ebene... sodass bei nem wasserstoffatom ja gar nicht erst ne grenze angenommen werden kann. wo ist die? die gibts eigentlich nicht...


    Meinte eigentlich nicht Atome sondern Elementarteilchen wie ein Elektron, Myon, Quark. Wenn man aber nun mit der Quantenphysik kommt sind diese Teilchen eben auch alles andere als Konstant..
    Sehen wir es so einfach wie in Realschul-Physik, dass ein Elektron um einen Atomkern herumsaust wärs theoretisch möglich.

    Zitat von "Realist2"


    ne vollkommene kugel gibts eigentlich materiell nicht, da spätestens in atomarer ebene die oberfläche "rau"/uneben wird...


    ja genau. Nur wenn das kleinste Teilchen eine perfekte Kugel wäre gäbe es eine perfekte Kugeln. Aber wie schon gesagt aus perfekten kleinen Kugeln kann man keine perfekte große Kugel bauen.

    Versucht doch erstmal ein vollkommener Würfel zu machen. Ist nämlich genausowenig möglich wie eine vollkommene Kugel.
    Die kleinsten Teilchen auf der Erden sind sagen wir mal kugelförmig. Wie soll man denn aus vielen Kugeln eine große Kugel bauen können?
    Nehmt mal ein paar Murmeln in die Hand und ihr merkt was ich meine.
    Das selbe mit dem Würfel. Man kann aus Kugeln auch kein Würfel bauen.

    Zitat von "Blutstahl"


    tut mir leid...aber ich habe mein "eigenen" gott dessen volk von den christen abgeschlachtet wurde, nur weil sie ihren glaube nich wechseln wollten....das christentum wurde nur auf mord und blut aufgebaut


    Richtig, früher waren die meisten Oberhäupter der Christen die wohl größten Verbrecher. Auch heute haben manche eine Meinung die ich nicht unterstützen möchte. Man sollte aber eine Religion nicht an deren Extremisten bewerten.


    Muss muss daher ja nicht Mitglied in der Kirche zu sein. Am besten kündigt man seine Mitgliedschaft und somit spart man auch noch Mitgliedsbeitrag. Hat "Gott" glauben kann man danach ja trotzdem noch.


    Wen das Wörtchen "Mitglied" stört: Ist in Deutschland nun mal so.

    Ich sehe das Ganze jetzt für nicht so schlimm an.
    In der Grundschule ist man meist zu jung zu entscheiden was gut oder schlecht für einen ist. Warum sollte man dann nicht das Fach Religion haben, welches einem den jeweiligen Glauben der Eltern lehrt.
    In den nächsten Jahren durchläuft man die Pubertät, in der die meisten sowieso "gegen alles" autoritäre sind. Außerdem ist der Religionsunterricht auf der Realschule/Gymnasium zumindest im Normalfall (vom Lehrer abhängig) keine Rekrutierungs-Veranstaltung. Meist ähnelt dieser einem Geschichtsunterricht bezogen auf die Religion - und die Geschichte des christliche Glauben gehört nunmal zur Allgemeinbildung in Deutschland.

    Ich finde bei der Diskussion über die Realität sollte man den christlichen Glauben auch hinzuziehen.
    Gott erschuf die Menschen. Wir können unseren Schöpfer nicht sehen, da sich dieser auf einer anderen Ebene/Dimension befindet - "Er ist überall". Nach dem Tod kommen wir bei einem "guten" Verlauf des Lebens in den Himmel und erklimmen somit die selbe Wirklichkeitsebene wie Gott.


    Ist dieser Prozess aber nicht analog zu der Entwicklung von z.B. neuen technischen/elektronischen Geräten? Diese werden meist in einer Simulationssoftware getestet, ob sie das machen was man sich erwünscht. Falls der Test erfolgreich verläuft wird es produziert und erreicht die Wirklichkeitsebene des Menschen.


    Ich meine seit dem alten Testament existiert schon der Glauben, dass die jetzige Welt nicht die vollkommen reale ist.
    Daher ist die Matrix-Theorie gar nicht so weit hergeholt.


    --
    Noch was zum zum Thema Realität:
    Unser Gehirn kann nicht zwischen d e r Realität und den Gedanken an eine Situation unterscheiden. Wenn wir einen Apfel sehen oder uns einen Apfel vorstellen sind exakt die selben Regionen unserer Gehrin aktiv.

    Zitat von "Phobophobia"

    Moin :)
    Gestern Nacht kurz vorm zu Bett gehen habe ich mir darüber noch mal Gedanken gemacht.
    Also ich wäre nicht mehr im Zustand gewesen um Bäume aus zu reisen.
    Erst wenn ich mich ausgeruht habe, dann kann ich das wieder.


    Es ist wirklich wie ein Akku aufladen.


    Aber genau das meine ich doch. Du konntest nur nicht Bäume ausreisen, weil das Gehirn schon den Einschlaf-Modus aktiviert hat. Wäre dieser nicht aktiviert könntest du "Bäume ausreisen".
    Das Gefühl ausgeschlafen zu sein bzw. den Akku aufgeladen haben ist rein psychisch. Aber wie du auch sagst klar notwendig, da man ohne Schlaf sonst psychisch Zugrunde geht und dies wiederum körperliche Probleme mit sich zieht.


    Wenn wir Hunger haben ist der Magen leer, wenn wir Durst haben fehlt es an Flüssigkeit. Wenn wir Müde sind, ähhhm ja, was ist dann schief geloffen?
    Im Prinzip ist dann noch alles ganz ok.
    Müde sind wir, wenn wir 50 km gejogt haben oder uns anders körperlich betätigen. DANN ist der Akku leer und müssen uns ausruhen. Das geht aber meistens ohne schlaf nur durch einfaches nichtstun.
    Vergleicht man diese Müdigkeit, mit der Müdigkeit vor dem zu Bett gehen, dann ist letztere vorgegaukelt. Wir hätten noch Energie um Bäume auszureisen, um eine Doktorarbeit zu schreiben. Aber dürfen wir nicht - da das Gehirn befiehlt: "schlaf".

    Der Mensch braucht definitiv kein Schlaf um wieder neue Energie zu sammeln.
    Es gibt auch neuere Fälle von solchen "Schlafstörungen".
    Dort konnte ein Mann mehrere Wochen schlecht schlafen. Im Schlaflabor wurde dann herausgefunden, dass er in der Nach maximal 5-15min "schläft". Körperlich war dieser Mann topfit ohne Mängel. Psychisch war er jedoch sehr angeschlagen.
    Es wurde dann herausgefunden, dass das Hirnareal, welches für die Müdigkeitauslösung zuständig ist, nicht mehr funktioniert.


    Somit lässt sich sagen, dass der Schlaf nur zur psychischen Verarbeitung der erlebten Ereignissen notwendig ist.