Beiträge von quincypme

    der notarzt muß ausschließen, daß der patient noch lebt. das kann er nur mithilfe der sicheren todeszeichen, zuvörderst der totenflecken. ist noch leben da, muß sofort mit lebenserhaltenden maßnahmen begonnen werden. Auch im von mir beschriebenen bonner fall gings ja letztlich um die juristische sekunde: wäre die frau am leben geblieben, wenn man sofort die entsprechenden maßnahmen begonnen hätte (ich sage ja)
    [quote][/Wenn nun der Notartzt bzw. Erstversorger nicht damit rechnet einen so seltenen Fall wie einen Scheintoden vor sich zu haben wird er nicht unbedingt danach suchen.
    quote] na, das ist ja mal ne qualifizierte aussage. der schreiber sollte sich seine eigene signatur vor augen halten. . .
    notärzte sind dafür da damit zu rechnen. sie sind dafür verantwortlich.
    tot und tod ist für viele auch nurn glückstreffer. . .
    im übrigen werde ich mich in dieser rubrik nicht mehr äußern, solange dieser moderator mich wegen doppelposting anpupst.
    nicht die quantität sondern die qualität der postings ist entscheidend.

    Zitat

    In Deutschland musst du mindestens 4 Tage in der Totenhalle liegen bevor du unter die Erde kommst


    in deutschland hat jedes bundesland sein eigenes bestattundgesetz. in rlp mußt du im regelfall nach 72 stunden bestattet sein.
    [quoteAber Tagelang ohne Atmen? Ne glaub ich nich...][/quote]
    es gibt z.b. die kataleptische starre, in der alle vitalfunktionenauf ein nicht mehr wahrnehmbares minimum zurückgefahren sind. da kann das schon mal vorkommen.

    Zitat

    [/Und zweitens hätt ich gerne eine Quelle!quote]
    schlingel! was ich hier schreibe, habe ich selbst erlebt oder in den seriösen tageszeitungen oder fachblättern gelesen. ich werde doch hier keine weiterführenden quellen nennen, dann verstoße ich ja gegen die schweigepflicht. . .


    weit verbreitet und auch heute noch in manchen fürstenhäusern üblich, war der herzspitzenstich. dabei wurde ene lange nadel in die herzspitze gestochen. wenn sich die nadel nicht bewegte, gab es keine herztätigkeit mehr und man hatte sicherheit.

    bis auf wenige ausnahmen kann man hier naivität pur lesen. keine ahnung von der (deutschen) wirklichkeit.
    zunächst mal: tot ist tot (den jüngling von naim, lazarus und jesus laß ich jetzt mal weg).
    aber oft biste garnicht tot. dazu sind weiter oben ja auch beispiele von der rm düsseldorf angegeben.
    weiteres beispiel: im januar vor wenigen jahren fand man eine leblos wirkende frau am bonner rheinufer. der herbeigeeilte notarzt, ein anästhesist des godesberger waldkrankenhauses, stellte den tod fest. stunden später fiel dem bestatter leichte atemtätigkeit auf. im krankenhaus stellte man fest, daß die frau lebte. sie starb aber kurz drauf doch (an unterkühlung und tablettenmißbrauch). die bonner staatsanwaltschaft schaltete sich ein und ermittelte gegen den notarzt. das verfahren wurde nach einiger zeit eingestellt. es wird vertuscht, damit in der bevölkerung nur ja nicht eine scheintodpanik entsteht wie vor 150 jahren.
    in wirklichkeit ist es so: es gibt die leitlinien zur ärztlichen leichenschau. die interessieren aber kaum einen.in der häuslichkeit wird nicht entkleidet, im krematorium sieht sich der amtsarzt auch oft genug nur das gesicht an.
    als todesursache nimmt man häufig eine plausible, oder man fälscht. hauptsache man kann dann bei todesart den natürlichen tod ankreuzen. dann bekommt man auch keinen druck von der kripo.
    mir haben 2 koblenzer khk stolz von der über 80-jährigen frau erzählt, die sich in einem weißenthurmer altenheim an der türklinke erhängt hatte. der hausarzt bescheinigte im beisein dieser beiden kripohelden einen natürlichen tod.
    leichenschau in deutschland ist die unendliche geschichte einer unglaublichen schlamperei. und die todesursachenstatistik ist noch nicht mal das papier wert.
    und obduziert wird immer weniger.
    zusammenfassung: biste tot, wirste nicht mehr lebendig. die frage ist nur: biste tot? der scheintod lebt. . .

    ich las grade in sonnebrennt's link, daß der eintrag von 1975 bis 1985 bestand, ab 1983 allerdings nur in der 35-buchstabenform. dann wurde die rubrik gelöscht. erstmals tauchte er im tb von philadelphia 1938 auf. da war an eigene raumfahrt eigentlich noch nicht so zu denken (in der masse). . . aber gabs da nicht schon diesen teufelskerl o.w. mit seinem krieg der welten?!!! querdenken erlaubt. . . 8-)

    laßt doch endlich mal dieses kindische rumgehacke auf evd. man muß ihm den namen nicht abkaufen. der name stand so im guinnessbuch von 1978. damals hatte däniken bereits eine vielzahl von anhängern, die mit offenen, zielgerichteten augen ihm zuspielten, was mit seinen theorien zu tun haben könnte. und bei dem text können ja nur außerirdische gemeint sein. die frage ist also "nur": wie seriös war der eintrag und hat guinness das überprüft? man sollte es meinen, denn die auflagen sind streng (nicht nur beim domino-day).
    Gassi, vielleicht ist guinness die sache zu heiß geworden nach dem wirbel durch die evd-veröffentlichung und sie wollten nicht für alle zeiten als kronzeuge für diesen eintrag stehn. vielleicht entfernte man daher diesen eintrag wieder. ich meine mich erinnern zu können, daß bei däniken eine abbildung das namens dabei war.
    vielleicht kann man die guinnessfrage bei wer-weiß-was klären?

    http://www.youtube.com/watch?v=z97WBLxVMww
    Wer mal eben so zwischendurch knappe 2h Zeit erübrigen kann, über ein paar Englischkenntnisse verfügt oder bereit ist, die deutschen Untertitel zu lesen, kann sich bei youtube dieses Video einer Pressekonferenz ansehn, auf der über zwanzig Zeugen ihre Geheimnisse preisgeben. Ich schreibe jetzt nicht mehr dazu, denn jeder sollte sich möglichst unbefangen sein eigenes, subjektives, Urteil über die Glaubwürdigkeit dieser Menschen bilden können.
    Was mich, nicht nur bei diesem Thema, immer wieder ärgert, ist der Zeitaufwand, mit dem man sich hier in ein Thema einlesen muß, weil die Poster oft nicht motiviert sind, ihre Posts vor dem Abschicken noch mal laut zu lesen. Man muß viele Sätze mehrmals lesen, bis man weiß, wie sie eigentlich lauten sollten. Das nervt und ermüdet. :evil:
    Und das ewige Rumgehacke an der Person EvD lenkt nur von dem fehlenden Wollen oder Können ab, sich mit seinen Thesen sachlich auseinanderzusetzen. Es sind ja auch nicht nur "seine" Thesen. Andere, wie Charroux, wurden bereits genannt.
    Und wenn es um Zeiträume geht, mit denen argumentiert und jongliert wird, sollte man unterscheiden (können) zwischen Erdenzeit und Raumzeit, die beide nicht identisch sein müssen (bei der Zeitverschiebung nach der Relativitätstheorie).

    Huhu Mad Angel
    Ja, es ist schon alles sehr imposant dort: Angefangen mit der sehr engen Bergstraße mit Ampelverkehr, bis hin zum Kloster und der Klosterkirche, die mich ein wenig an die Felsenkirche in Idar-Oberstein erinnert,- nur halt viel gewaltiger und imposanter. Der ganze Ort strahlt eine etwas finstere Mystik aus, so eingebettet in steile Felswände.
    Ich war erst einmal dort. Und da es mich nicht reizte, mich in den Touristenstrom einzureihen, um letztendlich nur einen flüchtigen Nahblick auf die Schwarze Madonna zu erhaschen, machte ich etwas für mich wesentlich Interessanteres:
    Ich stieg eine schmale Treppe links der Kirche empor, zeigte an der Kasse meinen Präparatorenausweis vor und konnte dann gratis und mit Fotoerlaubnis ins Klostermuseum. Dort sind wirklich tolle Präparate: Mumien (auch Tiermumien), sumerische Rollsiegel, Keilschrift- und Hieroglyphentafeln etc. etc. ... Es raubt einem den Atem. Man fühlt sich um Jahrtausende in der Zeit zurückversetzt.
    Schwarze Madonnen gibt es viele. Und jede hat ihre eigene Legende.
    So gibt es eine in Remagen. Sie wurde von einem Gefangenen des amerikanischen Lagers in der Goldenen Meile angefertigt. Dort wo die Menschen wochen- und monatelang zusammengefercht vor sich hinvegetierten, wo ein zerissener Karton ein Dach ersetzte und der "Klo" das "Wohnzimmer" war, fertigte ein unbekannter Künstler eine Madonna an! Auch zu ihr wird gewallfahrtet. Es gibt auch dort Wunderberichte, und ich maße mir nicht an, dies als Aberglaube abzutun.
    Dennoch vermochte es diese Schwarze Madonna nicht zu verhindern, daß 1992 ein bekiffter Autofahrer in die Kapelle raste und unter einer einheimischen Pilgergruppe ein Blutbad verursachte, das 4 Tote und eine Unzahl an Verletzten forderte.
    Ich persönlich denke, daß es letztlich eine Glaubenssache ist. Was geschieht, geschieht auf einer PSI-Ebene, die schwer faßbar, aber auch nicht wegzuleugnen ist. Und wie nicht jeder ein Supermedium ist, wird auch diese PSI-Ebene nicht jedem zuteil.

    @ Veteran: Bist Du Mr X? :?
    @ Orakel: Ich bin mir auch noch lange nicht im Klaren über die ganze Sache. Aber ich werde mir den Film ansehn. Ich habe in meinem Leben soviel Geld für unnützen Tinnef ausgegeben, da wirds auf die paar € fürs Kino auch nicht mehr ankommen. ;)
    Die Sache mit der Rechtschreibung sehe ich auch nicht sooo eng, denn wenn man heute mit modernen Textverarbeitungsprogrammen arbeitet, kann es durchaus passieren, daß automatisch nach der neuen Schreibweise geschrieben wird. Früher konnte man bei word ja noch das Kästchen "Neue Rechtschreibung ignorieren" aktivieren; aber heute fehlt es leider.
    Ich denke, nach dem 6. November werden wir alle ein klein wenig mehr wissen. . . :lol:

    Samstag, 6. Oktober 2007
    Ausgabe - vom (Datum): 05-02.02.2003


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    Serie: Interviews mit Personen der Bibel
    Sagen Sie mal, Petrus...



    ... erinnern Sie sich an Conny Kramer, als er an Ihre Himmelstür klopfte?


    Petrus: 'Conny Kramer'? Lassen Sie mich nachdenken... Wann war das ungefähr?


    Vor ziemlich genau 30 Jahren. Ein junger Mann. Er hatte Drogen genommen.


    Petrus: Ah ja, langsam schimmert es in meiner Erinnerung. Das war doch der, dem eine junge Sängerin auch noch eine Hymne gesungen hat.


    Genau. Trotz Ihres Alters funktioniert Ihr Gedächtnis bemerkenswert gut.


    Petrus: Toi, toi, toi! Um aber auf Ihre ursprüngliche Frage zurückzukommen: Conny Kramer war ein außergewöhnlich sensibler Mann, erinnere ich mich. Ich hab natürlich gleich gesehen, dass er keineswegs eines natürlichen Todes gestorben ist, sondern dass ihn gewissermaßen ein goldener Schuss in den Himmel katapultiert hat.



    Dann mussten Sie sich die Frage stellen: Lass ich ihn in den Himmel?


    Petrus: Vorweggeschickt sei gesagt: Dass ich mit einem dicken Schlüsselbund an der Himmelstüre stehe, ist natürlich eine Legende. Doch ich muss zugeben: Je länger ich mit ihr konfrontiert werde, desto mehr Gefallen finde ich an dieser Rolle. Menschen brauchen Bilder, um den Glauben zu verstehen.


    Lassen Sie uns auf Conny Kramer zurückkommen. »Nun kann ich den Himmel sehen«, soll er vor seinem Tod gesagt haben.


    Petrus: Eine Erfahrung, die viele Sterbende machen. Sie berichten mir, eine enorme Helligkeit habe sie umgeben. Bei Herrn Kramer mögen seine Drogen diese Erfahrung noch verstärkt haben. Er sah sehr glücklich aus, als er vor mir stand.


    Und haben Sie ihn nun reingelassen oder nicht?


    Petrus: Nun, ich habe natürlich meine Prinzipien. Drogen zu nehmen und sich selbst damit zu töten, gehört selbstverständlich nicht zu den christlichen Tugenden. So wandte ich einen rhetorischen Trick an, der sich in ähnlichen Situationen bereits bewährt hatte. »Meinen Sie, Sie gehören in den Himmel«, fragte ich ihn, »obwohl Sie Gott ziemlichen Ärger bereitet haben?«


    Eine sehr offensive Strategie...


    Petrus: ...mit verblüffenden Ergebnissen. »Gott Ärger gemacht? Ich?«, entgegnete er. Er klang dabei nicht so entrüstet wie viele andere, die diesen Vorwurf weit von sich weisen. Er dachte einige Sekunden nach, dabei musterte er mich, sah auf die Himmelstür-Klinke und auf mein Schlüsselbund an. Dann blickte er mir direkt in die Augen und sagte. »Du hast Gott aber auch ganz schönen Ärger gemacht, Bruder. Und du bist auch im Himmel, sogar mit einem ziemlich wichtigen Job!«


    Eine Unverschämtheit!


    Petrus: Eigentlich nur die Wahrheit. Immerhin habe ich Jesus verleugnet. Es spricht für Gott, dass er uns Menschen ins Herz schaut und nicht nur auf unsere Taten. Um es kurz zu machen: Ich schloss auf und ließ ihn hinein. Und er macht sich gut hier oben...


    Vielen Dank für das Gespräch.


    Interview: Juliane Werding & Uwe Birnste
    Interviews mit Personen der Bibel



    /03/03-05-02.02.2003_1043857280-93484.htm
    abgerufen 6.10.2007, 13.53 Uhr
    zuletzt geändert 12.10.2006, 13.28 Uhr


    © Sonntagsblatt 1998-2007, Impressum,
    Ich konnte mir diesen Dialog Conny Kramers mit Petrus nicht verkneifen.
    Habe im Übrigen eine Anfrage ans rechtsmedizinische Institut Essen gestellt. Über eine -hoffentlich- eintreffende Antwort werde ich berichten.

    Liebste Tina und Ihr alle,
    so ganz unrecht hat ja wahrscheinlich keiner von uns. Aber es reicht nicht zu sagen, der Tod ist die Abwesenheit von Leben. Oder: Der Tod ist Nichts.
    Oder:. . .
    Tod ist wohl eine Art Sammelbegriff:
    - er bezeichnet das Ende des einem bestimmten Körper eigenen Lebens
    - ist das Ende des persönlichen Bewußtseins
    - ist das irreversible Nichtmehrvorhandensein der Vitalfunktionen
    - ist gleichzeitig aber auch der Beginn vieler anderer Prozesse
    - bedeutet Umwandlung von Materie und Energie
    - was wiederum möglicherweise eine Umwandlung des Bewußtseins bedeuten könnte, vermutlich mit dem Verlust des persönlichen Bewußtseins
    Wir benutzen diesen Begriff oft gedankenlos, füllen ihn nicht mit Inhalt, allenfalls mit Emotionen. Vermutlich, weil er durch Verdrängung und Entfremdung zu einem Tabu wurde (in unseren Konsumzivilisationen).
    Er ist es aber allemal wert, Teil unseres bewußten Kommunizierens zu sein.
    :pope:

    Da es nichts gibt, was es nicht gibt, gibt es auch das Nichts.
    Also ist es
    - existent,
    aber
    - nicht faßbar
    - nicht beschreibbar
    - nicht zu leugnen
    - nicht spürbar
    - nicht erfahrbar
    - keine Materie
    - keine Antimaterie
    - keine Idee
    - real irreal
    :?::arrow::idea::!: :wink:

    Wenn die Frage sich auf den Gott der Bibel bezieht, antworte ich mit einem klaren Nein!
    Er muß nachbessern, versuchen, fragen, strafen, töten, leiden, zweifeln, sterben, auferstehen. . .
    Er sagt auch an keiner mir bekannten Textstelle: "Ich weiß alles; Ich kann alles!"
    Mit einem Wort: In diesem Gott sehe ich in der Tat den Präastronauten. In anderen personalisierten Göttern auch.


    Ob das Gott (oder das Göttliche) allwissend ist, weiß keiner. Man kann's ja noch nichtmal allgemeingültig definieren.
    Wenn aber im Prinzip des Lebens/der Natur Experiment, Chaos, Expansion ihren angestammten Platz haben, scheint dieses Gott/dieses Göttliche keine Langeweile zu lieben und auf Neugierde und Informationsbeschaffung (auch durch gelebte Leben!) zu setzen.
    Das würde bedeuten, daß das Gott in Bezug auf Künftiges nicht allwissend ist.

    Hallo Raksha,
    natürlich müssen Aliens nicht hyperschlau sein.
    Aber wenn wir von Aliens sprechen in Zusammenhang mit Kontakten zu uns ( egal ob in der Vergangenheit oder der Gegenwart ), müssen wir zwangsläufig ein immenses technisches Know-how unterstellen. Und, davon bin ich fest überzeugt, eine hohe moralische Reife; denn sonst hätten sie sich längst selber ausgeöscht, bevor es zu irgendwelchen Kontakten außerhalb ihres eigenen Lebensraumes kommen könnte.
    Mit Weihnachts- und Neujahrsgrüßen an alle!
    Helmut :D

    Was soll dieses Gebrabbel in der Unfrage?
    Geht es um Kommerz oder eine unverzichtbare Glaubensgrundlage, oder geht es um die Frage: Sagensammlung Ja oder nein?
    Wenn du ein Thema benennst, dann bleib gefälligst dabei.
    Alles andere nervt total.

    :D Wir kommen auf unserem Weg zum Thema immer weiter voran, elper!
    Lies dir nochmal den Eröffnungsbeitrag von Gassi durch und deine erste Reaktion darauf.
    Man kann nicht alles gleichsetzen. Unsere Geschichte kann eine sehr fantastische gewesen sein. Aber nicht im Sinn von Batman oder Superman.
    Auch nicht in der Art von Gullivers Reisen, denn die waren damals von hochpolitisher Brisanz.
    Fantastisch in der Art, daß man Fantasie = freie Entfaltung des Geistes braucht, um zu ermessen, was in jenen Zeiten tatsächlich vor sich ging.
    Damals, als die "Wächter des Himmels" auf der Erde weilten und mit den "Töchtern der Menschen" verkehrten, die wiederum oftmals bei der Geburt der entsprechenden Kinder starben, weil deren Anatomie aufgrund der Fremdgene etwas gigantisch geraten war. ( Ähnliches gab es bei Tausenden von Paarungen z.B. amerikanischer GIs mit Philippininnen und anderen Asiatinnen.) Damals wurden Ereignisse geschildert, die man im Zusammenhang zwar wohl nicht verstanden hat, die aber alles andere als fantastisches Wunschdenken waren.
    Du verlangst Beweise. Aber welche bist du bereit zu akzeptieren? Uralte Schriften wohl nicht. Uralte Überlieferungen wohl auch nicht. Uralte Zeichnungen wohl auch nicht.
    Andere sind bereit, solche "Beweise" zu akzeptieren. Und ich denke, wir haben es Autoren wie von Däniken, von Buttlar, aber auch Charroux zu verdanken, daß unsere bis dato sehr engstirnige Sichtweise geöffnet wurde und viele Menschen, darunter auch Wissenschaftler und Theologen, Archäologen und Paläontologen, Prähistoriker und Orientalisten, um nur einige zu nennen, sich ernsthaft mit neu in die Diskussion eingebrachten Argumenten befassen.
    Warum soll ein Golem kein Computerroboter gewesen sein (der letzte bekannte wird übrigens Thomas von Aquin zugeschrieben) ? Welche (Fantasie-)Vorlage gab es für die leuchtende Feuersäule des Herrn beim Zug durch die Wüste (immerhin gab es Polarlichter und Mitternachtssonne auch damals nur jenseits des Polarkreises, - aber da gab es keine Israeliten). Was war die Vorlage für Vimanas? Welcher allmächtige = sich des Alls bemächtigende "Gott" wird in Verbindung mit Donner und Rauch gesehen? Was steckt hinter der Idee, daß man Gott/Götter ehren kann, indem man lebenden Menschen die Herzen herausschneidet und opfert?
    Vielleicht ein Cargokult, weil man sich dunkel daran erinnert, daß vor Zeiten jene Götter Herzen operiert haben und man ihnen mit der Nachahmung Referenz erweisen will?
    Vieles, wenn man die Intoleranz mancher Menschen abzieht eigentlich alles, spricht dafür, daß unsere Vergangenheit ganz anders war, als es uns bis heute gelehrt wird. Und viele fühlen sich in dem Gelehrten geborgen, weil es ihnen vertraut ist. Sie haben Angst, dieses Vertraute, diesen imaginären Schutz zu verlieren. Da passen keine Präastronauten ins Schema. Da darf keiner Gott oder die Götter entgöttlichen.
    Da will man nicht begreifen, daß unsere Vergangenheit in (jetzt noch theoretischer) nicht zu ferner Zukunft die Gegenwart einer anderen Spezies sein wird, welche unsere Astronauten als Götter, deren Generationenraumschiffe als Städte am Himmel, und deren Zubringer als Himmelsbarken bezeichnen wird. Und deren Berichte darüber in fernen Generationen als Fantasieerzählungen abgetan werden.
    Übrigens, mein Lieber, ich könnte mir vorstellen, daß du als Wiener den Herrn Mozart selbstverständlich als Österreicher bezeichnest. Aber stimmt das? (Soviel als abschließende Spitzzüngigkeit zum Begriff "Beweis".)
    Lieben Gruß!
    Helmut :wink:

    Hai elper,
    hab erst jetzt die Passage von Hechter, auf die du etwas pikiert reagiert hast, und deinen vorhergehenden Beitrag gelesen.
    Hechter hat dir doch nix Böses vorgehalten. . .
    Wichtiger aber: Mir fiel folgender Passus bei dir auf:
    "bis Mutter Natur eine andere Spezies als aggressiv genug erachtet die Welt neu zu kontrollieren und irgendwann den samen des lebens aufgrund ihres aggressiv eroberungs und erforschungswilligen Instinkts auf andere welten zu pflanzen ?...es ist nicht umsonst in der Natur so , dass intelligenz immer mit einem Mass an Aggressivität einhergeht"
    Damit erkennst du ja an, was du sonst immer lauthals bestreitest: Prinzipiell kann eine aggresive ( besser: expansionsfreudige, raumfahrende ) Intelligenz das Leben weitergeben in den Raum. Also kann es prinzipiell auch mit uns in der Vergangenheit so geschehen sein! :-)))
    Anscheinend eine unterbewußte Erkenntnis, gegen die du dich im Allgemeinen bewußt sträubst. . .

    Liebster elper,
    jetzt haben wir wieder mal das übliche Problem: Du hängst dich am falschen Detail auf!
    Es ging doch um deine "Familienerinnerungen", die möglicherweise vererbt worden seien und die eben jene "Erinnerungen" auslösen könnten. Ich habe dann willkürlich ein Beispiel gebracht, wo eine soche Vererbung unmöglich wäre. Du wiederum gehst auf den Gedankengang garnicht ein und konstruierst wieder ein anderes Problem: Nämlich, daß man sich vielleicht nur an Gelesenes aus dem eigenen Unterbewußtsein heraus erinnert.
    Das ist bei dir ganz oft der Fall. Im Aufsatz würde drunter stehn: Thema verfehlt. Das ärgert und nervt ganz schön (auch bei anderen Themen).Dabei mag ich deine erfrischende Art zu schreiben an sich ganz gerne lesen.
    Nochmal ein anderes Beispiel: Herr X kann seinen Stammbaum väterlicherseits und auch mütterlicherseits bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen und alle Beteiligten im Großraum Eifel lokalisieren. In der Rückführung sieht er sich aber zusammen mit deiner Oma die Schulbank in einem Wiener Bezirk drücken. Da wirds doch dann eng mit den "Familienerinnerungen", findest du nicht? Und gelesen haben von deiner Oma wird er wohl auch nicht.
    Rheinischer Gruß an die Donau