Beiträge von Nachtmahr

    Ich würde mir sowieso wünschen, dass eine Außeinandersetzung mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, zu jeweiligen Themen, hier im Forum intensiver geführt würde. Was das Phänomen der AKE angeht gibt es ja unbestritten viele Ähnlichkeiten mit den NDE bzw. Nahtoderfahrungen und aktuell geht man ja mehrheitlich davon aus, dass es sich dabei um Störungen der Selbstwahrnehmung handelt, das Gehirn also bestimmte Informationen fehlinterpretiert. Dazu gibt es ja ein paar interessante experimentelle Ansätze.
    In diesem Sinne handelt es sich bei AKE vielleicht nicht zwangsläufig nur um Träume, aber zumindest um Formen von Halluzinationen. Für User die jede wissenschaftliche Außeinandersetzung ablehnen und sich dabei direkt diskreditiert fühlen empfehle ich das "Esoterik Forum".
    Ich selbst habe manchmal luzide Träume, denen bereits eine hohes Maß an Klarheit und Internsität innewohnt, Ansätze des "Außerkörperlichen" gab es auch - allerdings keinerlei Anhaltspunkt dafür, dass ich wirklich jemals meinen Körper verlassen hätte. Mir ist ehrlichgesagt auch unbegreiflich wie man das aus irgendwelchen Wischiwaschi-Erlebnissen folgern kann, bei denen man die Umgebung nur verschwommen und undeutlich wahrnimmt und hinterher nicht in der Lage ist konkrete Gegebenheiten zu benennen, über die man zuvor keine Kenntnis hatte. Anscheinend ist es ja leichter zum Neptun zu reisen, als einfach mal in der Nachbarwohnung vorbeizuschauen.

    Habe sie das erste mal beim diesjährigen Amphi-Festival gesehen. Sehr schöner Auftritt. Seither ist mir die gute Truppe noch mehr ans Herz gewachsen und mir ist klar geworden welch begnadeter Gitarrist Ingo Hampf doch ist :D


    Ich würde jetzt gern etwas von "Schwarz in Schwarz" hören.

    Es gibt wenige Genres im Metal die ich nicht höre, habe da allerdings klare Favoriten:


    Heavy, Thrash, Groove und Black Metal


    Zum einen sind da die Gottväter des Metal: Black Sabbath und Judas Priest
    Die unbändige Energie des South Californian Bay Area Thrashs: Slayer, Death Angel (wunderbar), Exodus, Anthrax, Dark Angel... und wie sie alle heißen (ich bin wie man sieht nicht der größte Metallica-Fan, schlecht nicht, doch meiner Meinung nach überbewertet)
    Die Geburtsstunde des modernen Metal: Pantera!
    Und der fesselnde Bann atmosphärischer Dunkelheit: Bathory, Immortal, Dark Funeral, Darkthrone
    ;)


    Vermehrt höre ich auch die anderen eher klassichen Genres wie Doom, Power, Death und Viking Metal.


    Was ich übrigens besonders liebe ist der Glam Metal, wobei viele der Bands wahrscheinlich eher im Hard Rock zuhause sind. Zu nennen wären da: Mötley Crue, Cinderella, Skid Row, Whitesnake, Def Leppard, Ratt

    Aber welcher Wissenschaft soll man nun glauben ? der die den Kindern in der Schule beigebracht wird oder die die einem wahr erscheint ?

    Natürlich an jene die wissenschaftlicher Beweisführung folgt. Eine Wissenschaft an die man "glaubt" macht aber sowieso keinen Sinn: Wissenschaft ist das Aufstellen von Theorien und Hypothesen und deren Überprüfung - Kein Glauben.


    Aber das nur am Rande, es soll ja keine Diskussion geben :D


    Ich bin Atheist - alles andere halte ich für Hirngespinste.

    Ich glaube nich daran, noch halte ich es für sehr wahrscheinlich. Sehr amüsant allerdings ist die Überlegung schon:


    http://www.mmnews.de/index.php…alias-cia-agent-tim-osman


    (Osama Bin Laden als vermeintlicher CIA Agent - was wiederum als Teil der Verschwörungtheorie rund um den 11ten Steptember aufzufassen ist.)


    Ich denke ganz gleich wie man zu derlei Thesen steht; ich finde sie unterhaltsam und interessant wie schnell "Fakten" rethorisch ins Wanken gebracht werden können.

    Nun gut, ich wollte ganz gewiss nicht das gegenteilige Verhalten als Ideal anpreisen, nur eben betonen dass ich jenen Facettenreichtum als wichtig erachte. Natürlich sollte jeder nach seiner Facon leben und wenn dies im Sinne der klassischen Familie und Rollenverteilung erfolgt, will ich das gewiss nicht verteufeln. Ich hänge ja auch nicht der weitaus albernen Idee an man müsse die Rollen der Geschlechter ins komplette Gegenteil verkehren, am gesündesten scheint mir der Mittelweg. Demzufolge reagiere ich aber durchaus ablehnend auf all jene die das eine oder andere Extrem verkörpern und eine Meinung wie "ein Mann muss so sein und nicht anders" ist nunmal nicht mehr zeitgemäß oder ohnehin falsch, da "Ausnahmen" numal existieren. Wenn nun aber wer "ein Bilde von einem Mann ist", das aber nicht allzu ernst nimmt kann ich das sehr wohl akzeptieren. Das jeder so ist wie meine Wenigkeit muss ja auch gar nicht sein :D
    Was nun aber in unserer Erbinformation geschrieben steht und was mehr eine tausendjährige Gewohnheit ist, ist eine andere Sache. Sicherlich ist das Matriarchat in der Geschichte nicht weit verbreitet und es mag sein dass es in der Biologie begründet ist, ich würde das aber nicht mit absolutet Sicherheit sagen.

    Limp Bizkit
    Slipknot
    Alice in Chains
    Rage against the Machine
    Slayer
    Pantera


    Sieht man mal von Slayer ab bin ich ein großer Freund des 90iger-Crossover Sounds ;) Ich höre bei weitem mehr Bands und unterschiedliche Stile aber diese sind vermutlich am prägendsten.

    In der Biologie existiert die Unterscheidung Mensch/Tier nicht, wir sind alle Animalia und das ist Fakt. Der Übergang von den niederen Stufen der Evolution zu den höheren ist völlig fließend und es wäre anmaßend zu behaupten der Mensch würde ein eigenes Reich im Stammbaum der Lebwesen einnehmen.

    Ich muss sagen dass ich dieses Thema "Geschlechterrollen" schon immer recht interessant fand, umso mehr verwundern mich die meisten der bisherigen Antworten zu dem Thema.
    Heutige Entwicklung mal hin oder her, die entscheidende Frage ist doch welche Eigenschaften von Mann und Frau biologisch bedingt und welche nur gesellschaftlich gegeben sind. Eine gesellschaftliche Prägung die nur auf "alter Gewohnheit beruht" ist doch ganz klar etwas was man lieber überwinden sollte, ich glaube nicht das Rollenklischees irgend einer positiven Entwicklung zuträglich sind. Das sehen wir ja deutlich in den traditioneller und religiös geprägten Ländern.
    So stellt sich doch die Frage was nun wirklich unüberbrückbar weiblich oder männlich ist. Ich behaupte das ist gar nicht soviel wie die meisten denken, sicherlich unterscheidet uns körperliche Konstitution und das sich unsere Gehirne funktionell nicht komplett gleichen ist auch unumstritten - aber das unser Verhalten so massiv beherrscht wage ich zu bezweifeln. Zumal manche hier so tun als würde Mann in eine Rolle gedrängt werden die völlig gegen seine Natur ist, nur weil es euch nicht gefällt muss das nicht bei jedem Mann so sein.


    Um zu mir zu kommen habe ich zB gar nichts gegen ein paar "weibliche" Eigenschaften einzuwenden, einfach weil sie meinem Charakter entsprechen und das auch nicht weil ich irgend einem blödsinnigen Trend folge. So heule ich öfters bei Filmen, gehe gern shoppen, stehe nicht auf Autos, Actionfilme und Fußball und mag es mich mit guten Freundinnen zu treffen und stundenlang zu quatschen :D, geschminkt habe ich mich auch schon, allerdings eher weil ich teilweise der schwarzen und Rock/Metal-Szene zugehörig bin. Allerdings wüsste ich nicht warum Mann sich nicht aufstylen darf usw. Das sind einfach Eigenarten ohne die ich nicht ich sein würde, und da ich männlich bin (und hetero) kann ich mir schon gar nicht vorstellen dass es ein ungeschriebenes Gesetz gibt wie man sich als Mann zu verhalten hat.
    Das ist allenfalls etwas statistisches und leider nehmen sich die Meisten Männer in ihrer "Männlichkeit" viel zu wichtig, führen Kriege, unterdrücken ihre Familien usw
    In diesem Sinne wäre ich wirklich dafür dass mehr von uns an den Herd kommen :D


    @ Nieselpriem, Brustbehaarung sieht meiner Meinung einfach sch.. aus, da greif ich sicher nicht zum Laser der Rasierer tut auch :P
    @ Vin Diesel, sorry, wir leben nicht mehr im Urwald, wer ein "biologisches Program" propagiert sollte sich mal darüber gedanken machen wo der wirkliche Selektionsvorteil liegt, heutzutage ist Köpfchen sicher mehr gefragt als rohe "Manneskraft"

    Da ist er wieder. Und flux möchte ich doch mal bei der aktuellen Entwürdigungs, Menschenrechts- und Unterschichtenfernsehen-Debatte einsteigen ;)
    Fesselt uns unser Sadismus vor dem Bildschirm ? Dschungelcamp nur etwas bei Bildungsnotstand?


    Ich möchte schonmal anmerken dass ich das keinesfalls so sehe, aber vielleicht sind da ja andere anderer Meinung.

    Sanktioniert wird man nur im Diesseits. Wenn es keinen Gott oder "höhere" Wesen gibt, dann ist dort auch niemand der über unsere "Seelen" entscheidet. In sofern ist es völlig gleich wieviele Verbrechen und Massenmorde man begeht, das muss man doch mal deutlich sagen: Für das Universum (das was ich als jenseitig erachte weil es nunmal seit Anbeginn der Zeit existiert und bis zu deren Ende existieren wird) ist es völlig gleich was wir tun. Interessieren dürfte es nur andere Lebewesen - wobei dies Grund genug sein sollte auf sich und andere achtzugeben ;)

    Aus dem ethischen Blickwinkel heraus möchte ich anmerken dass ich jegliche Formen der Sexualität für legitim halte und dass jeder diese ausleben sollte (bzw sollen dürfte) sofern er nicht anderen oder sich selbst damit schadet, sprich es durch sexuelle Handlungen zu psychischen Schäden oder langfristigen physischen Schäden kommt. Schließlich hat sich ja niemand ausgesucht wo die eigenen Präferenzen liegen. In so fern ist es mir völlig gleich welche sexuelle Identität, Orientierung oder Präferenz jemand besitzt, ich finde das im Gegenteil sogar recht interessant. Vielfalt macht das Leben nunmal spannender ;)


    Nochmal etwas zur Diskussion, die bereits angemerkten Bildungslücken mancher Teilnehmer sind wirklich erheiternd. Sexualität auf Erbanlagen zurückzuführen ist ein sehr logischer Ansatz.. wer das als Angriff wertet der hat den Unterschied zwischen Darwinismus und Sozialdarwinismus wohl nich richtig begriffen.

    Phylosof


    Ich denke das ist richtig. Sofern wir alle in einer virtuellen Realität leben würde wäre dies nur eine weitere Ebene der Realität. Das kommt natürlich auch einfach an wie man Realität definiert: wenn computergenerierte Illusion ausscheidet ist dieser meiste Teil unser Wirklichkeit irreal, trotzdem lebten wir in einer realen Welt, bekämen wir auch nichts davon mit. Die Virtualität könnte jedoch auch als etwas reales durchgehen wenn sie sich schon so echt anfühlt wie dies hier ;).
    Entscheidende Antworten auf derlei Fragen könnte die Menscheit vielleicht erlangen wenn es ihr gelänge wirkliche Künstliche Intelligenz zu erschaffen, aber davon sind wir noch weit entfernt, und ehrlichgesagt ist das für mich ein furchteinflößendes Szenario.


    EDIT Cat:
    Volltextzitat entfernt. Forenregeln bitte beachten!

    Aber in erster Linie ist es ja auch eine persönliche Entscheidung, die andere respektieren sollten - ebenso wie Fruganismus.

    Derlei Entscheidungen sind natürlich zu respektieren (man kann ja Niemanden zwingen), wie man dazu selbst steht ist aber immer ein ganz anderes Thema und wenn man etwas nicht als sinnvoll für sich selbst (oder auch den anderen) erachtet ist es erlaubt dies zu äußern ;)

    In meinen Augen existiert so etwas wie Gerechtigkeit nicht. Gerechtigkeit ist ein Leitbild wenn es darum geht den Interessen verschiedener Menschen oder Gruppierungen gleichermaßen entgegenzukommen. Gerechtigkeit selbst, als Idealzustand, liegt aber immer im Auge des Betrachters ("was erwarte ich, was erachte ich als angemessen") und kann daher nicht allübergreifend erreicht werden. Eine solche völlige Gerechtigkeit würde eine deckungsgleichheit der Interessen, Erwartungen und Auffassungen aller Menschen (oder Beteiligten) erfordern - Ich bezweifle dass ein solcher Zustand existiert. Natürlich kann man einfache Gegenbeispiele entgegenhalten, aber es funktioniert auch maximal bei diesen einfachen Beispielen wie "Fritzchen bekommt ein Gummibärchen deswegen bekommt seine Schwester auch eines", dort kann man das Attribut gerecht vielleicht noch gelten lassen.
    Ich wüsste aber auch gar nicht wozu man "Gerechtigkeit" in einer funktionierenden Gesellschaft braucht, solang Maximen wie Verringerung von Leid, Möglichkeit der Selbstentfaltung, Freiheit... befolgt braucht es kein gerecht, wichtig sind Rechte und aus diesem Recht folgert sich richtiges und falsches Verhalten.
    Um zu verdeutlichen was ich meine: Bricht jemand das Recht wird er nach geltenden Rechtsgrundsätzen bestraft, dies ist richtig, es ist aber niemals gerecht (das muss es auch gar nicht sein). Wichtig ist jediglich Recht aufrechtzuerhalten und für den Schutz der Bevölkerung zu sorgen. Die Unmöglichkeit der Gerechtigkeit wird bereits daran verdeutlicht dass jeder von uns ein ganz anderes Bewusstsein von für ihn gerechtem Strafmaß besitzt - so etwas wie einen Volkeswillen erachte ich ebenfalls als Nichtexistent, da kannst du jediglich Tendenzen ausmachen.
    Ich zB lehne "Bestrafung" als wirkliche Bestrafung ab, der Mensch kann einfach nicht beurteilen welche Strafe für welche Tat unabdingbar angemessen ist. Da müsste man schon mit so etwas wie einem göttlichen Willen argumentieren, was für Atheisten nicht in Frage kommen dürfte. Sinnvoll erachte ich nur die Anzahl der Straftaten möglichst gering zu halten, zu sanktionieren und Menschen vor sich selbst und anderen zu schützen. Natürlich ist das Maß der Sanktionierung der Kern der Sache (Diskussion), aber das körperliche Strafen, die Herbeiführung psychischer oder physischer Schäden dabei ausscheiden müssen sollte nicht in Zweifel gezogen werden.. aber Entschuldigung das ist ein ganz anderes Thema und meine persönliche Empfindung, die ich aber auch nicht als gerecht anpreisen möchte, sondern als richtig ;). Mit Richtigkeit meine ich übrigens Notwendigkeit, notwendig für den Zusammenhalt des Systems, notwendig um richtigem oder falschem Verhalten zumindest teilweise angemessen zu begegnen.

    EDIT Cat:
    Volltextzitat entfernt.

    Richtig, und einfach ein bisschen mit Vererbungslehre, Genexpression, Proteinbiosynthese und Co befassen und das Bild wird klarer - ist ja alles keine Zauberei, wenn auch höchst komplex (in den Details)


    Alles in allem habe ich aber keine Ahnung worum es hier überhaupt geht, der Thread erscheint mir viel zu unübersichtlich und das Thema viel zu undeutlich definiert, meine Kritik geht ganz klar an den Threadstarter :D


    Das was mir ins Auge gefallen ist ist deine kurze Abhandlung zum Thema "Kolonisation des Weltraums und Moral", wer bitte definiert denn was moralisch ist? Das liegt doch immer im Auge des Betrachters, im Prinzip können wir machen was wir wollen und das solang es niemanden stört (und dort ein Moralbegriff entsteht oder angewand werden kann). Und wenn der Mensch das Universum aus Spaß an der Freud bereisen will dann soll er das gerne tun, die Sinnhaftigkeit dessen stellt sich mir auch nicht in Frage. Schleßlich war es auch sinnvoll andere Kontinente zu entdecken um den eigenen Horizont zu erweitern. Warum man dazu jetzt unsterblich sein muss weiß ich auch nicht - Vielleicht möchtest du damit andeuten wohin unsere Entwicklung führen könnte? So dass wir irgendwann als astrale weise Wesen umherschweben und von "irdischen Zwängen" befreit sind? Könnte mir besseres vorstellen :mrgreen:

    Nun ist die Geschichte der Evolution ja auch eine des immerwährenden Überlebenskampf der Arten, fressen oder gefressen werden. Vor diesem Hintergrund erscheint mir das Anliegen des Menschen diesen Kreislauf zu wollen schon als ein seltsames.. aber das ist dann wohl das was wir unserem höheren Verstand geschuldet sind. Jedoch bezweifle ich ernsthaft dass wir physisch bereits darauf ausgerichtet sind uns fleischlos zu ernähren. Meine Freundin hat es zB eine zeitlang "vegetarisch versucht" und trotz Ersatzprodukten und Lebensmitteln die den Mangelerscheinungen entgegen wirken sollten hat sie es nicht geschafft diesen Mangel vollkommen auszugleichen. Wenngleich es ja Leute geben sollen die auch nebenwirukngsfrei völlig auf Fleisch und tierische Produkte verzichten können, ich denke mal die stellen aber eher die Minderheit dar. Von daher ist zumindest eine veganische Lebensweise fragwürdig, so ehrbar sie auch sein mag.


    Ich denke aber durchaus darüber nach ob es richtig ist so gedankenlos mit dem Fleischkonsum umzugehen und das Leid der Tiere in Kauf zu nehmen, auf der anderen Seite ist dieses "Leid" etwas natürliches sofern wir von den menschlichen "Errungenschaften" wie Massentierhaltung und -abfertigung sowie artungerechter Haltung absehen. Das heißt im Klartext ein im Wald geschossenes Wildschwein halte ich für moralisch weniger bedenklich.
    Und Entschuldigung,spätestens bei den Frutariern hört bei mir jegliches Verständnis auf - Das fällt dann wohl mehr in die Eso-Ecke.


    Das Problem an dieser Herangehensweise ist doch dass man sich bei konsequenter Anwendung eingestehen muss das nicht nur das betrachtete Objekt "Universum" sondern alles vom näheren bishin zum weiter entfernten Umfeld eine Projektion des eigenen Bewusstseins ist. Logischerweise würde man auch niemals die Erde, die Wurstbude von nebenan oder Omas Katze vollkommen und ganzheitlich erfassen.. Details fehlen immer und kein Mensch ist in der Lage sich sämtliches Wissen zu erwirtschaften. Dafür reicht unsere Lebenszeit einfach nicht aus - Und somit spielt es keine Rolle ob es sich um das weitgehend unerforschte Universum oder um etwas viel vertrauteres handelt, nicht?
    Dann müsse man also annehmen: "Ich weiß das ich nichts weiß", das allerdings erscheint mir dann auch überzogen, wir besitzen Erkenntnisse und wir teilen diese Erkenntnisse miteinander obwohl wir alle unser eigenes Bewusstsein besitzten. Es existiert also etwas das mitnichten nur eine Illusion ist sondern Realität, so wie der Teil des Universums den wir kennen und erforschen.