Beiträge von kleine Hexe

    für mich hat das auch einen Hauch von Evolutionstheorie - Leugnung. Verstehe nicht, wie man solche Ansätze haben kann. Man kann doch nicht Videos von falsch geprägten Tieren (die meist noch in Gefangenschaft aufgewachsen sind) als Paradebeispiel dafür nehmen, dass Tiere eigentlich nur wegen uns wild sind. Es ist irgendwie ja umgekehrt. Sie lassen sich zähmen...

    Hallo Dreamwolf


    Ich erkenne mich total wieder in deinem Text. Mir geht es genauso... Allerdings war das eigentlich schon fast immer so. Ich träume sehr oft luzid, kann es auch meistens auf die eine oder andere Art beeinflussen. Ausserdem erinnere ich mich sogut wie jede Nacht an meine Träume. DAs ist für mich schon so zur Normalität geworden. Auch die Details in den Träumen sind bei mir immer da. Viele Leute können ja wie du sagst keine Texte lesen oder nicht in Farbe träumen. Das Problem habe ich nie.


    Ab und zu habe ich daher auch diese Art extrem realistischen Träume, wo ich einen Realitätscheck mache (bei mir ist das meistens, dass ich meine Hände anschaue um zu sehen, ob die normal aussehen) Warum das so ist, weiss ich nicht genau.


    Bei mir ist es meist so, dass diese wirklich extremst realistischen Träume (und ja man kann das üben) immer mit einem sehr komischen Körpergefühl einhergehen. Es ist eine Art Summen bei mir. Ich hatte mal eien auserkörperliche Erfahrung und es ist praktisch identisch. Und auch mich überfällt dann immer eine Angst, nicht mehr zurückzukönnen. Es ist auch sehr viel schwerfälliger dann daraus aufzuwachen.


    Wie du liebe ich es, mich damit zu beschäftigen. Träume sind was ganz tolles. Aber es kann auch unheimlich sein. ich bin sicher, dass es ganz ungeahnte Möglichkeiten birgt.

    Das Raubtiere friedlich sind ist irgendwie ein Oxymoron in sich. Kommt darauf an, was man unter friedlich versteht.... Wenn Raubtiere töten (zur Nahrungsbeschaffung) oder um sich zu verteidigen ist es ja wie es die Natur vorgesehen hat. In uns allen schlummert ein Mörder. Wir als Menschen leben es einfach (im Normalfall) aufgrund der Gesetze und Moralvorstellungen nicht aus. Können tun wir es trotzdem.


    Diese Dokumentationen über die „zahmen“ Löwen haben ja alle etwas gemeinsam. Der Löwe wurde in irgend einer Weise gerettet oder hat nie wild gelebt. Ihm fehlt schlicht die Prägung durch das Muttertier. Er tut das, was ihm vom Mutter-Ersatz (dem Menschen) vorgelebt wird.


    Interessanterweise passiert ohne Prägung durch das Muttertier beim Fluchttier wie dem Pferd oft das Gegenteil. Es wird meist nicht zahm und anhänglich (obwohl es das auch geben soll) sondern sehr oft äusserst aggressiv und unreitbar resp. unzähmbar und extrem unberechenbar. Es reagiert nicht mehr wie es in der Natur vorgesehen wäre mit Flucht, sondern mit Angriff. Bei Aufzuchten mit der Flasche kann man das öfters beobachten. Deshalb ist es ja so wichtig, das Jungtiere nicht zu früh von der Mutter getrennt werden.


    Meine Katzen fressen übrigens auch Oliven oder Salat, Avocado und Spargeln wurde auch schon geklaut. Sie vegan zu ernähren finde ich absolut hirnrissig. Auch wenn Katzen und Hunde (oder auch wir) tendenziell Fleischfresser sind, brauchen wir trotzdem pflanzliche Kost. Katzen benötigen vermutlich mehr Fleisch als wir - haben aber auch einen anderen Stoffwechsel. Sie brauchen trotzdem einen gewissen Anteil an pflanzlicher Kost, was in etwa dem Mageninhalt der eigentlichen Beutetiere entspricht. Gar nicht so einfach, Haustiere artgerecht zu ernähren. Vegan ist sicher nicht die richtige Lösung und für mich Tierquälerei. Es ist etwas, was Veganer (und ich pauschalisiere das jetzt mal) gerne machen - den anderen ihre Ideologie aufzwingen. Das war jetzt gemein. :mrgreen: Empfinde ich aber oft so. Bin auch jemand der wenig Fleisch isst, habe in meiner Jugend mehrere Jahre fleischlos gegessen, ist also nicht so, dass ich mich überhaupt nicht reinversetzen kann.


    Im Video wird erwähnt, dass „wild“ als böse angesehen wird. Das ist ja nicht falsch. Man vermenschlicht Tiere ja gerne mal, im Gegenzug werden Tiere auch gerne mal als böse hingestellt, wenn sie was machen, dass sie nicht sollen. Dass das Verhalten der Tiere vom Menschen her kommt (also dass wir die Aura der Umwelt verpesten) macht absolut keinen Sinn. Wir sind ja noch nicht so lange hier... Ist ja nicht so dass Löwen erst Fleisch fressen seit die Menschen auf der Erde rumlaufen.


    Ich hatte beim Video nicht das Gefühl, dass der Ersteller des Videos der Bibel recht gibt. Zu Anfang wird ja ganz gut erklärt, warum Tiere manchmal die Gesellschaft der Menschen suchen. Teilweise falsch interpretiert als Freundschaft. Meist ist es eher eine zweckdienliche Gemeinschaft. Ein intelligentes Tier wie der Delfin versucht sein Glück und sucht beim Taucher Hilfe. Ich glaube nicht, dass er dann wegschwimmt und bis an sein Lebensende an den netten Taucher denkt. Ein tolles Beispiel dafür ist unsere Hauskatze. Die sind ja nur bei uns weil wir die Dosen aufmachen. Sie sind zwar irgendwie teilweise an uns gebunden und scheinen uns zu mögen, ist aber vielleicht einfach Abhängigkeit. Und eine Wohnungskatze muss ja nehmen was sie bekommt. Die kann nicht weg. Es kommt ja öfters vor, dass Freigängerkatzen abwandern, weil sie woanders besser gefüttert werden oder einen schöneren Schlafplatz haben. Katzen wurden nie in derselben Weise domestiziert wie Hunde. Sie wurden von den Ägyptern als Haustiere gehalten, weil sie Mäuse gefangen haben. Hunde wurden domestiziert, weil man sie zur Jagd und/oder Verteidigung nutzen konnte. Pferde wurden zur Fortbewegung domestiziert. Am ehesten „freundschaftlich“ würde ich die Beziehung vom Hund zum Menschen bezeichnen. Dies vermutlich weil beides Raubtiere sind und der Hund und eigentlich auch der Mensch Rudeltiere sind. Sie gleichen sich einfach am ehesten. Das Pferd wird immer ein Fluchttier bleiben, auch wenn man sein Vertrauen gewinnt.


    Auch dass wir die Tiere aggressiv machen sollen und das früher nicht so war, ist ja in dem Sinne nicht korrekt. Was stimmt, ist dass wir durch die massive Zunahme der Weltbevölkerung und Zersiedelung massgeblich dazu beitragen, dass die "wilden " Tiere keinen Platz mehr für sich haben und nicht mehr ihrer Natur entsprechend reagieren können. Dies ist ja immer mal wieder ein Thema bei den Wölfen und Bären in Europa, die in Siedlungen vordringen. In Asien ist es der Elefant oder die Raubkatzen, in Afrika gibt es ähnliche Probleme. Eigentlich ist es aber so, dass wir den Tieren in die Quere kommen und nicht umgekehrt. Sie waren zuerst da.


    Bei den wildlebenden Hirschen, die ins Dorf kommen, kann ich nicht ganz nachvollziehen, weshalb man die jetzt unbedingt umbringen muss, nur weil sie zuwider ihrer Natur handeln. Bei uns kommen die Hirsche im Winter teilweise sogar tagsüber bis an die Höfe ran, um Heu zu stehlen. Ist immer mal wieder eine Diskussion, weil sie lange von den Wildhütern gefüttert wurden, damit sie den Winter überleben und es jetzt natürlich nicht verstehen, dass es plötzlich nicht mehr so ist. Sie sind bereits abhängig geworden und verlieren drum ihre Scheu. Bei den Füchsen ist es ja so, dass sie seit langer Zeit die Nähe von Siedlungen zur Nahrungsbeschaffung suchen. Da sehe ich auch nicht unbedingt ein, dass ein (gesunder) Fuchs eingeschläfert wird, nur weil er in einem Blumentopf sitzt.


    Ich verstehe immer noch nicht, wie man die Bibel Wort für Wort als Gegeben ansehen kann und das nicht anders interpretiert als geschrieben. Nur schon durch die ursprüngliche Übersetzung ist so viel vom eigentlichen Inhalt verloren gegangen - da bin ich sicher.


    Man wollte mit der Bibel ja eine Art Leitfaden & Gesetz erschaffen. Da macht es sich natürlich besser, wenn man den Menschen die Schuld an schlechtem Verhalten gibt. Man arbeitet auch gerne mal mit dem schlechten Gewissen, wenn man Menschen in eine Richtung manipulieren will. Das wundert mich überhaupt nicht.


    Da die Welt sich ja zuerst erschaffen hat und dann viel später die Menschen die Bibel geschrieben haben, muss man ja umgekehrt die Gläubiger überzeugen, dass alles von Gott so geplant wurde. Da muss man sich ja etwas überlegen, weshalb die Gewalt in der Tierwelt verbreitet ist. Gar nicht so einfach, sich etwas Überzeugendes auszudenken.


    Abschliessend: der Mensch war nicht Vorbild für das Verhalten der Tiere. Das Verhalten ist ähnlich, weil wir ähnliche Geschöpfe sind und es in unserer Natur liegt. Nahrungsbeschaffung, Verteidigung, Imponiergehabe, Angriff…. alles nur um zu überleben. Da muss sich nicht der eine beim anderen etwas abschauen.

    an Manipulation oder Illusionismus habe ich auch als Erstes gedacht, war aber nicht sicher, ob das da reingehört.
    Ebenfalls kämen mir Geheimbünde in den Sinn. Diese sollen ja auch Wissen haben, was der Grossteil der Menschheit nicht hat. Aber irgendwie interessantes Thema, bin gespannt, was noch so auftaucht. Ich frage mich recht häufig bei fiktiven Geschichten, welche parallelen es zu unserer Welt hat.

    Hallo Playzii


    Toll, dass du deinen Weg ins Forum gefunden hast.


    Also erstmal finde ich deine Geschichte sehr schwer verständlich, Rechtschreibung hin oder her. Es fehlt mir irgendwie der genaue zeitliche Ablauf. Ich musste es etwa drei mal lesen, bis ich begriffen habe, worum es geht.


    Also deine Mama hatte erstmal so ne Art Anfall und hat in einer "fremden" Sprache gesprochen und euer Hund hat sich komisch verhalten. Das ist erstmal nicht unbedingt etwas Übernatürliches. Deine Mama sollte das beobachten und wenn das nochmals vorkommt vielleicht mal einen Arzt aufsuchen. Es könnten Schlafstörungen sein, oder auch Epilepsie. Ich tippe eher auf Ersteres.... Ich habe schon oft Menschen erlebt, die im Schlaf "fremde" Sprachen sprechen. Meine Mama hat mal in/nach einer Narkose nur Englisch gesprochen, obwohl das nicht ihre Muttersprache ist. Ich selber habe das auch schon gemacht, direkt nach dem Aufwachen komisch gesprochen. Da bringt einfach das Hirn etwas durcheinander. Kein Wunder guckt der Hund komisch, wenn sie aus dem Schlaf hochschreckt. Hat sie momentan grossen Stress oder allgemein wenig Schlaf? Bei mir passiert das nämlich dann sehr häufig.


    Der kaputte Lichtschalter war ja auch noch, also nach dem Anfall konntet ihr das Licht nicht mehr anknipsen und deine Batterien waren leer?
    Würde da auf blöden Zufall tippen, bevor man eine Mücke aus einem Elefanten macht.

    Du meinst so wie in Harry Potter, oder?


    Beschreibung des Schulfachs "Verteidigung gegen die dunklen Künste"
    Er (...) soll dort lernen, sich durch geeignete Zauber und Flüche gegen bösartige magische Bedrohungen und Angriffe zu wehren. Er soll üben, sich vor gefährlichen magischen Wesen wie Hinkepanks oder Vampiren zu schützen, Irrwichte zu vernichten und schwarz-magischen Übergriffen zu widerstehen. Anders als in Zauberschulen wie Durmstrang lernen Schüler unter der Schulleitung von Albus Dumbledore ausschließlich, sich gegen dunkle Künste zu verteidigen und nicht, sie selber anzuwenden.


    Es geht also in erster Linie um Selbstverteidigung - auch diese kann ja so oder so verwendet werden. Es besteht sozusagen ein Ehrenkodex, dass man es nur zur Selbstverteidigung anwendet aber das ist in dem Sinne ja jedem selber überlassen.


    Also vielleicht Kampfsport? Oder mehr in dem Sinne von Hintergrundwissen, welches man gegen "das Böse" anwenden kann. Zum Schluss geht es ja darum, schlauer oder resp. schneller zu sein als das Gegenüber. Sowas wie Geheimagent als Berufsbezeichnung?


    Die Giftkunde gehört ja wieder in ein anderes Fach, soweit ich das in Erinnerung habe. Kann man da also nicht einfliessen lassen.


    Keine Ahnung, ob ich deine Frage richtig verstanden habe. 8-):mrgreen:

    Herzlich willkommen


    Zitat

    ich finde es seltsam, da es in allen anderen Fällen 3 mal geklopft hat.


    In welchen anderen Fällen? Du erwähnst ja, dass es (bei zwei Gelegenheiten) einmal an der Tür geklopft hat und sonst dieses Knacken vorkommt. Also in der Einschlaf- oder Aufwachphase kommt es öfters mal zu Wahrnehmungsstörungen und man nimmt dann häufig auch sehr laute Geräusche war. Habe das ab und zu mal. Ich vermute eher, dass du dich jetzt nach dieser Doku viel Stärker auf solche Umgebungsgeräusche konzentrierst als vorher und sich deine Wahrnehmung verzerrt hat. Angst kann ziemlich überzeugend sein.


    Wenn du viele Flaschen im Zimmer hast: Temperatur- oder Druckunterschiede können schon mal die Flaschen aufblähen oder zusammendrücken, dann entstehen ganz sicher Geräusche. Hab mich auch schon erschreckt. Und das kann ja auch recht laut sein.


    Also ich würde das mal nicht so ernst nehmen und versuchen, dich etwas zu beruhigen. Ich bin ziemlich sicher, dass es nichts mit Geistern zu tun hat, was du momentan erlebst. Wie alt bist du?

    Ich finde es ist auch noch ein Unterschied zwischen Urvölkern (wie die von mir beschriebenen Hadzabe) und den wirklich von der Aussenwelt völlig abgeschnittenen Stämmen, die doch in regelmässigen Abständen entdeckt werden. Schlussendlich definiert sich der Unterschied nur darin, seit wann sie Kontakt zur modernen Welt haben, das war ja nicht immer so.


    Die Hadzabe waren von unserer Kamera und den Mobiltelefonen natürlich schwer begeistert und sie verstehen logischerweise auch nicht, wie das funktioniert. Bei den Masai ist es z.B. recht häufig so, dass vor allem junge Mädchen etwas Angst haben, sich fotografieren zu lassen weil sie erstens scheu sind und zweitens Angst haben, dass die Kamera ihnen die Seele stielt. Hatten mal ein lustiges Erlebnis in der Nähe vom Ol Doinyo Lengai (dem heiligen Vulkan der Masai), wo Kinder unserem Auto nachgerannt sind (weil sie da nicht so oft Touristen sehen) und dann als wir kurz aussteigen wollten um die Bäume zu fotografieren im Hechtsprung hinter Büsche gesprungen sind weil sie sich so fürchteten.


    Natürlich sind sie schon länger in Kontakt mit der modernen Welt als andere Stämme. Und sie schlagen entsprechend auch direkt Profit daraus und möchten ihre Sachen verkaufen. Geld scheint allgemein eine riesen Anziehungskraft zu haben und wir Europäer schwimmen ja sowieso darin. Sie verstehen natülrich auch, dass man zwar Felle tauschen kann aber mit Geld trotzdem einfacher und schneller an wichtige Güter kommen kann. Auch wenn sie teilweise noch tagelang ins nächste Dorf laufen müssen.


    Was mich auch extrem geflasht hat ist wirklich, wie einfach diese Leute leben und welche einfachen HIlfsmittel sie haben (eben z.B. die Pfeile, Werkzeuge usw.) Da sprechen wir wirklich von fast steinzeitähnlichen Zuständen. Was ich unglaublich spannend finde. Es ist sozusagen ein Blick in unsere Urgeschichte und das Live und in Farbe. Mich hat das extrem geflashed. Auch wenn es mich gleichzeitig fast traurig macht, dass es sofort touristisch ausgeschlachtet wird. Ist halt immer eine gegenseitige Abhängigkeit.


    Das hier(zwar auf Englisch) finde ich recht spannend zum Thema, warum sie wohl in den letzten Jahren vermehrt Kontakt zur Aussenwelt suchen.


    Und dort werden auch die Probleme geschildert, die solche Annäherungen mit sich bringen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir, also der Mensch an sich vom Urinstinkt her, immer seine eigene Haut retten will und Kontakt und Konfrontation im Prinzip eigentlich schon mal scheut. Wenn es hart auf hart kommt und jemand ins "Revier" eindringt schlagen wir dem anderen einfach mal den Schädel ein, bevor wir riskieren, dass er mit unseren Fellen oder Vorräten davon zieht. Es geht ja ums nackte Überleben und Vorsicht hat sich eigentlich immer besser bewährt als Nachsicht. Das liegt eigentlich genau so in unserer Natur. Nur der Fortschritt und die damit verbundenen Regeln und Gesetze verhindert das. Im Innern sind wir aber alle so. Teilen tun wir alle nicht gern, wenn wir ehrlich sind. Ich denke darin begründet sich die Aggressivität bei Teilen dieser Völker.


    Sehr schlimm ist beispielsweise meiner Meinung nach auch die Übertragung nicht nur von Krankheiten, gegen die diese Völker keine Abwehr haben, aber auch die Zivilisationskrankheiten wie z.B. Alkoholismus. Bei den nordamerikanischen Indianern und auch bei den Aborigines ist das ein riesen Problem. Da sieht man dann, dass der Fortschritt, wie wir ihn in der westlichen Welt über Jarhtausende erarbeitet und uns langsam dran gewöhnt haben innert Kürze verarbeiten müssen, es aber nicht können. Die sind genau so überfordert mit unserer Welt wie wir mit ihrer.

    mich interessieren eben nicht diese steinigen Treppen (die habe ich auch schon gesehen), sondern die beschriebenen in den Artikeln, die ja eben neu oder neuer sind und es irgendwie keine HInweise auf ein Haus dazu gibt, was da vorher gestanden haben könnte.

    weil Katzenfotos genau wie Katzenvideos einfach immer gehen hier noch ein aktuelles Bild meiner beiden Halb-Idioten:



    und für den Kontrast das von 2012:




    Mir fällt auf, dass die eine noch bösartiger aussieht als bei ihrem Einzug :shock::mrgreen:

    Ich wollte hier noch etwas zum Thema Urvölker anfügen, was ich auf einer meiner Reisen erleben durfte und belästige euch daher mit einem überlangen Post :mrgreen:


    Im 2016 war ich zum zweiten Mal in Tanzania und habe zwei verschiedene, relativ ursprüngliche Stämme besucht. Der erste davon waren die


    Hadzabe


    Mein Freund ist Fotograf und hat ein paar der besonderen Momente festgehalten. Hier findet ihr den Blog und die Fotos dazu...


    Dieser Stamm lebt nomadisch in der Steppe von Tanzania, genauer gesagt in der Region des Lake Eyasi (ein Salzsee, bekannt für die Flamingo-Population und die umliegenden Zwiebelplantagen). Die Region ist nicht touristisch erschlossen und sehr abgelegen. Unser Guide meinte, er fährt ungefähr einmal im Jahr in diese Richtung.




    Um 05.00 Uhr morgens versuchten wir mit unserem (lokalen) Guide die Hadzabe in ihrem «Dorf» aufzustöbern, was sich als sehr schwierig erwies. Die Anfahrt vom bereits abgelegenen Dorf am Lake Eyasi dauerte über eine Stunde, durchs Flussbett wohlgemerkt. Am ursprünglich kommunizierten Stammplatz waren sie zu dem Zeitpunkt bereits nicht mehr, sondern weitergezogen, nach einer etwas längeren Suche, tauchte plötzlich einer der Jäger vor uns aus dem Gebüsch auf.


    Wir durften mit etwas Abstand beobachten, wie sie ums Feuer sassen, bis sie vom (getauschten) Gras einigermassen High und in Jagdlaune waren. Hanfkonsum (und -verkauf) ist übrigens auch in Tanzania illegal, kann jedoch nicht so weit kontrolliert werden oder wird bei den Hadzabe toleriert, weil sie sich quasi in einer gesetzlosen Zone aufhalten. Anscheinend wird geraucht, um die Geister der Jagd gütig zu stimmen (das ist ja auch bei vielen anderen Stämmen so). Die Laune besserte sich merklich unter den Jägern und sie waren dann urplötzlich bereit zur Jagd.


    Wir sind also aufgesprungen und mussten im Laufschritt versuchen, die beiden Jäger nicht zu verlieren (wir waren alleine mit ihnen unterwegs). Nach langer erfolgloser Suche nach Beute und ein paar Schüssen ins Leere konnten sie doch noch zwei kleine Vögel erbeuten und waren extrem Stolz darauf, mir diese zu präsentieren. Ich war relativ froh, dass sie keinen Pavian erwischt hatten, das hätte ich wohl nicht so gut vertragen. Ich sollte die Vögel auch essen, wobei ich ablehnen musste. Die Federn und Füsse und auch die Eingeweide waren noch dran und von Bushmeat wird allgemein abgeraten, wegen den Krankheiten. Aus Sprachbarrieregründen war übrigens ein Junge aus dem Dorf dabei, der für uns übersetzte und er versicherte uns, dass sie nicht beleidigt sind, wenn wir das nicht essen. Als ich übrigens bemerkt hatte, dass ein Vogel noch zappelte (habe nichts gesagt aber man hat es mir angesehen), obwohl er bereits am Gurt hing, hat er ihm einfach in den Kopf gebissen. Die sind natürlich nicht zimperlich wie wir Touristen.


    Der Stamm ist nicht kriegerisch (wie z.B. die Masai) sondern lebt als Jäger & Sammler ohne feste Behausung. In der Regenzeit werden ausgehöhlte Baobab-Bäume als Not-Unterschlupf benutzt. Meinem Eindruck nach leben sie wirklich noch sehr ursprünglich. Sie bilden aus Ästen und Büschen eine Art Labyrinth und wohnen darin, allerdings ohne Dach über dem Kopf. Sie tragen weitgehend Felle, haben aber natürlich auch durch den (zwar relativ minimen) Kontakt mit Touristen mal das eine oder andere T-Shirt oder kurz geschnittene Jeans an. Sie widersetzen sich den Auflagen, sesshaft zu werden und kennen keine Hierarchien.


    Sie essen Pflanzen wie z.B. Früchte des Baobab Baums, Honig und natürlich Fleisch von Tieren, welche sie selber mit Giftpfeilen jagen (Affen, Vögel, andere kleinere Tiere oder auch mal eine Antilope). Sie jagen ausschliesslich mit Pfeil und Bogen und das mit Präzision. Das Gift für die Pfeile wird anders als im Amazonas-Gebiet nicht z.B. aus Fröschen gewonnen, sondern aus einer bestimmten Pflanze, welche dann aufgekocht und in Teer-Form auf die Pfeilspitzen aufgetragen wird. Eigentlich ist die Serengeti jagdfreies Gebiet, die Hadzabe sind davon aber ausgenommen und müssen auch keine Steuern bezahlen. Feuer gemacht wird natürlich ohne Hilfsmittel – nur mit Holz und Reibung. Habe noch nie gesehen, wie jemand so schnell Feuer macht.


    Sie sprechen eine Klicksprache und klicken mehr, je aufgeregter sie sind. :mrgreen: Sie sind vom Wesen her übrigens eher ungeduldig (vor allem mit Frauen) und auch sehr verschlossen, ausser sie möchten für die Gäste einen Vogel oder ähnliches Jagen, dann sind sie sehr stolz und möchten auch, dass man ein Foto davon macht. Einen Teil des Fleisches tauschen sie mit einem befreundeten Stamm (den Datooga) gegen Pfeile oder andere nützliche Dinge (meist aus Metall). Bis in jüngster Vergangenheit wurden auch noch Steinwerkzeuge benutzt, diese schleichen sich allmählich aus resp. werden gegen das getauschte Metall ersetzt.


    Es wird wirklich noch das Tauschgeschäft in gegenseitiger Abhängigkeit gelebt. Wobei die Datooga völlig anders sind, auch menschlich.
    Nach unserem Besuch bei den Hadzabe durften wir auch noch ein Dorf der Datooga besichtigen, wo wir von den Frauen mit offenen Armen empfangen wurden. Wir wurden herumgeführt und durften Mehl mahlen (natürlich nur ich als Frau), sie sind sehr offen und freundlich, auch wenn sie nur ihre Sprache sprechen. Sie leben von der Landwirtschaft und wohnen in einfachen Lehmhütten. Sie sind etwas näher an der Zivilisation (ich würde sagen der nächste Schritt Richtung Jungsteinzeit, wo die ersten Siedler sesshaft wurden). Sie ziehen nicht umher, ausser sie streiten mit den Masai (verfeindet) um Land. Sie haben noch viele ursprüngliche Bräuche behalten, wie z.B. dass sie einmal im Jahr eine Python mit Milch füttern, um die Erntegeister zu beschwören. Sie machen aus einfachen Metallstücken unheimlich schönen Schmuck. Das mitgebrachte Armband ist mir sehr ans Herz gewachsen, auch weil es eine Geschichte erzählt. Werde davon noch Fotos machen und hier einfügen.


    Man geht ja davon aus, dass die Menschheit praktisch in Afrika entstanden ist.


    genauer gesagt hier
    Ich habe die Schlucht auch selber besucht. Allgemein empfinde ich in Afrika immer ein seltsames Gefühl des «nach Hause kommens» was so irgendwie wieder Sinn macht.


    Obwohl ich mich zuerst widersetzt hatte, «Menschen schauen» zu gehen, bin ich sehr froh, dass ich da war und das erleben durfte. Wer weiss, wie lange sie noch so existieren können. Es war ein unheimlich spannender Einblick in unsere Vorgeschichte. Gerade die Hadzabe sind leider stark in ihrer Existenz (resp. in der heutigen Lebensform bedroht). Weitere Stämme, Trockenheit, die Zwiebelplantagen oder auch der Tourismus breiten sich immer weiter aus. Mit den Masai hatten wir auch schon ein paar interessante Erlebnisse. Mir sind sie jedoch nicht immer sympathisch. Oft sind sie sehr aufdringlich (weil auch weitaus mehr an Touristen gewöhnt). Die Masai leben übrigens auch als Nomaden (was bekannt sein dürfte). Weniger bekannt ist, dass sie ihre Toten für die Hyänen in die Büsche legen (sie kennen keine Bebräbnisse) und das ganze Dorf umziehen muss, falls der Körper nicht in der Nacht vom Tier geholt wird, weil dies als schlechtes Omen gilt. Die Hyänen werden übrigens aus diesem Grund auch nicht gejagt und gegessen. Masai halten sich sowieso recht strikt an Hühner und ihre Ziegen. Dies noch als Randnotiz. Natürlich sind auch die Masai einen Artikel wert, sie sind halt bloss bekannter. Da sie noch so ursprünglich leben, sind sie aber auch erwähnenswert.


    Ich kann jedem eine Reise in die Wiege der Menschheit ans Herz legen – es gibt nicht viel Schöneres als Ostafrika.


    Quellen neben meiner persönlichen Erfahrung:
    Hadzabe
    Datooga

    Melde mich mit einem neuen Thema zurück von meiner langen Auszeit. Hoffe, dass es noch nicht existiert, gefunden habe ich dazu noch nichts, was mich etwas erstaunt.
    Auf das Thema gestossen, bin ich weil ich mir immer "wahre" Gruselgeschichten auf Youtube zum Zeitvertreib anhöre. Viele dieser Stories stammen von Reddit. Da die Inhalte dort grösstenteils fiktive Geschichten sind und sie natürlich nicht kontrolliert werden, kann es natürlich völliger Quatsch sein, oder aber auch nicht... Nun zur eigentlichen Geschichte


    Ein User von Reddit, ein angeblicher SAR - Officer (Search & Rescue) berichtet von unheimlichen, einsamen Treppen, die SAR Angehörige auf ihren Erkundungen oder Suchtrips regelmässig im Wald antreffen. Diese Treppen sehen aus, als wenn sie zu einem Haus gehören - das Haus fehlt aber gänzlich. Ein wenig wie in einem Videospiel, wenn man zwar die Treppe sieht, das Haus darum jedoch nicht angezeigt wird. Erinnert mich etwas an die Sims. :mrgreen: Manchmal sind sie nur einen Kilometer vom eigentlichen Weg entfernt, manchmal viele Meilen. Sie scheinen völlig willkürlich platziert. Manche haben sogar Teppichboden...


    Neulinge im Such- und Rettungsbereich sollen ihre Vorgesetzten darauf ansprechen und seltsame oder unvollständige Antworten bekommen. Man soll sich ihnen nicht nähern und schon gar nicht betreten. Was aber passieren soll, wenn man es doch tut wird dann doch nicht erklärt. Es sei einfach so und es gäbe viele von diesen Treppen.


    Bei einer Suchaktion z.B. soll der Hund die Fährte verloren haben, nachdem ein SAR Officer eine etwas weiter entfernte Treppe betreten hatte. Auch wird von komischen Phänomenen berichtet, wie z.B. dass man nichts mehr hören kann, wenn man sich oben auf den Treppen befindet. Teilweise sehen die Treppen viel zu sauber aus, wie gefegt. Oder mit makellosem Teppichboden. Es soll kein Gras in der näheren Umgebung wachsen und Insekten und Laub fehlen ebenfalls. Was natürlich keinen Sinn macht, mitten im Wald.



    Auf den ersten Blick sah dies für mich nach einer Urban Legend aus, habe aber sehr viele Geschichten dazu gefunden (auch ausserhalb von Reddit). Aus Portugal, Deutschland oder Norwegen. Also wer weiss...



    Was für mich Sinn machen würde, wären Ruinen, die zu einem zusammengefallenen Haus gehören könnten, oftmals bleiben Treppen oder solche gemauerten Durchgänge erhalten, weil sie einfach gut gebaut wurden. So in etwa wie diese beiden hier:




    In diesen Geschichten werden die Trppen aber völlig anders dargestellt oder beschrieben. Es sind keine alten, umwitterten Treppen sondern teilweise ganz neue Treppen, mit Teppich oder ohne.


    Was meint ihr? Existieren Sie? Habt ihr vielleicht selber schon welche gesehen und wozu dienen diese Treppen, die ins Nichts führen? Ein Scherz? Kunstinstallationen? Zu Übungszwecken für die Feuerwehr? Eine Kanzel für satanistische Riten? Etwas Übernatürliches oder etwas, was die Regierung vertuscht? Oder einfach wirklich eine tolle Idee für Kreatives Schreiben 8-) Und wieso Treppen und nicht etwas viel unheimlicheres? Oder ist eben genau eine banale Treppe in einer solchen Umgebung dann unheimlich genug?


    Quellen:
    Reddit Artikel SAR
    Artikel zum Thema



    Es gibt ausserdem unzählige Foren-Einträge wo verschiedene Leute berichten, schon mal auf solche Treppen gestossen zu sein. Aber auch da hat man natürlich keine Chance zu wissen, ob das auch stimmt oder einfach zur Legende beigetragen wird.


    Auch wenn es eine erfundene Geschichte sein sollte - spannend ist es allemal.

    Möchte gerne eine Diskussion starten, welche mich heute im Gespräch mit einer Bekannten beschäftigt hat. Anscheinend hat da jeder so seine Ansichten. Es geht konkret darum, dass im Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen auf Mädchen oder Frauen oft der Spruch fällt: "Hätte sie sich mal nicht so freizügig gekleidet, das hat die doch provoziert! "


    Was meint ihr dazu?


    Kann man Übergriffe mit freizügigem Verhalten oder eher mit freizügiger Kleidung des Gegenübers rechtfertigen? Ich finde nicht, würde aber meiner Tochter auch keine Hotpants oder Miniröcke mit 10 erlauben, wenn ihr wisst was ich meine. Das aber mehr aus dem Gedanken heraus, dass ich das einfach billig finde, wenn man rumlaufen muss, als ob man abends an der Strasse stehen würde.


    Freizügige Kleidung reicht meiner Meinung nach nicht aus, um einem jungen Mädchen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Mich ärgert es, wenn es so im Nachhinein bei einem solchen Vorfall heisst, dass sie ja selber Schuld war. Damit es zu einer Vergewaltigung kommt, gehört dann auch noch ein gestörtes Individuum dazu, welches sich dann an der anderen Person vergeht.


    Bei mir löst ein freizügiges Auftreten vielleicht Kopfschütteln aus, das war es dann aber auch schon. Ich kann mir schon vorstellen, dass kurze Röcke bei männlichen Zeitgenossen gewisse Gefühle auslösen können. Trotzdem spielt da wohl eine Rolle ob ein 30-Jähriger eine 25-Jährige anschmachtet oder ob ein Rentner einer 12-Jährigen mit heraushängender Zunge nachrennt.


    In verschiedenen Religionen gilt es al unzüchtig, zu viel zu zeigen. Im Gespräch mit z.B. Muslimen habe ich beispielsweise schon oft gehört, dass ein Grund für die Verschleierung eben genau solche Übergriffe verhindern sollen. Man weiss halt oft nicht, ob das nur eine Ausrede sein soll um die Mädchen und Frauen nicht aufmüpfig werden zu lassen.


    Ich würde behaupten, dass in den meisten Fällen die Kleidung eine untergeordnete Rolle spielt. Wenn jemand eine Vergewaltigung verüben will, sind die Kleider schnell mal runter, egal was man anhat.


    Würde mich interessieren, was ihr dazu sagt. :mrgreen:

    Versteh mich nicht falsch, ich finde Spinnen auch faszinierend. Von etwas weiter weg, mit einer Scheibe dazwischen. Oder wenn sie in einem Netz hängt und ich sie beobachten kann. Wäre denn für dich eine Spinnen-Invasion wie beschrieben völlig ok und würdest du dich überhaupt nicht gruseln?


    Lustigerweise ist es bei mir so, dass mir z.B. Taranteln oder Vogelspinnen gar nix ausmachen. Glaube die würde ich notfalls sogar über meine Hand krabbeln lassen. Aber hau mir bloss ab mit den Hausspinnen. Die sind so unberechenbar. Das ist also noch weniger rational, was den Gedanken an giftige Tiere angeht. Hausspinnen tun mir ja nix. Aber die verhalten sich einfach so komisch (für meine Begriffe natürlich). Ich habe mal in einem alten Haus in Irland vor dem Schlafengehen etwa 5 dieser Dinger gejagt und ich schwöre die haben ihre Vorderfüsse aufgerichtet und sind auf mich zugesprungen anstatt sich irgendwo zu verstecken. hab heute noch Albträume deswegen. Ausserdem stellen die sich gerne mal tot. Dan holt man ein Stück Papier in der Küche weil man denkt man hat sie versehentlich erwischt und wenn man zurück kommt ist sie weg. :abhau:


    Das ist richtig, man kann den Bären natürlich nicht abschätzen. Man tut es aber trotzdem unbewusst denke ich. Und findet ihn niedlich. Fälschlicherweise. :roll:

    So eine Spinnen-Invasion wäre für mich der absolute Horror. Die Spinne ist eines der wenigen Tiere, wo ich mich so richtig davor ekel. Bringt mir Schlangen oder sonst was - egal. Aber keine Spinnen! Angst ist das ja in dem Sinn nicht. Es ist nichts Rationales. Ich weiss schliesslich, dass sie mir nichts tut aber die hat einfach zu viele Beine :shock:


    Bei mir ist es wirklich so, dass ich eine Spinne so lange ertragen kann, wie sie sich nicht bewegt. Und solange sie nicht auf mir drauf ist. Ich kann lustigerweise mittlerweile ruhig schlafen, wenn ein Weberknecht in der Zimmerecke sitzt. Kann aber nicht ins Bett, wenn ich weiss, dass da noch irgendwo eine Hausspinne rumläuft. Die sind für mich überhaupt die Schlimmsten. Zusammen mit den Springspinnen. Meine Phobie äussert sich so, dass ich mich verkrampfe (schreien tu ich nur wenn sie mich anspringt oder in meinen Haaren hängt) und irgendwie ein wenig wie gelähmt bin. Kann sie aber alleine einfangen wenn ich einen Becher und Karton zur Hand nehme und die Spinne nicht anschaue, solange ich sie raustrage. Auch sehr wichtig - ein Plastikbecher, denn kann ich notfalls fallenlassen, wenn sie nicht von selber rauswill ;)


    Ich finde die Spinnen als Tiere eigentlich sehr interessant und nützlich und es würde mir nie in den Sinn kommen, eine absichtlich zu töten. Auch wenn die nicht richtig ins Glas passt müssen die Beine da rein und dann wird sie rausgeworfen. Ich töte überhaupt keine Tiere mit Absicht (sogar Fliegen fang ich mit der Hand ein und lasse sie raus). Die kann ja nix dafür, dass ich sie doof finde. Mit Mücken und Bremsen mache ich allerdings dann auch kurzen Prozess, die stechen mich ja dann auch.


    Ich hab irgendwie auch das Gefühl, dass je menschenähnlicher von den Proportionen oder Emotionen her uns ein Tier ist (eine Katze oder ein Pony sind da ja schon näher dran an uns als eine Spinne) desto weniger schlimm empfinden wir sie. Ausserdem glaube ich, dass auch Fell eine grosse Rolle spielt und irgendwie dann weniger abschreckend wirkt. Das ist ein wenig wie bei Rattenschwänzen. Die finden auch viele eklig. Dabei sind die ja sehr wohl behaart und überhaupt nicht eklig. Insekten oder Spinnen sehen einfach fremdartig aus, haben zu viele Beine und man kann den Gesichtsausdruck weder sehen noch annähernd deuten :mrgreen: Dann empfindet man etwas sehr schnell als bösartig. Kommt ein Mensch mit erhobenem Beil auf uns zu oder ein bellender Hund kann man relativ schnell abschätzen, ob das gefärhlich werden könnte oder nicht. Bei solchen Tieren geht das halt nicht. Also nimmt man einfach mal zur Sicherheit an, dass es böse gemeint ist. Ein gutes Beispiel dafür finde ich, ist auch der Hai. Der hat starre Augen und zeigt keine Emotionen, dass macht auch vielen Leuten Angst. Neben den Zähnen natürlich. :whistling:

    Bin heute auf dieses interessante Thema gestossen:


    In Guinea wurden an Bäumen immer wieder Kratzspuren entdeckt, man ging davon aus, dass Wildschweine oder ähnliches sich daran zu schaffen gemacht hatten. Dies erklärte aber nicht die Steinhaufen, welche teilweise bei den Bäumen lagen. Nun hat eine Gruppe Forscher eine Videokamera aufgestellt und eine interessante Entdeckung gemacht. Darauf zu sehen sind verschiedene Schimpansen, die jeweils mit einem Stein zum Baum gehen und diesen bewerfen. Wie es aussieht haben Schimpansen wie wir Menschen bestimmte Rituale, die nicht der Nahrungsbeschaffung oder Paarung dienen. Was uns wieder ein Stückchen näher zusammen bringt ;)


    Dieses Verhalten wurde bei Schimpansenkolonien in Liberia, Guinea und auch an der Elfenbeinküste beobachtet. Für mich sieht es nach einem Revierverhalten aus (oder wie im Text erwähnt wird um Aufmerksamkeit zu bekommen), aber die Forscher sind sich da wohl nicht so sicher.


    Das Video ist im Link leider verloren gegangen aber habe Ersatz gefunden:
    http://youtu.be/iEQOThqq2pk



    Quellen:
    https://theconversation.com/my…e-of-sacred-rituals-55512
    http://www.mpg.de/10328790/chimpanzee-stone-tree

    Hab meinen Freund nun dazu befragt zum Thema Heizung und so. Er sagt es erinnert ihn auch an Dampf. Vielleicht von einer Fabrikanlage oder ähnliches. Eine Heizung eher nicht, einfach wegen der Art der Anlagen und auch wie ich schon erwähnt habe weil es ja hauptsächlich Gas- oder Öl-Heizungen sind. Die machen keine solchen Geräusche. Es klingt schon so, als ob etwas entweder reibt (metallisch) oder als ob Dampf mit grossem Druck entweicht. Es erklärt allerdings nicht, dass es bis jetzt nicht aufgeklärt werden konnte. Einen Zug oder einen Fabrikschornstein oder ähnliches sollte man ja ausschliessen können. Ich weiss nicht genau was für "Nachforschungen" da dahinter stecken ehrlich gesagt. :roll: