Beiträge von MurphysLaw

    Wenn ich so etwas lese frage ich mich immer, was in der Kindheit geschehen ist, dass man so etwas nun auslebt.
    Nicht, dass mich das stoeren würde, aber "komisch" ist es schon.
    Zumal der Umweltverschmutzungsfaktor nicht vergessen werden sollte, ebenso wie die Tatsache, dass es eigentlich etwas ganz schreckliches ist Windeln tragen zu müssen.
    Es setzt sich ja auch niemand aus reiner Faulheit in einen Rollstuhl...oder weil er's geil findet. Da würde die Welt wieder aufschreien.


    Solange es dabei bleibt, sich gegenseitig zu wickeln und sich dabei seine Befriedigung zu holen ists sicherlich in Ordnung. Die Frage ist, obs auch immer dabei bleibt

    Wenn ich so lese, dass wir Schüler ja alle Zeit der Welt haben bekomm ich ne Krawatte.
    Das mag vllt noch in den Unter- und Mittelstufen so sein, aber in der Oberstufe wendet sich das Blatt total.


    Ich weiß zB im Moment gar nicht mehr, wo ich anfangen und aufhoeren soll.
    07:30-14:15 Schule. Dann bin ich um 14:45 Zuhause.
    Essen kochen, Essen, mit dem Hund Gassi gehen (und das nicht nur einmal um den Block)
    ein wenig Haushalt machen und dann wieder Schulkram und der gliedert sich in:
    1. lernen für Klausuren (2-3 Std) -> wiederholt sich fast jeden Tag
    2.Hausaufgaben (für alle Fächer? 0,5 Std -2 Std)-> wiederholt sich ebenso fast jeden Tag
    3. Referate, Vortraege etc. (wenn sowas zu machen ist idR zwischen 3-4 Std)


    Dazu kommt noch das Problem, dass das Hirn irgendwann einfach voll ist.


    Schueler werden mMn immernoch hart unterschaetzt.

    Also ich würde mir keine Zitrussäure auf ein Kabel matschen. Das klebt und ich bin mir nicht sicher, ob es nicht auch das Kabel angreift.


    Phillimaus, so leid es mir tut *g*... ich würde mich nachts auf die Lauer legen und meiner Katze ne Dusche verpassen, dazu Alternativen schaffen, wie zB Bänzel vom Kratzbaum runterhaengen lassen oder so :O

    Ich moechte nochmal betonen, dass ich mein Abitur mit links schaffe.
    Gesundheit habe ich uebrigens auch als mögliches Prüfungsfach. Und so easy sich das Fach im Prinzip anhoert...der Stoff ist nicht zu unterschaetzen.
    [hide](Mathe ist lediglich mein Problemfach, da ich befuerchte durch Mathe meinen NC von 2,0 knapp zu verfehlen. Wobei man auch bedenken muss, dass der schlechteste (!) mit einem Schnitt von 2,0 reingekommen ist. Das heißt ja noch lang nicht, dass ich im naechsten Jahr auch noch mit 2,0 reinkomme...sprich mein NC muesste besser also 2,0 sein um einigermaßen beruhigt sein zu koennen. Angenommen im Abitur hab ich nun in allen Faechern 10-13 Punkte und Mathe faellt mit 8 Punkten raus. Ich sehe da meinen NC wieder gefaehrdet...)[/hide]
    Darum geht es mir aber nicht. Mir geht es in erster Linie um den Druck dem man heutzutage ausgesetzt ist.
    Viele von uns stehen staendig unter Stress lernen zu muessen. Tut man es nicht, frisst einen das schlechte Gewissen nahezu auf.
    Und damit meine ich nicht, vor einer Klausur zu lernen, sondern am besten jeden Tag. Unterricht nachbereiten, vorbereiten und Wissensluecken eigenstaendig erkennen und ausmerzen. Und das Tag um Tag um Tag.
    Denn genau dies wird im Prinzip von uns erwartet.

    bla bla mostwanted .
    Dann braeuchte ich auch gar nicht mehr in die Schule gehen und man koennte erwarten dass wir uns alles Zuhause selbst beibringen.
    Es ist ja nicht so, dass von uns (meine ganze Klasse ist schlecht in Mathe) das Nachhilfeangebot nicht wahrgenommen wird oder wir uns auch nicht gegenseitig mit Youtubevideos versorgen etcpp. Wir versuchen es, aber wenn man einfach kein Grundverstaendnis hat, dann ist das eben nicht so einfach.
    Desweiteren haette ich grade von dir einen inhaltvolleren Beitrag erwartet als eine sinnlose Beleidigung. ;)
    Und meine Erklaerung für meine schlechte Mathenote ist im uebrigen einfach: Ich kann kein Mathe und mir fehlt einfach jegliches Verstaendis dafür. Ich habs einfach nicht so mit Logik. Nichtsdestotrotz bin ich insofern für meine Note verantwortlich alsdass ich natuerlich nicht saemtliche vorhandenen Moeglichkeiten auszuschoepfen scheine. Wie zB jeden Tag stundenlang ueben. Aber man bringt einem Kind ohne Arme ja auch kein Klavierspielen bei.
    Ich bin mir aber relativ sicher, dass mit mehr Matheunterricht ein paar Defizite ausgeglichen werden koennten. Immerhin scheint es nicht nur mein Problem zu sein, sondern ein Problem vieler Schueler.
    Außerdem moechte ich hinzufuegen, dass Klassen, welche das Zentralabitur in Mathe schreiben, meiner Meinung nach dieses Fach auch 5stündig unterrichtet bekommen sollten.



    Nachdenker
    Was genau meinst du mit einem Ausgleich?
    Mathe sollte bei meiner Studienwahl in der Tat nicht der Schwerpunkt sein, eher mein Steckenpferd Erziehungswissenschaften, den NC zieht es dennoch runter. Und -unter anderem- nach dem wird nunmal leider ausgesucht.


    Laut Aussagen meiner Bereichsleiterin ist es so, dass in Religion in der Regel immer eine gute Punktzahl erreicht wird und es dewegen nicht gestrichen wird -> Es verbessert den NC und gibt wertvolle Punkte für den großen Abiturtopf dazu.

    Das Problem ist ja, dass wir uns deswegen auch schon mehrfach an die Bereichsleitung gewendet haben aber nichts dabei rauskam, weil der Mathelehrer keine Stunden mehr ueber hat und wir auch schon 2 Stunden (insgesamt) mehr haben als normal.
    Desweiteren wird unser Problem sehr belaechelt, da es heißt "Alle BGs (berufliche Gymnasien) haben das Problem. Grade die sozialen Zweige". Ja warum denn? Dann lieber 2 Stunden Religion streichen und dafür 2 Stunden Mathe mehr.
    Aber nein, mit Religion laesst sich ja leicht Punktesammeln... :?


    Es hat natuerlich noch einen anderen Charakter, wenn man mehr Unterricht zusammen mit einem kompetenten Mathelehrer hat, als sich Zuhause damit allein auseinander zusetzen. Was natuerlich nicht ausbleiben darf
    Ihr sehr, der Wille ist da, aber uns fehlt einfach Unterricht.

    Zitat

    Nein ausgleichen kann man nicht, man darf allerdings 4 oder 6 Fehlkurse sammeln. Sicher bin ich mir nicht mehr bei der Anzahl. Aber irgendwie so wars.


    Ich finde es sehr amüsant, dass hier alle sagen, dass ich ueber den Stoff jammern würde und das wars. Ich jammere wenn ueberhaupt ueber Mathe. Anmerken moechte ich jedoch, dass ich nicht nur meinen subjektiven Eindruck wiedergegeben habe, sondern das, was wir in der Klasse diskutiert haben. Und gemeinsam sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass 3 Stunden Mathe in der Woche für den Stoff, den wir im Zentralabitur brauchen, zuwenig ist.


    Manche scheinen hier ueberlesen zu haben, dass ich dafür plädiere habe die Stundenzahl in Mathematik -zumindest für unsere Schule und alle die zuwenig Mathe haben- zu heben. Denn zum Beispiel der Wirtschaftszweig an meiner Schule hat 5 Std Mathematik. Wir nur 3, lernen aber den selben Stoff.
    Was die anderen Faecher angeht habe ich mich nie ueber den Stoff beklagt ;)


    Aber es ist natuerlich viel einfacher nur das zu lesen was man gern lesen moechte ;) ich verstehe

    Ich versteh gar nicht, warum hier immernoch mein Lebenswunsch diskutiert wird. Das steht dir einfach gar nicht zu Ltkilgor.
    Ich habe nie gesagt wie viel ich verdienen will, meine Aussage war lediglich, dass ich einen "guten Lebensstandart" haben moechte.
    Dazu gehoert für mich eben auch, dass ich zB teilzeit arbeiten kann und immernoch soviel verdiene, dass ich zur Not auch ohne Mann leben koennte.
    Von 100.000 Brutto steht da goar nuescht.


    Desweiteren hast du keinerlei Ahnung, warum ich mich auf die beiden Unis an den gewaehlten Standpunkten beschraenke, also ebenfalls kein Recht mir da irgendwas vorzuwerfen. Das ist nicht so, weil ich lustig bin, sondern hat seinen Grund.
    Dann link mir doch bitte mal eine Fachhochschule, welche auch Erziehungswissenschaften als Fach anbietet. Auf die Schnelle habe ich grade keine gefunden.



    Und wenn ich nochmal lese, dass ich für die AHR nicht geeignet bin muss ich mich wirklich fragen, was hier für Leute mittlerweile im Forum sind. Es kann doch nicht sein, dass hier so miteinander umgegangen wird.
    "Du bist anderer Meinung? Du bist dumm! und solltest schon gar nicht die AHR anerkannt bekommen!" widerlich.

    Entschuldige ich war/bin am Handy in und wollte nur was einwerfen. Im Prinzip wollte ich noch aus der Diskussion raus halten.
    Ggf antworte ich ausführlich sobald ich wieder am PC bin.


    Und danke für den link. Leider beschränkt sich meine Möglichkeit auf die unis km Raum Köln/ Bonn. Dennoch sehr nett von dir :)

    Einen Vorwurf möchte ich nach langem überlegen doch nochmal aus der Welt schaffen.
    Nein, ich denke nicht abwertend über Realschüler oder Menschen mit einem FH-Abschluss. Für mich ging es lediglich darum, dass ich damit für mich nichts anfangen kann, da ich, wie viele andere, für mich einen hohen Lebensstandart erreichen möchte. Dies geht in meiner angestrebten Berufssparte allerdings nicht so einfach.
    Mit einem FH-Abschluss koennte ich lediglich soziale Arbeit studieren meines Wissens nach, und dort sind viele der Berufe -zB Sozialarbeiter nicht so gut bezahlt, dass ich mir meinen Wunsch damit erfüllen könnte.


    Also bitte, streu keine "Gerüchte"

    Der Frage moechte ich mich anschließen. Was ich allerdings sehr spannend finde sind Erörterungen. Leider auch nur ein kleines Thema.
    Ich finde vieles in der Schule ist durchaus sinnvoll, auch (zB) das sich detailliert auseinandersetzen mit Lektüren. Doch leider ist grade hier der Trend zum "durchmogeln" unfassbar groß.
    Wir haben vor kurzem Woyzeck durchlesen sollen und gefuehlt bin ich die einzige, die das (wirklich sehr duenne Buch) gelesen hat. Ueberall liegen Lektürenschluessel oder ausgedruckte Zusammenfassungen und Interpretationen auf den Tischen. Das schockierte mich sehr, vorallem da diese Lektüren Bestandteil der Abiturklausuren sein koennten.

    mostwanted, ich glaube du missverstehst mich manchmal. Aber muss sowas sein? Beleidigungen helfen keinem weiter.


    Kryton
    Der Trend geht aber dahin in jeder Klausur auch Anwendungsaufgaben zu stellen. Grade in Biologie hatte ich in der letzten Klausur eine solche. Und das finde ich auch gut und richtig. Natuerlich habt ihr recht, dass man sich durch auswendiglernen ueberall durchschummeln kann, das habe ich auch nie bestritten.
    Jedoch kann man mMn auch für Deutsch in der Oberstufe nicht mehr wirklich auswendig lernen. Was denn auch? Wenn es heißt schreibe eine Textanalyse zu einem bis dato unbekannten Text, muss an sein Wissen ebenso anwenden. Man kann hoechstens den Aufbau auswendig lernen, der lässt sich ja auch nicht "verstehen" im herrkoemmlichen Sinne.

    Das stimmt natuerlich, das habe ich nicht bedacht. Aber ohne den Schritt der SPA zu gehen kannst du dennoch nicht Erzieherin werden, es sei denn du hast eine abgeschlossene Berufsausbildung oder FH/AHR.
    Und mal ganz ehrlich, 5 Jahre für eine Ausbildung? Phew.
    Die FH Prüfung muss man, soweit ich weiß, dennoch ablegen.

    Naja, ich denke, dass man schon in der Lage sein sollte aus einem konkreten Fall auf (teilweise) die Allgemeinheit schließen zu koennen.
    Die Geschichte mit dem Bewertungsbogen zum Beispiel: Warum ist es den Lehrern gestattet da ueberhaupt rum zu pfuschen? Sind die Noten dadurch ueberhaupt noch einheitlich, wenn jeder Lehrer machen darf was er moechte?
    Ich habe mich nun ein wenig durch das Netz gelesen und es wohl tatsaechlich so, dass das Abitur immer einfacher wurde. Aber woran liegt das denn nun?


    Meiner Meinung nach wäre es gar nicht so schlimm für mich, nur einen Realschulabschluss zu haben, sofern man denn noch damit etwas anfangen koennte.
    Es hat sich ja im Prinzip alles verschoben. Immer mehr Berufe haben das Abitur als Vorraussetzung und immer mehr Schueler schaffen das Abitur.
    Waere es nun so, dass das Abitur immernoch wie vor 40 Jahren waere, und nur wenige dies schaffen würden, so haetten wir mehr Arbeitslose, da der Arbeitsmarkt voll waere mit Realschuelern, wir aber vermutlich zuwenig Berufe haetten.
    Koennte man immernoch mit einem Realschulabschluss Erzieherin werden, haette ich dies laengst getan, aber selbst dafür braucht man heutzutage Abitur.


    Du verstehst was ich meine?
    Dass das Abitur immer einfacher wurde liegt, meiner Vermutung nach daran, dass wir immer mehr Abiturienten für den Arbeitsmarkt braucht.




    (Und dein Augenrollen ist respektlos und du kannst es dir sonst wohin klemmen ;))

    Ist ja fein, dass es dich stoert, dass meine Beitraege sehr ichbezogen sind, aber da mir zum Teil einfach das allgemeine Fachwissen zu dem Thema fehlt kann ich nur aus eigener Erfahrung schreiben. Mehr bleibt mir da nicht ueber, denn ich (schonwieder das boese Wort!) hab leider nicht die Zeit mich noch an den PC zu klemmen und Statistiken etc zu googlen.


    Sprich: Dann bin ich raus.

    Finde ich ehrlich gesagt nicht ok. Du kannst mit dem Fachabitur nicht halb soviel studiere wie mit der allgemeinen Hochschulreife und verdienst am ende auch nur halb soviel.


    Du sagst also, nur weil ich in Mathe auf 8 Punkten stehe (Dank meiner muendlichen Note!) sollte ich das Abitur hinwerfen und nur FH machen?


    Mal davon abgesehen, habe ich mehr als einen Lehrer, der seinen Job sehr sehr gut macht, aber selber von sich behauptet in Mathe eine Niete gewesen zu sein. Sollte man den Lehrern nun den Beamtenstatus abnehmen und sie feuern? Dann scheinen sie ja auch nicht der ALLGEMEINEN Hochschulreife zu entsprechen. Dürften sie das dann ueberhaupt unterrichten?
    Warum studieren Lehrer dann nur ein Fach und nicht jedes?


    Irgendwie hinkt das Argument, dass es die ALLGEMEINE Hochschulreife ist, und man deswegen in allen Faechern gut sein muss.


    Darf man sich heut zutage eigentlich auch gar nicht mehr beschweren und versuchen Besserung zu erreichen?
    Leben wir wieder in der "Friss oder stirb"-Gesellschaft in der man alles hinnimmt, was die Politiker einem auftischen?



    Ich staune immer und immer wieder ueber die Meinungen mancher User. Es kann doch nicht sein, dass Leuten wirklich geraten wird, das Abitur zu schmeißen.
    Ich bin sprachlos.



    Nachtrag:

    Zitat

    Das mag denn aber am Begriff "ALLGEMEINE! Hochschulreife" liegen. Du darfst mit dem Abi halt auch Mathematik studieren. Und jemand der das nicht kann, sollte auch kein Abi bekommen. Für die gibt es das Fachabi.
    Punkt

    Folglich sollte auch keiner Abitur bekommen, der anschließend nicht Physik oder Chemie studieren kann? Oder Pädagogik?
    Dann duerfte im Prinzip kaum einer noch Abitur bekommen, denn der Anteil der Schueler der in jedem gleichgut ist, ist verschwindend gering. Wenn du meine Klasse als Beispiel nehmen würdest würde da noch genau eine Person ueber bleiben.