Beiträge von Buh

    Spinnen mag ich auch nicht, aber wohl keine Phobie. Ich kreische kurz, mir läuft es kalt den Rücken runter und dann wird das Vieh zermatscht oder aufgesogen. Bei allem über 1,5 cm Durchmesser wird ein persönlicher Spinnenvernichter geholt. Jaja...besonders tierfreundlich ist das nicht....
    Vor anderen Krabbeltieren ekele ich mich überhaupt nicht. Käfer, Asseln, Ameisen...alles egal.


    Höhen gehen gaaaar nicht. Alles über 4 m ist großes Bah. Am schlimmsten: Fahrstühle (eh schon scheiße) mit einer oder mehreren gläsernen Seiten. Da gehe ich lieber 7 Stockwerke zu Fuß.


    Ähm. Ja. Und Tunnel, Höhlen oder enge Räume. Böse: Elbtunnel. Stau. Zwischen den LKWs auf der rechten Spur eingeklemmt.


    Gut, dass ich im Norddeutschen Flachland lebe. Hier kann man schön weeeeeeiiiiiiiiiit gucken.


    Und da wären noch die Menschenmassen. Wobei es da eher darum geht, dass so viele Leute um einen herum sind und es so eng ist, dass man nicht wieder rauskommt. Vergleichbar also mit engen Räumen. Den Gedanken an's Eingesperrtsein mag ich überhaupt nicht.

    Nur nebenbei:
    Ich habe mich in der Buchhandlung vergriffen und den Nachfolger von Metro 2033 erwischt: Metro 2034. Ist Mist und nicht zu empfehlen.

    Toll, dass ihr so detailliert wisst, wo eure Großeltern waren und was sie gemacht haben.


    Bei uns ist es ein wenig schwierig. Wegen diverser Kriegsleiden - vielleicht auch wegen des Krieges selbst - und daraus resultierender Depressionen hat mein Opa väterlicherseits Selbstmord begangen. Meine Oma war und ist "angepisst" weil sie den Krieg mit zwei kleinen Kindern und einer Landwirtschaft alleine durchstehen musste und weil mein Opa, als er wieder zurück war, sehr krank war und ihr nicht zur Seite stehen konnte. Kurzum: Sie hat das Gefühl von ihm im Stich gelassen worden zu sein und spricht nicht von ihm. Viel lieber spricht sie von sich und ihrer Situation damals - in einer quengeligen und egozentrischen Art und Weise. Mittlerweile ist sie 96 Jahre alt, körperlich in vergleichsweise sehr guter Verfassung und hat nichts besseres zu tun, als an all die bösen und schlechten Dinge und Situationen in ihrem Leben zu denken.


    Mütterlicherseits gibt es auch ein kleines Problem. Man spricht nicht drüber, weil man es nicht wissen will. Mein Opa ist in den letzten Kriegsmonaten zur den "Totenköpfen" "befördert" worden. Als er dann gefangen genommen wurde, hat er sich alle Abzeichen abgerissen, sodass er wie ein normaler Soldat behandelt wurde. Es ist etwas kniffelig. Mein Opa war ein sehr lieber und weicher Mann und als er zurück zu Hause war, hat er jahrelang am Fenster gesessen und geweint. Wir alle haben ihn sehr geliebt und es hat meiner Familie das Herz gebrochen, ihn so zu sehen. Er hat nicht darüber gesprochen und ich glaube, keiner von uns möchte wissen, was er gesehen hat und was er getan hat/tun musste.


    Meine Oma ist da anders: Sie erzählt immer mal wieder Storys von früher. Sie ist sehr lebenslustig und sieht alles recht locker (ein krasser Gegensatz zu meinem Opa). Wie meine andere Oma hat auch sie den Krieg mit einem Kind und einer Landwirtschaft überlebt, allerdings sind ihre Erzählungen lebendiger und nicht so quengelig, man hört ihr gerne zu und kann sich gut ein Bild davon machen, wie es damals war.

    Ich glaube eher, dass entweder dass, was Claxan vermutet (unbewusst Gefahren wahrgenommen die sich dann im Traum "manifestiert" haben) oder aber dass der Mann die "Vorsehung" braucht, um das Mädchen als eigenständiges Wesen zu sehen und nicht als ein Teil von ihm selbst. Es ist vermutlich beruhigender das Mädchen so zu sehen. Jemand, der auf ihn aufpasst und ihn beschützt ist für jemanden in seiner Lage angenehmer als eine psychische Störung zuzugeben.


    Mal ganz unter uns Kaffeetanten:
    Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Psyche, Zufälle oder die Physik machen die Geister oder meinetwegen die "Präsenzen". Ein Trauma löst etwas in der Psyche aus und aktiviert nicht die "Zwischenwelt".

    Ich glaube die Geschichte sofort; nur wurde sie falsch von Dir interpretiert. Das ist eher eine psychische Störung (wg. dem Missbrauch) als ein Geist. Der Mann den Du beschreibst, suchte Zuflucht und Trost in der Anwesenheit des Mädchens. Ein Mädchen ist freundlich und unschuldig, genau das, was er suchte. Dass ihn das Mädchen sein Leben lang "begleitet" hat meiner Meinung nach damit etwas zu tun, dass er keine professionelle Hilfe erhalten hat oder sie nicht gefruchtet ist.

    Ich glaube, da wurde was mit einer Erkältung verwechselt: Kommt 7 Tage, bleibt 7 Tage, geht 7 Tage. Warum sollte ein Geist 7 Jahre lang kommen und dann nach 7 Jahren wieder gehen? Vielleicht weil er zur Zwischenmiete war? Kommt danach ein anderer? Und warum geht es der Familie in den Jahren, wo der Geist da ist, gut? Und warum danach schlecht?


    Nur so ein Gedanke...die Geisterstory ist in diesem Fall vielleicht eine Ersatz-Religion...Man glaubt an den Hausgeist, man akzeptiert ihn und schon fühlt man sich geborgen und beschützt...Oder wie ein Talisman...

    Was mich viel mehr interessiert: Wer hat meinen Post gelöscht?!


    Egal. Mein Problem ist vielmehr dieses: Ich versuche zu ignorieren, die wievielte Story das hier ist und bin froh darüber, dass hier jemand einen "ordentlichen" Thread eröffnet hat. Und irgendwie da fängt mein Problem an. Es fängt bei "Ich war früher ziemliche Skeptikerin..." an und hört bei "Wir wissen es besser" auf. Beweise gibt es keine und wenn, dann würde irgendjemand sie auseinander nehmen. Die Geschichte ist lange genug her, es gibt genug Zeugen und Polaris ist alt genug, um nicht als Teenie-Freak durchzugehen. Was bleibt? Mein eigenes ganz persönliches Empfinden und Weltbild.


    Und das lässt sich nicht mit der Geschichte vereinbaren. Solange mir nicht irgendjemand erklärt, warum Geister einen Grund haben rumzuspuken und warum es sie überhaupt geben soll, sind solche Storys für mich nur eines: Hübsche, kleine Geschichten.

    Hatte ich auch mal bzw. habe ich immer wieder. Bei mir ist es ein Zeichen dafür, dass ich "kürzer treten" muss; die innere Anspannung trägt sich nach draußen, wenn man so will. Falls der Arzt keinen Mangel feststellen kann, würde ich an Deiner Stelle innerlich ruhiger werden, vielleicht hört es dann auf.

    Ha! Gehen wir es doch einmal anders herum an: Was glaubst Du denn, was da los war? Glaubst Du, dass die Ereignisse zusammenhängen? Dass Dich jemand oder etwas auf die Zeit aufmerksam machen wollte, ist zwar eine Vermutung, aber irgendetwas muss Dich dazu gebracht haben, hier zu posten (und dann auch noch unter "Geister und Spuk"....).


    Wobei....eigentlich kann ich mir die Frage selbst beantworten, oder?


    Im Prinzip ist es völlig egal, warum Dein MP3-Player angegangen ist, irgendeine völlig simple Erklärung wird es dafür und auch für das "Kettenrasseln" geben. Also: Wenn Dich etwas auf Deinen Zug aufmerksam machen wollte, dann war das sehr nett, aber wohl etwas, was auf reine Energieverschwendung des "Geistes" zurückzuführen ist. Einen Zug verpassen? Es gibt schlimmeres. "Es" könnte Dich vor allem möglichen warnen oder aufmerksam machen als auf einen Zug.


    Kettenrasseln? Pah. Entweder man hört ein ungewöhnliches Geräusch und denkt sich "Nanu? Wo kam das her?", schaut nach, findet möglicherweise keine Erklärung und vergisst die Sache, als die sie ist: Unwichtig. Oder aber man hört ein ungewöhnliches Geräusch und denkt "Nanu? Wo kam das her?", schaut nach, findet keine Erklärung und denkt dann, dass es ja etwas "Übernatürliches" sein muss. Die Herangehensweise macht den Unterschied. Und für mich persönlich ist es wahrscheinlicher, dass es etwas alltäglich Natürliches ist, als etwas "Paranormales".


    Theoretisch kann man in sooooo viele alltägliche Dinge und Zufälle "Unerklärliches" reininterpretieren, dass man völlig paranoid wird und ausschließlich auf Geräusche und "Zeichen" achtet. Aber wie gesagt, es kommt darauf an, welche Denkweise ich habe: Ob ich an "Geister" glaube und in jedem längerkochenden Eierkocher ein "Zeichen" sehe oder ob ich die alltäglichen Unregelmäßigkeiten als alltägliche Unregelmäßigkeiten sehe.


    Da fällt mir gerade ein:
    Ich hatte am vorletzten Freitag mein Auto weiter weg geparkt und als ich schon halb auf dem Weg zum Auto war (mal wieder viel zu spät und daher in Eile), habe ich gemerkt, dass ich den Schlüssel vergessen habe. Ich also wieder zurück und Schlüssel geholt. Auf der Fahrt dann klingelte mein Handy, ziemlich penetrant sogar. Ich habe also eine Buchtung gesucht und bin rangegangen. Als ich dann weiter fuhr, hat sich dann herausgestellt, dass wenige Minuten zuvor ein schwerer Unfall mit mehreren Autos passiert ist. Die Kette wäre also gewesen: Auto näher dran, Buh hat Schlüssel nicht vergessen, Handy hat nicht geklingelt oder Buh wäre nicht rangegangen - Zack - mitten im Geschehen. Ein böser Gedankengang, aber that's life. Man freut sich, dass sich alles zusammenfügt und dass alles gut ausging. Dass, was uns dann in solchen Fällen Angst macht ist nicht das "Was wäre gewesen wenn?" sondern das "Werde ich beim nächsten Mal auch so ein Glück haben?".

    Jupp, sehe ich auch so. Kinder haben im wahrsten Sinne des Wortes eine blühende Phantasie und sehen praktisch überall Menschen und Tiere wachsen. Und zudem verwechseln sie auch gerne Traum mit Phantasie und Realität. Alles schmilzt zusammen und kann nicht mehr auseinander gehalten werden.


    Fällt mir gerade ein: Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich auf unserer Korktapete die gruseligsten Sachen gesehen habe...

    Wetter: bah.
    Laune: auch bah.
    Durst: gleich Milchkaffee
    Hunger: gestillt mit Kaiserschmarrn, fehlt nur noch was süßes hinterher...
    TV: nicht hier
    Musik: auch nicht hier
    Heutiges Lieblingslied: Wir werden seh'n - 2Raumwohnung
    Gesundheit: check...alles da und rosig
    Wünsche: schlafen
    Liebe: soll mit schlafen
    Beschäftigung: arbeiten oder so ähnlich
    Kleidung: Büroklamotten: Jeansrock, lila Strumpfhose, schwarze Booties, weißer Pullover
    Frisur: schon länger nicht mehr existent
    Ich sollte: Rechnungen kontieren
    Spruch des Tages: nüscht.

    Danke, Exodus...


    1. Ich mag keine Soßen (Ketchup auch nicht) und keinen Käse. Und gekochtes Gemüse ist auch ein Problem. Regelmäßig verzweifeln Menschen, die mich bekochen wollen, an meinen Essgewohnheiten.


    2. Gerade lerne ich zu nähen. Mit einer 40 Jahre alten Nähmaschine und sehr viel Motivation. Bis zum nächsten Frühjahr MUSS ich Röcke und Kleider nähen können. Zudem habe ich ein altes Ball-Kleid bekommen, dass ich unbedingt umdesignen will.


    3. Ich putze gerne und mag es überhaupt nicht, wenn meine Wohnung nicht 100%ig aussieht.


    4. Am 3.12 höre ich dank einer Heilpraktikerin hoffentlich mit dem bösen Rauchen auf. Eigene Versuche scheiterten an ausgeprägter Bissigkeit und Zickigkeit, so dass ich schon angefleht wurde, wieder zu rauchen.


    5. Wegen Flugangst und ausgeprägter Höhenangst (ab 3 m) bin ich noch nie geflogen und habe meinem Freund versprochen nächstes Jahr (wenn er seinen Segelflugschein hat) mit ihm zu fliegen.


    Arcordia ist dran!

    Sol : Ich bete darum, dass es soetwas nie, nie, nie, nie geben wird. Grässlich.


    Todesstrafe für diejenigen, die jemanden androhen zu töten?! Auch grässlich. Das würde zu weite Kreise ziehen, vieles von dem "Ich bring Dich um" wird aus Wut oder Enttäuschung gesagt, aber nie so gemeint.

    Vermutlich ist es "in" Menschen die krank sind (und damit meine ich "krank" im eigentlichen Sinn), so darzustellen. Meist wird doch der Ruf nach der Todesstrafe dann am lautesten, wenn eben solche Menschen grausame Taten begehen. Dass die Tat an sich verachtenswert ist, ist keine Frage, man muss den Menschen auch nicht verstehen oder mögen oder die Tat nachvollziehen....nur finde ich, dass man trotz allem nicht außer Acht lassen sollte, dass es ein Mensch ist, der krank (auch hier wieder im eigentlichen Wortessinn) ist. Wie Grippe. Nur unheilbar und mit verheerenderen Folgen.


    Vielleicht möchte man sich distanzieren von diesen kranken Menschen, möchte mit "Hängt ihn auf!" zeigen, wie abscheulich diese Tat ist. Vielleicht plappert man auch einfach alles nach, weil alle es plappern und es bequem ist, nicht aufzufallen. Es war auch schon im Mittelalter einfacher mit der Menge zum nächsten Baum zu stapfen, als sich daneben zu stellen und zu sagen "Leute...ähm...ihr macht gerade Blödsinn!". Ich weiß es nicht...Einige gesellschaftliche Regeln ändern sich oftmals nie.

    AntaresX : :clap:
    "Aus den Augen, aus dem Sinn...bloß nicht an den Ursachen kratzen"
    Genau das wollen die Todesstrafenbefürworter mit den "Psychos" machen. Schön auf den Punkt gebracht.

    Egal wo Du hinschaust - von der Intelligenz bis zu blonden Haaren - es ist immer so, dass es eine "extrem ausgeprägte" Gruppe gibt (z. B. die sehr Schlauen oder die Weißblonden) und ein weites Feld das gemischt ist. Bei den blonden Haaren sind es die ganzen Straßenköterfarben, bei der Intelligenz der durchschnittlich denkende Mitmensch. Bei der Homosexualität ist es genauso: Es gibt Menschen, die nur auf ihre Geschlechtsgenossen stehen und es gibt welche, die einmal eine homosexuelle Erfahrung gemacht haben oder homosexuelle Phantasien hegen. Das sind allerlei Grauzonen, heller und dunkler.


    Du brauchst Dir also keine Gedanken zu machen, marktfrisch, vermutlich haben die meisten von uns irgendwelche homosexuellen Fantasien und sind dennoch nicht schwul oder lesbisch. Und: Du brauchst nicht gegen Homosexualität zu wettern, wirklich nicht. Keiner kommt auf die Idee, dass Du schwul bist. Niemand, ehrlich. Gut, sich von einem Mann als Mann einen blasen zu lassen....manch einer könnte der Idee verfallen, Du hättest eine homosexuelle Tendenz. Wenn Du dann auch noch gegen Schwule wetterst....ach, das ist doch der Klassiker! Aber sei beruhigt, der Großteil Deiner Mitmenschen hegt ähnliche Phantasien. Du brauchst Dich wirklich, wirklich nicht dafür zu schämen oder Angst zu haben, nicht mehr als Mann wahrgenommen zu werden. Ich bitte Dich, höre in Dich hinein und dann wirst Du schon sehen, was das Richtige für Dich ist und dann auch lernen, Du selbst zu sein und Dich so zu mögen, wie Du bist. Versprochen.


    *hust*


    Dieses Argument "früher dachten die Menschen auch, die Welt wäre eine Scheibe!"! Wenn ich das noch einmal irgendwo als Pluspunkt für längst überholte und altertümliche Gedanken lese, drehe ich durch! Ehrlich. Wenn einem etwas aufällt, sei es die Homosexualität oder das vermehrte Aufkommen von lila Schweinen, dann beschäftigt man sich heutzutage damit wissenschaftlich. Thesen und Theorien werden aufgestellt und verworfen, Studien durchgeführt...es wird geforscht und nachgedacht, bis man eine vorerst halbwegs zufriedene Theorie aufgestellt hat, die mit Sicherheit noch verfeinert werden kann. Allerdings ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass man auf einmal sämtliche Tatsachen und Theorien weghaut und sich an die abstruseste Behauptung hält.


    silvercloud:
    Ein Smiley für Dich für den Spruch: :lol: