Beiträge von haskala

    Hallo Leute,
    vielleicht blicke ich ja gerade nicht durch, weil es schon so spät ist, aber meiner Meinung nach stimmt eure Rechnung nicht.
    Auf dem ersten Feld liegt ein Reiskorn, d.h. 2^0, auf dem zweiten Feld 2^1, auf dem dritten 2^2 etc. bis auf dem 64. Feld 2^63 Körner liegen. Rechnet man die alle zusammen, sind es (2^64)-1 oder nicht?

    Ich glaube, Ike Tarana bezieht sich auf die Theorie von den morphischen Feldern von Sheldrake: Die Informationen sind im morphischen Feld gepeichert, das Gehirn ruft sie nur ab, so wie das Transistorradio nur die elektromagnetischen Felder "abruft", die Musik aber nicht selber macht...

    Ich habe gerade eine Dissertation gefunden, bei der kurz auf das Phänomen des Träumens während der Narkose eingegangen wird. Es hängt anscheinend auch vom Narkosemittel ab.
    Dein Arzt hat also keine Ahnung, wenn er behauptet, man könne während einer OP generell nicht träumen!
    Das Rodeln am Hang erinnert mich übrigens an das "Gefühl von Bewegung", das einige Patientinnen in der Diss beschrieben...



    Quelle: Deutsch, Frank: Remifentanil versus Ketamin zur Analgesie bei kurzen Narkosen Vergleich zweier Narkoseverfahren bei kurzen gynäkologischen Eingriffen hinsichtlich Anwendbarkeit, postnarkotischer Erholung und Akzeptanz, Leipzig 2000, S.100-102
    edoc.hu-berlin.de/dissertationen ... h-ch6.html

    Hallo FreakyNadell!
    Meine Theorie dazu ist folgende: In den Träumen hast du den Verlust deiner Oma verarbeitet, wie gutemine bereits beschrieben hat. Deine Oma hat irgendwie gemerkt, wie sehr du unter dem Verlust leidest, und ist gekommen, um sich bei dir zu verabschieden. Der Besuch war also real. Nachdem sie sich verabschiedet hat, bist du zur Ruhe gekommen, deshalb träumst du nicht mehr von ihr.

    Was du hattest, hört sich stark nach der Schlafparalyse (oder auch Schlafstarre) an. Sieh dich mal im AKE-Forum um, oder gehe auf die Suchfunktion und gib "Schlafparalyse" ein...

    Der Dichter war Joseph Victor (von) Scheffel (1826-1886), Dichter, Autor und "indirekter Begründer des Begriffes Biedermeier".
    Natürlich entspringt das alles seiner Phantasie, so wie es eben zu seiner Gesinnung passte... Dazu zitiere ich wieder einmal Wikipedia:


    Zitat

    Die stets zum Nachteil der letzteren ausfallende Gegenüberstellung des deutschen Nationalcharakters mit den Repräsentanten klassischer europäischer Geisteskultur ist am stärksten im Trompeter von Säckingen ausgeprägt. Dieses (heute schwer lesbare) Versepos erfreute sich zu Scheffels Lebzeiten so großer Beliebtheit, dass Bronzefiguren des Trompeters zahlreiche bürgerliche Speisezimmer zierten. Ein oft zitiertes Gedicht aus dem Trompeter von Säckingen macht den Inhalt des von Scheffel propagierten teutonischen Nationalgefühls und seinen Ursprung in der Dumpfheit wilhelminischer Lehranstalten deutlich.
    (...)
    Hier klingt bereits deutlich die sich im 20. Jahrhundert als verhängnisvoll erweisende, bewusste Abwendung der Deutschen von der europäischen Geistesgeschichte an. Auch die Verbrämung und Rechtfertigung der intellektuellen Verweigerung mit Blut-und-Boden-Motiven (deutsche Erde, deutscher Wald, germanisches Erbe) hat Scheffel maßgeblich vorbereitet und selbst vertreten.


    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Victor_von_Scheffel

    Wieder meine Frage an challengerx249: Woher weißt du das mit Varus?
    Ich habe nur dies gefunden:

    Zitat

    Endlich wurde das römische Heer weitgehend aufgerieben, nur wenigen gelang die Flucht, einige gerieten in Gefangenschaft. Varus stürzte sich angesichts der ausweglosen Situation in sein Schwert. Die Germanen töteten auf - aus römischer Sicht - äußerst barbarische Weise die gefangenen Offiziere, dem Varus schnitten sie den Kopf ab.


    Zitat von: Joachim Harnecker (aus: Arminius, Varus und das Schlachtfeld von Kalkriese, Rasch Verlag Bramsche), im Internet: www.kalkriese-varusschlacht.de/deutsch.html


    Exodus : Ja, du hast Recht. Aus römischer Sicht waren es natürlich Barbaren, und eine Niederlage gegen sie war undenkbar.


    @Lereon
    Den Limes hat man, soweit ich weiß, um das Jahr 100 rum gebaut.

    Sorry wegen des Doppelposts!


    challengerx249


    Zum einen ist der Name "Herrman" erfunden und nirgendwo belegt. Der lateinische Name des Germanenführers war Arminius, oder Armenius, seinen germanischen Namen kennen wir nicht.
    Zum anderen hat Varus sich das Leben genommen, wie es seine "Pflicht" war.
    Drittens weiß ich nicht, woher du die Geschichte mit den Raben hast. Von den römischen Geschichtsschreibern war keiner in der Schlacht dabei, und germanische Aufzeichnungen über die Schlacht gibt es nicht.

    Es ist schon beachtliche eine Leistung, drei römische Legionen vernichtend zu schlagen, aber die germanischen Stämme unter Arminius waren keineswegs "unzivilisiert" und "wild".
    Ihr Heerführer Arminius war nicht nur römischer Bürger, sondern auch mit der römischen Kriegskunst bestens vertraut:

    Zitat

    Varus' Gegenspieler war Arminius, ein Fürst der Cherusker, der in seiner Jugend als Geisel nach Rom gekommen und dort zum römischen Offizier ausgebildet worden war. Er galt als verlässlicher Bundesgenosse und Vertrauter der Römer. Er wurde unter anderem in den römischen Ritterstand erhoben und diente als Hilfstruppenkommandeur. Seine guten Kenntnisse des römischen Militärwesens befähigten ihn, dem römischen Heer eine der empfindlichsten Niederlagen seiner Geschichte beizubringen. Anders als sein Bruder Flavus, der Rom immer treu bleiben sollte, wandte sich Arminius gegen die römische Oberherrschaft in seinem Heimatland.


    Arminius war also römischer Ritter oder "Eques". Das bedeutet:


    Zitat

    Der Ausdruck Eques ("Reiter", von lateinisch equus 'Pferd', Plural equites; oft als 'Ritter' übersetzt) bezeichnete im römischen Reich das Mitglied des ordo equester, eines mit besonderen Vorrechten ausgestatteten Standes. Er kam in der gesellschaftlichen Rangfolge nach dem Senatorenstand (ordo senatorius).


    Weiter:


    Zitat

    Arminius selber spielte ein gefährliches Doppelspiel. Er galt als Tischgenosse des Varus. Er wiegte Varus in dem Glauben, er sei ein treuer Verbündeter Roms. Er war darin so überzeugend, dass Varus nicht einmal die Warnung des Fürsten Segestes ernst nahm, Arminius plane Verrat an Rom.


    Zitat

    Arminius war sich bewusst, dass er die römischen Legionen in einem offenen Kampf nicht besiegen konnte. Für seine Angriffe wartete er jeweils die Zeitpunkte ab, an denen die Römer sich in lang auseinander gezogener Marschordnung befanden und die engen Täler und der Morast die übliche römische Kampftechnik gravierend einschränkten. Die Germanen attackierten in dichten Haufen die Flanken der Kolonne und versuchten vor allem, die Reiter einzeln zu überwältigen und bis zum letzten Mann niederzumachen sowie die einzelnen Truppenteile voneinander zu trennen. Die Römer kämpften dabei nicht nur gegen germanische Krieger, sondern auch gegen die abtrünnigen germanischen Hilfstruppen.


    Einige "Germanen" waren also genau so gut ausgerüstet wie die römischen Legionen...


    Quellen:
    de.wikipedia.org/wiki/Varusschlacht
    de.wikipedia.org/wiki/Eques

    Hallo Leute,


    ich habe auch schon einmal vom eigenen Tod geträumt. Es ist zwar schon über zehn Jahre her (ich war damals 17), aber der Traum ist mir in Erinnerung geblieben, und bis heute suche ich nach einer Deutung. Habt ihr vielleicht Ideen?


    Hier der Traum:


    Ich war in irgendeinem Regenwald und gehörte einer Art Guerrilla-Truppe an. Wir trugen grüne Tarnkleidung, und einige hatten Maschinengewehre dabei. Wir gingen zu einer kleinen Lichtung, um dort eine Hinrichtung durchzuführen. Plötzlich stand ich auch in der Reihe der Erschießungskandidaten. Ich sah (und hörte), wie einer nach dem anderen in der Reihe erschossen wurde, jeweils mit nur einem Schuss. (Ich stand von mir aus gesehen ganz rechts in der Reihe, der erste, der erschossen wurde, war ganz links.) Nachdem mein Nachbar erschossen worden war, dachte ich noch, dass ich jetzt dran sei. Plötzlich merkte ich, wie ich zu Boden fiel (ich hatte keinen Schuss gehört) und alle meine Sinne auf einmal aufhörten, zu funktionieren. Ich fiel in eine dumpfe Schwärze. Es ist schwer zu beschreiben, alles spielte sich in Bruchteilen einer Sekunde ab, und dennoch konnte ich eine Folge klarer Gedanken fassen, während ich zu Boden fiel (den Aufprall habe ich aber schon nicht mehr wahrgenommen): 1. Ich will nicht sterben. 2. Ich sterbe 3. Ich habe Angst vor dem, was jetzt kommt 4. Ich bin neugierig, was jetzt kommt.
    In dem Moment, als ich akzeptiert hatte, dass ich tot war, erwartete ich, dass ich die anderen Hingerichteten sehen würde und dass jetzt ein Leben nach dem Tod anfangen würde. Aber da war nichts! Um mich herum war nur "Schwarz". Ich war Bewusstsein im "Schwarz". Ich war entsetzt und dachte: "Alles war eine Lüge. Jeder stirbt für sich allein. Es gibt kein Leben nach dem Tode. Es gibt nur ewige Einsamkeit" Der Gedanke, nun für immer allein zu sein, war fürchterlich. Dann wachte ich auf.



    Was mich an diesem Traum so beeindruckte, war, dass er sich so real anfühlte (nicht, dass ich wirklich Vergleichsmöglichkeiten habe). Die Erkenntnis "Ich sterbe" jedenfalls war völlig klar in meinem Buwusstsein, als wäre ich wach gewesen... Zu dieser Zeit habe ich übrigens nicht an ein Leben nach dem Tod geglaubt, nach diesem Traum hat sich das allerdings geändert.


    Also, was ist eure Meinung? War es "nur" ein Traum? Was war dann seine Botschaft? War ich auf einer höheren Bewusstseinsebene? War es eine Erinnerung an ein früheres Leben (halte ich selbst allerdings für unwahrscheinlich)?

    AZI

    Zitat

    Nein das soll keine Verurteilung sein, den Die Christen und Juden sind KEINEN Deut besser was das Angeht...


    Die Frage ist nur:
    JEder behauptet sie sind die Wahren und einzig Gläubigen die nach den Wort des Monotheistischen Gottes Leben, doch kein einziger Hält sich an das was dieser Gott gesagt haben soll....


    OH halt bei den Juden ist das anders, ihr Gott ist ja ein Rachegott, der diese GEwalt erlaubt und gutheißt, Das macht ihre Aktionen jedoch in meinen Augen nciht besser


    Was sind bitteschön die Aktionen der Juden, von denen du redest? Wo sind die jüdischen Selbstmordattentäter? Und wie kommst du darauf, der jüdische Gott sei ein Rachegott, der Gewalt gutheißt? Das Gebot "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" gilt für Juden genauso wie für Christen (Siehe Lev. 19, 18 )


    Der Zouave  
    Als Katholikin schäme ich mich für deine beleidigenden Äußerungen über andere Konfessionen und Religionen. Aber da haben andere ja schon genug zu geschrieben. Was mir aber dazu noch auffiel:


    Zitat

    Wir (das deutsche Volk) glauben eben nicht mehr.


    Du lebst in Wien. Bist du deutscher Staatsangehöriger? (Oder glaubst du tatsächlich an ein gesamtdeutsches Volk? Das hatten wir ja schon mal...)


    Der Zouave und Leroen
    Habt ihr schon mal vom Zweiten Vatikanischen Konzil gehört? Ich zitiere aus der Erklärung "Nostra aetate".


    Zitat

    So sind auch die übrigen in der ganzen Welt verbreiteten Religionen bemüht, der Unruhe des menschlichen Herzens auf verschiedene Weise zu begegnen, indem sie Wege weisen: Lehren und Lebensregeln sowie auch heilige Riten. Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.


    ...


    Wir können aber Gott, den Vater aller, nicht anrufen, wenn wir irgendwelchen Menschen, die ja nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind, die brüderliche Haltung verweigern. Das Verhalten des Menschen zu Gott dem Vater und sein Verhalten zu den Menschenbrüdern stehen in so engem Zusammenhang, daß die Schrift sagt: "Wer nicht liebt, kennt Gott nicht" (1 Joh 4,8 ). So wird also jeder Theorie oder Praxis das Fundament entzogen, die zwischen Mensch und Mensch, zwischen Volk und Volk bezüglich der Menschenwürde und der daraus fließenden Rechte einen Unterschied macht. Deshalb verwirft die Kirche jede Diskriminierung eines Menschen oder jeden Gewaltakt gegen ihn um seiner Rasse oder Farbe, seines Standes oder seiner Religion willen, weil dies dem Geist Christi widerspricht.


    Quelle: www.stjosef.at/konzil/NA.htm


    Eine solche Erklärung wünsche ich mir übrigens auch von hochrangigen Vertretern des Islam.


    Und noch ein letztes Wort zu Leroen:

    Zitat

    Mein Beileid Zouave, du bist das Parade Beispiel dafür weshalb ich die kath. Kirche und ihre Lemminge verachte.
    ...
    aber die Ignoranz ist immer noch der leichteste Weg des Christen


    Ich verstehe, dass du dich über den Zouaven aufregst, das tue ich auch. Trotzdem verletzt es mich, wenn du alle Katholiken bzw. Christen als "Lemminge" und "ignorant" bezeichnest. Ich nehme an, der Vergleich mit den fanatischen Muslimen galt dem Zouaven allein, dann gebe ich dir Recht.

    Im Traum verarbeitet man oft Dinge, die man am Tag nur unbewusst erlebt hat. Es könnte also sein, dass du unbewusst irgendeinen Hinweis bekommen hast und dein Unterbewusstsein es dann im Traum verarbeitet hat.
    Vielleicht hast du auch nur tagsüber gedacht, dass es jetzt endlich Zeit wäre, dass der Erbteilungsvertrag bzw. die Punkte endlich eintreffen. Dann hast du im Traum diesen Wunsch verarbeitet.
    Ich nehme an, du willst darauf hinaus, dass du tatsächlich Dinge vorhergesehen hast. Das ist u.U. auch möglich, dazu gibt es verschiedene Theorien (ich persönlich halte mich da an die Theorie der morphischen Felder von Rupert Sheldrake).


    Mein Rat wäre: Mach dir nich zu viele Sorgen darüber, so etwas geschieht schon mal...

    Versuch es doch mal mit Deine Träume - Schlüssel zur Selbsterkenntnis von Ann Faraday (ISBN 3-596-23306-2)


    Ich finde das Buch klasse, weil da Anleitungen zum Deuten seiner eigenen Träume gegeben werden und Symbole gerade nicht verallgemeinert werden. (Mit Dingen wie "die Geige symbolisiert den weiblichen Körper" kann ich nämlich als Geigespielerin nichts anfangen...)

    Ich finde den Artikel auch ziemlich interessant. Allerdings finde ich den Titel "Magnetfelder erzeugen Phantome" etwas irreführend. Als ich den Titel las, dachte ich eher an Halluzinationen, die man in der Nähe von Sendemasten haben könnte oder etwas in der Art... Es sind ja lediglich bestimmte Hirnregionen (welche?) stimuliert worden, ob durch elektrische Impulse oder elektromagnetische Felder, wird in dem Artikel nicht ganz deutlich. Somit sehe ich auch keinen Zusammenhang zwischen der Tatsache, dass Monroe bei seinen Reisen von elektromagnetischen Feldern beeinflusst wird und der im Artikel beschriebenen Stimulation.

    Ich habe als Kind oft stundenlang vor einem großen Spiegel bei uns in der Diele gesessen. (Es kam mir damals jedenfalls so vor, als wäre es stundenlang gewesen.) Irgendwie bildete ich mir ein, ich könne durch den Spiegel direkt in den "Himmel" schauen und dort meine verstorbene Großmutter und unseren Kater (ebenfalls verstorben) sehen. Aber ich glaube nicht, dass Spiegel irgendwelche besonderen Eigenschaften haben außer der Tatsache, dass sie die Phantasie beflügeln. Und warum sollte man im Dunkeln nicht in den Spiegel sehen? Man sieht dann doch sowieso nichts.

    Meine Großtante hat mir früher immer von der "Roggenmuhme" erzählt. Sie sitzt im Kornfeld und schnappt sich Kinder, die hineingehen. Mehr weiß ich leider nicht über sie. Habt ihr auch schon von ihr gehört?