Beiträge von feanor

    Mit der 78-Version meint ihr wohl den Zeichentrick-Menschen-Mix-Film (?). Den habe ich neulich gesehen und ich fand ihn relativ okay. Habe schon von vielen gehört, dass ihnen dieser Film besser gefällt, weil er die Stimmung besser rüberbringt usw. Soweit okay.


    Aber was soll denn bitte das:

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    Irgendwelche Bilbos (oder wie auch immer die heißen) spielen mit Feuerwerk. Was interessiert mich das?


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    Die ersten 30 Minuten nur Geschwätz. Toll, Gandalf ist da, da können wir dummen Beutlins (ich glaub, so heissen sie) Klugscheissergeschwätz anhören.


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    Der letzte Teil ist zu ende und dann geht er trotzdem noch gut 20-30 Minuten und es wird nur rumgesülzt. Also echt!


    Mein Gott, was hast du bitte für Probleme? Die Szenen bei Bilbos Geburtstag gehören genauso wie die Schlachten und der schizophrene Gollum zu Herr der Ringe. Das ist ein Gesamtwerk, die Verfilmung der Fantasy-Erzählung schlechthin. Es geht hier nicht um kurzweilige Unterhaltung oder um den perfekten Film, sondern um eine gute Verfilmung der Geschichte. Wenn du ein Problem mit den Hobbits hast oder den Schluss zu schmalzig findest kannst du dich ja bei Tolkien beschweren. Du kannst den Film nicht vorwerfen langweiliges Zeug zu zeigen, denn diese Szenen sind elemantarer Bestandteil von Herr der Ringe. Hier lässt sich allenfalls über der Darstellung der Szenen reden... und die ist ja wohl mehr als gelungen.

    Warum soll das ein einmalige Erlebnis bleiben? Soweit ich bescheid weis, bergen luzide Träume überhaupt keine Gefahren. Solche bewusstseinserweiternte Traummöglichkeiten sind doch neben Problembewältigung das Aushängeschild der Klarträume schlechthin. Ich verstehe absolut nicht, wie man vor so einer Erfahrung Angst haben bzw warum man diese Träume nicht weiterhin trainieren und genießen sollte.


    In deinem Fall war das Erwachen anscheinend etwas unangenehm, aber das lässt sich mit etwas Training (du sagst ja du würdest oft luzid träumen) sicherlich in den Griff bekommen.


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    Ich begann über der Wiese zu schweben und ließ Blumen wachsen und erblühen. Ich erschuf immer mehr Pflanzen und Tiere, bis es wie in einem Urwald aus sah.

    Du darfst dich ab sofort Bastian Balthasar Bux nennen, Herrscher über ganz Phantásien, denn du hast in deinem Traum den Nachtwald Perelín geschaffen. ^^

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    Die, die mal halluzinogene Substanzen auspobierten, verstehen vielleicht was obiger Text beschreibt.

    Die sind gar nicht vonnöten. Ich hatte bereits ein, zwei intensive Klarträume, bei denen ich die Gelegenheit hatte mit den Traumfiguren und Eindrücken zu "arbeiten". In gewissen Aspekten sind luzide Träume so real wie unsere Realität, beispielsweise spürte ich die Strahlen einer Traumsonne, und ich kann schwören, dass die Empfinung ebenso real wie im Wachzustand war.


    Diese Eindrücke müssen also nicht aus der gleichen Welt stammen, um real zu wirken und wenn man nicht luzid träumt bzw lebt, kann man unmöglich sagen woher diese stammen.

    Man darf nicht von töten udn morden sprechen. Der Metzger betrachtet sich nicht als Tiermörder. Es ist ein Beruf wie jeder andere auch, man gewinnt eine Routine, gewöhnt sich an die Arbeit und hinterfrägt sie nicht. Das hat nichts mehr mit Töten zu tun. Es ist...ein alltäglicher Prozess, genauso wie Brötchenbacken für den Bäcker. Wenn einem Arzt der Patient stirbt, dann leidet dieser deswegen auch nicht an Dauerdepressionen.


    Man gewöhnt sich an seinen Beruf und der Gedanke, ob man nun ein Tier töten darf oder nicht, ob man das wirklich verantworten kann, macht sich kein Metzger. Das kann er gar nicht, sonst wäre er kein Metzger geworden.


    Deswegen finde ich es unsinnig, zu fragen ob nun damit eine gefährliche Hemmschwelle übertreten wird. Mordende Metzger sind etwas für Gruselfilme. Einer geistig normalen Person dieses Berufstandes, liegt der Gedanke einen Menschen zu töten genauso fremd, wie einem Botaniker oder Streichelzoobetreiber.

    Zitat von "Zirron"

    die besten Zeichentrick:
    Prinzessin Mononoke


    Ich :love: diesen Film.


    Auch aus dem Hause Ghibli Nausicaä aus dem Tal der Winde. Dieser Film hat viele Qualitäten, aber das herausragenste ist die faszinierende, fremdartige Welt. Eine perfekte Mischung aus Metroid, Das wandelnde Schloss und Prinzessin Mononoke. Ich schwanke noch zwischen diesem Film und Chihiros' Reise ins Zauberland, und bin mir nicht sicher welcher Prinzessin Mononoke auf Platz 1 der besten Filme folgt.

    Ich habe mich mit dem Thema nie intensiv beschäftigt - beim Überfliegen dieses Threads und der Links hat sich bei mir allerdings bereits eine gewisse Meinung gebildet. Geht man davon aus, dass eben ein Überschuss an Stammzellen existiert bin ich ganz klar für die Forschung. Ich halte die Begründung "Ja, es könnte doch irgendwann Leben sein/ die Möglichkeit besteht" für, ähm ja Blödsinn. Man sollte diesen Gedanken des "Leben verhinderns" verwerfen und sich eher Gedanken darum machen, ab wann es "Leben auslöschen" ist. Jezt gibt es natürlich tausend verschieden Ansichten darüber, ab wann ein Leben ein Leben ist, aber ich richte mich dabei (natürlich) nach meiner Vorstellung von Leben. Zum Leben gehört für mich ein zuallererst eine Form von Bewusstsein (ein funktionierendes Gehirn) und eine Art Lebenssystem (ausgebildete Organe usw.) Solange ein Embryo kein Bewusstsein entwickelt hat, nicht denkt... ist es kein Leben, sondern allenfalls ein System, dass von der Mutter oder von Maschinen betrieben wird. Ich habe keine Ahnung ab wann ein Embryo anfängt zu denken. Vielleicht schlägt das Herz, bevor das Hirn funktioniert.
    So oder so... soweit ich das verstanden habe geht es auch gar nicht darum. Es geht um die Stammzellen... und die sind in meinen Augen definitv kein Leben und ob sie eines Tages Leben sein könnten oder nicht finde ich absolut wurschd.


    Ganz davon abgesehen, dass der Überschuss sonst ja anscheinend vernichtet wird. Total hohl wäre/ist es, diesen nicht für die Forschung zu verwenden.


    Bei der ganzen Sache fällt mir eines ein. Abtreiben ist möglich. Und dabei befindet sich der Embryo oft in einem Stadium in dem man auf alle Fälle sagen könnte, es sei Leben... Warum kann man also hier "morden" aber an anderen Stellen kein Leben "verhindern"?

    Zitat von "Wikipedia"

    Die Gemeinde liegt westlich von Freiburg im Breisgau, am Südhang des Kaiserstuhls.Sie ist als Weinanbauort und „wärmster Ort Deutschlands“ bekannt.In direkter, geographischer Umgebung von Ihringen findet sich die höchste Erhebung des Kaiserstuhls, der Totenkopf.

    Klick



    Erzähl mir keine Märchen, Junge. 8)

    Zitat

    Und wo wir schonmal in Deutschland sind bleiben wir da auch gleich. Jetzt kommt der schönste Flecken Erde der Welt, meine Heimat, die Bergstraße, speziell Heidelberg. Der wärmste Ort Deutschlands und es gibt die besten Weine.

    Ächz.. wie kann man nur so schreckliche Unwahrheiten verbreiten? Der wärmste Ort Deutschlands ist das wunderschöne Ihringen am Kaiserstuhl. Nix Heidelberg. :x Und sowieso ist unser Wein am besten.


    So.

    Erstmal muss ich sagen, dass mir diese Diskussion sehr gefällt.



    Durch meine vorliebe für Sciencefiction habe ich viele merkwürdige wissenschaftliche Ideen kennengelernt. Interessant ist, dass die Wissenschaft nicht nur "sinnlose" Thesen zur Entstehung der Welt und Erklärungen zu deren Funktion liefert, sondern sich auch mit philosophischen Fragen auseinandersetzt. Einfach, weil die vielen wissenschaftlichen Erkenntnisse in ihrer vernünftigen und einfachen aber genialen Form einen Willen, eine Absicht hinter allem, beinahe aufdrängen. Die Tatsache, dass es uns gibt, dass der Prozess der uns geschaffen hat funktioniert macht es durchaus wahrscheinlich, dass ein Gedankengang, oder zumindest ein intelligentes System dahinter steckt. Auch für einen Wissenschaftler (wenn er ein bisschen über seine Formeln hinwegsieht) ist es klar, dass Existenz nicht einfach da sein kann, weil sie eben da ist. Ich glaube niemand hält das Universum und der Raum, die Realität für einen furchtbar großen Zufall. Selbst der Zufall an sich, muss ja irgendwie "existieren", was voraussetzt, dass Regeln oder Gesetzmäßigkeiten existieren...


    Was ich sagen will ist, dass selbst die Wissenschaft mittlerweile den Schöpfergedanke unterstützt. Natürlich sagt sie nicht: "Gott hat das da gemacht" Aber sie liefert Anhaltspunkte, dass die Existenz des Universums auf ein System zurückzuführen ist. Auf Regeln, die irgendwer/irgendwas/irgendwie gemacht/erdacht hat.


    Man könnte sagen "Die Mathematik ist unser Gott" weil sie all das möglich macht. Weil sie die Wahrscheinlichkeit zu einer Existenz liefert. So etwas wie Naturgsetze.
    Aber woher stammt die Mathematik? Von einem großen Schöpfergott? Dessen Existenz muss ja auch begründet sein... durch irgendeine "Programmiersprache"...Die wieder ihrerseits einen Ursprung haben muss.


    Das lässt sich endlos weiterführen.


    Das Ende der Kette gibt es also nicht. Wenn wir eines Tages Gott begegnen sollten, wird der für uns vielleicht keine Zeit haben, weil er damit beschäftig ist seinen Schöpfer zu suchen. :lol: Das mein ich ernst.


    Übrigens bin ich Atheist, wiel ich nichts davon halte mich in irgendwelche Glaubensgruppen einzufügen und deren Rituale zu zelebrieren. Ich glaube es wäre mir selbst peinlich, würde ich versuchen zu einem Schöpfer zu beten. Der besteht nämlich nur aus mathematischen Formeln und Gesetzen... und von dem habe ich wirklich keine Ahnung. ^^

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    Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, dass wir dann wir dann überhaupt keine Religion mehr bräuchten. Mit dem eindeutigen Auftritt ausserirdischer Lebensformen wären nämlich alle grossen Religionen in ihrer derzeitigen Form widerlegt.

    Nicht unbedingt. Denn bereits heutige Formen verschiedenster Religionen sind so "modern", dass Aliens durchaus als "von Gott geplant" betrachted werden können. Einmal ganz davon abgesehen, dass sich im Falle eines Kontaktes sämtliche Religionen, die sich ihren Glauben wahren wollen, an diese Situation anpassen und Texte und Regeln sofort anders interpretieren würden. Ich glaube mit dem Auftauchen von Aliens werden Religionen nicht widerlegt, vielmehr verformen sie sich, werden vielleicht toleranter...unbrauchbar oder unnötig würden sie auf keinen Fall werden.


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    Ja das wiederlegt vielleicht den starken glauben eines katholischen, konservativen Priester, dessen Glaube keine Kompromisse zu lässt und der alles was in der Bibel steht für Bahre Müntze nimmt, meinen jedoch nicht.

    Eben, wer sich nicht anpasst stirbt aus, deswegen glaube ich nicht, dass sich die großen Religionen derart versteifen werden. Schließlich wollen diese auch ihren Einfluss beibehalten.
    Das kann man ja im Moment bei der katholischen Kirche mitverfolgen. Ständig werden neue Möglichkeiten in Betracht gezogen, veraltete Gedanken verworfen und wissenschaftliche Theorien akzeptiert. Es geht ihnen nur darum ihre Gläubigen zu behalten. Religionen sind nicht unveränderlich, sie sind gezwungen sich anzupassen. Ironischerweise machen sie genau den Prozess durch, den sie so oft und gerne leugnen...Evolution.

    Nun wird es aber Zeit für mich zu antworten.



    Puck : Vielen Dank! Ich hatte gar nicht mehr mit Antworten gerrechnet und dann diese tolle Interpretation von dir. Das ist wirklich sehr interessant.


    Ich versuche nun auf alle deine Fragen bzw die möglichen Interpretationen zu antworten.


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    In Träumen symbolisiert ein Haus eigentlich immer das eigene Ich. Das Haus in Deinem Traum war eine "Bruchbude", Du hast es als "schäbig" empfunden.

    Tatsächlich fühle ich mich in meiner Haut selten besonders wohl. "Schäbig" trifft es sehr gut, wenn ich mein Innerstes beschreiben müsste. Natürlich bin ich kein Emo, der ständig in einer Ecke kauert und über sich und dei Welt jammert, aber ich denke viel zu oft über mich und meine Persönlichkeit nach. Selten finde ich Positives an mir selbst, was aber auch ein Stück Normal ist, denke ich.


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    Die Räume eines Hauses symbolisieren jeweils eigene Bereiche des Lebens. Der Keller ist immer das Unterbewusstsein. Tief verborgene Gefühle, Dinge, die man "begraben" hat, etc. - das alles wird im Keller aufgehoben.

    Der Keller war nicht sehr tief... ich will damit sagen, dass er nicht wie das Unterbewusstsein anmutete. Ein Keller war es auf jeden Fall aber nicht in dem Sinne, dass ich jetzt sagen könnte, dort wäre etwas vergraben/verborgen. Ich hoffe du verstehst was ich meine.


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    Es deutet alles darauf hin, dass Du selbst dieser Feind bist.

    Daran habe ich auch sofort gedacht.


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    Ein Teil von Dir ist Dein größter Feind.

    Dessen bin ich mir schon lange bewusst.


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    Etwas in Deinem Unterbewusstsein will Deiner Schwester schaden od. Du bist sauer auf sie, etc. - Dein Bewusstsein will das aber nicht wahrhaben, unterdrückt dieses Gefühl. Du hast von dem großen Hass geschrieben - Du selbst willst diese Gefühle Deiner Schwester gegenüber nicht. Empfindest diesen Teil Deines Ichs als schäbig, boshaft, gemein u. kämpfst dagegen an.

    Damit komme ich nun nicht klar. Ich hätte überhaupt keine Gründe meine Schwester in irgendeiner Form zu schaden, oder ihr böses zu wünschen. Wenn dies der Fall sein sollte, so wäre dieses Gefühl sehr, sehr tief vergraben und ich wäre mir dessen überhaupt nicht bewusst. Und wie gesagt: Es gibt keinen Grund, so etwas zu fühlen.


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    Du hast Deine Unbeholfenheit erwähnt. Bist Du wütend über Dich selbst? Darüber, dass Du Deiner Schwester bei etwas helfen solltest, es aber nicht machst, Dich schäbig ihr gegenüber verhältst? Dieses böse Gefühl ist so stark, dass Dich im Traum Dein Feind sogar umgebracht hat. (Dieser Teil Deiner Persönlichkeit gewinnt gerade die Überhand?)

    Ich bin in erster Linie wütend darüber, dass ich diesen Typen nicht umlegen könnte. Diese Wut bezieht sich natürlich auch auf mich selbst. Ich bin aber vielmehr sauer auf das Schicksal(?)/die Tatsache, dass ich zu schwach bin, ihn zu besiegen.
    Meiner Schwester habe ich geholfen, so gut es gieng. Ich bin mir im Moment auch nicht sicher, ob mein Feind, meiner Schwester diese Wunden zugefügt hat. Dieser Kampf war mehr ein Kampf zwischen Erzfeinden. für mich war es eine Ehrensache mich ihm entgegenzustellen. Eine Sache, die meine Schwester nicht mehr viel anging.


    Dass dieser Teil meiner Persönlchkeit die Überhand gewinnt glaube ich nicht. Nach dem Traum wollte ich zurückkehren, ihn kaltmachen. Ich war und bin Ich, der Hass gegenüber dieser Person ist immer noch da.


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    Waren die Finger blutig, nachdem Du mit dem Messer verletzt wurdest?

    Das konnte ich nicht sehen. Mein Blick war auf dieses Gesicht fixiert. Ich bin aber trotzdem sicher, dass es geblutet hat, da er munter rumgeschnitten hat und ich das auch spürte.


    Zitat

    Schnittwunde (Deine eigene u. die Deiner Schwester): Sie bedeuten eigene Aggressionen. Deiner Schwester wurden auch Schnittwunden zugefügt - hast Du sie durch Deine (unbewusste) Aggression bereits verletzt?

    Nicht, dass ich wüsste.


    Zitat

    War es rostig? Oder neu?

    Eher neu. Was ich ncoh zu dem Messer sagen möchte: Mich beschäftigt dei Tatsache, dass mein Feind bewaffnet war und ich nicht. Ohne dieses Messer wären wir gleichberrechtigt gewesen...aber so ist er mir überlegen.





    Da ich keine Probleme mit meiner Schwester habe, lasse ich die erste Interpretation erst einmal so stehen.


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    2) Die Schwester ist auch ein Traumsymbol. Sie symbolisiert die Emotionen. Da Deiner Schwester im Traum Übles angetan wurde, Du sie verteidigen wolltest, dabei aber selbst zu Schaden gekommen bist, kann es bedeuten, dass Dein emotionaler Haushalt, Dein Seelenfrieden durcheinandergeraten ist. Du bekämpfst Dich gerade selbst. Deine emotionale Seite. (Wird verletzt, gefangen gehalten, etc.) Das wiederum würde bedeuten, dass Du in Deinen Emotionen stark verletzt worden bist. Deine Emotionen wurden schäbig (das Haus) behandelt. Bist zwar noch davongekommen (Deine Schwester konnte fliehen - die Emotionen haben Flucht ergriffen) - aber Du selbst hast Dich dabei (symbolisch) umgebracht (der Hass, etc.).

    Der Wahnsinn! Ich bekämpfe mich selbst...schon so lange ich denken kann. Ich wahr noch nie mit mir selbst im Reinen. Daher verblüfft mich diese Interpretation wirklich. Sie trifft meinen Zustand sehr gut. Das Haus, welches beschädigt wurde...Ich denke es wurde von mir selbst beschädigt. Niemand Fremdes hat mich angegriffen, ich tue mir das hingegen selbst sehr oft an.


    Ich möchte noch etwas hinzufügen. Mein Feind hatte schwarze Haare (ich habe dunkelbraune) und relativ perfekte Gesichtszüge. Vielleicht schwarze Augen (ich blaue). Erinnert mich an einen Antiheldentypus, den ich unter anderen Umständen sehr cool finden würde. Sie ist mir also nicht fremd.



    Zitat

    Wie gesagt, es ist wirklich nur ein Versuch einer ganz normalen Traumdeutung. Ich möchte Dir auf keinen Fall zu nahe treten! Aber vllt. konnte ich ein klein bisschen helfen?

    Noch einmal Danke, dass du dir diese Mühe gemacht hast. Ich finde das wirklich sehr interssant.


    :-)



    Nyx : Diese Träume sind wirklich grausam. Man wird ohne ersichtliche Gründe erniedrigt und fertig gemacht. Aber anscheinend kann man sehr viel daraus lesen, wie Puck gezeigt hat.

    Zitat von "Zerg"

    Ich Höre Hard Rock, Metal. Trage kein Make Up oder Cremes. Sehe mir keine Dayli Soaps an. Trinke mein Bier. Trage Bequeme Durchschnitts Klamotten.
    Einkaufen finde ich immer noch Öde. Tratschen reine Zeitverschwendung.
    Habe ein recht Breites Kreuz, meine Stimme Dunkler als Je zuvor.
    Habe keine Männertitten und gehe regelmäßig Joggen.


    Solche wie mich kann mann auf dem Wacken Open Air mindestens 50 000 mal bewundern und bestaunen.

    Und jetzt? Also ich höre auch Hard Rock...komischerweise stehe ich auf Trickfilme für Kinder. Ich trinke auch gerne Bier... aber noch lieber Cola. Ich war nie auf Wacken...aber auf nem Billy Talent Konzert.


    Scheiße, bin ich kein Mann?


    :crazy:


    Ne echt, genau von diesen Klischées, die du hier aufführst, sollten wir uns verabschieden.

    Zufälle gibt es denke ich schon.
    Wenn wir im Urlaub oder sonstwo Bekannte treffen, dann ist das kein Schicksal sondern wirklich... ähm... ja Zufall, eine sehr niedrige Wahrscheinlichkeit ist eben eingetreten. Ich möchte nicht wissen, wie vielen Leuten ich täglich begegne, die in irgendeiner Form mit meinem Leben verknüpft sind.
    Ich denke, diese "großen Zufälle" sind nur besonders auffällige Treffen, Ergeignisse unter vielen kleineren, unscheinbarerern Ereignissen, die täglich stattfinden. Richtig bewusst werden sie uns aber erst, wenn sie einen hohen Grad von.. ährm... Unwahrscheinlichkeit erreichen.


    Diese Zufälle sind also nur Ereignisse, die sehr selten stattfinden und einen großen Eindruck hinterlassen. Deswegen sind sie auch so etwas besonderes für uns und wir erinnern uns lange daran.

    Von einer chemischen Verweichlichung habe ich noch nie etwas gehört. :| Irgendwie hab ich das verpasst.


    Zitat

    Es sollte nicht so sein, dass Frauen sich die Stärken der Männer aneignen müssen, um akzeptiert zu werden, sondern dass die Stärken der Frau anerkannt werden.

    Stimmt natürlich. Allerdings wurden, wie man sehr gut weis, Frauen unterdrückt, ihre "Stärken" wurden ihnen auferlegt. Natürlich nicht alle, aber einige Dinge, die als weiblich angesehen werden, stammen von diesem veralteten Bild der Frau. Was ich damit sagen will ist, dass ein "männliches" Verhalten einer Frau nichts untypisches, im Rahmen der Emanzipation aufgezwungenes sein muss, sondern schlicht und einfach ein Verhalten ist, dass den Frauen lange Zeit untersagt war, weil es nicht zu dem Bild und der Rolle der Frau passte. Das muss dann also nicht bedeuten "Die Frau imitiert den Mann" sondern: "Die Frau macht etwas, was früher nur Männer taten"


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    Welcher Mann kann von sich behaupten, er hätte innerhalb des Familienverbandes eine Aufgabe? Eine überlebenswichtige Aufgabe?

    Pseudo hat dazu alles gesagt. Ich finde hier sollte man nicht dasselbe mit dem Mann machen, was mit der Frau getan wurde. Beziehungen, Familien, sämtliches soziales Zeug, was überlebenswichtig ist, baut im Normalfall auf beiden Geschlechtern auf.



    Mit Geschlechter Klischées meinte ich eben Grundgedanken wie: "Frau= weiblich", "Mann = männlich". Ich denke man sollte solche Zurdnungen einfach weglassen. Fühle ich mich wie ein Mann, dann bin ich ein Mann und verhalte mich so, wie ich es will. Dabei sollte ich nicht aufpassen müssen, auch richtig männlich zu wirken um als Mann akzeptiert zu werden.



    Man stelle sich eine Situation vor, in der es keine Rolle spielt, ob ich nun Frau oder Mann bin. In der man sich mit einer Person unterhält ohne sich darauf zu konzentrieren, wie männlich oder weiblich diese sich nun verhält. In der nur noch das Denken, Fühlen, Verhalten der Person eine Rolle spielt und nicht irgendwelche festgelegten Normen. Ich fände das gut.


    Obwohl es natürlich in einer sexuellen Beziehung Rollen geben muss. Aber um das geht es auch gar nicht, oder?

    Zitat

    Ist das alles überhaupt kein Problem? wenn ja wiso?


    Nachdem ich mir das so durchgelesen habe: Nein.
    Weil: Dass sich das Bild des Mannes verändert ist in erster Linie kein Problem, in diesem Fall sogar gut, da sich die Stellung der Frau enorm bessert und der Mann, meiner Meinung nach, keinen Nachteil daraus zieht. Mir liegt nichts am strammen, muskulösen Familienoberhaupt, das das Geld nach Hause bringt, Fußball guckt und sich von der Frau sein Bier bringen lässt. Unsere Gesellschaft mischt die Geschlechter eben immer mehr, stellt sie auf eine gleiche Stufe. Da ist es klar, dass der Mann nicht mehr so "männlich" ist wie er einmal war. Ich denke man sollte hier einfach einmal überprüfen wie denn unser Bild vom Mann aussieht. Es ist doch eigentlich veraltet und ziemlich albern. "Männlichkeit" wird mit alten Verhaltensweisen in Verbindung gebracht. Diese sind in unserer Zeit einfach nicht mehr anwendbar und deswegen sollte man diesen Begriff neu definieren. Vielleicht lässt es sich auch gar nicht definieren, weil der Unterschied zwischen den Geschlechtern immer kleiner wird. Keine Ahnung. :|
    Jedenfalls und überhaupt...was wollte ich sagen? :p Ich denke dass das Geschlecht in der Zukunft nur noch auf einer rein sexuellen Ebene eine Rolle spielen wird. Wie man(n) sich verhält, "männlich" oder "weiblich" oder irgendetwas dazwischen, dass hängt davon ab, wie man denkt und fühlt.
    Von solchen Geschlechter-Klischées sollten wir uns verabschieden.

    Welches Radio? :lol:


    Was ich bisher an japanischer Musik gehört habe, gefällt mir wahnsinnig gut. Ich rede hier aber von klassischer Musik. In Sachen J-Rock und Ähnlichem habe ich keine Ahnung.



    Der Soundtrack zu Prinzessin Mononoke, meinem absoluten Lieblingsfilm. (Gerade auch wegen der Musik)


    Obokuri-Eemui von Ikue Asazaki hört ich zum ersten Mal in Samuraui Champloo, dessen restlicher Soundtrack übrigens auch nicht übel ist...


    Nämlich Zeugs von Nujabes.


    Der Wahnsinnssoundtrack von Memoirs of a Geisha... auch einer meiner Lieblingsfilme. Stammt übrigens von John Williams (die Musik), dem ich das gar nicht zugetraut hätte.



    So, das wars erstmal meinerseits.

    Zitat

    Träume sind ja dazu da, dass du erlebtes oder auch nur gefühltes verarbeiten kannst.

    Das merkwürdige dabei ist, dass ich nichts erlebt habe, was ich in irgendeiner Form mit dem Traum in Verbindung bringen könnte.


    Diese Intensität der Traum-Gefühle war für mich bisher auch nie so stark.


    Ich würde schon sagen, dass ich ein ausgeprägten Beschützerinstinkt gegenüber meiner Schweseter habe. Das äußert sich aber eher darin, dass ich mir unrealistische und unnötige Ängste bereite... als "großer, starker Bruder" trete ich nicht auf. In Gefahr ist sie ganz sicherlich nicht und ich hätte auch keinen Grund mir um sie Sorgen zu machen. Allerdings... sie war jetzt eine Woche zu Besuch bei meiner Cousine. Ihr Fehlen war mir aber gar nicht richtig bewusst und zum Zeitpunkt des Traumes habe ich sie auch nicht vermisst.


    Die Sache mit meiner Schwester war ja auch nicht allein das, was mich an dem Traum so erschreckte. Vielmehr war es dieser Hass, den mein Feind und ich spürten. Ich weis absolut nicht, woher der stammt.

    Habe schon seit einer ganzen Weile die Traumdeuterei aufgegeben und hatte auch keine luziden Träume mehr. Gestern träumte ich allerdings sehr unangenehm.



    Der Traum gehört zu denen die ohne Zusammenhang plötzlich eine kleine Geschichte bilden. Ich kann nicht sagen wie und wo es begann, einzig das Ende ist klar und deutlich, weil ich aufgewacht bin. Jedenfalls befand ich mich in einer Umgebung, die sehr sandig, staubig war. Seltsamerweise ähnelten manche Straßen des Ortes, denen in unserem Nachbardorf. Der Schauplatz ist eigentlich ein Würfelförmiges Haus, dass auf einem kleinem Hof mit sandfarbenen Boden steht. Es machte einen sehr schäbigen Eindruck.
    Ich war ich (auch wenn ich mir dessen nicht bewusst war) und war unterwegs mit einen Typen, den ich schlecht beschreiben kann. Er tauchte irgendwo auf, so selbstverständlich, wie es nur geht, und war im nächsten Moment wieder verschwunden, ohne dass ich ihn vermisste. Er hatte Ähnlichkeit mit dem Vampirjäger Blade, obwohl er nicht genauso aussah. Ziel des Jägers waren irgendwelche Bösewichter, deren Quartier das schäbige Haus war. Im wirren Verlauf des Traums fand ich in dem Haus meine Schwester, die anscheinend von den Bösen gefangen gehalten worden war. Was mir jetzt noch einen Stich versetzt ist die Tatsache, dass sie verletzt war. Man hatte sie geschnitten, anscheinend absichtlich gequält. Ich beschrieb ihr den Weg nach Hause und schickte sie weg. Obwohl ich keine Sicherheit haben kann, glaube ich, dass sie es geschafft hat auch dort anzukommen.
    Nun blieb ich aus Gründen, die etwas mit "Blade" und den Bösen zu tun hatten, im Haus. Ich bin mir nicht sicher, ob ich im Traum so etwas wie Rache üben wollte. Die "Bösewichter" waren anscheinend zu zweit, obwohl sie einer größeren Gruppe angehörten. Einen von ihne verfolgte ich eine Zeit lang durch die Räume. Blade räumte zwischendurch nach braver Vampirjägermanie schön auf und jagte den Hauptbösen, den Chef, durch die Gegend. Im Keller traf ich schließlich auf eben diesen. Er war vom Aussehen etwa so alt wie ich (17). Blade schmiss ihn durch die Tür, ging dann aber plötzlich auf jemand andern los. Der Typ stand auf und ich wollte im eine reinhauhen. Ich kann nicht mehr sagen, ob ich bereits im Traum diesen Hass verspürte. Wie auch immer, er zückte ein Messer und ging auf mich los. Das kranke war, dass alles extrem realistisch rüberkam. Damit meine ich nicht die Grafik, sondern die Gefühle, der Ernst der Situation, der Hass des Gegners und meine Wut über meine Unbeholfenheit. Ich versuchte die Hand mit dem Messer abzuwehren, aber er fuchtelte damit herum und zerschnitt mir die Finger. Vielleicht verlor ich sogar einen. Ich war vollkommen unbewaffnet und voller Hass auf dieses Arschloch, dass wirklcih übertrieben aggresiv auf mich losging. Naja, irgendwann hielt er mir das Ding an den Hals. Ich hielt einen Moment inne, versuchte dann aber wieder ihn zu überwältigen. Mein Hass war einfach viel größer als die Angst vor dem "Tod".
    Er stieß mir sein Messer in den Hals und ich wachte schlagartig auf. Schweißgebadet und so wütend, dass ich ersteinmal meine Bettdecke verprügeln musste, bekam ich langsam wieder ein Bewusstsein.


    Ich habe selten so starken Hass gefühlt. Sogar jetzt noch könnte ich diesem Typen sämtliche Eingweide rausreißen und ihn damit an seine beschissene Bruchbude hängen. Diese Person kenne ich überhaupt nicht, nie kam sie in einem meiner Träume vor, geschweige denn in der Realität. Aber er scheint mein absoluter Erzfeind zu sein. Er quälte meine Schwester und brachte mich um. Nie hätte ich gedacht, dass Traumfiguren derart grausam sein können. Erst recht nicht, wenn es keinen Grund dafür gibt.


    Das einzigste, was mich unmittelbar nach dem Traum tröstete, war die Tatsache, dass meine Schwester gut Zuhause ankam, auch wenn ich mir darüber nicht sicher sein kann. Ich weis es einfach.



    So, das wärs gewesen. Mittlerweile kann ich zwar wieder klar denken, aber es fällt mir immer ncoh schwer diesen Hass zu schlucken.

    Immer mit der Ruhe. :lol: Manowar steht mit Sicherheit für sämtliche lächerliche Metal-Klischées gerade, aber das bedeuted noch lange nicht, dass es eine "schlechte" Band ist. Sie können noch so true sein, was mich an einer Band zuerst interessiert, ist die Musik, die sie macht. Und da hat Mnaowar einiges zu bieten. Viele Metal-Bands verhalten sich furchtbar peinlich, aber nur wenige machen das mit einem guten Sound wieder wett. Der Sänger von Manowar hat, meiner Meinung nach, eine tolle Stimme und der Anteil klassischer Klänge sticht auch sehr positiv heraus. Mag sein, dass sie "für den Metal sterben" würden, aber gleichzeitig orientieren sie sich an Kompositionen von Wagner und geben ihrem True Metal orchestrale, sinfonische Melodien.


    Manowar macht einfach gute Musik. Die Texte sind beschissen, aber solange es sich gut anhört ist mir das egal.

    Hallolo,


    Inmitten der Fülle von privaten, unbesuchten Billig-Foren möchte ich euch meines nicht vorenthalten.


    Es handelt sich hierbei um ein Forum, dass sich auschließlich der "Dystopie" widmet. Insbesondere dem Feeling, dass die düstere Manga-Reihe BLAME! von Tsutomu Nihei hervorruft. Das junge Forum hat einige wenige Stammuser, die dieses bisher mit eigenen, größtenteils sehr guten Zeichnungen und kleinen Unterhaltungen zum Manga selbst aufgepeppt haben. Damit das Ganze aber richtig in Schwung kommt, fehlen natürlich noch einige Mitglieder mehr.


    An dieser Stelle möchte ich eines der Mitglieder zitieren:

    Zitat

    wir nehmen was kommt^^


    Ein bisschen sollte man sich schon für Mangas, Fantasy, SciFi, Cyberpunk und komische Geschichten begeistern können. Wer selbst gern zeichnet oder schreibt passt wunderbar. Aber natürlich bieten wir auch einen netten OT-Bereich. Vielleicht findet ja jemand den Weg. Würde uns sehr freuen.





    mfg feanor