Beiträge von Immense_Tuna

    Zitat von "juno"

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    ca. 1800 jahre alt? das heißt ja dann wären sie um 1172 dagewesen....aber sie sagt was von kelten, die haben doch weit vor dieser Zeit gelebt! --


    Na ja, man kann das auch anders rechnen und Kelten gibts heute noch, Schotte, Iren, Waliser, Bretonen etc.


    Gruß


    Immense

    Zitat

    Frank D wrote:
    ...Weil praktisch nichts von dem was in der Bibel geschildert wird historisch oder archäologisch nachweisbar ist..


    Erstaunliche Behauptung, spontan fällt mir zB die Geschichte der Landnahme ein, wo die biblischen Schilderungen der Eroberung diverser Städte durch archäologische Befunde ( datierte Brandschichten ) bestätigt werden.


    Gruß


    Immense

    8)

    Zitat

    Lionel Cassoon schreibt in "The Earliest Ships" S. 42f zu dem Wrack:
    "As in Egypt, it had been built shell first with the planks made fast to each other. But unlike Egyptian ships, whose planks were fastened with casual joinery, on this ship they are locked together with closely set mortise and tenon joints that are transfixed by pegs to keep them from coming apart. Then, into this tightly knit structure was inserted a set of frames for stiffening. Wrecks of later centuries reveal that this, by large, was to continue to be the standard method for assembling a hull"


    Les ich aber nix von einem Kiel,
    wie soll denn der Bau ohne Kiel funktionieren und zumindest einge Spanten? Wird das Holz in der Luft gebogen? Und der Rammsporn, oder haben die Römer wider besseres Wissen und Können zerbrechliche Schiffe gebaut? Und das nur auf das Wort Kiel oder Mastfuß aufzuhängen, mir fällt da der Ausdruck Schreibtischtäter ein,


    Gruß
    Martin

    Zitat

    ...The hull was made of cedar wood of edge-joined planks (shell-based method of ship-building), a technique known from later Phoenician, Greek and Roman ships as well....


    Liest Du Deine Zitate eigentlich? Mein ich jetzt ernst, "edge-joined" heißt ja offensichtlich, dass das Schiff auf Stoß gebaut war im Gegensatz zu geklinkert, was das mit dem Kiel zu tun hat entzieht sich meiner Vorstellung.


    Und das die shell based ships noch bis zu den Römern verwendet worden sind wundert Dich auch nicht? Oder haben die ihre Rammsporne ohne Kiel gefahren, sozusagen fliegend?


    Und die Abbildung sagt gar nix über Kiel oder nicht aus, guck mal ein Wikingerschiff an, sieht der Boden viel anders aus?


    Fragen über Fragen^^


    Gruß
    Martin

    Ich glaub nicht dass man das jetzt schon endgültig beurteilen kann, vielleicht ist es eine Pyramide, vielleicht auch nicht.
    Bei Frank ist halt alles, was er glaubt, "wissenschaftlich" bewiesen und was andere glauben ein Unsinn. Belehrbar ist er auch nicht, hab mit ihm quer durch mehrer Foren und Threads eine Diskussion über Schiffe gehabt, als ich dann einen Beweis für seinen Irrtum angeführt habe hat er sich einfach nicht mehr geäußert, schade.
    Haben schon die alten Römer gesagt, Irren ist menschlich, aber es ist schädlich im Irrtum zu verharren.
    Gruß
    Martin

    Wie oben angemerkt, ein nicht auf Kiel gebautes schiff kann sicher nicht auf den Strand gezogen werden und das war bis wenige Jahrhunderte v.C. die übliche Art Schiffe über Nacht "abzustellen.
    Gruß
    Immense

    Hallo,
    ich hab die Bücher vom Heyerdahl schon gelesen, allerdings schon vor längerer Zeit. Erinnerlich ist mir, dass er Personal und Material aus Südamerika geholt hat und sich seine Boote, eher Flöße, aufgelöst haben.
    Logo seh ich die Fahrten insoferne als Mißerfolg, als Heyerdahl seine Ziele nicht erreicht hat. Bewiesen im Sinne des Wortes ist damit aber eigentlich nur, dass Heyerdahl diese Technologie zuwenig beherrscht hat, nicht aber, dass andere Menschen nicht dazu in der Lage sein könnten. Jedenfalls ist er mit diesen Dingern etliche Meilen über offene See gefahren und hat so die Hochseetauglichkeit bewiesen.


    Im Übrigen sind mir Entwicklung und die grundsätzlichen Probleme der Seefahrt vertraut und einerseits hast Du sicher recht, was die ägyptischen Flußbarken und die Umschiffung Afrikas betrifft, anderseits gibts aber schon sehr alte Kontakte zwischen Kreta und Ägypten, und das geht über Küstenschiffahrt etwas hinaus; abgesehen davon, dass ein nicht auf Kiel gebautes Schiff für die Küstenschiffahrt im antiken Mittelmeer sowieso wenig geeignet erscheint, da es nicht wie allgemein üblich, des Nachts auf den Strand gezogen werden kann.


    Und eigentlich gehts ja nicht um die Ägypter, sondern die Möglichkeit, dass große Schilfflöße in sehr alten Zeiten längere Distanzen überwunden haben. Spontan fällt mir jetzt der Kontakt zwischen Sumerern und Induskulturen im dritten vorchristlichen Jahrtausend ein, womit sind denn die hin und hergefahren.


    Gruß


    Immense

    Kontakte bestanden sicher mit Kreta, die Kelten kommen eher erst viel später ins Spiel.


    Die Ra Reisen sind eigentlich keine beweistechnischen Nullnummern, da sie jedenfalls beweisen dass mit Papyrus- Flössen Hochseeschiffahert möglich gewesen ist, unabhängig von der Anzahl der von Heyerdahl geschafften Seemeilen. Daraus zu folgern, dass Transatlantik- Passagen für die Ägypter unmöglich gewesen wären ist nicht zulässig, da theoretisch mehrere Möglichkeiten denkbar sind, wie die Ägypter aus ihrer vielleicht langen Erfahrung heraus in der Lage gewesen sind, Probleme zu lösen, die Heyerdahl als Anfänger in dieser Technologie nicht lösen hat können, beispielsweise könnten sie anderen speziellen Papyrus verwendet haben, Imprägnierungen verwendet haben oder in Flotten gefahren sein, wo Frachtfahrzeuge reichlich Material für den Neubau unterwegs mitgehabt haben. Theoretisch ist auch eine Rückreise möglich, zB vie Golfstrom.
    Gruß
    Immense